CH187396A - Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen von Kunstseide unter Vermeidung von Fadenführern bei Benutzung von Rotationskörpern zum Abziehen der Fäden von den Spinndüsen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen von Kunstseide unter Vermeidung von Fadenführern bei Benutzung von Rotationskörpern zum Abziehen der Fäden von den Spinndüsen.

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CH187396A
CH187396A CH187396DA CH187396A CH 187396 A CH187396 A CH 187396A CH 187396D A CH187396D A CH 187396DA CH 187396 A CH187396 A CH 187396A
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CH
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Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D7/00Collecting the newly-spun products

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen von Kunstseide unter     Vermeidung    von  Fadenführern bei Benutzung von ]Rotationskörpern zum     A-bziehen    der Fäden  von den     Spiundüsen.       Beim Spinnen von Kunstseide über Rota  tionskörper,     insbüasondere        Galetten,    ist zur  Sicherung eines     schlupffreien    Abzuges mehr  malige     Umschlingung    des spinnenden Fa  dens um dieselben nötig.

   Dabei     mu3    der  Faden in einer Schraubenlinie über den Rota  tionskörper zum Beispiel über die     Galette     ,geführt werden     (Fig.   <B>1),</B> so     dass    Faden  auflauf und     -ablauf    nicht in ein und dieselbe  senkrecht zur Antriebswelle     stehen-de    Ebene  zu liegen kommen. Dies wurde bisher er  reicht durch Einschalten von einem oder  mehreren Fadenführern<B>(3)</B> in den Faden  lauf.

   Der     Einfluss    dieser Fadenführer wirkt  auf die     färberische        Gleiehmässigkeit    der     ge-          sponnezen    Kunstseide verschlechternd ein.  



  Durch das Verfahren nach der Erfindung  wird die Verwendung von Fadenführern zum  Umlenken der     FMen    auf den Rotationskör  pern vermieden.     Daa    Verfahren besteht darin,         dass    zwei     Rotationskörper    verwendet werden,  die nebeneinander oder untereinander     ange.-          ordnet    sein können und deren Achsen in  einem gewissen Winkel (a) zueinander ste  hen     (Fig.        HI).    Wird der Faden über beide  Rotationskörper mehrere Male geschlungen,  so stellt sieh die gewünschte     ScEraubenlinie     selbständig ein, und zwar wird mit grösser  werdendem Winkel (a)

   die Steigung der       Schraubenlinie    steiler. Wird diese Anord  nung verbunden mit einer geeigneten     Faden-          sammelvorrichtung,    zum Beispiel einer  changierenden Spinnspule, so hat man die  Möglichkeit, ohne irgend einen Fadenführer  im Fadenlauf von der Spinndüse bis zur fer  tigen Wicklung auszukommen.

   Als     Faden-          sammelvorrichtung    kann eine     cUangierende     Spinnspule oder ein changierender Haspel,  eine Zentrifuge oder ein Drehteller     #erwen-          det    werden.     Du-re,11    das Spinnen ohne Faden-           führer    werden Unterschiede von Strang zu  Strang, wie sie bis jetzt in allen Herstel  lungsverfahren praktisch unvermeidbar sind,  ausgeschaltet.  



  Die Anordnung gibt ferner die Möglich  keit, durch Anbringen eines Oberbades unter  den untersten Rotationskörper oder unter  zwei nebeneinander angeordneten Rotations  körpern den spinnenden Faden mehrmals  durch das Oberbad zu führen, ohne     dass,    ein  Fadenführer benötigt wird.  



  Zur Beeinflussung der Eigenschaften der  Fäden können die beiden Rotationskörper mit  verschiedenen     Umfangsgesehwindigkeiten    an  getrieben     wer-den.    Dadurch wird eine<B>ab-</B>  wechselnde stärkere oder schwächere Span  nung des laufenden Fadens erreicht.

   Wird  beispielsweise bei Anwendung von     Galetten     die untere von zwei übereinander angeord  neten     Galetten    auf eine     Umfangsgeschwi:n-          digkeit    eingestellt, welche     diejemige    der       oberu        Galette    um einen bestimmten Betrag       übertrffft,    so wird der Faden abwechselnd  stärker und schwächer gespannt. Die da  durch eintretenden     Spanuungsverhältnisse     des Fadens -werden beispielsweise     anheund    der       Fig.        II    erläutert.

   Der auflaufende Faden 2  wird durch die     Galette   <B>1</B> aus dem Bad ge  zogen und auf der Strecke     a-b        gestreckt.     Auf der Strecke     b-c    ist der Faden lose und  hat die Möglichkeit zu schrumpfen. Auf der  Strecke     c-d    wird er abermals     gestreckt    und  kann nach dem zweiten Passieren des Ober  bades auf der Strecke     d-e    abermals  schrumpfen. Von e fällt der Faden durch  sein eigenes Gewicht und wird in einer       Sammelvorrichtung,    zum Beispiel auf     einem          Drellteller,    gesammelt, wo sich ohne Span  nung der Fadenwickel bildet.

   Durch Ände  rung der Achsenabstände von beiden     Galet-          ten    kann der Luftweg des spinnenden. Fa  dens beliebig vergrössert oder verkleinert  werden. Es ist auch möglich, den Faden auf  der ganzen Strecke, auf welcher er eine  Schrumpfung durchführen kann, durch ein  Oberbad zu führen, wenn die     Galetten    in  einer Höhe nebeneinander angeordnet sind  und in ein beiden     Galetten    gemeinsames Bad    eintauchen. Das völlige Vermeiden der Fa  denführer     und    die wechselweise Wirkung       v(yn'stä.rkerer    und schwächerer Spannung  wirken auf den Ausfall der Ausfärbungen  der Fäden sehr günstig ein.  



  An Stelle der     Galetten    können für die  Ausübung des erfindungsgemässen Verfah  rens auch Walzen in analoger Weise ver  wendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Spinnen von Kunstseide unter Vermeidung von Fadenführem bei Benutzung von Rotationskörpern zum <B>Ab-</B> ziehen der Fäden von den Spinndüsen, da durch gekennzeichnet, dass, die Fäden in Schleifen inelirmaLs um zwei Rotationskör per herumgelegt werden, deren, Achsen in einem bestimmten Winkel zueinander stehen. UNTERANSPRüCIEIE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Rotationskörper Galetten verwendet werden.
    <B>2).</B> Verfahren nach Patentanspruc11 und<B>Un-</B> teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet dass die Fäden so um zwei mit versehie- dener UmfangsgeseUwindigkeit angetrie bene<B>'</B> Galetten geführt werden, dass sie ab wechselnd stärker und schwächer gespannt werden.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung Zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass sie zwei Rotationskörper, deren Achsen. in einem Winkel zueinander stehen, zum Abzug der Fäden besitzt. UNTERANSPRüCHE: <B>3.</B> Vorrichtung gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Rota tionskörper nebeneinander angeordnet sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch ]EI, da durch gekennzeichnet, dass die Rotations körper untereinander angeordnet sind.
    <B>5.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch H, da durch gekennzeichnet, dass sie als Rota tionskörper Galetten besitzt. <B>g.</B> Vorrichtung nach Patentanspruell II, da durch gekennzeichnet, dass sie als Rota tionskörper Walzen besitzt. <B>7.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeich- net, dass zwei Galetten mit verschiedener Umfangsgesc11windigkeit umlaufen.
    <B>8.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüclien <B>5</B> und<B>7,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens eine der Galetten mit ihrem untern Teil in einem Bade umhLuft.
CH187396D 1934-10-10 1935-09-21 Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen von Kunstseide unter Vermeidung von Fadenführern bei Benutzung von Rotationskörpern zum Abziehen der Fäden von den Spinndüsen. CH187396A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739547C (de) * 1939-01-21 1943-09-29 Carl Hamel Ag Verfahren zum stufenweisen Verstrecken von frisch gesponnenen Kunstseidefaeden
DE740391C (de) * 1938-09-15 1943-10-20 Giuseppe Donagemma Verfahren und Vorrichtung zum stufenweisen Verstrecken von frisch gesponnenen Kunstseidefaeden
DE746261C (de) * 1939-11-04 1944-12-20 Verfahren zur Erhoehung der Dehnbarkeit von kuenstlichen Faeden, insbesondere Viskoseseidefaeden
US2439829A (en) * 1943-08-19 1948-04-20 Du Pont Method of producing artificial yarn

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