CH187537A - Verfahren zur Herstellung von 3 . 4-Dioxyphenylmethylaminobutanol-Chlorhydrat. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 3 . 4-Dioxyphenylmethylaminobutanol-Chlorhydrat.

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CH187537A
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chlorohydrate
dioxyphenylmethylaminobutanol
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methylbenzylamine
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung     Fon        3.4-Diogyphenylmethylaminobutanol-Chlorhydrat.       Bekanntlich zeigen die     Phenylaminoalko-          hole,    speziell die im     Phenylkern        hydrogy-          lierten    Abkömmlinge eine     Gefässwirkung,     welche in der Therapie unter anderem zum  Lösen der     Bronchialspasmen    Verwendung  finden. Diese Präparate, von denen speziell  das 3 . 4 -     Dioxyphenylmethylaminoäthanol     grosse Verwendung findet, zeigen den Nach  teil einer hohen Toxizität.

   Ausserdem zeigen  sie unerwünschte Nebenwirkungen auf den  Kreislauf, vor allem eine     blutdrucksteigernde     Wirkung, welche in der Asthmatherapie  sich sehr störend bemerkbar macht.  



  Es     wurde    nun gefunden, dass man das  bisher noch     nieht        beschriebene        3.4-Dioxy-          phenylmethylaminobutanol-Chlorhydrat,    wel  ches,     wie    sich zeigte, eine gleich starke     bron-          chodilatorische    Wirkung bei     bedeutend    ge  ringerer Toxizität aufweist, gemäss :

  dem den  Gegenstand des vorliegenden Patentes bil  denden Verfahren dadurch     herstellen    kann,  dass man 3.     4-Dibenzyloxybutyrophenon    bro-         miert,    .die erhaltene     Verbindung    mit     Methyl-          benzylamin    umsetzt, und das entstandene  3 .

       4-Dibenzyloxyphenylmethylbenzylamino-          butan.on    nach Überführung in das Chlor  hydrat in Gegenwart eines     Katalysators     hydriert, wobei die     Ketogruppe    zur sekun  dären Alkoholgruppe reduziert     wird,    und  überdies die     Benzylreste    in     Form    von     Toluol     abgespalten werden.

   Das Endprodukt bildet  farblose     Kristalle,    die leicht in Wasser lös  lich sind, und weist bei gleicher     broncho-          dilatorischer    Wirksamkeit wie das     3.4-          Dioxyphenylmethylaminoäthanol        nur        '/2oo     seiner     Toxizität    auf. Es soll     in    der Therapie  bei     Erkrankungen    der Atmungsorgane     Ver-          wen:duug        finden.     



  Mit     gleichem    Erfolge lassen sieh die     11-          Homologen    oder analogen     Verbindungen,    ins  besondere auch die     Cycloalkylaminoverbin-          dungen,    darstellen., welche ebenso wie die     Me-          thylamid6verbindung    von hervorragender  pharmakologischer Wirkung sind, ohne die      den bekannten     Alkaminen    eigene     uner-          wünschte        Nebenwirkung    auf den     Kreislauf,     vor allem auf den Blutdruck, zu zeigen.

   Mit  optisch aktiven Säuren lassen sich die neuen       Alkamine    in die optischen Antipoden spal  ten.  



  <I>Beispiel:</I>  <B>72-</B> g 3.     4-Dibenzyloxybutyrophenon    wer  den in 2,50 cm'     Methylenchlorid    gelöst und  nach Zugabe von 30g     Calciumearbonat    mit  32 g Brom tropfenweise versetzt. Nach er  folgter Umsetzung     wird    vom Niederschlag  abgesaugt, mit     Methylenchlorid    nachgewa  schen und     das        erhaltene        Filtrat    im Vakuum       eingeengt.        Mak    erhält auf diese Art 88 g  <B>3.</B>     4-Dibenzyloxybrombutyrophenon,

      die als  dann in 100     cm@    Alkoholgelöst und mit 48 g       Methylbenzylamin    versetzt werden. Das       Ganze    bleibt über Nacht stehen und     wird     zwecks Ausfällung des entstandenen     Methyl-          benzylaminbromhydrates    mit Äther. versetzt.  Das auskristallisierte     Bromhydrat    wird ab  gesaugt und mit Äther nachgewaschen.

   Die  ätherische Lösung wird nun mit der genügen  den Menge     10%iger        Salzsäure    durchgeschüt  telt, wobei sich das bei der Reaktion gebil  dete     3.4-Dibenzyloxyphenylmethylbenzyl-          aminobutanon-Chlorhydrat    als dickes     Ö1    ab  scheidet. Das so erhaltene Chlorhydrat wird         abgetrennt,    mit der fünffachen Menge Alko  hol verdünnt und mit Palladium und Was  serstoff hydriert. Nach Aufnahme der be  rechneter Menge Wasserstoff wird vom       Katalysator    abgesaugt und die     alkoholische     Lösung im Vakuum eingeengt.

   Der kristal  line Rückstand wird aus Alkohol oder einem  Gemisch von Alkohol und Essigester     um-          kristallisiert.    Das     3.4-Dioxyphenylmethyl-          aminobutanol-Chlorhydrat    bildet farblose       Kristalle,    .die leicht in     Wasser    löslich sind.  Es schmilzt bei 166 bis<B>168'</B> C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 3.4-Di- oxyphenylmethylaminobutanol - Chlorhydrat, dadurch .gekennzeichnet, daB man<B>3.</B> 4-Di- benzyloxybutyrophenon bromiert, die erhal tene Verbindung mit Methylbenzylamin um setzt und das entstandene 3 . 4-Dibenzylogy- phenylmethylbenzylaminobutanon nach Über führung in das Chlorhydrat in Gegenwart eines Katalysators hydriert.
    Das Endprodukt bildet farblose Kristalle, die leicht in Wasser löslich sind. Es schmilzt bei 166 bis<B>168'</B> C.
CH187537D 1934-06-07 1935-05-31 Verfahren zur Herstellung von 3 . 4-Dioxyphenylmethylaminobutanol-Chlorhydrat. CH187537A (de)

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