CH188080A - Verfahren zur Herstellung unmagnetischer Gegenstände aus hochlegiertem Manganstahl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung unmagnetischer Gegenstände aus hochlegiertem Manganstahl.

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CH188080A
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Aktiengesellsch Edelstahlwerke
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Deutsche Edelstahlwerke Ag
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  Verfahren zur Herstellung     unmagnetischer    Gegenstände aus  hochlegiertem     Nanganstahl.       Für hochbeanspruchte     unmagnetische    Teile  wie Ankerschrauben, Mappenringe für elek  trische Maschinen und Generatoren und überall  dort, wo den magnetischen Kraftlinien elek  trischer Maschinen kein     Nebenschluss    geboten  werden soll, ist es erforderlich, einen     unmag-          netischen    Stahl zu verwenden:

   Im allgemei  nen benutzt man     hiefür    einen     unmagnetischen,     hochlegierten Nickel-     bezw.        Nickel-Mangan-          stahl.    Besonders geeignet für diese Zwecke  wäre ferner ein     unmagnetischer,    hochlegierter       Manganstahl,    weil er eine gegenüber dem  hochlegierten Nickel-     bezw.        Nickel-Mangan-          stahl    höhere Streckgrenze aufweist und ausser  dem billiger ist.

   Dieser     Manganstahl,    der       bei        Kohlenstoffgehalten        bis        zu        1,5        %        Mangan-          gehalte        von        10-35        %        aufweist,

          ist        je        nach     Höhe des     Mangangehaltes    entweder im ge  schmiedeten     bezw.    gewalzten Zustand     unmag-          netisch    oder er muss durch eine Wärmebehand-         lung    in den     unmagnetischen,        austenitischen     Zustand übergeführt werden.

   Er hat jedoch  den Nachteil, dass er mit spanabhebenden  Werkzeugen äusserst schwer     bearbeitbar,    wenn  nicht überhaupt gänzlich     unbearbeitbar    ist,  zumal fast stets der bereits im     unmagneti-          schen    Zustand vorliegende Stahl der Bearbei  tung unterworfen werden muss.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun ein Ver  fahren zur Herstellung     unmagnetischer    Gegen  stände aus hochlegiertem     Manganstahl,    gemäss  welchem ein im     austenitischen    Zustande durch  spanabhebende Werkzeuge     bearbeitbarer        Man-          ganstahl        verwendet        wird,        der        bis        zu        1,5        %          Kohlenstoff,

          1Ö        bis        35        %        Mangan        und    1     bis          20        %        Kobalt        enthält.        Die        durch        den        Kobalt-          zusatz    erzielte     Bearbeitbarkeit    des Mangan  stahls wird umso besser, je höher der vor  handene     Kobaltgehalt    ist.

   Bereits bei     Ge-          halten        von        etwa    3     bis    5     %        Kobalt        lässt        sich         der Stahl bei verhältnismässig hohen Schnitt  geschwindigkeiten mit normalem Schnelldreh  stahl bearbeiten.  



  Bei der Herstellung von Schweissstäben  aus     manganhaltigem    Stahl ist gelegentlich  ein Zusatz von Kobalt angewendet worden,  jedoch nicht zu dem Zweck, eine durch span  abhebende Werkzeuge     bearbeitbare    Legierung  zu erzielen, sondern aus     sohweissteebnischen     Gründen.  



  Soweit Vorschläge zur Erzielung besserer       Bearbeitbarkeit    gemacht worden sind, ergaben  sich entweder umständliche Verfahren oder  die erzielte     Bearbeitbarkeit    reichte noch nicht  aus, um in befriedigender Weise eine Bear  beitung mit     Schnelldrehstählen    vornehmen zu  können; jedenfalls steht die erzielte     Bearbeit-          barkeit    hinter der     Bearbeitbarkeit    zurück, die  durch den Zusatz von Kobalt erreicht wer  den kann. So ist beispielsweise vorgeschlagen  worden, den     austenitischen        Manganstahl    bei  Temperaturen von 250 bis 300 0 C mit span  abhebenden Werkzeugen zu bearbeiten.

   Dieses  Verfahren ist äusserst umständlich und     scbwie-          rig    durchzuführen. Andere Vorschläge gehen  dahin, den Kohlenstoffgehalt der Stähle so  einzustellen, dass in Abhängigkeit vom     Man-          gangehaltbestimmteHöchstgehalte    nichtüber-    schritten werden.<B>So soll der</B> Kohlenstoff  gehalt beispielsweise '/2o des jeweiligen Man  gangehaltes nicht überschreiten oder bei     111an-          gangehalten        von        17        bis        35        %        unter    1      /"     <RTI  

   ID="0002.0025">   liegen.     Durch diese Massnahmen dürfte zwar eine  Verbesserung der     Bearbeitbarkeit    erzielt wer  den, die jedoch nicht an die     Bearbeitbarkeit     des Kobalt enthaltenden Stahls gemäss Er  findung heranreicht. Dies gilt auch für den  Stahl, der zum Zweck der Erzielung ver  besserter     Bearbeitbarkeit    ausser einem be  stimmten -niedrigen Kohlenstoffgehalt noch       Karbidbildner,    wie Titan, Chrom,     Vanadin     und     Molybdän    enthält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung unmagnetiscber Gegenstände aus höchlegiertem Manganstahl, dadurch gekennzeichnet, dass ein im austeni- tischen Zustande durch spanabhebende NG'erk- zeuge bearbeitbarer Manganstahl verwendet wird, der bis z 1,5% Kohlenstoff,
    10 bis 35 0/0 Mangan und 1 bis 20 % Kobalt ent- hält.
CH188080D 1935-03-04 1936-02-22 Verfahren zur Herstellung unmagnetischer Gegenstände aus hochlegiertem Manganstahl. CH188080A (de)

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CH188080D CH188080A (de) 1935-03-04 1936-02-22 Verfahren zur Herstellung unmagnetischer Gegenstände aus hochlegiertem Manganstahl.

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