CH187262A - Telegraphiereinrichtung mit Drucktelegraphenapparaten mit Namensender. - Google Patents

Telegraphiereinrichtung mit Drucktelegraphenapparaten mit Namensender.

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CH187262A
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telegraph
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Telephon-Und Telegra Nationale
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Nationale Telephon & Telegraphenwerke Gmbh
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Description


      Telegraphiereinrichtung    mit     Drucktelegraphenapparaten    mit Namensender.    Die Erfindung betrifft     eine    Telegraphier  einrichtung mit     Drucktelegraphenapparaten     mit Namensender, die gegenüber bekannten  Apparaten dieser Art eine     Verbesserung    dar  stellen sollen.     Namensender    werden Druck  telegraphenapparaten     beigegeben,    um ins  besondere in     Fernschreibanlagen    mit Vermitt  lungsbetrieb von der     :

  gerufenen    Station die  Aussendung einer     Kontrollmeldung    zu der       rufenden    Station veranlassen zu können, wel  ehe zum Beispiel den Namen der ;gerufenen  Station umfasst. Der     Namensender        wird        dabei     meist zu Beginn des     Nachrichtenaustausches     zur ein- oder mehrmaligen     Rücksendung    der       Kontrollmeldung    zur Auslösung :gebracht.  



  Gemäss der Erfindung ist .in jedem Druck  telegraphenapparat eine     Taste    vorgesehen,       derart,        dass    die     i8chaltmittel    zur Auslösung  des Namensenders dieses Apparates sowohl  durch ein über die     Leitung        empfangenes     Signal, als auch     über    diese     Taste        betätigbar     sind,    Die Erfindung     ermöglicht    es     somit,

      den  Namensender auch der rufenden Station  durch     Tastendruck    auszulösen     und    hierdurch  die     Unterschrift    des Absenders unter den     ,ge-          sendeten    Text zur Aussendung zu     bringen.     Dies stellt eine wesentliche     Betriebsverein-          fachung    für .die Bedienung der Apparate dar  und erzielt eine     gute    Ausnutzung der Namen  sendeapparatur.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des     Erfindün;gs-          gegenstandes        ist        in        der        Zeichnung    dar  gestellt, welche die Schaltung     eines    für     iSen-          dung    und Empfang ausgebildeten Druck  telegraphenapparates mit Namensender für       unterbrechungslosen        Doppelstrombetrieb    wie  dergibt.

   Die     Zeichnung        zeigt    lediglich -die       Schaltung    für die     Apparate    einer !Station.  Die     ,Schaltung    der Apparate der am andern  Ende der     Leitung    angeordneten, nicht dar  gestellten Station     ist    in     gleicher    Weise     aus-          gebi1d-et,         Der     Drucktelegraphenapparat    wird von  einem Motor M betrieben.

       Dieser    Motor be  treibt im     ,Sender    die     Sendeverteilerwelle    mit  den     Kontakten   <I>skr</I> und     ska    und betreibt     im          Empfänger    den     nicht        dargestellten        Verteiler     zur     Übersetzung    :der ankommenden Zeichen  impulse und die nichtdargestellte     Abdruck-          einrichtung.     



  Jedem     Empfänger    ist     weiterhin    ein von  dem Motor M     angetriebener        SchaltmecUanis-          mus    zugeordnet, welcher     unter    anderem zur       Unterbrechung    des Motorstromkreises dient,  im Falle eine     gewisse        Zeitlang    kein     Zeichen          gesandt        bezw.empfangen    worden ist.

   Durch  Erregung eines     Magnetes        ZM    wird diese       Zeitsehalteiniichtung    in die     wirksame    Lage  übergeführt, von welcher an die Zeitbemes  sung gezählt wird.  



  Dem     Drucktelegraphenapparat    ist weiter  hin ein     Namensender    beliebiger Bauart bei  gegeben, welcher durch     kurzzeitige    Erregung       eines        Magnetee    N ausgelöst wird.

       Der    Namen  sender besteht zum Beispiel aus einer nicht  dargestellten Trommel,, auf deren     Umfange     Nocken in einer     Verteilung    angeordnet     sind,     welche den Zeichen entsprechen,     die,die        Sta-          tion        kennzeichnen,

      der der Namensender zu  geordnet     ist.    Diese Nocken steuern die Kon  takte     uskr    und     nska.    Die Trommel     wird          durch    den Magneten N beispielsweise für  eine oder mehrere Umdrehungen an     .den     Motor M angekuppelt. Für die Dauer der  Kupplung des     Namensenders    sind     auch    die  Kontakte     nlar    und     nha    umgelegt.

   Ein Kon  takt     nt    wird     kurzzeitig    kurz vor der     Wieder-          entkupplung    des     Namengebers    geöffnet.  



  Die     Kontakte   <I>skr</I> und     uskr    öffnen sich  im Rhythmus der Zeichengabe;     @die        Kontakte          ska    und     nska    hingegen schliessen sich derart,       dass    sie jeweils schon kürze Zeit vor dem  Öffnen und noch kurze     Zeit    nach dem  Wiederschliessen der     Kontakte   <I>skr</I> und     askr          geschlossen    -.sind.  



  Der Empfänger wird von einem     in    der  Leitung L liegenden polarisierten Linien  relais ER     gesteuert,    welches den Empfangs  magneten EM beeinflusst.  



  Der     Betrieb    über die Leitung     L        .erfolgt       mit Doppelstrom. In jeder     Station    ist eine  Ruhebatterie e und eine     Arbeitsbatterie    E  vorgesehen. Die     Ruhebatterie    liegt in der       gezeichneten        .Station    mit     ihrem    Pluspol, in  der nicht dargestellten     Station    am     andern     Ende der Leitung mit ihrem Minuspol an  Erde, welche den Rückleiter bildet. Entspre  chend sind die Arbeitsbatterien der beiden  Stationen hierzu mit entgegengesetzter Pola  rität angeschlossen.  



  Die     Erdverbindung    zur     Arbeitsbatterie    E       führt    über die Ruheseite des     Kontaktes        pap.     Dieser Kontakt wird von der nicht dar  gestellten     Papiervorratsrolle    derart gesteuert,       dass    er bei Unterbrechung des Papiervorschu  bes, zum Beispiel infolge     verbrauchten    Vor  rates, umgelegt     wird.     



  Den Telegraphenapparaten ist ein sper  render Prüfschalter     PT    mit Kontakten 1-8  zugeordnet. Mit Hilfe dieses     Prüfschalters     kann die Betriebsfähigkeit jedes     Apparates     und seines Namensenders kontrolliert werden,  zum Beispiel durch Niederschrift des     ge-          saadten        Textes    ausschliesslich auf dem eige  nen Apparat.  



  Die     übrigen    den     Telegraphenapparaten     beigegebenen Schaltmittel dienen der     Siche-          rung    eines     unigestörten    Betriebes. Ihre Wir  kungsweise geht aus der     nachfolgenden        Be-          scUreibung    hervor.  



  Der     Telegraphier-Ruhestromkreis    verläuft  von: Erde,     Batterie    e der     gezeichneten    Sta  tion, Kontakt 1,     Namensendekontakt        nskr,          Sendekontakt   <I>skr,</I> Kontakt 5, Linienrelais  ER,     Leitung    L, zur identisch geschalteten,  nicht     dargestellten    zweiten     Station    und der  dort in Serie liegenden     Ruhebatterie    e zurück       nach    Erde. Dieser Ruhestrom erregt das pola  risierte Relais ER     derart"dass    .der Kontakt<I>er</I>  die :gezeichnete Lage einnimmt.  



  Es sei angenommen, die     :gezeichnete    Sta  tion wünsche zur     Gegenstation        eine    Nachricht  zu senden. .Sie betätigt zu diesem Zweck  ihre     Einschaltetaste   <I>ET,</I> welche auf dem       Tastenbrett    ihres     iSenders        untergebracht    ist.

         Diese        Einachaltetaste   <I>ET</I> bewirkt     für        die     Dauer ihres     Niederdruckes    das Schliessendes       Stromkreises    für den     Magneten        ZN    des Zeit-           Schaltmechanismus.    Sie bewirkt fernerhin,       da.ss    vermittels der im Sender     untergebrachten     Kombinationsschienen ein bestimmtes Code  signal zur Einstellung und Aussendung ge  langt.  



  Die Erregung des Magnetes ZN hat in  nicht näher zu beschreibender     Weise    momen  tan :das Umlegen der Kontakte     zsl,        -s2    und       zs3    zur Wirkung. Mittels des Kontaktes     zs3     wird er Stromkreis für den Antriebsmotor M  der sendenden Stelle     ;geschlossen        und.    der  Sendeapparat somit betriebsbereit gemacht.  Mit Kontakt     zsl    wird die     Anschaltung    der       Arbeitsstromquelle    E vorbereitet.

   Mit dem  Kontakt     zs2        endlich    wird das     Minuspotential     zur     Erregung    .des Relais<I>EH</I> fortgenommen  und damit der Apparat als Sendestelle ge  kennzeichnet;     anderseits    wird     mittels    Kon  takt     zs2    das Minuspotential über :den Kon  takt 7 auf den     Magneten    EM gebracht, wel  cher damit, ohne vorerst     weitere    Wirkungen  auszuüben, anspricht.  



  Während des Anlaufes des Motors M  _ wird das der Taste<I>ET</I>     zugeordnete    Code  signal über die     Leitung    L gesandt, welches       bei    einem     äer    Alphabet aus einem     Start-          impuls,    fünf     aufeinanderfolgenden        Arbeits-          stromimpul:sen    und einem     Stop-Ruhestrom-          impuls    besteht.

   Der Kontakt<I>skr</I> bleibt somit  ausser für die Dauer des Startimpulses noch  für die fünf weiteren Impulse :geöffnet und  wird     erst    wieder bei Sendung des     7.,Stop-          impulses    geschlossen.

   Für die ganze Dauer  des     Offenbleibens    des     Kontaktes   <I>skr</I>     ist,der     Kontakt     slca        geschlossen    und     mithin        die          Arbeitsstromquelle    E über den     Kontakt    3 .des  Tastensatzes     PT    und die Kontakte     zsl,        sp3;          ska    und     nhr    an .die Linie<I>L</I> angelegt.

   Das  Potential dieser     Arbeitsstromquelle        bewirkt     in beiden Stationen das Umlegen der Kon  takte<I>er</I> der Linienrelais<I>ER.</I> Da das ge  sandte     Zeichen    im Zeitraum zur     Aussendung     gelangt, in welchem der Motor M des     @Sen-          ders    gerade anläuft, so ist die     Zeitdauer          des        Geöffnethaltens    des     Kontaktes   <I>skr</I>     bezw.     die des     Anlegens    der     Arbeitsstromquelle    E  erheblich länger,

   als im Falle dass das Code  zeichen bei     eingeregeltem    Motor zur Aus-    Sendung     gelangen    würde. Für diesen entspre  chend     langen        Zeitraum    wird somit in der  sendenden, .als auch empfangenden     .Stelle     Kontakt<I>er</I> umgelegt.  



       Lediglich    in der nicht dargestellten,  jedoch     gleichartig        ausgebildeten    Empfangs  stelle wird der     Stromkreis        ,gebildet:        -f-,   <I>er,</I>  Relais<I>EH,</I>     -s2,   <I>-.</I>     Das        Relais   <I>EH</I> spricht  an und schafft sich mit Kontakt     ehl    einen  Haltestromkreis über einen     Widerstand.    Der  Kontakt     eh4        wird    geschlossen, um den Halte  stromkreis unabhängig vom Kontakt     -s2,

       jedoch in Abhängigkeit vom Kontakt     th     eines     Hitzdrahtrelais   <I>TH</I> zu     führen.    Das       Hitzdrahtrelais        wird    vom Kontakt     eh3    ein  geschaltet, um nach gewisser Zeit den     Halte-          stromkreis    des     Relais   <I>EH</I> zu     unterbrechen.     



  Mit Kontakt     eh2    wird in .der     nicht        dar-          gestellten        Empfangsstelle    der Magnet     ZM     unter Stromgesetzt, so dass auch im Emp  fänger der     Zeitschaltmechanismus    in Wir  kung tritt und die Kontakte     zsl-zs3    um  legt. Mit Kontakt     zs3    wird der Motor M des  Empfängers     eingeschaltet.    Mit Kontakt     zs2     wird der Empfangsmagnet vorbereitend an  Minuspotential :gelegt, so     dass    er nach Wieder  abfall,des     Empfängerlinienrelais    ER anzieht.  



       Mittels    des Kontaktes     zs2    wird im Emp  fänger ein Relais     SP    erregt über: -,     zs2,          eh6,        Relais        SP,        -I-.        Relais        SP        schliesst    vor  sorglich mit Kontakt     sp5    einen Haltestrom  kreis.

   Der Kontakt     spl    schliesst im Emp  fänger den     :Sendekontakt   <I>skr</I> kurz und unter  bindet durch Öffnen des Kontaktes     sp3    die       Ansehaltung    der im Empfänger vorgesehenen       Arbeitsstromquelle    E über den Kontakt     ska.     



       Schli-esslieh    bewirkt der Kontakt     sp4        im     Empfänger,     dass    der Magnet N zur Aus  lösung von dessen Namensender     nicht    unter  den Einfluss des Kontaktes     Untl        .gesetzt    wer  den kann.  



  Der     Namensender    des Empfängers     kann     jetzt lediglich vonseiten des Kontaktes     WD     zur     Auslösung    :gebracht werden. Wird nach  Empfang eines entsprechenden     .Signals    in be  kannter, nicht     dargestellter    Weise im Emp  fänger der Kontakt<I>WD</I>     selbsttätig    .geschlos  sen,

   so     wird    der     Nagnet        N    des Namen-           senders    erregt und löst dessen     Mechanismus     zur ein- oder mehrmaligen     Rücksendung    einer       Kontrollmeldung        aus..     



  Bei der Aussendung des den Namen  sender des Empfängers auslösenden Code  zeichens muss beim     ,Sendereine    Charakteren  wechseltaste, und zwar die     Ziffern/Zeichen-          Taste,        .gedrüdkt    werden. Der Niederdruck  dieser Taste des     Tastenbrettes    hat bis zur  Betätigung ,der     Buchstabentaste        das:Schliessen     des     Kontaktes        z,    zur Folge.

   Der Nieder  druck der     Taste    des Senders,     welche    das den  Namensender     des    Empfängers auslösende  Codezeichen zur     Aussendung    bringt, hat     das     vorübergehende Schliessen des     Kontaktes        wd     zur Folge.

   Jetzt bildet     sich    der Stromkreis:       -,zz,   <I>WD,</I>     sp2,    Relais     WD'V,   <I>-.</I> Mit Kon  takt     wdv@2    wird .über einen Widerstand und  den Kontakt     nt    ein     Haltestromkreis    für       Relais        WDV    beschaffen, -welcher erst bei  nahezu völligem Ablauf des     Namensenders     wieder ,

  geöffnet     wird.    Mit den     Kontakten          wdv6    und     wdv4        wird    das Wirksamwerden  der     Namensenderkontakte        nskr        und        nska    der  sendenden     .Station    verhindert. Dies ist er  forderlich, da das den Namensender aus  lösende Codezeichen auch ,den     Empfänger,der     sendenden Station beeinflusst, so dass über  Kontakt<I>WD</I> deren     Namensender    ausgelöst  wird.

   Für die Dauer des Ablaufes des Namen  senders ,der sendenden Station sind die Kon  takte     nha    und     nhr        betätigt,    welche -die  Sendekontakte<I>skr</I> und     ska        unwirksam     machen und hierdurch die     Aussendung    eines       Signals    verhindern, falls     versucht    werden       sollte,        gleichzeitig    mit Ablauf des Namen  senders .durch Druck auf eine Taste des  Tastenbrettes ein Signal abzusenden.  



  Der Namensender der empfangenden Sta  tion, in der     Relais        WDV    nicht wirksam  wurde, beginnt     nunmehr,die    Aussendung der  seinen Namen oder dergleichen darstellenden  Zeichenserie, wodurch mit Hilfe der Linien  relais     ER    eine entsprechende Niederschrift  erzielt wird.

   Der     gesandte    Text wird sowohl in  der sendenden, als auch in der empfangenden  Station mit Hilfedes Magnetes     E162    zum Ab  druck gebracht,     Störungen        durch,die    arhyth-    mische Umlegung des Kontaktes<I>er</I> beim  Empfang     bezw.    beim Mitschreiben der über  die     Leitung        gesandten        Zeichen    werden durch  die     Funkenlöscheinrichtung        I'u    verhindert.  



       .Inzwischen    wurde die nichtdargestellte  empfangende Station beim     Schliessen    des       Kontaktes        ehl    akustisch mittels der     Klingel          KL        bezw.    optisch     mittels    der     Lampe        ULB     davon in Kenntnis ,gesetzt, dass ein Nach  richtenverkehr beginnt. - Auch :

  durch Aus  sendung eines Codezeichens, welches im  Empfänger den Kontakt     -kd    zur Umlegung  bringt, kann     willkürlich    ein solches     Auf-          merksa.mkeitszeichen    zum Einschalten ge  bracht werden. Diese     Zeichen    werden ferner  auch     vonseiten    des     Papierkontakts        pap    ein  geschaltet, um eine Störung des Papiervor  schubes     anzuzeigen.     



  Nach Empfang     .der    vom Namensender  des Empfängers     rückgesandten        Kontroll-          meldung        bezw.    nach dem     etwa    gleich lange  währenden     unwirksamen    Ablauf des Namen  senders des Sendenden werden von dem       Namensenderlaufwerk    .die Kontakte     nha        und          nhr        zurückgelegt    und der Kontakt     nt    kurz  zeitig .geöffnet.

   Damit wird in der Sende  stelle die Möglichkeit geschaffen, mit der       Sendung    des     Textes    zu beginnen.  



       Nach,der        Übermittlung    der Nachricht ist  der -Sendende, dessen     Relais        WDV    durch .das  kurzzeitige Öffnen des     Kontaktes        nt    wieder  freigegeben wurde, in die Lage gesetzt, sei  nen Namensender durch Betätigung der  Tastenkontakte     Untl    und     Un#t2    zur Aus  lösung zu bringen.

   Mit Kontakt     Untd    wird  über .den Kontakt     sp4    der Magnet N des  Namensenders des Sendenden angeworfen  und mit Kontakt     Unt2    vorsorglich der Mag  net     ZM    erregt, um die Gewähr zu haben,       da.ss    der Motor für die Dauer des Ablaufes  des Namensenders noch     im    Betrieb gehalten  wird.  



  Dieser     wahlweisen,    vom Sendenden zu  bewirkenden Auslösung     seines    Namensenders  kommt die     Bedeutung    der Aussendung     einer     Unterschrift zu. Der     Empfangende    kann  eins derartige wahlweise Auslösung nicht  vornehmen, da dessen     Relais        SP        fier    die      Dauer der     CTmlegung    des Kontaktes     zs2    ge  halten bleibt.  



       Bei    der Sendung und beim Empfang       jedes        Zeichens    wird bekanntlich die     Sende-          bezw.        Empfangsverteilerwelle    nach     Start-          Stopweise    gedreht.

   Während jeder Drehung  wird ein Kontakt     ZMS        bezw.        ZLIIE    geschlos  sen, welcher den     Auslösemagneten        ZIVI    des       Zeitsehaltmechanismus    erregt und diesen     Me-          chanismus    somit     wieder    in die     Ausgangslage     zurückführt.

   Erfolgt am     Schluss    der     Nach-          riehtensendung    längere     Zeit    kein Anwurf des       Zeitachaltmechanismus,    so wird     nach    d er ihm  eigenen Zeit -der Kontaktsatz     zsl-zs3        zu-          rückgelegt.    Damit gelangt die Schaltungs  anordnung wieder in Ruhe.     Insbesondere     wird am Kontakt     zs3    der     Motorstromkreis     unterbrochen.

   Auch die     Anwurfmöglichkeit     des Zeitschalters über die     Kontakte        ZMS,          ZME    und     Untl,        welohe    zufällig     .betätigt    wer  den könnten und     mittelbar,den        Motorstrom-          kreis    wieder schliessen würden,     ist    am Kon  takt     zs3        unterbunden.     



  Der unterbrechungslose Doppelstrombe  trieb wird lediglich beim telegraphischen  Korrespondenzverkehr angewandt.     Wird.    je  doch zur Prüfung der     Betriebsfähigkeit    des  eigenen Apparates der sperrende     PrüfscUal-          ter        PT    in die Prüfstellung umgelegt,     @so    wird  auf     Einfachstrom        übergegangen,    indem  durch     (Offnen    des     Kontaktes    3 -die eigene       Arbeitsstromquelle    E abgeschaltet wird.

    Auch die Batterie e wird am Kontakt 1 von  den Sendekontakten     nskr    und<I>skr</I> ab  geschaltet, bleibt jedoch als     Ruhestromquelle     über dem Schleppkontakt 4 an     der        Leitung    L  anliegen.  



  Die Beeinflussung des     Magnetes    EM im       Prüfbetrieb    erfolgt unmittelbar in einem       Ortsstromkreis:        +,   <I>er,</I> Magnet<I>EM,</I> Kon  takt 2,     nskr,   <I>skr,</I> Kontakt 6,     zs2,    -. Die  Prüfung kann sich auf ,die     Betriebsfähigkeit     sowohl     des,Sendekontaktes   <I>skr,</I> als     auch,des          Namengebersendekontaktes        nskr    erstrecken.

    Der Kontakt     nskr    kann zur Namengabe       selbsttätig    durch Druck auf die     Unt-Taste          betätigt    werden. Jetzt     hat    die beim     Druck     auf die     ND-Taste        erfolgte        Erregung        des            Pelas        WDT'    keine Wirkung, da Kontakt       wdv6        am.    Schalterkontakt 1     unwirksam    ge  macht worden     ist.     



  Während der     Prüftätigkeit    ist die Appa  ratur nicht völlig den Einflüssen auf der       Leitung    entzogen. Am Kontakt 8 des     Prüf-          schalters        PT    wird     Relais   <I>EH</I> an die Arbeits  seite des im     Betrieb    befindlichen Kontaktes       zs2    .gelegt, so     dass        eis    auf     gesandte        Signale,     zum     Beispiel    auf     ein        Einschaltesignal    an  sprechen kann, sich     ,

  einen        Hastestramkreis     schaffen kann und     mittels    Kontakt     ehl     die     Aufanerksamkeitszeichen    betätigen kann.  Auch     Relais        SP    wird erregt und bleibt es,  wenn     in,der    Folge der Prüfschalter     PT    wie  der     zurückgestellt        wird.     



  Als     Lokalstromquelle        zum.        Betrieb    der       Hilfsschaltmittel    kann eine besondere,     auch     einpolig an Erde liegende     Stromquelle    ver  wendet werden. Es kann jedoch auch ge  gebenenfalls die     Ruhestromquelle    e oder ein  Teil der     Arbeitsstromquelle    E     diesem    Zweck  dienen.  



  Die     Vorsehung    von     Widerständen    in den       Haltestromkreisen        ider        Relais   <I>EH,</I>     WDV        und          SP,dienen    ,

  dem Zwecke einer     möglichst    weit  gehenden     Stromersparnis.    Der vor dem       Magneten    EM liegende Regulierwiderstand  dient der Einstellung des über     diesen    Mag  neten zu leitenden     Erregerstromes.    Der     Regu-          lierwiderstand    vor der     Arbeitsstromquelle    E  dient zur Anpassung des vonseiten dieser  Stromquelle auf     die    Leitung aufzubringen  den     Potentials.    Dieses Potential muss sieh  nach den     Ableitungsverhältnissen    auf .der  Leitung richten und muss somit     beim.     <RTI  

   ID="0005.0143">   'Tele-          graphierbetrieb    über Freileitungen     in        weiten     Grenzen feinstufig     regulierbar    sein.  



  Je nach den besonderen     Betriebserforder-          nissen    können     einzelne    der     beschriebenen          Sicherungsvorriolitungen    fortfallen oder     mit     bekannten     Mitteln    willkürlich ausschaltbar       gestaltet    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Telegraphiereinriehtung mit Drucktele- graphenapparaten mit Namensender, dadureh gekennzeichnet, dass in jedem Druektee- graphenapparat eine Taste (Unt) vorgesehen ist, derart, dass die Schaltmittel (.X)
    zur Aus lösung des Namensenders dieses Apparates sowohl durch ein über die Leitung empfan- genes :Signa1, als auch über diese Taste (Unt) betätigbar sind.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Telegraphiereinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, :dass Schaltmittel (Sp) vorgesehen sind, wel che bei Empfang von Codezeichen eine willkürliche Auslösung des Namen senders unter dem Einfluss der Taste (Unt) des Apparates dieser :Station ver hindern.
    2. Telegraphiereinrichtung nach Patent- anspruch, ,dadurch gekennzeichnet"dass in jedem Drucktelegrap'henapparat Schalt mittel (WDV) vorgesehen sind, welche den Namensender der sendenden Station unwirksam machen, wenn :durch Betäti- gung einer Sendetaste kies Apparates dieser Station ein Codezeichen über :
    die Leitung gesandt wird, welches die Aus lösung des Namensenders .der angeru fenen Station veranlasst. 3. Telegraphiereinrichtung nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Drucktelegraphenapparat ein :Schalter (PT 1-8) vorgesehen ist, wel cher eine Prüfung des Drucktelegraphen apparates und ,des Namensenders in lokal verlaufenden Stromkreisen ermöglicht.
    4. Telegraphiereinrichtung ,nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schal- ter (PT 1-8) in seiner Prüfstellung die Wirkung der Schaltmittel :(WDV) zum Unwirksammachen des Namensenders -der eigenen Station unterbindet.
    5. Tellegraphiereinriohtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch den 1Schalter (PT 1-8) in seiner Prüfstellung :die Verbindung der Ruhestromquelle und des Linienrelais (ER) mit der Leitung (L) aufrecht erhalten wird, um über .die Lei- tung empfangene Codezeichen zur An zeige -bringen zu können.
    G. Telegraphiereinrichtung nach Patent- anspruch und Unteransprüchen 3 und 5, :dadurch gekennzeichnet, @dass in jedem Drucktelegraphenapparat. Hilfsschaltmit- tel <I>(EH)</I> vorgesehen sind, welche, wenn ,der ;
    Schalter (PT 1-8) in Prüfstellung liegt, beim Empfang von Codezeichen durch das Linienrelais (ER) zur S.ignali- sierung eines Anrufes gesteuert werden.
    7. Telegraphiereinrichtung nach Patent- anspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass' das Hilfs relais<I>(EH)</I> die Auslösung des Namen senders beim Empfang eines bestimmten Codezeichens veranlasst, solange der Schalter (PT 1--18) nicht .in seiner Prüf stellung liegt.
    B. Telegraplziereinrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, :dass das Hilfs relais<I>(EH)</I> bei seiner Erregung einen Haltestromkreis für sich schliesst und ,die Schaltmittel (Sp) zur Verbin:
    de- rung einer willkürlichen Auslösung des Namensenders in der empfangenen @Sta- tion unter dem Einfluss der Taste (Unt) einschaltet.
    9. Telegraphiereinrichtung nach Patent- anapruch, ldadurch gekennzenchnet, dass in jedem Drucktelegraphenapparat von der Papierforbschaltung gesteuerte Sclialt- mittel (pap) vorgesehen sind, welche bei einer ;
    Störung in der Fortschaltung des Druckstreifens des Typendruckapparates die Betätigung,der Sendeeinrichtung und ,des Namensenders unterbinden. 10.
    Telegraphieroinrichtung nach Patent- anspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass iSignalvor- richtungen (IRL, UL) vorgesehen sind, ,die sowohl von dem Hilfsrelais <I>(EH),</I> als auch von Iden durch :
    die Foxtschaltung ,des Druckstreifens ,gesteuerten Schalt mitteln (pap) betätigt -werden können.
CH187262D 1935-04-18 1936-03-12 Telegraphiereinrichtung mit Drucktelegraphenapparaten mit Namensender. CH187262A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744545C (de) * 1939-07-29 1944-01-19 Normalzeit G M B H Fernschreibmaschine mit Einrichtungen zur Ausloesung des Namengebers der Gegenstation oder zur Aussendung aehnlicher Sondersignale waehrend des Bestehens der Fernschreib-verbindung und mit Einrichtungen zur Sperrung der Sondersignaltaste
US4711240A (en) * 1986-05-15 1987-12-08 Duke University Patents Foundation Surgical dissector

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744545C (de) * 1939-07-29 1944-01-19 Normalzeit G M B H Fernschreibmaschine mit Einrichtungen zur Ausloesung des Namengebers der Gegenstation oder zur Aussendung aehnlicher Sondersignale waehrend des Bestehens der Fernschreib-verbindung und mit Einrichtungen zur Sperrung der Sondersignaltaste
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