CH187268A - Zwischenfrequenzüberlagerungs-Empfangsschaltung, bei der eine Mehrgitterröhre zum Detektieren der empfangenen Schwingungen und zum gleichzeitigen Erzeugen der Ortsschwingungen verwendet wird. - Google Patents

Zwischenfrequenzüberlagerungs-Empfangsschaltung, bei der eine Mehrgitterröhre zum Detektieren der empfangenen Schwingungen und zum gleichzeitigen Erzeugen der Ortsschwingungen verwendet wird.

Info

Publication number
CH187268A
CH187268A CH187268DA CH187268A CH 187268 A CH187268 A CH 187268A CH 187268D A CH187268D A CH 187268DA CH 187268 A CH187268 A CH 187268A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
vibrations
tube
anode
control grid
receiving circuit
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
America Radio Corporation Of
Original Assignee
Rca Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rca Corp filed Critical Rca Corp
Publication of CH187268A publication Critical patent/CH187268A/de

Links

Landscapes

  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description


      Zwisehenfrequenzüberlagerungs-Empfangsschaltung,    bei der eine     Nehrgitterröhre    zum       Detektieren    der empfangenen Schwingungen und zum gleichzeitigen Erzeugen der Orts  schwingungen     verwendet    wird.    Gegenstand der Erfindung ist eine     Zwi-          schenfrequenzüberlagerungs    - Empfangsschal  tung, bei der eine     Mehrgitteröhre    zum     Detek-          tieren    der empfangenen Schwingungen und  zum gleichzeitigen Erzeugen der Ortsschwin  gungen verwendet wird.  



  Eine solche Röhre kann von der Fünf  gitterart sein, die eine Kathode und eine  Anode enthält, zwischen denen fünf Gitter  angeordnet sind, von denen das Steuergitter,  dem die zu     dektierenden    Schwingungen zu.  geführt werden, zweckmässig der Anode näher  liegt als die zum Erzeugen von Schwingungen  dienenden Elektroden, und bei der das Steuer  gitter zweckmässig zu beiden Seiten von einem  Schirm abgedeckt ist. Trotz der Abschirmung  des Steuergitters und der äussern Stromkreise  hat es sich gezeigt, dass die Steuergitter  wechselspannung einen wesentlichen Einfluss  auf den Elektronenstrom zu der Elektrode  ausüben kann, die als Anode zum Erzeugen  von Schwingungen dient und als Oszillator-         anode    bezeichnet wird.

   Dies hat zur Folge,  dass zwischen den Detektor- und den     Os-          zillatorteilen    des Systems eine unerwünschte  Energieübertragung stattfindet, die davon  abhängig ist, wie die     Oszillatorfrequenz    rela  tiv zur Empfangsfrequenz liegt. Diese durch       Mit-    oder Rückkopplung bedingte     Energie-          übertragnng    kann so gross sein, dass die  Wirkung der Schaltanordnung bei ultrahohen  Frequenzen beeinträchtigt wird.  



  Die Erfindung hat den Zweck, eine     Emp-          fangsschaltanordnung    zu schaffen, bei der die  vorher erwähnte Rückkopplung unterdrückt  oder doch verringert wird.  



  Nach der Erfindung wird bei einer Schalt  anordnung mit einer     Mehrgitterröhre    auf der  von der     Oszillatoranode    abgewendeten Seite  des Steuergitters eine Hilfselektrode ange  ordnet, die mit der     Oszillatoranode    leitend  verbunden und derart angeordnet und be  messen ist, dass die     Veränderung    des Elek  tronenstromes zur Hilfselektrode als Funktion      der     Steuergitterwechselspannung    der Verän  derung des Elektronenstromes zur     Oszillator-          anode    als Funktion der     Steuergitterwechsel=     Spannung mindestens annähernd gleich und  entgegengesetzt ist.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist in der  Zeichnung beispielsweise dargestellt.  



       Fig.    1 stellt eine erfindungsgemässe Schalt  anordnung dar.  



  In     Fig.    2 ist eine     Mehrgitterröhre,    die  bei der Schaltanordnung nach der Erfindung  angewendet werden kann, dargestellt.  



  Bei der Schaltanordnung nach     Fig.-    1 ist  mit     ä    eine Entladungsröhre bezeichnet, die  eine Kathode 7, eine Anode 9, ein Steuer  gitter 11, ein     Gitter-IS    und ein Gitter -15  enthält, welch letztere beide zwischen der  Kathode und dem Steuergitter angeordnet  sind und zum Erzeugen von Schwingungen  dienen. Ausserdem ist ein Schirmgitter 17  bis 17 vorgesehen, das zum Abschirmen des  Steuergitters gegen die Anode 9 und die       Oszillatorelektroden    13 und 15 dient. Bei  der Schaltanordnung in     Fig.    1 werden die  zu     detektierenden    Schwingungen einem     greise     21 zugeführt,. der über eine Leitung 27 mit  dem Steuergitter 11 verbunden ist.

   Der Aus  gangskreis der Röhre 5 ist mit 23 bezeichnet.  Der     greis    25, in dem die Ortsschwingungen  auftreten, ist mit der Elektrode 13 verbun  den. In diesem Kreis werden Schwingungen  dadurch erzeugt, dass in der Leitung, welche  die Elektrode 15 mit der Kathode verbindet,  eine mit dem Kreis 25 gekoppelte Rück  kopplungsspule 29 liegt. Die als Anode zur  Erzeugung der Ortsschwingungen wirksame  und als     Oszillatoranode    bezeichnete Elektrode  15, das Schirmgitter 17 und die Anode 9  sind mit Punkten 31 eines     Potentiometer-          widerstandes    33 verbunden, dem eine Gleich  spannung über die Verbindungen -B und       -+-B    zugeführt wird.

   Die Spannung an der  als     Oszillatorgitter    bezeichneten Elektrode 13  wird von einem     Kopplungskondensator    35  und einer Gitterableitung 37 geliefert. Die       Vorspannung    für das Steuergitter 11 wird  über den Eingangskreis 21 dem Gitter zu  geführt und wird von dem Teil der Schalt-         anordnung    geliefert, der zur selbsttätigen       Lautstärkeregelung    vorgesehen ist und in  der Figur nicht dargestellt, aber mit den  Punkten 39 verbunden ist. Ausserdem ist  noch ein Widerstand 41 vorgesehen, dessen  Spannungsverlust die     Vorspannung    des Git  ters 11 mitbestimmt.  



  Bei der Anwendung der Schaltanordnung  in einem Radioempfänger werden die empfan  genen     Hochfrequenzschwingungen    über Lei  tungen 45 dem Eingangskreis 21 der Ent  ladungsröhre 5 zugeführt, während im greise  25     Ortschwingungen    erzeugt werden. Die im  Ausgangskreis 23 auftretenden Zwischen  frequenzschwingungen können über einen       greis    47 einem     Zwisebenfrequenzverstärker     zugeführt werden.  



  Die beschriebene Schaltanordnung kann  in jeder     Modulations-    oder     Gleichrichtungs-          schaltung    angewendet werden.  



  Es hat sich gezeigt, dass bei der bis dahin  beschriebenen Schaltanordnung bei verhältnis  mässig hohen Eigenfrequenzen der     greise    21  und 25 eine Rückkopplungserscheinung in dem  mit dem Steuergitter 11 verbundenen     greis     21 auftritt. Es hat sich ausserdem gezeigt,  dass diese Erscheinung hauptsächlich durch  den Einfluss der dem Steuergitter 11 zuge  führten, empfangenen     Hochfrequenzschwingun-          gen    auf den Strom zu der zuvor als     Oszil-          latoranode    bezeichneten Elektrode 15 herbei  geführt wird.

   Dieser Einfluss ist derart, dass  im Falle, wo die Spannung des Gitters 11  infolge einer Halbwelle der empfangenen       Hochfrequenzschwingungen    negativer wird,  der Strom zu der     Oszillatoranode    15 zunimmt.  Gleichzeitig nimmt der Strom zur Anode 9  ab, wenn die Spannung des Gitters 11     stärker     negativ wird. Die Stromzunahme zur     Oszil-          latoranode    15 bewirkt ein zunehmendes Span  nungsgefälle über die Selbstinduktion 29 und  diese zunehmende Spannung wird über die  Kapazität zwischen den Elektroden 15 und  11 dem Eingangskreis 21 zugeführt.

   Im  Falle, wo die Spannung des Gitters 11, in  folge der andern Halbwelle der empfangenen       Hochfrequenzschwingungen    in positivem Sinne  zunimmt, nimmt der Strom zur Oszillator-           anode    15 ab; gleichzeitig steigt der Strom  zur Anode 9. Die Stromabnahme zur     Oszil-          latoranode    15 bewirkt ein abnehmendes  Spannungsgefälle über die Selbstinduktion 29,  welche abnehmende Spannung dem Eingangs  kreis 21 zugeführt wird.

   Es tritt daher über  die Selbstinduktion 29 eine Wechselspannung  auf, deren     Frequenz    der Frequenz der     emp-          fangenen        Hochfrequenzschwingungen    gleich  ist, welche Wechselspannung über die Kapa  zität zwischen den Elektroden 15 und 11  dem Eingangskreis 21 zugeführt wird und  eine Phasenverschiebung von 180  gegen die  eingehenden Schwingungen besitzt. Bei einer       Mehrgitterröhre    ist die Kapazität zwischen  dem Steuergitter 11 und der     Oszillatoranode     15 trotz jeder Abschirmung genügend gross,  um bei höheren     Frequenzen    auf diese Weise  eine Rückkopplungserscheinung herbeizu  führen.

   Die Rückkopplung ist eine Gegen  kopplung, wenn die     Oszillatorfrequenz    höher  als die der eingehenden Schwingungen ist, was  gewöhnlich     derFall    ist. Wenn die     Oszillatorfre-          quenz    niedriger als die Frequenz der eingehen  den Schwingungen ist, ergibt sich eine     regene-          rative    Wirkung, die auch unerwünscht ist.  



  Zwecks Verhütung einer solchen uner  wünschten Rückkopplung wird nun im Innern  der     Mehrgitterröhre    eine Elektrode 51 ange  ordnet, und zwar derart, dass der Ein  fluss der Spannung am Steuergitter 11 auf  den Strom zur Elektrode 15 dem Einfluss  dieser Spannung auf den Strom zur Elek  trode 51 tunlichst gleich und entgegengesetzt  ist. Die Elektrode 51 ist in der Röhre 5  zwischen dem Steuergitter 11 und der Anode  9 angeordnet. Die Kapazitäten zwischen dem  Steuergitter 11 einerseits und der Elektrode  15     bezw.    51 anderseits sind zweckmässig  möglichst gleich. Die Elektroden 15 und 51  sind über eine Leitung 53, die im Innern der  Röhre oder ausserhalb derselben vorgesehen  sein kann, miteinander verbunden.

   Der Ein  fluss der Spannung am Gitter 11 auf den  Strom zur Elektrode 51 ist dem Einfluss der  Spannung am Gitter 11 auf den Strom zur  Elektrode 15 entgegengesetzt. Auf diese Weise  heben sich die beiden     Einflüsse    gegenseitig auf.    In der Praxis sind die Elektroden 15 und  51 zweckmässig von gleicher Bauart; sie  können die Form von Gittern, Stäben oder  Platten haben, die in den Röhren zu ver  schiedenen Seiten des Steuergitters 11 ange  ordnet sind. Bei dem in     Fig.    1 dargestellten  Ausführungsbeispiel haben     sie.die    Form eines  Gitters. In     Fig.2    dagegen sind die Elek  troden 15 und 51 als Stäbe oder Platten 55  und 56 dargestellt.

   Es     kann    jedoch jede  geeignete Bauart dienen, welche die Elek  tronen von der Kathode 7 zur Anode 9  durchlässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zwischenfrequenzüberlagerungs-Empfangs- schaltung bei der eine Mehrgitterröhre zum Detektieren der empfangenen Schwingungen und zum gleichzeitigen Erzeugen der Orts schwingungen verwendet wird, wobei die Röhre ein Steuergitter, dem die zu detek- tierenden Schwingungen zugeführt werden, und eine Oszillatoranode enthält, dadurch gekennzeichnet, dass auf der von der Oszil- latoranode abgewendeten Seite des Steuer gitters eine Hilfselektrode angeordnet ist,
    die mit der Oszillatoranode leitend verbunden und derart angeordnet und bemessen ist, dass die Veränderung des Elektronenstromes zu dieser Hilfselektrode als Funktion der Steuer gitterwechselspannung der Veränderung des Elektronenstromes zur Oszillatoranode als Funktion der Steuergitterwechselspannung mindestens annähernd gleich und entgegen gesetzt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Empfangsschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin dung der Oszillatoranode mit der Hilfselek trode ausserhalb der Röhre angeordnet ist. 2.
    Empfangsschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin dung der Oszillatoranode mit der Hilfselek trode im Innern der Röhre angeordnet ist.
CH187268D 1935-01-31 1936-01-16 Zwischenfrequenzüberlagerungs-Empfangsschaltung, bei der eine Mehrgitterröhre zum Detektieren der empfangenen Schwingungen und zum gleichzeitigen Erzeugen der Ortsschwingungen verwendet wird. CH187268A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US187268XA 1935-01-31 1935-01-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH187268A true CH187268A (de) 1936-10-31

Family

ID=21789489

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH187268D CH187268A (de) 1935-01-31 1936-01-16 Zwischenfrequenzüberlagerungs-Empfangsschaltung, bei der eine Mehrgitterröhre zum Detektieren der empfangenen Schwingungen und zum gleichzeitigen Erzeugen der Ortsschwingungen verwendet wird.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH187268A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH187268A (de) Zwischenfrequenzüberlagerungs-Empfangsschaltung, bei der eine Mehrgitterröhre zum Detektieren der empfangenen Schwingungen und zum gleichzeitigen Erzeugen der Ortsschwingungen verwendet wird.
AT147336B (de) Zwischenfrequenz-Überlagerungsempfangsschaltanordnung.
DE744086C (de) Schaltungsanordnung zur Regelung der Verstaerkung einer Entladungsroehre
DE890065C (de) Roehrengenerator
DE686267C (de) UEberlagerungsempfangsschaltung, bei der die zu vermischenden Schwingungen getrennten Gittern einer Mehrgitterroehre zugefuehrt werden
DE701645C (de) Einrichtung zur Frequenzbeeinflussung eines rueckgekoppelten Roehrenoszillators
DE933694C (de) UEberlagerungsanordnung
DE759434C (de) Frequenzabhaengiger Spannungsteiler zur Umwandlung einer frequenz-modulierten Wechsepspannung in eine amplitudenmodulierte
DE831271C (de) Frequenzmodulierter Sender fuer hochfrequente Schwingungen
AT143759B (de) Schaltung und Elektronenröhre zur Erzeugung einer Schwebungsfrequenz.
AT141015B (de) Empfangsschaltung zur Erzeugung einer Schwebungsfrequenz.
DE750156C (de) Entladungsroehre
DE838331C (de) Breitbandverstaerker-Schaltung
AT166415B (de) Schaltung zur Übertragung elektrischer, insbesondere ultrahochfrequenter Schwingungen
AT149760B (de) Einrichtung zur gleichzeitigen Schwingungserzeugung und Modulation in einer einzigen Röhre.
AT121669B (de) Einrichtung zum Verstärken einer Gleichspannung oder einer langsam fluktuierenden Spannung mit Hilfe einer Hochfrequenz- oder Zwischenfrequenzträgerschwingung.
DE701030C (de) Entladungsroehre mit gebuendelter Entladung
AT157217B (de) Entladungsröhrenanordnung zur Erzeugung negativer Widerstände und Kapazitäten.
DE668499C (de) Bremsfeldschaltung zur Verstaerkung oder Gleichrichtung von Schwingungen
AT139261B (de) Anordnung zur Erzeugung kurzer elektrischer Wellen.
AT143041B (de) Zwischenfrequenzempfänger.
DE863679C (de) Roehrengenerator
CH179272A (de) Einrichtung mit einer Oszillator-Modulatorröhre.
DE874030C (de) Modulationsschaltung
CH173109A (de) Niederfrequenzverstärker mit zwei in Gegentaktschaltung verbundenen Entladungsröhren.