Einrichtung zur Erleichterung der Erlernung des Spielens eines Musikinstrumentes. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung zur Erleichterung der Er lernung des Spielens eines Musikinstrumen tes. Gemäss der Erfindung besteht die Ein richtung einerseits darin, dass die zur Erzeu gung eines Tones anzuschlagenden Organe eines Musikinstrumentes mit Bildern von konkreten Gegenständen, zum Beispiel einem Elefanten ausgezeichnet sind, anderseits dar in, dass für das Spiel in Ersatz der üblichen Notenblätter Blätter vorgesehen sind, auf denen die beim Spielen anzuschlagenden Organe durch Wiedergabe der sie auszeich nenden Bilder angegeben sind.
Die vom Spielenden zur Tonerzeugung anzuschlagenden Teile können Tasten eines Tasteninstrumentes sein, wie zum Beispiel eines Kinderklaviers, eines gewöhnlichen Klaviers, eines Harmoniums oder einer Zieh harmonika; sie können aber auch Saiten oder Metallplatten oder Glocken eines Instrumen tes sein, welche direkt mit der Hand oder mit einem in der Hand gehaltenen Schlag zeug angeschlagen werden. Im nachfolgenden soll jedoch der Begriff Taste auch die zuletzt erwähnten Teile zur Tonzerzeugung um fassen.
Die Bilder können direkt -auf den Tasten oder neben denselben angebracht sein. Sie könnten aber auch auf an den Tasten ange ordneten Fichen angebracht sein, wobei die letzteren zweckmässigerweise leicht abnehm bar mit den Tasten verbunden sind. Bei einem Kinderklavier werden die Bilder vor teilhafterweise direkt auf die Tasten aufge malt oder aufgeklebt. Bei einem normalen Klavier kann man, um eine leichte Entfer nung der Bilder zu ermöglichen, über oder hinter den Tasten eine Leiste vorsehen, auf welcher die Bilder angeordnet sind, wobei die Bilder so anzuordnen wären, dass jedes über oder hinter der dem Bild zugeordneten Taste zu liegen kommt.
Den Bildern können gewöhnliche Ton bezeichnungen beigefügt werden:. Musiknoten mit Linien, Buchstaben<I>C, D, E, . . . , Be-</I> zeichnungen Do, <I>Re,</I> Mi, <I>. . .</I> Die Bilder können Gegenstände darstel len, deren Namen im Anlaut mit der norma len Bezeichnung der betreffenden Töne über einstimmen.
So kann zum Beispiel die F- Taste mit einem Flugzeug-Bild (orthogra phische Übereinstimmung), die C-Taste mit einem Zelt-Bild (phonetische Übereinstim- inung) versehen werden. Ein Reh kann die Tonbezeichnung Re bedeuten, ein Spiegel durch das französische Wort Miroir das Mi.
Die Tasten für Töne, die unter sich eine oder mehrere Oktaven bilden, können mit Bildern des gleichen Gegenstandes, jedoch in verschiedener Farbe versehen sCin. Der Farbenunterschied kann sich auch auf den Grund beziehen.
Auf dem zur Einrichtung gehörenden Spielblatt, das die üblichen Notenblätter er setzt, sind die beim Spielen anzuschlagenden Organe des Instrumentes durch Wiedergabe der sie auszeichnenden Bilder angegeben. Das Spielblatt könnte so ausgebildet sein, dass auf ihm die üblichen Notenlinien dargestellt und die Bilder in diesem Liniensystem an den Stellen eingesetzt sind, an denen die den be treffenden Tasten entsprechenden Noten zu stehen kämen. Der Taktstrich der normalen Musikschrift kann die Form eines Weg weisers, einer Telegraphenstange usw. erhal ten.
Die Dauer eines Tones kann, durch die proportionale waagerechte Entfernung der zwei, diesen und den nächsten Ton bezeich nenden Bilder dargestellt werden; wenn zum Beispiel eine waagerechte Entfernung 2 cm betrüge und den Zeitwert (Dauer) einer Viertelnote der gewöhnlichen Musikschrift darstellte, so würde proportional eine Ent fernung von 4 cm den Zeitwert einer halben Note darstellen.
Die beschriebene Einrichtung bezweckt, den ersten Musikunterricht - für Kinder vor allem - anschaulich, leichtfasslich und anziehend zu gestalten. Sie geht daher nicht von abstrakten Zeichen der normalen Musikschreibweise aus, sondern von konkre ten Gegenständen, die in der Vorstellungs welt des Kindes liegen. Sie stützt sich ferner auf den psychologischen Vorgang der Ideen assoziation, bei dem unter bestimmten Vor aussetzungen zwei oder mehr Vorstellungen sich mehr oder weniger bewusst im Gedächt nis verknüpfen. Das Kind hat vom Spielblatt ein Bild nach dem andern abzulesen, in der Tastenreihe aufzusuchen und anzuschlagen.
Durch Übung wird es sich bald die Stelle der Bilder auf der Tastenreihe einprägen und die richtigen Töne automatisch anschlagen kön nen. Bei Benützung der oben beschriebenen Ausführung des Spielblattes mit den Noten linien bildet sich im Gedächtnis des Lernen den die Verknüpfung der Notenlinienhöhe eineg-se-its mit dem Musikbild bezw. der Stelle der betreffenden Taste anderseits. Deshalb können in der Folge die Bilder durch die ge wöhnlichen Tonzeichen ersetzt werden.
Device to facilitate learning to play a musical instrument. The present invention is a device for making it easier to learn how to play a musical instrument. According to the invention, the device is, on the one hand, that the organs of a musical instrument to be struck to generate a tone are marked with images of specific objects, for example an elephant, and, on the other hand, that sheets are provided for the game to replace the usual sheet music on which the organs to be struck while playing are indicated by reproducing the images that mark them.
The parts to be struck by the player to generate sound can be keys of a keyboard instrument, such as a children's piano, an ordinary piano, a harmonium or a harmonica; But they can also be strings or metal plates or bells of an Instrumen tes, which are struck directly by hand or with a handheld percussion tool. In the following, however, the term key should also include the last-mentioned parts for sound generation.
The images can be attached directly to the buttons or next to them. But you could also be attached to the keys arranged Fichen, the latter are conveniently easily removable bar connected to the keys. In the case of a children's piano, the pictures are advantageously painted or glued directly onto the keys. In a normal piano, in order to allow the images to be easily removed, a bar on which the images are arranged can be provided above or behind the keys, the images being arranged so that each above or behind the key assigned to the image comes to rest.
Ordinary tone labels can be added to the images: Musical notes with lines, letters <I> C, D, E,. . . , Labels </I> Do, <I> Re, </I> Mi, <I>. . . </I> The images can represent objects whose names initially correspond to the normal designation of the relevant tones.
For example, the F key can be provided with an airplane image (orthographic correspondence), the C key with a tent image (phonetic correspondence). A deer can mean the tone name Re, a mirror through the French word Miroir means Mi.
The keys for tones that form one or more octaves can be provided with images of the same object, but in different colors. The color difference can also be related to the reason.
On the game sheet belonging to the facility, which uses the usual sheet music, the organs of the instrument to be struck when playing are indicated by reproducing the images that characterize them. The game sheet could be designed so that the usual staff lines are shown on it and the images are inserted in this system of lines at the points where the notes corresponding to the keys concerned would come to be. The bar line of normal musical writing can take the form of a signpost, a telegraph pole, etc.
The duration of a tone can be represented by the proportional horizontal distance between the two images that mark this and the next tone; For example, if a horizontal distance were 2 cm and represented the time value (duration) of a quarter note in ordinary musical notation, a distance of 4 cm would proportionally represent the time value of half a note.
The purpose of the described facility is to make the first music lesson - especially for children - clear, easy to understand and attractive. It is therefore not based on abstract signs of normal musical notation, but on concrete objects that lie in the child's imagination. It is also based on the psychological process of the association of ideas, in which, under certain conditions, two or more ideas are more or less consciously linked in memory. The child has to read one picture after the other from the game sheet, look for it in the row of keys and hit it.
With practice, it will soon be able to memorize the position of the images on the row of keys and automatically strike the right notes. When using the above-described version of the game sheet with the note lines, the link between the height of the note line and the music image is formed in the memory of learning. the position of the key concerned on the other hand. Therefore, the pictures can be replaced by the usual sound characters in the following.