CH187717A - Verfahren zum Kopieren von Teilfarbenauszügen aus Linsenrasterfilmen auf nichtgerastertes photographisches Material. - Google Patents

Verfahren zum Kopieren von Teilfarbenauszügen aus Linsenrasterfilmen auf nichtgerastertes photographisches Material.

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CH187717A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zum Kopieren von     Teilfarbenauszügen    aus     Linsenrasterfilmen     auf nichtgerastertes photographisches Material.    Es sind bereits verschiedene Verfahren  bekannt, nach denen     Teilfarbenauszüge    aus       Linsenrasterfilmen    auf     nichtgerastertes,    licht  empfindliches Material hergestellt werden.  Dies kann entweder durch Kopieren im Kon  takt oder durch optisches Kopieren erfolgen.

    Beim gewöhnlichen Kontaktkopieren wird  die Kopierschicht mit der Schicht des     Lin-          senrasterfilmes    im Kontakt angeordnet und  der     Linsenrasterfilm    von der Rasterseite her  beleuchtet, wobei für jeden     Teilfarbenauszug     verschiedene     Blendenöffnungen    verwendet  werden. Beim optischen Kopieren     wird    der       Linsenrasteroriginalfilm    entweder von der  Schichtseite oder von der Rasterseite her be  leuchtet, wobei die Trennung der Teilfarben  auszüge durch für jeden     Teilfarbenauszug     charakteristische     Blendenöffnungen    bewirkt  wird.

   In allen diesen Fällen besteht die  Gefahr des Auftretens von Bildfehlern wie       Helligkeits-    oder     Farbdominanten,    die bei  spielsweise von der     Vignettierung    der zur    Aufnahme des     Linsenrasterfilmes    dienenden  Aufnahmeoptik, der zum Kopieren des     Lin-          senrasterfilmes    dienenden Kopieroptik oder  der zum Projizieren der     Teilfarbenbilder    die  nenden Projektionsoptik oder der drei Optiken  herrühren können.

   Für jedes der Teilfarben  bilder äussert sich der Fehler des projizierten  Bildes dadurch, dass die Helligkeit des Teil  bildes nicht überall     durchschnittlich    die  gleiche ist, sondern dass beispielsweise die  Helligkeit von einem Rand des Bildfeldes  zum andern sich     ändert.     



  Gegenstand der Erfindung ist ein Verfah  ren zum Kopieren von     Teilfarbenauszügen    aus       Linsenrasterfilmen    auf     nichtgerastertes    photo  graphisches Material, welches     sieb-erfindungs-          gemäss    dadurch auszeichnet, dass man zwischen  dem     Linsenrasterfilm        und,dem        Kopiermaterial     zum Verhindern von Bildfehlern, die durch  falsche Lichtverteilung entstehen können, eine       Kompensationsfilterfolie    anordnet.  



  Das Kopierverfahren nach der     Erfindung       <B>9</B>      kann sowohl ein     Kontaktkopierverfahren    als  auch ein optisches Kopierverfahren sein.  Auch ein Verfahren, bei dem zwischen der  Kopiervorlage und dem Kopiermaterial die       erwähnte        Kompensationsfilterfolie    angeord  net ist, wobei     die    Folie in Kontakt ist mit  der Kopiervorlage und dem Kopiermaterial,  muss als     Kontaktverfahren    bezeichnet wer  den, weil     zwischen    der Vorlage und dem  Kopiermaterial keine Optik angeordnet ist.  



  Die     Kompensationsfilterfolie    kann man  entsprechend den auftretenden     Helligkeits.     unterschieden von Hand herstellen. Genauer  und einfacher kann dies aber auf photogra  phischem Wege geschehen. Man kann dabei  die Folie für     einen        Teilfarbenauszug    er  halten,

   indem man mit der zur Aufnahme  des     Linsenrasterfilmes    verwendeten Auf  nahmeoptik     bezw.    mit der zum Kopieren  dieses     Teilfarbenauszuges        verwendeten    Ko  pieroptik     bezw.        mit    einer zum Projizieren  dieses     Teilfarbenauszuges    geeigneten     Pro-          jektionsoptik    unter gleichen     Bedingungen,     unter denen dieser     Teilfarbenauszug    auf  genommen wurde,     bezw.    unter denen die  ser     Teilfarbenauszug    kopiert wird,

       bezw.          unter        denen        dieser        Teilfarbenauszug    proji  ziert wird,     eine    helle, nicht gefärbte Fläche  auf eine lichtempfindliche Schicht photo  graphiert und diese Aufnahme entwickelt  und fixiert. Wenn alle drei Optiken Bild  fehler     verursachen    würden, so können ge  gebenenfalls drei Folien gleichzeitig verwen  det werden, oder es kann nach diesen drei  Folien eine einzige weitere Folie hergestellt  werden, die die Fehler der drei Optiken kom  pensiert. Diese so hergestellten Folien zeigen  die Verteilung der Helligkeit auf den einzel  nen Bildfeldern.

   Werden nun diese Folien  zusammen mit der zur     Aufnahme    des Linsen  rasterfilmes dienenden Aufnahmeoptik, der  zum Kopieren des     Teilfarbenauszuges    die  nenden Kopieroptik oder einer zum Projizie  ren des     Teilfarbenauszuges    geeigneten Pro  jektionsoptik, für welche     Optiken    sie herge  stellt worden sind, verwendet, so herrscht  hinter diesen Folien an allen Stellen die  gleiche Helligkeit.    Die Aufnahme ein und desselben Linsen  rasterfilmbildes erfolgt durch eine einzige  Aufnahmeoptik.

   Für die Projektion der  nach dem vorliegenden Verfahren hergestell  ten     Teilfarbenauszüge    kommt normalerweise  auch nur eine einzige Projektionsoptik in  Frage, jedoch sind auch Fälle denkbar, in  denen mit mehreren verschieden ausgebil  deten Optiken projiziert werden kann.  



  Bei     Herstellung    der Teilbilder mit Hilfe  einer     Strahlenteilungsvorrichtung    kann man  eine wegen der     Strahlenteilungsvorrich-          tung    etwa vorhandene Verschiedenheit in  der durchschnittlichen Helligkeit     eines    der  Teilbilder gegenüber den beiden andern eben  falls durch eine Kompensationsfolie aus  gleichen. Mit Vorteil wird dabei eine photo  graphische Schicht verwendet, welche     mög-.     liehst eine     geradlinige    Gradation zeigt und  einen     Gammawert    1 besitzt.  



  Im nachfolgenden soll ein Ausführungs  beispiel des erfindungsgemässen Verfahrens  erläutert werden.  



  Von einer mit einer     Leica    und dem dazu  gehörigen Objektiv     Hektor    f : 1,9 hergestell  ten Aufnahme auf      Agfacolor -Linsenraster-          film    sollen drei Teilauszüge hergestellt wer  den. Hierzu wird eine Kopieroptik verwen  det, die ein Projektionsobjektiv     und    eine       Strahlenteilungsvorrichtung    aufweist.

   Die  letztere besitzt zwei Spiegel, welche sich an  der Stelle des roten     bezw.    blauen Streifens  des Aufnahmefilters befinden und die das  aus dem     Projektionsobjektiv    austretende  Licht nach zwei entgegengesetzten Rich  tungen werfen, während der mittlere grüne  Streifen frei bleibt, so dass, der     Grünauszug     direkt ohne Spiegelung entworfen     wird.    Da  die     Teilfarbenbilder    rein     geometrisch-optisch     den Flächen des Filters zugeordnet sind,

   das  heisst die Anordnung der     Teilfarbenbilder        in     der lichtempfindlichen Schicht durch die  Lage der entsprechenden     Farbfilterstreifen     des Aufnahmefilters bestimmt ist, kann beim  Kopieren das Filter selbst weggelassen wer  den. Durch die     Verwendung    dieser Strahlen  teilungsvorrichtung werden einmal die durch  die Spiegelung erhaltenen     Teilfarbenauszüge         etwas schwächer als der direkt erzeugte  dritte     Teilfarbenauszug.    Ausserdem bedingt  die Verwendung der Spiegel eine gewisse       Vignettierung,    welche Dominanten auf dem  fertigen Bild erzeugen würde.

   Zum Aus  gleich dieser Helligkeitsunterschiede werden  zwischen dem     Linsenrasterfilm        und    dem Ko  piermaterial     Kompensationsfilterfolien    ange  ordnet, die auf folgende Weise hergestellt  werden.

   Man legt in die drei Kopierrahmen,       welche-    später die drei Teilbilder aufnehmen  sollen, je ein Stück eines unbelichteten Fil  mes und bringt an der Stelle des Originals  ein Stück     Linsenrasterblankfilm,    das heisst  einen     Linsenrasterfilm    ohne lichtempfind  liche Schicht, an und belichtet wie bei der  Herstellung der     Teilfarbenbilder.    Die     Kom-          pensationsfilterfolie    wird also unter den glei  chen Bedingungen, unter denen der     Teilfar-          benauszug    hergestellt wird, erzeugt.

   Es     wird     dabei eine helle nicht gefärbte Fläche auf die  lichtempfindliche Schicht der Folie photo  graphiert. Die durch Entwicklung und Fixie  ren erhaltenen Negative stellen die gewünsch  ten     Kompensationsfilterfolien    dar und wer  den bei der Herstellung der     Teilfarbenaus-          züge    über dem Kopiermaterial angeordnet.  



  Wie weiter oben ausgeführt wurde, zeigen  die bei dem beschriebenen Verfahren herge  stellten     Kompensationsfilterfolien    die Vertei  lung der Helligkeit auf den einzelnen Bild  feldern. Wenn man diese Folien     zusammen     mit der Optik, für die sie hergestellt worden  sind, verwendet, so herrscht hinter diesen  Folien an allen Stellen die gleiche Helligkeit,  denn an denjenigen Stellen, an denen beispiels  weise infolge einer     Vignettierung    des Objekti  ves vorher zu geringe Helligkeit herrschte, ist  die     Kompensationsfilterfolie    sehr wenig ge  schwärzt, während sie an den übrigen Stellen  des Bildfeldes infolge der dort herrschenden       11-elligkeit    stärker geschwärzt ist.  



  Bei der Herstellung einer die Fehler der  Aufnahmeoptik kompensierenden     Kompensa-          tionsfilterfolie    wird ein unbelichteter Film  an die Stelle gebracht, wo sich bei der Auf  nahme des     Linsenrasterfilmes    der letztere  befindet und belichtet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Kopieren von Teilfarben auszügen aus Linsenrasterfilmen auf nicht gerastertes photographisches Material, da durch gekennzeichnet, dass man zwischen dem Linsenrasterfilm und dem Kopiermate rial zum Verhindern von Bildfehlern, die durch falsche Lichtverteilung entstehen kön nen, eine Kompensationsfilterfolie anordnet. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kompensa- tionsfilterfolie für den Teilfarbenauszug erhält, indem man mit der zur Aufnahme des Linsenrasterfilmes verwendeten Optik unter gleichen Bedingungen, unter denen dieser Teilfarbenauszug aufgenommen wurde, eine helle, nicht gefärbte Fläche auf die lichtempfindliche Schicht der Folie photographiert und diese Aufnahme entwickelt, fixiert und trocknet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kompensa- tionsfilterfolie für den Teilfarbenauszug erhält, indem man mit der zum Kopieren dieses Teilfarbenauszuges verwendeten Optik unter gleichen Bedingungen, unter denen dieser Teilfarbenauszug kopiert wird, eine helle, nicht gefärbte Fläche auf die lichtempfindliche Schicht der Folie photographiert und diese Aufnahme ent wickelt, fixiert und trocknet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kompensa- tionsfilterfolie für den Teilfarbenauszug erhält, indem man mit einer zur Projek tion dieses Teilfarbenauszuges geeigneten Optik unter gleichen Bedingungen, unter denen dieser Teilfarbenauszug projiziert wird, eine helle, nicht gefärbte Fläche auf eine lichtempfindliche Schicht der Folie photographiert und diese Aufnahme ent wickelt, fixiert und trocknet.
CH187717D 1933-11-28 1934-11-26 Verfahren zum Kopieren von Teilfarbenauszügen aus Linsenrasterfilmen auf nichtgerastertes photographisches Material. CH187717A (de)

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