CH187409A - Hemd. - Google Patents

Hemd.

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CH187409A
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Max Dr Steiner
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Max Dr Steiner
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Description


  Hemd.    Die Erfindung     betrifft    ein Hemd, das  nicht nur mit geschlossenem sondern auch  mit ausgeschlagenem Kragen getragen wer  den     kann.        und.    bezweckt das Hemd so auszu  gestalten, dass es im ausgeschlagenen, wie  im geschlossenen Zustand ein einwandfrei  sitzendes, schönes Aussehen hat, das den  Eindruck eines Rockes oder einer Bluse er  weckt, so     .dass    es jederzeit auch ohne     Rock     getragen werden kann.

   Gemäss der Erfin  dung hat das Hemd an Stelle der Brust  knopfleisten flügelartig vorgezogene Lap  pen, die bei geschlossenem Hemd vom untern  Bund der     Hemdöffnung    bis zum Kragen  ansatz zunehmend sich übergreifen, so dass  sie im ausgeschlagenen Zustand die Form  eines Rockumschlages aufweisen. Mit ge  schlossenem Kragen getragen, bietet das  neue Hemd durch Wegfall der Knopfleisten  und deren Ersatz durch die sich übergreifen  den Lappen den Vorteil eines wirklich  schliessenden und zugleich schönen Abschlus  ses der     Hemdöffnung,    der ein     Klaffen,    wie    dies bei den üblichen     Knopfleisten    häufig  auftritt, unmöglich macht.

   Da bei dem  neuen Hemd .der sonst übliche, den Kragen  schliessende und bei Wegfall der Krawatte  sichtbare, störende     Kragenknopf    überflüssig       ist,    kann das Hemd ebensogut ohne wie mit  Krawatte     getragen    werden, ohne den einheit  lich geschlossenen Charakter     einzubüssen.     



  Der Kragen besitzt zweckmässig einen im  Bogen geschnittenen untern Rand, was er  möglicht, dem Hemd in ausgeschlagenem  Zustand .das Aussehen eines     Rockes    zu ver  leihen, so dass, durch den Kragen mit den  anschliessenden     Reversteilen    ein kleidsames,       leichtes    Bekleidungsstück geschaffen ist, das  sich besonders für Herren und     Kinder    zum  Tragen in der warmen Jahreszeit eignet.  



       Weiterhin    ragen zweckmässig     die        Lappen     bei geschlossenem Hemd seitlich unter den  Kragen, wobei unter demselben mehrere ge  geneinander versetzte     gnöpfelstellen    vorhan  den sind, so dass ein     Verstellen    der Kragen  weite nach verschiedenen     Halsweiten    mög-      lieh     ist,    ohne     dass    der Kragen in der einen  oder der andern Stellung unschön aussehen  oder zur     Bildung    von Falten Anlass geben       würde.    Auch zur     Verbindung    der beiden  Lappen miteinander empfiehlt es sich,

   ge  geneinander versetzte     Knöpfelstellen    vorzu  sehen, um beim Verstellen der Kragenweite  auch .die     Verbindung    der Lappen entspre  chend abändern zu können.  



  In der     Zeichnung    ist der Gegenstand der  Erfindung in     beispielsweisen    Ausführungs  formen dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt     .das,    neue Hemd in zusam  mengelegtem Zustand mit einem gemäss der  geschlossenen Tragform gelegten Kragen;       Fig.    2 zeigt das gleiche Hemd mit ausge  schlagenem Kragen;     Fig.    3 stellt ein Hemd  gemäss .der Erfindung in einer Lage dar, in  welcher der rechte Kragen- und     Reversteil     so weit zurückgeschlagen     isst,    dass er von der  Innenseite vollständig sichtbar ist, wobei der  linke     Reversteil    vollkommen frei liegt und  seine     Aussenseite        erkennen    lässt; die     Fig.4     und 5 zeigen Kragenschnitte für das neue  Hemd.  



  Das neue Hemd, das im     übrigen    das Aus  sehen und     den;        Schnitt    eines gebräuchlichen  Hemdes mit angenähtem Kragen haben kann,  weist statt der zum     Verschluss:    der Hemd  brust 1 'dienenden Knopfleisten flügelartig  vorgezogene Lappen     2!,    2' auf, die an den  beiden Enden des     Kragens    3     bezw.    an dessen       Leiste    ansetzen und bis an den die Hemd  öffnung unten abschliessenden Bund 4       (Fig.1)    reichen.

   Die     Begrenzungslinie    der  Lappen     2 ,    2' verläuft bei geschlossenem  Hemd vom Bund 4 aus: in     geschwungener,     schräger     Linie    so, dass sich die beiden Lap  pen nach oben zu immer mehr überdecken.  Mit ihrem     obern    Ende 5 ragen sie hierbei       unter    die Kragenenden und     können    seitlich  unter dem Kragen     verknöpfelt    werden. Bei  ausgeschlagenem Kragen haben die Lappen  2, 2' die Form     .eines    Rockumschlages oder  Rockrevers, so dass das offen     getragene     Hemd einen rock-     bezw.    blusenähnlichen  Charakter hat.

   Der linke Lappen oder Re  versteil 2' trägt in einer Lotrechten unter    dem     Kragenausschnitt    liegende Knöpfe 6,  während der rechte Lappen 2 die entspre  chend versetzten Knopflöcher 7 aufweist.  Am     obern    Ende des linken Lappens 2', so  wie seitlich unter dem ihm zugeordneten  Kragenende sind je ein Knopfpaar 8, 8' an  genäht, dem am rechten: Lappen 2     bezw.    an  dem diesem Lappen     benachbarten    Kragen  ende je     ein.        Knopfloch    9, 9' entspricht.

   Je  nachdem, mit welchem Knopf der Knopf  paare 8, 8' die Knopflöcher 9, 9'     verknöpft     werden, ist .die Kragenweite eine engere  oder weitere, so dass der Kragen verschiede  nen Halsweite; angepasst werden kann. Da  mit auch die Verbindung der     Reversteile     oder Lappen 2, 2' mit Änderung der Kra  genweite geändert werden kann, sind auch  die     Knöpfelstellen    6, 7 insbesondere die  oberste, welche an den     Kragenverschluss,    an  schliesst, paarweise ausgebildet     (Fig.'3).    Die  Knöpfe können, um die     Knöpfelstellen    zur  Verbindung der Lappen 2, 2' bei geschlosse  nem Hemd von aussen unsichtbar zu machen,  am Besatz 10     (Fig.    3)

   des äussern (rechten)  Lappens 2 vorgesehen werden und die ent  sprechenden Knopflöcher am Lappen 2',  was sich insbesondere empfiehlt, wenn man  das Hemd ohne Krawatte oder mit einer  Halsmasche tragen will.  



  Der Kragen erhält erst die richtige     Pass-          form,        wenn    er nicht so wie ein normaler  Hemdkragen mit einer ,gerade verlaufenden  Naht an dem     Hemdstock        anschliesst,    sondern  wenn sein unterer Rand im Bogen geschnit  ten ist und     mit    einer diesem Bogen entspre  chenden Naht angenäht ist. Das neue Hemd  kann sowohl mit niederem     Umlegkragen    in  der     Art    von Sporthemden, oder mit hochge  schlossenem,     sogenanntem        Stehumlegkragen     ausgeführt sein.

   Im ersten Fall wird ein       Kragenschnitt    11     (Fig.    5), im zweiten Fall  ein     Kragenschnitt    12; 13     (Fig.    4) verwendet.  1.3 ist die Leiste des Stehkragens. Die neue       Hemdform    kann natürlich auch bei Hemden  mit     abknöpfelbaren    Kragen Verwendung  finden. Hierbei muss die Kragenleiste aller  dings in üblicher     "Weise    vorn am Kragen  abschluss Knopflöcher zur     Verbindung    ihrer      Enden und zur Befestigung des Kragens  haben. Soll auch bei solchen Hemden die  Kragenweite verstellbar sein, so ist sowohl  die Kragenleiste, als auch der Kragen an  einem Ende mit doppeltem Knopfloch zu  versehen.  



  Der vordere Teil des Hemdes kann so  wie das normale Hemd aus einem Teil ge  schnitten sein, .doch hat dies zur Voraus  setzung, dass im     Schnitt    die     untern    Teile der  Lappen 2, 2', die dem Bund 4 benachbart  liegen, soweit voneinander abstehen,     da3    die  vorgezogenen obern Enden der Lappen sich  nicht überschneiden. Das bedeutet eine ge  wisse Stoffverschwendung, da der ganze  Stoff, der sich unterhalb des     verhäItnis-          mä.ssig    breiten     Brustausschnittes    befindet,  beim fertigen Hemd in die vom Bund 4 nach       abwärts    laufende Hohlfalte zusammengefal  tet     werden:    muss.

   Stellt man den vordern  Teil des Hemdes aus zwei Schnitteilen her,  so     kann    man zwar diese Stoffvergeu  dung vermeiden, muss aber dafür in Kauf  nehmen,     dass    das Hemd eine vom Bund nach  unten verlaufende Naht hat, die allerdings  keinen Nachteil darstellt, jedoch bei den bis  her     bekannten    Hemden ungebräuchlich ist.  In diesem Fall     wird,die    Hohlfalte unter dem  Bund     vorteilhaft        mittels    des über den Bund  nach unten bis zum Stoffende verlängerten  Besatzes 1'0 des Lappens oder     Reversteils    ge  bildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hemd, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der Knopfleisten flügelartig vorge zogene Lappen vorgesehen sind, die bei ge schlossenem Hemd vom untern Bund der Hemdöffnung bis zum Kragenansatz zuneh mend sich übergreifen, so dass sie im ausge schlagenen Zustand die Form eines Rockum- schlages aufweisen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Hemd nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hemdkragen mit einem: im Bogen geschnittenen untern Rand an den Hemdstock angenäht ist. 2. Hemd nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ,die obern Endender Lappen bei geschlos senem Hemd !seitlich unter den Kragen ragen und dort verknöpfelt sind.
    Hemd nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lappen bei .geschlosse nem Hemd durch eine in einer Vertikalen unter dem Kragenausschnitt angeordneten Knopfreihe miteinander verknöpfbar sind. 4.
    Hemd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass der Kragen in seiner Weite durch Anordnung zweier gegeneinander versetzter Knöpfelstellen am obern Ende der Lappen und seitlich unter dem Kra gen regulierbar isst. 5.
    Hemd nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass auch zur Verbindung der beiden Lappen gegeneinander versetzte Knöpfel- stellen vorgesehen sind, um beim Verstel len der Kragenweite auch die Verbindung .der Lappen entsprechend abändern zu können. 6.
    Hemd nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1 bis 5, dadurch :gekennzeich- net, @dass die Knöpfe an der Innenseite der äussern Lappen angeordnet und bei ge schlossenem Hemd von aussen nicht sicht bar -sind.
CH187409D 1935-10-23 1936-01-06 Hemd. CH187409A (de)

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