CH187838A - Wähler. - Google Patents

Wähler.

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CH187838A
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Telefonaktiebolaget L Ericsson
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Ericsson Telefon Ab L M
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  Wähler.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen beispielsweise in     Fernsprech-    und  Signalanlagen verwendbaren Wähler, wel  cher zur Betätigung einer beliebigen Kon  taktgruppe aus einer Anzahl von Kontakt  gruppen mit Hilfe eines hin- und herbeweg  ten Treibgliedes veranlasst werden kann.  



  Die     Erfindung    ist in der Hauptsache ge  kennzeichnet durch ein von dem Treibglied  getrennt angeordneten     Kontaktbetätigungs-          glied,    welches mit einer längs einer Reihe  von Kontaktgruppen fest angeordneten Füh  rungseinrichtung so     zusammenwirkt,    dass es  bei der Hin- und     Herbewegung    des     Treib-          gliedes    eine stufenweise Versetzung von Kon  taktgruppe zu     Kontaktgruppe    erhält, und  dass bei jeder Stufe der Versetzung veran  lasst wird,

   dass das     Kontaktbetätigungsglied          zwangläufig    eine für die Betätigung der der       betreffenden    Stufe zugeordneten Kontakt  gruppe wirksame Lage annimmt. Das     Kon-          taktbetätigungsorgan    kann auch selbst als  kontaktschliessendes Organ     dienen,    wobei es    in den elektrischen     greis    eingehen     wird,    der  geschlossen wird, wenn das     Kontaktbetäti-          gungsorgan    zum Beispiel mit einer Kontakt  feder in der zu     betätigenden    Kontaktgruppe  Kontakt macht.  



  Das     Kontaktbetätigungsglied    kann ent  weder als ein auf einer Unterlage frei ruhen  der Körper ohne     bestimmten        Lagerungs-          punkt,    zum Beispiel eine kleine Kugel oder  Zylinder,     ausgeführt    werden, oder auch als  ein um eine zu ihm senkrecht angeordnete  Achse drehbar gelagerter Arm oder derglei  chen, dessen freies Ende als     Kontaktbetäti-          gungsglied    dient und längs den Kontakt  gruppen bewegt wird, wobei der Arm sich  um sein     Drehungszentrum    dreht.  



  In der Zeichnung sind     Ausführungsbei-          spiele    des     Erfindungsgegenstandes    veran  schaulicht, die im folgenden anhand der  Zeichnung näher     beschrieben    werden.  



       Fig.    1 bis 5 zeigen einen Relaiswähler,  dessen Kontaktfeld von einer Anzahl neben-           einanderliegender,    aus flachen     Relaisfedern     zusammengesetzter Kontaktgruppen gebildet  ist. Von den     Fig.    1 bis 5 zeigen die     Fig.    1,  2 und 3 den     Relaiswähler    in Seitenansicht,  in Vorderansicht     bezw.    von unten, und die       Fig.    4 und 5     Einzelheiten    der     Fortschalt-          vorrichtung        des    Wählers in grösserem     Mass-          stabe;

          Fig.    6 bis 8 zeigen schematisch eine       Fortschaltvorrichtung    für eine andere Bau  art des Wählers, deren Kontaktfeld aus einer       Anzahl    längs     einer        Kreislinie    angeordneten       Spitzkontakten    besteht, eine Ausführungs  form, die infolge ihrer leichten     Konstruktion     sich besonders für diejenige Art von Wäh  lern eignet, die beim     Telephonieren    über Ge  meinschaftsleitungen allgemein verwendet  werden.

   Die     Fig.    6 und 7 veranschaulichen  die     Fortschaltvorrichtung    im Aufriss     bezw.     Grundriss, und     Fig.    8 zeigt in grösserem Mass  stab eine     Einzelheit    dieser     Fortschaltvorrich-          tung.     



  Bei dem in den     Fig.    1 bis 3 gezeigten       Relaiswähler    bezeichnet 1     eine        winkelförmig     gebogene     Relaisbrücke,    in deren einem  Schenkel der Elektromagnet 2 festgeschraubt  ist. Vor dem Elektromagnet befindet sich  der Anker 3, auf welchem     ein    gabelförmiger  Halter 4 für zwei an     ihm    festgeschraubte       Schienen    5 und 6     angebracht    ist.

   Die  Schiene 5 ist     mit    einer Anzahl     schiefgeschnit-          tener    Zähne 7'     (Fig.    2) versehen, deren Form  am deutlichsten aus der     Fig.    4 hervorgeht.

    Die Schiene 6 ist     mit        einer    Anzahl in ähn  licher Weise ausgeformter Zähne 7" ver  sehen, die jedoch im Vergleich mit den Zäh  nen 7' in entgegengesetzter Richtung     schief-          geschnitten        sind.    Auf der Unterseite der Re  laisbrücke und     unter    einem in dieser befind  lichen länglichen rechteckigen Loch     sind     zwei flache Führungsschienen 8 und 9 fest  geschraubt, welche auch mit     schiefgeschnit-          tenen    Zähnen 10'     bezw.    10" versehen sind.

    Von diesen sitzen die Zähne 10' auf der  Seite der     Führungsschiene    8 und ragen     in    die  Zwischenräume zwischen den     Zähnen    7' hin  ein, während die Zähne 10" auf der Seite  der Führungsschiene 9 sitzen und in die Zwi  schenräume     zwischen    den Zähnen 7" hinein-    ragen in einer Weise, die am deutlichsten  aus     Fig.    5 hervorgeht .  



  Auf der Oberseite der Relaisbrücke sind  zwei Reihen von     Kontaktgruppen    11 und 12  angeordnet, wie aus     Fig.    1 ersichtlich     ist.     Unter jeder der Kontaktgruppen 11 liegt     eine     flache Feder 13, deren vorderes freies Ende  unten gegen     die        Relaisbrücke    anliegt. Mit       Hilfe    eines von     ihr    isolierten     Stiftes    14     be-          tätigt    die Feder 13, wenn diese von der Re  laisbrücke weg aufwärts     bewegt    wird, die       obenliegende    Kontaktgruppe 11.

   Der Stift  14 passiert dabei durch Löcher, die     in.    den  der entsprechenden Kontaktgruppe 12 ge  hörigen Kontaktfedern angeordnet     sind.    Un  terhalb jeder der Kontaktgruppen 12 sitzt  auch eine Feder 15, die an ihrem äussersten  Ende     in    einer aus     Fig.    1 ersichtlichen Weise  umgebogen ist, und die, wenn sie gehoben  wird, die Kontaktgruppe 12 mit     Hilfe    eines  Stiftes 16 betätigt.

   Die Kontaktfedern in  den Kontaktgruppen 11 und 12 sind in be  kannter Weise so angeordnet, dass sie,     wenn     sie gehoben werden, mit den oberhalb     ihrer          vordern    freien Enden liegenden horizontalen  Kontaktschienen 17     bezw.    18 Kontakt ma  chen. Diese Kontaktschienen sind nur in       Fig.    1 in     Schnitt    gezeigt.  



  Eine Schraubenfeder 19     ist        bestrebt,    den  Anker 3 vom     Kern    des     Elektromagnetes    2  entfernt zu halten, wobei der Anker die in  den     Fig.    1 bis 3 gezeigte Lage     einnimmt.     Wenn Stromstösse durch die Wicklung des  in der Zeichnung gezeigten Elektromagnetes  gesandt werden, wird der Anker 3 angezogen  und wieder freigegeben. Er dreht sich dabei  um Zapfen 20, wobei die Schienen 5 und 6  in der Hauptsache eine Abwärts- und Auf  wärtsbewegung ausführen. Durch diese Be  wegung wird eine Kugel 21, die auf irgend  einem der ihr als Unterlage dienenden Zähne  10' oder 10" ruht, veranlasst, sich der Reihe  von     Kontaktgruppen    entlang zu bewegen.

    Bei dieser     Bewegung    wird     die    Kugel 21 seit  lich gestützt, teils durch die Seitenwand des  in der Relaisbrücke     vorhandenen    Loches,  teils durch     eine    Schiene 22 aus     dünnem     Blech, die als     Zwischenwand    zwischen der      vordern und der hintern Bewegungsbahn  dient, in welcher sich die Kugel 21 gemäss  der folgenden Beschreibung bewegt, wenn  der     Relaiswähler    arbeitet.  



  Die Weise, in welcher die     Wahlvorrich-          L.ung    bei der sukzessiven Auswahl und Be  tätigung der Kontaktgruppen 11     bezw.    12  funktioniert, ist die folgende. Wenn Strom  stösse durch den Elektromagnet 2 gesandt  werden, und die Schienen 5 und 6 sich in  folgedessen     abwärtsbewegen,    bewegt sich die  Kugel 21 in einer stets geschlossenen Bahn  zuerst zum Beispiel von links nach rechts  (der Wähler wird von vorne gesehen) in  einer     hintern    Bewegungsbahn, wobei die  Federn 13 der Reihe nach betätigt werden  und darauf von rechts nach links in einer  vordern Bewegungsbahn,

   wobei die Federn  15 betätigt     werden.    Wenn während der Ver  setzung der Kugel die Federn 13 und 15 be  tätigt werden, betätigen diese ihrerseits die  Kontaktgruppen 11 und 12, so dass diese der  Reihe nach mit den Kontaktschienen 17       bezw.    18 Kontakt machen.  



  In den     Fig.    4 und 5 sind in grösserem       Massstab    einige der Zähne 7' der beweg  lichen Schiene 5 und einige der Zähne 10'  der festen Führungsschiene 8 gezeigt. Sie  sind in     Fig.    4 von vorne und in     Fig.    5 von  oben gesehen. Oberhalb dieser Zähne sind  in     Fig.    4 die entsprechenden Federn 13 und  die Kugel 21 gezeigt. Es wird angenommen,  dass ein Stromstoss durch den Elektromagnet  2 den Anker 3 angezogen hat, so dass die  Zähne 7' sich in ihrer niedrigsten, in     Fig.    4  in vollgezogenen Linien markierten Lage be  finden. Die Kugel 21 befindet sich dann  zum Beispiel in der mit A bezeichneten Lage.

    Wenn der Stromstoss aufhört, wird der Elek  tromagnet     aberregt,    und der Anker fängt an,  zufolge der Spannung in der Feder 19, sich  aufwärts zu bewegen, wobei die Kugel ge  hoben wird. Wenn die Kugel die in     Fig.    4  mit strichpunktierten Linien markierte Lage  B erreicht hat, stösst sie gegen die oberhalb  liegende Feder 13 und hebt darnach diese  aufwärts, wobei die Kontaktfedern in der  Kontaktgruppe 11 mit     Hilfe    des Stiftes 14    betätigt werden und mit den Kontaktschie  nen 17 Kontakt machen. Wenn die Zähne 7'  ihre oberste Lage erreicht haben, nimmt die  Kugel 21 die Lage C ein und verbleibt in  dieser Lage bis der Anker bei dem nächsten  Stromstoss angezogen wird.

   Wenn dies ge  schieht, wird die Schiene 5 abwärts geführt,  wobei die Kugel zufolge ihrer Schwere und  des     Abwärtsdruckes    der Federn den schief  geschnittenen Seiten der Zähne 10' und 7'  entlang in die Lage D rollt. Nachdem der  Stromstoss aufgehört hat,     wird    die Schiene 5  von neuem gehoben, wobei der oben beschrie  bene Verlauf für die Bewegung der Kugel       wiederholt    und die nächstfolgende Feder 13  betätigt wird. Bei der Auf- und     Abbewegung     des Ankers wird somit die Kugel von Zahn  zu Zahn der Reihe von Kontaktgruppen ent  lang bewegt.  



       Fig.    5 zeigt auch wie die Kugel aus der  hintern Bewegungsbahn in die vordere über  führt wird. Auf der festen Führungsschiene  8 ist der letzte Zahn 23     schiefgeschnitten        in     solcher Weise, dass die Kugel bei ihrer Ab  wärtsbewegung ihre Bahn senkrecht zu der  früheren ändert, wobei die Kugel in Ein  griffslage in bezug auf die vordere Ver  setzungsschiene 6 gebracht wird. Bei der       Aufwärtsbewegung    der     vordern    Versetzungs  schiene wird die Kugel in derselben Weise  versetzt, wie oben in bezug auf die hintere  Bahn beschrieben worden ist.  



  In ähnlicher Weise wird die Kugel aus  der vordern in die hintere Bahn übergeführt,  wenn die Kugel das andere Ende der vordern  Bahn erreicht hat.  



  Aus obigem geht hervor, dass für das       Kontaktbetätigungsglied    eine längs der  Reihe von Kontaktgruppen feste Führungs  einrichtung angeordnet ist, welche eine in  sich geschlossene endlose Bahn bildet. Diese  Führungseinrichtung wird rings herum von  der Seitenwand des in der Relaisbrücke vor  handenen Loches begrenzt. Durch die Schiene  22, welche in der Längsrichtung dieses Lo  ches angeordnet ist, wird die     Führungsein-          richtung        in    eine für' die     Hin-    und eine für      die     Herbewegung    des     Kontaktbetätigungs-          gliedes    bestimmte Rinne geteilt.  



  Die Wahlvorrichtung des Wählers     kann     in verschiedener Weise modifiziert werden.  Es ist     natürlich    nicht notwendig, dass die  Kugel in beiden Bewegungsbahnen Kon  taktgruppen betätigt, sondern     wenn    man  zwecks     Raumersparnis    oder aus andern  Gründen die     Konstruktion    so auszuführen  wünscht, dass     eine    einzige Reihe von Kon  taktgruppen vorgesehen wird, kann die Ku  gel, nachdem sie in beschriebener Weise un  ter     Betätigung    von     Kontaktgruppen    dieser  Reihe entlang bewegt worden ist,

   in gleich  artiger Weise an den ersten Kontakt der  genannten Reihe durch eine neue Stromstoss  reihe zurückgeführt werden und dabei in  einer andern     Bewegungsbahn    versetzt wer  den, in welcher sie keine Möglichkeit hat.  Kontakte zu betätigen, oder sie kann auch  in dieser Bahn dieselben Kontakte aber in  entgegengesetzter Reihenfolge betätigen.  Eine derartige Vorrichtung erhält man zum  Beispiel, wenn die Federn 11, die     Stifte    14  und die Kontaktgruppe 17 aus dem in den       Fig.    1 bis 3 gezeigten Wähler weggenom  men werden.

   Es     können    auch zwei Kugeln  vorgesehen sein, wobei die     Anordnung    eine  solche ist, dass, wenn die eine Kugel sich in  derjenigen     Bewegungsbahn    bewegt, in wel  cher     Kontaktgruppen    betätigt werden,  gleichzeitig die andere Kugel in derjenigen       Bewegungsbahn    zurückgeführt wird, in wel  cher keine Kontaktgruppen     betätigt    werden,  worauf die Kugeln     gleichzeitig    die Bewe  gungsbahn tauschen.

   Zwei oder mehrere Ku  geln     können    auch in der Weise arbeiten, dass  sie mehrere Kontaktgruppen     gleichzeitig    be  tätigen, die eine gewisse     Anzahl    von Stufen  voneinander versetzt liegen, zum Beispiel die  erste, die sechste, die elfte     etc.    Kontakt  gruppe.     Hierdurch    kann eine grössere Anzahl  von Kontaktfedern gleichzeitig     betätigt    wer  den.

   Zum     Zurückführen    der Kugel von dem  letzten nach dem ersten Kontakt in derselben       Bewegungsbahn        kann,    wenn nur eine Ver  setzungsbahn vorgesehen ist, eine     zwischen     den Endpunkten der Versetzungsbahn ver-    laufende besondere     Rückführungsbahn    an  geordnet sein, welche Rückführungsbahn       entweder    aus einer leeren, etwas neigenden  Rinne oder auch aus einer Röhre, die mit  nebeneinander liegenden Kugeln gefüllt ist,  besteht. In diesem Falle rollt die Kugel ein  fach der neigenden Rinne entlang an den  Ausgangspunkt zurück. Die Wahlvorrich  tung sollte dabei eine gewisse     Neigung    ge  gen die Horizontalebene haben.

   In dem letz  teren Falle kann die Rückführung in solcher  Weise vor sich gehen, dass, nachdem     eine     Kugel in beschriebener Weise der Reihe  von Kontaktgruppen entlang versetzt wor  den ist, dieselbe durch den letzten Zahn bei  dem letzten Stromstoss in die genannte  Röhre geschoben     wird,    wobei sämtliche in  der Rinne liegende Kugeln ein Stück ent  sprechend dem Durchmesser einer Kugel vor  geschoben werden.

   Dabei     wird    die letzte von  den in der Rückführungsröhre liegenden  Kugeln aus der Röhre     in    die Versetzungs  bahn der Kugeln über den ersten Zahn ein  geschoben, worauf diese Kugel durch die  folgenden Stromstösse in beschriebener Weise  unter sukzessiver Betätigung von Kontakt  gruppen in der     Versetzungsbahn    bewegt  wird.  



  Für den Fall, dass zwei Versetzungs  bahnen mit     betätigbaren    Kontaktgruppen 11  und 12 vorhanden sind, brauchen diese letz  teren nicht, wie in     Fig.    1 gezeigt, überein  ander zu liegen,     sondern    können auch in der  Weise angeordnet werden, dass die nebenein  ander angeordneten Kontaktgruppen 11 und  12 ihre Befestigungsenden in entgegengesetz  ten Richtungen haben.  



  Wie bereits     erwähnt,        kann    das Kontakt  betätigungsorgan, also die Kugel 21, selbst  als kontaktschliessendes     bezw.    stromunter  brechendes Organ dienen, wobei dem Relais  wähler im ganzen mit der Ausnahme von  den isolierten Kontaktfedern zum Beispiel       Erdpotential    zugeführt wird. Die Kugel  kann dann die Kontaktfeder direkt     betätigen     und wird,     wenn    der Wähler arbeitet, selbst       Erdpotential    der Reihe nach an diese an-      schliessen und dabei selbst in den     elektrischen     Kreis eingehen.  



  Es ist nicht notwendig, dass das Kontakt  betätigungsorgan Kugelform hat; ihm kann  auch eine andere Form, z. B. Zylinderform,  gegeben werden, wenn nur die Versetzungs  bahn entsprechend geformt wird.  



  Das     Kontaktbetätigungsorgan    kann     auc'n     um einen gewissen Punkt drehbar gelagert  ausgeführt werden. Ein Beispiel hierfür ist  die in den     Fig.    6 bis 8 gezeigte Wahlvor  richtung, wo das     Kontaktbetätigungsorgan     aus einem auf einer drehbaren Achse an  gebrachten Arm besteht. Diese     Wahlvorrich-          tung    umfasst zwei feste     zylindrische    Ringe  25, 26, deren obere     bezw.    untere Seiten in  einer aus     Fig.    8 ersichtlichen Weise gezahnt  sind.

   In zwei diametral verlaufenden     lannen     Schienen 27 und 28 liegt eine vertikale  Welle 29 drehbar gelagert. Auf dieser ist ein  Kontaktarm 30 angebracht, welcher gewöhn  lich auf dem untern Ring 25 ruht, und ge  gen diesen von einer langen Feder 31 mit  leichtem     Federdruck    gepresst wird. In     Fig.    8  liegt der im Schnitt gezeigte Kontaktarm 30  zwischen zwei Zähnen des Ringes 25. Diese  Lage ist in     Fig.    8 mit .I bezeichnet. Unter  der Welle 28 befindet sich ein     Treiborgan     32, z. B. der Anker eines Elektromagnetes.

    Gewöhnlich nimmt dieses Treiborgan die in       Fig.    6 mit strichpunktierten Linien mar  kierte Lage ein, ist aber auch mit vollgezoge  nen Linien in einer     Zwischenlage    gezeigt.       Eine    Anzahl von festen Kontakten 33 sind  am Umkreise eines mit den Ringen 25, 26  konzentrischen Kreises in einer aus     Fig.    7  ersichtlichen Weise angeordnet. Hieraus  geht hervor, dass die Führungseinrichtung  aus einer Anzahl von längs der Reihe von  Kontaktgruppen     angeordneten    festen Zähnen  besteht.  



  Die Wirkungsweise der Auswahlvorrich  tung ist die folgende.  



  Wenn das Treibglied sich aufwärts be  wegt, hebt es unter Überwindung     eines     schwachen     Gegendruckes    seitens der Feder  31 die Welle 29 und den darauf sitzenden  Kontaktarm 30. Nachdem der Kontaktarm    ein gewisses Stück gehoben worden ist, stösst  er gegen     einen    Zahn auf dem obern Ring 26  (Lage     K    in     Fig.    8) und dreht sich bei seiner  fortgesetzten Bewegung zusammen mit der  Welle     2,9    um deren     geometrisohe    Achse, so  dass er in die Lage L versetzt wird.

   Wenn  der Kontaktarm sich in dieser Lage befin  det, macht er mit einem Paar der festen Kon  takte 33 Kontakt, wobei, vorausgesetzt dass  der Arm aus elektrisch leitendem Material  ausgeführt ist, ein Stromkreis durch den  Kontaktarm und die zwei festen Kontakte  geschlossen werden' kann.     Wenn    das     Treib-          glied    32 sich     wieder    abwärts     bewegt,    bewegt  sich der     Kontaktarm    30 zufolge seines eige  nen Gewichtes und dem Drucke von der  Feder 31     abwärts    zur Lage M und gleitet  darnach längs des Zahnes am Ring 25 nach  der Lage N. Der Kontaktarm ist hierdurch  von einem Zahn am Ring 25 zu dem nächsten  versetzt worden.

   Bei dem nächsten Strom  stoss wiederholt sich das Spiel, und in dieser  Weise bewegt sich der     Kontaktarm    während  der Aufwärts- und Abwärtsbewegung des  Treibgliedes von dem einen an den andern  der Kontakte 33. Der Kontaktarm kann na  türlich in verschiedener Weise ausgeführt  werden, z. B. einarmig,     vielarmig,    isoliert       etc.    in     einer    Weise, auf die es sich erübrigt  hier näher einzugehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wähler, welcher zur Betätigung einer beliebigen Kontaktgruppe aus einer Anzahl von Kontaktgruppen mit Hilfe eines hin- und herbewegten Treibgliedes veranlasst wer den kann, gekennzeichnet durch ein von dem Treibglied getrennt angeordnetes Kontakt- betätigungsglied, welches mit einer längs einer Reihe von Kontaktgruppen fest an geordneten Führungseinrichtung so zusam menwirkt,
    dass es bei der Hin.- und Herbewe- gung des Treibgliedes eine stufenweise Ver setzung von Kontaktgruppe zu Kontakt gruppe erhält, und dass bei jeder Stufe der Versetzung veranlasst wird, dass das Kon- taktbetätigungsglied zwangläufig eine für die Betätigung der der betreffenden Stufe zugeordneten Kontaktgruppe wirksame Lage annimmt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Wähler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktbetäti- gungsglied ausser mit der fest angeordne ten Führungseinrichtung auch mit einer beweglichen Führungseinrichtung zusam menwirkt. 2. Wähler nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktbetäti- gungsglied selbst kontaktschliessend bezw. stromunterbrechend wirkt. 3.
    Wähler nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktbetäti- gungsglied aus einer auf einer Unterlage ruhenden Kugel besteht. 4. Wähler nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktbetäti- gungsglied aus einem mit einer frei ver schiebbaren Welle starr verbundenen Arm besteht, der bei seiner Versetzung die Welle dreht. 5.
    Wähler nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktbetäti- gungsglied aus einem drehbar angeordne ten Arm besteht, der sich bei seiner Ver setzung längs der Kontaktgruppe um eine _ senkrecht zu seiner Achse angeordnete Achse dreht. 6.
    Wähler nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrich- tung aus einer Anzahl von längs der Reihe von Kontaktgruppen angeordneten festen Zähnen besteht, und dass das Treib- glied mit einer entsprechenden Anzahl von Zähnen versehen ist, wobei die beiden Arten von Zähnen so geformt sind,
    dass durch ihr Zusammenwirken bei der hin- und hergehenden Bewegung des Treibglie- des das Kontaktbetätigungsglied stufen weise von Kontaktgruppe zu Kontakt gruppe bewegt wird. 7. Wähler nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrich- tung aus einer längs der Reihe von Kon taktgruppen angeordneten, von zahnför- migen Begrenzungsflächen begrenzten Füh- rungsrinne besteht. B.
    Wähler nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kontakt betätigungsglieder vorgesehen sind, wel che mit einer gewissen gegenseitigen Ver setzung längs der Reihe von Kontakt gruppen angeordnet sind. 9. Wähler nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbetäti- gungsglieder bei ihrer Bewegung über eine in sich geschlossene endlose Bahn laufen.
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