CH187236A - Gasmengenregler für gasbetriebene Vorrichtungen, insbesondere Wassererhitzer. - Google Patents

Gasmengenregler für gasbetriebene Vorrichtungen, insbesondere Wassererhitzer.

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CH187236A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/18Systems for controlling combustion using detectors sensitive to rate of flow of air or fuel
    • F23N5/188Systems for controlling combustion using detectors sensitive to rate of flow of air or fuel using mechanical means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
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Description


      Gasmengenregler    für gasbetriebene Vorrichtungen, insbesondere Wassererhitzer.    Bis vor kurzem war es üblich, für gas  betriebene Vorrichtungen, wie Wassererhitzer  und Heizungen, bei der Montage den Gas  druck der betreffenden an ein Leitungsnetz  angeschlossenen Speiseleitung durch Ein  bau einer entsprechenden Hilfsvorrichtung  (Druckregler,     Drossler)    auf geeigneten Be  triebsdruck herabzusetzen, um beispielsweise  den Wassererhitzer nicht thermisch zu über  lasten.

   Der Nachteil der Vornahme dieser       Pegelungsarbeit    an Ort und Stelle und der  weitere Umstand, dass die Wärmeleistung des  Gases ausser vom Druck auch vom Heizwert  und von der Dichte des Gases abhängig ist,  führte zum Bau von an der betreffenden  gasbetriebenen     Vorrichtung    zum voraus     an-          bringbaren    Reglern auf der     Grundlage    der       Einstellbarkeit    der Gasmenge, um an Stelle  gleichbleibenden Gasdruckes an einer gegebe  nen Stelle des Strömungsweges eine gleich  bleibende Gasgeschwindigkeit einstellen zu  können.

   Zunächst kam man zur     Konstruktion     eines insofern indirekt     wirkenden    Mengen  reglers, als bei demselben ein durch die Gas-    menge eines Nebenstromes     beeinflussbares     Hilfsventil den Zugang zu einer Membrane  beherrscht, die ein in der Hauptgasleitung  angeordnetes federbelastetes Ventil steuert.  Solche Ausführungen haben den Nachteil  komplizierten Baues und verhältnismässig  rascher Zerstörung der der Gaswirkung aus  gesetzten Membrane. Es folgte alsdann die       Konstruktion    eines insofern direkt wirkenden  Mengenreglers, als bei demselben durch den  ankommenden Gasstrom ein verschiebbar ge  führtes Ventil beeinflusst wird, welches  Durchgangsöffnungen für das Gas be  herrscht.

   Wenn auch dieser Mengenregler den  Zuzug einer Hilfskraft hinfällig macht, so  besteht bei demselben hauptsächlich doch die  Gefahr der Verstopfung der     Ventilführung     durch Gasrückstände, wodurch die Wirksam  keit des Ventils in Frage gestellt ist.  



  Beim     Gasmengenregler    für gasbetriebene  Vorrichtungen, insbesondere Wassererhitzer,  gemäss der Erfindung ist in einer Gas  durchgangskammer eine Drosselklappe frei  schwingbar angeordnet, um vom ankommen-      den Gasstrom     verschwenkt    werden zu kön  nen zwecks Regelung des Durchganges des  Gasstromes auf der     Austrittseite    der Kam  mer.  



  Dieser Regler, welcher somit direkt wirkt;  ermöglicht     ein        Konstanthalten    der der gas  betriebenen Vorrichtung zuströmenden Gas  menge ohne Membrane,     Gasnebenleitungen,     Ventile,     Federn,    Ventilführungen oder     dergl.     Infolgedessen besitzt :dieser Regler einfache  Bauart und gewährleistet zuverlässige Wirk  samkeit auch auf die Dauer.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  veranschaulicht.  



       Fig.    1 und 2 sind Schnitte des ersten  Beispiels mit zwei verschiedenen Stellungen  der Drosselklappe;       Fig.    3 bis 5 zeigen das zweite Beispiel  in zwei senkrechten und einem     wagrechten     Schnitt, und zwar ist     Fig.    4 ein Schnitt nach  der Linie     IV-IV    in     Fig.    3.  



  Bei dem teilweise schematisch gezeich  neten ersten Beispiel     (Fig.    1, 2) ist 1 die       Gasdurchganggskammer,    welche zwei einander  gegenüberstehende Stutzen 2, 3 aufweist, von  denen der erste zum Anschluss an die Speise  leitung (Netzleitung) und der zweite zur  Zuleitung des Gases zur     Verbrauchstelle     (Brenner) bestimmt ist. Zwischen dem Gas  eintrittstutzen 2     und    dem     Gasaustrittstutzen     3 ist in der Kammer 1 die Drosselklappe 4  auf einem Lagerbolzen 5 frei schwingbar  aufgehängt.

   Die Drosselklappe 4 weist auf  ihrer dem     Austrittstutzen    3 zugekehrten  Seite einen haubenartigen Teil 6 auf, wel  cher nach oben offen ist, aber auf dieser       Seite    ebenfalls geschlossen sein könnte. Die  Drosselklappe 4 besitzt ferner einen ihre  wirksame Fläche vergrössernden     obern    Vor  sprung in Form einer Einstellscheibe 7, wel  che in Richtung der Ebene der Drossel  klappe 4 und mittels einer Schraube 8 ein  stellbar ist, welche einen Schlitz der Ein  stellscheibe 7 durchsetzt.  



       Fig.    1 zeigt die Drosselklappe 4 in ihrer  Stellung bei dem geringsten in Betracht kom  menden Gasdruck in der Netzleitung. Die    durch den aus dem Stutzen 2 ankommenden  Gasstrom in Schwebelage gehaltene Drossel  klappe 4     wird    mit zunehmendem Gasdruck  (in der Kammer 1 durch mehrere Pfeile an  gedeutet) in bezug auf     Fig.    1 nach rechts       verschwenkt,    wobei die Drosselklappe 4 durch  die     ge-,völbte    Fläche ihres haubenartigen Teils  6 den     Austrittstutzen    3     bezw.    den Quer  schnitt des Gasaustrittes mehr und mehr ab  schliesst.

       Iri        Fig.    2 ist die Drosselklappe 4  in ihrer Stellung beim grössten in Betracht  kommenden Gasdruck in der Netzleitung  dargestellt.  



  Beim geringsten Gasdruck geht in der  Stellung der Drosselklappe 4 gemäss     Fig.    1  durch den vom Teil 6 der Drosselklappe  grösstenteils freigegebenen     Austrittstutzen    3  gerade die rechnerisch im voraus festgesetzte  Gasmenge durch, welche auch in der Stellung  der Drosselklappe 4 gemäss     Fig.    2 beim gröss  ten Gasdruck' sowie in den Zwischenstel  lungen der Drosselklappe durchgeht. Mittels  der Einstellscheibe 7 ist, durch entsprechen  des Einstellen derselben an der Drosselklappe  4, eine zusätzliche Drosselung des die Kam  mer 1 durchziehenden Gasstromes möglich.

    Diese Einstellscheibe 7 gestattet im voraus  innerhalb gegebener Grenzen eine Regelung  der die Kammer 1 durchfliessenden Gasmenge  je nach der Beschaffenheit     (Heizwert    und  Dichte) des Gases an dem Ort, wo die be  treffende Vorrichtung für Gasbetrieb aufge  stellt werden soll.  



  Zur     Verschwenkung    der Drosselklappe ist  insofern nur eine geringe Kraft des Gas  stromes notwendig, als nicht das volle Ge  wicht der Drosselklappe     überwunden    werden  muss, sondern nur eine geringe der zur Ver  stellung der Drosselklappe nötigen Neigung  derselben entsprechende Komponente, was er  möglicht, die Drosselklappe und dadurch den  ganzen Regler in kleinen Abmessungen zu  halten.

   Dem geringen Gasdruck, bei dem die       Verschwenkung    der Drosselklappe     beginnen     soll, entspricht eine zu leistende Kraft, die  nur unwesentlich grösser ist als zur Überwin  dung der Lagerreibung der Schwenkachse  nötig ist, während der grösser werdenden      Strömungskraft des Gases in gleichem     Masse     ein grösser werdendes Drehmoment zur     Ver-          schwenkung    der Drosselklappe als Gegen  kraft entspricht, wodurch eine fortwährende,  sprungfreie     Verschwenkung    der Drossel  klappe     bezw.    eine entsprechende Regelbewe  gung erzielt     -wird.     



  Durch geeignete Bemessung des Gewich  tes und des Ablenkungswinkels der Drossel  klappe ist es möglich, auch für grosse Druck  differenzen eine fortwährende Regelung zu  erzielen. Die     Drehpunktführung    der Drossel  klappe ist zudem jeder andern Führung,  z. B. der     Geradeführung    eines     Drossel-          organes    insoweit überlegen, als sie durch  Verunreinigung keiner     Störung    unterworfen  ist.  



  Die an der Drosselklappe vorgesehene  verschiebbare Einstellscheibe könnte z. B.  auch durch eine auf einem Exzenter dreh  einstellbare Scheibe ersetzt sein. Durch  Drehen dieser Scheibe kann dieselbe dann an  der Drosselklappe in eine bestimmte Lage  gebracht werden, um deren     wirksame    Fläche  je nach Bedarf mehr oder     -weniger    zu ver  grössern.  



  Beim gezeichneten zweiten     Beispiel          (Fig.    3 bis 5) besitzt die Drosselklappe 4  auf der einen Seite einen im Querschnitt  bügelartigen Teil 9, dessen zwei Schenkel  nach oben verjüngt sind und am Scheitel der  Drosselklappe winklig von derselben ab  ragen. Mit diesen Schenkelenden des Teils 9  ist die Drosselklappe 2 mittels des Lager  bolzens 5 am     Vorsprung    10 eines Fa.sson  stückes 11 frei schwingbar aufgehängt.

   Mit  dem     Fassonstück    11 ist ein zur Bildung der       Gasdurchgangskammer    1 dienender Teil 12  verbunden, welcher mit dem     Eintrittstutzen     2 versehen ist, während der     Austrittstutzen    3  sich am     Fassonstück    11 befindet. Das Fasson  stück 11 besitzt an zwei einander gegenüber  stehenden Wänden je einen dreieckigen  Schlitz 13, welcher zur Verbindung der  Kammer 1 mit dem     Innenraum    des Fasson  stückes 11 und folglich     mit    dem Austritt  stutzen 3 dient.

   Die Drosselklappe 4 ist mit  einem     Kreisbogenschlitze    14 versehen, dem    ein     Ausschnitt    15 einer Einstellscheibe 16  entspricht, welche     mittels    einer     Schraube    17  an der Drosselklappe 4     dreheinstellbar    ist.  Durch entsprechendes Einstellen der Scheibe  16 kann der Schlitz 14 der Drosselklappe 4  mehr oder weniger oder vollständig frei ge  legt werden, je nachdem dies für den Gas  durchgang erwünscht ist.  



  Die in     Fig.    3 in ihrer Stellung beim ge  ringsten in Betracht kommenden Gasdruck in  der Netzleitung gezeichnete Drosselklappe 4       wird    bei zunehmendem Gasdruck durch den  ankommenden Gasstrom nach rechts     ver-          schwenkt.    Dabei kommen die Schenkel des  an der Drosselklappe 4     angebrachten    bügel  artigen Teils 9     in    den Bereich der am Fasson  stück 11 vorhandenen Durchgangsschlitze 13,  welche in der Folge bei entsprechendem  Gaszustrom mehr und mehr und schliesslich  durch den Teil 9 ganz verdeckt werden.

   Die  Schenkel des bügelartigen Teils 9 belassen  jedoch zwischen sich und den     betreffenden     Wänden des     Fassonstückes    11 einen spalt  artigen Zwischenraum, so dass gleichwohl  noch Gas aus der Kammer 1 durch die  Schlitze 13 in das     Fassonstück    11 übertreten  und durch den     Austrittstatzen    3 der Ver  brauchsstelle zuströmen kann. Die Menge des  durchströmenden Gases steht in Abhängig  keit von der Grösse des von der Einstell  scheibe 16 freigegebenen Schlitzes 14 der  Drosselklappe 4.

   Mit     Hilfe    der diesen Schlitz  14 der Drosselklappe 4 beherrschenden Ein  stellscheibe 16 kann die die Kammer 1  durchfliessende Gasmenge     im    voraus inner  halb gegebener Grenzen geregelt werden.  



  Es ist ohne weiteres klar, dass im  Rahmen der     Erfindung    mannigfache Aus  führungen     des    Reglers möglich sind. So  z. B.     kann,    die Drosselklappe statt hän  gend wie gezeichnet, auch liegend gelagert  sein, wobei dann das Gewicht der einseitig  zu ihrer Lagerachse     angeordneten    Drossel  klappe mittels eines     Gegengewichtes    ausge  glichen wird, welches in bezug auf genannte  Lagerachse der Drosselklappe     gegenüberliegt.     Weiter     könnte    z.

   B.     in        Änderung    des  erklärten ersten Beispiels     (Fig.    1, 2) der           Austrittstutzen    3 senkrecht zur Zeichnungs  ebene, d. h. in Richtung der gezeichneten  Lagerachse 5 der Drosselklappe 4 stehen, in  welchem Falle die Drosselklappe mit einer  demgemäss zu ihr senkrecht stehenden Steuer  fläche für den     Austrittstutzen    versehen       würde.    Wenn in Änderung des erläuterten  zweiten Beispiels     (Fig.    3 bis 5) am Fasson  stück 11 für das Gas nur ein Durchgangs  schlitz 13 vorgesehen wird, ist an der  Drosselklappe selbstverständlich auch nur  ein Schenkel     nötig,

      um diesen einen Schlitz  überdecken zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasmengenregler für gasbetriebene Vor richtungen, insbesondere Wassererhitzer, da durch gekennzeichnet, dass in einer Gas durchgangskammer eine Drosselklappe frei schwingbar angeordnet ist, um vom ankom menden Gasstrom verschwenkt werden zu können zwecks Regelung des Durchganges des Gasstromes auf der Austrittseite der Kammer.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Gasmengenregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drossel klappe mit einer zur Änderung der Grösse ihrer wirksamen Fläche dienenden Ein stellscheibe versehen ist.
    2. Gasmengenregler nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein stellscheibe an der Drosselklappe einen Vorsprung darstellt, dessen Grösse durch Verstellen der Einstellscheibe verändert werden kann. 3. Gasmengenregler nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Drosselklappe vorgesehene Einstellscheibe einen Schieber darstellt.
    4. Gasmengenregler nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Drosselklappe vorgesehene Einstell scheibe eine Egzenterscheibe darstellt. 5. Gasmengenregler nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein stellscheibe einem an der Drosselklappe für den Gasdurchtritt vorgesehenen Aus schnitt zugeordnet ist, dessen Fläche mittels der Einstellscheibe nach Bedarf überdeckbar ist.
    6. Gasmengenregler nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aus schnitt an der Drosselklappe durch einen Schlitz gebildet ist, und die Einstell scheibe einen entsprechenden Ausschnitt aufweist. 7. Gasmengenregler nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein stellscheibe dreheinstellbar ist.
    B. Gasmengenregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drossel klappe wenigstens einen Schenkel auf weist, durch welchen eine für das Gas vorgesehene Austrittsöffnung nach Be darf überdeckt werden kann, wobei zwi schen der die genannte Austrittsöffnung aufweisenden Wand und dem Schenkel der Drosselklappe ein spaltartiger Zwi schenraum vorhanden ist, um auch bei vollständiger Überdeckung der Austritts- öffnung durch den Schenkel dem Gas Durchgang zu gewähren.
    9. Gasmengenregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drossel klappe hängend gelagert ist. 10. Gasmengenregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drossel klappe liegend angeordnet ist. 11. Gasmengenregler nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselklappe bei einseitiger Lagerung mit einem Gegengewicht versehen ist.
CH187236D 1936-03-30 1936-03-30 Gasmengenregler für gasbetriebene Vorrichtungen, insbesondere Wassererhitzer. CH187236A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4488575A (en) * 1981-11-05 1984-12-18 Gebr. Trox Gmbh Volume flow regulator for ventilation systems

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4488575A (en) * 1981-11-05 1984-12-18 Gebr. Trox Gmbh Volume flow regulator for ventilation systems

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