CH187271A - Verfahren zur Abtastung einer Bildprojektion eines zu übertragenden optischen Vorganges. - Google Patents

Verfahren zur Abtastung einer Bildprojektion eines zu übertragenden optischen Vorganges.

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CH187271A
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Radioaktiengesellschaft Loewe
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Loewe Opta Gmbh
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  Verfahren zur     Abtastung    einer Bildprojektion eines zu übertragenden  optischen Vorganges.    Gegenstand der     Erfindung    ist ein Ver  fahren zur     Abtastung    einer     Bildprojektiou     eines zu übertragenden optischen Vorganges,  wie dies zum Beispiel beim Fernsehen in  Frage kommt, bei welchem die Bildprojek  tion durch eine     konstante    Lichtquelle zusätz  lich beleuchtet wird. Der optische Vorgang  kann dabei entweder durch einen sich bewe  genden Film oder durch Personen oder an  dere Objekte dargestellt werden.

   Mit diesem  Verfahren kann auf besonders einfache  Weise und mit geringem     Aufwande    die  gleichzeitige Aussendung von     Bildinhaltszei-          chen    und     Synchronisierzeichen    unter Ver  wendung     ein    und desselben Hauptverstärkers  erfolgen. Zur Klärung muss auf den heu  tigen Stand der     Fernsehsendetechnik    kurz  eingegangen werden.  



  Man verwendet im allgemeinen bei der       Fernsehsendung    von Filmen eine kräftige  Lichtquelle 1 in     Fig.    1 (Bogenlampe), wel  che unter     Verwendung    eines     Kondensators       oder Hohlspiegels 2     einen        Filmstreifen        ä    in  tensiv beleuchtet und man bildet mittels  eines oder zweier     Objektive    4 und 4' das  Filmbild auf die     Nipkowscheibe    5 ab.

   Stellt  man     hinter    die     Nipkowscheibe    eine Fotozelle  6 mit angeschlossenem     Bildverstärker    7, wo  bei zweckmässig eine     Sammellinse    8 zwi  schengeschaltet     wird,    so hat man am Aus  gang des     Bildstromverstärkers    7     zunächst     nur die Signalspannung zur Verfügung, wel  che den Helligkeitswerten des Filmoriginals       ä    entsprechen,     nicht    aber die Synchronisier  impulse.  



  Vorausgesetzt werde eine sogenannte Posi  tivsendung mit     schwarzen        Synchronisierzei-          chen.    Eine solche     Sendung    ist in der     Fig.    2  im Diagramm .dargestellt. Hierin ist     die    Zeit       t    als Abszisse und der     Antennenstrom    z  des Senders als     Ordinate    aufgetragen.

   Von  der Sendung wird verlangt, dass die Hellig  keitssignale bei Weiss den Antennenstrom  vergrössern, bei Schwarz     ihn        verkleinern,         aber selbst     beim    äussersten Schwarz soll der       Antennenstrom    noch     nicht    zu     Null    werden.

    Vielmehr soll das gesamte Stromstärken  intervall zwischen einer sehr weissen, das  heisst     glasklaren    Stelle des     Films    und einer  völlig. lichtundurchlässigen     Filmstelle    zwi  schen zwei     definierten    Grenzen, welche durch  die beiden gestrichelten Horizontalen 9 und  10 für weiss und schwarz gekennzeichnet  sind, liegen.

   Das völlige Abdrosseln des An  tennenstromes bleibt den     Synchronisierimpul-          sen    vorbehalten, von welchen in     Fig.    2 die       Kurzzeichenzeilenstösse    durch die Kurven  züge 11, der länger dauernde     Bildwechsel-          stoss    durch den Kurvenzug 12 dargestellt ist.  Die Aushebung der     Synchronisierzeichen    aus  dem Bildsignal erfolgt in an sich bekannter       Weise    durch     Amplitudensieb    im Empfänger.  Letzteres wird am einfachsten durch die Ver  wendung einer Glimmlampe realisiert.  



  Um eine Sendung nach     Fig.    2 praktisch  herzustellen,     wird    bisher - soweit bekannt  geworden - ausnahmslos eine besondere  Schlitzteilung auf der     Nipkowscheibe    des  Senders 5 in     Fig.    1 benötigt.

   Eine solche       Nipkowscheibe    sieht, wie     Fig.    3 zeigt, fol  gendermassen aus:  Am äussern Umfang sind die zur     Ab-          tastung    des Bildes erforderlichen Löcher auf       einem    Kreisbogen angeordnet, wobei Voraus  setzung ist, dass während der Drehung der  Scheibe der Film 3 kontinuierlich weiter  bewegt     wird.    Bei ruckweisem Filmtransport  wird bekanntlich eine     Spirallochscheibe    ver  wendet. Das Filmabbild 13 wird gerade so  gross gewählt, wie der Abstand je zweier Ab  tastlöcher 14 voneinander.

   Um nun die Syn  chronzeichen, welche in     Fig.    2 mit 11 und 12  bezeichnet waren, zu     gewinnen,    muss die  Scheibe 5 der     Fig.    3 noch eine zweite Tei  lung erhalten. Diese besteht aus einem  Schlitzkranz 15, welcher durch eine beson  dere Lichtquelle 16 (in     Fig.    1) beleuchtet  und durch eine besondere Photozelle 17 und  einen besonderen Verstärker 18     in    elektrische       Synchronisierzeichen    konstanter Stärke ver  wandelt werden     muss.    Leider lassen sich die       Ausgangsspannungen    des Bildverstärkers 7    und des Synchronverstärkers 18 nicht ein  fach einander     überlagern.,

      weil dann das     in     der     Fig.    2 dargestellte Gesetz von der kon  stanten Amplitude der Synchronzeichen auch  nicht annähernd erfüllt     ist.    Vielmehr ist ein  besonderes Gerät 19, das sogenannte Impuls  gerät, erforderlich, welches für die     Konstanz     der Scheitelspannungen der Synchronzeichen  und für die Unabhängigkeit ihrer Kurven  form von der Kurvenform der Lichtsirene  16, 17, 18 sorgen muss. Erst im Anschluss  an das Gerät 19 kann der     eigentliche    Radio  sender 20 angeschlossen werden.  



  Wie man aus     Fig.    1 ersieht, bedeuten     die     Geräte 16 bis 19, welche man für die Erzeu  gung und Beimischung der     Synchronzeichen     benötigt, einen recht erheblichen Aufwand  auf der Sendeseite.

   Selbst bei einwandfreiem  Funktionieren des elektrischen Teils ist ein  schwerer Nachteil bei der Verwendung einer  doppelt gelochten     Nipkowscheibe    mit beson  deren Synchronschlitzen, wie in     Fig.    3 ge  zeigt, darin zu erblicken, dass die Präzision  in der relativen Lage der Schlitze 15 zu den  Löchern 14     praktisch    niemals gut genug ist  und dass infolgedessen eine völlig lineare Lot  linie des Bildes am Empfänger stets mit klei  nen     Verkrümmungen    wiedergegeben wird.

    Die Verkrümmungen, gegen die das Auge  sehr     empfindlich    ist, treten stets dann ein,  wenn die Präzision in der Lage eines Schlitz  randes geringer ist als eine     Bildpunktbreite.     Dann muss offenbar der Start für     die    jewei  lige Zeile     etwas    zu früh oder zu spät einset  zen, so dass der Aufdruck, das heisst die Hel  ligkeitsmodulation sich in der Grössenord  nung eines Bildpunktes gegen den richtigen  Wert     lagenmässig    auf dem Empfangsbilde  verschiebt.

   Es     liegt    auf der Hand, dass gegen  einen derartigen     Teilungsfehler        in    dem elek  trischen Teil der Anlage keine Abhilfe mehr  möglich ist, so würde zum Beispiel auch das  Ausfiltern der Synchronfrequenz durch  höchstselektive Gebilde, z. B.     -durch    Stimm  gabeln oder durch elektrische Tonkreise, zu  einer     Geradeerstreckung    der     Lotlinien    nichts       beitragen    können; denn, falls die Bildpunkte  kleine Versatzfehler haben, würde eine iso-           chrone    Aussendung der Impulszeichen nichts  nützen und umgekehrt.  



  Abhilfe könnte nur dadurch geschaffen  werden, dass man die     Schlitzreihe    15 über  haupt weglässt und die     Synchronzeichen     durch die     Abtastlöcher    14 eintasten lässt;  denn dann würde     ein    falsch aufgesetztes       Loch    sein     Helligkeitssignal    ebenso-viel zu       früh    oder zu spät aussenden als den     Syn-          chronisierimpuls.    Es müsste zu diesem Zwecke  einfach eine scharf     berandete    Lichtlinie  durch eine besondere Spaltoptik beispiels  weise auf die Hinterseite der Scheibe gewor  fen werden,

   wie es in     Fig.    4 gezeichnet wor  den ist. Die Richtung dieses Lichtstrahls  wird zweckmässig gegen die Richtung der  vom Film über die Optiken 4, 4' kommenden  Strahls geneigt, so dass es möglich ist, die  Synchronfotozelle 17, wie in     Fig.    4 gezeigt,  so anzuordnen, dass sie nur das Licht der       Spaltoptik    22 auffängt, während sie von dem  Licht der Filmoptik 3 und 4 nichts auf  nimmt.

   Das gleiche     würde    bei der in     Fig.    4       gezeichneten    Anordnung für die Hauptfoto  zelle 6 gelten, das heisst die letztere würde  wiederum nur die Bildhelligkeiten auffan  gen, nicht aber das Licht der     Synchron-          Spaltoptik    22.  



  Durch eine Anordnung mit gekreuzten  Lichtstrahlen nach     Fig.    4 lässt sich offenbar  der Fehler einer besonderen Schlitzteilung  beseitigen. Der Aufwand in der Sendestation  wird jedoch dadurch nicht     geringer.    Durch       das    Verfahren nach der Erfindung     kann        eine     erhebliche Vereinfachung der     Sendestation     erreicht werden, indem, wie gleich nach  stehend gezeigt wird, eine besondere     Syn-          chronzeichenverstärkung    18,

   eine zweite Foto  zelle 17 und ein Mischungsgerät 19 entbehr  lich wird und nur noch der     Hauptverstärker     7 und der     Radiotransmitter    20 übrigbleiben.  Ausserdem kommt dieses Verfahren auch mit  nur einem Lochkranz in der     Abtastscheibe     aus, kann also den geschilderten Fehler der       Lotlinienverkrümmung        beseitigen.     



  In     Fig.    5 ist das neue Verfahren anhand  eines Ausführungsbeispiels     einer.        Einrichtung       zur     Durchführung    desselben näher erläutert.  Die Filmoptik bleibt unverändert wie     in          Fig.    1 und besteht aus der Bogenlampe 1  mit dem Reflektor 2, dem     Film.    3, welcher  kontinuierlich laufen soll,     und    zweckmässig  zwei Objektiven 4 und 4'.

       Vorausgesetzt        wird     ein Film von solcher Brillanz, dass das Licht,  welches auf die     NTipkowscheibe    5     auftrifft,     an den schwarzen Stellen vollständig ver  schwindet und an den weissen Stellen fast  ohne     Transparenzschwächung    durchgelassen  wird. Es wird     nun    durch eine besondere zu  sätzliche Lichtquelle 23 eine gleichmässige  Zusatzbeleuchtung über das Bildfeld auf die  Scheibe 5 geworfen.

   Während das in     Fig.    5a  bei 24 dargestellte Filmabbild an den schwar  zen Stellen vollständig lichtlos sein sollte,  wird es durch eine gleichmässige Zusatz  belichtung über seine ganze Breite mit     einer          einstellbaren    Lichtstärke homogen aufge  hellt. Diese Zusatzbelichtung wird über eine       Streifenbreite        projiziert,    welche genau so  gross ist wie     die    Breite des     Filmabbildes    24,  das heisst Zusatzlicht und     Filmlicht    werden  genau zur Deckung gebracht.

   Das     Kreis-          bogenstück    für diese     Scheibenbelichtung    wird  aber um ein Intervall 25 von     etwa   <B>10%</B> der  Lochteilung gegenüber dem Abstand zweier       Abtastlöcher    14 verkürzt. Es ist ohne wei  teres klar, was nunmehr im     Fotozellenkreis    6  passiert.

   Die     Fotozellenströme    sollen voraus  setzungsgemäss den Lichtstärken     hinter    dem  abtastenden Loch vollkommen proportional  sein und insbesondere sollen sie einen     gleinst-          wert    erreichen     bezw.        verschwinden,    wenn die  Belichtung ganz aussetzt.

   Dann wird auch  an den schwärzesten     Partien    des Filmabbil  des zwar das primäre Licht über die Objek  tive 4 und 4'     verschwinden,    das sekundäre  Zusatzlicht über die Lampe 23, den Spalt 31,  die     Abblendungslinse    21 und das     Umlenk-          prisma    26     wird    aber auch an diesen Stellen  bestehen bleiben 'und der     Fotozellenstrom     wird daher während des ganzen Bildes nicht  verschwinden, nur in dem schwarzen Inter  vall 25     verschwinden    beide Lichtquellen 1  und 23.

   Nur bei     Überstreichung    dieses     Inter-          valles    'wird daher der     Fotozellenstrom    zu           Null.    Besteht,     wie        wir        zunächst    voraussetzen  wollen, die Proportionalität     zwischen    Licht  stärke und     Antennenstrom    durch den ganzen  Sender     hindurch    und abhängig von der Ge  schwindigkeit des     Abtastvorganges,

      so erhal  ten wir     ohne    irgendwelche weiteren Zusatz  apparate ein     Antennenstromdiagramm    nach       Fig.    2 mit völliger     Konstanz    der Amplitu  den der Synchronzeichen     unabhängig    vom  Verlauf der Bildzeichen,     und    wir können  durch     Regulierung    der Lichtstärke der Lampe  23     mittels    eines     Vorwiderstandes    27 errei  chen,     dass    die     Synchronzeichen    mehr oder  weniger gegen die     maximale    Bildamplitude  überragen.

   Je heller die Lampe 23 eingestellt  wird, um so höher werden die Spitzen 11     und     12 gegenüber dem     Intervall    9     und    10 der       Fig.    2     hervortreten.     



  Durch die beschriebene     Anordnung    der       Fig.    5 und 5a wird     zunächst        nur    der kurze       Zeilenwechselstoss    11     gewonnen.    Um den  langen     Bildweehselimpuls    12 zu erzeugen,  braucht man bei     einer        Kreislochscheibe    nur       eine        rotierende    Blende 28 mit 25 Hertz hierzu       umlaufen    zu lassen und     direkt    vor oder     hin-          ter    der Scheibe 5 anzuordnen.

   Mit     einem          undurchsichtigen    Arm 29 verdunkelt diese  durch einen kleinen     Synchronmotor    30 an  getriebene Blende während der Dauer von       etwa    fünf Zeilen das Licht beider Lichtquel  len, so dass man während der Dauer dieser  Abblendung in der gewünschten Weise ein       Verschwinden    des     Fotozellenstromes    6 und  bei der     vorausgesetzten        Proportionalität    auch  des     Antennenstromes    20 erhält.  



  Die     Anbringung    einer solchen umlaufen  den Blende, welche an sich     technisch    keine  Komplikationen bedeutet, wird durch Benut  zung einer     Spirallochscheibe    entbehrlich. Bei       einer    solchen kann man in naheliegender  Weise     einen    schwarz bleibenden     Bildwinkel     wie 25 in     Fig.    5a auch     in    radialer Richtung  anordnen, das heisst man kann die Höhe der  beleuchteten Fläche kleiner wählen als die  Höhe der     Radialteilung    der     Spiralscheibe.     Man-kann dadurch erreichen,

   dass die fünf       äussersten    Löcher über eine Fläche streichen,  welche völlig lichtlos     eingestellt        wird.        In       diesem Falle werden     dann    die kurzen und die  langen     Impulse    11 und 12 der     Fig    2 voll  automatisch ausgestrahlt. Die Anordnung  mit der     greislochscheibe    ist jedoch bekannt  lich, insbesondere bei grossen Zeilenzahlen,  der     Spiralscheibe    überlegen.  



  Bisher ist immer vorausgesetzt worden,  dass     zwischen    dem     Antennenstrom    und der       Belichtung    von 6     eine    Proportionalität be  steht, welche von der Dauer der Signal  gebung unabhängig ist, also eine sogenannte  stationäre Proportionalität.

   Eine solche lässt  sich technisch nur dann erreichen, wenn in  der ganzen     Übertragungskette    6, 7, 20     kein          einziger        Übertragungskondensator        liegt.    Sie  lässt sich nur dann erreichen, wenn Gleich  stromverstärkung oder     Trägerfrequenzver-          stärkuüg        bis    zum Sender angewendet wird.

    Bei Verwendung der     gewöhnlichen    Wider  standsverstärkung mit     Kondensatorkopplung     lässt sich     ohne        einen    weiteren     Kunstgriff    mit  dem erfindungsgemässen Verfahren der Zu  satzbelichtung nicht erreichen, dass die Syn  chronsignale     unter    allen Umständen     die          Nullinien    des Antennenstromes tangieren.

    Spielen sieh nämlich     während    längerer Zeit  die Vorgänge des Filmbildes bei schlechter       Beleuchtung    ab, so kann der     RC    Verstärker  die anhaltende Lichtlosigkeit nicht wieder  geben und seine     Ausgangsspannung    induziert  lediglich schwache     Spannungen,    um die mitt  lere graue Linie.

   Der Unterschied des Foto  zellenstromes beim Übergang des Loches 14  in den toten     Winkel    25 ist aber     nur    sehr  klein, weil die     Bildfeldhelligkeit    in 24 vor  aussetzungsgemäss selbst nur     klein    war und  der Belichtungssprung daher im wesentlichen  nur dem Wegfall der Zusatzbelichtung über  der Fläche 24 entspricht.

   Infolgedessen er  reichen die     Synchronzeichen    in diesem Falle  nicht die     Nullinie    des     Antennenstromes.    An  geschlossene Empfänger müssen bei     einer    sol  chen Szene versagen.     Genau    analog aber im  umgekehrten     Sinn    äussert sich ein Gleich  lauffehler bei einer Übertragung einer Film  szene, die     andauernd    bei hellstem Sonnenlicht  vor sich geht;

   denn der     RC.    Verstärker kann       wiederum        das        dauernde        Vorhandensein.        einer         hellen Szenenbeleuchtung nicht wiedergeben  und registriert nur schwache Helligkeitsun  terschiede zwischen mehr und weniger hellen  Stellen     destOriginals,    lagert aber     diese    kleinen  Schwingungen nicht wie es sein sollte, um  die Maximallinie 9 (Fix. 2), sondern wie  immer um die mittlere Graulinie.

   Diesmal  fällt aber der Belichtungssprung, wenn das       Abtastloch    die Bildfläche 24 verlässt und in  den toten Winkel 25 einläuft, besonders gross  aus, denn die Fotozelle 6     vermerkt    nicht nur  den Wegfall des Zusatzlichtes 23, sondern  auch ausserdem das Verschwinden des Ab  bildlichtes, welches bei der genannten Szene  sehr hell ist. Infolge des falschen Mittel  wertes der     Verstärkerausgangsspannungen,     welcher nicht auf 9 liegt, sondern zwischen 9  und 10 liegt (Fix. 2), schlagen diesmal die  Synchronsignale unter das Antennenstrom  minimum, solange das überhaupt noch mög  lich ist.  



  Ist der     Antennenstrom    so eingestellt, dass  er bei normaler Zeichengebung und normaler  Szenenhelligkeit bereits durch die Impulse  völlig zu Null gemacht wird, so können noch       stärkere    drosselnde Signale den Antennen  strom nicht weiter verringern. Hierin ist be  reits die     Abhilfmassnahme    zu erkennen,  durch welche man in den Stand gesetzt wird,  auch mit einem     RC    Verstärker, also unter  Umgehung des Gleichstromverstärkers und  des     Trägerwellenverstärkers    mit dem genann  ten Belichtungsverfahren und dem     RC    Ver  stärker zu senden.

   Man steigert die Zusatz  belichtung     derartig,    dass auch bei völlig  schwarzer     Abbildsbelichtung    der Belich  tungssprung zwischen 24 und 25 der     Fig.    5a  so gross ist, dass in jedem Fall mit Sicherheit  der     Sendeantennenstrom    verschwindet. Man  führt also in der Übertragungskette 7 bis 20  an irgendeiner beliebigen Stelle eine Sätti  gungsgrenze ein.

   Entweder stellt man die       Telefoniekennlinie    des Senders so ein, dass  die maximale     Schwankung        zwischen    schwarz  und weiss des Originalbildes den Sender noch  nicht ganz aussteuert (Stromwert 9 und 10,       Fig.    2) und verstärkt die Helligkeit der Zu  satzbelichtung 23 so weit, dass ein Wegfall    der Zusatzbelichtung     allein    genügt, um in  jedem Falle den Antennenstrom vollständig  zu     verdrosseln;    oder aber man führt eine der  artige     Spannungsbegrenzung    innerhalb des       Niederfrequenzverstärkers    7 ein.

   Man braucht  hier nur dafür zu sorgen, dass der Anoden  strom der Endröhre     gesättigt    ist oder dass  die     Gittervorspannung    der Endröhre durch       Gitterstromeinsatz    oder durch eine besondere  kapazitätsarme Glimmlampe parallel zum       Gitterableitungswiderstand    der Endstufe mit  geeigneter     Vorspannung    ein Anwachsen der  Gitterwechselspannung in der Endstufe über  einen Schwellwert hinaus verhütet.

   Dann hat  man bereits erreicht, dass grössere Werte als  dieser     Grenzspannungswert    nicht vorkom  men, dass also alle Impulse den gleichen ab  soluten Spannungswert erreichen, und durch  die bereits genannte Steigerung der Zusatz  belichtung hat man nur noch dafür zu sor  gen, dass beim Tasten der     Zusatzbelichtung          allein    bei ausgeschalteter     Filmbelichtung     diese Grenzwerte     regelmässig    erreicht werden.  



  Es sei nochmals bemerkt, dass bei Ver  wendung von rein galvanisch gekoppelten  Verstärkern,     Trägerfrequenzverstärkern        und     Verstärkern     mit        Glimmlampenkopplurig,    das  heisst bei     stationärer    Proportionalität, von der  Fotozelle 6 bis zur     Antenne    20 derartige     Sät-          tigungsbedingungen    nicht     notwendig    sind  und relativ     geringe        Zusatzbelichtungen    23  genügen, wobei man ausserdem den Vorteil  hat,

   die     mittlere        Szenenhelligkeit    wenigstens  im     Antennenstrom        wiedergeben    zu     können.     Empfangsbildmässig hat dieses Sendeverfah  ren jedoch so lange gar keine Verbesserung  zur Folge, als nicht auch der Empfänger       kondensatorlos    arbeitet und     eine        stationäre     Proportionalität zwischen Feldstärke und  Lichtstärke im Empfänger eingebaut ist.

   So  lange die     Fernsehempfänger    noch     mit        Kon-          densatorkupplung    vor dem Empfangslicht  relais arbeiten, kann die Anwendung der ge  nannten Sendeverfahren keine Vorteile bie  ten.

   In diesen Fällen kommt der Anwen  dung des     RC    Verstärkers in     Verbindung        mit          Sättigungseffekten    und starker     Zusatzbelich-          tung        eine    grosse     praktische        Bedeutung    zu, da      der     RC    Verstärker sehr     einfach        in    Aufbau  und Bedienung ist.  



  Die     Erfindung,    welche oben anhand eines       Lochscheibensenders    beschrieben wurde, kann  jedoch allgemein Anwendung finden, bei  spielsweise ist es ohne weiteres möglich, sie  in     sinngemässer    Weise bei Sendern- anzuwen  den, welche die direkte Wiedergabe eines  optischen Vorganges ermöglichen, beispiels  weise bei dem sogenannten     Ikonoskop.     



  Ein     praktisches        Ausführungsbeispiel    eines  Kinosenders zur     Durchführung    des Verfah  rens nach der Erfindung, bei dem über das  bisher besprochene     hinaus        eine    besonders vor  teilhafte     Herstellungsart    für die     Zusatz-          belichtung    verwendet     wird,        ist        in        Fig.    6 dar  gestellt.  



       Hierin        bedeutet:       1 wieder die Bogenlampe,     und    zwar ist  dies die     einzige    Lichtquelle, welche     in    der  Anlage     vorkommt.    Durch den Hohlspiegel 2  oder einen     Kondensor        wird    das Licht auf  den Filmsteifen 3     konzentriert,    wobei ein  jeweils zu übertragendes Bildchen durch den       Ausschnitt    3a     gekennzeichnet    sei.

   Es wird       angenommen,    dass die     Bildfeldhelligkeit    über  das ganze     Bildchen    3a gleichmässig ist, wie  man das auch in der Kinotechnik verlangen  kann.  



  Der Sender soll nun mit     einer    Kreisloch  scheibe 5 arbeiten, welche also die Eigen  schaft hat, dass sie nur     eine        einzige    Zeile der  gesamten     Bildchenhöhe    3a abtastet. Durch  zwei     Objektive    4     und    4'     wird    das Filmbild  chen 3a scharf abgebildet auf die Scheibe 5.  Die von der Scheibe 5 abgetastete Zeile 32  stellt     nun    die     einzige        optisch    ausgenutzte  Zeile des ganzen Bildchens 3a dar, alle übri  gen Zeilen des Filmes werden von der Ab  tastung nicht erfasst.

   Folglich ist auch das  gesamte übrige Licht auf dem     Original    3a  für die     Fernsehübertragung    nutzlos. Ander  seits muss aber;     wie    oben bewiesen worden  ist,     eine    sehr erhebliche Lichtmenge additiv  auf das Filmabbild 24 auf die     Nipkowscheibe     geworfen worden,     und    zwar muss diese     Zu-          satzbeleuchtung    etwa ebenso gross sein wie    die Beleuchtungsstärke schneeweisser Stellen  des Originals.

   Um diese Aufgabe ohne den  erheblichen Aufwand einer zweiten Bogen  lampe, denn nur eine Bogenlampe könnte die  erforderliche Lichtstärke liefern, zu lösen,  wird der für die     Bildabtastung    nicht aus  genutzte Teil des Lichtstreifens verwendet,  welcher ausserhalb der abgetasteten Zeile 32  das     Filmbildchen    3a durchsetzt. Zu diesem  Zwecke wird die- abgetastete Zeile 32 nicht,  wie bisher üblich, auf die     Filmbildchenmitte     32' gelegt, sondern es wird     vielmehr    die auf  der     Abtastscheibe    5     abgebildete    Zeile des Ori  ginals gegen den Verlauf des Strahlenbün  dels 33 verschoben und auf 32 gelegt.

   Man       kann    dies praktisch leicht dadurch erreichen,  dass man bei feststehender     Achsenhöhe    der       Nipkowscheibe    die ganze     Projektionsmaschine     mitsamt Film 3 und     Objektiven    4     und    4'  hebt     bezw.    senkt. Dann     sinkt        bezw.    hebt  sich das Filmabbild 24 auf der Scheibe     und     man bringt auf diese Weise den Rand des  Abbildes     praktisch    zur Deckung mit dem  durch die abtastenden Löcher     definierten    Ra  dius.

   Nun bietet sich folgende Möglichkeit       einer    rationellen Ausnutzung des übrig ge  bliebenen Lichtes  Ein Umkehrprisma 34, zweckmässig ein  solches aus dauerfestem Glas     (Ignalglas)     wirft denjenigen Teil des Lichtes, welcher  sonst das     Filmbildchen    3a oberhalb der über  tragenden Zeile getroffen     hätte,    senkrecht  zur     Strahlenbahn    der     abbildenden    Stahlen       hinaus.    Der sonst ohne     Prisma    beleuchtete  Teil des     Filmes    3 bleibt also schwarz.

   Die  Strahlen treffen     einen    Spalt 35, von dem ins  besondere die     Breitenerstreckung    e scharf ab  zubilden ist. Hinter dem Spalt 35 befindet  sich     ein    zweites     Umkehrprisma    36, dahinter  ein oder zwei Objektive 37 und 38 und dar  auf wiederum zwei Stück Umkehrprismen 39  und 40. Das letztgenannte wird dabei etwas  stärker geneigt, so dass die Lichtführung des  Zusatzlichtes, wie erforderlich, dieselbe Flä  che auf der     Abtastscheibe    5 bedeckt, wie das  Abbild des     Originals    3a.

   Die Belichtungs  stärke des Zusatzlichtes kann     in    sehr ein  facher Weise durch     eine,    eventuell bei 41      angebrachte     Irisblende    eingestellt werden,  wodurch sich die Höhe der Impulse optisch  verändern lässt. Sollte die auf diese Weise  zu erzielende maximale Zusatzlichtstärke  noch nicht ausreichen, so kann durch eine  bei 42 angebrachte     Kondensorlinse    eine wei  tere Erhöhung der Zusatzbelichtung durch  Konzentration des von 34 kommenden Lich  tes auf den Spalt 35 durchgeführt werden.  



  Die in     Fig.    6 gegebene Ausführungsform  mit einer Bogenlampe hat noch den weiteren  Vorteil gegenüber den bereits angegebenen  Anordnungen mit zwei Bogenlampen, dass  das Verhältnis der Originalbelichtung zur  Zusatzbelichtung auch bei Schwankungen  von 1 stets erhalten bleibt und durch eine  ohnehin meist vorhandene Regelautomatik  des gemeinschaftlichen Photoverstärkers ein  derartiger Fehler auf der     Verstärkerseite     vollkommen ausgeglichen werden kann.  



  Die Methode der Zusatzbelichtung kann  in einfacher Weise dazu verwendet werden,  automatisch den Verstärkungsgrad nach der       Beleuchtungsstärke    zu     regulieren.    Hierzu  braucht nur ein Teil des Umlichtes, welches  beispielsweise auf eine weissgefärbte, den  Spalt 35 enthaltende, schräggestellte Platte  43 auffällt, reflektiert zu werden und auf  eine     Kontrollphotozelle    44, eventuell unter       Zwischenschaltung    eines     Kondensors    45 auf  zutreffen, an deren     Arbeitswiderstand    46  sich dann ein um so stärker negativeres Po  tential gegen Erde ausbildet, je heller die  Bogenlampe 1 wird.

   Bedeutet daher 47 ein  im Zuge des     Hauptverstärkers    hinter der  Scheibe 5 liegendes Rohr, so braucht nur die  Regelspannung dem Steuergitter dieses Roh  res 47 über die Leitung 48 als     Vorspannung     zugeführt zu werden, um den     gewünschten     Effekt zu erreichen, dass ganz unabhängig  von den Vorgängen im     Bildoriginal    3 die  maximale Ausgangsspannung unabhängig  von der Stärke der     Beleuchtung    konstant ge  halten wird, indem die Empfindlichkeit des       .Verstärkers    um so grösser wird, je schlechter  die Beleuchtung durch den Bogen 1 wird und  umgekehrt.

      Ferner wird die Verstärkung so einge  stellt, dass  1. die     Verstärkerausgangsspannung    nur  zwischen glasklaren Stellen des Originals  einerseits und an vollkommen lichtlosen Stel  len, an denen auch die     Zusatzbeleuchtung     verschwindet, also. in dem toten     Bildwinkel     25 die Grenzen der     Modulationskennlinie    des  Senders erreicht werden.  



  2. der     Antennenruhestrom    auf denjenigen  stationierten Wert eingestellt ist, welcher  beim Durchlaufen einer     Schwarz-Weiss-Skala'     des Originals dem Grauwert dieser Skala  entspricht. Dieser     Antennenruhestrom    liegt  verhältnismässig hoch. Er beträgt bei einem  Verhältnis von Zeichenhöhe zu Bildspan  nungsintervall wie 1 :2, das heisst bei einer  60%igen Ausnutzung der Antennenstrom  skala zirka<B>60%</B> des maximalen Antennen  stromes.  



  Eine andere Optik zur     Ausführung    des  Verfahrens zeigt     Fig.    7. Diese     Anordnung     hat den Vorteil, dass die gleichen-     Objektive,     die für die     Filmabbildung    benutzt werden,  gleichzeitig auch die     Abbildung    des Belich  tungsspaltes bewirken.

   Es ist wiederum eine  Lichtquelle 1 mit     einem        Kondensorspiegel    2  vorhanden und durch ein Prisma 34     wird        ein.     grosser Teil des Lichtes, soweit das Licht  nicht auf die abgetastete Zeile 32 fällt, aus  dem Hauptstrahl     herausgelenkt.    Zum Unter  schied von     Fig.    6     findet    jedoch die Vereini  gung des     Umweglichtes    und- des Hauptlich  tes schon vor der ersten     Objektivlinse    4     statt.     Ist nämlich das von 1 ausgehende Licht  durch den     Hoblspiegel    2 bereits nahezu pa  rallel gerichtet,

   so     wird        bekanntlich    zur Ab  bildung der     Abtastzeile    32 nur ein Teil der  Oberfläche der Linse 4 benutzt,     nämlich    der  unterhalb der     gestrichelten    Linie 49 liegende       Teil.    Es ist daher möglich,     ohne        einen    Licht  verlust für beide     Lichtwege    das     Umweglicht     50 mit dem Hauptlicht 51 im Objektiv 4 zu  vereinigen     und    das Bild des Spaltes 35 rand  scharf über das Abbild der Filmzelle 32 auf  der Scheibe 5 zu entwerfen, sobald der Ab  stand 52 des Spaltes 35 vom Umkehrprisma  40 richtig eingestellt ist.

   Der Spalt 35 wird      in     seinem    Abstand 52 so     eingestellt    und das  Prisma 40 so gedreht, dass das Spiegelbild des  Spaltes 35 über die Zeile 32 zu liegen kommt.  Dies ist     bekanntlich    der Fall,     wenn    die op  tische Länge 52 gleich der Länge 52' ist und  die     Prismenbasis    den zwischen beiden gebil  deten Winkel halbiert. Durch eine Blende 41  und eine     gondensorlinse    42 kann eine Ver  besserung und     quantitative    Dosierung der       Zusammenbelichtung    ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Abtastung einer Bildpro jektion eines zu übertragenden optischen Vorganges, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildprojektion durch eine konstante Lichtquelle zusätzlich beleuchtet wird. II. Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I für Fern sehsender, .deren Antennenstrom bei der Aussendung derSynchronisierzeichen ver schwindet, dadurch gekennzeichnet,
    dass unter Verwendung nur einer Photozelle und eines Bildstromverstärkers, sowie einer Nipkowscheibe mit nur einer Reihe von Abtastlöchern über das Filmbild auf der Nipkowscheibe eine Zusatzbelichtung von einer konstanten einstellbaren Licht quelle projiziert wird, wobei beide Film- Bilder sich in der Richtung der Zeilen abtastung genau decken und die doppelt belichtete Fläche eine Breite hat, die kleiner ist als der Abstand zweier Ab tastlöcher,
    so dass eine hinter der Scheibe angebrachte Photozelle nur während eines Bruchteils der Zeilenperiode ein völliges Verschwinden der Belichtung registriert. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein RC Ver stärker verwendet wird, in dem die Ausgangsspannung durch Anodenstrom begrenzung oder Gitterspannungsbegren- zung begrenzt wird, so dass für die Aus gangsspannungen, in Richtung ver schwindenden Antennenstromes, eine Spannungsgrenze geschaffen wird. 2: Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein und die selbe Lichtquelle sowohl das Bildoriginal durchleuchtet, als auch die Zusatzhellig keit liefert. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Abtastung stets nur eine Zeile des Bildes befällt. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die jeweils ab getastete Zeile in die Nähe des Bildran des verlagert, während der gesamte übrige Teil des Bildbeleuchtungslicht- stromes aus der ursprünglichen Strahl bahn ausgelenkt und zur Zusatzbeleuch tung des Bildfeldes verwendet wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man bei der Anwendung des Ikonoskops den abtasten den Kathodenstrahl eine Fläche der photoelektrischen Mosaikplatte überstrei chen lässt, die grösser ist als die von der Bildhelligkeit und der Zusatzbelichtung gemeinschaftlich beleuchtete Platte.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Zusatz belichtung als randscharfe Abbildung eines in den abgebeugten Lichtweg ein geschobenen Spaltes in Verbindung mit Dosierungsblenden, Umkehrprismen und Linsen vorgenommen wird. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Verstär ker der Senderstation derart eingestellt ist, dass nur die maximale Spannungs schwankung, welche mit Einschluss der Impulsspitzen zustandekommt, den Sen der voll aussteuert und den Antennen strom während der Impulsspitzen zum Verschwinden bringt.
    B. Einrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkergrad automatisch durch eine Photozelle ge steuert wird, welche durch den abgelenk ten Lichtanteil erregt wird. y. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass eine Spiral- lochscheibe Verwendung findet, deren durch die Lochspirale definiertes grösstes Bildfeld um zirka 10 % grösser ist als die doppelt belichtete Abbildungsfläche auf der Scheibe. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch II mit Kreislochscheibe, dadurch gekennzeich net, da.ss vor der Scheibe eine rotierende Blende umläuft, welche bei jedem Bild wechsel während der Dauer von einigen Zeilen jegliche Belichtung von der Zelle fernhält. 11. Einrichtung nach Patentanspruch II mit Kreislochscheibe, dadurch gekennzeich net, dass hinter der Scheibe eine rotie rende Blende umläuft, welche bei jedem Bildwechsel während der Dauer von eini gen Zeilen jede Belichtung von der Zelle f ernhält. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sowohl der Bildstromverstärker als auch der Radio sender unter Verwendung einer galvani schen Kopplung so geschaltet sind, dass zwischen dem Antennenstrom und der Fotozellenbelichtung angenähert Propor tionalität unabhängig von der Dauer des Belichtungszustandes besteht. 13.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sowohl der Bildstromverstärker, als auch der Radio sender unter Verwendung einer Glimm lampenkupplung so geschaltet sind, dass zwischen dem Antennenstrom und der Fotozellenbelichtung angenähert Propor tionalität unabhängig von der Dauer des Belichtungszustandes besteht.
    14. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sowohl der Bildstromverstärker, als auch der Radio sender unter Verwendung eines Träger frequenzverstärkers so geschaltet sind, dass zwischen dem Antennenstrom und der Fotozellenbelichtung angenähert Pro portionalität unabhängig von der Dauer des Belichtungszustandes besteht. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch II un ter Verwendung eines Hauptverstärkers mit Kondensator- und Widerstandskopp lung, dadurch gekennzeichnet, dass eine so starke Zusatzbelichtung vorgesehen ist, dass bei Abblendung der Zusatz belichtung allein mit Sicherheit ein Ver schwinden des Antennenstromes erzielt wird.
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