CH187800A - Leistungsschalter. - Google Patents

Leistungsschalter.

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CH187800A
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description


  Leistungsschalter.    Bei     Leistungsschaltern,    welche den  Stromkreis in einem Lichtbogen unter  brechen, ist es aus vielen     Gründen    vorteil  haft, die Leistung an einer besonderen, von  der     Einschaltstelle    getrennten Stelle abzu  schalten. Hierfür ist hauptsächlich die un  günstigste Beanspruchung massgebend, wel  che auftritt, wenn der     Schalter        unmittelbar     nach dem Einschalten     wieder    ausgelöst wird.  also     beispielsweise    beim     Einschalten    auf be  stehenden Kurzschluss.

   In     diesen    Fällen wird  durch den Einschaltvorgang die Unterbre  chungsstelle vorbelastet, was insbesondere ge  fährlich ist, wenn diese mit einer besonderen  Löscheinrichtung     ausgerüstet    ist. Der Unter  brechungsvorgang kann sich dann in der     Regel     nicht in der vorgesehenen     Weise    vollziehen.  Es können sogar Fehlabschaltungen entstehen.  



  Es ist schon vorgeschlagen worden, Lei  stungsschalter mit zusätzlichen     Abbrenn-          schaltstücken    oder mit zusätzlichen Einschalt  kontakten     auszurüsten.    Die bekannten Kon  struktionen     sind    jedoch indem genannten Be-         triebsfall    nicht verlässlich.

   Infolge der     dabei     auftretenden schweren Beanspruchung durch  mechanische     und        elektrodynamische    Kräfte  können die Schaltglieder bei den     bekannten          Konstruktionen    voneinander     unabhängige    Be  wegungen ausführen und dabei     unerwünschte,     für den     Schaltvorgang    .gefährliche Zwischen  stellungen annehmen.  



  Es sind     Leistungsschalter    vorgeschlagen  worden, die mit einer     Doppelunterbrechung     ausgerüstet sind, derart, dass     das        eigentliche     in einer Schaltkammer arbeitende     Lastschalt-          glied    durch ein damit in     Reihe    liegendes,  durch das     Schaltgetriebe        zwangläufig    mit  betätigtes, in Luft     schaltendes        Trennschalt-          glied    ergänzt wird.

   Die beiden Schaltglieder  bilden     schalttechnisch    .eine Einheit     und    sind in  den beiden     Schaltrichtungen    über den ge  samten Schaltweg     zwangläufig    geführt.  



  Es sind auch Schalter bekannt,     bei    wel  chen zu dem in einer     Löschvorrichtung    ar  beitenden     Lichtbogenkontakt    ein Parallelkon  takt für     Dauerstrom    angeordnet     ist,         Die Erfindung     betrifft    einen     Leistungs-          schalter    mit zwei     Unterbrechungsstellen    und  besteht in :

  der Anwendung eines zwischen  den Schalterantrieb und die beiden Schalt  glieder eingeschalteten     Zwanglaufgetriebes     für die     gemeinsame    Schaltung, jedoch zeit  lich getrennte     Bewegung    der beiden Schalt  glieder, welches die Schaltglieder beim  Schalten .derart     zwangläufig    bewegt, dass dem  einen die     Einschaltfunktion,    dem andern die       Ausschaltfunktion,    zugewiesen wird.  



  Dadurch kann eine weitgehende Verbes  serung der     Betriebsbrauchbarkeit    des     Schal-          ters    erzielt werden.     Ein    solcher Schalter  kann infolge der Anwendung des     Zwanglauf-          getriebes        ebenso        sicher    arbeiten, als hätte er  nur eine einzige durch den Schalterantrieb       betätigte    Schaltstelle.

   Die Erfindung ermög  licht,     Schalter    zu bauen, bei :denen unter  allen     Umständen    vermieden ist, dass bei  spielsweise beim     Einschalten    das Einschalt  glied unter     der    Wirkung der elektrodynami  schen     Kräfte,    :die :dem     Kontaktschluss    ent  gegenwirken,     zurückprellt        1--Lud    damit auch  eine     Ausschaltfunktion    übernimmt.

   Ander  seits aber ist     es        :dadurch,    dass eine besondere       Einschaltstelle    neben der Ausschaltstelle ge  schaffen ist, indem     zwangläufig    dem einen  Schaltglied die Einschah-, dem andern die       Aussehaltfunkttion    zugewiesen ist, auch mög  lich, zu     verhindern,    dass :durch Einschalten  auf einen     bestehenden    Kurzschluss mittels der  eigentlich für das Ausschalten vorgesehenen  Unterbrechungsstelle die eingangs geschilder  ten     Nachteile        :

  hinsichtlich    einer     Vorbelastung     der     beispielsweise    mit einer     Löscheinrichtung          versehenen        Ausschaltstelle        entstehen    können.  Es     besteht    ausserdem beim Schalter nach der  Erfindung der Vorteil, die beiden Schalt  stellen für die ihrer Natur nach voneinander  verschiedenen Vorgänge :der Ein- und Aus  schaltung,     individuell    bemessen zu können.  



  Besonders zweckmässig ist es,     das    Zwang  laufgetriebe     mit    den beiden Schaltgliedern  so zusammenzubauen,     :dass        das    ganze Getriebe  über ein einziges     Übertragungsorgan    vom  Schalterantrieb angetrieben     wird.        Diese        Aus-          bildungsweise    ist     angezeigt,    wenn das Ge-    triebe unter Spannung stehen soll.

       Das    Über  tragungsorgan kann     beispielsweise    eine     Iso-          lierstange    oder eine     Isolierwelle    sein, die zu  dem meist im Schaltersockel eingebauten  Schalterantrieb führt. Bei einem     mehrpoligen     Schalter empfiehlt es sich, das Übertragungs  organ ohne Freiheitsgrad mit dem Zwang  laufgetriebe zu kuppeln, um die     einzelnen     Phasen des Schalters derart     miteinander    zu  kuppeln,     @dass        ,sämtliche    Phasen genau gleich  zeitig geschaltet werden.

   Es kann dabei zum       Beispiel    ein einziges     Zwanglaufgetriebe    für  sämtliche     Phasen    angewendet werden, oder  jede Phase kann ihr eigenes     Zwanglauf-          :getriebe    erhalten. Als     Zwanglaufgetriebe     kann ein solches mit zwei     Führungsbahnen    für  die Ein- und     Ausschaltbewegung    verwendet  werden.

   Man kann auch ein     Zwanglauf-          getriebe    anwenden,     welches    an beiden Hub  enden     umgesteuert    wird,     beispielsweise    durch  Daumen oder Nocken oder durch Elemente,  die eine Sprungbewegung am Hubende aus  führen.  



  Insbesondere kann das     Zwanglaufgetriebe     so     ausgebildet    sein, dass es     ein    Wiederaus  schaltendes Einschaltgliedes     schon    von einer  der Einschaltstellung vorausgehenden Lage  an verhindert und in dieser Lage das Ein  schaltglied     selbsttätig,    insbesondere vermöge  Federspannung in !die Einschaltstellung  drückt.

       Hierdurch        ist    verhindert, dass an       dem    Einschaltglied ein langer Unterbre  chungslichtbogen gezogen     wird,    falls     das    Ge  triebe die     Einschaltbewegung    nicht ganz zu  Ende führt, sondern knapp bevor das Trenn  messer seine     Einschaltlage    erreicht hat, eine       Ausschaltbewegung    ausführt.  



  In der     Zeichnung    sind     Ausführungsbei-          spiele    des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt.     F:ig.    1 zeigt eine Gesamtanordnung  eines     Hochleistungsschalters    mit einem       Zwanglaufgetriebe.    Die     Fig.    2 bis 11 zeigen  andere     Ausführungsformen    des     Zwanglauf-          getriebes.     



  In     Fig.    1 ist 1 oder Schaltersockel, wel  cher den Isolator 2     trägt.    Der     Isolator    2  trägt die Schaltkammer 3a und 3b,     und    diese       träg-        ,das        Getriebegehäuse    4. Der metallene      Teil 3a     bildet    den Flüssigkeitsbehälter. In  ihm ist das feststehende     Schaltstück    6 be  festigt.

   Er enthält eine Flüssigkeit, mit  deren Hilfe der Lichtbogen gelöscht wird,  zum     Beispiel    Wasser, und eine     Spritzvor-          richtung,    welche bei der Abschaltung Flüs  sigkeit aus dem     Behälter    in die darüber  befindliche     Dampferzeugungskammer    5 för  dert.     Die        Dampferzeugungskammer    5     ist     zum Beispiel als     elastische    Expansionskam  mer ausgebildet und in dem Isolierzylinder  3b angeordnet, der von 3a     getragen    wird.

    Das Getriebegehäuse 4 ist aus Metall. 7 ist  der bewegliche     Schaltstift.    8 ist die     Strom-          ansohlussfahn:e,    welche mit dem feststehen  den     Schaltstück    6 verbunden ist. In dem Ge  triebegehäuse 4 ist die Achse A des Trenn  schaltgliedes 9     gelagert.    10 ist der feste  Kontakt des     Trenuschaltgliedes.    Er ist an  dem Isolator 11 befestigt. 12 ist .die Strom  anschlussfahne. H     ist    die im Getriebegehäuse  4     gelagerte        Hauptschaltachse.    Um diese ist  der Schalthebel     ,S    des     Schaltstiftes    7 drehbar.

    Der Schalthebel<B>S</B> bewegt den Schaltstift 7  mit Hilfe eines Lenkers 13. 14 und 15 sind  in dem     Getriebegehäuse    angeordnete     Schienexi     für die Führung des Schaltstiftes 7 und für  die     Stromabnahme    von ihm. Sie sind durch  ein leitendes     Band    16 mit dem     Trennschalt-          nlied    9 verbunden. Um die     Hauptschaltachse     11 ist ausserdem die     Führungsscheibe    F dreh  bar, welche mit dem Schalthebel     S    fest Ver  bunden ist. Die Führungsscheibe F und der  Schalthebel     aS'    bilden zusammen das Zwang  laufgetriebe.

   F besitzt eine     sehleifenförmige     Nut, welche aus den beiden Teilen 21 und  22     besteht.    2,3 und 24     sind    drehbare Sperr  nasen, welche unter dem     Druck    von Blatt  federn 25     bezw.    26 normalerweise in die Nut  vortreten und     leim        Vorbeilaufen    der in der  Nut 2,1, 22 geführten Rolle 27     entgegen    dem.  Federdruck     zurückweichen,    jedoch nur, wenn  die Rolle 2.7 von der einen Richtung her  gegen die Sperrnasen anläuft.

   T ist der an  getriebene     Hebelarm,    des     Trennschaltgliedes     9. 17     ist    eine isolierende     .Schaltstange,    welche  von der im Schaltersockel 1     .gelagerten    An  triebswelle 1,8 aus mit Hilfe     einer    Kurbel    19     angetrieben        wird    und die     Antriebskraft          auf,das        Zwanglaufgetriebe    überträgt.

   20 ist  der in     dem        Schaltersockel        eingebaute    An  trieb, beispielsweise ein     Druckluftantrieb     oder     esn    Federantrieb.  



  In der bezeichneten geschlossenen Schal  terstellung fliesst der Strom von der An  schlussfahne -8 durch das     Schaltstück    6, den  Schaltstift 7, die leitenden Schienen 14, 15,  das Stromband 1,6, das     Trennschaltglied    9  und den Kontakt 10 zur     Anschlussfahne    12.  Bei der Ausschaltbewegung wird die An  triebskurbel 19 durch den Antrieb 20 im       Linksdrehsinn    gedreht.

   Die Schaltstange 17  dreht also den     .Schalthebel        S        und    die Füh  rungsscheibe F in .dem gleichen     Drehsinn.     Während der     Schaltstift    7 durch den Schalt  hebel     S    gehoben wird, bleibt das Trenn  schaltglied 9 zunächst in der geschlossenen  Lage. Die Rolle 2-7 des Hebelarmes ist näm  lich während des     ersten    Teils des Hubes in  dem konzentrisch zur Achse H verlaufenden  Teil der Nut 2'1     .geführt    und dadurch in ihrer       Lage    fixiert.

   Während des letzten Teils  des Hubes wird der Rollenhebel T durch das  abgebogene Ende der Nut 21 im Uhrzeiger  sinn gedreht und dadurch .das Schaltmesser  9 geöffnet. Kurz vor der     Endstellung    legt  sich die federnd     gehaltene    Sperrnase 23 hin  ter die Rolle 27 und verhindert, dass bei  dem folgenden     Einschaltvorgang    die Rolle 27  in der gleichen Nut 2.1 zurückläuft. Die  Rolle     gleitet    somit beim Einschalten zu  nächst in dem mit Bezug auf die Achse H  konzentrischen Teil der Nut 22, und da  durch bleibt beim     Einschaltvorgang        das     Trennmesser 9 zunächst offen und     wird    in  der offenen Lage gesperrt.

   Erst im letzten  Teil der Einschaltbewegung gelangt die  Rolle 27 .in den gerade verlaufenden     obersten     Teil der Nut 2.2. Infolgedessen wird der  Rollenhebel Tim     Uhrzeigersinn    gedreht und  das     Schaltmesser    eingeschaltet.     Das    Ein  schalten erfolgt dabei, wenn der     Schaltstift     7 bereits :den     Kontakt    mit dem Schaltstück 6  geschlossen hat. Der     Stromkreis    wird     somit     durch das Trennmesser 9 geschlossen.

   Wie  aus der Zeichnung     ersichtlich,    kann die      Sperrnase     ,24,    die im Ruhezustand     unter    Ein  wirkung der Feder 26 in der Nut 22 liegt und  beim     Einschalten    von der Rolle 27 vorüber  gehend     beiseite    gedrückt     wird,        in    die Nut       zurückfedern,    sobald die Rolle 2.7 am     obern     Ende der Nut 22     angekommen        ist    und ver  hindert so, dass die Rolle 27 in der     gleichen     Nut 22 zurückläuft.

   Diese Einrichtung     des     zwischen dem     Schalterantrieb    und die Schalt  glieder     eingeschalteten        Zwanglaufgetriebes     bewirkt also, dass durch das     Zwanglaufge-          triebe,        das    die beiden     Schaltglieder    7 und 9       gemeinsam        schaltet,    aber zeitlich getrennt  bewegt, dem Schaltglied 9 nur die Einschalt  funktion, dem Schaltglied 7 die Ausschalt  funktion zugewiesen     wird.    Es ist also un  möglich gemacht,

   dass beispielsweise unter  .der Wirkung der dem     Kontaktsehluss        mit-          tels        des     9 entgegenwirkenden       elektrodynamischen    Kräfte dieses Schaltglied  eine ungewollte rückläufige     Bewegung    aus  führt und damit     eine        Ausschaltfunktion     übernimmt. Die Ausschaltfunktion kann bei  einem solchen Getriebe immer,     zum    Beispiel  auch beim Schalten auf einen bestehenden       Kurzschluss,    nur vom Schaltglied 7 übernom  men     werden.     



  Wenn man weiterhin noch den Fall be  rücksichtigen will, dass     während    der     Ein-          srhaltbewegung    kurz vor     Erreichen    der End  stellung der Antrieb die     Einschaltbewegung     aus irgend einem     Grunde    nicht     weiterführt,     was zum Beispiel durch plötzliches Nach  lassen oder gar Ausbleiben der Antriebskraft       infolge    Versagens der Druckluftzufuhr oder  dergleichen     verursacht    sein kann,

   so kann  man die in     Fig.    1     dargestellte        Einrichtung     des     Zwanglaufgetriebes        folgendermassen    wei  ter ausbilden. Man ordnet die .Sperrnase 24  so an und bildet     ihre    Gestalt, zum Beispiel  durch eine geeignete     Abschrägung    ihrer  Stirn, so     aus,        dass    sie schon, bevor die Rolle  27 die äusserste     Stellung    in der Nut 22 beim       Einschaltvorgang    erreicht bat,

   wieder die  Nut 22 gegen Zurücklaufen der Rolle ver  sperrt und infolge ihrer Stirnform und ihrer  Federung noch     weiterhin    einen zusätzlichen  Druck im     E-inscheltsinn        auf    die Rolle aus-    übt. Sie schnellt dann auch unabhängig von  der Kraft des eigentlichen Schalterantriebes  das Schaltglied 9 vollends in die Einschalt  stellung.  



  Es ist ohne     weiteres    vorstellbar, dass eine  solche Einrichtung auch dann von grossem  Nutzen     ist,    wenn indem Falle, dass auf einen  bestehenden Kurzschluss geschaltet wird,     die          Wiederausschaltbewegung    des Getriebes und  des Schaltgliedes 7     etwa    bereits zu einem       Zeitpunkt        einsetzt,    bevor das Schaltglied 9  vollkommen in die Einschaltstellung gelangt  ist.

   Auch dann wird     durch    die vorstehend  angegebene weitere     Ausbildung    erreicht, dass  das     .Schaltglied    9 zwecks     Vermeidung    von       Abbrand    an seiner Kontaktstelle unabhängig       von,der    bereits einsetzenden     WiederausschaIt-          bewegung    des Schaltgliedes 7     unter    allen       Umständen    durch -die entsprechend ausgebil  dete Nase 24 vollends .bis in die Einschalt  stellung geworfen wird.

   Das Trennmesser  wird also auch in diesem Falle, wo bereits  in der Regel ein     Einschaltlichtbogen    an ihm  gezündet worden ist, geschlossen, obwohl sich  der Schaltstift 7 unter der Wirkung der  Ausschaltfeder des     Antriebes    wieder in die  Ausschaltstellung bewegt. Es     ist    hierdurch  verhindert,     dass    ein langer Lichtbogen an dem       Trennmesser        gezogen    wird.  



  Besondere Sperrnasen 23, 24 zum Um  steuern können vermieden werden, wenn man  die     doppelte    Führungsbahn nach     Fig.    2 aus  bildet. Hierbei ist an den     Abzweigstellen     der Führungsbahnen 30, 31 je ein     Fortsatz     32     bezw.    33 vorgesehen. Der     Fortsatz    32  bildet eine     Verlängerung    der Führungsbahn  30, der     Fortsatz    33 eine Verlängerung der  Führungsbahn 31. Der geführte Teil 34 be  sitzt die Form eines Schiffchens und ist um  .die Achse 35 drehbar.

   Er läuft daher aus  der gezeichneten     Endstellung    im     Fortsatz    32  der Führungsbahn in die in der     Richtung     seiner Längsachse befindliche Führungsnut  30 hinein. Beim Rückgang, wenn er in dem       Fortsatz    33 steht, läuft er dagegen in die Nut  31     hinein.     



  Die     Fig.    3 und 4 zeigen ein     Zwanglauf-          getriebe,    welches seine     Antriebsbewegung         durch eine sich bei der Ein- und Ausschalt  bewegung in gleicher     Richtung    drehende  Welle 36 vom     Sohalterautrieb    aus erhält. Die       Fig.    3 zeigt das Getriebe in der Einschalt  stellung. 37 ist das Ausschaltglied, 38 das  Einschaltglied. Beide Glieder sind in diesem  Fall ganz einfache Schaltstifte, welche     zwi-          #chen    feststehende     fedeimde    Kontakte 39       bezw.    40     eintreten    können.

   Das feststehende  Schaltstück 39 befindet sich in einer Schalt  kammer 41, welche zum     Beispiel    eine Ex  pansionskammer oder die     Blaskammer    eines       Druckluftschalters    sein kann. Die Stifte 3 7  und 38 sind an einem     Lenker    44 befestigt.  Dieser sitzt drehbar an dem Zapfen 45 des  kurbelarmes 46, der von der Halbwelle     II     gedreht     wird.    47 und 48 sind Führungen für  die     Stifte    37, 38.  



  Der .Strom wird durch die     Stromanschluss-          fahne    49 dem festen Kontakt 39 zugeführt,  fliesst über den Stift 37, den Lenker 44 und  den Stift 38 dem Kontakt 40 zu und wird  von diesem     über    die     Stromanschlussfahne    50  abgenommen.  



  Bei der Ausschaltung wird die Welle 36  vom     Schalterantrieb    in der     Linksdrehrich-          tung    gedreht. Die Kurbel 46 dreht sich im       Linksdrehsinn    und der Lenker 44 führt dabei  um den Zapfen 45 eine Drehung im Rechts  drehsinn aus, da die beiden Schaltstifte 37  und 38 in ihren Führungen 47 und 48 gerade  geführt werden. Nach einer     45grädigen    Dre  hung des Kurbelarmes 46     liegt    daher .der  Lenker 44     horizontal.    In dieser Stellung hat  der Ausschaltstift 37 das     .Schaltstück    39 be  reits verlassen. Der Kontakt zwischen 3:8 und  40 ist dagegen     noch    geschlossen.

   Nach  einer weiteren Drehung um 45   ist der  Lenker 44 um 45   gegen die Horizontale  geneigt. Der Stift 38 steht wieder in der  in     Fig.    3 :gezeichneten Stellung. Der Kon  takt     38;4.0    ist also nach wie vor geschlossen.  Der Stift 37 hat dagegen bereits die Mün  dung der Löschkammer verlassen. Nach einer  weiteren Drehung um weitere 45   befindet  sich der Zapfen 45 vertikal über der Welle  H, der     Lenker    steht vertikal. Der Stift 38  hat nun bereits die     Kontaktstücke    4,0 ver-    lassen. Der     Stift    37     steht    in seiner     höchsten     Stellung.

   Nach     weiteren    45   Drehung ge  langt,das Getriebe in. die in     Fig.    3     punktiert          eingezeichnete        Stellung,    welche die Aus  schaltstellung ist. Der Stift 38 steht nun in  der grössten" Entfernung vom Kontakt 40.  Der     Stift        .37        steht    vor der     Löschkammermün-          dung.    Die     Einschaltbewegung    geht von der  in     Fig.    4 gezeichneten     Ausschaltstellung     aus. Der der Welle 36 mitgeteilte Drehsinn  bleibt der gleiche, .das heisst links herum.

    Hierbei ,dreht     sich    zunächst der Lenker 44  im     Rechtsdrehsinn,    so     dass    er nach     45grädiger     Drehung der Hauptwelle     I1    in die horizon  tale .Stellung gelangt. Infolgedessen geht zu  erst der     .Schaltstift    37 nach abwärts und  schliesst nach einer weiteren Drehung um  45   den Kontakt     in    der     .Schaltkammer    41,  während der Schaltstift 38     noch    vor dem  Kontakt 40 steht.

   Der     Kontaktsehluss    zwi  schen. 38 und     40    erfolgt erst, wenn sich der  Zapfen 4.5 vertikal unterhalb der Hauptwelle  H und     daher,der        Lenker    44 in der vertikalen  Lage befindet. Die in     Fig.    4 gestrichelt     ein-          gezeichnete        Stellung    stellt wieder die Ein  schaltlage ,dar.  



  Es ist ersichtlich,     dass.    sich bei der Aus  schaltung die Kontaktunterbrechung in der  Reihenfolge 37, 38 vollzieht, bei der Ein  schaltung der     Kontaktschluss    in der gleichen  Reihenfolge, so dass also der Stromkreis  immer in der Schaltkammer 41 unterbrochen  und an dem Kontakt 40 geschlossen wird.  



  Die     Fig.    5 bis 11 stellen eine Ausfüh  rungsform eines     Zwanglaufgetriebes    dar,  welches aus einem treibenden, mit dem       Trennschaltglied    in Anschlag kommenden  und mit dem     Leistungsschaltglied    fest ver  bundenen Getriebeteil     (r8,        S'1    und      & )    und  aus einem an den Hubenden seine relative  Lage zudem treibenden     Getriebeteil        ändern-          den,    eine     Sprungbewegung    ausführenden Füh  rungsteil (F) für das     Trennschaltglied        besteht.     



  Die     Fig.    5 zeigt eine Vorderansicht, die       Fig.    6 eine Seitenansicht des Getriebes. H  ist die     Hauptschaltachse    und A ist die  Achse des     Trennschaltgliedes    109. -130, 131  und 132 sind die Lager für die Achsen H           und.    A,     welche        in    dem     nicht        mitdargestell-          ten    Getriebegehäuse befestigt sind.     S    ist der       Schalthebel    des ebenfalls nicht     mitdarge-          stellten.    Schaltstiftes.

       S,.    und     S2    sind die  Schalthebel für das     Trennschaltglied    109,  die gegeneinander um einen Winkel c ver  setzt     sind,    der etwas kleiner ist, als der     Ge-          samtschaltwinkel        a    des antreibenden Ge  triebeteils, der durch die drei Schalthebel       S,        S:,    und     SZ        gebildet    wird.

   Diese sind mit  einander starr gekuppelt, zum Beispiel durch       Klauenkupplungen.    F ist eine Segment  scheibe, welche drehbar auf den Naben der       Schalthebelgruppe   <B>8,</B> und     S,    und     S    gelagert  ist. Diese     Segmentscheibe    ist der Führungs  teil, welcher den     Zwanglauf    der beiden  Schaltglieder 107 und 109     vermittelt.    Sie  ist durch eine     Mittelstellungsfeder    133 mit  der     Schalthebelgruppe    verbunden.

   Die     Mit-          telstellungsfeder        besitzt    zwei verlängerte  Schenkel 134     und    1,35, welche mit Stiften  136, 137, 138 und 139 zusammenarbeiten. Die  Stifte 136, 137,<B>138</B> sind mit der Segment  scheibe F verbunden.

   Der Stift 139 sitzt in  dem     Antriebshebel        S,.    Wird somit die An  triebshebelgruppe festgehalten und das Seg  ment F im     Linksdrehsinn    gedreht, dann  legt sich der an dem Segment befestigte  Stift<B>136</B> gegen den Schenkel 134 der Mit  telstellungsfeder 133, und diese wird ge  spannt, da ihr Schenkel 135     durch    den am  Schalthebel     SZ    befestigten Stift 139 fest  gehalten     wird.    Sie kann so lange gespannt  werden, bis der Stift 138 sich gegen den  Federschenkel 135 legt und dadurch die  relative Verdrehung des Segmentes F gegen  die Schalthebel     S1    und     SZ    begrenzt.  



  In der umgekehrten Drehrichtung der       Segmentscheibe    F legt sich der Segment  stift 136 gegen den Federschenkel 135, und  die     Mittelstellungsfeder    133 wird     daher    so  lange gespannt, bis sich der     Segmentstift     137 gegen den -festgehaltenen Federschenkel  134 legt. Die     Segmentscheibe    F ist also       zwischen    den     Antriebswellen        S1    und     SZ    unter       Spannung    der Feder 133 begrenzt drehbar  angeordnet.  



  Der Schalthebel     S2    trägt den     als    Rolle    ausgebildeten Anschlag 140, und der Schalt  hebel     S',    welcher an seinem obern Ende  gekröpft ist, trägt den ebenfalls als Rolle  ausgebildeten Anschlag 141. Mit Hilfe die  ser Anschläge bewegen die Schalthebel     S1     und     SZ    den Trennschalter 109. T ist der  geführte     und    angetriebene Hebelarm des       Trennschaltgliedes    109. Dieser Hebelarm  trägt in einem mittleren Ausschnitt eine  Rolle 142, welche um eine Achse 143 drehbar  ist. Mit Hilfe dieser Rolle wird der Hebel  arm T auf dem Kreisumfang der Segment  scheibe F geführt.

   Ausserdem besitzt der  Hebelarm T nach Führungskurven ge  formte     Führungsnuten    144 und 145. In  diese Führungsnuten greifen die beiden als  Rollen ausgebildeten Anschläge 140     bezw.     141 der Schalthebel     S1    und     S2    ein. Die Füh  rungskurve der Nut 144 wird durch eine  Gegenkurve 146 und die Führungskurve  145 durch eine Gegenkurve 147 ergänzt.  Diese Gegenkurven sind in einer ganz be  sonderen Weise ausgestattet und angeordnet,  so dass nur im letzten Teil des Hubes eine       zwangläufige    Führung der Rollen in der  Nut stattfindet. Eine weitere Wirkung die  ser Gegenkurven wird in dem nachstehenden  beschrieben.  



  Die     Segmentscheibe    F besitzt eine kreis  runde     Segmentbahn    148, deren beide Enden  149 und 150 schräg zu Tangenten der Kreis  bahn 148 verlaufen. Diese Formgebung der  Ablaufenden der     Segmentbahn    ist von be  sonderer Bedeutung für die Funktion der       Segmentscheibe.    In     Fig.    5 steht die     Seg-          mentscheibe    F in ihrer Mittelstellung in  bezug auf die Schalthebel     S1    und     S2.    Hier  bei stehen die Rollen 140 und 141 genau  über den Punkten 151 und 152 der     Seg-          mentbahn,    wo die schrägen Auflaufkanten  149,

   150 beginnen. Bei der stärksten rela  tiven Verdrehung der     Segmentscheibe    F ge  genüber dem Schalthebel<B>8,</B> wie sie in       Fig.    7     dargestellt    ist, liegt dagegen die  äusserste Kante 153 der     Segmentbahn    be  reits rechts von der     Verbindungsgeraden     zwischen Mittelpunkt der Rolle 141 und  Achse H.

             Die        Fig.    7, B. 9, 10 und 11 zeigen die  aufeinanderfolgenden Schaltstellungen des       Getriebes    bei der     Ausschaltung.    Für die Er  klärung der Wirkungsweise wird von der  Ausschaltstellung des     Stiftes    10:7 ausgegan  gen,     das    heisst von der     Fig.    11 aus.  



  Aus dieser Stellung möge der :Schalter  eingeschaltet werden. Der     Gesa.mtsehalt-          winkel,    welchen dabei der treibende Ge  triebeteil zurücklegt, ist mit     a        bezeichnet.     Der     Gesa.mtschaltwinkel    :des     Trennschalt-          gliedes    109 ist b. In der Stellung,     Fig.    11,  liegt die Rolle 140 des Schalthebels     .SZ    an  der     Führungskurve    der Nut 144 des Hebel  armes T an und sperrt dadurch das Trenn  messer 109 in der Einschaltrichtung.

   Mit  der Führungsrolle 142, :die sich in     Fig.    11  mit der Rolle 140 deckt,     sitzt,der        Hebelarm     T auf der     Kreisbahn    der     Segmentscheibe    auf.  Wird nun durch :die     Einsohaltkraft    das       Schalthebelsystem    8,     S,    und     B.    in der       Rechtsdrehrichtung    gedreht, so tritt die  Rolle 140 aus der Nut 144 des Hebelarmes  T heraus. Die Führungsrolle 142 rollt dabei  auf der     Segmentbahn    148.  



       Fig.    10 zeigt :das Getriebe in dieser ersten  Phase der     Einschaltbewegung.    Der Schalt  hebel 8 hat etwa den dritten Teil des Ein  schaltwinkels     a    zurückgelegt. Das Trenn  messer .<B>109</B> wird in der     Ausschaltstellung     durch     :die    die Führungsrolle 14:2 blockierende       Segmentscheibe    F gesperrt.

   Die     Se:gment-          scheibe    befindet sich dabei in ihrer oben be  schriebenen     Mittelstellung    mit Bezug auf :die  Schalthebel 81 und     8,    und bleibt in dieser  Stellung, bis bei der weiteren Drehung der  Punkt 1..51 der Ablaufkante unter die Füh  rungsrolle 142 gelangt. Der Führungspunkt       15-1,    in welchem die Rolle 142 sich mit der       Segmentbahn    berührt, liegt dabei links von  der Verbindungsgeraden der Achsen A und  H. Die Verbindungsgeraden 154-A und  154-H bilden also     miteinander    einen  stumpfen Winkel.  



  In der in     Fig.    9     dargestellten        Stellung     hat sich die     Sehalthebelgruppe    noch weiter  nach der     Einschaltstellung    hin bewegt. Der  Schalthub des Schalthebels 8 ist     fast    voll-    endet. Einen Augenblick vor der in     Fig.    9  dargestellten     Stellung    ist     :die    Anschlagrolle  141 des Schalthebels     81    mit der Kurve 145  des Hebelarmes T in Anschlag gekommen.

    Sie hat dadurch das     Trennschaltmes        s-er    109  um einen     kleinen    Winkel d gegen die Ein  schaltlage zu gedreht. Durch die Drehung  des Hebelarmes T hat sich der stumpfe Win  kel     -4-142.-H        etwas    gestreckt, und :da  durch wurde durch die über die schräge Ab  laufkante 149 der     @Segmentbahn    abrollende  Rolle 142 die     Segmentscheibe    F im Rechts  drehsinn zur .Seite gedrückt. Die     MitteIstel-          lungsfeder    133 wurde :dabei gespannt, wie.

    aus der gegenseitigen Stellung der     Stifte   <B>139</B>  und 136 in     Fig.    9 ersichtlich ist. Das Seg  ment :drückt also von nun an mit der Kraft  der gespannten Feder von rechts nach     links     gegen die     Führungsrolle    142. Durch -die Fe  derung des     ,Segmentes    wird der Schlag auf  genommen, mit welchem die Rolle 141 auf  den     Hebelarm    T auftritt. Das federnde Seg  ment wirkt also schlagdämpfend.  



  In der in     Fig.    8 dargestellten     Stellung     haben sich :die Hebel noch weiter in der Ein  schaltrichtung gedreht. Die Rolle 141 des  Schalthebels 8, hat dabei den     Hebelarm    T  soweit gedreht,     :dass    die Führungsrolle 142  genau in die Verbindungsgerade der Achsen  <I>A</I> und<I>H</I>     gelangt.    In :dieser Strecklage hat  die Rolle 142 die     Segmentscheibe    F soweit  nach rechts zur Seite gedrückt,     dass    die Rolle  hinter :dem Endpunkt     1,5.3    der     Segmentbahn     steht.

   Die     Mittelstellungsfeder    133 des Seg  mentes weist in     :dieser    :Stellung die     stärkste     Spannung auf, wie aus der Stellung der  Stifte 13:6, 139 ersichtlich ist. In dieser .Stel  lung ist der     Hebelarm    T     zwischen    die auf  seine Rolle     :142    federnd drückende Segment  scheibe F und :den Schalthebel 81 einge  klemmt und dadurch     zwangläufig    geführt.

    Bei der Weiterdrehung im     Einschaltsinn     wird :die Rolle 142 über :die Verbindungs  gerade der ,beiden Achsen<I>A -</I>     FI,        also    über  die Strecklage hinaus gedreht und damit  wieder auf die schräge Anlaufkante 149 der       Segmentbahn    hinausgeschoben, wie aus       Fig.    7 ersichtlich     ist.    Von dem Augenblick      an, wo die Rolle     142        wieder    über die Kante  153 gelangt,     beginnt        das    Führungssegment  F selbsttätig,

       vermöge    der     gespannten    Feder       13,3,        seine    Lage gegen die Schalthebel     S,    und       S2,    also mit Bezug auf den     treibenden    Teil  des Getriebes zu verändern. Es führt näm  lich eine     Art        Sprungschaltung    aus, durch  welche es den     Sperrsinn    für das Trennschalt  glied 109 umsteuert.

   Inder Schaltstellung,       Fig.    7, ist     bereits    der früher nach links ge  richtete stumpfe Winkel A - 142     --    H nach       rechts,durchgedrückt.    Das     Zwanglaufgetriebe     ist     ,dadurch    umgeschaltet, weil die Führungs  rolle 142 nunmehr     auf,die    kreisförmige     Seg-          mentbahn        148        hinausläuft    und dadurch das  Trennmesser 109 in der     eingeschalteten    Stel  lung gesperrt hält,

       wenn    sich nunmehr die       Schalthebelgruppe     &      S,    und     S\    in der Aus  schaltrichtung (im     Linksdrehsinn)    bewegt.  



  In der in     Fig.    5 dargestellten Einschalt  stellung liegt die Rolle 141 des     ,Schalthebels          Sl    an der Kurve 145 des Hebelarmes an und  sperrt das Trennmesser 109 in der Einschalt  lage.  



  Falls die Einschaltkraft in :der in     Fig.    8       gezeichneten    .Stellung aussetzt, die Schalt  hebel also durch die     Ausschaltfedern    in der  Ausschaltrichtung, das     heisst    im Linksdreh  sinn,     zurückgerissen    werden, wird     das    Trenn  messer 109     durch    zweierlei Wirkungen wie  der geöffnet.

   Einerseits drückt die Segment  scheibe F     mit    ihrer fast radial stehenden  Kante 155 gegen die     Führungsrolle    142 des       Hebelarmes    T und dreht ihn daher um die       Achse    A im     Rechtsdrehsinn.    Der Winkel       -4-142-H        wird    also wieder nach links  durchgedrückt.

   Anderseits ist die Rolle 141  soweit in die Nut 145     hineingelaufen,        dass    sie  sich bei einer Linksdrehung gegen die     Gegen-          kurve    147 legt und somit ebenfalls das  Trennmesser     zwangläufig    mit dem Last  schaltglied in die Ausschaltstellung zurück  bringt.  



       Diese    Verhältnisse ändern sich aber im  allerletzten Teil des Einschalthubes, welcher  in     Fig.    7     dargestellt    ist. In dieser     Stellung          ist    das     Iimtschaltglied    bereits soweit in die       Einsohaltlage    bewegt, dass an ihm     ein    Strom-         übergang    stattfinden kann, und ausserdem  steht das Trennmesser 109 schon so nahe dem  festen Kontakt, dass auch an ihm ein Ein  schaltlichtbogen gezündet werden kann.

   Es  darf also aus dieser Stellung kein Wieder  öffnen des Trennmessers stattfinden,     um     seine     Zerstörung    durch einen     .Stehlichtbogen     zu verhindern.  



  Wenn     in,der    in     Fig.    7 dargestellten Stel  lung die     Einschaltkraft    ausbleibt, wird das  Weiterbewegen des Trennmessers 109 in die  Einschaltstellung trotz einer Ausschaltbewe  gung der Schalthebel auf zweierlei Weise  bewirkt. Einerseits ist in dieser     Stellung     die Führungsrolle 142 schon so weit über die  Strecklage<I>A -</I>     Il    durchgedrückt, dass sie  auf -der schrägen     Auflaufkante    149 der     Seg-          mentbahn    steht.

   Das Segment drückt nun       selbständig    vermöge seiner Federspannung  die Rolle     142!    mit einer starken Kraftkom  ponente nach oben, wodurch sich :der Hebel  arm<I>T</I> im     Linksdrehsinn    um die Achse<I>A</I>  dreht. Das Trennmesser wird somit durch  .die     Kraftdes    zurückfedernden     .Segmentes    F  in die Einschaltlage gedrückt. Infolge der       keilartigen    Wirkung der Auflaufkante 149  ist die Kraft gross.

   Falls die Feder     133    zu  dieser Funktion nicht genügend stark ist,  drückt bei .der weiteren Linksdrehung der       Schalthebelgruppe    der in den Hebel     SZ        ein-          geschweisste    .Stift 139 über den Federschen  kel     134    auf den     Segmentstift    137 und nimmt  dadurch das Segment     zwangläufig    mit.  



  Anderseits wird das Trennmesser 109 aus  ,der in     Fig.    7 dargestellten Stellung auch  durch hie Rolle 141 des nach links gehen  den Schalthebels     S:,    in die Einschaltlage ge  drückt. Diese Rolle hat sich nämlich aus  ,der in     Fig.    8 dargestellten Stellung wieder  nach unten zu aus der Nut 145 heraus  bewegt und     ist        dadurch        unter    die Spitze 156  der Gegenkurve 147 gelangt.

   Da diese Spitze  ausserdem rechts von der Verbindungsgeraden  der Achsen A und H steht, bildet der Druck  punkt 156     zusammen    mit den Drehpunkten  A und H einen Winkelhebel, dessen durch  den Hebelarm T gebildeter     Schenkel    durch  einen auf die     .Spitze    1,56 von     unten    nach      oben     gerichteten    Druck nach rechts aus  weicht. Dieser Druck kommt zustande,  wenn sich die Rolle 141 auf der     gante    157  der Gegenkurve abrollt.  



       Das    Wiederausschaltendes Trennmessers  109 ist also schon von der in     Fig.    7     .dar-          gestellten    Lage an     einerseits    durch die Aus  bildung der     Auflaufkante    149 des     Führungs-          sebmentes    F, anderseits durch die Ausbil  dung der Führungsnut 145 des Hebelarmes  T mit ihrer Gegenkurve 147 verhindert.  



  Erst am Ende -der Ausschaltdrehung der       5chalthebelgruppe    wird der     Trennschalter     <B>109</B> :durch     Anschlag    der Rolle 140 an den  Hebelarm T geöffnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Leistungssohalter mit zwei Unterbre chungsstellen, gekennzeichnet durch ein zwi schen den Schalterantrieb und die Schalt glieder eingeschaltetes Zwanglaufgetriebe für die gemeinsame Schaltung, jedoch zeitlich ge trennte Bewegung .der beiden Schaltglieder, welches die .Schaltglieder beim Schalten der art zwangläufig bewegt, dass dem einen die Einschaltfunktion, dem andern die Aus- schaltfunktion zugewiesen wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, -dass das Zwanglaufge- triebe mit den beiden Schaltgliedern so zusammengebaut ist, dass das ganze auf der Spannungsseite befindliche Getriebe beim Schalten über ein einziges Über tragungsorgan durch den Schalterantrieb betätigt wird. 2.
    Schalter nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein Zwanglaufgetriebe mit zwei Führungsbahnen für die Ein- und Ausschaltbewegung. 3.
    Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwanglauf- getriebe so ausgebildet ist, dass es ein Wiederausschalten des Einschaltgliedes schon von einer der Einschaltstellung vorausgehenden Lage an verhindert und dieses beim Schalten selbsttätig in die Einschaltstellung drückt.
    4. Schalter nach Patentanspruch, gekenn- zeichnet durcheinZwanglaufgetriebe, wel ches anbeiden Hubendenumgesteuertwird. 5. Schalter nach Patentanspruch, in mehr phasiger Ausführung, dadurch gekenn- zeichnet"dass das Übertragungsorgan, wel ches die Antriebskraft auf das Zwanglauf- getriebe überträgt, ohne Freiheitsgrad mit .dem Zwanglaufgetriebe gekuppelt ist. 6.
    Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwanglaufge- triebe einen treibenden, mit dem Trenn schaltglied beim .Schalten in Anschlag kommenden und mit dem Leistunbo-s- schaltglied fest verbundenen Getriebe teil und einen an den Hubenden seine relative Lage zu dem treibenden Ge triebeteil ändernden Führungsteil für das Trennsehaltglied aufweist. 7.
    Schalter nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsteil ein Segment mit kreisförmiger Füh- rungsbahn ist, welches durch eine l1lit- telstellungsfeder begrenzt drehbar 7wi- .schen zwei starren, um einen Winkel versetzten Anschlaghebeln gehalten wird. B.
    Schalter nach Unteranspruch 6, ,gekenn zeichnet durch eine solche Ausbildung .des Führungsteils, dass dieser :das von ihm geführte Schaltglied beim Schalten von einer der Einschaltstellung benach barten Lage an selbsttätig in die Ein- schaltstellung drückt. . 9.
    Schalter nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablaufenden der kreisförmigen Segmentbahn schräg zu Kreistangenten derselben verlaufen. 10.
    Schalter nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der auf dem Füh rungsteil geführte Hebelarm des einen Schaltgliedes beim Schalten mit den An- schlaghebeln des treibenden Getriebeteils nach Art eines Kniehebels zusammen wirkt, welcher zu beiden Seiten seiner Strecklage arbeitet.
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