CH188138A - Veränderliche Induktanzvorrichtung zum Abstimmen von Schwingungskreisen über mindestens zwei Frequenzbereiche. - Google Patents

Veränderliche Induktanzvorrichtung zum Abstimmen von Schwingungskreisen über mindestens zwei Frequenzbereiche.

Info

Publication number
CH188138A
CH188138A CH188138DA CH188138A CH 188138 A CH188138 A CH 188138A CH 188138D A CH188138D A CH 188138DA CH 188138 A CH188138 A CH 188138A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
core
coil
windings
variable inductance
inductance device
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Incorporated John Laboratories
Original Assignee
Johnson Lab Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Johnson Lab Inc filed Critical Johnson Lab Inc
Publication of CH188138A publication Critical patent/CH188138A/de

Links

Landscapes

  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description


  Veränderliche     Induktanzvorrichtung    zum Abstimmen von Schwingungskreisen  über mindestens zwei Frequenzbereiche.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine veränderliche     Induktanzvorrichtung     zum Abstimmen von Schwingungskreisen  über mindestens zwei Frequenzbereiche. Sol  che Typen von variablen     Induktanzvorrich-          tungen    können zum Beispiel in     Radio-Emp-          fangsapparaten    verwendet werden.  



  Die veränderliche     Induktanzvorrichtung     gemäss der vorliegenden     Erfindung    weist ein       Massekerngebilde    auf, das zwecks Abstim  mung der Kreise relativ zu den Wicklungen  bewegbar ist. Die gegenseitige Bewegung  von Spulen und Kerngebilde     verursacht    eine  Änderung in der     Induktivität,    welche ein  Abstimmen des Resonanzkreises, in welchem  die     Induktanz    ist, ermöglicht, und zwar mit  oder ohne die übliche Variation der Ka  pazität.  



  Veränderliche     Induktivitäten,    die zur  Abstimmung von Resonanzkreisen mit     einem     Verhältnis von maximaler zu minimaler Fre-         quenz    von zirka 3 dienen, sind in den bri  tischen     Patenten    366425 und 405623 be  schrieben. Die vorliegende Beschreibung be  zieht sich auf Fälle, in welchen .erstens beab  sichtigt ist, einen Resonanzkreis über eine  Mehrzahl von     Frequenzbereichen,    die zum  Beispiel weit auseinander liegen können  (z.

   B.     "mittlere"    und "lange" Wellenlängen  der üblichen Radioempfänger) abzustimmen  und bei denen es zweitens erwünscht ist,  dass der     eine    Bereich grösser ist als derjenige,  der mit einer einzigen     variablen        Induktivität,          wie    zum Beispiel in den obigen Patenten be  schrieben, erreichbar ist.  



  Der Erfindungsgegenstand ist durch die       Fig.    1 bis 4 in einigen beispielsweisen     Aus-          führungsformen    dargestellt.  



  Geeignetes Material für magnetische  Kerne und geeignete Kerne für die Kon  struktion von variablen     Induktivitäten    wur  den in den britischen Patenten 403426 und      403368 beschrieben. Im allgemeinen besteht  der Kern aus sehr fein     zerkleinertem,    mag  netischem Material, wie zum Beispiel reinem  Eisen. wobei die einzelnen Körnchen eine  solche Grösse aufweisen, dass die Verluste im  Kern auf ein Minimum gebracht werden. Die  Teilchen werden jedes einzeln durch eine  geeignete Isolationsmasse isoliert und dann  zusammen unter Verwendung von einem  passenden plastischen Bindemittel zu Kör  pern von geeigneter     Form    gepresst.

   Ein ge  nügend hoher     Druck    wird dabei angewendet,  um den Kernen den     gewünschten        Wert     von scheinbarer     Permeabilität    zu verleihen.  



  Schaltkreise, in welchen die hier betrach  teten, variablen     Induktivitäten    mit Vorteil  verwendet werden können, sind zum Beispiel  im     britischen    Patent 366475 und im     schweiz.     Patent 183304 beschrieben.  



  Bei den in den     Fig.    1 und 2 dargestellten  Ausführungsformen sind die beiden Wick  lungen 1, 2 auf zwei zylindrische Träger 3,  4 von gleichen Abmessungen gewunden. ob  wohl.     wenn    erforderlich, eine     Spule    sehr  wohl     einen    grösseren Durchmesser aufweisen  kann als die andere. Bei der in     Fig.    1 dar  gestellten Anordnung sind die beiden Spulen  koaxial auf irgend einem geeigneten Träger  angeordnet. Der     Massehern    5 weist zylin  drische Form auf und     kann.    stetig durch  die Spulen bewegt werden. Die beiden Wick  lungen werden so miteinander verbunden,  dass sich ihre     Induktivitäten    subtrahieren.  



  Die Spulen 1 und 2 sind mit einem Schal  ter     verbunden,    der wahlweise     gestattet,    die  Spule 2 abzuschalten oder sie in Reihe mit  der Spule 1 zu legen und auf diese Weise  gegen diese Spule zu     schalten.    Wenn der  Kern 5 in die Spule 1     geschoben    wird und  hierbei die Spule 2 abgeschaltet ist, wird ein  bestimmtes     Induktivitätsintervall    bestrichen.

    Wird nun der Schalter so betätigt, dass die  Spule 2 in Serie mit der Spule 1 geschaltet       wird,    so wird der     Kern    bei der Weiterbe  wegung aus der ersten Spule herausgezogen  und gleichzeitig in die Spule 2     hineinbewegt.     Die dadurch bedingte allmähliche Vergrösse  rung der     Selbstinduktivität    der zweiten    Spule und die gleichzeitige Verminderung  des entgegenwirkenden Feldes der ersten  Spule erzeugt eine wesentliche     Vergrösserung     der     Induktivitätsvariation.     



  Auf diese Weise erhält man zwei     Induk-          tivitätsbereiche;    den ersteren durch einfache,  durch die Bewegung des     Massekerns        hervor-          gerufene    Änderung der     Induktivität    der  ersten Spule, den zweiten infolge der     Induk-          tivitätszunahme    der zweiten Spule unter  gleichzeitiger Verringerung des entgegenwir  kenden Feldes der ersten Spule.  



  Bei der in     Fig.    2 dargestellten Ausfüh  rungsform sind die beiden     Spulen    1, 2 neben  einander mit parallelen     Axen    angeordnet.  Der Kern 6     unterscheidet    sich von dem in       Fig.    1 dargestellten     insofern,    als er zwei  zylindrische Teile 7, 8 und ein Joch 9a auf  weist. Die Spulen 1, 2 sind durch irgend  welche     geeignete    Mittel gehalten und die  Kerneinheit     wird    derart bewegt, dass das  Kernglied 7 in die Spule 1 hinein oder aus  derselben heraus bewegt wird, während das       Kernglied    8 in die Spule 2 hinein und aus  derselben heraus bewegt wird.  



  Ähnlich     wie    in     Fig.    1 gezeigt, sind die  Spulen nach     Fig.    2 mit einer     Schalteinrich-          tung    derart verbunden, dass sich die     Induk-          tivitätsänderungen    über zwei Frequenzbe  reiche erstrecken. Die     Wicklungen    sind so       miteinander    verbunden, dass sich ihre     Induk-          tivitäten        unterstützen.     



  In     Fig.    3 ist die Spule 9 auf einen zylin  drischen, und die Spule 10 auf einen koni  schen     Träger    gewunden. Beide Spulen 9. 10  sind     koaxial    auf einem geeigneten Träger an  geordnet. Das     Kerngebilde    besteht aus zwei       Teilen    12, 13, wobei der Teil 12 röhrenför  mig ausgebildet und von solchen Ausmassen  ist, dass er zu     Abstimmzwecken    zu der Spule  9 passt, während der Teil 13 konische Form  aufweist und so angeordnet ist, dass die In  duktivität der Spule 10 beeinflusst wird.

    Jeder Kernteil dient für den andern zugleich  als     Riickflussweg.    Die beiden Teile 12 und  13 können einzeln gepresst und mechanisch  auf solche Art und Weise vereinigt werden.  dass sie an einem Ende miteinander eng mag-           netisch        verbunden    sind, oder aber das ganze  Kerngebilde 11 kann -in einem Stück gepresst  werden. Die in dieser Figur dargestellte An  ordnung ist dann besonders nützlich, wenn  die Wicklung mit grösserem Durchmesser 9  für das Abstimmen der kürzeren Wellen ver  wendet wird. Die Wicklungen sind wiederum  über einen Schalter derart in Serie schaltbar.  dass sich ihre     Induktivitäten    unterstützen.  



  Bei der     Ausführungsform    gemäss     Fig.    4  ist die Spule 14 zylindrisch, während die  Spule 15 konische Form aufweist; beide  Spulen sind nebeneinander angeordnet und  ihre-     Axen    sind parallel. Das Kernglied 16  ist     zylindrisch    und ist so angeordnet. dass  es direkt auf die Spule 14 einwirkt. Das  Kernglied 17 besteht aus zwei Teilen 18,<B>19.</B>  der erstere Teil ist konisch und die Spule 15  beweglich, der Teil 19 ist     röhrenförmig    und  aussen über die Spule 15 derart verschiebbar.  dass er,     wenn    ganz vorgeschoben, die Spule  15 gänzlich umgibt.

   Die Teile 18 und 19  können durch ein besonderes, magnetisches  Joch 20 miteinander verbunden sein, oder das  .roch 20 kann als Teil des     innern    oder äussern       Kernteils    gepresst werden. Schliesslich kann  auch der ganze, aus den Teilen 18, 19, 20  bestehende Kern 17 in einem     Stück    gepresst  sein. Auch hier sind die Wicklungen derart  über einen Schalter in Serie schaltbar, dass  sich die     Induktivitäten    unterstützen.  



  Sämtliche     beschriebenen    Ausführungsbei  spiele sind also derart, dass zwei Frequenz  bereiche bestrichen werden und dass minde  stens der eine Frequenzbereich infolge des  Zusammenwirkens beider Spulen grösser ist  als wenn nur eine Spule vorhanden wäre.  



  Die Spulen wurden als einschichtige Sole  noidwicklungen dargestellt, da dann in den  Wicklungen selbst ein minimaler     Ilochfre-          quenzwiderstand    erzeugt wird; wo aber hohe  Werte der     Induktivität    erreicht werden  müssen, werden     mehrschichtige    Spulen ver  wendet, die vorteilhaft kapazitätsarm, zum  Beispiel gestaffelt gewickelt werden.  



  Es ist vorteilhaft, als Leiter     Litzendraht     zu verwenden, obwohl     natürlich,    wenn er  wünscht, auch ein massiver     Leiter        verwendet       werden kann. Bei der praktischen     Ausfüh-          rung    der Erfindung     wird    es häufig vorteil  haft sein, für den höher frequenten Bereich  eine einschichtige     Solenoidspule    zu verwen  den, deren einzelne Windungen in     Abständen     voneinander angeordnet sind und für den  niedrigeren Frequenzbereich eine mehrschich  tige Spule.  



  Um die     Relativbewegung        zwischen    den  Spulen und der     Kerneinheit    zu erzeugen,  kann jeder mechanische     Antrieb    verwendet  werden. Ausführungen, die als geeignet ge  funden wurden, sind zum Beispiel im bri  tischen Patent 405623 beschrieben.  



  Die beschriebenen Einrichtungen können  derart erweitert werden,     da.ss        eine    Mehrzahl  von     Kreisen    über zwei oder mehr Bereiche       abgestimmt    werden kann. Bei solchen Aus  führungsformen ist der mechanische Antrieb  derart, dass alle Kerngebilde gleichzeitig in  bezug auf die Spule bewegt werden. Dabei  werden Einstelleinrichtungen, wie sie zum  Beispiel im     schweiz.    Patent 183304 beschrie  ben sind, vorgesehen, um den     Synchronismus     der verschiedenen Kreise zu sichern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Veränderliche Induktanzvorrichtung zum Abstimmen von Schwingungskreisen über mindestens zwei Frequenzbereiche, wobei die Vorrichtung mindestens zwei Wicklungen und ein Massekerngebilde aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Wicklung zur Abstimmung über einen ersten Bereich und eine zweite Wicklung in Serie mit derselben zur Abstimmung über einen zweiten Bereich dient, und dass die Abstimmung dadurch er folgt, dass das einzige Massekerngebilde re lativ zu den Wicklungen bewegt wird, wobei die Wicklungen derart zu einander und zu dem gemeinsamen magnetischen Kerngebilde in Beziehung stehen,
    dass die Induktivitäts- variation mindestens auf dem zweiten Be reiche wesentlich grösser ist als wenn die erste Wicklung nicht. vorhanden wäre. Ul#TTERANSPRüCHE' 1.
    Veränderliche Induktanzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Wicklungen gleichachsig hintereinander angeordnet und derart mit einander und mit einem Schalter verbun den sind, dass sich ihre Induktivitäten in der einen Schalterstellung entgegenwirken, und dass der Kern durch beide Spulen hindurch beweglich angeordnet ist und eine der Spulen ohne Kern einen grösseren Induktivitätswert als die andere Spule bei völlig eingeschobenem Kern besitzt. 2.
    Veränderliche Induktanzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen gleichachsig ineinander angeordnet sind und das Kerngebilde aua zwei ebenso angeordneten Kerngliedern besteht. ss. Veränderliche Induktanzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungen parallelachsig neben einander angeordnet sind und das Kern gebilde zwei ebenso angeordnete Kernglie der besitzt.
CH188138D 1933-09-02 1934-08-31 Veränderliche Induktanzvorrichtung zum Abstimmen von Schwingungskreisen über mindestens zwei Frequenzbereiche. CH188138A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB188138X 1933-09-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH188138A true CH188138A (de) 1936-12-15

Family

ID=10118858

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH188138D CH188138A (de) 1933-09-02 1934-08-31 Veränderliche Induktanzvorrichtung zum Abstimmen von Schwingungskreisen über mindestens zwei Frequenzbereiche.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH188138A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2428942A1 (de) Gedruckte schaltung
DE2656729A1 (de) Eine breitbanddipolantenne
DE68908234T2 (de) Integrierter Kondensator und Spulen/Transformatoren mit isoliertem, amorphem Metallband.
DE2851307C2 (de) Hochspannungstransformator
DE7026843U (de) Induktives und/oder kapazitives elektrisches bauelement.
EP0585597B1 (de) Hochspannungs-Zeilentransformator für einen Fernsehempfänger
DE2637604C3 (de) Verteilte Verzögerungsleitung
DE4311126C2 (de) Stromkompensierte Mehrfachdrossel in Kompaktbauweise
DE1802830C3 (de) Streuarmer Transformator
DE2164968C3 (de) Ablenkeinheit für eine Elektronenstrahlröhre mit einer Zeilenablenkspule
DE3315474C2 (de)
DE19627817A1 (de) Flachspule
CH374116A (de) Aus Scheibenspulen aufgebaute Röhrenwicklung für Transformatoren und Drosseln
DE299096C (de)
DE954804C (de) Kurzwellentransformator
CH639225A5 (de) Halbleiterschaltkreis mit mindestens einer in serie geschalteten drosselspule, insbesondere fuer elektrische umformer.
DE69625273T2 (de) Kapazitives und induktives Element
DE427007C (de) Transformator mit verminderter Eigenkapazitaet, dessen ineinanderliegende Primaer-und Sekundaerspulen in bekannter Weise fuer geringe Eigenkapazitaet gewickelt sind
WO2016012510A1 (de) Hochspannungskleintransformator mit u-förmigem kern
AT374036B (de) Hochstromtransformator
DE19544900A1 (de) Hochspannungstransformator für einen Fernsehempfänger
DE3411500A1 (de) Hochspannungswicklung mit gesteuerter spannungsverteilung fuer transformatoren
DE2625165A1 (de) Transformatorspule fuer sehr hohe spannung
DE1169989B (de) Zeilentransformator fuer Fernsehempfaenger mit Transistoren fuer Batteriebetrieb
DE1773053U (de) Aus flachdraht bestehendes variometer, dessen induktivitaetsaenderung durch aenderung des abstandes der einzelnen windungen erfolgt.