CH187248A - Verfahren zur Herstellung beständiger Öllösungen von Wismutsalzen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung beständiger Öllösungen von Wismutsalzen.

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CH187248A
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Verfahren    zur Herstellung beständiger     Öllösungen    von     Wismntsalzen.       Die im Handel befindlichen Öllösungen  von     Wismutsalzen    zeichnen sich im allge  meinen durch ihre grosse Empfindlichkeit  gegen Luftfeuchtigkeit aus,     durch    die mehr  oder weniger starke Trübungen entstehen.  Diese Trübungen verhindern den therapeuti  schen Gebrauch der Lösungen. Man versuchte  bisher, die Entstehung von Trübungen durch  vorsichtiges Abfüllen der Lösungen im Va  kuum oder in Stickstoffatmosphäre zu ver  meiden.  



  Es wurde nun gefunden, dass diese Ab  scheidungen, die offenbar durch Dissoziieren  der Salze entstehen, durch Zusätze kleiner  Mengen     öllöslicher    organischer Säuren, ins  besondere solche von mittlerer oder hoher       Molekulargrösse,    vermieden werden können,  wodurch eine Abfüllung ohne besondere Vor  sieht auch in Flaschen ermöglicht ist, in  denen die Lösungen unbegrenzt haltbar sind  und sogar Temperaturen von 40  und mehr  monatelang vertragen. Auch kann die Lö-           sung    an der Luft oder in angebrochenen  Flaschen stehen bleiben, ohne dass eine Trü  bung eintritt. Die Stabilisatoren können ge  gebenenfalls in Lösungsmitteln, wie Benzol,  der Öllösung zugegeben und die Lösungs  mittel     abdestilliert    werden.  



  Als Öle für die Herstellung der Lösungen  kommen in Frage: pharmazeutisch indif  ferente, wasserunlösliche pflanzliche oder tieri  sche Öle, wie sie in der Medizin für die In  jektion von Heilmitteln verwendet werden.  Diese Öle sind meist Ester höherer Fett  säuren mit mehr als 15     gohlenstoffatomen.     Brauchbar sind zum Beispiel Olivenöl,     Erd-          nussöl,        Buchenkernöl,    Sesamöl,     Rübsamenöl,          Knochenöl.     



  Säuren, die öllösliche     Bismuthsalze    bilden,  sind in erster Linie     höhermolekulare        Carbon-          säuren,    sowie     böhermolekulare    Derivate nie  dermolekularer     Carbonsäuren    - besonders  brauchbar sind     hydroaromatische    Säuren, ins  besondere hydroaromatische Endomethylen-           benzoesäuren,    wie sie in den Schweizer Pa  tenten Nr. 163138, 171976, 173299 und  180309-180312 aufgezählt sind.

   Erwähnt  seien ferner'     Camphocarbonsäure,        Naphten-          säure,        Abietinsäure..        Carbonsäuren    von     Ter-          penen,        Ainylrnalonsäuremonoäthylester,        Un-          decylmalonsäuremonomethylester.     



  Als öllösliche organische Säuren, die in  geringen Mengen den     Öllösungen    zugesetzt  werden, kommen in Frage:     Campherester-          säuren,        Phthalsäuremonobenzylester,    Bern  steinsäuremonobenzylester,     Anthranilsäure,          Palmitinsäure,        Stearinsäure,        a-Ogystearin-          säure,    Ölsäure,     Salicylsäure,        Acetylsalicyl-          säure,        Tetrahydrobenzoesäure,    also     öllösliche     aromatische,

   hydroaromatische und höhere       aliphatische        Carbonsäuren.     



  Die Öllösungen können auf 100 Teile Öl  etwa 2 bis 40 Teile des     Bismuthsalzes    und  etwa 0,5 bis 1,3 Teile der öllöslichen     Carbon-          säuren    enthalten.  



  Die stabilisierende Wirkung des Zusatzes  einer öllöslichen organischen Säure zu den  Öllösungen von     Wismutsalzen    lässt sich auf  physikalischem Wege nicht erklären. Denn  es ist kein Fall     hekannt,    dass eine dieser  organischen Säuren in Öllösungen irgend  welche physikalische Veränderungen, sei es  kolloidaler, sei es     sonstiger    Natur, hervor  rufen würde. Es bleibt vielmehr für die be  obachtete stabilisierende Wirkung nur die  Erklärung übrig, dass die zugesetzte Säure  mit dem gelösten     Wismutsalz    eine chemische    Umsetzung eingeht, die für die Verhinderung  der Ausfällung ursächlich ist.  



  <I>Beispiele:</I>       1.        Zu        der        10        %igen        Lösung        des        Wismut-          salzes    der     Camphercarbonsäure    in Olivenöl  werden 0,5 0% (bezogen auf Öl)     Salicylsäure     zugesetzt. Die Lösung ist klar und haltbar.  



       2.        Zu        der        10        %igen        Lösung        des        Wismut-          salzes    von     Napbthensäure    in Olivenöl werden  1     %        Acetylsalicylsäure        zugesetzt.     



       3.        Zu        der        10        %igen        Lösung        des        Wismut-          Salzes'    der     Camphenilansäure    in Olivenöl       werden    1     %        a-Oxystearinsäure        zugesetzt.     



  4. Zu der in Beispiel 3 genannten     Wis-          mutsalziösung    werden 0,5     0%        Salicylsäure    oder  1     %        Tetrahydrobenzoesäure        zugesetzt.     



  Als besonders geeignet erwiesen sich noch       Campherestersäuren,        Phthalsäuremonobenzyl-          ester,        Bernsteinsäuremonobenzylester,        Antbra-          nilsäure,        Palmitinsäure    und andere.  



  In obigen Beispielen können statt Olivenöl  auch     Knochenöl    oder andere Öle Verwen  dung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von an Luft und gegen Wärme beständigen Öllösungen von Wismutsalzen, dadurch gekennzeichnet, dass man zu den Wismutsalzöllösungen öl- lösliche organische Säuren zusetzt.
CH187248D 1934-04-27 1935-04-20 Verfahren zur Herstellung beständiger Öllösungen von Wismutsalzen. CH187248A (de)

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