CH188038A - Aufreihvorrichtung für Loseblätterbücher. - Google Patents

Aufreihvorrichtung für Loseblätterbücher.

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CH188038A
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Aktiengesellscha Buecherfabrik
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Paul Carpentier Soehne Buecher
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      Aufreihvorrichtung    für     Loseblätterbücher.       Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  eine     Aufreihvorrichtung    für     Loseblätter-          bücher    mit in einem     Rückenkörper    drehbar  gelagerten geschlitzten     Aufreihringen    und  mindestens einem von einem Ende :des     Rük-          kenkörpers    aus zu betätigenden     Schieber    zum  Drehen der Ringe.  



  Es sind schon Anordnungen dieser Art  vorgeschlagen worden, welchen indessen ver  schiedene Nachteile anhaften. Indem     näm-          licb.    die .Schlitze der Ringe in allen Stel  lungen stets ausgerichtet in einer Linie lagen  und ausserdem meist noch besondere Schiebe  stücke zur     Abdeckung    der Schlitze in der  Schliesslage vorgesehen waren,     konnte    die  Aufnahmefähigkeit der Ringe nur zu einem  geringen     Bruchteil        ausgenützt    werden.

   Auch  war .das Einlegen und Herausnehmen von       Blättern        aus    den Ringen, deren Schlitze  möglichst eng gehalten werden mussten, um  das ungewollte Herausfallen von     Blättern    zu  verhüten, sehr schwierig,     wie    auch das Dre-         hen    der Ringe infolge des Widerstandes     in          :den    nur ungenügend geführten Blättern er  schwert war.

   Man glaubte bei andern Aus  führungen eine Verbesserung durch Verwen  dung     T-förmig        profilierter    Ringe herbeizu  führen, indessen bedingte dies eine entspre  chende Speziallochung der     Blätter,    die ge  rade     besonders        stark    zum     Ausreissen    neigt.  



  Diese Mängel werden nun beim     Erfin-          dungsgegenstand    :dadurch behoben, dass der  die Drehung der     Ringe    bewirkende Schie  ber, welcher am     äussern    Umfang der Ringe  angreift, so mit diesen verbunden ist,     dass    er  die Ringe paarweise in entgegengesetzten  Richtungen dreht,     .derart,        @dass    nur in der  Entnahmestellung :der Ringe :

  deren     .Schlitze     miteinander ausgerichtet sind, während     beim     Drehen der Ringe in die Entnahme-     bezw.     Schliessstellung die Schlitze der     einzelnen     Ringpaare auf einander entgegengesetzten  Seiten zu     liegen        kommen.         Dank dieser     Ausbildung    der     Aufreihvor-          richtung        wird    einerseits die Drehung der  Ringe, sowie das Einlegen und Herausneh  men von Blättern bei grösstmöglicher Auf  nahmefähigkeit des Buches sehr erleichtert,

    da der am     äussern    Umfang der     Ringe    angrei  fende Schieber mit einer kleineren Kraft das       Reibungsmoment    überwinden kann, und zu  gleich wird ein Herausfallen einzelner Blät  ter mit Sicherheit verhindert, da die Schlitze  der Ringe in     der,Schliesslage    nicht in einer  Flucht ausgerichtet, sondern paarweise auf  einander entgegengesetzten Seiten liegen.

    Ferner können die Schlitze der Ringe bei  dieser Anordnung genügend breit gehalten  werden, um einzelne Blätter oder eine  grössere     Anzahl    zusammen leicht herausneh  men und wieder     einsetzen    zu können, und da  hierbei ,die Drehung der einzelnen Ringpaare  nach zwei     entgegengesetzen    Richtungen er  folgt, führen im ersten Teil der Drehbewe  gung jeweils die vollen Teile der Ringe die       Blätter,    so dass deren Löcher genau ausge  richtet werden und die Ringspitzen nicht       einhaken    können,     was    das     Drehen        erleichtert     und Beschädigungen der     Blätter    verhindert.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsge  genstandes sind in der Zeichnung dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 ein aufgeschlagenes     Loseblätter-          buch    mit der     Vorrichtung    nach einer ersten       Ausführungsform    in     Seitenansicht,    und       Fig.    '2 in Draufsicht;       Fig.    3:     zeigt    in grösserem Massstab einen       Schnitt    durch die     Heftvorrichtung,          Fig.    4     eine        .Stirnansicht    eines Heftringes;

         Fig.    5, 6, 7 und 8     zeigen    in kleinerem  Massstab die verschiedenen     Einzelteile    des  Rückenkörpers     und    der Vorrichtung in An  sicht, Draufsicht und     Querschnitt;          Fig.    9 zeigt in     etwas    grösserem Massstab  eine Einzelheit in Perspektive;

         Fig.101    zeigt eine     .zweite    Ausführungs  form .im     Schnitt;          Fig.    11, 12, 1.3, 1,4 und 1.5. zeigen Einzel  teile des Rückenkörpers,     sowie    !der Vorrich  tung in Seitenansicht, Draufsicht und       Schnitt;            Fig.    16     zeigt,den    Heftring in Seiten- und  Stirnansicht.  



  Bei der in     Fig.    1 bis 8 dargestellten       Heftvorrichtung    ist     E    der Einbanddeckel, an  dessen Rücken ,der Rückenkörper R mit den  drehbaren Schlitzringen 1 befestigt ist. Je  der Schlitzring hat an einer .Seite einen Vor  sprung la, in welchem eine Kugel 2 gela  gert ist. Die     Vorrichtung        ist    zusammenge  setzt aus einem die Ringe 1     haltenden    Deck  blech 3, einem     ,die    Ringe führenden Füh  rungsblech 4, welches im Deckblech 3 gela  gert ist, einem das     Führungsblech    umgeben  den Schieber 5     und    einem zur Befestigung  des Ganzen dienenden Rückenblech 6.

   Das  Deckblech 3     hat,die    Form     eines    offenen Tro  ges von rechteckigem     Querschnitt    und     über     die     .Seitenwände    herabgezogenen Stirnlap  pen. An ,den Seitenwänden hat das Deck  blech Falze     3b    für die     Befestigung    am     Rük-          kenblech    6. Die     :Schlitzringe    1 ruhen dreh  bar in     Löchern        3a    des Deckbleches.  



  Das Deckblech 3     ist        zwischen    die hoch  gebogenen Seitenränder des     Rückenbleches    6       (Fig.    8) eingesetzt und     mittels    der umgebo  genen Falze     .3b    darin befestigt, so dass es mit  diesem zusammen einen geschlossenen     Rük-          kenkörper        bildet.     



  An der Innenseite des Deckbleches 3  liegt das im     Querschnitt        kreisabschnittför-          mig    gebogene     Führungsblech    4     (Fig.    6) an,  welches den Löchern     3a    gegenüber Querril  len 4a für die     Führung    der Schlitzringe 1  hat.  



  Unter diesem Führungsblech 4     liegt    ein  parallel dazu gebogener     ,Schieber    5     (Fig.    7)  ebenfalls aus Blech, dessen eines Ende zu  einem Griff 5b ausgebildet ist und am Ende  des Rückenkörpers unten herausragt. Dieser  Schieber hat ebenfalls Rillen     5a,    welche<B>je-</B>  doch nicht quer wie jene des Führungsble  ches 4, sondern paarweise geneigt zueinander  liegen, so     dass    sie Teile von entgegengesetzt  steigenden     Schraubengängen    bilden.

   In diese  Rillen 5a ragen die an den Ringen 1 be  festigten Kugeln 2     hinein,    so dass sich die  Ringe drehen müssen, und zwar     paarweise     entgegengesetzt     zueinander,    wenn man den           Schieber    5 verschiebt. Die Länge des Schie  bers 5 ist um den erforderlichen     Verschie-          bungsweg    geringer als jene des Führungs  bleches 4.  



  Das Befestigungsblech 6 liegt auf einem  am Einbanddeckel     E    festgeklebten Stoff  streifen<B>S</B>, auf welchem es mittels seitlich  am     Befestigungsblech    6 angelöteter Bügel 7       (Fig.9)    befestigt ist.  



  Inder Schliessstellung liegen die Ringe 1  so,     da.ss    ihre Schlitze     innerhalb    des Rücken  körpers liegen und kein Blatt herausfallen  kann. Will man     etwas    einlegen oder heraus  nehmen, so zieht man den     .Schieber    5 am  Griff 5b nach unten heraus, wodurch die  Ringe 1 gedreht werden, so     rlass    ihre Schlitze  alle nach     oben    in eine Flucht zu liegen kom  men, wie     in        Fig.    3 dargestellt. Nun können  leicht     Blätter    eingelegt oder herausgenom  men werden.

   Zum Schliessen wird der Schie  ber 5     einwärts    gestossen, wodurch sich die  Ringe 1 wieder     zurückdrehen,    so     dass    ihre  Schlitze in den Rückenkörper zu liegen kom  men.  



  Infolge der Bewegung der Ringe mit  Drehung in     paarweise    entgegengesetzter  Richtung kommen die .Schlitze derselben erst  in der Endstellung,     Idas    heisst in der     Mitte    in  eine Flucht, so dass keine Blätter seitlich  herausfallen können.  



       Bei    der     Ausführungsform    .nach     Fig.    10  bis 16 ist am Umfang jeden Schlitzringes 1  ein radial herausragender     Stift    2 angesetzt.  



  Das Deckblech 3 hat die gleiche Ausbil  dung wie beim ersten     Ausführungsbeispiel     einzig mit dem Unterschied, dass für jeden  Ring 1 an Stelle     zweier    Löcher nur ein Loch       3a    und ein Schlitz<B>3e</B> vorgesehen ist.     Das     Deckblech 3 ist am gebogenen Rückenblech 6       (Fig.    13) befestigt und letzteres hat abwärts  ragende Falze 6a, welche durch     Schlitze    8a  eines parallel gebogenen Gegenbleches 8 hin  durchgehen und über dieses     .einwärts    umge  bogen sind.

       Zwischen    dem     Rückenblech    6  und dem Gegenblech 8 ist der am Einband  deckel E festgeklebte Stoffstreifen 8 einge  klemmt. An der Innenseite des Deckbleches 3       sind    im     Querschnitt        kreisabschnittförmig    ge-         bogene        Führungsbleche    4     eingelegt,        in    deren       Querrillen    4a die Ringe 1 geführt sind.

   Un  ter diesen Blechen liegt der parallel dazu .ge  bogene     Schieber,5,    welcher     paarweise    gegen  einander geneigte Schrägschlitze 5a hat, und  mit einem als Griff     ausgebildeten    Ende 5b       unten    am Rückenkörper     herausragt.    In die  Schlitze 5a ragen .die     Stifte    2 :der     Ringe    1  hinein, so dass bei Verschiebung des Schie  bers 5 eine Drehung der Ringe erfolgt in  gleicher Weise wie oben beschrieben.  



  Die     Abstände    der Ringe werden am  besten so bemessen, dass die Vorrichtung  zum Einheften der verschiedenen vorkom  menden     Formate    mit Normallochung ver  wendet werden kann.  



       Anstatt.    eines einzigen Schiebers könnten  auch zwei vorgesehen sein, von welchen je  der zum Antrieb einer     Ringgruppe    dient,  und welche von beiden Enden des Rücken  körpers her betätigt würden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aufreihvorrichtung für Loseblättei!büeher mit in einem Rückenkörper drehbar gelager ten geschlitzten Aufreihringen und min destens einem von einem Ende des Rücken körpers aus zu betätigenden Schieber zum Drehen der Ringe, dadurch gekennzeichnet, dass der die Drehung der Ringe bewirkende Schieber, welcher am äussern Umfang der Ringe angreift, so mit diesen verbunden ist, dass er die Ringe paarweise in entgegen gesetzten Richtungen dreht, derart,
    dass nur in der Entnahmestellung der Ringe .deren Schlitze miteinander ausgerichtet sind, wäh rend beim Drehen der Ringe in die Ent nahme- bezw. Schliessstellung die Schlitze der einzelnen Ringpaare auf einander ent gegengesetzten Seiten zu liegen kommen. UNTERANSPRCCHE 1.
    Aufreihvorrichtung nach Patentanspruch, mit einem im Rückenkörper angeordneten Ringführungsblech, dadurch gekennzeich net, dass das Ringführungsblech im Quer schnitt kreisabschnittförmig .gebogen und mit Querrillen zur Aufnahme der Ringe versehen ist, derart, dass jeder Ring mit seinem grösseren Teil frei aus dem Rük- kenkörper herausragt.
    2. Aufreihvorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, mit einem im Rük- kenkörper eingelegten Schieber zur Be- tätigung .der Ringe, dadurch gekennzeich net, dass der .Schieber parallel zum Füh- rungsblech gebogen und mit Schrägrillen oder -schlitzen versehen ist,
    in welche seitlich am Umfang der Ringe gelagerte Kugeln bezw. befestigte Stifte hinein- ragen, derart, dass beim Längsverschieben des .Schiebers die Ringe gedreht werden.
    3. Aufreihvorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ,gekennzeichnet, dass ;die Schrägrillen bezw. Schlitze des Schiebers paarweise gegen einander geneigt sind, derart, dass die Ringe sich paarweise entgegengesetzt zu einander drehen.
CH188038D 1935-02-11 1935-12-13 Aufreihvorrichtung für Loseblätterbücher. CH188038A (de)

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