CH188149A - Gerät zum Reinigen der Zahnlücken. - Google Patents
Gerät zum Reinigen der Zahnlücken.Info
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Description
Gerät zum Reinigen der Zahnlücken. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein gabelförmiges Gerät zum Reinigen der Zahnlücken, mit Fadenspule und am Ge häuse schwenkbar angebrachtem Hebel zum Spannen des Fadens. Der Hebel ist in das Gehäuse eindrückbar angeordnet und sperrt bei seinem Eindrücken die Fadenspule gegen Weiterdrehung, wobei der Faden einge klemmt und gespannt wird.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist in einer beispielsweisen Ausführungsform in beifolgender Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt das Gerät in Gebrauchsstel lung in Vorderansicht, Fig. 2 ist eine Seitenansicht zu Fig. 1, Fig. 3 veranschaulicht in Vorderansicht das Gerät in ausgeschwenkter Stellung so wohl der Fadenspule, als auch des Faden spannhebels; Fig. 4 zeigt den Spannhebel in gesonder ter Darstellung in Draufsicht; Fig. 5 veranschaulicht die Fadenspule allein in Seitenansicht.
Das dargestellte gabelförmige Gerät zum Reinigen der Zahnlücken besitzt ein beson ders schmales und handliches, von zwei Blechplatten 1 gebildetes und daher federn des Gehäuse, welches an den Rändern offen ist und im obern Teil einen gabelförmigen Fortsatz 2 bildet. In dem Gehäuse ist die Fadenspule 3 angeordnet, welche auf eine ausschwenkbaren, mit Handgriff 4 versehe- nen Platte 5 gelagert ist. Die Fadenspule 3 ist mit einer zentralen Öffnung auf einen an der Platte 5 vorgesehenen Zapfen 6 auf gesteckt. welcher beim Einschwenken der Platte in das Gehäuse in eine Öffnung 7 der einen Gehäuseplatte 1 federnd einspringt.
Die Fadenspule besitzt an den Rändern ihrer beiden Flanschen je eine Zahnung 8 und je eine durch Anlage an die Gehäuseteile 1 bremsend wirkende Federzunge 9 (Fig. 5). In die Zahnung 8 der Fadenspule können Vorsprünge 10 eines an dem Gehäuse bei 11 schwenkbar gelagerten Hebels 12 zum Ein griff kommen, wenn dieser aus der in Fig. 3 dargestellten ausgeschwenkten Stellung in die in Fig.1 gezeichnete Stellung geschwenkt wird.
Der Hebel 12 dient zum Führen, Ein klemmen und Spannen des von der Spule 3 über den gegabelten Fortsatz 2 geleiteten Fadens 13. Der Hebel 12 besitzt im Innern zwei Klemmbacken 14, welche gegebenen falls mit rechtwinklig zum durchlaufenden Faden gerichteten Rippen versehen sind, um ein besseres Festklemmen des Fadens zu er zielen. Die glemmbaeken 14 werden anein ander gedrückt, wenn der Hebel 12 zwischen die Seitenwände 1 des Gehäuses geschwenkt wird. Der Schwenkhebel 1.2 besitzt zwei bei seinem Eindrücken in das Gehäuse federnd sich zusammendrückende Schienen, zwischen denen die Klemmbacken 14 zum Festklem men und (Spannen des Fadens angeordnet sind.
Weiterhin besitzt der Schwenkhebel von innen nach aussen sich erhöhende, vor stehende Rippen 15, welche beim Eindrücken des Hebels in das Gehäuse die Hebelschenkel nach innen und damit die zwischen diesen liegenden Klemmbacken aneinander drücken. Die Klemmbacken 14 sind in dem Hebel 12 verschiebbar gelagert und stehen unter der Einwirkung einer Zugfeder 16, welche mit dem einen Ende an der Schwenkachse 11 des Hebels, mit dem andern Ende an einem Ver bindungsstück der Klemmbacken 14 angreift.
Reim Schwenken des Hebels 12 aus der in Fig. 3 dargestellten Stellung in die Stel lung gemäss Fig. 1 kommen die Schrägränder 17 der Klemmbacken zur Anlage an die Strebe 18 des Gehäuses, welche die Klemm backen entgegen der Wirkung der Feder 16 verschiebt und somit den inzwischen in den Klemmbacken befestigten Faden 13 spannt. Eine weitere Spannwirkung wird durch Weiterschwenken des Hebels erzielt, welcher schliesslich durch Einspringen der Aus schnitte 19 der Klemmbacken hinter die Strebe 18 des Gehäuses rastartig gesichert wird.
In Fig. 1 ist der Spannhebel 12 in der Endstellung dargestellt, in welcher der Fa den 13 straff gespannt ist, zumal mit dem Eindrücken des Hebels 12 in das Gehäuse die Fadenspule 3 gleichzeitig durch Eingriff der Vorsprünge 10 des Hebesl in die Zah nungen $ der Spule gegen Drehung gesperrt und gegebenenfalls sogar etwas zurückge dreht wird. Der Hebel 12 ist bei dem ge zeichneten Ausführungsbeispiel knieförmig ausgebildet und ragt in der Spannstellung mit seinem freien Ende über das Gehäuse etwas vor, so dass er leicht ausgeschwenkt werden kann.
An dem vorragenden Ende des Hebels ist ein Messer 20 vorgesehen, welches zum Abschneidendes gebrauchten Fadenteils dient.
Das beschriebene Gerät wird in folgender Weise gehandhabt.
Der Kniehebel 12 wird aus dem Gehäuse soweit ausgeschwenkt (Fig. 3),,dass die Vor sprünge 10 mit den Zahnungen 8 der Faden spule 3 ausser Eingriff kommen und der Fa den um ein Stück von der Spule 3 abge wickelt werden kann. Der Faden wird über den Gabelfortsatz 2 geführt und zwischen die Klemmbacken 14 eingelegt. Hierauf wird der Kniehebel in das Gehäuse eingedrückt, wodurch ein automatisches Festklemmen und Spannen des Fadens erfolgt.
Denn zunächst greifen die Vorsprünge 10 ,des Hebels 12 in die Zahnungen 8 der Spule 3 ein und sperren diese gegen Weiterdrehung. Sobald die Rip pen 15 des Hebels zwischen die Gehäuseplat ten treten, werden die Klemmbacken 14 zu sammengedrückt und klemmen den Faden ein. Gleichzeitig kommen die Schrägränder 17 der Klemmbacken 14 mit der Strebe 18 des Gehäuses zur Anlage und bewirken bei Weiterbewegung des Hebels eine Verschie bung .der Klemmbacken, die den Faden mit ziehen und spannen. Das Spannen erfolgt so lange, bis ,der Hebel 12 in die Endstellung (Fig. 1) rastartig einspringt.
Ein zusätzliches Spannen des Fadens erfolgt dadurch, dass durch Schwenken des Hebels 12 um das Ge lenk 11 die Entfernung zwischen Gelenk 11 und der Einspännstelle des Fadens zwischen den Klemmbacken 14 sich bis zur Erreichung der Endstelle des Hebels 12 fortschreitend vergrössert. .Sobald der Hebel 12 in die End- stellung (F'ig. 1) eingeschnappt ist, ist das Gerät gebrauchsfertig.
Mit dem freien Fadenteil, der zwischen dem gabelförmigen Fortsatz 2 liegt, werden nun durch Hin- und Herbewegen die Zahn lücken beaibeitet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gabelförmiges Gerät zum Reinigen der Zahnlücken, mit Fadenspule und am Ge häuse schwenkbar angebrachtem Hebel zum Spannen des Fadens, dadurch gekennzeich net, dass der Hebel in das Gehäuse eindrück- bar ist und bei seinem Eindrücken die Faden spule gegen Weiterdrehung sperrt und den Faden einklemmt und spannt. UNTERANSPRüCHE: l..Gabelförmiges Gerät nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel zwei Klemmbacken be sitzt, welche zur Führung des Fadens dienen und beim Eindrücken des Hebels in, das Gehäuse unter Einklemmen des zwischenliegenden Fadens aneinander ge drückt werden. 2. Gabelförmiges Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel zwei bei seinem Ein drücken in das Gehäuse federnd sich zu sammendrückende Schienen besitzt, zwi schen denen die Klemmbacken zur Füh rung zum Festklemmen und Spannen des Fadens angeordnet sind.3. Gabelförmiges Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel von innen nach aussen sich erhöhende, vorstehende Rippen besitzt, welche beim Eindrücken des Hebels in das Gehäuse die Hebelschenkel nach innen und damit die zwischen diesen lie- gendenKlemmbacken aneinander drücken. 4. Gabelförmiges Gerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken unter Federwirkung stehen und beim Eindrücken des Hebels in das Gehäuse durch eine Strebe der Gehäuse wandung entgegen der Wirkung ihrer Feder in Spannrichtung des Fadens zwangläufig verschoben werden. 5.Gabelförmiges Gerät nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbackenränder Ausschnitte aufwei sen, mit welchem sie beim Eindrücken des Schwenkhebels in das Gehäuse nach erfolgtem Einklemmen und Spannen des Fadens hinter die Gehäusestreben ein springen und damit den Hebel rastartig sichern. 6. Gabelförmiges Gerät nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks .Sperrung der Fadenspule beim Eindrücken des Schwenkhebels in das Gehäuse die Fadenspule an ihren beiden Rändern eine Zahnung besitzt, in welche Vorsprünge des Schwenkhebels beim Ein drücken in das Gehäuse eingreifen. 7.Gabelförmiges Gerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, :dass die Fa denspule bremsend wirkende Federn be sitzt. B. Gabelförmiges Gerät nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Fadenspule federnde Zungen ausgestanzt sind, die auf die Gehäusewandung drücken und dadurch bremsend wirken. 9. Gabelförmiges Gerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fa denspule auf einer mit Handgriff ver- sehenen, aus dem Gehäuse ausschwenk baren Platte gelagert ist, welche bei ihrem Einschwenken in die Gebrauchs stellung im federnden Gehäuse festge halten wird.
Applications Claiming Priority (1)
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