CH188475A - Device for steering the trailers of motor vehicles. - Google Patents

Device for steering the trailers of motor vehicles.

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CH188475A
CH188475A CH188475DA CH188475A CH 188475 A CH188475 A CH 188475A CH 188475D A CH188475D A CH 188475DA CH 188475 A CH188475 A CH 188475A
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Agahd Walter
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Agahd Walter
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  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)
  • Steering Control In Accordance With Driving Conditions (AREA)

Description

  

      Einriehtung    zur     Lenkung    der Anhänger von     Kraftfahrzeugen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Ein-          richtung    zur Lenkung der Anhänger von  Kraftfahrzeugen unter     Verwendung    eines bei       Geradeausfahrt        trapezförmigen    Zwischen  gestänges, dessen Breitseite durch eine     in     ihrer Mitte am Anhänger aasgelenkte     Schwinge     gebildet     wird,    die mit dem Lenkgestänge des  Anhängers verbunden ist.

   -Die Erfindung  besteht darin, dass die die Schmalseite des       Trapezes    bestimmenden     Anlenkungspunkte     für die Lenk- und Zugstangen an dem Zug  fahrzeuge in     äquidistanter    Lage zu dessen  Hinterachse angeordnet sind. Diese Anord  nung bezweckt, dass ein     Einspuren    des ge  schleppten Fahrzeuges in die Spur des  schleppenden auch dann erfolgt, wenn in der  Ausgangslage beide Fahrzeuge parallel zu  einander verschoben sind oder wenn in eine  Kurve eingefahren wird.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung in einer beispielsweisen     Ausfüh-          rungsform    dargestellt, und zwar zeigt:         Fig.    1 die Lenkeinrichtung bei Gerade  ausfahrt,       Fig.    2 bei Kurvenfahrt und       Fig.    3 bei in der Ausgangslage parallel  zueinander verschobenen Fahrzeugen;       Fig.    4 zeigt die     Einrichtung    schematisch  bei     Einfahrt        in.    die Kurve.  



  Das schleppende Fahrzeug a besitzt An  lenkungspunkte     b    und c, welche sich in     äqui-          distanter    Lage hinter der Hinterachse d be  finden. Bei Gleiskettenfahrzeugen ist die  Achse d die Achse der     hintern        LTmleitrollen     der     Gleisketten.    Die Punkte b und c bestim  men die Schmalseite eines     trapezförmigen     Zwischengestänges, dessen Lenk- und Zug  stangen e und<I>f</I> in den Punkten<I>b</I> und c am  Fahrzeug a aasgelenkt und mit der die Breit  seite des Trapezes bildenden     Schwinge        g    ver  bunden     sind,

      die in der Mitte um     einen    am  Anhänger<I>l</I>     befestigten        Drehpunkt        h    beweg  lich gelagert     ist.    An der     Schwinge    greift die  Stange     1c    des     Lenkgestänges    für den Anhän  ger<B>1</B> beispielsweise im Punkt<I>i</I> an.

   Die      Stange     lc    kann mit     Drehgestellen    oder Achs  schenkeln zur     Lenkung    der Räder des An  hängers l oder mit Schiebern oder     andern     Lenkorganen zur     Lenkung    von Gleisketten  verbunden sein.     Aus        Fig.    2 geht die Wir  kungsweise der     Lenkeinrichtung    hervor.

   Die  Schwinge g wird durch das schleppende  Fahrzeug     verschwenkt,    wodurch sich die  Stange     7c    aus der die     Geradeausfahrt    bewir  kenden Lage     herausbewegt.    Die     Drehung    der  Schwinge gegenüber der     Anhängermittelachse          wird    ausser durch     Schwenkung    der Achse des  schleppenden Fahrzeuges gegenüber der des  Anhängers     l    durch parallele Verschiebung  der beiden Fahrzeuge     gegeneinander    erreicht,  wie das     in        Fig.    3 dargestellt     ist.     



  Bei,     Kurvenfahrt    des, schleppenden Fahr  zeuges schwenken die Punkte b und c, da sie  hinter der Achse d liegen, zunächst nach  aussen. Dadurch wird     erreicht,        da3    die Ein  lenkung des geschleppten Fahrzeuges in die  Kurve verzögert     wird.     



  Das     trapezförmige        Zwischengestänge    ist  zweckmässig so bemessen, dass das geschleppte  Fahrzeug mit seinen Rädern oder     Gleisketten     genau in die von dem schleppenden Fahr  zeug beschriebene     Kurve    eingeschwenkt wird.

    Eine solche Lenkung wird dadurch erreicht,       dass,    an der Stelle, an der das schleppende  Fahrzeug in die     Kurve    zu fahren     beginnt,     die     Punkte    b und c so weit nach aussen     aus-          geschwenkt    werden, dass     trotz    der Verdre  hung der beiden Fahrzeugachsen gegenein  ander keine Drehung der Schwinge g hervor  gerufen     wird.     



  In der     Fig.    4 ist     schematisch    die     Einfahrt     eines vom Zugfahrzeug aus gelenkten An  hängers in eine Kurve dargestellt.     Es    möge  sieh zunächst die     Hinterachse    des     ZugfaUr-          zeuges    bei     B    und die gelenkte     Vorderachse     des Anhängers bei A     befinden,    wobei die  Lenkung durch eine der bisher üblichen       Lenkeinrichtungen    mit einem einzelnen An  lenkungspunkt C erfolgen möge.

   ,     In.    dieser  Stellung wirkt die bekannte     Einrichtung    be  friedigend, da sich die Vorderachse des An  hängers radial     einstellt,    also so, dass: der An-         hänger    in der gezeichneten Spur des Zug  fahrzeuges läuft. Bewegt sich das Zugfahr  zeug von B nach links auf der Kurve gleich  bleibender Krümmung, so ändert sich wei  ter nichts, so     dass    der Anhänger spuren wird.  Anders liegt dies aber, wenn der     Anhänger     noch die unmittelbar vor der Kurve liegende  gerade Strecke<I>D, A</I> zu durchfahren hat. Die  Vorderachse des Anhängers befinde sich un  ter Annahme der gleichen Abmessungen bei  D und die Hinterachse des Zugfahrzeuges bei  E.

   Der     Anlenkungspunkt    des Anhängers bei  der üblichen     Einpunktanlenkung    liegt     dann     bei F, so dass die Deichsel .des Anhängers. die  Lage<I>n</I> und die Vorderachse die Richtung<I>m</I>  annimmt.

   Der Anhänger würde also nicht     in     der Spur des Zugfahrzeuges laufen,     sondern     n     'h        rechts    von dieser abweichen.     Zum    Ver  gleich ist an den Fahrzeugen     in.    derselben  Stellung gezeigt, wie sich die Vorderachse  des Anhängers bei der     beschriebenen    Lenk  einrichtung 'mit     trapezförmigem    Zwischen  gestänge einstellt.

   An Stelle des einen An  lenkpunktes F treten die beiden     Anlenkungs-          punkte    b, e, deren     Verbindungslinie    parallel  zur     Hinterachse        des    Zugfahrzeuges verläuft.

    Die beiden gleich langen, in gleicher Ent  fernung von der     Anhängermitte        angelenkten     Lenk- und Zugstangen<I>e, f</I>     nehmen    dann bei  bestimmten Abmessungen des Trapezes die  in der     Zeichnung    angedeutete     Lage    ein, bei  welcher die     Schwinge        g    und damit die Vor  derachse des Anhängers genau senkrecht zur  Fahrtrichtung<I>D, A</I> liegt, so dass der Anhän  ger weiter geradeaus fährt.

   Während also  bei der üblichen     Einpunktanlenkung    der An  hänger nur innerhalb einer     Kurve    konstanter  Krümmung     annähernd        mit    dem Zugfahrzeug  spurt,     wird    dies bei der beschriebenen     Lenk-          einrichtung    auch auf den     Übergangsstellen:          zwischen        Geradeausfahrt        und        Kurve    ermög  licht.     Insbesondere    beim Fahren auf schma  len :

  Strassen bietet diese     Einrichtung    daher  gegenüber     einer    solchen mit     Einpunktan-          lenkung    sehr erhebliche     Vorteile.    Bei man  chen Strassen     wird    die     Verwendung    von An  hängerfahrzeugen überhaupt erst durch die  beschriebene     Einrichtung    ermöglicht.



      Device for steering the trailers of motor vehicles. The invention relates to a device for steering the trailers of motor vehicles using an intermediate linkage which is trapezoidal when driving straight ahead, the broad side of which is formed by a swing arm articulated in its center on the trailer and connected to the steering linkage of the trailer.

   -The invention consists in that the articulation points for the steering and tie rods determining the narrow side of the trapezoid are arranged on the train vehicles in equidistant position to the rear axle. The purpose of this arrangement is to ensure that the towed vehicle engages in the lane of the towing vehicle even if, in the starting position, both vehicles are shifted parallel to one another or when entering a curve.



  The subject matter of the invention is shown in an exemplary embodiment in the drawing, specifically showing: FIG. 1 the steering device when driving straight ahead, FIG. 2 when cornering and FIG. 3 with vehicles displaced parallel to one another in the starting position; 4 shows the device schematically when entering the curve.



  The towing vehicle a has articulation points b and c, which are equidistant behind the rear axle d. In the case of caterpillar vehicles, the axis d is the axis of the rear guide rollers of the caterpillars. Points b and c determine the narrow side of a trapezoidal intermediate linkage whose steering and pull rods e and <I> f </I> are articulated at points <I> b </I> and c on vehicle a and with which the Broad side of the trapezoidal rocker g are connected,

      which is movably mounted in the middle around a pivot h attached to the trailer <I> l </I>. The rod 1c of the steering linkage for the trailer <B> 1 </B> engages the swing arm, for example at point <I> i </I>.

   The rod lc can be connected to bogies or axles for steering the wheels of the trailer l or with sliders or other steering elements for steering caterpillars. From Fig. 2, we can see the action of the steering device.

   The rocker arm g is pivoted by the towing vehicle, whereby the rod 7c moves out of the straight-ahead driving position. The rotation of the rocker with respect to the trailer center axis is achieved not only by pivoting the axis of the towing vehicle with respect to that of the trailer 1, but also by parallel displacement of the two vehicles against each other, as shown in FIG.



  When cornering the dragging vehicle, the points b and c, because they are behind the axis d, initially pivot outwards. This ensures that the steering of the towed vehicle into the curve is delayed.



  The trapezoidal intermediate linkage is expediently dimensioned in such a way that the towed vehicle with its wheels or crawlers is swiveled exactly into the curve described by the towing vehicle.

    Such a steering is achieved in that, at the point at which the towing vehicle begins to drive into the curve, points b and c are pivoted outwards so far that, despite the twisting of the two vehicle axles against each other, none Rotation of the rocker g is caused.



  In Fig. 4, the entrance of a trailer steered by the towing vehicle is shown in a curve. Let the rear axle of the towing vehicle be at B and the steered front axle of the trailer at A, with the steering being done by one of the previously common steering devices with a single point of articulation C.

   ,     In. In this position, the known device works satisfactorily, since the front axle of the trailer adjusts radially, that is, in such a way that: the trailer runs in the drawn track of the towing vehicle. If the towing vehicle moves from B to the left on the curve of constant curvature, nothing changes, so that the trailer will make a trace. This is different, however, if the trailer still has to drive through the straight stretch <I> D, A </I> immediately before the curve. Assuming the same dimensions, the front axle of the trailer is at D and the rear axle of the towing vehicle is at E.

   The articulation point of the trailer with the usual single-point articulation is then at F, so that the drawbar of the trailer. the position <I> n </I> and the front axle assumes the direction <I> m </I>.

   The trailer would not run in the lane of the towing vehicle, but deviate from it to the right. For comparison, it is shown on the vehicles in the same position how the front axle of the trailer adjusts itself in the steering device described with a trapezoidal intermediate linkage.

   The two articulation points b, e, the connecting line of which runs parallel to the rear axle of the towing vehicle, take the place of one articulation point F.

    The two equally long steering and tie rods <I> e, f </I> linked at the same distance from the center of the trailer then assume the position indicated in the drawing with certain dimensions of the trapezoid, in which the rocker g and thus the In front of the axis of the trailer is exactly perpendicular to the direction of travel <I> D, A </I>, so that the trailer continues to travel straight ahead.

   So while with the usual one-point linkage the trailer only spins approximately with the towing vehicle within a curve of constant curvature, with the steering device described this is also made possible at the transition points: between straight-ahead travel and curve. Especially when driving on narrow:

  Strassen therefore offers this facility very considerable advantages over one with one-point linkage. In some roads, the use of trailer vehicles is only made possible by the device described.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Lenkung der Anhänger von Kraftfahrzeugen unter Verwendung eines bei Geradeausfahrt trapezförmigen Zwischengestänges, dessen Breitseite durch eine in ihrer Mitte am Anhänger angelenkte Schwinge gebildet wird, die mit dem Lenk- gestänge des Anhängers verbunden ist, da- durch gekennzeichnet, dass die die Schmal seite des Trapezes bestimmenden Anlenkungs- punkte (b und c) Claim: Device for steering the trailer of motor vehicles using an intermediate linkage that is trapezoidal when driving straight ahead, the broad side of which is formed by a swing arm articulated in its center on the trailer, which is connected to the steering linkage of the trailer, characterized in that the The articulation points that determine the narrow side of the trapezoid (b and c) für die Lenk- und Zug stangen<I>(e</I> und f) an dem Zugfahrzeug<I>(a)</I> in äquidistanter Lage zu dessen Hinterachse angeordnet sind. for the steering and pull rods <I> (e </I> and f) are arranged on the towing vehicle <I> (a) </I> in an equidistant position to its rear axle.
CH188475D 1935-05-03 1936-04-20 Device for steering the trailers of motor vehicles. CH188475A (en)

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