CH188163A - Schaltanordnung zum selektiven Empfangen und Verstärken von modulierten Trägerwellen. - Google Patents

Schaltanordnung zum selektiven Empfangen und Verstärken von modulierten Trägerwellen.

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CH188163A
CH188163A CH188163DA CH188163A CH 188163 A CH188163 A CH 188163A CH 188163D A CH188163D A CH 188163DA CH 188163 A CH188163 A CH 188163A
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CH
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carrier wave
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bandwidth
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Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G5/00—Tone control or bandwidth control in amplifiers
    • H03G5/16—Automatic control
    • H03G5/24—Automatic control in frequency-selective amplifiers
    • H03G5/26—Automatic control in frequency-selective amplifiers having discharge tubes

Landscapes

  • Noise Elimination (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)

Description


      Schaltanordnung.    zum selektiven Empfangen und Verstärken von modulierten  Trägerwellen.    Gegenstand der Erfindung ist eine bei  einem     Radioempfangsgerät    anwendbare Schalt  anordnung zum selbsttätigen Regeln der Breite  des von einem abgestimmten Trägerwellen  verstärker (Hoch- oder     Zwischenfrequenzver-          stärker)    durchgelassenen Frequenzbandes.  



  Zwecks Erzielung einer möglichst guten  Wiedergabe der von einer Rundfunkstation  übertragenen Musik ist es erwünscht, dass  von dem abgestimmten     Boch-    oder Zwischen  frequenzverstärker des Gerätes oder von bei  den ein Frequenzband von etwa 10     Kh     (Kilohertz) auf beiden Seiten der Träger  welle gleichmässig verstärkt wird.

   Da jedoch  bei der gegenwärtigen Verteilung der Rund  funkwellenlängen der gegenseitige Abstand  zwischen den     Trägerwellenfrequenzen    etwa  9     Kh    beträgt, sind moderne Radioempfangs  geräte derart eingerichtet, dass sie auf Kosten  der Qualität der Wiedergabe nur ein Frequenz  band von etwa 4     Kh    auf beiden Seiten der       Trägerwellenfrequenz    durchlassen.

      Nun werden nicht alle Sender mit der  gleichen Intensität empfangen, so dass beim  Empfang von Sendern, deren Intensität wesent  lich grösser ist als diejenige eines benach  barten Senders, ohne Gefahr vor hinderlichen       Interferenzerscheinungen    die Bandbreite des  Hoch- oder     Zwischenfrequenzverstärkers    oder  beider vergrössert werden kann. Es ist dem  nach bereits vorgeschlagen worden, Radio  empfangsgeräte mit einer     Bandbreiteneinstel-          lung    zu versehen, die entweder von Hand  aus betätigt oder selbsttätig in Abhängig  keit von der Intensität des empfangenen  Signals geregelt wird.

   Eine solche selbsttätige       Bandbreiteneinstellung    wird zum Beispiel in  der Weise erhalten, dass die selbsttätige Laut  stärkeregelung, welche die Verstärkung des  Geräts in Abhängigkeit von der Amplitude  der empfangenen Trägerwelle regelt, gleich  zeitig die Kopplung der Hoch- oder Zwischen  frequenzbandfilter oder beider beeinflusst,  zum Beispiel indem die Kopplung der Spulen      eines aus zwei in induktiver Beziehung zu  einander stehenden Schwingungskreisen eines  abgestimmten Bandfilters, bei zunehmender  Signalstärke vergrössert und infolgedessen die  durchgelassene Bandbreite grösser wird.

   Diese  bekannten selbsttätigen     Bandbreitenregelun-          gen    haben jedoch den Nachteil, dass die Band  breite nur von der Intensität des empfangenen  Signals abhängig und von der Intensität  benachbarter     Senderganzunabhängigist.    Dies  führt zu     Interferenzstörungen,    wenn ein be  nachbarter Sender mit genügender Intensität  empfangen wird. Nach der Erfindung wird  dieser Nachteil durch selbsttätige Regelung  der Bandbreite in Abhängigkeit von der       Trägerwellenamplitude    mindestens eines be  nachbarten Senders beseitigt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.  In der die prinzipielle Schaltung veran  schaulichenden     Fig.    1 sind zwei Verstärker  röhren 1 und 2 eines     Zwischenfrequenzver-          stärkers    mit den induktive Kopplung auf  weisenden Bandfiltern 3 und 4 dargestellt.  Die     Bandbreiteneinstellung    kann in der Weise  erfolgen, dass die     induktiveKopplungzwiscben     den Spulen der Bandfilter geändert wird, und  zwar dadurch, dass diese gegeneinander be  wegt oder voneinander entfernt werden.  Diese Regelung wird durch einen Elektro  magneten 5 bewirkt.

   Dieser wird entspre  chend der Schaltung gemäss     Fig.    1 von dem  Anodenstrom einer     Verstärkerröhre    6 ge  steuert, deren Gitterspannung von dem Span  nungsabfall über zwei in Reihe gelegte Wider  stände 7 und 8 abhängig ist. Diese Wider  stände liegen in den     Gleichstromkreisen        zweier          Zweielektrodenröhrengleichrichter    9 und 10,  die durch abgestimmte greise 11 und 12  beispielsweise mit dem Bandfilter 3 des     Zwi-          schenfrequenzverstärkers    gekoppelt sind.

   Der  Kreis 11 ist auf eine     Frequenz    9     Kh    ober  halb der Zwischenfrequenz und der     greis    12  auf eine Frequenz 9     Kh    unterhalb der Zwi  schenfrequenz abgestimmt. Die Anordnung  wird     dei#art    eingestellt, dass, wenn kein Sender  empfangen wird, die Kopplung zwischen den  Spulen der Bandfilter 3 und 4 am stärksten    ist und diese Bandfilter ein Frequenzband  von etwa 9     Kh    auf beiden Seiten der Zwi  schenfrequenz durchlassen.

   Dieser Zustand  bleibt     ungeändert,    wenn ein Sender empfan  gen wird, der eine erheblich grössere Träger  wellenamplitude als die benachbarten Sender  hat, da in diesem Falle, wenn die benach  barten Sender um 9     Kh    von dem empfan  genen Sender verschieden sind, die Amplitude  der     Seitenbandfrequenz,    die um etwa 9     gh     von der eigentlichen Zwischenfrequenz ver  schieden ist, nur klein ist. Die den Gleich  richtern 9 und 10 zugeführten Wechselspan  nungen und die diese Gleichrichter durchflie  ssenden Gleichströme sind ebenfalls klein,  so dass keine namhafte Veränderung des den  Elektromagneten durchfliessenden Stromes  herbeigeführt wird und somit die Einstellung  der Bandbreite unverändert bleibt.  



  Hat jedoch ein benachbarter . Sender eine  erhebliche Intensität, so dass eine     Zwischen-          frequenzweehselspannung,    die um etwa 9     Kh     von der eigentlichen Zwischenfrequenz ver  schieden ist, von genügend grosser Amplitude  auftritt, so wird die Gitterspannung der Röhre  6 infolge des die Gleichrichter 9 und 10  durchfliessenden Gleichstroms stärker negativ,  so dass der den Elektromagneten 5 durch  fliessende Anodenstrom der Röhre 6 abnimmt.  Die Kopplung zwischen den Spulen der Band.

         filter    3 und 4 wird in diesem Falle verrin  gert, und die Breite des ,von diesen Band  filtern, durchgelassenen Frequenzbandes wird  geringer, bis eine bestimmte Gleichgewichts  lage erreicht ist, bei welcher der     Interferenz-          ton    von 9     Kh    nicht mehr hindernd empfun  den wird.  



  Es liegen nun die verschiedenen Sender  stationen nicht genau um 9     gh    voneinander  entfernt. Aus diesem Grunde kann es vor  teilhaft sein, die Kreise 11 und 12 auf Fre  quenzen abzustimmen, die zum Beispiel um  7 bis 8     Kh,    statt um 9     Kh    von der Zwischen  frequenz verschieden sind.  



  Bei der in     Fig.    1 dargestellten Schalt  anordnung wird die Einrichtung für die selbst  tätige     Bandbreiteneinstellung    von dem     Zwi-          schenfrequenzverstärker    gesteuert. Bei der in           Pig.    2 dargestellten Schaltanordnung erfolgt  diese Steuerung von dem     Niederfrequenzteil     eines Empfangsgerätes aus. Bei dieser Schalt  anordnung ist ein     Zwischenfrequenzband.filter     13, dessen Bandbreite selbsttätig von einem  Elektromagneten 14 eingestellt wird, mit dem  zweiten Detektor 15 des Gerätes gekoppelt.

    Die über den Widerstand 16 auftretende       Niederfrequenzwechselspannung    wird über  Leitungen 17 und 18 dem Niederfrequenz  verstärker des Gerätes zugeführt. Der Wider  stand 16 ist gleichzeitig mit dem Gitterkreis  einer Röhre 19 gekoppelt, die über ein Filter  20 mit einer     Gleichrichterröhre    21 verbunden  ist, in deren     Anodenkreis    das Relais 14 liegt.  Der Filter 20 ist derart bemessen, dass er  nur Frequenzen über zum Beispiel 6     Iah    durch  lässt. Die Wirkung dieser Schaltanordnung ist  vollkommen die gleiche wie die der Schalt  anordnung nach     Fig.    1.  



  Die Schaltanordnung nach der Erfindung  kann auch bei     Hochfrequenzverstärkern    ange  wendet werden, wie ohne weiteres verständ  lich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltanordnung zum selektiven Empfan gen und Verstärken von modulierten Träger wellen, die mit einer selbsttätig wirkenden Vorrichtung zum Regeln der Bandbreite rnin- destens eines Teils des Trägerwellenver- stärkers versehen ist, dadurch gekennzeichnet, class die Bandbreite in Abhängigkeit von der Amplitude mindestens einer in der Nähe der gewünschten Trägerwelle gelegenen Träger welle geregelt wird. UNTERANSPRMHE 1.
    Schaltanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, -dass mit dem Trä- gerwellenverstärker zwei selektive Kreise gekoppelt sind, von denen der eine auf eine höhere und der andere auf eine niedrigere Frequenz als die gewünschte Trägerwelle abgestimmt ist, und dass die erwähnte Bandbreite selbsttätig in Abhängigkeit . von den in den erwähnten selektiven Krei sen auftretenden Wechselspannungen er folgt. 2.
    Schaltanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Bandbreiteregelung in Abhängigkeit von der Amplitude von Niederfrequenzschwin- gungen erfolgt, die durch Interferenz der zu empfangenden Trägerwelle und einer benachbarten Trägerwelle nach Gleich richtung auftreten.
CH188163D 1935-04-13 1936-04-06 Schaltanordnung zum selektiven Empfangen und Verstärken von modulierten Trägerwellen. CH188163A (de)

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CH188163A true CH188163A (de) 1936-12-15

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FR804664A (fr) 1936-10-29
AT149495B (de) 1937-05-10
GB450081A (en) 1936-07-09

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