CH187444A - Verfahren und Vorrichtung zum Kreppen von Folien. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Kreppen von Folien.

Info

Publication number
CH187444A
CH187444A CH187444DA CH187444A CH 187444 A CH187444 A CH 187444A CH 187444D A CH187444D A CH 187444DA CH 187444 A CH187444 A CH 187444A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
shape
creping
pressure
section
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Waldhof Zellstoffabrik
Haas Rudolf Ing Dr
Original Assignee
Waldhof Zellstoff Fab
Haas Rudolf Ing Dr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Waldhof Zellstoff Fab, Haas Rudolf Ing Dr filed Critical Waldhof Zellstoff Fab
Publication of CH187444A publication Critical patent/CH187444A/de

Links

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Kreppen von     Folien.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zum Kreppen von Folien und eine Vorrich  tung zur Ausführung des Verfahrens. Sie  kann Anwendung finden sowohl für abge  teilte Bogen, als auch für laufende Bahnen,  und zwar zum Beispiel für Folien aus Pa  pier, Karton, Zellulose, Gewebe, Metall oder       Kunststoff.     



  Das Verfahren besteht darin, dass ein Ab  schnitt der Folie unter Aufwendung eines  Druckes gegen .die Oberfläche eines formver  änderlichen Körpers gepresst wird, und dass  alsdann eine Verminderung der Fläche dieses  Körpers zusammen mit dem dagegen gepress  ten     Abschnitt    vorgenommen wird.  



  Je nach dem gewünschten Grad .der     Krep-          pung    kann die Folie einmal oder mehrere  Male dem Verfahren     unterworfen    werden,  wobei die     Kreppung    wahlweise in     Längsrich-          tung    oder in     Querrichtung    oder in beiden,  gegebenenfalls auch in einer oder mehreren    dazu schrägen     Richtungen        durchgeführt    wer  den kann.  



  Der Gegenstand der     Erfindung    ist in der  Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.  Es zeigen:       Fig.    1 den Kreppvorgang in .schemati  scher Darstellung,       Fig.    2 und 3 beispielsweise Ausführungs  formen des formveränderlichen     Körpers,          Fig.    4 den Kreppvorgang     schematisch    in  Drauf sieht,       Fig.    5 schematisch den Kreppvorgang un  ter Benutzung zylindrischer Flächen,       Fig.    6     und    7 schematisch Vorrichtungen  zur absatzweisen Behandlung fortlaufender  Papierbahnen,

         Fig.    8 in     schematischer        Darstellung    die  gleichzeitige Längs- und     Querkreppung,          Fig.    9 ebenfalls in     schematischer    Dar  stellung eine nach allen Richtungen der Pa  pierebene gleichmässige     Kreppung,              Fig.    10 eine Vorrichtung für die     Aus-          führung    dieser     Kreppung    im     Querschnitt,          Fig.    11     eine    abgeänderte Ausführungs  form der gleichen     Vorrichtung,

            Fig.    12 eine weitere abgeänderte Aus  führungsform.  



  Bei dem in     Fig.    1 veranschaulichten  Kreppvorgang wird ein Papierbogen, ge  gebenenfalls auch eine Anzahl solcher,     wie     bei 1 angedeutet, zwischen zwei nachgiebige       Körper    2 und 3 eingelegt. Alsdann werden  diese     Körper    etwa unter Verwendung von  aufgelegten Platten 4 in     Richtung    der an  gegebenen Pfeile     gegeneinandergedrückt,    so  dass sie das Blatt 1     zwischen    sich mit     einer     gewissen Kraft festhalten.

   Hiernach werden  die     Körper    2 und 3 seitlich,     etwa    durch  Druckstempel 5, zusammengedrückt, so dass  sie ihre Breite     vermindern.    Das Papierblatt  muss diese     Verminderung    mitmachen und  legt sich daher in Kreppfalten, wobei erfah  rungsgemäss die Grösse und der Charakter  dieser Kreppfalten durch das Material und  die     Kraftwirkung    der Körper 2 und 3 im  Verhältnis zu der     :Steifigkeit    und Dicke des       Blattes    1 bestimmt wird.

   Alsdann werden  die     gärper    2 und 3     voneinander    abgehoben  und das Papier     entnommen:     Statt zweier     Körper    kann auch ein ein  zelner     Körper    verwendet werden, der gegen  über einem     vorzugsweise        glatten,    seine     Form     nicht ändernden Gegenkörper zur     Wirkung     kommt.  



  Die formveränderlichen Körper können  in jeder beliebigen Weise hergestellt sein.  Zum Beispiel können sie ganz oder teilweise  aus Gummi bestehen, wie in     Fig.    1 bei 2  durch     Doppelschraffur    angedeutet ist. Statt  dessen können sie auch aus einzelnen Ele  menten     zusammengesetzt    sein, zum Beispiel  in Form von     Bündeln    aus     gegeneinander    be  weglichen Blechen,     Metallbändern,        Streifen     aus Leder,     Kunststoffen    oder dergleichen.  Dies ist in     Fig.    1 bei 3     schematisch    ange  deutet.  



  Die Bleche, Streifen usw.     können    glatt  oder irgendwie anders geformt sein. Bei  spielsweise     können    sie gekrümmt, gewellt,         gekröpft,    sowie an ihrer dem Papier zuge  wendeten Seite     gerauht    oder     zugeschärft     sein.  



  Die     Fig.    2 und 3 zeigen in Draufsicht  einige einfache Ausführungsbeispiele.  Zweckmässig lässt man die Bündel beider  seits über die Länge der zu kreppenden Pa  pierbogen hinausragen, um sie ausserhalb der  Arbeitsflächen zusammenhalten zu     können.     Dies ist in     Fig.    4 dargestellt. Die Blechbün  del 3, die durch die Stempel 5 in ihrer  Breite verändert werden,     sind    jenseits der  Papierfläche 1 bei 6 zusammengefasst. Dies  kann beispielsweise durch ein einfaches Zu  sammenklemmen, gegebenenfalls unter Ein  fügen von Zwischenlagen aus starren oder  ihrerseits mehr oder     weniger    nachgiebigen  Stoffen geschehen.  



  Die Bewegung der formveränderlichen       Körper    kann     durch    beliebige     Mittel    einge  leitet werden, zum Beispiel durch einfachen       Druck    von aussen, wie in     Fig.    1 und 4 an  gedeutet.     Statt    dessen     können    die Körper  auch vor der     Kreppbewegung    auseinander  gezogen werden, so dass sie sich nachher ver  möge eigener Elastizität zusammenziehen.  Auch eine     Kombination    von Zug und     Druck     ist anwendbar.  



  Die Flächen,     zwischen    denen die     Krep-          pung    erfolgt, können eben     sein,    sie können  aber auch eine beliebige Krümmung auf  weisen. Ein besonders einfacher Fall liegt  vor, wenn     mann    die     Kreppung    zwischen zy  lindrischen Flächen durchführt, wie dies in       Fig.    5 dargestellt ist. Hier ist eine Reihe von  Papierbogen 1     zwischen    zwei Gummischläu  chen 7 und 8     eingeführt,    die durch Flüssig  keitsdruck     aufgeweitet        bezw.    verengt werden  können.

   Der innere Schlauch bildet     einen     aufblasbaren Zylinder, während der äussere  die     Innenwandung    eines     Ringraumes    dar  stellt, dessen äussere Wandung 9 beispiels  weise aus Eisenblech besteht. Bei 10 und 11  sind steuerbare Rohranschlüsse angedeutet,  mit deren Hilfe man Druckwasser oder der  gleichen aus- und einführen kann, wodurch  die für das     Kreppen    der einzulegenden Bo  gen erforderlichen Durehmesserveränderun-      gen vorgenommen werden     können.    Auch     in     diesem Falle können nachgiebige Körper in       Form    von zusammengefassten Gruppen aus  einzelnen Elementen, zum Beispiel Blech  paketen, Verwendung finden.

   Beispielsweise  sind bei 12 radial angeordnete Bleche ange  deutet, gegen die von innen das zu kreppende  Papierblatt     angedrückt        wird.    Die einzelnen  Bleche sind, was auf der Zeichnung nicht  besonders angedeutet ist, schräg zugeschnit  ten und bilden so eine konische Aussenfläche,  über die ein mit entsprechendem Innenkonus       versehener    Ring 13 axial hin- und     herbewegt     werden kann. Bei dieser Bewegung wird das  Blechpaket im Durchmesser grösser und  kleiner.

   Es ist auch möglich, einen konischen  Gummischlauch, mit einem nicht formver  änderlichen, zum Beispiel einem konischen  glatten, Eisenmantel zur Wirkung zu brin  gen, indem man den formveränderlichen       Körper    zusammen mit den von ihm erfassten  Papierbogen in den konischen Mantel hinein  zieht.  



  Die feste Gleitfläche, gegen die das Papier       angepresst    wird, kann     vorteilhafterweise        mit     einer Heiz-     bezw.    Trockeneinrichtung ver  sehen werden, durch die bei     Kreppung    feuch  ter Papiere die     Kreppung        fixiert    wird. Sinn  gemäss können auch Pakete aus Blechstreifen  oder dergleichen geheizt werden, wozu ausser  Dampf vorteilhaft Gas oder elektrischer  Strom verwendet werden kann.  



       Fig.    6 und 7 zeigen Vorrichtungen für  die absatzweise Behandlung fortlaufender  Bahnen. In     Fig.    6 bezeichnet 14 eine Papier  bahn, die oben ein- und unten ausgeführt  wird, beispielsweise unter Zuhilfenahme  eines Walzenpaares 15. Diese Bewegung er  folgt absatzweise. Jedesmal wird ein Stück  der Bahn in den Bereich der formveränder  lichen Körper 16, z. B. in Gestalt von Blech  paketen, gebracht, die durch zwei seitliche  Kurvenbahnen 17     derart    deformiert wer  den können, dass ihre ursprüngliche Breite  auf das durch die gestrichelte Linie 18 an  gedeutete Mass zusammenschrumpft.

   Mit  dieser     Schrumpfung    erfolgt eine entspre  chende     Kreppung    der Papierbahn, die als-         dann    durch das Walzenpaar 15     wieder        ein.     Stück weiter gezogen     wird.    Zu diesem Zweck  werden nach jedem     Kreppvorgang    die Kör  per 16 von der Papierbahn 14     abgehoben.     Bei 19 sind Rollen angedeutet, die bei der  Relativbewegung     zwischen    den Kurven  bahnen 17 und     den;    Körpern 16 die auf  tretende Reibung vermindern.  



  Die formveränderlichen Körper 16 füh  ren, wie dies auch schon in     Fig.    1 angedeu  tet ist, sowohl die eigentliche Kreppbewe  gung, als auch die Bewegungen des     Erfas-          sens    und     Loslassens    der Papierbahn aus, in  dem sie sich nach Einführung der Bahn auf  einanderpressen und nach erfolgter     Krep-          pung        wieder    voneinander abheben. Im übri  gen können sie an ihrem Platz verharren. In  diesem Fall bewegen sich die Kurvenbah  nen 17 zwecks Durchführung des Kreppvor  ganges in Richtung der Pfeile A nach oben.

    Die Anordnung kann jedoch auch so getrof  fen werden, dass die Kurvenbahnen 17 orts  fest sind, und dass die Körper 16 in Rich  tung des Pfeils B gegen die Kurvenbahn 17       bewegt    werden. In diesem Falle     tritt    gleich  zeitig mit dem     absatzweisen        Kreppen    der  Vorschub der     Papierbahn    14     ein.,    was. beson  ders vorteilhaft ist, da alsdann die Aufgabe  des Walzenpaares 15 sich auf das     Festhalten     der Bahn während     des    Rücklaufes der Kör  per 16 beschränkt.  



  Das absatzweise Kreppen einer Papier  bahn auf gewölbten Flächen ist in     Fig.    7 an  gedeutet. Hier wird die     Papierbahn    14 in  Richtung des Pfeils C     vorwärtsgeschaltet.     Bei 20 ist ein glatter, nicht formveränder  licher, aber hin- und hergehender Körper,  bei 21 ein hohler Gegenkörper dargestellt,  der mit einer Gummihülle 22 versehen ist,  die unter dem Einfluss einer bei 23 ein  zuführenden Druckflüssigkeit den     Konturen     des Körpers 20 zu folgen vermag.

   Bewegt  sich der Körper 20     auf,der    Papierbahn glei  tend, von links nach rechts, so presst die       Gummihülle    22 die Papierbahn 14, welche  ihrerseits diese Bewegung nicht mitmacht,  nach Massgabe des sich verjüngenden Durch-           messers    des Körpers 20 allmählich zusam  men, wodurch die     Kreppung    entsteht.  



  In     Fig.    8 ist das     Kreppen    in der     Längs-          und        Querrichtung    ,des Papierbogens oder       Blattes        schematisch    dargestellt. Es bedeutet  24 einen zum Beispiel aus<U>Gummi</U> oder       Gummigewebe    bestehenden     Körper,    der       gleichzeitig    in seiner Breite durch     Kräfte    25  und in seiner Länge durch     Kräfte    26 ver  formt werden kann.

   Presst man ein Blatt  Papier unter einen solchen     beiderseitig        ge-          streckten        Körper    oder zwischen zwei von  ihnen, so wird beim Nachlassen der Kräfte  25 und 26 das Papier gleichzeitig in zwei       Richtungen    gekreppt. Die Stärke der     Krep-          pung    hängt von der Streckung des     Körpers     24 in beiden     Richtungen    ab und ist daher  beliebig einstellbar.  



       Fig.    9 stellt das Bild einer nach allen       Richtungen    der Papierebene vollkommen  gleichmässigen     Kreppung    dar. Der kreisför  mige Körper 27 wird     durch    Kräfte 28 strah  lenförmig gedehnt, so dass er zum Beispiel in  die Kreisfläche     27a    übergeht. Presst man nun  ein Papierblatt von der Grösse 27a zwischen  zwei solcher Körper und entspannt die  Kräfte 28, so     schrumpft    das Blatt auf die  Grösse 27     zusammen.    Hierbei bleiben alle  Flächenelemente ähnlich, es tritt also keine       Verzerrung    ein.

   Dies ist besonders wertvoll,       wenn.    es sich darum handelt, zur Erzielung  besonderer Effekte Bogen oder     Folien    -zu       kreppen,    die     mit    Figuren oder     Schrift    be  druckt     sind.     



       Fig.    10 zeigt     eine        zur    Ausführung einer       derartigen        Kreppung        bestimmte        Vorrich-          tung,        und    zwar stellt 29 einen zum Beispiel  aus Gummi bestehenden     Formänderungskör-          per    dar, der durch     Schnüre    30, die über Rol  len 31 laufen, mehr oder weniger gespannt,  das heisst     in.    seinem Durchmesser     verändert     werden kann.

   Zu dem Zweck     sind    die       Schnüre    am Umfang einer     Platte    32 zu  sammengefusst, die durch eine Kraft     33    ge  hoben     bezw.    gesenkt werden kann. Die Rol  len 31 sind am Rande eines Gehäuses 34 ge  lagert. Dieses     Gehäuse    34 ist durch eine  nachgiebige Membran 35 abgedeckt. Die letz-         tere    ist mit dem     Formänderungskörper    29 so  verbunden,     dass    sie die     Formänderungen    des       Körpers    29 mitmacht.

   Gegebenenfalls kann  der Körper 29 mit der Membran 35 aus  einem     Stück        bestehen.     



  Legt man nun ein Blatt 36 unter Druck  auf den     Formänderungskörper    29 auf, so  wird es die     Formänderungen    des     Körpers    29  mitmachen, das heisst bei Verkleinerung der  Fläche gleichzeitig längs     und    quer     gekreppt     werden. Der erforderliche Druck     kann.    bei  spielsweise durch Druckwasser oder Druck  luft, die durch die     Leitung    37 in das     Ge-          häuse    34 eingeführt wird, erzeugt werden.  



  Als Oberteil kann zum     Beispiel    eine  Platte 38 von möglichst vollkommener       Glätte        Anwendung    finden, auf der das     zu     kreppende Papier oder dergleichen, das bei  29     bezw.    36 eine grössere Reibung findet,  gleiten kann.  



  Am einfachsten ist es, gemäss     Fig.    11       ein.    Oberteil zu benutzen, das in seiner An  ordnung dem Unterteil völlig entspricht, da  alsdann die Einwirkung der     Formänderungs-          körper    auf das zu kreppende Gebilde von     bei.-          den    Seiten gleichmässig erfolgt.  



  In     Fig.    12 ist für das Oberteil eine an  dere Lösung versinnbildlicht. Eine Gummi  fläche 39 ist über einen     Gummischlauch    40  gespannt, der durch     Einführung    von Druck  wasser oder Druckluft bei 41 gedehnt wer  den kann. Dabei kann - zum Beispiel durch       Umwickeln    des Schlauches mit einer     Schnur     oder Drahtspirale -     eine        Veränderung    des  Schlauchdurchmessers verhindert werden,  so dass das eingeführte     Druckmittel    aus  schliesslich der     Erweiterung    des     Schlauch-          ringes    selbst zugute kommt.

   Die ganze     An-          ordnung    befindet sieh     in    dem Gehäuse 42,       rlasj    durch     Leitung    43 unter Druck gesetzt  werden kann. Die untere     Abschlusswand        4-4     entspricht derjenigen bei 35 und kann ihrer  seits in der bereits bei 29 angedeuteten  Weise     mit    39     verbunden    sein.

      Ober- und     Unterteil    werden     voneinander     abgehoben, dann das zu kreppende     Stück    36  dazwischengelegt, und     nun    werden Ober-      und Unterteil mit ihren Flanschen 45, 46       aufeinandergedrückt    und bei 37 und 43 der  zum Kreppen erforderliche Druck zwischen  den Flächen 36 und 44 erzeugt.  



  Durch die Anordnung der zur Dehnung  der formveränderlichen     Körper    dienenden  Mittel innerhalb der Räume, die durch die       nachgiebigen        Abschlusswände    verdeckt sind,  ist die Erzeugung des Druckes auf die zu  kreppenden Flächen besonders einfach mög  lich.

   Zwischen zwei Druckräumen     können     mehrere Systeme von     Formänderungskörpern     übereinander angeordnet     werden,    so dass  gleichzeitig eine Mehrzahl von Bogen     bezw.     Folien gekreppt werden     kann.    In diesem  Falle ist die Anordnung gemäss dem Ober  teil der     Fig.    12, das heisst die     Verwendung     von Schläuchen, über die Kreppflächen ge  spannt sind, besonders vorteilhaft, weil sie  eine sehr einfache Durchführung des     Mehr-          etagen-Systems    gestattet.  



  Die Stärke der     Kreppung    hängt von den  Grenzen ab, innerhalb derer die     Formände-          rungskörper    gedehnt werden können. Genügt  eine bestimmte     Kreppung    für einen     ge-          wünschten    Zweck nicht, so kann sie durch  Wiederholung des Kreppvorganges erhöht       bezw.    vervielfacht werden.

   Endlich können  auch     Sonderwirkungen    dadurch hervorge  rufen werden, dass eine in allen Richtungen  gleichmässige     Kreppung    zusätzlich zu einer  auf beliebige Weise hergestellten einfachen       Kreppung    in beliebiger Reihenfolge ange  wendet     wird.     



  Die Oberflächen der mit dem Papier in  Berührung kommenden Krepporgane können  glatt oder rauh, gegebenenfalls gemustert  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Kreppen von Folien, da durch gekennzeichnet, dass ein Abschnitt der Folie unter Aufwendung eines Druckes gegen die Oberfläche eines formveränder lichen Körpers gepresst wird, und dass als dann eine Verminderung der Fläche dieses Körpers zusammen mit dem dagegen gepress ten Abschnitt vorgenommen wird. UNTERANSPRTICHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Pressung unter Aufwendung eines mechanischen Druckes erfolgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Pressung unter Aufwendung eines hydraulischen Druckes erfolgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Pressung unter Aufwendung eines pneumatischen Druckes erfolgt. 4. Verfahren nach Pätentansprueh I, da durch gekennzeichnet, dass der Andruck des zu kreppenden Abschnittes gegen die Oberfläche des, formveränderlichen Körpers durch eine glatte, nicht form veränderliche Gegenfläche erfolgt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Andruck des zu kreppenden Abschnittes gegen die Oberfläche des formveränderlichen Kör pers durch einen zweiten, ebenfalls formveränderlichen Körper erfolgt. 6. Verfahren nach Patentanspruch I zum Kreppen von Bahnen, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen dem Eintrittsende und dem Austrittsende der Vorrichtung die Verminderung der Breite der Bahn allmählich erfolgt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da ' durch gekennzeichnet, dass während der Kreppung die Abschnitte gebogen wer den. B. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Kreppung gleichzeitig längs und quer erfolgt.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch einen formveränderlichen Körper, einen Gegenkörper, sowie Mittel, um den zu kreppenden Abschnitt zwischen beiden fest zupressen und alsdann die Fläche des form veränderlichen Körpers zu vermindern. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Gegen körper ebenfalls formveränderlich ist. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der formver änderliche Körper aus Bündeln aus gegeneinander beweglichen streifenför- migen Elementen besteht. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch<B>10,</B> dadurch gekennzeich net, dass die streifenförmigen Elemente so geformt und gegenseitig versetzt sind, dass sie im zusammengedrückten Zu stand einen geschlossen wirkende Fläche bilden, die sich beim Auseinandergehen gleichmässig öffnet.
    12. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch dehnbare Körper, deren Formänderung mittels eines Druck mittels erfolgen kann. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 12, gekennzeichnet durch einen zylindrischen dehnbaren Körper von kreisförmigem Querschnitt. 14. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch Mittel zur absatz weisen Durchführung einer zu kreppen den- Bahn.
    15. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass die formveränderlichen Körper zum Zweck der absatzweisen Durchfüh rung der Bahn eine hin- und hergehende Bewegung ausführen. 16. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 14 und 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die formveränder- liehen Körper mit Heizeinrichtungen ver sehen sind. 17.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch formveränderliche Körper, die derartig angeordnet sind, dass sie gleichzeitig in mehreren Rich- tungen gedehnt bezw. verkürzt werden können. PATENTANSPRUCH III: Folie, gekennzeichnet durch Kreppung nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I. UNTERANSPRUCH: 18. Folie nach Patentanspruch III, gekenn zeichnet durch Kreppung nach dem Ver fahren gemäss Unteranspruch B.
CH187444D 1934-11-12 1935-10-29 Verfahren und Vorrichtung zum Kreppen von Folien. CH187444A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE187444X 1934-11-12
DE60635X 1935-06-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH187444A true CH187444A (de) 1936-11-15

Family

ID=25749315

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH187444D CH187444A (de) 1934-11-12 1935-10-29 Verfahren und Vorrichtung zum Kreppen von Folien.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH187444A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO1999007546A1 (de) Verfahren zum herstellen eines relativ weichen produktes, sowie das produkt selbst
DE4238541A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer elastischen, mehrschichtigen Materialbahn
DE1184936B (de) Vorrichtung zum Aufblasen einer Schlauchfolie
DE1574379C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Speichern einer laufenden Bahn aus dünnem Werkstoff
DE2755595A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur behandlung eines schlauchfoermigen seilorientierten kunststoffnetzes
DE2144433A1 (de) Spreizvorrichtung fur beschädigte Wickelkerne
CH187444A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kreppen von Folien.
DE3922664A1 (de) Verfahren zum herstellen eines kreisfoermigen rahmens aus holzmaterial
AT150517B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kreppen von Papier od. dgl.
DE102019124681A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung einer Faserstoffbahn
DE3001615A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum einleiten eines biaxialen streckens von kunststoffrohren
DE664881C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kreppen von Papier o. dgl.
DE1952001B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum ? Herstellen von Roehrchen fuer Zigarettonfilter od.dgl. aus einem fortlaufenden Materialstreifen
AT17390U1 (de) Vorrichtung zum anbringen von applikationen an einen schlauch
EP1462240A2 (de) Verfahren zum Anbringen von Versteifungsstreifen an einer Folienbahn
DE675145C (de) Verfahren zum Herstellen von durchlochten Kautschukplatten
DE69214945T2 (de) Abdichtungselemente für den durchgang von geweben in einem kontinuierlich arbeitenden autoklav
DE667165C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kreppen von Papier o. dgl.
DE1504717B2 (de) Vorrichtung zur herstellung von sich verjuengenden kunststoffprofilen
DE630194C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufweiten von Hohlkoerpern
DE703542C (de) Vorrichtung an Einwickelmaschinen zum Zufuehren von Folien, insbesondere von Metallfolien
AT147678B (de) Verfahren zur Herstellung von endlosen Gummikeilriemen od. dgl.
DE8579C (de) Neuerungen an Cylindertrockenmaschinen
CH377527A (de) Geschichtete Folie
DE938776C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Muffenrohren