CH187308A - Einrichtung an Fahrzeugbremsen zur Anpassung der Bremskraft an die Fahrzeuglast. - Google Patents

Einrichtung an Fahrzeugbremsen zur Anpassung der Bremskraft an die Fahrzeuglast.

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CH187308A
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CH
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pivoted
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Bromsregulator Sv Aktiebolaget
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Bromsregulator Svenska Ab
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00—Actuating rail-vehicle brakes
    • B61H13/20—Transmitting mechanisms
    • B61H13/30—Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight
    • B61H13/32—Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight by varying brake lever leverage

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Description


  Einrichtung an Fahrzeugbremsen zur Anpassung der Bremskraft an die Fahrzeuglast.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  an Fahrzeugbremsen zur Anpassung der  Bremskraft an die Fahrzeuglast, insbeson  dere für- Eisenbahnwagen, bei welcher zur  Abstützung des Bremsgestänges wenigstens  zwei Kupplungsstangen vorgesehen sind,  welche verschiedene Übersetzungsverhältnisse  bestimmen und über ein- und     ausrückbare-          Anschlä.ge    eingeschaltet werden, die derart  miteinander verbunden sind,     da3    beim Ein  schalten der einen Kupplungsstange die an  dere ausgeschaltet wird..

   Erfindungsgemäss  bestehen bei dieser Einrichtung die ein- und       ausrückbaren    Anschläge der Kupplungs  stangen aus auf den Stützpunkten der Stan  gen selbst einzeln schwenkbar gelagerten  Daumen, die mit auf den Kupplungsstangen  verstellbar angebrachten Gegenanschlägen  zusammenzuwirken bestimmt sind, wobei  jede Kupplungsstange an ihrem mit schwenk  barem Daumen versehenen Stützpunkt mit  Spiel so     angelenkt    ist,     dass    der Leergang von  dem schwenkbaren Daumen vermindert wird,    wenn dieser in die     wirksame    Lage ge  schwenkt wird.  



  Es sind bereits Einrichtungen     bekannt,     bei     welchen,    die     ein-        und        ausrückbaren    An  schläge in     Form        von.    Nocken in untereinan  der verschiedenen     Winkellagen        mit    einer ge  meinsamen drehbaren Welle fest     verbunden     sind.

   Demgegenüber wird nach der Erfin  dung durch die     Lagerung    der Anschläge auf  den     iStützpunkten    der     Kupplungsstangen     selbst der Vorteil erreicht,     dass    die     Einrichtung     sich ohne     Schwierigkeiten    und mit Hilfe ge  normter Einzelteile allen Arten von Brems  gestängen     anpassen,        lässt,    gleichgültig,  welche Unterschiede diese     zueinander,    zum  Beispiel bezüglich der Abstände zwischen  den     Stützpunkten        wegen,

      der verschiedenen  Wahl der     Übersetzungsverhältnisse    auf  weisen.  



       Ferner    ist es für     Einrichtungen,    welche  die Umschaltung auch bei angezogener Fahr  zeugbremse ermöglichen sollen, nicht mehr  neu, einen     mittels    einer     Umstellwelle    verstell-      baren Anschlagklotz vorzusehen, der über       eine        Verbindung    mit Spiel an die Umstell  welle angeschlossen ist und mit     einem    an  den     benachbarten        Gestängeteilen    aasgelenkten,  in und aus der     Bewegungsbahn    des An  schlagklotzes schwenkbaren Gegenanschlag       zusammenzuwirken    bestimmt ist.

   Bei diesen  Einrichtungen ist es     praktisch    unmöglich,  die     Kupplungsstangen    des     Bremsgestänges     mit ein- und     ausrüekbaren,    gemeinsam     be-          dienbaren    Anschlägen zu versehen.     Es,    stel  len sich nämlich dem Zusammenkuppeln der  Anschläge zu diesem Zwecke grosse Schwie  rigkeiten deshalb entgegen, weil ja Rücksicht  darauf zu nehmen ist, dass beim Bremsen eine  gegenseitige Längsverschiebung der Kupp  lungsstangen, stattfindet.

   Bei der Einrich  tung nach der Erfindung .dagegen lässt sich  die Zusammenkupplung der Anschläge ohne  Rücksichtnahme auf die gegenseitige Ver  schiebung der Stangen     beim    Bremsen und  die     Änderungen    der Winkellage des Brems  gestänges durchführen.  



  Ein     weiterer    Vorteil der     Einrichtung     nach der     Erfindung    ist darin zu erblicken,  dass, die mit den ein- und     ausrückbaren    An  schlägen     zusammenzuwirken        bestimmten    Ge  genanschläge verstellbar sind.  



  Auf der Zeichnung     sind    Ausführungs  beispiele des     Erfindungsgegenstandes    veran  schaulicht.  



       Fig.    1 zeigt eine Einrichtung schematisch  im     Grundrissl;          Fig.    2 zeigt im     Grundriss    in grösserem  Massstab den einen Bremshebel dieser Ein  richtung     mit    dem darauf     schwenkbar    ange  ordneten Daumen;       Fig.    3. zeigt eine Seitenansicht dazu;       Fig.    4 zeigt einen senkrechten Längs  schnitt durch     den    einen Daumen nach der  Linie     IST        IV    in     Fig.    2.;

         Fig.    5 zeigt eine Ansicht des andern       schwenkbaren    Daumens von der Linie<B>V</B>     -T'     in     Fig.    2     aus    gesehen;       Fig.    6 zeigt einen Schnitt durch den erst  genannten Daumen nach- der Linie     VI        VI          in        Fig.    4;         Fig.    7 zeigt im     Grundriss,    eine andere       Ausführungsform    der Einrichtung.  



  In     Fig.    1 bezeichnen 1 den Bremszylin  der, 2 die     Kolbenstange    des im Zylinder be  weglichen Kolbens und 3 und 4 zwei Brems  hebel, von denen der Hebel 3 an die Kolben  stange 2 und der Hebel 4 mittels Zapfen 16  an einen festen Punkt aasgelenkt ist. Die  beiden Bremshebel sind durch zwei an ver  schiedenen Punkten derselben angreifende  Kupplungsstangen 5 und 6 gegeneinander  abgestützt, von .denen die     Kupplungsstange     5 das grössere Übersetzungsverhältnis zum  Bremsen des beladenen     Wagens    und die  Kupplungsstange 6 das kleinere     Überset-          zungsverhältnis:    zum     Bremsen    des leeren  Wagens bestimmt.

   Jede der Kupplungsstan  gen hat einen gewissen Leergang, der bei  den gezeigten Ausführungsformen durch  Spiel an der Stützstelle für den     Festpuukt-          hebel    .gewährleistet ist, und zwar dadurch,  dass jede der Kupplungsstangen 5 und 6 mit  einem Langloch 7     bezw.    8 für den die Kupp  lungsstange mit dem     Festpunkthebel    verbin  denden Zapfen 9     bezw.   <B>10</B> versehen ist. Die  beiden Kupplungsstangen 5 und 6 sind über  das Langloch 7     bezw.    8 hinaus verlängert  und auf den Verlängerungen 5a und 6a ist  je ein verstellbarer Anschlag in Form einer  auf der Verlängerung aufgeschraubten Mut  ter 11     bezw.    12 angebracht.

   Auf jedem der       Stützzapfen    9 und 10     ist    ein Daumen 13       bezw.    '14 schwenkbar gelagert, der sich in  wirksamer Lage beim Bremsen gegen die auf  der     Kupplungsstangenverlängerung    5a     bezw.     6a angebrachte Anschlagmutter 11     bezw.    12       abstützt.    Jeder einzelne Daumen 13     bezw.     14 ist zu     einer    Gabel mit zwei durch einen       bügelförmigen    Teil zusammenhängenden  Schenkeln ausgebildet, die an ihren Enden  auf dem Stützzapfen 9     bezw.    10- beiderseits  des Hebels 4 gelagert sind.

   Der eine Dau  men 13     wird    nach .der einen Seite und der  andere Daumen 14 nach der andern Seite  hin aus seiner wirksamen Lage     geschwenkt.     In     Fig.    2 ist der Daumen 13 aus der wirk  samen Lage ausgeschwenkt, während der  Daumen: 14 in seine wirksame Lage eingä-      schwenkt ist. Die beiden Daumen 13 und  14 sind mittels einer Gelenkstange 15 der  art zusammengekuppelt,     dassi    beim Ein  schwenken des einen Daumens in die wirk  same Lage der andere in derselben Richtung  aus der wirksamen Lage heraus geschwenkt  wird und umgekehrt.  



  Auf der Unterseite des einen, vorzugs  weise des dem     Festpunktzapfen    16 des He  bels 4 am nächsten liegenden Daumens 14  ist ein Gehäuse 17 angebracht, in dessen  Innerem auf dem Zapfen 10 ein Arm 18       gelagert    ist. Zwischen diesem und der ent  gegengesetzten     Endwand    des Gehäuses 17  ist eine Druckfeder 19 eingespannt, die um  eine am Arm 18 gelagerte Spindel 20 ge  legt ist, welche am freien Ende in einer  Öffnung 2:1 in der genannten Endwand des  Gehäuses 17 geführt ist.

   Die Nabe 18a des  Armes 18 ragt aus dem Gehäuse heraus und  ist auf ihrem herausragenden Ende mit einem  Arm 22 versehen, der zum Beispiel mittels  einer Gelenkstange 23, eines auf dem Fest  punktzapfen gelagerten Winkelhebels 24 und  einer damit verbundenen Stange 25 mit  einem nicht gezeigten     Umstellhandgriff    ver  bunden ist, durch     :dessen    Umstellung der  Arm 22 und damit der Arm 18 um einen  Winkel von ungefähr<B>90'</B> gedreht werden  kann. Beim Drehen des Armes 18 in die  eine Endlage strebt die Feder 19 danach,  den Daumen 14 in wirksame Lage zu brin  gen und festzuhalten, während beim Drehen  des Armes 18 in die andere Endlage die  Feder 19 bestrebt ist, den Daumen 14 in  unwirksame Lage zu bringen und festzuhal  ten.

   Diese     Federvorrichtung    ist an sich be  kannt und dient dazu, eine Umstellung des       Umstellhandgriffes    für die Daumen 13 und  14 auch bei angezogener Bremse zu ermög  lichen. Die Feder 19 wird dabei gespannt  und bewirkt eine Umstellung der Daumen  entsprechend der neuen Lage des     TTmstell-          handgriffes,    sobald die Daumen beim Lösen  der Bremse     freigegeben    werden und sich un  behindert drehen können.  



       Fig.    1 und 2 zeigen die Einrichtung bei       gelöster    Bremse. Dabei liegt der Stütz-    zapfen 10 am     innern    Ende des Langloches  8 in der beim Bremsen das kleinere Über  setzungsverhältnis bestimmenden Kupplungs  stange 6, während der Stützzapfen 9 ,sich un  gefähr in der     Mitte    des Langloches 7 in der  beim Bremsen das grössere Übersetzungsver  hältnis bestimmenden Kupplungsstange 5 be  findet.

   Bei gelöster Bremse soll     zwischen     dem Daumen 14, wenn dieser in wirksame  Lage gebracht ist, und der Anschlagmutter  12, zweckmässig ein gewisser Leergang vor  handen sein, während     zwischen    dem Daumen  13 und der Mutter 11 nur ein so grosser  Zwischenraum vorhanden sein soll,     dass    der  Daumen 13 bei gelöster Bremse in die wirk  same Läge und aus derselben     geschwenkt     werden kann.

   Der Leergang zwischen dem  Daumen 14 und der Mutter 12 dient dazu,  eine besondere Einstellung des Kolbenhubes  beim Bremsen mit dem     kleineren    Überset  zungsverhältnis zu gestatten, und wird  zweckmässig so eingestellt,     dass    die Brems  klotzspielräume den erwünschten Kolben  hub beim Bremsen mit dem grösseren Über  setzungsverhältnis ergeben, wonach der Dau  men 14 in wirksame Lage gebracht und  durch einige Versuchsbremsungen diejenige  Lage der Mutter 12 festgestellt wird, bei der  derselbe Kolbenhub wie im vorhergehenden  Falle erhalten wird. Dieser Kolbenhub kann  nachher im Betrieb mit Vorteil durch An  wendung einer selbsttätigen Nachstellvor  richtung für die Ausgleichung des Brems  klotzverschleisses konstant gehalten werden.  



  Die Einrichtung kann gemäss     Fig.    7 auch  so ausgebildet sein, dass die die verschiede  nen     Übersetzungsverhältnisse        bestimmenden     Stützzapfen 27 und 28 für den     Bremshebel     26 mittels :der Kupplungsstangen '31 und 32  mit im     Wagenunfergestell    fest angebrach  ten     Stützzapfen    29 und 30. verbunden sind.

    Die schwenkbaren und durch eine einfache  Gelenkstange     miteinander    verbundenen Dau  men 3 3 und 34, die mit den einstellbaren  Anschlägen 35 und 36 auf den Staugen 31  und 3.2 zusammenzuwirken bestimmt sind,  können dabei entweder auf den Zapfen 29  und 30,     wie    auf der Zeichnung     gezeigt,    oder      auf den Zapfen 27 und 28 gelagert sein.  Unter allen Umständen sind die     Stangen    31  und 32     mit    Spiel an die Zapfen     angelenkt,     auf welchen die schwenkbaren Daumen gela  gert sind.

   Ferner     ist    auch hier der Daumen       331    mit einem     Umstellhandgriff    über eine  Feder 19 und einen Arm 22 so verbunden,  wie anhand des ersten     Ausführungsbeispiels          erläutert    wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Fahrzeugbremsen zur Anpassung der Bremskraft an die Fahrzeug last, insbesondere für Eisenbahnwagen, bei welcher zur Abstützung des Bremsgestänges wenigstens zwei Kupplungsstangen vorgese hen sind, welche verschiedene Übersetzungs verhältnisse bestimmen und über ein- und ausrückbare Anschläge eingeschaltet werden, die derart miteinander verbunden sind, dass beim Einschalten der einen Kupplungsstange die andere ausgeschaltet wird, dadurch ge kennzeichnet,
    .dass die ein- und ausrückbaren Anschläge der Kupplungsstangen aus auf den Stützpunkten der Stangen selbst einzeln schwenkbar gelagerten Daumen bestehen, die mit auf den Kupplungsstangen verstellbar angebrachten Gegenanschlägen zusammenzu wirken bestimmt sind, wobei jede Kupp lungsstange an ihrem mit schwenkbarem Daumen versehenen Stützpunkt mit Spiel so augelenkt ist;
    dass der Leergang von dem schwenkbaren Daumen vermindert wird, wenn dieser in die wirksame Lage ge- schwenkt wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, mit Kupplungsstangen. für nur zwei Über setzungsverhältnisse, dadurch gekenn zeichnet, dass die auf den Stützzapfen (9, 10 bezw. 29, 30) für einen Bremshebel (4 bezw. 26) gelagerten Daumen (1.3, 14 bezw. 33, 34) derart angeordnet sind, dass der eine in derselben Richtung in die wirksame Lage schwenkbar ist,
    in der der andere aus *der wirksamen Lage ge schwenkt wird, wobei die beiden Daumen durch eine Gelenkstange (15) miteinan der verbunden sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich;- net, dass der eine Daumen (14 bezw. 33) mit einem auf demselben Stützzapfen (10 bezw. 29) wie dieser Daumen gelager ten Umstellarm (2;
    2) mittels einer Feder (19) verbunden ist, die beim Überführen .des Umstellarmes in dessen eine Endlage danach strebt, den Daumen in die wirk same Lage zu bringen und in dieser fest zuhalten, und beim Überführen des Um- stellarmes in dessen andere Endlage den Daumen in die unwirksame Lage zu brin gen und darin festzuhalten sucht.
CH187308D 1935-01-07 1935-12-03 Einrichtung an Fahrzeugbremsen zur Anpassung der Bremskraft an die Fahrzeuglast. CH187308A (de)

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