CH187499A - Zweitaktbrennkraftmaschine. - Google Patents
Zweitaktbrennkraftmaschine.Info
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- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B25/00—Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
- F02B25/14—Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders using reverse-flow scavenging, e.g. with both outlet and inlet ports arranged near bottom of piston stroke
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- F02B75/02—Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
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Description
Zweitaktbrennkraftmasehine. Die Erfindung bezieht sich auf eine Zweitaktbrennkraftmaschine, bei welcher das Spülen und Laden durch Einlassöffnun- gen erfolgt, von denen mehrere in der Zylin derwandung angeordnet sind und in der Nähe des untern Kolbentotpunktes freigelegt werden, und besteht darin, dass ein Teil der in der Zylinderwand angeordneten Einlass- öffnungen fast senkrecht gegen die Zylin derachse und ein weiterer Teil schräg gegen den Zylinderkopf gerichtet ist und dass min destens eine weitere Einlassöffnung derart am Zylinderkopf angeordnet ist,
dass dem dort eintretenden Luftstrom eine Drehbewe gung erteilt wird, damit die Umfangspartien des Brennraumes ausgespült werden.
Die Erfindung ermöglicht bei Maschinen mit Auslassschlitzsteuerung eine Querspülung verbunden mit einer Drehspülung. Es hat sich gezeigt, dass eine einzige dieser beiden Spülarten bei Zweitaktmaschinen nicht be friedigt.
Bei reiner Querspülung bleiben Abgase, insbesondere in den Ecken des Brennraumes zurück, die vom Spülstrom nicht erfasst werden. Zweckmässigerweise ist bei Einspritzmaschinen ausserdem die Ein- lassöffnung am Zylinderkopf von einem Ventil beherrscht und eine Vorkammer in welche flüssiger Brennstoff eingespritzt wird, so neben diesem Ventil aussen am Um fang des Zylinderkopfes eingesetzt,
dass der um die Zylinderachse kreisende Luftstrom gegen die Vorkammer gerichtet aus dem Ventil austritt und unmittelbar an der Vor kammeröffnung vorbeigeht.
Zweckmässigerweise wird die ventilge steuerte Einlassöffnung im Zylinderkopf län ger offen gehalten als die Schlitze in. der Zylinderwand. Man erreicht damit ein Nach laden unabhängig von der zum untern Kol bentotpunkt symmetrischen Steuerung durch den Kolben.
Da infolge der Drehspülung jeweils den, austretenden Teilen des Brenn stoffes immer neue Verbrennungsluft zu strömt, dient der am Zylinderkopf eintre- tende kreisende Luftstrom zur wirksamen Durchmischung mit dem Brennstoff.
In der Zeichnung ist als Ausführungs- beispiel des Erfindungsgegenstandes eine Einspritzmaschine dargestellt. Hierbei zei gen: Fig. 1 und 2 senkrechte Querschnitte durch die Maschine, und Fig. 3 einen waagrechten Querschnitt nach Linie 3-3, der Fig. 2, Fig. 4 einen waagrechten Querschnitt nach Linie 4-9- der Fig. 2.
Es ist a der Zylinder, b der Kolben, der durch eine Pleuelstange mit dem den Kur belkreis d beschreibenden Kurbelzapfen c verbunden ist. e ist eine Vorkammer, f sind Einlassventile. Gegenüber dem Auslassschlitz g sind die beiden Einlassschlitze h und i vorgesehen, welche aus dem gemeinsamen Spülluftkanal k beliefert werden und gegen die Zylinderachse gerichtet sind. Der Ein lasskanal h ist sehr steil gegen den Zylinder kopf, der Kanal i dagegen fast senkrecht zur Zylinderachse gerichtet.
Der Kolbenboden -1 ist kegelstumpfförmig abgeschrägt und be sitzt eine der starken Neigung des Schlitzes h entsprechende Ausfräsung nt, die den aus dem Schlitz h im untern Totpunkt austre tenden Luftstrahl noch mehr nach oben ab lenkt. Die so entstehenden Luftströme z und y können sich auf diese Weise ohne gegen seitige Störung überkreuzen und ein geord netes und vollkommenes Ausspülen. des Zylinderkernes bewirken.
Der Finlasskanal na kann zum Beispiel mit dem Einlasskanal k in Verbindung stehen und von demselben Kompressor beliefert werden. Er führt zu zwei Ventilkammern o, in denen je ein Ventil f, wie Fig. 4 zeigt, exzentrisch angeordnet ist. Wie Versuche ge zeigt haben, erhält infolgedessen die durch die Ventile f einströmende Luft eine Dre hung, .die sich in den Zylinderraum fortsetzt. Die Ventile f werden durch Stössel und Schwinghebel von Nocken p gesteuert.
Diese sind derart ausgebildet, dass die Ventile noch geöffnet bleiben, wenn die Einlass- schlitze h und i und der Auslassschlitz g bereits geschlossen sind.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, liegt die als Steuerkante wirkende Oberkante zum Beispiel der E.inlassöffnung i etwas unter halb derjenigen des Auslassschlitzes g, so dass letzterer eher vom Kolben geöffnet und später wieder geschlossen wird. Die Steuer punkte, sowie die Eröffnungskurve der Ven tile sind in Fig. 1 auf dem Kurbelkreis auf getragen.
Es bezeichnet hierbei Al die Aus lasseröffnung, V1 .die Ventileröffnung, S1 die Eröffnung der<B>DA</B> inlassschlitze, SZ den Schluss der Einlassschlitze, AZ den Schluss des Aus lassschlitzes und V2 den Schluss der Ventile f .
Die Punkte A,_ und A, einerseits und S1 und SZ anderseits liegen symmetrisch zum Tot punkt, während die Punkte V, und VZ eine unsymmetrische Lage zu demselben einneh men. Die schraffierte Fläche stellt die Er öffnung<I>x</I> der Ventile<I>f</I> dar.
Wie ersichtlich, beginnen die Ventile f bereits im Punkt V1 vor der Eröffnung der Spülschlitze zu öffnen. Der Nocken p ist derart ausgebildet, dass die Eröffnung der Ventile so langsam erfolgt, dass die Luft zu nächst unter starker Drosselung durch den Ventilspalt einströmt und so ein geordnetes, verhältnismässig wirbelfreies Ausspülen ein leitet. In der ersten längeren Periode der Ventileröffnung wird somit .die Spülung und Ladung von der durch ,die Ventile f einströ menden Luft unterstützt. Das Nachladen er folgt nur im letzten Teil der Eröffnung während des Kurbelwinkels A2-V2.
Zur Unterstützung der Drehspülung könnte ein Teil der in der Zylinderwandung angeordneten Spülschlitze tangential in den Zylinderraum einmünden. Ferner könnten Einlass;schlitze in der Zylinderwand senk recht zur Zylinderachse gerichtet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zweitaktbrennkraftmaschine, bei welcher das Spülen und Laden durch Einlassöffnun- gen erfolgt, von denen mehrere in der Zylin derwand angeordnet sind und in der Nähe des äussern Kolbentotpunktes freigelegt wer- den, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der in der Zylinderwand angeordneten Ein lassöffnungen fast senkrecht zur Zylinder achse und ein weiterer Teil schräg gegen den Zylinderkopf gerichtet ist und dass minde- stens eine weitere Einlassöffnung derart im Zylinderkopf angeordnet ist,dass dem dort eintretenden Luftstrom eine Drehbewegung erteilt wird, damit .die Umfangspartien des Brennraumes ausgespült werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Patent anspruch mit einer im Zylinderkopf an geordneten Vorkammer, in welche flüs siger Brennstoff eingespritzt wird, da durch gekennzeichnet, dass die Einlass- öffnung im Zylinderkopf von einem Ven til beherrscht wird, und dass die Vorkam mer neben diesem Ventil aussen am Um- fang des Zylinderraumes angeordnet ist, alles derart,dass der Luftstrom aus dem Ventil in Richtung auf die Varkammer austritt und unmittelbar an der Vorkam meröffnung vorbeigeht. 2. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Patent anspruch und dem Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass Eimass- und Auslassschlitze in den Zylinderwandungen so zueinander angeordnet sind, dass sich ein Querstrom bildet, der den Kolbenboden kühlt. 3.Zweitaktbrennkraftmaschine nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein lassöffnung im Zylinderkopf länger geöff net bleibt als die Öffnungen in der Zylin derwand.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH187499T | 1935-08-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH187499A true CH187499A (de) | 1936-11-15 |
Family
ID=4435060
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH187499D CH187499A (de) | 1935-08-15 | 1935-08-15 | Zweitaktbrennkraftmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH187499A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0064223A3 (en) * | 1981-04-29 | 1983-01-19 | Guidoboni, Laerte | An internal combustion engine |
-
1935
- 1935-08-15 CH CH187499D patent/CH187499A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0064223A3 (en) * | 1981-04-29 | 1983-01-19 | Guidoboni, Laerte | An internal combustion engine |
| US4463566A (en) * | 1981-04-29 | 1984-08-07 | Laerte Guidoboni | Internal combustion engine |
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