CH187843A - Kopplungseinrichtung. - Google Patents

Kopplungseinrichtung.

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CH187843A
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  Kopplungseinrichtung.    Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich  auf     abgestimmte        Hochfrequenzkopplungs-          systeme    zur selektiven Übertragung von  modulierten Trägerwellen. Solche Systeme  werden zum Beispiel bei Rundfunkempfän  gern angewendet.  



  Die Wiedergabegenauigkeit von Sprache  oder Musik erfordert wesentlich gleichmässige       Gesamtübertrabgung    der     Trägerfrequenzseiten-          bänder,    welche sich nahezu von 50 Hertz     bis     zu Frequenzen zwischen 5000 und 1.5,000  Hertz zu beiden     Seiten    der Trägerfrequenz  erstrecken, je nach dem     Charakter    des Pro  grammes. Es ist indessen zu beachten,     dass          Bandbreiten    dieser Grössenordnung nicht  immer frei von Interferenzen, die von     fre-          quenzbenachbarten    Stationen oder von sta  tischen Einflüssen herrühren, erzielbar sind.  



  Im Einzelfall können gewisse Stationen  frei von Überlagerungen empfangen werden,  während andere dem grossen Einfluss von  kräftigen oder nahen Stationen, die auf be  nachbarten Wellenbändern arbeiten, unter-         worfen    sein können. Um Stationen der ersten  Type wiedergabegetreu zu empfangen,     ist    es       wünschenswert,    dass die Selektivität     des     Empfängers herabgesetzt wird.  



  Stimmt man dagegen auf eine Station der  zweiten Art ab, so ist es zwecks     grösserer     Störfreiheit     wünschenswert,    die     Selektivität     auf Kosten der Tonqualität zu erhöhen..  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist daher eine Kopplungseinrichtung zur  Kopplung     mindestens    zweier abgestimmter  elektrischer     @Schwingunb    kreise, bei welcher  eine Kopplungsänderung zum Zwecke der       Baadbreitenänderung    vorgenommen werden  kann und bei welcher die zur Kopplungs  änderung notwendige Veränderung der den       Schwingungskreisen    .gemeinsamen Kopp  lungsimpedanz     zwangläufig    verbunden ist  mit der Veränderung einer nicht gemein  samen Impedanz     in    jedem einzelnen Schwin  gungskreis, und zwar derart,

   dass die durch  die Veränderung der Kopplungsimpedanz       hervorgerufene    Verschiebung der     mittleren         Bandfrequenz in der     Frequenzskal-a.    durch  die gleichzeitige Veränderung der genannten  nicht gemeinsamen     Kreisimpedanzen    prak  tisch     kompensiert    wird.  



  Ganz besonders bei der Anwendung auf  die     Zwischenfrequenzstufe    eines Superhetero  dyneempfän;gers ist     es    höchst     wichtig,    dass  ein solcher     Selektivitätswechsel    ohne     Ver-          schiebung        ges    Resonanzbandes in der     Fre-          quenzska)la    vollzogen werden kann.

   Die mitt  lere Frequenz :des     Resonanzbandes    muss also  bei Änderung der     Selektivität    in ihrer Lage  in der     Frequenzskala    erhalten     bleiben,    eine  Forderung, die bei der erfindungsgemässen       Kopplungseinrichtung    erfüllt ist, hingegen  bei     bekannten    Einrichtungen nicht erfüllt  war.  



  Im folgenden werden anhand der Zeich  nung Ausführungsbeispiele der Erfindung  erläutert.  



       Fig.1    zeigt erfindungsgemässe Kopplungs  einrichtungen im     Zwischenfrequenzteil    eines       Superheterodyneempfängers;          Fig.    2     zeigt    die Erhaltung der Lage der  mittleren Bandfrequenz in der Frequenz  skala, wenn die Breite des Bandes variiert  wird;       Fig.    3 bis 6 und 11 zeigen weitere Aus  führungsbeispiele der erfindungsgemässen  Kopplungseinrichtung;       Fig.    7 und 8 zeigen Schemas der beschrie  benen Ausführungsbeispiele;

         Fig.    9     ist    eine Vorderansicht eines Kopp  lungskondensators und       Fig.    10 ein Schnitt nach Linie 10-10 der       Fig.    9 ;       Fig.    12 ist ein     Schnitt    entsprechend der       Fig.10    durch einen Kondensator nach     Fig.11.          Fig.    1 zeigt     Antenne    1 und Erde 2, die  den Eingang zu einem     Superheterodyne-          Rundfunkempfänger    darstellen,

   worin die       Radiofrequenzstufen    und der     Oszillator-          lZodulatorteil    des Systems schematisch durch  das Rechteck 3 dargestellt sind. Die     Mo.du-          latoranode    (nicht gezeichnet) ist durch die       Leitung    4 mit der obern Klemme einer  Spule     L'a    verbunden, deren untere Klemme  bei 5 über .die     Modulator-Anodenbatterie    6    geerdet ist.

   Die     Modulatorkathode    (nicht ge  zeichnet) ist bei 7 geerdet, so dass die modu  lierte     Leistung    über     Spule        L',;        weitergeleitet     wird.

   Die Spule     L'.    bildet .den Eingang zu       einer    abgestimmten     Kopplungseinrichtung        T"     die später ausführlicher beschrieben wird  und deren Ausgang eine ähnliche Spule     L',     enthält, die     zwischen    Erde 8 und dem Gitter       G:    der Vakuumröhre     V1    geschaltet     ist,    die  als     Zwischenfrequenzverstärker    wirkt. Die  Kathode der Röhre     V1    ist über die vorspan  nende Impedanz 9     wirksam    geerdet.  



  Eine     Kopplungseinrichtung        T,    ähnlich     T1     überträgt die     Zeichen    vom Ausgang der  Röhre     V,    zum Eingang einer zweiten     Zwi-          schenfrequenzvenstärkerröhre        V2.    Zu diesem  Zweck ist die Anode A, der Röhre V" durch  Leitung 10 mit der     obern    Klemme einer Ein  gangsspule     L,    ähnlich     L'"    verbunden, deren       untere    Klemme bei 11 über die Anoden  batterie 12, .die die Röhre     V1    speist, geerdet  ist.

   Die     Ausgangsspule        L,    des Systems     T_     ist mit Erde 13 und über die Leitung 14  mit dem Gitter     G.2    der Röhre     V@    verbunden,  deren Kathode     h_    über die vorspannende  Impedanz 1.5 geerdet ist.  



  Die zwischen der Anode     A"    und der ge  erdetes Kathode     K2    der Röhre     V-.    entwickelte  Zeichenspannung     wird    durch die Verbin  dungen 16 und 17 an den Teil des Emp  fängers, der den Detektor und Tonfrequenz  verstärker enthält und der schematisch durch  das     Rechteck    1-8     bezeichnet    ist, angelegt,       dessen    Leistung sich auf den Lautsprecher  20 überträgt.  



  Die     Kopplungseinrichtung        T.    der     Fig.    1  enthält zusätzlich zu den Eingangs- und  Ausgangsspulen     L,    und     L,    ein Paar von ab  gestimmten Kondensatoren     C,;    und     Cy,    die  mit ;den entsprechenden Spulen verbunden  sind, und verschiedene zusätzliche Konden  satoren     C"        Cb    und     Ce,    die mit     Kontakten     eines     Wechselschalters        H,    verbunden sind.

    Die     Verbindungen    sind so, dass die Betäti  gung des Schaltarmes     II,    zu den Kontak  ten<I>m</I> die Kondensatoren     C",    und     C,    in :Serie  mit den entsprechenden Kondensatoren     Cx     und     C,    über die entsprechenden Spulen     L$         und     L,,    verbindet. Die Betätigung des Schal  ters zur Stellung     n    trennt die Kondensatoren       C.,    und     C,    ab und setzt an ihre     Stelle    einen  gemeinsamen     Kopplungskondensator    Cd.  



  Die     resonanten    Kreise     Lx,        CY,        Ca,    und       Ly,        C,    und     C"    die durch Betätigung des  Schalters     H,    zur Stellung m entstehen, sind  lose     induktiv    gekoppelt, wie durch M an  gedeutet. Wenn die Kopplung     M        unter-          krilisch    ist, erzeugt sie eine einzelgebuckelte,  scharf zugespitzte     Resonanzkurve,    wie durch       Kurve    k der     Fig.    2 dargestellt.  



  Bei Stellung des     Schalters        Hz    auf die       Kontakte        n.    werden die Kondensatoren     Ca     und     C,    durch den einzigen Kopplungskon  densator     Cb        ersetzt,    der für den Eingangs  kreis     LK,        C,    und den     Aus,gaugskreis        Ly,        Cy     des Kopplungssystems gemeinsam ist.

   Der  Kondensator     Cb    ist so     bemessen,    dass er die  durch Kurve l der     Fig.    2     dargestellte,        breite,          doppeltgebuckelte    Resonanzlinie     hervorbringt,     die der überkritischen Kopplung entspricht.  



  Um sicher zu sein, dass die Resonanz  bänder 1 und k (Fix. 2) symmetrisch bezüg  lich der mittleren Frequenz f für beide Stel  lungen,des     Schalters        H2    angeordnet sein wer  den, werden folgende einleitenden     Einstellun-          gen    gemacht: Mit dem Sehalter in Stellung     n     wird der     Kopplungskondensator        Cb    so ein  gestellt,     dass    er die gewünschte     überkritische     Kopplung, Kurve 1,     .ergibt    und dadurch eine  grosse     Bandbreite    für hohe Wiedergabetreue  beim Fehlen von Störungen sichert.

   Die Kon  densatoren     C"    und     C,    werden dann     variiert,     um die     Zwischenfrequenz    f im     wesentlichen     im Zentrum des     Resona,nzba-üd@es    anzuordnen.

    Der     :Schalter        H-        wird,daraufhin    zur Posi  tion     7n    verschoben, um das     hochselektive          Pesonanzband,    Kurve k, zu schaffen, und die  Kondensatoren     C,4    und     C,.    werden variiert,  um dieses schmale Resonanzband in bezug  auf die Zwischenfrequenz f symmetrisch an  zuordnen.  



  Der Kondensator 21 zwischen Spule     L,     und Erde 13 ist von hinreichend grosser  Kapazität, um die Hochfrequenz nicht zu       beeinflussen.    Er ist bloss ein     Blo-ekierungs-          kondensator,    welcher dazu dient, den Kurz-         schluss    der Anodenspannung 1'2 zu verhin  dern und auch dazu, .diese Anodenspannung  von dem Gitter der Röhre     VZ    fernzuhalten.  



  Wenn     gewünscht    wird,     das        Gitter    der  Röhre     V,    durch eine automatische     Leistungs-          steuerung    zu steuern, wird ein zweiter       Blockierungskondensator    in .der Verbindung  22 erforderlich sein.

   Die genauen Verbin  dungen hierfür sind bei der     Kopplungsein-          richtung        T1    dargestellt, wo eine     automatische          Steuervorspannung    vom     Gleichrichterausgang     über den Leiter 23 zum     Gitter    der Röhre     V,     über Spule     L'9    geleitet wird.

   Die Wechsel  stromkomponenten der so angelegten Vor  spannung werden bei 8 zur Erde     ausgefiltert     durch den     Blockierungskondensator    24 der  Kopplungseinrichtung     T,    Der     Blockierungs-          kondensator    25     isoliert    die Batterie 6 ' von  Erde B.  



  Die     Kopplungseinrichtung        T,    ist in jeder  Hinsicht in     Konstruktion    und     Wirkung    der  Einrichtung     T.        identisch.    Beide können  durch eine einheitliche     Steuerung    U betätigt  werden, um     ;

  gleichzeitig    und     gleichartig     beide Kopplungseinrichtungen entweder auf  Kurve<I>k</I> oder     auf    Kurve     l        einzustellen.    Die  gemeinsamen Kopplungskondensatoren     Cb     und     C'b        müssen    so ausgewählt werden,     @dass     die     überkritische    Kopplung nicht zu fest ist,  wenn nicht     sonstwie        Vorkehrungen    getroffen  sind, um die     Neigung    zur Bildung aus  geprägter Spitzen in der     Gesamtresonanz-          kurve,

      welche die extremen     Modulations-          frequenzen        nachdrücklich    betonen, zu redu  zieren.  



  Solche     Vorkehrungen    können in der Ver  wendung     geeigneter    Widerstände, die im       Nebenschluss    zu den Spulen     L'",        L',    usw.       geschaltet    oder in -diesen Spulen eingeschlos  sen sind, bestehen.  



  Statt .diesen Widerständen     könnte    auch  eine dritte Kopplungseinrichtung, die     dauernd     auf scharfe, unterkritische Resonanz ein  gestellt     ist    (Kurve k) mit dem Ausgang der  Röhre     VZ    verbunden und so eingestellt wer  den, dass die Spitze der Kurve k, die durch  diese Kopplung geschaffen wird, die Sen-           kung,    die     zwischen    den Spitzen der Kurve l  besteht, ausfüllt.  



  Die     Kopplungseinrichtung    der     Fig.        ä,    die  von     derselben    Art wie diejenige der     F'ig.    1       ist;    sieht drei     Bandbreiteneinstellungen    vor,  die durch     Betätigung    des     ,Schalters        h'    zu den  Stellungen m, o und n     bewirkt    werden.

    Durch die     Schalterstellung    m werden Ab  stimmungskondensatoren     C,    und     C,    in     Serie     mit den     entsprechenden    Kondensatoren     Ca,          und        C,    über die     entsprechenden    Spulen     L,     und     L,    geschaltet.

   Durch die     Schalterstel-          lung    o werden die Abstimmungskondensa  toren     C,    und     C,    entsprechend mit den Kon  densatoren     Cd    und     C,    in     Serie        geschaltet    und  über den gemeinsamen Kopplungskonden  sator     Cf    zur Erde verbunden. Durch die  Schalterstellung n werden die Abstimmungs  kondensatoren     C,    und     Cy    nur über den ge  meinsamer Kopplungskondensator     Cb    geerdet.  



  Die Einstellung dieser Einrichtung ist  derjenigen, die in Verbindung mit der Ein  richtung der     Fig.    1     beschrieben    ist, analog.  Für die Schalterstellung n wird der Konden  sator     Cb    so eingestellt, dass     er,die        .gewünschte     überkritische     Kopplung    ergibt, und     die    Kon  densatoren     C,    und     Cy    werden so eingestellt,  dass sie das     Resonanzband    relativ zur     Fre-          duenzmitte    symmetrisch anordnen.

   Bei der  Schalterstellung m für     unterkritische    Kopp  lung werden die Kondensatoren     Ca    und  so eingestellt, dass die Trägerfrequenz in die  Mitte der Resonanzkurve zu liegen kommt.  Bei der     Schalterstellung    o wird der Konden  sator     Cf    so     eingestellt,    dass eine Kopplung  resultiert, die zwischen den     Kopplungen    der  Schalterstellungen<I>m</I> und     n    liegt; die Kon  densatoren Cd und     C"    werden so variiert,     dass     die Zwischenfrequenz in die Mitte der Reso  nanzkurve zu liegen kommt.  



       Fig.    4 und 5 zeigen Kopplungseinrichtun  gen, in denen die Resonanzbandbreite in Stu  fen durch     Induktanzen,    wie     L.        LI    einstell  bar ist; diese     Induktanzen    ersetzen die Kapa  zitäten,     wie        C=        C,#,    im Kopplungssystem der       Fig.    1.  



  In     Fig.4    verbindet die Betätigung des       Schalters        H    zur Stellung     rn    :die Spulen L,    und     L,,    in     .Serie    über den     Kondensator        C,     und     die    Spulen     LV    und     L,    in Serie über den       Kondensator        Cy.    Die Kopplung     zwischen    den  Spulen     L,    und     L,    oder zwischen den Spu  len     La,    und     L,

      oder zwischen beiden erwähn  ten Paaren von Spulen     ist    dann so ein  gestellt, dass die unterkritische Kopplung  resultiert, wie sie durch Kurve     k    .der     Fig.    2  zum Ausdruck kommt. Durch Drehung ,des       Schalters    zur Stellung     n,    um die Spulen     La,     und     L,    durch die gemeinsame Kopplungs  spule     Lb    zu     ersetzen,    wird die Kopplung       überkritisch    und führt zur Kurve l der       Fig    . 2.

   Die Kondensatoren     C,    und     C,    wer  den dann so eingestellt, dass das Band in  bezug auf die Trägerfrequenz f zentriert ist.  Der Schalter wird     wieder    zur     Stellung        7n     gedreht und die schmale Bandresonanz in  bezug auf die Trägerfrequenz durch die Ein  stellung der Spulen     L.,    und     L,    zentriert.  



       Fig.    5 zeigt die Kopplungseinrichtung  der     Fig.    4 modifiziert, indem ein     Zweiwick-          lungskopplun;gstransTormator        L'b    zur Anwen  dung gelangt, dessen untere Klemmen über  einen Blockkondensator 21, der zur Gleich  spannungsisolierung des Sekundärkreises     LV,          C,    dient, verbunden sind. Die Anodenspan  nung wird     über,die        B+-Leitung    an den Pri  märkreis     L"        C,    angelegt.

   Die Einstellung  der Einrichtung nach     Fig.,5    ist ähnlich der  jenigen der Einrichtung nach     Fig.    4.  



  Bei der Massenherstellung von Radio  empfängern, irdenen Kopplungseinrichtun  gen wie diejenigen der     F'ig.    4 und 5     verwen-          .det    werden,     würden    die Spulen     La,,        Lb,        L,#     oder     L'b        normalerweise    nur in einem Modell  einstellbar sein. Die     handelsüblichen    Tole  ranzen,der Empfänger sind eng .genug, dass  .die     In.duktanzen    dieser Spulen auf Grund  des     Modelles    fixe Werte für alle Empfänger  erhalten können.  



       Fig.    6 zeigt schematisch eine Kopplungs  einrichtung, die einen variablen Kondensator  D von     besonderer    Konstruktion     verwendet,     der geeignet ist, die Resonanzbandbreite ste  tig zu variieren, während er das Band in  bezug auf die Trägerfrequenz     in,der    Art der  Kurven<I>k</I> und<B>1</B> (Fix. 2)     symmetrisch    an-      geordnet erhält. Dieser Kondensator, dessen  mechanischer Zusammenbau in     Fig.    9 und 10       beschrieben    wird, ist schematisch in     Fig.    6  durch die     voneinandergerückten    Platten<I>q, r,</I>  s, t,     u,    dargestellt.

   Die Platten r und t,     wel-          clie    isoliert     montierte        Statorplatten    sind,  durchschiessen variable Platten q, s und     u,     die zur Erklärung in     Fig.        @6    als vertikal ein  ste.llhar     .gezeigt    sind, während sie bei der  mechanischen Konstruktion nach     Fig.    9 und  <B>10</B> drehbar .sind.  



  Die     .Statorplatte    r ist mit dem Eingangs  kreis verbunden, der die Spule     L,    die durch  einen Abstimmungskondensator     C,    neben  geschlossen ist, enthält und :der bei 13 über  den     Blockierungskondensator    21 geerdet ist.  Die     ,Statorplatte    t     äst    mit d     em    Ausgangskreis  verbunden, der eine Spule     L,    enthält, die  durch einen Abstimmungskondensator     C5.          nebengeschlossen    ist; :dieser Ausgangskreis       ist    ebenfalls bei 13 geerdet.

   Die     Rotorplatten     <I>q,</I> s und     u        sind.    :durch     erznen        Leiter    26 bei 27  geerdet.  



  Man sieht, dass :die zwischen den     Stator-          pla.tten   <I>r</I> und<I>t</I>     vorhandene    Kapazität eine       kapazitive    Kopplung     Cr_t    bildet, die zwi  schen die abgestimmten Kreise La,     C"    und       LV,        C,        oin,geschoben    ist.

       Die    Grösse dieser  Kopplung hängt von der Ausdehnung ab,  bis zu* welcher die     eingeschobene,        geerdete,     vertikal     einstellbare    Platte s die     Statorplatten     <I>r</I> und<I>t</I>     durchschiesst.    Die Kapazitäten     C,_,     und     C,    die durch die     Überlappung    der       einstellbaren        Platten    q und s und :

  der     Stator-          platte        r        bestimmt    werden, sind wirksam  parallel zueinander     und.    zum     Abstimmungs-          kondensator        C,;.    Die Kapazitäten     Ce_t    und       C"-t    zwischen den einstellbaren Platten s und       u    und der     Statorplatte    t sind parallel zuein  ander und zur Abstimmungskapazität C.  



  Nimmt man an,     @dass    die Kapazität     Cr_t     allein     :durch        Abwärtsb.eweglzeg    ,der     Platte        S     erhöht werden     könnte,    ohne     :dass    eine Ver  änderung der :direkten     Kapazität        :

  der    Plat  ten r und t zur Erde     eintreten    würde, so  würde die Kopplung     Cr_t        ansteigen        unter          Verbreiterung    des     Resonanzbandes,    welches         doppelt    .gebuckelt wird, wenn :die     kritische     Kopplung passiert wird. Diese Resonanzver  breiterung würde indessen durch eine Ver  schiebung des     Resonanzbandes    in Richtung  auf niedere Frequenzen begleitet.

   Da indes  sen diese Erhöhung in     C,_t    durch eine     Ab-          wärtsbewegung    der Platte s     tatsächlich    die  Kapazitäten     C,    und     Cut    ständig vermin  dert     wird,    das Zentrum des     Resonanzbandes     wieder in Richtung auf die höheren Frequen  zen     verschieben.    Weil :der Abstand zwischen  den     Platten        r-s    und     s-t    geringer     ist    als der  Abstand zwischen den Platten r und t, wird  der letztere Effekt vorherrschen, und :

  die  resultierende Verschiebung     wird    in     Richtung     der höheren Frequenzen stattfinden.  



  Anderseits werden gleichzeitige vertikale       Bewegungen    der     Platten    q     und.        u    zur Er  höhung der Kapazitäten     C,_,        und        C"_t    dazu  neigen, das     Resonanzbaud    in Richtung der  niederen Frequenzen zu verschieben. Wenn       .die    Platten q     und        u    in bezug auf die ent  sprechenden     Platten   <I>r</I> und<I>t</I> in     geeigneten    .

    Abstand     gebracht    werden und mit der     Platte     s     ,gleichzeitig    bewegt werden, wie durch Ver  wendung     einer    starren Verbindung 26 an  gedeutet sein soll, kann daher ,die     Resonanz-          bandbreite    ohne irgendwelche wesentliche       Versehiebung    ihrer     Mittelfrequenz        variiert     werden.  



       Fig.    9     und.    10 stellen ein     konstruktives          Ausführungsbeispiel    des vorstehend     erläuter-          ten    Kondensators<I>D</I> dar. Die     Statorplatten   <I>r</I>  und t werden isoliert getragen auf den ent  sprechenden Stäben 36, 37 und     .38,        39-,    die  sieh isoliert durch relativ :grosse Öffnungen  40 :des Gehäuses 41 und von     @da    durch iso  lierende Seitenklötze, wie 42, 43 und 44, die  an der     äussern    Oberfläche .des Gehäuses ver  nietet sind,     hindurch    erstrecken.

   Die Rotor  platten q, s und     u    sind leitend auf einer dreh  baren Achse 45 montiert, :die durch Öffnun  gen des Gehäuses 41, um     Lagerstützen    zu       schaffen,    herausragt. Die Rotor- und     Stator-          platten        sind    von     halbkreisförmiger    Gestalt.  Die     Rotorplatte    s ist an der Achse 45 den       Rotorplatten    q und     u    gegenüberliegend an  geordnet.

        Um das     Resonanzband    ohne merkliche       Verschiebung    der Mittelfrequenz zu vari  ieren, wird der Abstand     zwischen,den    Plat  ten     q,   <I>r</I> und<I>t,</I>     u        normalerweise    grösser sein  als der zwischen<I>r, s</I> und s, t. Dieselben  Resultate können indessen auch durch An  passung der Plattengrösse erzielt werden.  



  In den     Fig.    11 und 12     ersetzen,die    Plat  tengruppen     q1,        R'2;        r2,        ra;        s1,        s2,        sa;        t1,        t2,        ta    und       u1,        u2    die     einzelnen    entsprechenden     Platten     <I>q, r, s,</I> t und     u    der     Fig.    6 und 10.

   Die     Be-          tätigung    der in     Fig.    11     beschriebenen    Kopp  lungseinrichtung ist die gleiche     wie    die  jenige     für,das    System der     Fig.    6.

   In     Fig.    1,1  stellt die Kapazität     Cq_r    die Summe der zwi  schen den Platten     q1,        rl;        r1,        q,2    und     q2,        r2    vor  handenen Kapazitäten dar;

   die Kapazität       C,t    ist ,die Summe der Kapazitäten zwischen  den     Platten        r2,        t1;   <I>r3,</I>     t1    und r3,     t2,    die Kapa  zität     Cg_t    diejenige zwischen den Platten  s,,     t1;        s.,,        t1    und     sa,        t,2    und die Kapazität     C"--t     diejenige     zwischen    den     Platten        t2,        ui;

          t3,tc,,     und<I>t3,</I>     u2.     



  Die     Kopplungseinrichtungen    der     Fig.    1,  <B>3</B>, 4     und.    5 sind vom Schema der     Fig.    7, wo  die     gemeinsame    Kopplungsimpedanz     Zb        in     Serie in jedem     der    parallelen     Abstimmkreise          L,#,        CX    und     Ly,        C,    eingeschlossen ist.

   Bei       Erhöhung    der     Reaktanz    von     Zb    steigt daher  die Kopplung an und-     neigt    dazu, die zwei       Kreise        L.,        C..    und     Ly,        C,        zunehmend        mitein-          ander    zu koppeln.

   Um die     relativ    schmale       Bandselektivität    .der     Fig.    2 zu     sichern,    muss       die    Impedanz     Zb    bei der mittleren Frequenz  klein im     Vergleich    zu den     Reaktanzelementen     der     Seitenkreise    sein.

   Daher muss, wenn     Zb     eine     Induktanz    ist, diese klein im Vergleich  zu     Ly    und     Ly    Sein, und wenn sie eine Kapa  zität     ist,    muss sie ,gross im Vergleich zu     C,;     und     C,    sein.  



  Die Kopplungseinrichtungen der     Fig.    G  und 11     sind    vom Schema der     Fig.    8, wo die  Kopplungsimpedanz     Zb    in     Serie    zwischen die  parallelen     Seitenkreise        L.,        CY        und        Ly,        C,    ge  stellt     ist.    Wenn     Zb    verkleinert wird, werden  die Seitenkreise     Lb,        C,;

      und     Ly,        C,    zunehmend  gekoppelt.     Wenn        Zb        eine        Induktanz        sein     soll, welche     die    relativ     schmalen    Ban@dselek-         tivitäten    der     Fig.    2 schaffen kann, muss säe  gross im Vergleich zu den     Induktanzen        L.,     und     Ly    Sein, und wenn sie     ,eine    Kapazität  ist, muss sie klein im Verhältnis zu     C,

      und       Cy        sein.     



  Bei Anwendung einer Mehrzahl von       Kopplungseinrichtungen    nach     Fig.    6 und 11  in einem     Rundfunkempfänger    werden die       Rotorelemente    aller     Kondensatoren    D     vor-          zugsweise    durch     ,eine        Einheitssteuerung    be  tätigt; bezüglich     Fig.    10 und 12 heisst das,  dass die     Rotorelemente    der     verschiedenen     Kopplungskondensatoren auf einer ,gemein  samen Achse 45     montiert    würden.  



  Die erfindungsgemässe     Kopplungseinrich-          tung        braucht    nicht, wie :die     @beschräebenen,          auf    zwei gekoppelte     Kreise    beschränkt zu  sein, sondern es könnten auch nach denselben       Prinzipiendrei,    vier oder mehr abgestimmte       Kreisse    in :der Kopplungseinrichtung kombi  niert sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kopplungseinrichtung zur Kopplung min destens zweier abgestimmter elektrischer Schwingungskreise, bei welcher eine Kopp lungsänderung zum Zwecke,der Bandbreiten- änderung vorgenommen werden kann, da- @durch gekennzeichnet,
    @dass die zur Kopp- lungsänderung notwendige Veränderung der den Schwingungskreisen gemeinsamen Kopp- lu@ngsimpedanz zwangläufig verbunden ist mit der Veränderung einer nicht .gemein samen Impedanz in jedem einzelnen :
    Schwin gungskreis, und zwar derart, dass die durch ,die Veränderung der Kopplungsimpedanz hervorgerufene Verschiebung ,der mittleren Bandfrequenz in der Frequenzskala durch die gleichzeitige Veränderung,der genannten nicht gemeinsamen Kreisimpedanzen prak tisch kompensiert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da.- ,durch :gekennzeichnet, @dass in beiden Schwingungskreisen von der Kopplungs- einstellung unabhängig veränderliche Impedanzelemente vorhanden sind, .durch welche eine Veränderung fler Abstim- mung der Kreise innerhalb eines gewis sen Frequenzbereiches möglich ist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch einen Stufenschalter mirtwenigstens zwei Schalt stellungen eine den @Schwingungskreisen gemeinsame Impedanz ein- und aus geschaltet und .gleiehzeiti,g eine nicht :ge meinsame Impedanz in jedem Kreis aus- und eingeschaltet werden. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, @da- ,durch gekennzeichnet, dass eine konti nuierliche, gleichzeitige Änderung von gemeinsamer Impedanz und nicht ge meinsamen Impedanzen erfolgt.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die praktische Kompensation des Verstimmungseffektes durch gleichzei tige gegensinnige Veränderung von .ge meinsamer Impedanz und nicht ,gemein- samen Impedanzen gleicher Art erfolgt.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die .gleichzeitige Ände rung durch Betätigung ,der einzelnen ver änderlichen Impedanzen mittels einer Einknopfbedienungseinrichtung erfolgt.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeioh- net, dass die einzelnen Schwingungskreise aus je einer Induktivität und mindestens zwei in Reihe liegenden, einstellbaren Kapazitäten bestehen,
    und dass durch einen Schalter in mindestens zwei mit einander .gekoppelten Kreisen je eine der Kapazitäten ausgeschaltet und durch eine g o emeinsame Kapazität ersetzt wird. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die einzelnen Schwingungskreise aus je einer Induktivität und mindestens zwei in Reihe liegenden, einstellbaren Kapazitäten bestehen, und dass durch einen Schalter in mindestens zwei mit einander gekoppelten Kreisen je eine der Kapazitäten ausgeschaltet und durch eine einstellbare Gruppe von zwei nicht gemeinsamen Kapazitäten und einer ge meinsamen Kapazität ersetzt wird.
    B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich- net, <B>dass</B> die einzelnen Schwingungs- kreise aus je einer Kapazität und minde- sstens zwei in Reihe liegenden Induktivi- täten bestehen,
    und dass durch einen Schalter in zwei miteinander gekoppel ten Kreisen je eine der Induktivitäten ausgeschaltet und durch eine .gemeinsame Induktivität ersetzt wird. 9.
    Einrichtung :nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Kondensator mit mindestens drei gleichzeitig veränder lichen Teilkapazitäten verwendet wird, von welchen zwei bei einer bestimmten Betätigungsrichtung zunehmen und als nicht gemeinsame Kreiskapazitäten wir ken, während eine dritte Teilkapazität beider .gleichen Betätigung abnimmt und als gemeinsame Kapazität wirkt.
    10. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 5 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator zwei feststehende Belegungen besitzt, die mit den einander entsprechenden Enden der Kreisinduktivitäten verbunden sind, und dass durch Einschieben mindestens einer Platte einer dritten Belegung in die Zwischenräume zwischen den beiden festen Belegungen deren gegenseitige Kapazität verringert,
    aber gleichzeitig .die Kapazität jeder festen Belegung gegen die dritte Belegung vergrössert wird, wobei die Kapazität zwischen den festen Belegungen als Koppelkapazität und die beiden andern Kapazitäten als Kreiskapazitäten wirken. 11. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 5, 9 und 10, da .durch ;gekennzeichnet, dass auch ausser halb des Zwischenraumes der festen Be legungen Platten der dritten Belegung gegenüber den festen Belegungen ver schoben werden.
    12. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 5 und 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Dreh kondensator mit zwei feststehenden Be legungen und einem drehbaren Platten satz verwendet wird, dessen zwischen die festen Belegungen eintauchende Platten und die ausserhalb des Zwischenraumes bewegten Platten gegeneinander um einen Drehwinkel versetzt sind.
    13. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet, dass zur Aus füllung der bei fester Kopplung ein- tretenden Einsattelung der Übertra- @gungseharakteristik ein Kopplungssystem zusätzlich vorgesehen ist, das eine mit der Einsattelung zusammenfallende Reso- nanzspitze aufweist. 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch ;gekennzeichnet, dass .die Kopp lungskapazität bei schmaler Durchla,ss- breite ,gross ist im Vergleich zu den Kapazitäten der Abstimmkondensatoren in den einzelnen Kreisen. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch, .da- .durch gekennzeichnet, dass die Kopp- lungs induktivität bei schmaler Durchlass- brei.te klein ist im Vergleich zu den Induktivitäten der einzelnen Kreise.
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