CH187576A - Gelenkfahrzeug mit mindestens einer Gelenkstelle und unter dieser Gelenkstelle angeordnetem Drehgestell. - Google Patents

Gelenkfahrzeug mit mindestens einer Gelenkstelle und unter dieser Gelenkstelle angeordnetem Drehgestell.

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Publication number
CH187576A
CH187576A CH187576DA CH187576A CH 187576 A CH187576 A CH 187576A CH 187576D A CH187576D A CH 187576DA CH 187576 A CH187576 A CH 187576A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bogie
articulation point
articulated vehicle
halves
frame
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Industrie-Gesel Schweizerische
Original Assignee
Sig Schweiz Industrieges
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F3/00Types of bogies
    • B61F3/12Types of bogies specially modified for carrying adjacent vehicle bodies of articulated trains
    • B61F3/125Types of bogies specially modified for carrying adjacent vehicle bodies of articulated trains with more than one axle or wheel set

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description


  



  Gelenkfahrzeug mit mindestens einer Gelenkstelle und unter dieser Gelenkstelle angeordnetem Drehgestell.



   Bei Gelenkfahrzeugen ist es üblich, zwei benachbarte Wagenkasten auf einem ge  meinschaftlichen, unteilbaren Drehgestell    abzustützen, oder dann unter jedem Kasten eine    Einzelachse oder ein Drehgestell anzuordnen.   



   Im ersteren   Fa-11    ist die Trennung der einzelnen Fahrzeugteile des Gelenkfahrzeuges sehr umständlich, weil der eine Kasten abgehoben und auf eine Hilfsachse gelegt werden muss. Bei Anwendung von Einzelachsen sind die Laufeigenschaften ungünstig, wenn nicht unzulässig. Die Anordnung von zwei Drehgestellen ist unrationell, weil   die Achsbelastungsmöglichkeit    sehr schlecht ausgenützt ist.



   Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Gelenkfahrzeug mit mindestens einer Gelenkstelle und unter dieser Gelenkstelle angeordnetem Drehgestell, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Drehgestell zwischen seinen Achsen in Querrichtung in zwei Teile trennbar und jede Drehgestellhälfte zur Abstützung des Kastens jedes Fahrzeugteils verwendbar ist, derart, dass jeder   Fahrzeug-    teil für sich ohne besonderes   Hilfslaufwerk    fahrbar ist.



   Fig.   1    zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Aufriss und in
Fig. 2 im Grundriss.



   In den Fig. 1 und 2 bedeuten a und   b    die Untergestelle der beiden benachbarten Fahrzeugkasten, von welchen sich jeder für sich,   mittelst    bekannter Mittel, wie Drehzapfen oder Drehscheiben c und d Federn d auf den Drehgestellrahmen e   abstiitzt.    Der Rahmen e stützt sich in an sich bekannter Weise auf die Achsen f ab. Der Drehgestellrahmen e ist in Querrichtung trennbar, und zwar ist die Trennstelle so ausgebildet, dass die in den Verbindungsorganen wirkenden Kräfte möglichst gering sind. Zu diesem Zwecke können beispielsweise an den beiden   Rahmenhälften    vertikal gerichtete Arme g und h angeordnet werden, so dass der Abstand i der durch die Drehgestellbelastung entstehenden Reaktionskräfte P   und P'mög-    lichst gross wird. 



   Die beiden untern Arme   h    werden miteinander durch geeignete Zugmittel verbunden, während die obern Arme g unter der Einwirkung der Druckkräfte, gegen Verschiebung gesichert, sich gegeneinander pressen. Eine spezielle Verschraubung der obern Arme ist nicht absolut erforderlich.



   An den beiden äussern Enden des Dreh  gestellrahmens,    seitlich oder in der Mitte, sind einstellbar ausgebildete Vorrichtungen   lc    vorgesehen, durch welche eine   Reaktions-    kraft auf das   Kastengestell    übertragen werden kann. Diese Vorrichtungen treten in Funktion bezw. werden am Untergestell angelegt, sobald die Verbindung der beiden Rahmenhälften des Rahmens e gelost wird.



   Bei gekuppeltem Gestell müssen also diese   Vorrichtungen 7G zurückgestellt    werden, damit der Rahmen e gegenüber dem Untergestell frei beweglich ist. Auf Seite des Untergestelles a ist die Vorrichtung beispielsweise in Hochlage und auf Seite des Untergestelles b beispielsweise in Tieflage dargestellt.



   Zwecks Übertragung der Zug-und   Stoss-    kräfte sind die beiden Untergestelle a und b durch eine Kuppelstange   1,    die als auto  matische    oder nichtautomatische Kupplung ausgebildet werden kann, miteinander verbunden ; zudem ist das eine Paar der Blattfedern d beispielsweise auf der Seite des Untergestelles   b    mit einem gewissen   Längs-    spiel versehen, durch welches verhindert wird, daB Zug-und Stosskräfte auch über die Federn und damit die Trennstelle des   Drehgestellrahmens    geleitet werden.



     Zweckmassigerweise können    an den Rahmenteilen der   Drehgestellhälften    pneumatische und elektrische Leitungen m und n durch die Vereinigung der beiden Drehgestellhälften automatisch gekuppelt werden, dadurch,   dass'die Kupplungskopfe    der Leitungen   iii    und n an den Trennstellen des   Drehgestellrahmens    angeordnet werden.



   Diese Drehgestellbauart kann sowohl für fest angeordnete wie auch für gesteuerte oder freibewegliche Lenkachsen ausgebildet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Gelenkfahrzeug mit mindestens einer Gelenkstelle und unter dieser Gelenkstelle angeordnetem Drehgestell, dadurch gekenn- zeichnet, dass dieses Drehgestell zwischen seinen Achsen in Querrichtung in zwei Teile trennbar und jede Drehgestellhälfte zur Abstützung des Kastens jedes Fahrzeugteils verwendbar ist, derart, dass jeder Fahrzeug- teil für sich ohne besonderes Hilfslaufwerk fahrbar ist.
    UNTEBANSPRÜCHE- 1. Gelenkfahrzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine zur Übertragung von Zug-und Druckkräften von einem Fahrzeugteiluntergestell zum andern bestimmte Kupplung vorgesehen ist, zum Zwecke, das Drehgestell von der Übertragung jener Kräfte zu entlasten.
    2. Gelenkfahrzeug nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass jede Dreh gestellhälfte mit mindestens einer ein stellbar ausgebildeten Stütze (k) versehen ist, zum Zwecke, das Untergestell jedes Fahrzeugteils im getrennten Zustand auf das innen liegende Ende der zugehörigen Drehgestellhälfte abstützen zu können.
    3. Gelenkfahrzeug nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass die Dreh gestellhälften an der Trennstelle Arme (g, h) aufweisen, vermittels welchen die Drehgestellhälften im gekuppelten Zu stand aneinander anliegen, das Ganze zum Zwecke, von der Drehgestell belastung herrührende Reaktionskräfte vorteilhaft aufnehmen zu können.
    4. Gelenkfahrzeug nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet,, dass pneumatische und elek trische Leitungen an den Rahmen der bei den Drehgestellhälften derart angeordnet sind, dass sie beim Trennen bezw. Zusam mensetzen der Drehgestellhälften automa- tisch entkuppelt bezw. gekuppelt werden.
CH187576D 1936-03-06 1936-03-06 Gelenkfahrzeug mit mindestens einer Gelenkstelle und unter dieser Gelenkstelle angeordnetem Drehgestell. CH187576A (de)

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Cited By (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE928349C (de) * 1952-08-26 1955-05-31 Fuchs Waggonfabrik Ag H Zwei- oder mehrachsiges Drehgestell fuer Gelenkzuege
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