CH187777A - Vergaser für flüssige Brennstoffe jeder Art, insbesondere für Schweröle. - Google Patents

Vergaser für flüssige Brennstoffe jeder Art, insbesondere für Schweröle.

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CH187777A
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  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

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  Vergaser für     flüssige        Brennstoffe    jeder Art, insbesondere für Schweröle.    Die     Erfindung        betrifft    einen Vergaser  für flüssige Brennstoffe jeder Art, insbeson  dere für Schweröle, mit einer besonderen       Vergasereinrichtung    für die Erzeugung des  Anlass- und des     Leerlaufgemisches,    das hin  ter dem die Motorleistung     regulierenden     Drosselorgan in die     Motorsaugleitung    ge  führt wird und mit einem nach oben sich  verengenden,

   das obere Ende der Brennstoff  düse umgebenden und zu der letzteren gleich  achsigen     Hilfslufttrichter    und einem aus  elastischen Gliedern bestehenden, zur Brenn  stoffdüse gleichachsig angeordneten     Haupt-          lufttriehter,    der sich unter der Wirkung des  Motorunterdruckes     erweitern    und verengern  kann.  



  Es ist bekannt, einen     Hilfslufttrichter     um die Düsenspitze anzuordnen. Bei den bis  herigen Konstruktionen dieser Art wurde je  doch zwischen der Innenfläche des     Hilfs-          lufttrichters    und der Aussenfläche der Düse  entweder nur die für den Leerlauf benötigte  Luft oder auch ein Teil der Hauptluft für    die Belastung     hindurchgelassen.    Da der  Ringraum zwischen dem     Hilfslufttrichter     und der Brennstoffdüse bei diesen bekannten  Konstruktionen ziemlich gross ist, weist die  durch diesen Raum     strömende    Luft keine  solche Strömungsenergie auf,

   dass eine sehr  gute     Zerstäubung    und gleichmässige Vertei  lung des Brennstoffes in dieser Luft erzielt  werden kann und die Mitte der zum Motor  strömenden Gemischsäule ist dann reicher  an Brennstoff.  



  Das Wesen der Erfindung besteht nun  darin, dass der     Hilfslufttrichter    und die  Brennstoffdüse relativ zueinander in     ach-          sialer    Richtung     einstellbar    und für die ver  schiedenen Betriebsverhältnisse feststellbar  sind, wobei der zwischen der     Innenfläche     des     Hilfslufttrichters    und der Aussenfläche  der Brennstoffdüse gebildete Ringraum sich  zu einem für den Durchtritt der Zerstäuber  luft dienenden     ringförmigen    Spalt verengt,  in dessen Nähe sich stets die     Ausflussöffnun-          gen    der Brennstoffdüse befinden,

       und    dass      der     Hilfslufttrichter        und    die     Brennstoffdüse     in     achsialer        Richtung    des     Hauptlufttrichters          gemeinsam        einstellbar    und feststellbar an  geordnet sind, wobei die Aussenfläche des       Hilfslufttrichters    so ausgebildet ist, dass der  für die     Durchströmung    der Hauptluft die  nende Ringraum zwischen dieser Fläche und  dem     Hauptlufttrichter    sich gegen den eng  sten     Durchströmquerschnitt    des letzteren  gleichmässig verengt,

   so dass die Strömungs  geschwindigkeit der Hauptluft in diesem  Raume sich     gleichmässig    vergrössert.  



  Zweckmässig sind die elastischen Glieder  des     Hauptlufttrichters    durch Verbindung  ihrer     einen    Enden zu mindestens zwei hohl  körperartigen, zur     Brennstoffdüsenachse     gleichachsig angeordneten,     aufeinanderliegen-          den,    verschieden     elastischen    Mänteln ver  einigt, deren Glieder so gegeneinander ver  setzt sind, dass die Glieder eines Mantels die  Spalten zwischen den Gliedern des andern  Mantels     zumindest    bis zur Höhe der Brenn  stoffdüsenspitze abdecken,

   wobei die     Quer-          schnitte    dieser Mäntel während der Erwei  terung und Verengung durch die direkte  Wirkung des     Motorunterdruckes    ihre Form  ungefähr     beibehalten.     



  Bei einer vorteilhaften Ausführungsform  ist die     Brennstoffdüse    mit einem     hinter    der  Regulierstelle für den     Brennstoffzufluss    in  der Düse angeordneten Einsatz mit     Kapil-          larwirkung    aus Fäden versehen, wobei diese  Fäden aus     feinen    elastischen Metalldrähten  bestehen und der aus diesen Fäden gebildete  Einsatz in der Brennstoffdüse vor den Aus  trittsöffnungen der Düse derart angeordnet  ist, dass die ganze aus der Düse fliessende  Brennstoffmenge durch den Einsatz ohne  vorherige     Mischung    mit Luft hindurchfliesst.

    wobei der Einsatz je nach dem gewünschten       Zerstäubungsgrad    durch an der Düse ver  stellbar angeordnete     Mittel    zusammenge  drückt oder entspannt werden kann, wodurch  die feinen     Durchflussöffnungen    für den  Brennstoff im Einsatz     verkleinert    oder ver  grössert werden können.  



  Ferner     wird    bei einer Ausführungsform  das Anlass- und     Leerlaufgemisch    unmittel-    bar hinter der Drosselklappe über ein Re  gulierorgan     in    die     Motorsaugleitung    geführt,  wobei die     Einrichtung    zur Erzeugung dieses  Gemisches mit in den Brennstoff eingetauch  ten, den letzteren ansaugenden Hohldochten  versehen ist, welche an das Vergasergehäuse  angeschlossene Rohre umschliessen, wobei  diese Rohre als Flachrohre mit gelochten  Wänden ausgebildet sind und die Luft durch  besondere, durch die Dochte und die Rohre  gehende Öffnungen quer zur Längsrichtung  des Dochtes strömend,

   in deren Inneres ge  langt und hierbei und beim     Entlangstreichen     längs der Innenwand der Rohre mit fein  verteiltem Brennstoff gleichmässig angerei  chert wird.  



  In der beigelegten Zeichnung sind Aus  führungsbeispiele des Vergasers gemäss der  Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein Vertikalschnitt durch einen  Vergaser nach der Linie     A-A    in     Fig.    2;       Fig.    2 ist ein Teilschnitt durch das Re  gulierorgan des Leichtgemisches, nach der  Linie     B-B    in     Fig.    1;

         Fig.    8 ist ein     Horizontalschnitt    in grö  sserem     Massstabe    durch den     Hauptlufttriehter     nach der Linie     C-C    in     Fig.    1 (links der  kleinste, rechts ein grösserer     Durchflussquer-          schnitt);          Fig.    4 ist ein     Querschnitt    durch die       Dochteinrichtung    nach der Linie<B>D -D</B> in       Fig.    1;

         Fig.    5 ist ein     Vertikalschnitt    durch die  Spitze der in     Fig.    1 dargestellten Brenn  stoffdüse in grösserem     Massstabe        und          Fig.    6 eine Ansicht auf die Spitze;       Fig.    7 ist eine Ansicht auf die Nute im  Kegel des Regulierorganes in grösserem Mass  stabe;       Fig.    8 ist ein Längsschnitt durch eine  andere Ausführungsform, wobei. die Form  der Innenfläche des     Hauptlufttrichters    nur  angedeutet ist;

         Fig.    9 ist die Ansicht auf die Brennstoff  düse der     Fig.    8 in der Pfeilrichtung     S    in  grösserem     Massstabe;              Fig.    10 ist eine Seitenansicht auf einen  Vergaser mit verstellbarem Schwimmer  gehäuse     für    schweren Brennstoff;       Fig.    11 ist ein Vergaser, bei welchem  nur ein Brennstoff verwendet wird und die  beiden Behälter zu einem vereinigt sind.  



  Auf dem Schwimmergehäuse 1 für schwe  ren Brennstoff ist mit Hilfe von Schrauben  das Schwimmergehäuse 2 für leichten Brenn  stoff, z. B. Benzin, befestigt. Der     Zufluss     des durch die Rohrleitung     r.    aus dem Be  hälter zuströmenden Benzins ist durch eine  nicht eingezeichnete, vom Schwimmer     p2    be  einflusste Nadel bekannter Konstruktion ge  steuert. Auf dem Gehäuse 2 ist mit einem  Ende das Gehäuse 5 befestigt, dessen zwei  tes Ende das Gehäuse für das Regulierorgan  7 bildet und an das die Drosselklappe     le    ent  haltende Gehäuse 3 dicht angeschraubt ist.

    Im Gehäuse 5 liegt ein flaches Rohr 8, wel  ches aus Drahtgeflecht, gelochtem Blech oder  dergleichen hergestellt und in der ganzen  Länge von einem Hohldocht 9 beliebiger  Ausführung umgeben ist, der in genügender  Länge in das Benzin des Behälters 2 ein  taucht. Das als Flachrohr ausgebildete Rohr  8 reicht mit einem Ende in den Luftraum  der Schwimmerkammer 2, wobei die hier be  findlichen, durch das Rohr 8 und den Docht  9 gehenden besonderen Öffnungen o den Zu  tritt der Luft vom Luftraum des Schwim  mergehäuses 2 in das Innere des Rohres er  möglichen. Das zweite Ende des Rohres 8  mündet in die Öffnung 34, die zum Kegel 7  des Regulierorganes führt und deren Quer  schnitt mit demjenigen des Rohres 8 über  einstimmt.  



  Der Kegel 7 weist eine längliche Öffnung  35 auf, die so ausgebildet ist,     da,ss    sie auf der  Seite der Öffnung 34 mit dieser noch in Ver  bindung bleibt, wenn der Kegel 7 auch um  einen bestimmten Winkel verdreht wird. Die  Öffnung 35 mündet in eine besonders aus  gebildete Rinne 36 des Kegels 7     (Fig.    7).  Gleichachsig zum Kegel 7 ist im Gehäuse 5  ein     einstellbares    und feststellbares Schrau  benventil 55 eingeschraubt, durch dessen  Bohrung von aussen Luft zum Kegel 7 ge-    langt und durch eine Bohrung 35' desselben  als Zusatzluft in das die Öffnung 35 durch  strömende     Brennstoff-Luftgemisch    einströmt.  



  An der     verschwächten,    zylindrischen Ver  längerung des Kegels ist der Hebel 39 be  festigt, der vom Führersitz aus auch wäh  rend des Motorlaufes betätigt werden kann.  Eine Stopfbüchse 37 (Mutter und Dichtung)  verhindert den     Zutritt        unerwünschter        "fal-          scher    Luft" in den Kanal 35.

   Innerhalb der  Längsausdehnung der Rinne 36 im Kegel  befinden sich in dem an dem Drosselklappen  gehäuse 3 befestigten Flansche des Gehäuses  5 eine bestimmte Anzahl kleiner, unmittel  bar hinter der Drosselklappe in die Saug  leitung mündender Bohrungen 38, welche  mit den im Gehäuse 3 befindlichen     kali-          brierten    Bohrungen 38'     übereinstimmen.     



  Durch Verdrehung des Kegels 7 kann die  Menge und teilweise auch die Güte, durch  das Ein- oder Ausschrauben des Schrauben  ventils 55 die Güte des     Leichtbrennstoff-          Luftgemisches    verändert werden.  



  In der Spitze der Brennstoffdüse 10 ist  hinter der     Regulierstelle    für den Brennstoff  zufluss ein Düseneinsatz 45 untergebracht,  der aus     feinen    Metalldrähten, z. B. Draht  wolle oder dergleichen, besteht, welche  Drähte zwischen sich feine Öffnungen frei  lassen. Dieser Düseneinsatz ist durch die  aufgeschraubte Kappe 10' gehalten, die  grosse seitliche, schlitzförmige     Öffnungen    49  und eine zentrale Bohrung 48 besitzt und  deren Lage zum Düsenkörper 10 durch die  Stärke der Dichtungsscheibe 10" bestimmt  wird.  



  Der schwere     Brennstoff    gelangt aus der  Schwimmerkammer 1 durch das nachgiebige  Rohr r durch die Öffnung 1.1 in den Raum  12 der Düse und fliesst von hier durch die  feine     achsiale    Bohrung 13 zum Düseneinsatz  45. Der     Brennstoffzufluss    zur Düsenspitze  kann mit Hilfe der Nadel 27 an der Mün  dung der Bohrung 13 geregelt und unter  brochen werden. Die Nadel 27 ist in der  Düse     mit    dem Gewinde 28 eingeschraubt.  Das Abfliessen des Brennstoffes längs des  Gewindes 28 nach unten wird von einer      Stopfbüchse verhindert, die aus einem Ring  19, einer     Dichtung    20 und     einer    Mutter 21  besteht, deren Lage durch das Glied 22 ge  sichert ist.  



  Am untern Ende der Nadel 27 ist eine  Scheibe 29 befestigt, deren untere Stirnflä  che mit feinen, radial gerichteten Zähnchen  30 versehen ist. In die Lücken dieser Zähn  chen greifen gleich ausgebildete Zähnchen  des Hebels 31, welcher durch die Mutter 32  gegen die Scheibe 29 gedrückt und bei B  von einem     bekannten    Bowdenzug     betätigt     werden kann.  



  Die Düse 10 sitzt mit ihrem verstärkten  zylindrischen Teil 17 in dem an dem Ge  häuse 1 befestigten Lagerstück 1'. In diesem  Stück ist eine Rohrmutter 25 eingeschraubt,  die sich einerseits an die     Absatzstirnfläche     des verstärkten Teils 17 der Düse 10, ander  seits an den in einer Ringnute der Düse ein  gelassenen und gegen Herausfallen durch be  sondere Mittel gesicherten zweiteiligen Ring  24 abstützt. In die Längsnute 18 der untern  Düsenverstärkung 17 reicht die Spitze der  im Lagerstück l' eingeschraubten Schraube  26 hinein.

   Durch die Drehung der Mutter 25  kann die Düse 10 in ihrer     aehsialen        Rich-          tung    in die Höhe verstellt werden, wobei die  Düse durch die Schraube 26 gegen Drehung  gesichert     wird    und wobei auch der     ]Ffilfs-          lüfttrichter    23 mitgenommen wird. Die Ver  schiebung der Düse     wird    durch die Nach  giebigkeit des     Zuleitungsrohres    r ermöglicht,       wobei    die Einstellung der den Brennstoff  zufluss steuernden Nadel 27 bei entsprechen  der     Anbringung    des Bowdenzuges     unberührt     bleibt.

   Die Umstellung der Nadel, die zu  erst auf einen     entsprechenden        Durchfluss-          querschnitt    an der     Mündung    der Bohrung     13     bei abgenommenem Hebel 31 eingestellt wird,  kann durch den Bowdenzug zwecks Erzie  lung eines     gesättigteren        Gemisches    auch  während des Motorbetriebes vorgenommen  werden.  



  Die äussere Fläche des in den     Durchfluss-          querschnitt    des     Hauptlufttrichters    T hinein  reichenden     Hilfslufttrichters    23 ist so aus  gebildet, dass die     Durchflussquerschnitte       längs dieser Fläche, und zwar zwischen die  ser und der Innenfläche des     Hauptlufttrich-          ters    T sich bis zum Ende des Trichters 23  vom     Querschnitt    53 bis zum     Querschnitt    53'  gleichmässig verkleinern. Die Geschwindig  keit der vom Motor angesaugten und in der  Pfeilrichtung     S'2    strömenden Luft wird daher  gleichmässig vergrössert.  



  Der     Hauptlufttrichter    T ist so ausgebil  det, dass der     Luftdurchflussquerschnitt    je  nach dem Motorunterdruck sich verändern  kann, wobei seine     Querschnitte    bei dieser  Veränderung ihre Form ungefähr beibehal  ten. Der     Trichter    T besteht aus elastischen  Gliedern, die zwei übereinander gelegte, ver  schieden elastische Mäntel L, und     L,    bilden.  Das diese Mäntel bildende elastische Mate  rial kann zum Beispiel aus gegen Rostbil  dung geschütztem elastischem Stahlblech,       gehämmerter        Beryllbronze    oder dergleichen  bestehen.

   Die Mäntel sind mit vom obern  Ende aus verlaufenden Längsschlitzen s ver  sehen, die nicht bis zum untern Ende rei  chen und in Bohrungen b übergehen. Es ver  bleibt also am untern Ende der Mäntel ein  voller Rand, so dass jeder Mantel hier zu  sammengehalten wird. Die zwei Mäntel sind  gegeneinander so versetzt, dass jeder Mantel  die Längsschlitze s und die Bohrungen b des  andern Mantels abdeckt. Die untern Enden  der beiden Mäntel sind in beliebiger Weise  miteinander     verbunden,    z. B. durch eine     Um-          bördelung,    Nieten oder dergleichen, und wer  den durch den geschlitzten Federring 42 ge  halten, der in einer Ringnute des Gehäuses 3  sitzt.

   Das obere Ende des Trichters T legt  sich     elastisch    an die     Bohrung    des Gehäuses 3  an. In der     Mitte    ist     ein    Federring 33 vor  handen.  



  Überschreitet der Unterdruck     in.    der Mo  torsaugleitung eine     bestimmte    Grösse, dann  werden die Mäntel     L,    und     L2    gegen ihre  elastische Wirkung durch den auf die Aussen  seite des Trichters T wirkenden äussern Über  druck gestreckt, wodurch die Mäntel sich von  der obern     gante    des     Hilfslufttrichters    23  entfernen     und    ein     Luftquerschnitt    gemäss      dem Unterdruck in der Saugleitung frei  gegeben wird.  



  Durch die Ausbildung eines vom Gehäuse  3 abnehmbaren Deckels 4 wird eine allsei  tige Zugänglichkeit zur Düse 10 und zum       Hilfslufttrichter    23 erzielt.  



  Der beschriebene Vergaser arbeitet fol  gendermassen:  Das Benzin steigt durch den in ihm ein  getauchten Docht 9 hoch, der infolge der be  kannten     Dochtwirkung    stets vollgetränkt ist.  Hat der Kegel 7 beim Andrehen des Motors  die in der     Fig.    1 und 2 gezeichnete Lage.  dann saugt der Motor Luft von aussen durch  eine Öffnung im Deckel der Schwimmer  kammer 2 in diese und von da durch die  Öffnungen o im Docht 9 und im Rohr 8 und  durch das Rohr 8, die Öffnungen 34, 35 und  durch die Bohrungen 38, 38' an.

   Beim Ein  treten durch die Öffnungen o und beim Vor  beistreichen längs der Innenfläche des Roh  res 8 reisst die Luft das aus dem Docht 9  abgesaugte und an der Innenfläche des Roh  res 8 sich ausbreitende Benzin in feinen  Teilchen mit, so dass ein gleichmässiges An  lassgemisch mit fein     verteiltem    Benzin gebil  det wird. Die Menge des in den Motor strö  menden Gemisches kann durch Verstellung  des Kegels 7 reguliert werden, dessen Längs  nute 36 so ausgebildet ist, dass bei der Ver  drehung des Kegels eine Bohrung 38 nach  der andern gedrosselt und geschlossen wird,  wodurch die     Leerlaufumlaufzahl    des Motors  reguliert werden kann.

   Durch eine ent  sprechende Bemessung des Rohres 8 - es  können auch mehrere beliebig zueinander  liegende Rohre mit Dochten verwendet wer  den - und durch die Wahl eines geeigneten  Dochtes ist 'die für das Andrehen und den  Motorleerlauf benötigte Gemischmenge ge  sichert. Im Leerlauf ist die Drosselklappe  geschlossen, also ist die     Motorsaugleitung     vollkommen vom Raum der     Hauptbrenn-          stoffdüse    abgeschlossen.  



  Das     Anlassgemisch    kann     durch        Hinein-          oder    Herausschrauben des Schraubenventils  55 satter oder magerer     bekommen    werden.    Ist der Motor durch den Leerlauf so an  gewärmt, dass     eine        Kondensation    des schwe  ren Brennstoffes nicht mehr so leicht ein  treten kann, und wird die Drosselklappe ein  wenig geöffnet, so strömt Luft aus dem Dü  senraum in das Saugrohr, wobei der an den  Öffnungen 38'     vorbeiströmende    Luftstrom  durch seine Strömungsenergie ein verstärk  tes Absaugen von sattem     Leichtbrennstoff-          Luftgemisch    verursacht.

   Hierdurch bekommt  der Motor eine höhere Umlaufzahl. Durch  die einströmende Luft wird jedoch das Mi  schungsverhältnis des Leichtgemisches dem  normalen genähert, wodurch eine weitere       Steigerung    der Motorumlaufzahl eintritt, die  den Unterdruck an der Düse 10 so erhöht, dass  eine     Zerstäubung    des Schwerbrennstoffes  einsetzt, also noch während der     Leichtstoff-          vergaser    arbeitet.

   Beim weiteren Öffnen der  Drosselklappe entfernt sich ihr Rand immer  mehr von der Wand des Gehäuses 3, wo  durch die Wirkung der Strömungsenergie  des aus dem Raume der Düse 10 kommenden  Gemischstromes wieder     abnimmt.    Der Über  gang vom Betrieb mit Leichtstoff auf  Schwerstoff erfolgt daher lückenlos und stö  rungsfrei.  



  Durch den Unterdruck an der Düse 10  wird Brennstoff durch die     Bohrung    13 ab  gesaugt, strömt durch den     Düseneinsatz    45.  wobei er durch die kleinen Zwischenräume       zwischen    den Metalldrähten des     Einsatzes    in  so viel Teilsäulchen zerlegt wird, als Zwi  schenräume zwischen den Metalldrähten vor  handen sind. Die Brennstoffteilchen gelan  gen durch die     Düsenöffnungen    48     und    49 in  den den Spalt 52 durchströmenden zentralen  Luftstrom, wobei sie weiter zerteilt und in  nigst mit dieser Luft vermischt werden.  



  Da die Grösse der     Zwischenräume        zwi-          schen    den Metalldrähten des     Einsatzes    durch  Zusammenpressen des ganzen Düseneinsatzes  45 durch die     Verstellung    der Kappe 10' in  der Achsrichtung der Düse 10 entsprechend  klein gewählt werden kann, wird ein     Zer-          stäubungsgrad    des Brennstoffes in bisher  nicht erreichtem Masse erzielt.

        Durch die Verschiebung des Hilfsluft  trichters 23 gegen die Spitze der Düse 10,  die dadurch bewirkt werden kann, dass der  Teil 23'     mit    Gewinde versehen ist, das in ein  Gewinde der Düse eingreift, kann die Grösse  des Spaltes 52, also die Menge     und    Geschwin  digkeit der     Zerstäuberluft    eingestellt werden,  wodurch die beste     Zerstäubung    für den je  weiligen Brennstoff erzielt wird.  



  Durch die durch die Mutter 25 zu bewir  kende gemeinsame     achsiale    Verschiebung  der Düse 10 und des Trichters 23 kann die  Grösse des     Querschnittes    53', also die in den  Motor strömende     Hauptluftmenge,    eingestellt  werden. Durch die gleichmässige Verengung  des     Querschnittes    53 auf den     Querschnitt    53',  erfolgt die     Luftströmung    wirbellos. Die  Strömungsenergie der bei 53' herausströmen  den Luft verursacht     eine        innige    Vermischung  derselben mit dem von der Düsenspitze kom  menden     satten        Zerstäubungsgemisch.     



  Die     Einstellung    des     Hilfslufttrichters    23  zur Düse 10 und dieser Düse zum Trichter T  ist sehr einfach, da der Motor bei einer Ver  stellung des Trichters 23 und der Düse 10  sofort mit einer     Umlaufzahländerung    ant  wortet, und zwar so, dass bei einem zu satten  oder zu armen Gemisch die Umlaufzahl  sinkt. Die leicht zu messende höchste Motor  umlaufzahl gibt daher die Besteinstellung  für die gegenseitige Lage der Düse und der  Trichter an.  



  Ist beim Vergaser die Besteinstellung für  die     Zerstäubung    und das richtige Mischungs  verhältnis der Hauptluft mit dem     Zerstäu-          bergemisch    für irgendeinen Brennstoff vor  genommen worden, so wird durch den vom  Unterdruck - also in Abhängigkeit von der  Motorleistung - sich erweiternden oder ver  engenden Trichter T, dessen Material so  gewählt     wird,    dass sich die     Luftdurchström-          öffnung    des Trichters T in einem bestimm  ten     Verhältnis    zum Unterdruck ändert,

   für  alle Betriebszustände ein     richtiges    Mischungs  verhältnis zwischen Luft und Brennstoff       selbsttätig    erzielt. Hierdurch werden die  günstigsten     Vorbedingungen    für die äusserste    Ausnützung des Brennstoffes geschaffen, so  dass der beschriebene Vergaser eine wesent  liche Brennstoffersparnis und eine höhere  Motorleistung ergibt.  



  Infolge der oben erwähnten ausgezeich  neten     Brennstoffzerstäubung    wird die zur  Verhinderung einer Kondensation notwen  dige, bei mit Schwerbrennstoff arbeitenden  Motoren gebräuchliche     Vorwärmung    des Mo  torsaugrohres, also des Gemisches weitaus       uiedriger    als bei den bisherigen Konstruk  tionen sein oder ganz entfallen können.  Durch die niedrigere Erwärmung des Ge  misches wird das vom Motor angesaugte Ge  mischgewicht grösser sein, die Motorleistung  hierdurch grösser werden     bezw.        die    bisher  beobachtete Minderleistung verschwinden.  



  Eine andere Ausführung der Brennstoff  düse ist     in        Fig.    8 und 9 dargestellt. 45 ist       wieder    der Düseneinsatz, der einerseits durch  Klauen gehalten wird, welche durch die An  bringung von Querschlitzen 49' und der Boh  rung 48 in der Düsenspitze gebildet werden,  anderseits von dem in der Düse 10 einge  schraubten und durch eine Gegenmutter 47  gegen die selbsttätige Lösung gesicherten  Röhrchen 46 nach oben gedrückt     wird.     



  Das Röhrchen 46 ragt in den Brennstoff  raum 12 der Düse 10 und erstreckt sich bei  nahe bis an den Boden dieses Raumes. Der  untere     Mündungsquerschnitt    der Längsboh  rung des Röhrchens 46 ist von einer wie oben  beschriebenen Nadel 27 regulierbar.  



  Der. höchste Punkt des Raumes 12 der  Düse 10 ist zwecks Belüftung und     Entlüf-          tung    durch eine oder mehrere Bohrungen 50  mit dem die Düse 10 umgebenden Luftraum,  vorwiegend jedoch mit dem zwischen der  äussern Fläche der     Brennstoffdüsenspitze        und     der     innern    Fläche des     Hilfslufttrichters    23  befindlichen Ringraum verbunden.  



  Die Anordnung des Raumes 12 hat auch  den Vorteil, dass bei einer plötzlichen Be  schleunigung des Motors ein genügender  Brennstoffvorrat für die Zeitdauer vorhanden  ist, in welcher die     Brennstoffsäule    in der       Zuführungsleitung    zur Düse in dem ge-      wünschten Masse beschleunigt wird, so dass  die     Motorbeschleunigung        ohne    jedwede Stö  rung vor sich gehen kann.  



  Die Spitze der Düse 10 ist von dem     Hilfs-          lufttrichter    23 umgeben, der durch schmale  Stege 23" mit der auf der Düse 10 auf  geschraubten     Trichternabe    23' verbunden ist.  Der Trichter 23 kann, wie in     Fig.    8 ersicht  lich, mit Gewinde     achsial    gegen die Düsen  spitze verstellt werden, so dass der     ringspalt-          förmigeLuftdurchflussquerschnitt    52 zwischen  der äussern Fläche der Düse 10 und der     in-          nern    Fläche des Trichters 23 eingestellt wer  den kann. Eine Gegenmutter 51 sichert die  eingestellte Lage des Trichters 23.

   Zudem  kann auch die Düse 10 gemeinsam mit dem  Trichter 23 verstellt werden.  



  Bei verschiedenen Brennstoffen werden  sich in der Düse 10 bei gleichem Schwim  mer     p,    verschiedene Brennstoffniveaus ein  stellen, was den Nachteil hat, dass Brenn  stoffverluste durch Herausrinnen des Brenn  stoffes aus der Düse 10 eintreten können. Um  dies zu verhindern, wird beim Vergaser nach       Fig.10    ,das Schwimmergehäuse 1, z. B. in einer       Schwalbenschwanznute    des Vergasergehäuses  3 parallel zur Längsachse der Düse 10 ver  schiebbar und in einer gewünschten Lage  nach einer aussen sichtbaren Skala 56 ein  stellbar angeordnet. Die Schwimmerkammer  2 für leichten Brennstoff ist in diesem Fall  mit der Kammer 1, nicht verbunden.

   Die  Nadel 27 zur Regulierung des Brennstoff  zuflusses zur Brennstoffdüse ist hier nicht  in der Brennstoffdüse wie in     Fig.    1, sondern  am Schwimmergehäuse 1, angebracht.  



  Der in     Fig.    10 dargestellte Vergaser kann  daher für irgend einen Brennstoff in kür  zester Zeit und ohne Mühe bei irgend einer  Motorkonstruktion eingestellt werden.  



  Die     Einstellung    des Brennstoffniveaus je  nach Brennstoffart durch die beschriebene  Verstellung des Schwimmergehäuses ist sehr  einfach.  



  Bei ausschliesslicher     Verwendung    von  Leichtbrennstoff, wie z. B. Benzin, kann,  wie in     Fig.    11 dargestellt, auch nur ein  Schwimmergehäuse verwendet werden, aus    welchem Brennstoff sowohl in die Brenn  stoffdüse durch das Rohr r, als auch hinter  die Drosselklappe durch die     Dochteinrich-          tung    8, 9 gelangt, wobei der Leerlauf durch  den Hahn 7 reguliert     wird.     



  Der     Hauptlufttrichter    kann auch aus ein  zelnen, in der     Längsrichtung    neben- und  versetzt     übereinander    liegenden elastischen  oder nachgiebigen Lamellen bestehen, die an  einem oder an beiden Enden miteinander ent  sprechend verbunden sind, wobei der Trich  ter eventuell von einer endlosen Schrauben  feder oder dergleichen beim engsten Quer  schnitt zusammengezogen     wird.     



  Der Düseneinsatz 45 kann beliebig, z. B.  ringförmig usw., ausgebildet werden und die  mit ihm versehene Düse kann auch bei Mo  toren mit     Selbstzündung    und Brennstoffein  spritzung unter Druck     verwendet    werden.  Ebenso     kann    diese Düse zum Beispiel bei       Ölfeuerungen        Anwendung    finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vergaser für flüssige Brennstoffe jeder Art, insbesondere für Schweröle, mit einer besonderen Vergasereinrichtung für die Er zeugung des Anlass- und Leerlaufgemisches, das hinter dem die Motorleistung regulieren den Drosselorgan in die Motorsaugleitung geführt wird und mit einem nach oben sich verengenden, das obere Ende der Brennstoff düse umgebenden und zu der letzteren gleich achsigen Hilfslufttrichter und einem aus elastischen Gliedern bestehenden, zur Brenn stoffdüse gleichachsig angeordneten Haupt lufttrichter,
    der sich unter der Wirkung des Motorunterdruckes erweitern und verengern kann, gekennzeichnet dadurch, dass der Hilfs- lufttrichter (23) und die Brennstoffdüse (10) relativ zueinander in achsialer Richtung ein stellbar und für die verschiedenen Betriebs verhältnisse feststellbar angebracht sind, wo bei der zwischen der Innenfläche des Hilfs- lufttrichters (23) und der Aussenfläche der Brennstoffdüse (10) gebildete Ringraum sich zu einem für den Durchtritt der Zerstäuber luft dienenden ringförmigen Spalt (52) ver engt,
    in dessen Nähe sich stets die Ausfluss- öffnungen der Brennstoffdüse (10) befinden, und dass der Hilfslufttrichter (23) und die Brennstoffdüse (10) in achsialer Richtung des Hauftlufttrichters (T) gemeinsam einstell bar und feststellbar angeordnet sind, wobei die Aussenfläche des Hilfslufttrichters (23) so ausgebildet ist, dass der für die Durchströ- mung der Hauptluft dienende Ringraum zwi schen dieser Fläche und dem Hauptlufttrich- ter (T)
    sich gegen den engsten Durchström querschnitt des letzteren gleichmässig ver engt, so dass die Strömungsgeschwindigkeit der Hauptluft in diesem Raume sich gleich mässig vergrössert. UNTERAITSPRüCHE 1.
    Vergaser nach Patentanspruch, bei dem die elastischen Glieder des Hauptluft trichters an einem Ende im Vergaser gehäuse gelagert sind, während das an dere Ende dieser Glieder unter der direk ten Wirkung des Motorunterdruckes sich in der Richtung der Trichterlängsachse verschieben kann, gekennzeichnet dadurch.
    dass diese Glieder (L1, L,) durch Verbin dung ihrer einen Enden zu mindestens zwei hohlkörperartigen, zur Brennstoff düsenachse gleichachsig angeordneten, aufeinander liegenden, verschieden elasti schen Mänteln vereinigt sind, deren Glie der so gegeneinander versetzt sind, dass die Glieder eines Mantels die Spalten zwischen den Gliedern des anliegenden Mantels zumindest bis zur Höhe der Brennstoffdüsenspitze abdecken,
    wobei die Querschnitte dieser Mäntel während der Erweiterung und Verengung durch die direkte Wirkung des Motorunterdruckes ihre Form ungefähr beibehalten. 2. Vergaser nach Patentanspruch und Un- Unteranspruch 1, mit einem hinter der Regulierstelle für den Brennstoffzufluss in der Brennstoffdüse angeordneten Ein satz mit gapillarwirkung aus Fäden, ge kennzeichnet dadurch, dass diese Fäden aus feinen elastischen Metalldrähten be stehen und der aus diesen Fäden gebil dete Einsatz (45) in der Brennstoffdüse (10) vor den Austrittsöffnungen (49 bezw. 49') der Brennstoffdüse (10)
    derart an geordnet ist, dass die ganze aus der Brenn stoffdüse (10) fliessende Brennstoffmenge durch den Einsatz (45) ohne vorherige Mischung mit Luft hindurchfliesst, wobei der Einsatz (45) je nach dem gewünsch ten Zerstäubungsgrad durch an der Brenn stoffdüse (10) verstellbar angeordnete Mittel zusammengedrückt oder entspannt werden kann, wodurch die feinen Durch flussöffnungen für den Brennstoff im Ein satz (45) verkleinert oder vergrössert wer den können. 3.
    Vergaser nach Patentanspruch, bei wel chem das Anlass- und Leerlaufgemisch un mittelbar hinter der Drosselklappe über ein Regulierorgan in die Motorsaugleitung geführt wird und bei welchem die beson dere Vergasereinrichtung mit in den Brennstoff eingetauchten, den letzteren ansaugenden Hohldochten versehen ist, welche an das Vergasergehäuse ange schlossene Rohre umschliessen, gekenn zeichnet dadurch, dass diese Rohre (8) als Flachrohre mit gelochten Wänden ausge bildet sind und die Luft durch besondere, durch die Dochte und die Rohre (8) ge hende Öffnungen (o) quer zur Längsrich tung der Dochte strömend,
    in deren In neres gelangt und hierbei und beim Ent- langstreichen längs der Innenwand der Rohre (8) mit fein verteiltem Brennstoff gleichmässig angereichert wird.
CH187777D 1934-04-20 1935-04-17 Vergaser für flüssige Brennstoffe jeder Art, insbesondere für Schweröle. CH187777A (de)

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