CH187929A - Mehrstufiges Schaltgetriebe. - Google Patents
Mehrstufiges Schaltgetriebe.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H3/00—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
- F16H3/02—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
- F16H3/08—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
- F16H3/10—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts with one or more one-way clutches as an essential feature
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Description
Mehrstufiges Schaltgetriebe. Gegenstand des Hauptpatentes bildet ein mehrstufiges Schaltgetriebe mit ständig im Eingriff stehenden Übersetzungszahnrädern und mit Kupplungen zum Ein- und Aus schalten dieser Zahnräder, wobei jeder Kupp lung eine Freilaufeinrichtung zugeordnet ist, derart, dass beim Einrücken einer Kupplung einer höheren Geschwindigkeitsstufe die Kupplung der niedrigereren Geschwindigkeits stufe bezw. alle Kupplungen der niedrigereren Geschwindigkeitsstufen eingerückt bleiben können.
Bei einem solchen Schaltgetriebe stellen besondere Freilaufeinrichtungen einerseits eine Komplikation dar und bilden anderseits bei grossen Kraftübertragungen umfangreiche, platzbeanspruchende Einheiten, deren zweck mässige Einordnung schwierig ist.
Gemäss vorliegender zusätzlicher Erfin dung soll eine Vereinfachung eines solchen Schaltgetriebes dadurch erreicht werden, dass die Kupplungen selbst als Freilaufeinrichtun gen ausgebildet sind. Zweckmässigerweise kann die Freilauf einrichtung jeder Kupplung darin bestehen, dass bei Erhöhung der Umlaufgeschwindig keit des angetriebenen Kupplungsteils über die Umlaufgeschwindigkeit des treibenden Kupplungsteils hinaus die Kupplung selbst tätig gelöst wird.
Die beiliegende Zeichnung betrifft zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes.
Beim Beispiel nach Fig. 1 bezeichnet 12 ein ständig im Eingriff mit einem nicht dargestellten, auf der ebenfalls nicht ge zeichneten Antriebswelle sitzenden Zahnrad befindliches Übersetzungszahnrad, das mit einem der Zahnräder 5, 6, 7 des im Haupt patent dargestellten und beschriebenen Schalt getriebes übereinstimmt und auf der Neben welle 13 frei drehbar gelagert ist. An diesem Zahnrad 12 ist eine Nabe 14 vorhanden, an welcher ein Nocken<B>16</B> gebildet ist, der mit einer Schrägfläche 16 eines auf der Neben welle 13 frei drehbaren und achsial ver- schiebbaren Kupplungsteils 1'7 zusammen wirkt.
Die Kupplung weist ferner eine Reib scheibe 18 auf, die auf einer auf die Neben welle 13 aufgekeilten, achsial verschiebbaren Nabe 19 festsitzt, auf der ein weiterer Kupp lungsteil 20 frei drehbar und achsial ver schiebbar gelagert ist. Dieser Kupplungsteil 20 weist für das Einrücken der Kupplung. eine Ringnut 21 auf. Die Wirkungsweise ist folgende Beim Einrücken des Kupplungsteils 20 wird derselbe gegen die Reibscheibe 18 an gedrückt und zusammen mit der Reibscheibe 18 gegen den Kupplungsteil 17. Dadurch wird der Antrieb vom Übersetzungszahnrad 12 über die Nabe 14, den Nocken 15, die Schrägfläche 16, den Kupplungsteil 17, die Reibscheibe 18 und die Nabe 19 auf die Nebenwelle 13 übertragen, die somit mit gleicher Drehzahl wie das Zahnrad 12 um läuft.
Beim Einrücken der Kupplung einer höheren Geschwindigkeitsstufe, nehmen die Nebenwelle 13 und mit derselben die Teile 19, 18, 17 eine höhere Umlaufgeschwindig keit als die Umlaufgeschwindigkeit des Zahn rades 12 an. Dadurch verdreht sich der Kupplungsteil 17 relativ zur Nabe 14 im Vorwärtssinn, und der Nocken 15 gleitet auf der Schrägfläche 16 nach rückwärts, so dass der Kupplungsteil 17 sich nach links verschiebt und die Kupplung gelöst wird, wobei der Teil 20 in der eingerückten Stel lung verbleibt. Werden die Kupplungen der höheren Geschwindigkeitsstufen wieder aus gerückt, so vermindert sich die Umlaufge schwindigkeit der Nebenwelle 13 wieder auf die Umlaufgeschwindigkeit des Zahnrades 12.
Beim Unterschreiten dieser Umlaufgeschwin digkeit bewegt sich der Nocken 15 auf der Schrägfläche 16 in der Drehrichtung nach vorwärts, wobei der Kupplungsteil 17 nach rechts verschoben und die Kupplung wieder eingekuppelt wird. Bei diesem Schaltgetriebe ist somit jede Kupplung selbst dadurch als Freilaufeinrichtung ausgebildet, dass sie bei Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit des angetriebenen Kupplungsteils 18, 19 über die Umlaufgeschwindigkeit des treibenden Kupplungsteils 17 hinaus selbsttätig gelöst wird.
Beim Beispiel nach Fig. 2 bildet das ständig im Eingriff befindliche Übersetzungs zahnrad 12 ein Stück mit einer Kupplungs glocke 22, und es ist frei drehbar auf der Nebenwelle 13 gelagert. Im Innern der Kupp lungsglocke 22 sitzt auf der Nebenwelle 13 eine Nabe 23 fest, an der das eine Ende einer Schraubenfeder 24 befestigt ist. Das andere Ende dieser Feder 24 liegt gleitend auf einer Ringfläche 25 eines Vorkupplungs teils 26, der einen oder mehrere Klinken stifte 27 aufweist, welche je an einer Flach feder 28 angeordnet sind, die bestrebt ist, den betreffenden Stift 27 nach einwärts zu drücken. Am Vorkupplungsteil 28 ist für das Einrücken dieses Teils eine Ringnut 29 vorhanden.
Die Wirkungsweise ist folgende Beim Einrücken des Vorkupplungsteils 26 wird derselbe mit der Kupplungsglocke 22 gekuppelt und dreht sich mit derselben. Einer der Klinkenstifte 27 hintergreift bei dieser Drehung das entsprechende Ende der Schraubenfeder 24 und verdreht dieses Ende in bezug auf die Nabe 23 derart, dass die gespannte Feder 24 an die Innenfläche der Kupplungsglocke 22 angedrückt wird, wo durch die Kupplungsglocke 22 mit der Nabe 23 und damit mit der Nebenwelle 13 ge kuppelt ist.
Beim Einrücken der Kupplung einer höheren Geschwindigkeitsstufe dreht sich die Nabe 23 mit grösserer Umlaufge schwindigkeit als der mit der Glocke 22 gekuppelte Vorkupplungsteil 26, wodurch die Schraubenfeder 24 entspannt wird und nicht mehr an der Innenfläche der Glocke 22 anliegt. Das freie Ende der Schrauben feder 24 schleift nun auf der Gleitfläche 25 über die Stifte 27 hinweg, so dass die Kupp lung eine Freilaufeinrichtung bildet, indem sie bei Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit des angetriebenen Kupplungsteils 23, 24 über die Umlaufgeschwindigkeit der treiben den Kupplungsglocke 22 hinaus selbsttätig gelöst wird.
In ähnlicher Weise wie die in Fig. 1 dargestellte Einscheibenkupplung können an dere Kupplungen mit achsialer Schaltbewe gung, zum Beispiel Mehrscheibenkupplungen, Konuskupplungen, Doppelkonuskupplungen, mit einer Freilaufeinrichtung ausgebildet sein.
Ferner können auch andere als die in Fig. 2 veranschaulichte radialwirkende Kupp lung mit einer Freilaufeinrichtung ausgebil det sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mehrstufiges Schaltgetriebe mit ständig im Eingriff stehenden Übersetzungszahnrädern und mit Kupplungen zum Ein- und Aus schalten dieser Zahnräder, nach dem Patent anspruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kupplungen selbst als Frei laufeinrichtungen ausgebildet sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Mehrstufiges Schaltgetriebe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Freilaufeinrichtung jeder Kupplung darin besteht, dass bei Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit des angetriebenen Kupplungsteils über die Umlaufgeschwin digkeit des treibenden Kupplungsteils hinaus die Kupplung selbsttätig gelöst wird. 2.Mehrstufiges Schaltgetriebe nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, mit Kupp- lungen mit achsialer Schaltbewegung der Kupplungsteile, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks selbsttätigen Lösens der Kupp lung der eine Kupplungsteil bei Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit des angetriebe nen Kupplungsteils sich achsial verschie ben kann. 3.Mehrstufiges Schaltgetriebe nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, mit Kupp lungen, die eine treibende Kupplungs glocke und eine mit dem angetriebenen Kupplungsteil fest verbundene Schrauben feder aufweisen, die sich beim Schliessen der Kupplung an die Innenwandung der Kupplungsglocke anlegt, dadurch gekenn zeichnet, dass ein mit der Kupplungsglocke koppelbarer Vorkupplungsteil wenigstens einen mit der Schraubenfeder zusammen wirkenden Stift aufweist, durch welchen das Anlegen der Schraubenfeder an die Kupplungsglocke bewirkt wird und wel cher bei Erhöhung der Umlaufgeschwin digkeit des mit der Schraubenfeder ver bundenen angetriebenen Kupplungsteils über die Geschwindigkeit der treibenden Kupplungsglocke hinaus das Entkuppeln der Schraubenfeder gestattet.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH184070T | 1936-03-17 | ||
| CH187929T | 1936-03-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH187929A true CH187929A (de) | 1936-11-30 |
Family
ID=25720975
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH187929D CH187929A (de) | 1936-03-17 | 1936-03-17 | Mehrstufiges Schaltgetriebe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH187929A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0468107A1 (de) * | 1990-07-23 | 1992-01-29 | Sheng-Tsai Tseng | Getriebe |
-
1936
- 1936-03-17 CH CH187929D patent/CH187929A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0468107A1 (de) * | 1990-07-23 | 1992-01-29 | Sheng-Tsai Tseng | Getriebe |
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