CH187706A - Papiergefäss und Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen desselben. - Google Patents

Papiergefäss und Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen desselben.

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CH187706A
CH187706A CH187706DA CH187706A CH 187706 A CH187706 A CH 187706A CH 187706D A CH187706D A CH 187706DA CH 187706 A CH187706 A CH 187706A
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Akt-Ges Jagenberg-Werke
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Jagenberg Werke Ag
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  Papiergefäss und Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen desselben.    Die Erfindung     betrifft    ein Papiergefäss  mit     -förmig    zusammen zu     faltendemVer-                    schlussteil.    Der obere Rand des Verschluss  teils wird demnach     beim    Zusammenfalten       blasebalgartig    zusammengelegt. Die Erfin  dung bezieht sich ferner auf ein Verfahren  und eine Vorrichtung zum Herstellen dieses  Papiergefässes.  



       Bei    Papiergefässen, besonders bei solchen,  deren Wandungen durch Paraffinieren oder  durch eine andere Imprägnierung versteift  sind, bietet die Herstellung einer regelmässi  gen     Verschlussfaltung    Schwierigkeiten.  



  Diese Schwierigkeiten     können    dadurch,  dass der flach liegende     Mantelzuschnitt    vor  der Bildung des     Gefässmantels    gerillt wird,  nicht behoben werden; denn durch das     nach     der Bildung des Gefässmantels erfolgende  Paraffinieren     oder    andersartige Imprägnieren  werden die Gefässwände versteift und die  Wirkung der     Rillung    aufgehoben.

   Es ist be  reits bekannt, in derartige Papiergefässe einen  Formklotz, der     :dem,        Füllraum,    des Papier-         gefässes        entspricht,    einzusetzen und die     zu    bil  dende
EMI0001.0021  
       -förmige        Verschlussfaltung        über     diesen Formklotz     vorzubrechen.        Das    Ver  fahren ist     umständlich,    denn bei dem Vor  brechen muss die zu bildende     Verschluss-          faRung    vollkommen geschlossen und dann  wieder vollständig geöffnet werden,

   damit  der Formklotz     wieder    aus dem Gefäss heraus  gezogen werden     .kann.     



       Bei    einem andern bekannten Verfahren  wird ein Formklotz, :dessen Form dem In  nenraum des nur teilweise zusammengefal  teten     Yerschlussteils    des Papiergefässes ent  spricht, in das Papiergefäss     eingeführt    und  dann werden ,die Gefässwände gegen :den  Formklotz gedrückt. Es ist auch     bekannt,     :den Formklotz     und    die die Gefässwände  gegen den Formklotz drückenden     Pressbacken     mit einander entsprechenden Vertiefungen  und Faltlinealen zu versehen.

   Auch bei     :die-          sem    Verfahren ist das teilweise Zusammen  falten des Verschlusses     unvermeidlich.    Der       Versehlussteil    besitzt daher die Neigung, die      teilweise zusammengefaltete Lage einzuneh  men, was bei der späteren     Verwendung    der  Papiergefässe in     selbsttätigen    Füllmaschinen  oder beim     Ineinanderstapeln    der leeren Pa  piergefässe störend     ist.     



  Die Nachteile der     ,bekannten    Verfahren  treten bei dem erfindungsgemässen Papier  gefäss und bei der     Anwendung    des erfin  dungsgemässen Verfahrens und der zur Aus  übung dieses Verfahrens     dienenden    Vorrich  tung nicht mehr auf.  



  Bei dem Papiergefäss, dessen Verschluss  teil in an     sich    bekannter Weise
EMI0002.0009  
       -förmig     zusammen zu falten ist, bilden nach oder Er  findung die     Wandungsteile,    die beidem Zu  sammenfalten des     Verschlussteils    nach ein  wärts     eingeschlagen    werden, eine gegenüber  dem gleichzeitigen     Wandungsteil    des Papier  gefässes vertieft     angeordnete    Fläche, die  zweckmässig mit einer
EMI0002.0016  
       -förmigen    Prägung  ,der Faltlinien versehen ist.  



  Beim Verfahren zur     Herstellung    eines  solchen Papiergefässes werden gemäss wei  terer Ausbildung der Erfindung nach dem  Herstellen des Gefässmantels die beim Zu  sammenfalten einzuschlagenden Landungs  teile so eingeprägt, dass sie eine gegenüber  dem     gleichseitigen        Wandlungsteil    vertieft an  geordnete Fläche bilden. Zweckmässig wer  den im gleichen Arbeitsgangs     -förmige     Faltlinien in die durch     Prägung   
EMI0002.0023  
   vertieft an  geordnete Fläche in bekannter Weise einge  prägt.

   Zur Durchführung dieses Arbeits  verfahrens, dient     weiterhin    gemäss der Erfin  dung eine Vorrichtung, die mit einem der  vollen Öffnung des Gefässes     entsprechenden          Pressklotz,    der mit zwei den einzuprägenden  Flächen des Papiergefässes entsprechenden  Aussparungen versehen ist, und mit     zwei     gegen den     Pressklotz    wirkenden     Pressbacken     ausgerüstet ist, die beim Prägen in die Aus  sparungen des     Pressklotzes    eingreifen.  



  Durch die Erfindung werden unter an  derem die nachstehend     erwähnten        Vorteile     erreicht.  



  Da die einzuschlagenden Flächen des       Verschlussteils    infolge der     Einprägung        mit       einem geprägten Rand umgeben sind, wird  die Abgrenzung     zwischen    den einzuschlagen  den und den nicht einzuschlagenden Flächen  teilen verstärkt. Diese Verstärkung macht  den     Faltverschluss        unempfindlicher    und ver  hütet auch bei einer     weniger    sorgfältigen       Behandlung    der Papiergefässe,     dass    sich     beim     Zusammenfalten des     Verschlusses    unregel  mässige Brücken bilden.  



  Der der Erfindung entsprechend     vorberei-          tete        Verschlussteil    hat nicht mehr die Nei  gung, von selbst die Stellung eines halb zu  sammengefalteten     Verschlussteils    einzuneh  men. Hierdurch wird     vermieden,        dassStö-          rungen        auftreten,    wenn die Papiergefässe  Füllmaschinen und dergleichen durchlaufen.  



  Durch die Erfindung wird ferner die Zeit  verringert, die für den Arbeitsvorgang des       Vorbereitens    des     Verschlussteils    benötigt  wird; auch die hierfür erforderlichen Werk  zeuge werden vereinfacht. Bei den bekann  ten Verfahren und     Vorrichtungen        muss    ,die       Verschlussfaltung    ,ganz oder halb zusammen  gelegt werden. Die Werkzeuge müssen daher  bei den     bekannten    Vorrichtungen grössere  Wege ausführen als hei der erfindungs  gemässen Vorrichtung.

   Durch die grösseren  Wege der     Werkzeuge    der     bekannten    Vor  richtung     wird    bedingt, dass diese bekannten       Vorrichtungen    auch eine grössere     Arbeitszeit     je Werkstück     benötigen.    In gleicher     Weise     wirkt sich die Tatsache aus,

       dass    bei den  bekannten     Vorrichtungen        entweder    der Form  kern aus dem vollständig geschlossenen Ge  fäss wieder herausgenommen werden muss  oder die halb     zusammengelegte        Verschluss-          faltung        beim.    Abziehen der Packung von dem       Formkern    wieder geöffnet werden muss.

   Da  hierbei die eingeschlagenen     Wandungsteile     wiederum ein beträchtliches     Wegstück    nach       aussen    gedrückt werden müssen, so kann die       G        11          esc..windigkeit,    mit der ,die Packungen von  .dem Formkern -der     bekannten        Vorrichtung     abgezogen werden, nicht soweit gesteigert  werden,     wie    es bei der     erfindungsgemässen          Vorrichtung    der Fall ist.

       Durch    die Erfin  dung wird also das Erzeugnis verbessert und       gleichzeitig    die     Leistungsfähigkeit    der Her-      stellungsverfahren und der zur Herstellung  benötigten Vorrichtungen gesteigert.  



  Nachstehend wird ein d er Erfindung ent  sprechendes Papiergefäss, eine beispielsweise  Ausübung des erfindungsgemässen Verfah  rens und eine     Vorrichtung    zur Durchführung  dieses Verfahrens beschrieben.  



       Fig.    1 zeigt ein der Erfindung entspre  chendes Papiergefäss;       Fig.    2. zeigt - teilweise im .Schnitt -  eine Draufsicht auf die wesentlichen Teile  der Vorrichtung zum     Vorbereiten    des
EMI0003.0005  
       -          förmig    zusammen zu faltenden Verschluss  teils des Papiergefässes;       Fig.    3 zeigt einen senkrechten Schnitt  nach dem Linienzuge<I>A B C</I> der     Fig.    2;

         Fig.    4 zeigt eine perspektivische Ansicht  des     Pressklotzes;          Fig.    5     zeigt    eine perspektivische Ansicht  einer     Pressbacke;          Fig.    6 zeigt eine perspektivische Ansicht  einer andern     Pressbacke.     



  Das in     Fig.    1     dargestellte    Papiergefäss,  das zur     Gewährleistung    einer vollständigen       Dichtigkeit        paraffiniert    oder in anderer  Weise     imprägniert    sein mag, besitzt in be  kannter Weise am Boden kreisrunden und am       Trerschlussteil    viereckigen     Querschnitt.        Bei    der  Bildung des
EMI0003.0026  
       -förmigen        Faltverschlus-          ses    sind die     Wandungsteile    a., b, c einzu  schlagen.

   Die     Wandungsteile    a.,<I>b, c</I> bilden  eine durch den Linienzug     W    X Y Z     abge--          grenzte    Fläche, die gegenüber dem ;gleich  seitigen     Wandungsteile    des Papiergefässes  vertieft angeordnet ist und mit einer
EMI0003.0036  
       -för-          migen    Prägung<I>d</I> der Faltlinien<I>U V, U X,</I>  <I>U Y</I> versehen ist. Die Prägung<I>d</I> erstreckt  sich nicht ,ganz bis in die Winkel X     bezw.     Y; hierdurch wird eine zu starke Dehnung  des Stoffes der Gefässwandungen verhütet.  



  An den Gefässwandungen sind ferner  Linien e etwa in Höhe des Punktes U ein  geprägt, damit die Faltlinien     S    T sich beim  Zusammenfalten des     Verschlussteils    ohne       Schwierigkeiten    bilden.  



  Zur Herstellung des     Verschlussteils    des  soeben beschriebenen Papiergefässes ,dient die  durch die     Fig.    2     bis    6     veranschaulichte    Vor-         richtung.    Die wesentlichen Teile dieser Vor  richtung .sind ein     Pressklotz    1 und zwei Paare  von     Pressbacken    2, 2     bezw..3,    3.  



  In der     Fig.    4 ist der     Pressklotz    1 per  spektivisch dargestellt. Der     Pressklotz    1 be  sitzt auf zwei gegenüber liegenden verti  kalen Seiten Aussparungen, die den Flächen       W    X Y Z des Papiergefässes entsprechen. In       diesen        Aussparungen    sind
EMI0003.0057  
       -förmige    Nuten  d' vorgesehen, die der     herzustellenden    Prä  gung d entsprechen.  



  An den andern beiden Seiten des     Press-          klotzes   <B>1</B> sind Nuten e' angebracht, die den  Prägelinien e des Papiergefässes entsprechen.  



  Den mit Aussparungen versehenen Sei  ten des     Pressklotzes    1 sind die     Pressbacken    2  zugeordnet. Diese     Pressbacken    2 passen in  die     Aussparungen        hinein    und sind mit
EMI0003.0067  
       -          förmigen    Faltlinealen d" versehen.  



  Die andern     Pressbacken    3 sind mit je  einem Faltlineal e"     ausgerüstet.     



  Das in bekannter Weise hergestellte Pa  piergefäss in der     Vorform    wird nach dem  Paraffinieren oder     nach    dem andersartigen  Imprägnieren über den     Pressklotz    1 gestülpt.  Darnach .drücken die     Pressbacken    2, 2 und 3,  3 gegen den     Pressklotz    1. Durch die     Press-          backen    3, 3, deren     Faltlineale    e" den Nuten  e' des     Pressklotzes    1 zugeordnet sind, werden  die Linien e des     Verschlussteils    des Papier  gefässes eingeprägt.  



  Die     Pressbacken    2, 2 treten in die Aus  sparungendes     Pressklotzes    1 ein und drücken  den entsprechenden Teil der Gefässwandun  <I>gen a, b, c in</I> diese Aussparungen hinein.  Durch die gante, welche die Aussparung  des     Pressklotzes    umgibt, wird der Linienzug       W   <I>X Y Z,</I> der die     Wandungsteile        a,    b, c von  ,der übrigen Gefässwandung abgrenzt, er  zeugt.

   Durch das Zusammenwirken .der an  den     Pressbacken    2, 2     angebrachten    Faltlineale  <I>d"</I>     mit    den Nuten<I>d'</I> des     Pressklotzes    werden       die   
EMI0003.0093  
       -förmigen        Faltlinien    d in     das    Papier  gefäss eingeprägt.  



  Die Erfindung kann selbstverständlich  auch bei anders gestalteten Papiergefässen,  zum Beispiel bei solchen, die einen ovalen  oder     viereckigen        Bodenquerschnitt        besitzen,              benutzt    werden. Es ist ferner möglich, auch  noch weitere     Faltlinien,    also zum     Beispiel     <I>U</I>     S        bezw.   <I>U T,</I>     vorzuprägen.     



  Die     beschriebene        Vorrichtung    kann wei  terhin dadurch vervollkommnet werden,     ,dass     die Prägelineale d"     bezw.    e" erwärmt wer  .den. Die     Erwärmung    der Prägelineale kann       zum    Beispiel durch eine     eingebaute    elek  trische Heizung erfolgen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Papiergefäss mit EMI0004.0015 -förmig zusammen zu faltendem Verschlussteil, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wandungsteile (a, b, c), die bei dem Zusammenfalten des Verschlussteils eingeschlagen werden, bei offenem Gefäss eine gegenüber dem gleichseitigen Wandungsteil des Papier gefässes vertieft angeordnete Fläche (W X Y Z) bilden.
    1I. Verfahren zum Herstellen eines Papiez- gefässes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Herstel len -des Gefässmantels .die beim Zusam menfalten einzuschlagenden Wandungs- teile <I>(a, b, c)</I> so eingeprägt werden, dass sie eine gegenüber dem gleichseitigen Wandungsteil vertieft angeordnete Flä- ehe (W X Y Z) bilden.
    III. Vorrichtung zum Ausführen des Ver fahrens gemäss Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch einen der vollen Öff nung des Gefässes entsprechenden Press- klotz (1), der mit zwei den einzuprä genden Flächen (W X Y Z) des Papier gefässes entsprechenden Aussparungen versehen ist und durch zwei gegen den Pressklotz (1) wirkende Pressbacken (2), die beim Prägen in die Aussparungen des Pressklotze-s (1) eingreifen.
CH187706D 1935-01-08 1935-12-31 Papiergefäss und Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen desselben. CH187706A (de)

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