Maschine zum Aufbringen eines gleichmässigen Überzuges auf eine biegsame Mater ialbahn. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ma schine zum Aufbringen eines gleichmässigen Überzuges auf eine biegsame Materialbahn.
Gegenüber dem Bekannten unterscheidet sich die erfindungsgemässe Maschine da durch, dass' ausser einem mit der Bahn in Berührung stehenden Auftragzylinder Emp fangs- und Verteilungswalzen vorgesehen sind, welche im Abstand von der Bahn an geordnet sind und deren Achsen alle in der gleichen horizontalen, parallel zur Bewe gungsrichtung der Bahn liegenden Ebene ge legen sind.
Dadurch wird bezweckt, die Überzugmasse nach gleichmässiger Verrei- bung zwischen diesen Walzen in Gestalt einer dünnen Schicht durch Cbertragwalzen auf den Auftragzylinder aufzubringen und von diesem Auftragzylinder auf die Bahn zu übertragen.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungs beispiel der Maschine dar: Fig. 1 ist ein seitlicher Aufriss derselben; Fig. 2a und 2u zeigen in grösserem Mass stab je eine Hälfte der Maschine; F'ig. 3 ist ein Aufriss einer Empfangs walze; Fig. 4 eine Endansicht zweier Walzen; Fig. 5 stellt im Schnitt Teile von Heiss luftkammern über und unter der Bahn dar, und Fig. 6 zeigt eine Draufsicht auf Wände dieser Kammern.
Die Maschine 1 kann zur Aufbringung eines Überzuges beliebiger Art auf eine oder beide Flächen irgend einer biegsamen Mate rialbahn dienen. Sie kann auch einen Teil einer Papiermaschine bilden und zweckmässig zwischen den Zylindern der Trockenabtei lung aufgestellt sein. In letzterem Fall wird der Überzug auf den Faserstoff nach vor läufiger Trocknung desselben aufgetragen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist diese Anwendungsweise der Maschine ange nommen. Die Überzugsmasse macht die F'a- serstoffschicht auf einer oder beiden Flächen sofort druckfähig.
Die Maschine umfasst Sätze 2 und 3 von Auftragsmitteln, durch welche die Bahn 4 auf beiden Seiten überzogen wird, wenn sie von den Zylindern 5 der Trockenabteilung abgeleitet und zu den weiteren Zylindern 6 der Trockenabteilung geführt wird, um den gewünschten Trockenzustand zu erhalten. Der obere Satz 2 hängt von dem Rahmen 7, der von den Pfosten 8 und 9 getragen wird, herab; der untere Satz sitzt unmittelbar dar unter.
Nach Fig. 2a befindet sich in einem Zy linder 10 ein Kolben 11 mit einer Kolben stange 12. Der Zylinder selbst ist um Zapfen 13 ausschwingbar und kann unter Vermitt lung der Kolbenstange 12 verschwenkt wer den. Das freie Ende der Kolbenstange 12 ist an die Stange 13' angelenkt, welche an ihren Enden in den Rahmenteilen 14 gela gert ist. Diese Teile sind ihrerseits in klei nen Lagerböcken 15 am Boden durch die Zapfen 16 schwingbar unterstützt.
Durch Erzeugung eines Überdruckes bezw. Unter druckes auf der einen oder andern Seite des Kolbens 11 verschiebt sich letzterer im Zylin der 10, so dass. sowohl der Zylinder, als auch die Rahmenteile 14 um die Zapfen 13 bezw. 16 ausgeschwungen werden.
Von den Rahmenteilen 14 werden schwing bare Arme 17 durch Zapfen 18 getragen. Die obern Enden dieser Arme 17 unterstüt zen Lager 19 für die Walze 20. An den schwingbaren Rahmenteilen 14 sind auch starre Stützen 21 für Lager 22 der Walze 23 befestigt. Eine Büchse 24 ist bei 25 an dem obern Ende der Arme 17 an jeder Seite der Maschine befestigt und nimmt eine Schraube 26 auf. Eine andere Büchse 27 sitzt v erschwenkbar am obern Ende jeder Stütze 21 und nimmt das andere Ende der Schraube 26 auf.
Bei Drehung des mit der Schraube 26 verbundenen Griffteils 28 zwi schen den Büchsen werden die Walzen 20 und 23 mit Bezug aufeinander verstellt, da die Schraube 26 an entgegengesetzten Enden gegenläufige Gewinde der gleichen Steigung oder gleichlaufende Gewinde verschiedener Steigung aufweist.
Tn Satz 2, ist dieselbe Anordnung vor handen, jedoch nach unten gerichtet. Der Zylinder 2.9 schwingt um die Lager 30 und sein Kolben 31 ist durch die Kolbenstange 32 am Zapfen 33 mit den verschwenkbaren Rahmenteilen :34 verbunden, welch letztere um die Lagerböcke 35 an dem Rahmen 7 ausschwingen können. Die Arme 3,6 sind schwingbar an diesen Rahmenteilen 34, die Stützen 37 fest daran befestigt. Sie nehmen Lager 38, 39 für die Walzen 40, 41 auf. Die untern Enden dieser Arme 36 und Stüt zen 37 sind wieder durch eine mit gegen läufigem Gewinde versehene Schraube 42 verbunden, die durch den Griffteil 43 ver dreht werden kann, um sich tiefer in die Büchsen 44, 45 hinein- oder aus ihnen her auszuschrauben.
Auch hier kann also der Abstand bezw. der Druck der Walzen 40, 41 genau überwacht werden.
Diese Walzenpaare 20, 23 und 40, 41, im Nachstehenden als Empfangswalzen bezeich net, nehmen zwischen sich das flüssige. oder halbflüssige Überzugsmaterial auf. Letzte res wird durch passende Mittel den Auf tragwalzen übertragen.
Die Empfangswalzen 20, 23, 40, 41 haben einen Kautschukbelag, und zwar ist der Be lag 46 auf den Walzen 20 und 40 von ver hältnismässig grosser Dichte, während der Kautschukbelag 47 der Walzen 23. und 41 aus mässig hartem Kautschuk besteht.. Die Empfangswalzen selbst bestehen jedoch aus nichtrostendem Metall und die Kautschukbe läge 46, 47 gehen nicht ganz bis zum Ende der Metallwalzen (Fig. 3).
Um die Über zugsmasse in dem Winkel zwischen den 'g'al- zen jedes Empfangswalzenpaares zu erhal ten, ist an jedem Ende jedes Paares ein Dop pelsatz von Dämmen 48, 49 (Fig. 3 und 4) angeordnet, wobei der Damm 48 zwischen den Kautschukbelägen 46, 47, der Damm 49 jedoch auf den Metallkernen dieser Walzen ruht. Ferner ist ein Wasserzuleitungsrohr 50 mit einem Hahn 51 über dem Raum zwi schen den zwei Dämmen 48, 49 angeordnet, um die Schmierung der Dämme aufrecht zu erhalten, die zweckmässig aus einer Masse bestehen, die durch Nasser geschmiert wer den kann.
Die Empfangswalzen 20, 2.3, 40, 41 von gleichem Durchmesser werden zweckmässig je besonders angetrieben. Dabei drehen die Walzen 23, 41 entgegen der Uhrzeigerrich tung und die Walzen 20, 40 in der Uhr zeigerrichtung. Die Walzen 23, 41 übertra gen das Material auf andere Walzen, die in Linienberührung mit ihnen stehen.
Um ver schiedenartige Überzugsmaterialien oder gleiche Überzugsmaterialien in verschiedenen Stärken auftragen zu können, ist nicht nur die Verstellvorrichtung, umfassend die Schrauben 26, 42 angeordnet, sondern die Empfangswalzen werden auch mit versehie- denen Geschwindigkeiten angetrieben, das heisst die Walzen 2(0, 40 mit einer von der Creschwindigkeit der Walzen 23, 41 abwei chenden Geschwindigkeit.
Die Geschwindig keit der Walzen 23, 41 ist die .gleiche Ge schwindigkeit wie jene der Walzen, auf welche die Masse übertragen wird, kann aber bis zu einem Viertel der Geschwindigkeit der die Masse abnehmenden Walzen herunter geregelt werden. Die Walzen 2,0, 40 haben eine Geschwindigkeit von einer Umdrehung per Minute bis zu einer Geschwindigkeit ent sprechend der Höchstgeschwindigkeit der Walzen 23, 41.
Als Antriebsmittel der Empfangswalzen dient zum Beispiel das System "Ward Leonard". Dieses hier nicht dargestellte An triebssystem für die Walzen 20 und 40 um fasst einen Gleichstrommotor, erregt von einem Gleichstromerzeuger. Motor und Er zeuger haben je Fremderregung und der Er zeuger wird von einer passenden Kraftma schine aus angetrieben. Die Geschwindigkeit des Motors kann von annähernd der halben Geschwindigkeit bis zur vollen Geschwindig keit durch Änderung des Stromes im Feld geregelt werden, indem für höhere Geschwin digkeit der Feldstrom geschwächt und für geringere Geschwindigkeit der Feldstrom verstärkt wird.
Für Geschwindigkeiten weni ger als die halbe Vollgeschwindigkeit wird die Spannung des Motorankers geändert und dies geschieht durch Veränderung der Strom stärke im Feld des Erzeugers.
Zur Veränderung der Geschwindigkeit der Empfangswalzen 23 und 41 dient eine mechanische Einrichtung, wie sie bei Maschi nen auf dem Papiergebiet als "Reeves" oder "Link"-Riemensystem bekannt ist. Diese Einrichtungen sind nicht dargestellt; sie haben eine beliebige Kraftquelle.
Jedenfalls ist ersichtlich, dass, je grösser der Unterschied in der Umfangsgeschwindig- keit der zusammenarbeitenden Empfangs walzenpaare 20, 23 und 40, 41 ist, umso ge ringer wird die Dicke des Überzugsfilmes sein, den die Walzen 23 und 41 übertragen sollen.
In dem untern Mechanismus wird die Überzugsschicht, im folgenden kurz Film genannt, von der Empfangswalze 23 auf die Verteilungswalze 52 weitergegeben, die wie der in der Uhrzeigerrichtung dreht. Von hier geht der Film zur Verteilungswalze 53, die sich in entgegengesetzter Richtung dreht, und dann zur Verteilungswalze 54, die wie der in der Uhrzeigerrichtung gedreht wird. Von der Verteilungswalze 54 aus wird der Film auf die Übertragwalzen 55, 56 (Fig. eb) übertragen. Beide Übertragwalzen 55, 56 drehen sieh entgegengesetzt dem Uhrzeiger.
Sie geben den Film auf den grossen Auf tragzylinder 57 weiter, der nunmehr in der Uhrzeigerrichtung dreht und die den Film auf die Unterfläche der Bahn 4 überträgt.
Ähnlich wird auch in dem obern Mecha nismus von der Empfangswalze 41 aus die Masse der Reihe nach auf die Verteilungs walzen 58, 59, 60 und 61 übertragen. Von der letztgenannten Walze aus geht auch hier der Film zu zwei Übertragwalzen 621, 63, die ihn auf den Auftragzylinder 64 weitergeben. Letzterer dreht entgegen der Uhrzeigerrich tung und trägt den Film auf die Oberfläche der Bahn 4 gleichzeitig mit der Übertragung des Filmes auf die Unterfläche der Bahn 4 durch den Auftragzylinder 57 auf.
Die Auftragzylinder 57 und 64 haben eine Umfangsgeschwindigkeit gleich der Wandergeschwindigkeit der Bahn 4. Im untern .Satz 3 drehen die Walzen 52, 53, 54, 55, 56 alle mit derselben Umfangsgeschwin digkeit wie der Zylinder 57, und ähnlich ist auch das Geschwindigkeitsverhältnis der Walzen 58 bis 63 mit Bezug auf den Zylin der 64 im obern Satz 2. Mit Ausnahme der Übertragwalzen 55, 56 haben alle Walzen, bezw. Zylinder in dem untern Satz ihre Ach sen in derselben waagrechten Ebene, und ähnlich trifft dies auch auf den obern Satz 2 zu.
Bei der Übertragung der Überzugsschieht von den Auftragzylindern 57 und 64 muss nun die Dicke .dieser Schicht genau über wacht werden. Die Masse wird bei ihrem Übergang von Walze zu Walze in jedem der Sätze 2 und 3 gehörig verrieben und geglät tet, und diese Walzen müssen demnach mit Bezug auf ihren Berührungsdruck genau ein stellbar sein. Nun weiss man, dass schwere Masse, wie beispielsweise die hier verwende ten Walzen, eine Durchbiegung erfahren, wenn sie nur an ihren Enden unterstützt sind.
Dadurch, dass alle Empfangs- und Ver teilungswalzen jedes Satzes in der gleichen waagrechten Ebene gelagert sind, ist auch die Durchbiegung aller Walzen in der glei chen Richtung vorhanden, und ein Film von gleichmässiger Stärke wird über die ganze Länge der beiden Walzensätze hindurchbe- wegt. Es ist dies insofern von Vorteil, als die Überzugsmasse dann nach ihrer Aufbrin gung keine weitere Bearbeitung erfordert und auch eine zusätzliche Bearbeitung der Bahn selbst überflüssig macht.
Der Film wird daher mit der grössten Genauigkeit und Sorgfalt, namentlich soweit seine Dicke in Frage kommt, hergestellt.
In dieser Beziehung sei besonders darauf hingewiesen, dass die Walzen 58, 59, 60, 61, 62, 63 des oberri. Satzes und die entsprechen den Walzen 52 bis 56 des untern Satzes alle verschiedene Durchmesser haben. Da nun die Umfangsgeschwindigkeiten aller dieser Walzen gleich sein müssen, die Durchmesser jedoch verschieden sind, so ergibt sich ohne weiteres, dass die Oberflächen benachbarter Walzen in jedem Satz nicht andauernd längs derselben Mantellinie in Berührung mitein ander stehen.
Wenn beispielsweise eine Teil fläche der Walze 52 in einer Umdrehung eine bestimmte Teilfläche der Walze 53 be rührt, so kommt nun in dem ununterbroche nen Betrieb die Berührung derselben Teil flächen nicht sehr bald wieder zustande. Auf diese Weise werden die Oberflächen der Wal zen in gleichförmigem Zustand erhalten; es können sich in dem Überzugsfilm auf den Oberflächen der Walzen keine Rippen bil den. Um die Drehrichtung der Auftrag zylinder 57, 64 in ganz bestimmter Beziehung zur Drehrichtung der Empfangswalzen 23, 41 zu erhalten, ist im obern Satz eine Walze mehr vorhanden, nämlich die Walze 58, die dazu dient, die Drehrichtung für den Zylin der 64 entsprechend zu gestalten.
Die Verteilungswalze 52 ruht in Lagern 65 der Ständer 6,6, welch letztere durch Zap fen: 67 schwingbar an den Lagerböcken 68 unterstützt sind. Die Ständer 66 haben nach oben gerichtete Ansätze 69 für Führungs leisten 70. Zwischen diesen Leisten ist gleit- bar je ein Lagerbock 71 unterstützt. Er kann durch die Druckschraube 7 2 höher oder tie fer gestellt werden. Dieser Lagerbock unter stützt eine Walze 73, die sich in Linienein griff mit der Verteilungswalze 52 befindet.
Sie ist jedoch eine leerlaufende Walze und wird nur durch Reibung an der Waze 52 angetrieben. Sie dient infolge dieser Reibung dazu, die Filmmasse auf der Verteilungs walze 5,2 weiter zu bearbeiten und zu glätten.
Die nächste Verteilungswalze 53 sitzt in Lagern 74 der Ständer 75, die ebenfalls durch Zapfen 76 an Lagerböcken 77 schwing bar unterstützt sind. Die beiden Vertei lungswalzen 52 und 53 können während ihrer Drehung in ihrer Achsrichtung hin und her geschoben werden. Die dazu benutzten 1Mit- tel sind bekannt und hier nicht gezeigt. Diese Achsialverschiebung dient zur weiteren Ver- arbeitung, Ausbreitung, Ausgleichung und Ausglättung des Ü berzugsmaterials.
Die Verteilungswalze 54 wird in den Lagern 78 unterstützt, die auf den Ständern 79 in den Lagerböcken 81 durch Zapfen 80 schwingbar gehalten werden, und die Über- cl 56 ruht in den Lagern 82. Diese Lager sind nach Fig. 2b zwischen den Füh rungsleisten 83 verschiebbar. Die Führungs leisten werden von Ständern 84 getragen, welch letztere durch Zapfen 85 an den Bök- ken 86 ausschwingbar gehalten sind.
Die Übertragwalze 56 kann also nach oben oder unten durch die Druckschraube 87 eingestellt werden. Die Gegenwalze 5.5 sitzt in Lagern 88 und diese Lager sind an Stän dern 89 befestigt. Diese Ständer schwingen um die gleichen Zapfen 85 der Böcke 86 wie die Ständer 84. Auch die Lagerständer 89 umfassen ein Joch, das um die Ständer 84 herumgeht, wobei jedoch eine Verände rung der Achse der Lager 88 mit Bezug auf die Achse der Lager 82 dadurch möglich ist, dass Druckschrauben 90 die Schenkel des Ständers 89 durchsetzen und sich gegen die Führungsleisten des Ständers 84 legen.
Die Walzen des obern. Satzes sind im wesentlichen ebenso unterstützt wie die Wal zen des untern Satzes. Im. Nachstehenden werden nur jene Punkte hervorgehoben, in welchen Unterschiede bestehen. Die Vertei- lungswalze 60 arbeitet mit einer Leerlauf walze 91 (Fig. 2a) zusammen, die in den Lagern 92 unterstützt ist. Die Lager ver schieben sich in Führungsleisten 93. Diese Walze 91 dient demselben Zweck wie die Walze 73 und wird nur durch Reibung von der Walze 60 angetrieben. Die Walzen 59 und 6(@ können ebenfalls während ihrer Drehung in aahsialer Richtung hin und her geschoben werden.
Die Auftragzylinder 57, 64 haben Kaut- scbükbeläge ähnlich jenen Zylindern, die an den. Enden der Nasspartie einer Papierma schine zum Andrücken der Filzdecke ge braucht werden. Auch die Walzen 55, 56 des untern Satzes haben Kautschukbeläge von geringer Dichte, die jedoch verhältnis- mässig weich sind. Die Verteilungswalzen 54 und 61 haben Kautschukbeläge von ver hältnismässig grosser Dichte, oder sie können aus rostfreiem Metall bestehen und keinen Belag haben.
Die Walzen 53 und 60 haben verhältnismässig weiche Kautschuküberzüge und die Walze 91 wie auch die Walze 78 haben wieder eine mässig harte Hülle aus Kautschuk. Auch die Walzen 52 und 59 haben solche mässig harten Kautschukhüllen; sie können auch aus rostfreiem Metall be stehen. Die<I>Walze</I> 58 ist mit einem mässig harten Kautschuküberzug abgedeckt.
Die Auftragzylinder 57, 64 werden durch passende Stufenscheiben und Riemen von den Triebwellen für die Trockenzylinder 5 und 6 angetrieben, da diese AuftragZylin- der von einer Kraftquelle aus bewegt wer den müssen, um den Durchgang der Papier bahn aufzunehmen. Die ganze Maschine kann demnach von der Triebwelle der Trok- kenzylinder 5 oder jener der Trockenzylin der 6 bewegt werden.
Die Walzen 53, 54, 55, 56 einerseits und 58 bis 63 anderseits kön nen von den Zylindern 57, 64 durch passende Zahnradsätze angetrieben werden:. An Stelle solcher Zahnradsätze können auch die An triebswellen für die Zylinder 57, 64 durch ihre Wellen Gleichstrom- oder Wechselstrom- qäzeuger antreiben. Diese Erzeuger treiben dann anderseits unter Einschaltung passen der Reduktionsvorgelege für jede Wälze einen besonderen Motor an.
Wird durch die Wellen der Zylinder 57, 64 ein Wechsel stromerzeuger angetrieben, so können ge wöhnliche Induktionsmotoren von verhält nismässig hoher Geschwindigkeit und klei nem Durchmesser gespeist werden und die richtige Umfangsgeschwindigkeit wird durch ein Vorgelege zwischen Motor und Walzen erreicht.
Die Geschwindigkeit der Auftrag zylinder 57 und 64 ändert sich von Zeit zu Zeit und die Induktionsmotoren werden der Änderung folgen, da die Schlüpfung am In duktionsmotor sich nur wenig ändert, wenn sich die Wechselzahl des Erzeugers ändert. Ihrer Einfachheit halber werden Induktions motoren den Gleichstrommotoren vorgezogen, jedoch können auch Gleichstromerzeuger und deren Motoren gesondert für jede Walze be nutzt werden.
Die Spannung des Erzeugers wird sieh dann mit der Geschwindigkeit der Auftragzylinder 57, 64 ändern und damit auch die Geschwindigkeit der Gleichstrom motoren entsprechend der Spannung schwan ken, so daB die Walzen 53 bis 56 und 58 bis 63 entsprechend der Geschwindigkeit der Auftragzylinder 57, 64 gedreht werden.
Zur Erreichung der notwendigen Be schaffenheit des aufzutragenden Filmes wird die Masse auf die Oberflächen der Empfangs walzen 20, 23, 40, 41 geführt und durch die nachfolgenden Walzen noch weiter ausge breitet und verdünnt. Zur genauen Einstel lung des Druckes zwischen den verschiedenen Walzen ist folgende Einrichtung vorgesehen: Nach Fig. 2a sitzt an dem Rahmenteil 1.1 unter Vermittlung des Zapfens 95 eine Büchse 94 in einer Aussparung 96 des Rah menteils.
Eine andere Büchse 97 ist durch den Zapfen 98 vom Ständer 66- unterstützt und diese Büchse hat einen Schlitz 99 zur Aufnahme des Zapfens 98. Eine Schraube 100 mit einem fest daran angebrachten Bund 101 sitzt in den Büchsen 94, 97, so dass durch Verdrehung des Bundes 101 Ständer 66 und Rahmenteil 14 auf den richtigen Abstand gebracht werden können und damit auch die Walzen 23 und 5.2. Die Schraube 100 wirkt als Abstandsglied und ist demnach ein Druckglied. Die Empfangswalze 23 wird gegen die Verteilungswalze 52 hin durch das Druckmittel im untern Teil des Zylinders 10 gedrängt. Die Schraubengänge der Schraube 100 können gegenläufig sein oder gleichläufig, aber von verschiedener Stei gung.
Auf diese Weise kann die Annäherung der Walze 2 3, an die Walze 52 genau ein gestellt werden. Praktisch kann man eine Einstellung bis auf 0,025 mm genau er reichen.
Ähnlich wird auch der Abstand zwischen den Verteilungswalzen 52, 53 geregelt, indem eine Büchse 102 durch Zapfen 98 am Stän der 66, eine Büchse<B>1,03</B> durch Zapfen 104 am Ständer 75 angebracht ist, wobei eine Schraube mit einem Drehgriff 105 die Büch sen verbindet.
Auch die Abstandsregelung zwischen Walze 53 und Walze 54 wird durch ähn liche Büchsen und Schrauben bewerkstelligt.
Nach Fig. 2a wird von dem Lager 78 der Walze 54 ein Arm 1.06 mit einem darin an geordneten Stift 107 unterstützt. Das Lager 8.8 der Walze 55 hat einen Arm 108 mit einem Stift 109. An letzteren ist eine Gewindebüchse 110 und an den Stift <B>107</B> eine Gewindebüchse 111 aasgelenkt; die Ge windebüchse 111 hat einen Längsschlitz 112 zur Aufnahme des Stiftes 107. Die beiden Büchsen werden wieder durch eine Schraube 113 miteinander verbunden, wie dies oben erwähnt ist.
Es kann dadurch der Ständer 89 für die Übertragwalze 55 mit Bezug auf den Ständer 79 für die Walze 54 eingestellt werden und dadurch wird auch der Berüh- rungsdruck der beiden Walzen geregelt.
Der Auftragzylinder 5 7 wird durch Lager 114 vom Ständer 115 gehalten. Von dem Lager 114 reicht ein Arm 116 mit einem Stift 117 nach oben. Das Lager 88 der Übertragwalze 55 hat einen Arm 118 mit einem Zapfen.<B>119.</B> An diesen Zapfen ist die Gewindebüchse 120 gelenkig angeschlossen, während die Gess4ndebüchse 121 mit dem Stift 117 gelenkig und durch den Schlitz 122 verschiebbar verbunden ist.
Die Sehraube 123 verbindet die beiden Büchsen 120 und 121 und überwacht dadurch den Abstand der beiden Übertragwalzen 55 und 5.6 mit Bezug auf den Auftragzylinder 57.
Die Anordnung zur Regelung der Ab stände der Walzen und Zylinder im obern Satz ist ähnlich der des untern Satzes und eine weitere Beschreibung erübrigt sich.
In beiden Sätzen wird die Lage aller Walzen durch die zugehörigen Schrauben unter Vermittlung vor, Luft oder einem an dern Druckmittel, das in den Zylinder 10 bezw. 29 einströmt, geregelt. Wenn der Kol ben 1.1 den Rahmenteil 14 um den Zapfen 16 in der Uhrzeigerrichtung ausschwingt, so werden dadurch die Zapfen 98, 104, und die Stifte 107,<B>117</B> je in das linke Ende des zu gehörigen Schlitzes der Gewindebüchsen ein gestellt.
Nun kommt es häufig vor, dass die Bahn 4 reisst. Sollte eine solche Unterbrechung eintreten, so würde die Bahn das Bestreben haben, wenn sie sich in dichter Berührung mit dem untern Walzensatz befindet, sieh um eine Walze des untern Satzes herum auf zuwickeln. Die verschiedenen Walzen des untern Satzes würden dadurch voneinander abgedrängt werden. Da jedoch alle Walzen gegeneinander hin durch das Druckmittel im Zylinder 1() gedrängt werden, so wird selbst bei einem solchen Eintritt der zerrissenen Bahn zwischen eine oder mehrere Walzen ein Bruch in der ganzen Maschine nicht herbei geführt, weil ja, der Kolben 11 sich nachgie big gegen das Kissen von Druckluft unter ihm im Zylinder 10 abstützt.
Die einzelnen Walzen müssen nicht nur mit Bezug auf den Berührungsdruck genau eingestellt werden, sie dürfen auch nicht durch eine abgerissene Bahn aus dieser Ein stellung herausgeworfen werden. Es muss auch möglich sein, die einzelnen Walzen von einander zu trennen, ohne die endgültige Einstellung der Walzen zu ändern.
Sollen die Walzen voneinander getrennt werden, so ist es nur notwendig, das Druck mittel über den Kolben 11 in den Zylinder 10 einzulassen und dadurch den Druck unter dem Kolben zu verringern. Dadurch werden die Übertragwalzen 55, 56 um den Zapfen 85 entgegen der Uhrzeigerrichtung ver- schwenkt und von dem Auftragzylinder 57 um eine Strecke entfernt, die im wesentlichen gleich ist der Länge des Schlitzes 122.
Die Walze 54 schwingt um den Zapfen 80 und bewegt sich von den Übertragwalzen 55, 56 um einen Abstand, entsprechend der Länge des Schlitzes 112, weg. Ähnlich verschwen den sich auch die Verteilungswalzen 53, 52 entgegen der Uhrzeigerrichtung um die Zap fen 76 und 67 um eine Länge, entsprechend den Schlitzen in den Büchsen 97 und 103. Der Rahmenteil 14 wird dann entgegen der Uhrzeigerrichtung um eine Strecke ver- schwenkt, die gleich ist der Summe der ein zelnen Verstellungen. Die Empfangswalzen 20 und 23 heben sich jedoch nicht vonein ander ab, da beide mit dem Rahmenteil 14 einheitlich zurückweichen.
Es wird also die Überzugsmässe, die sich in der Vertiefung zwischen den Walzen 20, 2,3 befindet, noch darin gehalten. Nach der Abstandsbewegung der verschiedenen andern Walzen vo:
ueinan- der kann das Druckmittel unter den Kolben 11 eingeschickt und über dem Kolben ent fernt werden, so dass dadurch die verschie denen Ständer wieder in der Uhrzeigerrich tung um ihre Schwingzapfen verdreht wer den, bis die Stifte an diesen Ständern wie der in Berührung mit den linken Enden der zugehörigen Schlitze in den Büchsen treten. Auf diese Weise wird die Maschine augen blicklich wieder fertig für Aufnahme des Betriebes, ohne dass die fein eingestellten Schrauben zwischen den Büchsen einer Nach stellung benötigen.
Das Gleiche ist auch bei dem obern Satz 2 der Fall, in welchem die Ständer von Zap fen herabhängen. Sollen die Walzen in ihrer Fernlage voneinander für längere Zeit gehal ten werden, so ist es nicht etwa unbedingt notwendig, den Druck auf die Oberseite des Kolbens 11 entsprechend lang aufrecht zu erhalten. Die untern Ständer verbleiben un ter dem Einfluss der Schwerkraft in der ver- schwenkten Lage.
Für die obern Ständer, die über ihrem Schwerpunktunterstützt sind, trifft das nicht zu; sie würden zurücksohwin- gen, und die Maschine umfasst deshalb Mittel, um den Rahmenteil 34 für beliebige lange Zeit in der verschwenkten Lage zu sichern. Nach Fig. 2a sitzt eine Winkelstütze oder Konsole 1.24 verschwenkbar auf einem Zap fen 125, der eine Verlängerung der Stange <B>127</B> darstellt und das Lager 126 durchsetzt.
Die Stange 127 hat am untern Ende ein Kegelrad 128 in Eingriff mit einem Kegel rad 129, das durch das Handrad 131 auf der Welle<B>130</B> verdreht werden kann. Bei Ein tritt von Druckluft in den Zylinder 29 gegen die Unterseite des Kolbens 31, wird der Rahmenteil 34 versehwenkt, und zwar in Uhrzeigerrichtung, und dann wird die Kon sole 124 in eine Stellung im wesentlichen pa rallel zum Pfosten 8 eingestellt. Man führt die Verstellung durch Verdrehung des Hand rades 131 herbei, so dass der Rahmenteil 34 in seiner verschwenkten Lage auf dieser Konsole ruht.
Es können so die obern Wal zen in ihrer Abstandslage erhalten werden, ohne dass es notwendig wäre, beständig ein Druckmittel auf den Zylinder 29 einwirken zu lassen.
Zur Reinigung der beiden Sätze 2 und 3, werden :die Rahmenteile 14, 34 so ausge schwungen, dass die Walze 23 von der Walze 52 und die Walze 41 von der Walze 58 ge trennt wird, ohne gleichzeitig die übrigen Walzen voneinander zu entfernen. Zu die sem Zweck ist eine Büchse 132 am Rahmen teil 14 so angebracht, dass sie mit einer Gabel 133 einen Zapfen 134 umfasst. An diesem Zapfen ist ein Arm 135 befestigt, damit der Zapfen, welcher in dem von der Gabel 133 gebildeten Teil exzentrisch ist, verdreht wer den kann. Eine andere Büchse 136, die bei <B>137</B> geschlitzt ist, sitzt schwingbar auf dem Zapfen 138 des Ständers 66. Die beiden Büchsen 132, 136 sind durch eine Schraube 139 mit Bund verbunden, ähnlich wie dies mit Bezug auf die Schraube 100, 101 be schrieben wurde.
Wird der Arm 135 um<B>180'</B> aus der ge zeigten Lage geschwungen, so wird infolge der exzentrischen Ausbildung des Zapfens 134 eine Verlängerung des Satzes von Büch sen und Schrauben 132, 136, 139 herbeige führt. Dadurch wird der Rahmenteil 14 etwas in Richtung entgegengesetzt dem Uhr zeiger aus der Lage nach Fig. 2a ver- schwenkt. Der Kolben 11 drückt dann auf die Druckluft oder dergleichen im Zylinder 10. Dadurch kommt eine Trennung der Wal zen 23, 52 zustande, ohne Trennung der übri gen Walzen voneinander.
Eine ähnliche Trennung kann auch mit Bezug auf den Walzensatz im obern Teil der Maschine vorgenommen werden. Wenn dann die Empfangswalzensätze 20, 23 bezw. 40, 41 von den übrigen Walzen der ganzen Zu- sammenstellung getrennt sind, können diese andern Walzen mit grossen Wassermengen bespült werden, während sie in Drehung sind, so dass sie gründlich gereinigt werden.
Der obere Auftragzylinder 64 (Fig. ?'-) wird von einem Lager 140 unterstützt, das nicht ortsfest angeordnet ist wie das Lager 11.1 des Zylinders<B>57.</B> Das Lager 140 des obern Zylinders 67 schwingt um den Zapfen 141 der Hängestütze 112. Die Verlängerung 143 des Lagers 140 steht in gelenkiger Ver bindung mit einer Stange 144, und Federn 14.5 sind zwischen den Arm 143. und die Stange 144 eingeschaltet. Diese Stange setzt sich nach oben fort (Fig. 1) und trägt dort Gewinde.
Auf diesem Ende befindet sich auch eine Schnecke. Wird die Schnecke in der einen Richtung gedreht, so wird durch das Gewinde die Stange 14.1 angehoben, bei Drehung in der andern Richtung gesenkt. Auf diese \''eise kann .der Druck des Auf tragzylinders 64 durch Einstellung der Stange verändert werden.
Hinter dem untern Auftragzylinder 57, also an jener Seite, an welcher der Auftrag- zylinder die ihm übertragene Masse bereit an die Bahn weiter gegeben hat, befindet sich eine Reinigungswalze 148 (Fig. 2b). Diese Walze 148 wird von Lagern 1.19 der Ständer 150, die ihrerseits wieder durch Zapfen 151 verschwenkbar in den Lagerböcken 152 ge halten werden, unterstützt. Von dem Aus leger 153 des Ständers 150 geht eine K olben- stange 151 nach abwärts.
Der Kolben 155 ist gleitbar im Zylinder 156, der seinerseits durch den Zapfen 157 am Lagerbock 158 ver- schwenkba.r getragen wird. Wird ein Druck mittel in den Zylinder 156 unter dem Kol ben<B>155</B> eingelassen, so wird dadurch der Ständer 150 oben nach links verschwenkt (Fig. 2b) und die Reinigungswalze 148 wird auf den Auftragzylinder 57 gedrückt.
Eine ganz ähnliche Anordnung befindet sich am obern Satz 3 neben dem Auftrag zylinder 64.
Die schwingbar in dem Ständer 115 un terstützte Büchse 160 ist mit der Büchse 161 durch die Schraube 1Ü4 verbunden. Die Büchse 161 hat einen Schlitz 1.62, durch welchen sich der Zapfen 168 des Ständers 150 erstreckt. Eine Druckschraube 165 ragt in eine Aussparung 166 zum Eingriff auf die Büchse 161. Durch Verstellung dieser Schraube 165 kann die Bewegung des Stän ders 150 vom Ständer 115 weg überwacht werden. Es bezieht sich dies namentlich auf jene Bewegungen des Ständers 150, die her beigeführt werden, wenn das Druckmittel über dem Kolben 155 eintritt, .der Ständer also in der Uhrzeigerrichtung ausschwingt.
Diese Reinigungswalzen entsprechen einem Bedürfnis. Die Überzugsschichten werden von den Auftragzylindern 57, 64 in ihrer fertigen Form und Zusammensetzung auf die Bahn 4 aufgetragen. Wenn Reste dieser Massen. auf den Zylindern 57, 64 zurück bleiben würden, so würde dadurch die gleich förmige Auftragung des Filmes stark beein trächtigt werden. Die Reingungswalze 148 bezw. die entsprechende Walze im obern Satz haben harte, jedoch poröse Aussenflä chen und können entweder aus Naturstein oder Kunststein bestehen.
Die von den Auf tragzylindern 57, 64 abgenommenen Massen werden von den Reinigungswalzen 148 durch Schaber 167 abgenommen, die ihrerseits von den :Stützen 169 unter Einschaltung von Winkeln 168 getragen werden.
Nach dem Durchgang durch die Auftrag- zylinder 57, 64 hat also die Bahn 4 einen Überzugsfilm. Zur Festhaftung dieses Fil mes muss er eine verhältnismässig grosse Menge von Feuchtigkeit enthalten. Der auf gebrachte Film geht mit der Bahn an einem Kasten 170- vorbei, der durch Träger 171 an einem Pfosten 172 getragen wird. Ähnlich liegt ein Kasten 173 in Gegenüberstellung zur Unterfläche der Bahn und wird von einem ähnlichen Träger 174 gehalten. Die beiden Kästen 170, 173 haben eine grosse Anzahl von Öffnungen 175 (Fig. 5 und 6).
Die Kästen stehen mit einer Warmluft- oder Heissluftquelle in Verbindung und die er wärmte Luft tritt aus den Öffnungen 175 gegen die beiden Seiten der belegten Bahn 4. Nach dem Durchgang zwischen diesen beiden Kästen wird die getrocknete Bahn um eine Führungsrolle 176 geschlungen und auch hier wird Warmluft oder Heissluft durch Öffnungen 177 gegen die Bahn geblasen, welche in dem gekrümmten Teil eines Ka stens 178 angeordnet sind (Fig. 2b). Nach dem Lauf über die Führungsrolle 176 geht die Bahn zur Trockenrolle 179,
die einen Zylinder der Endtrockenpartie der Maschine darstellt. An diesem Zylinder ist nach Fig. 2@b ein Satz von Öffnungen 180 ange ordnet, die Luft aus einem Leitungskrüm mer 1.81 gegen die gerade den Zylinder 179 umziehende Bahn blasen (Fig. 1).
Jenes Ende des untern Kastens 173, das gegen die Führungsrolle 176 hin gerichtet ist, hat Öffnungen 182, die Luft in jenen schmalen. Spalt oder Winkel einblasen., der zwischen der Bahn und der Oberfläche der Rolle 176 entsteht.
Es bildet sich so eine Luftschicht zwischen der Unterfläche der Bahn und der Rolle 176, und infolge dieses dünnen Luftfilmes wird der eben angebrachte Film an der Unterseite der Bahn beim Über gang über die Rolle 176 nicht beschädigt. Ähnlich sind auch Öffnungen 1.88 am Ende des Kastens 178 angeordnet, um Heissluft zwischen die Bahn und den Trockenzylinder 179 eintreten zu lassen.
Um das Werfen von Falten oder die Ent stehung anderer Unregelmässigkeiten in der Bahn unmöglich zu machen, nachdem der Überzug einmal angebracht ist, sind die Öff nungen<B>175</B> so verlegt, dass sie eine Zugbean spruchung durch die Luftströmung an der Bahn verursachen. Die Öffnungen 175 im obern und untern Kasten stehen nahe den Rändern der Bahn mit ihren Achsen unter einem solchen Winkel, dass die Luftströme nach aussen gegen die Kante gerichtet wer den (Fig. 5 und 6 bei 184, 185). Die Öff nungen 175 in der Mitte dieser Kästen rich ten den Luftstrom senkrecht zur Ebene der Bahn, wie bei 186 angedeutet.
Die Öffnungen 175 sind jedoch in der Wanderrichtung der Bahn geneigt, wie dies auch aus Fig. 5 und 6 ersichtlich ist, und infolge des unter dieser Richtung austreten den Luftstromes wird eine Längsbeanspru chung auf Zug in der Bahn hervorgerufen.
Die Öffnungen 182 und 183 haben ver schiedenen Durchmesser und in der Längs mitte der Bahn wird eine grössere Luftmenge ausgestossen als an den Kanten. Wenn dem nach die Bahn 4 über die Rollen 176, 179 hinweggeht, so wölbt sie sich in ihrer Längs mitte nach auswärts. -Dadurch wird die Luft zwischen den betreffenden Rollen und der Bahn mehr oder weniger am Entweichen ge hindert und die Bahn wird gegen unmittel baren Kontakt mit diesen Rollen oder Wal zen geschützt. Eine Veränderung der eben erzeugten Filmschicht wird demnach auch in diesem Teil der Trocknung nicht zu be fürchten sein.