CH187173A - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Drahtnetzen mit an ihren Kreuzungen elektrisch verschweissten Längs- und Querdrähten. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Drahtnetzen mit an ihren Kreuzungen elektrisch verschweissten Längs- und Querdrähten.

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CH187173A
CH187173A CH187173DA CH187173A CH 187173 A CH187173 A CH 187173A CH 187173D A CH187173D A CH 187173DA CH 187173 A CH187173 A CH 187173A
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/08Making wire network, i.e. wire nets with additional connecting elements or material at crossings
    • B21F27/10Making wire network, i.e. wire nets with additional connecting elements or material at crossings with soldered or welded crossings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description


  Verfahren und Maschine zur Herstellung von Drahtnetzen mit an ihren Kreuzungen  elektrisch verschweissten Längs- und Querdrähten.    Drahtnetze, deren Drähte im Verhältnis  zur Maschenweite sehr .dünn sind, können  mit den bekannten     Web-    oder     Flechtverfah-          ren    nicht mehr hergestellt werden, da die  einzelnen Drähte wegen ihrer zu grossen Ab  stände voneinander und der ungenügenden       Kröpfung    sich gegenseitig keinen Halt mehr  geben, so dass das Drahtnetz in sich zu  sammenfällt. Man ist daher dazu übergegan  gen, die Längs- und Querdrähte an ihren  Kreuzungen miteinander zu verschweissen.  



  Wenn verschweisste Drahtnetze aus dün  nen Drähten mit grossen Maschenweiten noch  nicht in grösserem Umfange Verwendung ge  funden haben, so liegt das daran, dass die  meisten der     bekannten    Maschinen zur Her  stellung solcher Drahtnetze nach Verfahren  arbeiten, zu deren Durchführung umfang  reiche, viel Platz beanspruchende, in ihren  Einzelteilen verwickelte und daher sehr kost  spielige Maschinen nötig sind.  



  Bei diesen bekannten     Maschinen    werden  zur Bildung der zu verschweissenden Netze    die Querdrähte von besonderen Spulen  rahmen her entweder von der Seite her zu  geführt, wobei die seitlichen     Zubringevor-          richtungen    einen beträchtlichen Aufstel  lungsraum seitlich der eigentlichen Maschine  erfordern, oder sie werden durch oberhalb  der Maschine hin- und     herbewegte        Zufüh-          i-ungsglieder    von oben her auf die gespann  ten Längsdrähte aufgelegt.  



  Bei     beiden    Verfahrensarten beanspruchen  die     Zuführungsvorrichtungen    für die Quer  drähte an der     Zuführungsstelle    den Platz  über den gespannten Längsdrähten derart  weitgehend,     dass@    für die     Unterbringung    der  Schweisselektroden an dieser Stelle kein  Raum mehr frei ist. Deshalb muss die ge  samte     Verschweissungseinrichtung    an einer  andern Stelle der     Maschine    angebracht wer  den, wodurch sich     wiederum    die Länge der  Maschine erheblich vergrössert.  



  Es sind bereits     Vorrichtungen    zur Her  stellung netzförmiger Drahteinlagen, deren  Längs- und Querdrähte nicht miteinander           verschweisst    werden, bekannt, bei denen zwei       in    der Netzebene arbeitende, umlaufende  Scheiben sich über der     Längsmitte    des Netzes  an ihren Umfängen nahekommen, deren eine       ringsum    längs des Umfanges     Drahtspulen     und zu jeder Spule einen das Drahtende hal  tenden Halter trägt, während die andere  längs des Umfanges mit Greifzangen in glei  cher Anzahl versehen ist, welche beim Hin  durchlaufen durch .die Stelle, au der sich die  Scheiben nahekommen, die aus den Haltern  der andern Scheibe herausragenden Draht  enden erfassen,

   so dass mit dem weiteren  Drehen der     beiden    Scheiben von jeder Zange       einerseits    und jeder Spule anderseits über  die Längsdrähte ein Querdraht gespannt  wird. Der     zwischen    der Zange und der Spule  liegende     Teil    des Querdrahtes wird in     R1Ch-          tung    des Längsdrahtes geführt. Die in Ab  ständen     aufeinander    folgenden Querdrähte  laufen schliesslich mit den Längsdrähten un  mittelbar     zwischen    die zu verstärkenden  Stoffbahnen.  



  Wollte man eine derartige     Vorrichtung,    so       wie    sie bekannt geworden ist, für die Her  stellung geschweisster Netze verwenden, so  würden sich folgende     Übelstände    ergeben:  Erstens laufen die Längsdrähte kon  tinuierlich zu, wodurch die Gefahr besteht,  dass der Längsdraht durch seine ununter  brochene Bewegung während des Schweiss  vorganges angespannt ist und     dass.    infolge  dessen der durch die     8chzveisswärme    er  weichte Draht unter     Funkenbildung    reisst;

    zweitens könnten nur Netze sehr geringer  Breite hergestellt werden,     denn    jede der bei  den Scheiben muss einen Durchmesser min  destens gleich der doppelten Breite des anzu  fertigenden Netzes haben, und der für die  Unterbringung einer     Schweisseinrichtung    zur       Verfügung    stehende Raum ist sehr be  schränkt.  



  Infolgedessen hat man bereits vorge  schlagen, die Halter für die Querdrähte an  endlosen     Ketten    oder ähnlichen Treibmitteln  anzubringen, deren Wege     dem.    Laufe eines  jeden     Querdrahtanfanges-        bezw.        -endes    ange  passt werden     können.    Aber auch dieser Vor-    schlag konnte zu keinem praktisch brauch  baren Ergebnis führen, da für die Unter  bringung der Schweisselektroden an der Zu  führungsstelle für die     Querdrähte    kein aus  reichender Raum zur Verfügung steht und  das Verhältnis der Netzbreite zur Maschinen  breite sehr ungünstig ist, sowie die Maschine  ausserordentlich lang wird.  



  Erst das Verfahren und die Vorrichtung  gemäss der Erfindung führen zu einer wirk  lich     brauchbaren.    Maschine zur Herstellung  von Drahtnetzen mit an ihren     Kreuzungen     elektrisch verschweissten Längs- und Quer  drähten.  



       Das    Verfahren nach der Erfindung be  steht darin, dass die Längsdrähte     absatzweise     und die Querdrähte mittels Drahtgreifern  von je einer Drahtspule derart abgezogen  werden, dass beim Beginn des Abziehens die  Drahtspule und der Drahtgreifer etwa in  einer     rechtwinklig    zur Ebene des herzustel  lenden Netzes durch die Mittelachse dessel  ben gelegten- Ebene stehen und sich     dann     beim Abziehen des Querdrahtes     um    je eine  Strecke, die etwa der halben Breite     des    her  zustellenden Netzes entspricht, nach aussen,  nach dem einen und dem andern Netzrand  zu bewegen,

   wobei     Drahtspulenträger    und       Drahtgreiferträger    für die Querdrähte un  unterbrochen umlaufen, sowie derart ange  ordnet sind, dass sie .die     Unterbringung    der  Schweisselektroden an der Zuführungsstelle  der Querdrähte     gestatten.     



  Zu diesem Zweck kann man die Quer  drähte während des Abziehens aus einer un  ter-     bezw.    oberhalb des Netzes liegenden  Ebene in die Ebene des Netzes bringen und  in dem Augenblick, in dem sie in die Netz  ebene gelangen, mit den     Längsdrähten    ver  schweissen.  



  Es ergeben sich für die nach dem Ver  fahren der Erfindung arbeitende, ebenfalls  Gegenstand der Erfindung bildende Ma  schine ein einfacher Aufbau ohne grossen  Platzbedarf, verringerte Herstellungskosten  und grosse Leistungsfähigkeit. Sie ist da  durch gekennzeichnet,     .dass    die Drahtspülen  träger und die     Drahtgreiferträger    für die      Querdrähte scheibenförmig ausgebildet sind,  und deren Ebenen symmetrisch zur Längs  achse des herzustellenden Drahtnetzes, der  art geneigt gegen die Fläche des Drahtnetzes  liegen,

   dass sie zwischen sich und dem Draht  netz Raum zur Unterbringung einer     leisten-          förmig    ausgebildeten Schweisselektrode und  einer Kontaktplatte als     Widerlager    für die  Schweisselektrode freilassen.  



  Es ist ferner möglich, die Drahtspulen  kalter und die Drahtgreifer auf ihren schei  benförmigen Trägern drehbar     anzuordnen,     sowie die     Drahtspulenhalter    durch Feder  druck im     Drahtspulenträger    zu halten und  leicht auswechselbar zu machen. Weiterhin  können die Schweisselektrode und ihr Wider  lager gegen die Zuführungsvorrichtung für  die Querdrähte waagrecht verschiebbar und  seitlich der     Schweisselektroden    Anschläge  angeordnet sein, die in Verbindung mit Fest  balteklemmen die richtige Lage des Quer  drahtes beim Schweissen     sichern.     



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel einer Vorrichtung nach der Erfin  dung dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     a-b     der     Fig.    1,       F'ig.    3 einen     Drahtspulenhalter    und einen  Drahtgreifer kurz vor dem Erfassen eines  Querdrahtes durch den Greifer,       Fig.    4 und 5 Einzelheiten.  



  Von einem     Spulengestell    werden in be  kannter Weise die Längsdrähte 1 über Wal  zen 2 und 3 zwischen die Schweisselektroden  4 und 5 und die     Widerlagerkontaktplatte    6  geführt     (Fig.    1 und 2). Mittels der Draht  spulenhalter 7 und der Drahtgreifer 8, die in  dem ununterbrochen umlaufenden     Drahtspu-          lenträ-ger    9 und dem     Drahtgreiferträger    10  sitzen und von diesen auf dem Umfang eines  Kreises geführt werden, leitet man die     Quer-          drähte    11 von unten her den Längsdräh  ten 1 zu.  



  Der     Drahtspulenträger    9 und der Draht  greiferträger 10, :die so angeordnet sind, dass  sie die Unterbringung der Schweisseinrich-         tung    4, 5, 6 an der Zuführungsstelle der  Querdrähte gestatten, drehen sich in geneigt  zueinander stehenden Ebenen, was durch die  Schrägstellung der Wellen 12 und 13 er  reicht wird. Die Stelle, an der ein     bestimmter          Drahtspulenhalter    7 auf dem     Drahtspulen-          träger    9 und der mit ihm zusammenarbei  tende Drahtgreifer 8 auf .dem Drahtgreifer  träger 10 einander am nächsten kommen,  liegt in einer andern waagrechten Ebene als  die Stelle ihrer grössten Entfernung.

   Die Be  festigungsbolzen 14 sind in dem Draht  spulenträger 9 drehbar gelagert und werden  durch die kleinen Umlaufzahnräder 15, die  mit den Rädern<B>1</B>6 kämmen, so in     Drehung     versetzt, dass die     Drahtspulenhalter    7 und  die Drahtgreifer 8 bei jeder Umdrehung .des       Drahtspulenträgers    9 und des Drahtgreifer  trägers 10 eine Umdrehung um ihre eigene  Achse machen. Die Kegelräder 17 und 18  übermitteln den Stirnrädern 16 die hierzu  erforderliche Umlaufgeschwindigkeit.

   Vor  der Stelle, an der sich die     Drähtspulenhalter     7 und die Drahtgreif er 8 einander am     näeh-          sten    kommen, werden die Drahtgreifer durch  zwei auf die Rollen 20     drückende        Kurven     19     (Fig.    3) geöffnet, so, dass das eine Ende  des Querdrahtes 11 in die Öffnung der       Draktgreiferbacken    hineinragt. Ist die Nah  lage erreicht, dann geben die Kurven 19 die  Rollen 20 frei, worauf sich die Greifer  backen unter der. Wirkung der Druckfedern  21 schliessen.

   Nun wird zwischen dem Draht  greifer 8 und dem     Drahtspulenhalter    7, die  etwa in einer rechtwinklig zur Ebene     des     herzustellenden Netzes durch die Mittelachse  desselben gelegten Ebene stehen, der erfasste  Querdraht durch das Weiterlaufen des       Drahtspulenträgers    9 und des Drahtgreifer  trägers 10 ganz selbsttätig ausgezogen, wo  bei sich     dex!    Drahtgreifer 8 und der Draht  spulenhalter 7 mit der Drahtspule 24 um  je eine Strecke, die etwa der halben Breite  des herzustellenden Netzes entspricht, nach  aussen, nach dem einen und dem andern Netz  rand zu, bewegen.

   Die     Drahtspulenhalter    7  haben je     eine    Lederbremse 2 und einen Nip  pel 23 zum Bremsen und Führen der von den           Spulen    24     ablaufenden    Querdrähte 11. Die  Befestigungsbolzen 14 der     Drahtspulenhalter     7 sind ihrer Länge nach mit einer axialen  Bohrung versehen. Die Halter 7 tragen nach       unten    zu Stifte 25, die in die Bohrungen der  drehbaren     Befestigungsbolzen    14 hinein  passen und dazu dienen, die Spulen 24 mit  den     Drahtspulenhaltern    7 schnell und bequem  auszuwechseln.

   Die Hebelklinken 26, die mit  ihren Nasen in     entsprechende        Aussparungen     der mit den Befestigungsbolzen 14 verbun  denen Winkelbleche 27 eingreifen und unter  der Wirkung von Zugfedern 28 stehen,  dienen zur     richtigen    Einstellung der ausge  wechselten     Drahtspulenträger    7.  



  Der vom Drahtgreifer gefasste Querdraht  wird bis zur     gewünschten    Breite ausgezogen,  während des Ausziehens aus     einer    unterhalb  des Netzes liegenden     Ebene    in die Ebene des       ,Netzes    gebracht und stösst bei der Weiterbe  wegung an die seitlich der     Widerlagerkon-          taktplatte    6     befestigten    Anschläge 29 (Fix. 4  <U>un</U>d 5).

   Kurz' danach drücken die beiden       Festhalteklemmen    30 den Querdraht 11 an  die Verlängerung des!     Widerlagers    6 an,  worauf die beiden     Abschneidemesser    31 den  gespannten Querdraht 11 vom Drahtspulen  halter 7 und vom Drahtgreifer 8 trennen.  Über den so festgeklemmten Querdraht 11  verlaufen die Längsdrähte 1     zwischen    den  Schweisselektroden 4 und 5 und der Kontakt  platte 6. Nun werden die Schweisselektroden  4 und 5 gegen die     Kontaktplatte    6 gedrückt       und    der Primärstromkreis des Schweissum  formers 32 durch den Schalter 33 geschlos  sen.

   Der Sekundärstrom fliesst vom Um  former 32 durch die Leitung 34 in die Elek  trode 4 und verteilt sich dort auf deren  ganze Breite, worauf er die     zwischen    die  Elektrode 4     und    die     Kontaktplatte    6 ge  klemmten Drahtkreuzungen .durchläuft und  in die     Kontaktplatte    6     übertritt.    Von der       Kontaktplatte    6 fliesst er über die Draht  kreuzungen, die zwischen die Elektrode 5       und    die Kontaktplatte 6 geklemmt sind, in  die Elektrode 5 und von dieser über die       Rückleitung    35 in den Umformer- 32.

   Beim  Durchgang des     Sekundärstromes    durch die    festgeklemmten Drahtkreuzungen werden  diese auf Schweisshitze erwärmt     und    ver  schweisst, worauf sich die durch die Stan  gen 54 und 55 geführten Elektroden 4 und  5, sowie die     Festhaltoklemme    -30     mittels    der  Exzenter 50, 51, 52 und 53 wieder von der       Widerlager-Kontaktplatte    6 und deren seit  lichen Verlängerungen abheben, um dem  nächsten Querdraht Platz zu machen.

   Vor  dem Eintreffen des nächsten Querdrahtes       wird    das fertige     Drahtnetz,    das über die     Um-          leitwalze    36 zu den     Fördertrommeln    37, 38,  39 geführt wird, von diesen durch das     Sperr-          rad    40 und die Klinke 41, die an dem Ex  zenter 49 sitzt, durch die Reibung zwischen  dem gespannten Drahtnetz und den     Förder-          trommeln    37,     3-8,    39 um eine     Maschenlänge     weiter gefördert.

   Dadurch     werden    auch die  Längsdrähte weiter bewegt, und es kommt  eine freie Stelle zur     Anschweissung    eines  weiteren Querdrahtes     zwischen    die Elektro  den. Inzwischen ist der nächste     Querdraht     zwischen die Elektroden gelangt und wird  auf die     vorbeschriebene    Weise mit den  Längsdrähten verschweisst. Bei jedem Quer  draht wiederholt sich dieser Vorgang.  



  Man kann die Elektroden 4 und 5 zu  einer über die ganze Netzbreite verlaufenden  Leiste vereinigen. In diesem Falle muss die       Widerlager-Kontaktplatte    6 an die Rück  leitung 35 angeschlossen werden.  



  Die     beschriebenen    Bewegungen der ein  zelnen Teile werden durch die Antriebswelle  42, die .durch die Riemenscheibe 43 ihren       Antrieb    erhält, erzeugt. Die Welle 42 dreht  sich mit gleichbleibender Geschwindigkeit,  die dem jeweils zu verarbeitenden Drahtwerk  stoff angepasst werden muss. Auch die beiden  Wellen 12 und 13 erhalten über die Kegel  räder 44 und 45, durch die Wellen 46 und  über die Kegelräder 47 und 48 ihren Be  wegungsantrieb von der Welle 42 her.  



  Fast alle bewegten Massen der     Maschine     laufen ununterbrochen um, nur die Förde  rung des Drahtnetzes geht absatzweise vor  sich. Bei jeder Umdrehung der Welle 42  wird ein Querdraht mit den Längsdrähten  verschweisst.           Die    Förderwalzen 37; 38 und 39 stehen  durch die Zahnräder 64, 65 und 66 miteinan  der in Verbindung. Von der     Förderwalze    39  aus läuft das fertige Drahtnetz in an .sich  bekannter Weise zu einer     Aufwickelwalze.     



  Die Einstellung der Zeiten für das An  pressen der     Festhalteklemmen    30 und der  Elektroden 4 und 5 kann auf zweifache  Weise vorgenommen werden, und zwar durch  Verdrehen der Exzenter 50 bis 53 auf der  Welle 42 oder durch Verstellen der Muttern  56 und<B>57.</B> Werden diese so eingestellt, dass  die Stempel der     Festhalteklemmen    30 ver  längert werden, dann treffen diese bei ihrer  Abwärtsbewegung früher auf die Verlänge  rung des     Widerlagers    6 auf. Die Festhalte  klemmen 30 laufen nach     oben;    hin in Bol  zen aus, die in den Führungen 59 gleiten  können und in denen Stifte 58 befestigt sind,  die durch Schlitze der Führungen 59 nach  aussen ragen und sich mit beiden Enden auf  die     Muttern    56 legen.

   Die Druckfedern 60  liefern den     Anpressungsdruck    für die Fest  halteklemmen 30 und damit die Kraft, mit  der die Querdrähte 11 auf der Kontakt  platte 6 festgeklemmt werden.    Um die zeitliche Einstellung des Ab  schneidens der Querdrähte genau vorzu  nehmen, können die obern     Abschneidemesser     31 in ihrer Höhe verstellt werden, damit sie  bei ihrer Abwärtsbewegung früher oder       später    auf den abzuschneidenden Querdraht  auftreffen und ihn bei der Weiterbewegung  abschneiden.

   Die     untern    Führungsbolzen 63  sind in Schlitzen .der Messer 31 geführt, so  dass die Messer, wenn die Elektroden 4 und 5  und die     Festhalteklemmen    30 sich nach hal  bem Hub auf das     Widerlager    6 aufsetzen,  weiter bewegt werden. Während des. weiteren  Hubes gleiten die Bolzen der     Festhalteklem-          men    30 in ihren     Führungen    59.  



  Die Verstellung auf verschiedene Netz  breiten erfolgt in der Weise, dass die     Elek-          troden,4    und 5 und die Kontaktplatte 6 in  der     Richtung    nach der Führungswalze 3 zu  verschoben werden. Dadurch werden die       Querdrähte    schon vor der grössten Aussen-    läge der     Drahtspulenhalter    7 und der Draht  greifer 8 abgeschnitten und verschweisst, wo  durch ein     schmäleres.    Drahtnetz entsteht.  



  Anstatt den     Drahtspulenträger    9 und den       Drahtgreiferträger    10 unterhalb des Netzes  anzuordnen, könnte man sie auch oberhalb  des Netzes vorsehen. Dann würden die  Querdrähte 11 während des Abziehens von  den Spulen 24 aus einer oberhalb des Netzes  liegenden Ebene in die Ebene des Netzes, ge  bracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Draht netzen mit an ihren Kreuzungen, elektrisch verschweissten Längs- und .Querdrähten, da durch gekennzeichnet, dass die Längsdrähte (1) absatzweise .der Schweissstelle zulaufen und die Querdrähte (11) mittels Drahtgrei fern (8) von je einer Drahtspule (24) derart abgezogen werden, dass bei Beginn des Ab- ziebens die Drahtspule (24) und der Draht greifer (8) etwa in einer rechtwinklig zur Ebene des herzustellenden Netzes durch die Mittelachse desselben gelegten Ebene stehen und sich dann beim Abziehen des Quer drahtes um je eine Strecke,
    die etwa der hal ben Breite des herzustellenden Netzes ent spricht, nach aussen, nachdem einen und dem andern Netzrand zu bewegen, wobei der Drabtspülenträger (9) und der Drahtgrei- ferträger (10) für die Querdrähte (11) un unterbrochen umlaufen, sowie derart ange ordnet sind, dass sie die Unterbringung der Schweisseinrichtung an der Zuführungs stelle der Querdrähte gestatten. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Draht spule (24) und der Drahtgreifer (8) sich beim Abziehen des Querdrahtes in ent gegengesetzter Richtung nach :den Rän- dern des Netzes zu bewegen. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Quer drähte (11) während des Abziehens aus einer unterhalb des Netzes liegenden Ebene in die Ebene des Netzes gebracht und in dem Augenblick, in .dem sie in die Netzebene gelangen, mit den Längs drähten verschweisst werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, .dass die Quer drähte -(11) während des Abziehens aus einer oberhalb des Netzes liegenden Ebene in die Ebene des Netzes gebracht und in dem Augenblick, in dem sie in die Netzebene gelangen, mit den Längs drähtenverschweisst werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Quer drähte nach dem Abziehen der benötig ten Drahtlänge beiderseitig abgeschnit ten werden.
    PATENTANSPRUCH II: Maschine zur Durchführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen scheibenförmigen Drahtspulen träger (9) und einen scheibenförmigen Drahtgreiferträger @(10) für die Querdrähte (11), deren Ebenen, symmetrisch zur Längs achse des herzustellenden Drahtnetzes, der art geneigt gegen die Fläche des Drahtnetzes liegen, dass sie zwischen sich und dem Draht netz Raum zur Unterbringung einer leisten- förmig ausgebildeten Schweisselektrode (4, 5) und einer Kontaktplatte (6) als Widerlager für die Schweisselektrode (4, 5) freilassen.
    UNTERANSPRÜCHE: Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Draht spulenhalter (7) und Drahtgreifer (8) auf ihren scheibenförmigen Trägern (9, 10) drehbar angebracht sind. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Draht spulenhalter (7) leicht auswechselbar sind und durch Federdruck im Draht spulenträger (9) gehalten werden. Maschine nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass .die Schweiss elektroden @(4, 5) und ihr Widerlager (6) gegen die Zuführungsvorrichtung für die Querdrähte (11) waagrecht ver schiebbar sind. B.
    Maschine nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch seitlich der Schweiss elektroden (4, 5) angeordnete Anschläge (29), die in Verbindung mit Festhalte klemmen (30) die richtige Lage des Querdrahtes (11) beimSchweissen sichern. 9. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Förde rung des fertigen Netzes durch Reibung zwischen dem fertigen Netz und mehre ren absatzweise angetriebenen Förder- walzen (37, 3,8, 39) erfolgt.
CH187173D 1935-12-10 1935-12-10 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Drahtnetzen mit an ihren Kreuzungen elektrisch verschweissten Längs- und Querdrähten. CH187173A (de)

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