CH188354A - Skibindung. - Google Patents
Skibindung.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/06—Non-self-releasing heel-engaging cable bindings fastened to the front end of the ski
Landscapes
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Description
Skibindung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Skibindung, bei welcher das Fersenzug,- organ durch ein sich mindestens annähernd über die ganze Skibreite erstreckendes, nach .hinten gebogenes Widerlager vor den Zehen backen hindurchgeführt ist. In bekannter Weise wird hierauf das Fersenzugorgan un ter dem horizontalen Teil der Zehenbacken hindurch nach hinten geführt. Das Wider- lager für das Fersenzugorgan kann unab hängig von der übrigen Skibindung sein, oder aber in die Grund- oder Deckplatte der selben eingearbeitet sein.
Die Anordnung eines nach hinten gebogenen Widerlagers hat den Vorteil, unter allen Umständen auch bei starker Beanspruchung eine Knickung des Zugorganes an den Durchführungsstellen zu verhindern.
In der Zeichnung sind einige Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen die Figt <B>1</B> und 2 eine Skibindung im Auf- bezw. Grundriss; Fig. <B>3</B> und 4 sind Schnitte nach den Linien III-III bezw. IV-I-V der Fig. 2; Fig. <B>5</B> und<B>6</B> stellen eine weitere Ausfüh rungsform der Erfindung dar, bei welcher ein Riemen als Fersenzugorgan verwendet ist;
<B>-</B> Fig. <B>7</B> ist ein Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 2; Fig. <B>8</B> ist ein teilweiser Längsschnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform, und Fig. <B>9</B> eine Draufsicht auf eine letzte Ausführung.
Bei der Ausführung nach den Fig. <B>1</B> bis 4 wird ein Kabel 20 als Fersenzugorgan ver wendet. Dasselbe ist hinten mit dem Bild- stein-Strammer 21'verbunden. Zur Führung des Kabels vor den Zellenbacken 22 weist die Deckplatte<B>23</B> eine nach oben gerichtete Aus- wölbung 24 auf, die das Kabel 20 aufnimmt. In bekannter Weise ist die- Deckplatte<B>23</B> durel-i Holz- oder Metallschrauben auf ihrer Unterlage gesichert.
Am Rückwärtsgleiten wird das Kabel 20 durch das Winkelstüek <B>±)5</B> verhindert, welches an der D#eckplatte in irgend einer Weise, zum Beispiel mittelst Schweissen, Löten oder dergleichen befestigt sein kann. An Stelle eines einzelnenWinkel- stückes <B>25</B> könnten auch aus der Deckplatte <B>23</B> einzelne Zungen ausgestanzt und nach unten umgebogen sein. Die Form des Stückes <B>25</B> der Auswölbung 24 ist derart, dass das Kabel<B>20</B> ohne Knickung nach hinten umge bogen wird.
Die beschriebene Ausführung hat den Vorteil, dass das Widerlager für das Fersenzugorgan keine Veränderungen auf dem<B>Ski</B> selbst bedingt, sondern nachträglich ohne weiteres auf dem Skirücken aufge schraubt werden kann. Es ist auch möglich, bekannte Bindungen umzuarbeiten, indem einfach der Ersatz der Deckplatte<B>23</B> erfor derlich wird. Die nach rückwärts verlaufen den Teile des Kabels 20 sind uni-er den hori zontalen Schenkeln der Zehenbacken durch Führungen<B>26</B> (Fig. <B>3)</B> geführt. Weiter hin ten dienen ein- und ausseliwenkbare Lappen <B>27</B> in bekannter Weise zum Einstellen eines Tiefzuges.
Bei der in Fig. <B>1</B> und<B>52</B> darge stellten Ausführungsform ist die Bindung auf Diagonalzug eingestellt. Wälirend die Verbindung von der auf dem Kabelseliutz verstellbaren Schraube<B>27'</B> erfolgt, wird auf der andern Seite des Strammers die Verbin dung von Kabel- und Bügel<B>528</B> durch ein hakenartig ausgebildetes Stück<B>29</B> lierge- stellt. Dasselbe greift hakenförmig über Bügel<B>28,</B> und eine verstellbare,
in der Drauf- sieht (Fig. <B>Ü</B> einen im wesentlichen halb kreisförmigen Kopf aufweisende Schraube <B>30</B> sichert Bügel<B>28</B> in seiner Gebrauchslage. Unterhalb und oberhalb der Schraube<B>30</B> sind Lappen<B>31</B> vorgesehen, um den Bügel <B>28</B> bei geöffnetem Strammer zu führen.
Die in Fig. <B>5, 6</B> und<B>7</B> dargestellte Bin dung weist an sich beka#ute Zehenbacken<B>1</B> auf, die zwcekmässigerweise verstellbar sind. An dem hintern Ende ihrer Grundfläclie be sitzen sie Ausnehmungen 2, welche ein Auf- und Niederschwenken des unter den Backen <B>1</B> hindurchgeführten Fersenzugorganes, das hier ein Fersenriemen <B>3</B> ist, ermöglichen.
Der dargestellte Fersenriemen besteht aus einem Doppelriemen, es kann jedoch auch nur ein einzelner, entsprechend fester gehaltener Rie men, eine Drahtlitze, oder ein Drahtkabel zur Verwendung gelangen. Der Fersenriemeil ist vor den Zehenbacken<B>1</B> hindurch über den Skirücken geführt, und zwar zeigen die Fig. <B>5</B> und<B>6</B> eine Anordnung, bei welcher die bei den Riementeile<B>3, 3"</B> des Fersenriemens <B>3</B> nebeneinander zu liegen kommen.
Die Rie men<B>3</B> werden durch die Deckplatte der Bin dung überdeckt, deren nach vorne, verlänger- fer Teil<B>I'</B> die Führung für das Fersenzug- organ bildet.<B>An</B> den Abbiegungsstellen ist zweckmässig im Skiliolz eine im Querschnitt angenähert dreieckförmige Ausnehmung <B>5</B> vorgesehen, deren Kanten 4 abgerundet sind (Fig. <B>7).</B> Anstatt die Ausnehmung <B>5</B> im Ski holz anzuordnen, könnte dieselbe in der Grundplatte vorgesehen und diese entspre chend in das Skiholz eingelassen sein.
Der Fersenriemen könnte jedoch auch so geführt sein, dass er flach auf dem Skiholz aufliegt, wobei dasselbe höchstens an den Kanten mit kleinen Abrundungen versehen ist, während in der Deckplatte eine entspre- cliende nach oben gerichtete Ausbuchtung vorgesehen ist.
Die Riemen 31, <B>X'</B> können nebeneinander oder übereinander vor den Zehenbacken<B>1</B> hindurchgefülirt sein.
Die Fig. <B>8</B> zeigt eine Ausführungsform, bei welcher an der Deckplatte <B>6</B> einerseits eine Auswölbung <B>7</B> als Führung für die Rie men<B>3'</B> bezw. <B>3"</B> sowie eine Stützschiene<B>8</B> für diese Riemen vorgesehen ist. Blech<B>8</B> ist fest mit der Deek-platte <B>6</B> verbunden, bei- spiels-#A,eise durch Löten, Schweissen usw. und verhindert ein Zurückgleiten der Riemen.
Die Fig. <B>9</B> zeigt eine Ausführungsform, bei welcher Deckplatte und Widerlager ein ander überlappen. Das Widerlager <B>9</B> ist mit einer Auswölbung als Führung für die Rie men versehen. Widerlager <B>9</B> ist mittels Schrauben<B>10</B> auf dem Skiholz befestigt und drückt gleichfalls den vordern Rand der Deckplatte auf den Skirücken, während wei tere Schrauben<B>11</B> die bezw. den Fersenrie- men unverschieblich festhalten.
Die Deckplatte ist zweckmässig, wie aus Fig. <B>6</B> und<B>9</B> ersichtlich, mit seitlich über die Abbiegungsstellen des Riemens vorstehen den Schutzlappen 12 versehen, welche be zwecken, den bezw. die Fersenriemen vor vor- zeitio-em Abnützen zu bewahren.
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Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Skibindung mit vor den Zehenbacken durchgeführtem Fersenzugorgan, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Führung desselben ein sich mindestens annähernd über die ganze Skibreite ei-streckendes, nach hinten geboge nes Widerlager vor den Zehenbacken vorge sehen ist. UNTERANSPRMIE: <B>1.</B> Skibindung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass beide Enden des Fer- senzugorganes mit einem Strammer ver bunden sind.<B>2.</B> Skibindung nach Unteransprucb. <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass das Widerlager wenigstens teilweise durch eine nach oben gerichtete Auswölbung der Deckplatte ge bildet ist. <B>3.</B> Skibindung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass hinter der Aus- wölbung eine ebenfalls gebogene, nach unten gerichtete Stützschiene an der Deckplatte angeordnet ist, welche ein Rückwärtsgleiten des Fersenzugorganes verhindert.4. Sikbindung nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass das aus Rie- men gebildete Fersenzugorgan vor den Zelienbacken in einer an ihren Kanten ab gerundeten Ausnehmung des Skirückens aufliegt. <B>5.</B> Skibindung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet,dass bei Verwen dung von doppelten Riemen für das Fer- senzugorgan dieselben nebeneinanderlie- gend vor den Zehenbacken hindurehge- führt sind. <B>6.</B> Skibindung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass bei Verwen dung von Doppelriemen für das Fersen- zugorgan dieselben übereinanderliegend vor den Zehenbacken hindurehgeführt sind.<B>7.</B> Skibindung nach Unteranspruch<B>6,</B> da durch gekennzeichnet, dass die überein- anderliegenden Riemen durch eine an der Deckplatte befestigte Leiste am Zurück gleiten verhindert werden. <B>8.</B> Skibindung nach Patentanspruell, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen flach auf der Skioberfläche aufliegt, während das Widerlager durch eine Auswölbung der Deckplatte gebildet ist.<B>9.</B> Skibindung nach Unteranspruch<B>8,</B> da durch gekennzeichnet, dass an der Deck platte seitlich vorstehende Schutzlappen vorgesehen sind, welche das Fersenzug- organ an den Abbiegungsstellen vor<B>Ab-</B> nützung schützen.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH188354T | 1936-02-12 |
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| CH188354D CH188354A (de) | 1936-02-12 | 1936-02-12 | Skibindung. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH188354A (de) |
-
1936
- 1936-02-12 CH CH188354D patent/CH188354A/de unknown
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