CH187182A - Maschine zur Bearbeitung der Mantelfläche von Werkstücken mit kreisförmigem Querschnitt, z. B. von zylindrischen oder kegeligen Werkstücken. - Google Patents

Maschine zur Bearbeitung der Mantelfläche von Werkstücken mit kreisförmigem Querschnitt, z. B. von zylindrischen oder kegeligen Werkstücken.

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CH187182A
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Aktiebolag Lidkoping Verkstads
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Lidkoepings Mekaniska Verkstad
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  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description


  Maschine zur Bearbeitung der     :Mantelfläche    von Werkstücken mit kreisförmigem       Querschnitt,    z. B. von zylindrischen oder     kegeligen    Werkstücken.         Gegenstand    der Erfindung ist     eine    Ma  schine zur Bearbeitung der     Mantelfläche    von  Werkstücken mit kreisförmigem Quer  schnitt, zum Beispiel von zylindrischen oder       kegeligen    Werkstücken.  



  Die Maschine gemäss der Erfindung zeich  net sich aus durch ein um das sich nicht dre  hende Werkstück umlaufendes Werkzeug  und durch mehrere synchron mit dem Werk  zeug um das Werkstück umlaufende Stüt  zen, die zür Zentrierung des Werkstückes  dienen und die unmittelbar gegen die vom  Werkzeug zu bearbeitenden Flächen an  liegen.  



  Vorteilhaft eignet sich die erfindungs  gemässe Maschine zur Bearbeitung von ge  krümmten Wellen oder andern Gegenständen,  deren Form eine Bearbeitung in einer ge  wöhnlichen Drehbank oder Rundschleifma  schine nicht gestattet. Die erfindungsgemässe    Maschine eignet sich auch zur Bearbeitung  von     Fahrgestellachsen    für Flugzeuge, welche  Achsen bekanntlich aus gebogenen, dünn  wandigen Rohren bestehen, die wegen ihrer  Form sich nur mit erheblichen Schwierig  keiten zur erforderlichen Genauigkeit bear  beiten lassen.  



  Derartige Werkstücke wurden bisher in  einer grossen     Maschine    durch Drehen oder  Schleifen bearbeitet, wobei das Einspannen  an einem nicht zu bearbeitenden Teil erfolgte,  indem gewöhnlich eine     Stütze,    zum Beispiel  eine Spitze, gegen einen in das Rohr einge  triebenen, mit einer Vertiefung versehenen  Pflock gesetzt wurde. Abgesehen davon, dass  dieses - Einspannen wegen der erforderlichen  Genauigkeit des     Zentrierens        äusserst    zeit  raubend ist, ist es auch deshalb ungeeignet,  weil das Rohr beim Aufspannen deformiert  wird und nach dem     Losnehmen    seine ur-           sprüngliche    Gestalt wieder einnimmt, also  wieder ungenau wird.  



  Die     erfindungsgemässe    Maschine eignet  sich ausser für die Bearbeitung der eingangs  erwähnten Werkstücke auch für die Bearbei  tung von Metalldraht in grossen Längen, wo  eine Bearbeitung bei rotierendem Werkstück  und stillstehendem Werkzeug sehr schwierig       ist.    Das Werkstück kann hierbei in axialer       Richtung    durch die Maschine zwischen dem  Werkzeug und den Stützen hindurchgehen,  wobei es auf     Haspelanordnimgen,    die an der  Ein- und Ausgangsseite vorgesehen sein kön  nen, ab- und aufgewickelt werden kann.  



  Zwei beispielsweise Ausführungsformen  der Erfindung sind in der Zeichnung veran  schaulicht.  



       Fig.    1 und 2 zeigen schematisch die An  ordnung des Werkstückes, sowie des     Werk-          zeuges    und der Stützen einer ersten Aus  führungsform der Maschine;       Fig.    3 zeigt die Maschine in Kopfansicht  mit teilweisem Schnitt, und       Fig.    4 zeigt einen senkrechten Längs  schnitt durch die Maschine sowie einen Teil  schnitt durch die     Verstellvorrichtung    für die       Schleifscheibe;    '       Fig.    5 und 6 zeigen schematisch eine  zweite Ausführungsform der Maschine.

    Nach     Fig.    3 und 4 ist im Maschinenbett  1 auf einer Anzahl Rollen 2 drehbar eine  Trommel 3 gelagert, die Werkzeuge und       Stützen    für das Werkstück 4 enthält. Die  Drehbewegung der Trommel erfolgt durch  den Motor 5 über die Zahnräder 6, 7 und das  Schneckengetriebe 8, 9. Die Halter 10 der  Stützen für das     Werkstück.    sind in der Trom  mel in radialer Richtung gleitbar gelagert  und mittels Exzentern 11, die auf Wellen 12  sitzen, verstellbar, welch letztere durch     Ke-          gelrädergetriebe    13 und Wellen 14 verbunden  sind, um eine gemeinsame Umstellung der       Stützen    gegen den Mittelpunkt und vom Mit  telpunkt der Trommel zu ermöglichen.

   Das  Werkstück 4     wird    durch eine im zugehörigen  Halter 10 fest angeordnete Schiene 15, eine  im zugehörigen Halter 10     federnd    angeord-         nete    Schiene 16 und zwei Rollen 17 abge  stützt und     zentriert,    wobei die Achse der  Kolben in drei Lagerstellen im zugehörigen  Halter frei drehbar gelagert ist (Fix. 2).  



  Das Werkstück wird also in allen Lagen  der Trommel abgestützt,     ohne    dass es beson  ders eingespannt werden muss. Dadurch, dass  die Schiene 16 federnd gelagert ist, wird  Spiel zwischen dem Werkstück und den Stüt  zen bei Durchmesserveränderung des Werk  stückes während des Arbeitsganges vermie  den. Die Schleifscheibe 18 ist in einem um  den Zapfen 19 schwenkbaren Halter 20 ge  lagert und wird mittels eines unmittelbar an  die Schleifspindel gekuppelten     Flanschmotors     21 angetrieben. An der Vorderseite des Bet  tes ist ein Differentialgetriebe 22 vorgesehen,  durch das die Schleifscheibe dem Werkstück  gegenüber mittels des Handantriebes 23 ver  stellt werden kann. Die Drehrichtung der  Trommel und diejenige der Schleifscheibe  sind durch Pfeile in     Fig.    1 angegeben.

   Die  Drehachse der Schleifscheibe hat eine solche       E-age,    dass die Berührungslinie     zwischen     Schleifscheibe und Werkstück ausserhalb  einer     Ebene    lieg:, die durch die Achsen des       Werkstückes    und der     Stützrollen        gelegt    ist,  so Mass die Scheibe nicht diametral gegen  über der Berührungslinie der Stützrollen 17       angreift.     



  Der zu bearbeitende Teil des von einer       Fahrgestellachse        gebildeten    Werk     istückes    4  ist, wie .aus der Zeichnung     .ersichtlich,    zwi  schen die Schienen 15 und 16     eingelegt,    die       geeigneterweise    mit schrägen     Stützflächen     versehen sind, um     ,das    Werkstück besser hal  ten zu können, so     dass    es während der Dre  hung der Trommel nicht gegen die     .Schleif-          scheibe    und die ungefähr diametral .zur An  griffslinie der Schleifscheibe     angebrachten     Stützrollen 17 fällt.

   Die durch     die    Stütz  flächen der     Schienen    15, 16 gelegten Ebenen       bilden    einen Winkel,     dessen    :Spitze gegen     das     Werkzeug gerichtet ist. Der überstehende  Teil des Werkstückes wird durch einen Bock  abgestützt oder mit .den Händen -gehalten,  um zu verhindern, dass er an     der    Drehung  teilnimmt. Nachdem die Trommel 3     in    Gang      gesetzt ist,     wird    die Schleifscheibe durch das  Handrad 23 einwärts gegen das     Werkstück          vorgeschoben,    bis dieses zum gewünschten  Durchmesser bearbeitet worden ist.  



  Bei der in     Fig.    5 und 6     dargestellten,    zur       Bearbeitung    von Draht dienenden     Maschine,     passiert     .das    Arbeitsstück 4 in     axialer    Rich  tung zwischen der Schleifscheibe 18 und der  Stützrolle 17, sowie den     .Stützen    15, 16.

         Durch    die     Schrägstellung    der Stützrolle 17  erhält das Arbeitsstück eine axiale Verschie  bung,     was    dadurch erleichtert wird, dass der  Haspel 42, auf welchen der Draht 4 aufge  wickelt     wird,    mittels einem besonderen An  trieb, in diesem Falle eines Schneckengetrie  bes 43, betrieben wird. Auch hier rotieren  Werkzeug und     Stützen    15-17 um das sich  nicht drehende Werkstück.  



  Die     Verstellvorrichtung    für die Schleif  scheibe der Maschine gemäss     Fig.    1 bis 4       arbeitet    folgendermassen:  Ein Zahnkranz 24 ist mit der Trommel  3 fest verbunden und treibt während der     Dre-          hunb    der Trommel durch das Zahnrad 25 die       durchbohrte    Welle 26, die Zahnräder 2.7, 28  und den Ring 29, der mit Innenverzahnung  versehen ist.

   Dieser Zahnkranz treibt seiner  seits den in der Trommel 3 drehbar gelager  ten Zahnkranz 34 durch die Zahnräder 30,       3,1,    die Welle 32 und das Zahnrad     W    mit       derselben    Geschwindigkeit, die die Trommel  3 und der Zahnkranz 24 haben. Dadurch,       da.ss    der das Rad 30 tragende Kurbelarm 37  durch das Handrad 23 und das     Schnecken-          getriebe    35, 3,6 gedreht wird, erhält der  Zahnkranz 34 eine Bewegung relativ zur  Trommel 3.

   Diese Bewegung wird durch das  Zahnrad     ,3,8,    die Welle 39 und das     Negelra.d-          getriebe    40 auf die Schraubenspindel 41       übertragen,    die den     Halter    20 der     Schleif-          scheibe    18 entsprechend verstellt. Die     Teile          24-38    bilden ein gewöhnlich leerlaufendes       Differentialgetriebe.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zur Bearbeitung -der Mantel- fläche von Werkstücken mit kreisförmigem Querschnitt, zum iseispiei von zylindrischen oder kegeligen Werkstücken, gekennzeichnet durch ein um,das sich nicht drehende Werk stück umlaufendes Werkzeug und durch mehrere synchron mit,dem Werkzeug um das Werkstück umlaufende Stützen (15, 16 und 17),
    die zur Zentrierung des Werkstückes dienen und ;die unmittelbar an die vom Werk zeug zu bearbeitenden Flächen anliegen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen aus zwei der Schleifscheibe (18) gegenüberliegen den frei drehbaren Stützrollen (1.7) und aus zwei ;Schienen (15, 16) bestehen, von welchen Schienen (15, 16) die eine fest und,die andere nachgiebig angebracht ist. 2.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (1.5, 16 und 17) des Werk- stückes durch Antriebsmittel kraft schlüssig verbunden sind zur Erzielung einer gleichzeitigen Verstellung der .Stüt zen auf verschiedene Durchmesser des Werkstückes. 3. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die die Stützflächen der Schienen (15, 16) enthaltenden Ebenen einen Win kel bilden, dessen Spitze gegen die Schleif scheibe gerichtet ist. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass die Berührungslinie der Schleif scheibe (18) mit dem Werkstück (4) ausserhalb einer Ebene liegt, die durch die Achsen des Werkstückes (4) und der Stützrollen (17) gelegt wird, so dass die Schleifscheibe (18) nicht diametral gegen über der Berührungslinie der Stützrollen (17) angreift. 5. Maschine gemäss Patentanspruch, gekenn zeichnet dadurch, dass die Achse der eine Stütze bildenden Rolle (17) einen Winkel mit der Achse des Werkzeuges bildet, um dem Werkstück eine axiale Verschiebung während der Bearbeitung zu gestatten, 6.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der Bewegung zur Verstellung des während der Arbeit umlaufenden Werkzeuges von einem am Maschinengestell gelagerten Handantrieb (23) unter Vermittlung eines gewöhnlich leer laufenden Differentialge triebes (24-38) aus erfolgt.
CH187182D 1934-11-02 1935-10-28 Maschine zur Bearbeitung der Mantelfläche von Werkstücken mit kreisförmigem Querschnitt, z. B. von zylindrischen oder kegeligen Werkstücken. CH187182A (de)

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SE190835X 1935-08-19

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