CH187208A - Sowohl als Verdichter als auch als Motor verwendbare Schraubenmaschine. - Google Patents

Sowohl als Verdichter als auch als Motor verwendbare Schraubenmaschine.

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CH187208A
CH187208A CH187208DA CH187208A CH 187208 A CH187208 A CH 187208A CH 187208D A CH187208D A CH 187208DA CH 187208 A CH187208 A CH 187208A
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helical
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Milo Aktiebolaget
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Milo Ab
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Description


  Sowohl als Verdichter als auch als Motor verwendbare Schraubenmaschine.    Die Erfindung bezieht sich auf eine so  wohl als Verdichter, als auch als Motor ver  wendbare Schraubenmaschine mit zwei oder  mehreren, von einem Gehäuse umschlossenen  zusammenarbeitenden Schraubenrädern, die  zusammen mit dem Gehäuse in sich abge  schlossene Arbeitsräume bilden, deren Grösse  sich bei der Drehung der Schraubenräder  ändert und in welchen das Arbeitsmittel  unter Aufnahme von Leistung komprimiert  wird     bezw.    unter Abgabe von Leistung ex  pandiert.  



  Gemäss der Erfindung laufen die Schrau  benräder, von denen das eine Zähne mit kon  vexen und das andere solche mit konkaven  Flanken besitzt, mit einer Umdrehungszahl  um, welche am grössten Umfang der Schrau  benräder eine Geschwindigkeit von 25 bis  300 Meter pro Sekunde ergibt, wobei die  Schraubenräder eine zylindrische Form be  sitzen, durch Zahnräder miteinander in Be  wegungsverbindung stehen und sowohl unter       sieh,    als auch gegenüber der     Gehäusewand       Spiel     besitzen,    und wobei ein Teil     -der    dem  Hochdruckende der Maschine zugewandten  Seite der Schraubenräder durch eine Wand  abgedeckt ist.  



  Die Forderung der Schaffung von     ge=          schlossenen    Arbeitsräumen, deren Inhalt sich  bei der Drehung der     Schraubenräder    ändert,  könnte auch mit     Hilfe    konischer Schrauben  räder erfüllt werden, bei welchen sich die  Arbeitsräume nach der Seite des geringeren  Durchmessers hin verkleinern. Konische  Schraubenräder erfordern aber grosse Abmes  sungen und bedingen daher grossen Material  verbrauch und     'verhältnismässig    schwere  Aggregate. Die Erfindung ergibt die Mög  lichkeit, zylindrische Schraubenräder zu ver  wenden, deren Länge geringer ist als die  Ganghöhe der Schraubengewinde.  



  Die     Erfindung    wird nachstehend unter  Hinweis auf die beiliegende     Zeichnung    näher  erörtert, die ein Ausführungsbeispiel einer       Schraubenmaschine    gemäss der Erfindung  zeigt.           Fig.    1 zeigt den Verdichter im     Achsial-          längsschnitt    nach der Linie 1-1 der     Fig.    2,       Fig.    2     einen        Schnitt    nach der Linie 2-2  der     Fig.    1,

         Fig.    3 einen     Schnitt    nach der     Linie    3-3  der     Fig.    2,       Fig.    4 einen     Schnitt    nach der     Linie    4-4  der     Fig.    2.  



  Der in der     Zeichnung    dargestellte Ver  dichter besitzt zwei zylindrische Schrauben  räder 12 und 14, die von einem gemeinsamen  Gehäuse 16 eingeschlossen sind, welches sich  dem äussern Umfang der Schraubenräder un  ter Einhaltung eines geringen Spielraumes  anschliesst. Auf der linken Seite des Ver  dichters besitzt das Gehäuse einen Flansch  18, an dem der     Einlassstutzen    20 ange  schraubt ist. Der     Einlassstutzen    ist mit Hilfe  von Rippen 22     bezw.    24 mit im wesentlichen  zylindrischen     Gussstücken    26, 28, 30 ver  bunden, welche auf der Innenseite Kugel  lager 32 und 34 aufnehmen. Die Gewinde  der     Schraubenräder    besitzen eine konstante  Steigung.  



  Das Schraubenrad 12 ist an seinem linken  Ende mit Hilfe von Schrauben 36 mit einem  Endstück 38 festverschraubt, welches im  Kugellager 32 gelagert ist. Auf der rechten  oder Hochdruckseite ist das Schraubenrad 12  in einem Kugellager 40 gelagert, welches  vom Gehäuse 16 getragen     wird.    Neben dem  Kugellager 40 ist ein     Zahnrad    42 angeordnet,  das zusammen mit den Kugellagern durch  eine     Mutter    44 gegen     achsiale        Verschiebung     gesichert ist und mit einem Zahnrad 46 zu  sammenarbeitet, das auf dem rechten Ende  des Schraubenrades 14 sitzt.

   Zu beiden Sei  ten des Kugellagers 32 sind mit dem     Guss-          stück    26     Ringe    48 und 50 verschraubt, die  als     Ölfänger    ausgebildet sind, um zu ver  hindern, dass     Schmieröl    aus dem Raum 52  austritt. Ähnliche Ölfänger     sind    auch auf  der Hochdruckseite angeordnet, und zwar  derart, dass das Kugellager 40 und das Zahn  rad 42 von den     Ölfängern    54 und 56 einge  schlossen sind.  



  Auf der     Niederdruckseite    des Verdichters  sind     neben    dem     Kugellager    32 auf dem End-    stück 38 mit     Diohtungsrmgen        versehene     Scheiben 58 und 60 angebracht, die zusam  men mit einer am feststehenden Teil 26 be  festigten, ebenfalls mit Dichtungsringen     ver-          eehenen    Scheibe 62 eine     Labyrinthdichtung     bilden.

   Eine weitere     Labyrinthdichtung    64  ist     zwischen    den     einander        zugekehrten,    zy  lindrischen Flächen des umlaufenden End  stückes 38 und des feststehenden Teils 26  vorgesehen. Der Raum zwischen den beiden  Dichtungen steht mit einem Stutzen 66 in  Verbindung, welcher durch eine nicht darge  stellte Leitung an die Hochdruckseite des  Verdichters angeschlossen ist, so dass der  Raum zwischen den Dichtungen ständig  unter dem vom Verdichter erzeugten Druck  steht.

   Das durch den Stutzen 66 in der Rich  tung des Pfeils 68 eingeführte Druckmittel  durchströmt unter Entspannung     die    beiden       Labyrinthdichtungen    und übt dabei auf das  Endstück 38 einen in     achsialer    Richtung  nach rechts gerichteten Druck aus, der dem  durch die Verdichtung entstehenden, auf das  Schraubenrad wirkenden, nach links gerich  teten     Achsialdruck    entgegenwirkt     bezw.    die  sen Druck bei     geeigneter        Bemessung    der ra  dialen Fläche des Endstückes 38 vollkommen  ausgleicht.

   Dieser Druckausgleich ist unab  hängig von der augenblicklichen Kompressor  leistung und von der Höhe des     Enddruckes     im Verdichter, weil sowohl der auf das  Schraubenrad infolge der Verdichtung des       Arbeitsmittels        ausgeübte        Achsialdruck,    als  auch der auf das Endstück 38 wirkende  Druck sich     in    gleichem Masse mit dem     Ver-          dichterenddruck    ändern.

   Nach     Durchströmung     des Labyrinths fliesst das     Druckmittel    teils  in     Richtung    ,des     Pfeils    70 und teils durch  eine Öffnung im feststehenden Teil 26 in der  Richtung des Pfeils 72 ab.  



  Das Endstück 38, das Schraubenrad 12,  sowie die rechte Endwelle 74 des Schrauben  rades sind hohl ausgebildet. In dem so ge  schaffenen Hohlraum ist ein Rohr 76 unter  gebracht und durch angeschweisste     Klötzchen     78 sowie Abstandsringe 80 in einer solchen  Lage gehalten, dass zwischen dem Rohr und  den innern     Wänden    der     Hohlräume    ein @ge-           wisser    Zwischenraum gebildet     wird.    Die zu  letzt beschriebene Einrichtung dient zur       Kühlung    des     Schraubenrades    sowie der  Lager. Das Gehäuse 16 ist auf der rechten  Seite durch einen Deckel 82 abgeschlossen,  durch den zwei Düsen 84 und 86 durchge  führt sind.

   Die Düse 84 reicht in das Innere  des Rohres 76 und dient zur Zuführung von  Kühlflüssigkeit für das Schraubenrad 12. Die  durch die Düse 84 eingeführte Kühlflüssig  keit fliesst zunächst im Innern des Rohres 76  in der Richtung der Pfeile 88, kehrt an dem  linken Ende des Rohres 76 um, weil der  Hohlraum im Endstück 38 an der linken Seite  durch eine Schraube 90 abgeschlossen ist,  und fliesst dann in der Richtung der Pfeile  92 an der     Aussenseite    des Rohres 76     zurück     und gelangt schliesslich in den Raum 94, von  wo sie durch die     Auslassöffnung    96 nach  aussen geführt wird. Der Raum 94     ist    durch  eine Wand 97 nach links abgeschirmt.

    Etwaige an der Welle nach links eindrin  gende Flüssigkeit wird durch     Fliehkraftwir-          kung    von dem Flansch 99     abgesehleudert.     



  Das linke Lager 34 des Schraubenrades  14 ist in     achsialer        Richtung    gegenüber dem  Lager 32 des Schraubenrades 12 versetzt, um  eine möglichst raumsparende     Unterbringung     eines Entlastungskolbens für das Schrauben  rad 14 zu ermöglichen. Auch das Lager 84  ist zu beiden Seiten von Ölfängern 98 und  100 begrenzt.

   Desgleichen sind das Lager  102 auf der Hochdruckseite des     Schrauben-          rades    14 sowie     das    Zahnrad 46 von     Öl-          fängern    104 und 106     eingeschlossen,    um ein  Eindringen von Schmieröl sowohl nach der  Seite des     verdichteten        Mittels    hin, als     auch        in.     den Raum 94 zu verhindern. Die Ölfänger 54  und 104 dienen gleichzeitig dazu, den die  Lager 40 und 102 sowie die Zahnräder ent  haltenden Raum 120 vor der Einstrahlung  des verdichteten heissen Mittels zu schützen.  



  Die Einrichtung zur Verminderung oder  zum Ausgleich des     Achsialdruckes    des  Schraubenrades 14 ist in folgender Weise  angeordnet. Auf dem linken Wellenende 108  des Schraubenrades 14 ist eine mit ringför  migen Dichtungsleiste versehene Scheibe    110 mittels einer den Hohlraum der Welle  108 verschliessenden Schraube 112:     befestigt.     Ein auf dem feststehenden Teil 28 aufge  setzter Deckel 114 besitzt auf der Innen  seite     entsprechende        Dichtungsleisten,    die zu  sammen mit den Dichtungsleisten der  Scheibe 110 eine     Labyrinthdichtung    113 bil  den.

   Durch eine Öffnung 116 im Deckel 114       wird    Druckmittel, zweckmässig von dem im  Verdichter selbst verdichteten     Mittel    zuge  führt, welches einen dem     Achsialdruck    des       Schraubenrades    14     entgegenwirkenden        Druck     auf die Scheibe 110 ausübt. Dieser Druck  ändert sich bei Änderung der Verdichter  leistung wieder in Übereinstimmung mit dem       Verdichterenddruck,    so dass auch hier eine       selbsttätige    Anpassung     des    Gegendruckes an  den     Achsialdruck    des Schraubenrades er  folgt.

   Das     entspannte        Druckmittel        tritt        durch     die Öffnung 115 aus.  



  Die Kühlung des Schraubenrades 14, so  wie der beiden Lager 34 und 102 erfolgt in  gleicher Weise wie die oben beschriebene  Kühlung des     Schraubenrades    12 und der da  zugehörigen Lager. Die Kühlflüssigkeit  strömt durch die Düse 86 in das innere Rohr  118 und an der Aussenseite dieses Rohres zu  rück     in    den Raum 94, von wo aus sie zu  sammen mit der im     Schraubenrad    12 erwärm  ten Kühlflüssigkeit durch die     Auslassöffnung     96 abfliesst. Die von der Kühlflüssigkeit be  strichene Innenfläche des Hohlraumes der  Welle     bezw.    des Schraubenrades 14 ist ge  wellt, um die     wirksame    Kühlfläche zu ver  grössern.  



  Um zu verhindern, dass     ein    Teil des     ver-          dichteten        und,        erwärmten        Arbeitsmittels    in  den die Lager 40 und 102: sowie die Zahn  räder 42, 46 enthaltenden Raum 120 gelangt,  kann letzterer durch eine     Leitung    122 unter  Druck gesetzt werden. Als     Druckmittel    hier  für     wird    zweckmässig im Verdichter ver  dichtete, vor     Einführung    in den Raum 120  gekühlte Luft oder dergleichen     verwendet.     



  Neben der beschriebenen     Innenkühlung     ist noch eine Kühlung für das Gehäuse vor  gesehen, das zu diesem Zwecke auf der  Hochdruckseite hohl ausgebildet ist, so dass           Kühlflüssigkeit    durch den Hohlraum 124 um  laufen     kann.    Diese Einrichtung dient nicht so  sehr der eigentlichen     Kühlung    als vielmehr  dazu, die betreffenden Teile auf möglichst  unveränderter Temperatur zu halten, so dass  die     ,Spielräume        zwischen    den     :Schraubenrädern     und dem Gehäuse sehr klein     @    bemessen wer  den können.  



  Die die     Achsialdrücke        aufnehmenden     Lager 40 und 102 sind auf der Hochdruck  seite des Verdichters angeordnet. Dadurch  wird die Kühlung     und    Einstellung der  Schraubenräder in ihrer heissen Zone, als im       Gebiete    der grössten     Wärmedehnungen    er  leichtert und das hier vorhandene     Achsial-          spiel        zwischen        Schraubenrädern    und     Gehäuse     am sichersten beherrscht, während.

   die im  übrigen auf der Länge des Läufers auftreten  den Längsdehnungen     einen    freien Dehnungs  ausgleich nach der     Eintrittsseite    der Schrau  benräder erfahren. Die die beiden Schrauben  räder 12 und 14 verbindenden Zahnräder 42  und 46, die zweckmässig mit schrägen Zäh  nen ausgeführt sind, sind so nahe     wie    mög  lich an die die     Achsialdrücke    aufnehmenden  Lager herangerückt, damit sie unabhängig  von     Temperaturschwankungen    stets genau  eingestellt bleiben.  



  Der Antrieb des beschriebenen Verdich  ters erfolgt am     Endflansch    126, der durch  die Schraube 90 mit dem Endstück 38 ver  bunden ist und die     Labyrinthscheiben    58 und  60, sowie die     Innenlaufringe    des Kugellagers  32 gegen     achsiale        Verschiebung    sichert.  



  Das zu verdichtende Mittel, zum Beispiel  Luft,     wird        in        Richtung    der Pfeile 128 ange  saugt und verlässt den Verdichter durch den  aus den     Fig.    2 und 3 ersichtlichen Austritts  stutzen 130. Wie in     Fig.    1 der Deutlichkeit  halber in     etwas    übertriebenem Masse darge  stellt ist,     ;sind    die beiden Schraubenräder 12  und 14     zueinander,    sowie im Verhältnis zu  dem sie umgebenden Gehäuse so angeordnet,  dass sich     zwischen:    den     Schraubenrädern    so  wie zwischen ihnen und dem Gehäuse stets  Spielräume befinden.

   Um die gegenseitigen  Abstände zwischen Schraubenrädern und Ge  häuse     einwandfrei    aufrecht erhalten zu kön-         nen,    ist eine sehr sorgfältige Ausführung der  Lagerung und des     Zahnradgetriebes    not  wendig. Die Übertragung der Bewegung des  von aussen angetriebenen Schraubenrades 12  auf das zweite Schraubenrad 14 erfolgt also  nur durch     Vermittlung    der Zahnräder, nicht  aber durch     unmittelbaren    Eingriff der beiden       Schraubenräderprofile,    weil     zwischen    letzte  ren     stets    ein Spielraum vorhanden ist.

   Die       Zahnräder    können natürlich auch an geeig  neter     'Stelle        innerhalb    des     Gehäuses    1,6 an  geordnet sein. Um die Einhaltung der beab  sichtigten Spielräume     sicherzustellen,    genügt  es nicht, eine Verstellung der Schraubenräder  in radialer Richtung zu verhindern, sondern  es muss:

   auch dafür     gesorgt    werden, dass  keine gegenseitigen     Achsialverschiebungen     der Schraubenräder auftreten     können.    Zu  diesem Zwecke kann neben sorgfältiger Aus  führung der Lager 40 und 102 auch ein       gewisser    Ausgleich durch Änderung des  Druckes geschaffen werden, den das bei 68  und 116     zugeführte        Druckmittel    auf das  Endstück 38     bezw.    den Entlastungskolben  110 ausübt.  



  Die Schraubenräder 12 und 14 sind  zylindrisch ausgebildet und mit einem drei  gängigen Gewinde versehen. Die auf der       Druckseite    des Verdichters gelegenen     Stirn-          flächen    der     Schraubenprofile    und die zwi  schen diesen Profilen     eingeschlossenen    Ar  beitsräume liegen nicht vollkommen frei  nach dem Austrittsstutzen hin,     sondern    sind  durch radiale Wände 132, 134 teilweise ab  gedeckt,

   so dass eine unmittelbare Verbin  dung von den     zwischen    den Schraubenrädern  eingeschlossenen Räumen zum     Austritts-          stutzen        hin    nur längs eines     bestimmten    Teils  des Umfanges der Läufer besteht, und zwar  im dargestellten Beispiel längs des Teils       J.36-138-140        (Fig.    2). Der     übrige    Teil des  Umfanges ist teils durch die radialen Ge  häusewände 132, 134 und teils durch beson  dere Schieber 142 und 144, deren Zweck  weiter     unten    erläutert     wird,        abgedeckt.     



  Betrachtet man nun einen bestimmten,  von zwei     aufeinanderfolgenden    Gängen einer  Schraube, den     angrenzenden    Teilen der an-           lern    Schraube und dem Gehäuse eingeschlos  senen Raum, so     wandert    dieser Raum infolge  der Drehung der Schraubenräder in     achsialer     Richtung von der Saugseite nach der Druck  seite hin, ohne dass sich zunächst der Inhalt  des Raumes und der Druck des darin einge  schlossenen Arbeitsmittels ändern.

   Sobald  sich aber dieser Raum so weit nach der  Druckseite hin verschoben hat, bis der vor  derste Teil das Ende der Schraubenräder,  also die der Druckseite zugewandte Stirnseite  der Schraubenräder erreicht hat, beginnt sich  der Inhalt des Raumes zu verkleinern, weil  der     Auslass    durch die Gehäusewände 132,  134 und durch die Schieber 142 und 144  noch verschlossen ist. Die     hintern,    durch die  Schraubenprofile gebildeten Begrenzungs  wände des Raumes wandern weiter in     ach-          sialer        Richtung    gegen die Druckseite hin und  der Raum wird daher allmählich kleiner.  Entsprechend der     Verminderung    des Raumes  wird die darin eingeschlossene Luftmenge  verdichtet.

   Die Verdichtung geht so lange  vor sich, bis eine Kante eines den Raum be  grenzenden Profils den Punkt 136     bezw.    140       (Fig.    2) erreicht. Von diesem Augenblicke  an     l@ann    das verdichtete Mittel in den Aus  lassstutzen<B>130</B> strömen, der, wie aus     Fig.    3  ersichtlich ist, eine solche Form besitzt, dass  das verdichtete Mittel sowohl in     achsialer    als  auch in radialer Richtung abströmen kann,  um einen     möglichst    grossen     Auslassquerschnitt     zu erhalten.  



  Aus dem geschilderten Vorgang bei der  Verdichtung folgt, dass das Mittel auf einen  umso . höheren Druck verdichtet wird, je  näher die Punkte 136 und 140 beieinander  liegen, und auf     einen        umso    niedrigeren  Druck, je weiter diese Punkts voneinander  entfernt sind, weil im ersteren Falle der  immer kleiner werdende Raum später und im  letzteren Falle früher nach der Druckseite  hin geöffnet wird. Dies kann in folgender  Weise zur Änderung des     Verdichtungsend-          druckes    unter sonst gleichen Verhältnissen  ausgenutzt werden.

   Aus der Darstellung in       Fig.    2 ist ersichtlich, dass der     zwischen    den  Punkten 136 und 140 liegende freie Umfang    durch herausziehen der     Schieber        142    und  144 vergrössert werden kann, und zwar der  art, dass der freie Umfang von Punkt 146 bis  zum Punkt 148 reicht. Wie aus     Fig.    4 er  sichtlich ist, besitzt der Schieber 144 eine mit  Gewinde versehene Bohrung, so dass er durch  Drehung der Spindel 150, die in einem aus  zwei Teilen 152 und 154 bestehenden Lager  drehbar, aber in     achsialer    Richtung nicht  verschiebbar gelagert ist, herausgezogen oder       eingeführt    werden kann.

   Der Schieber 142  ist     in    ähnlicher Weise durch Drehung einer  in einem Lager 156, 158 gelagerten     Spindel     160 verschiebbar angebracht. Im dargestell  ten     Ausführungsbeispiel        sind    zwei keilför  mige Einsatzstücke 162 und 164 gezeigt,  welche in der dargestellten Weise eingesetzt  werden, wenn die Schieber 142 und 144 sich  in geschlossener Lage befinden, und welche  dem verdichteten Arbeitsmittel eine wirbel  freie     Abströmung    ermöglichen. Diese Ein  satzstücke werden durch Schrauben 166 und  <B>168</B> in ihrer Lage gehalten.  



       Fig.    1 zeigt, dass die Schraubenräder eine  Länge haben, die geringer ist als die Gang  höhe der Gewinde, das heisst die einzelnen  Schraubengänge erstrecken sich über weniger  als<B>360'.</B> Die Schraubenräder erhalten also  eine ausserordentlich geringe Abmessung     in          achsialer    Richtung, was naturgemäss für die  praktische Ausführung von grosser Bedeu  tung ist. Trotzdem kann durch die Anord  nung der     Endwände    132, 134 eine weit  gehende Verdichtung des Arbeitsmittels er  halten werden.  



  Die beschriebene     Schraubenmaschine    ist  in ihrer Wirkungsweise als Verdichter ge  zeigt. Sie ist jedoch eine umkehrbare Ma  schine und kann daher durch Vertausch der  Ein- und     Auslassseite    auch als Motor, zum  Beispiel als Gasturbine laufen. Der Einfach  heit halber sind zwei     zusammenarbeitende          Schraubenräder    gezeigt worden. Es ändert  sich aber an der Wirkungsweise der Ma  schine nichts, wenn sie drei oder mehr zu  sammenarbeitende, durch Zahnräder unterein  ander     verbundene    Schraubenräder enthält.

    Auch im übrigen ist die Erfindung nicht an      die als     Beispiele    angegebenen     Konstruktions-          einzelheiten    gebunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sowohl als Verdichter, als auch als Motor verwendbare Schraubenmaschine mit zwei oder mehreren von einem Gehäuse umschlos senen, zusammenarbeitendenSchraubenrädern, die zusammen mit dem Gehäuse in sich abge schlossene Arbeitsräume bilden, deren Grösse sieh bei der Drehung der Schraubenräder ändert und in welchen ;
    das Arbeitsmittel unter AufnaJ.me von Leistung komprimiert wird, beziehungsweise unter Abgabe von Leistung expandiert, dadurch gekennzeich net, ,dass die Sohraubenräder, von denen das eine Zähne mit konvexen und das andere solche mit konkaven Flanken besitzt, mit einer Umdrehungszahl umlaufen,
    welche am grössten Umfang der Schraubenräder eine Geschwindigkeit von 25 bis 300 Meter pro Sekunde ergibt, dass die Schraubenräder eine zylindrische Form besitzen, durch Zahnräder miteinander in Bewegungsverbindung stehen und sowohl unter sich, als auch ,gegenüber der Gehäusewand Spiel besitzen,
    und dass ein Teil der dem Hochdruckende der Maschine zuge- wandten Seite der Schraubenräder durch eine Wand abgedeckt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schraubenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schran- benräder eine Länge haben, die geringer ist als die Ganghöhe der Schraubenge- winde. 2. Schraubenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewinde der Schraubenräder eine konstante Stei gung besitzen.
    3. Schraubenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrau benräder in Achsiallagern gelagert sind, die eine gegenseitige achsiale Verschie bung der Schraubenräder verhindern. 4. Schraubenmaschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Schieber, durch die ein Teil der dem Hochdruckende des Ver dichters zugewandten Seite der Schrauben räder wahlweise verdeckt oder freigegeben werden kann.
CH187208D 1934-10-16 1935-10-14 Sowohl als Verdichter als auch als Motor verwendbare Schraubenmaschine. CH187208A (de)

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