CH188681A - Maschine zum Aufbringen eines gleichmässigen Überzuges auf eine biegsame Materialbahn. - Google Patents

Maschine zum Aufbringen eines gleichmässigen Überzuges auf eine biegsame Materialbahn.

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CH188681A
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Inventor
Jay Massey Peter
Consolidated Water Pow Company
Original Assignee
Jay Massey Peter
Consolidated Water Power & Pap
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Description


  Maschine zum Aufbringen eines gleichmässigen Überzuges auf eine biegsame  Mater     ialbahn.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Ma  schine zum Aufbringen eines gleichmässigen  Überzuges auf eine biegsame Materialbahn.  



  Gegenüber dem Bekannten unterscheidet  sich die erfindungsgemässe Maschine da  durch,     dass'    ausser einem mit der Bahn in       Berührung    stehenden     Auftragzylinder    Emp  fangs- und Verteilungswalzen vorgesehen  sind, welche im Abstand von der Bahn an  geordnet sind und deren Achsen alle in der  gleichen horizontalen, parallel zur Bewe  gungsrichtung der Bahn liegenden Ebene ge  legen sind.

   Dadurch wird bezweckt, die       Überzugmasse    nach gleichmässiger     Verrei-          bung    zwischen diesen Walzen in Gestalt  einer dünnen Schicht durch     Cbertragwalzen     auf den     Auftragzylinder    aufzubringen und  von diesem     Auftragzylinder    auf die Bahn  zu übertragen.  



  Die Zeichnung stellt     ein    Ausführungs  beispiel der Maschine dar:         Fig.    1 ist ein seitlicher Aufriss derselben;       Fig.    2a und     2u    zeigen in grösserem Mass  stab je eine Hälfte der Maschine;       F'ig.    3 ist ein Aufriss einer Empfangs  walze;       Fig.    4 eine     Endansicht        zweier        Walzen;          Fig.    5 stellt im     Schnitt    Teile von Heiss  luftkammern über und unter der Bahn dar,  und       Fig.    6 zeigt eine Draufsicht auf Wände  dieser Kammern.  



  Die Maschine 1 kann zur     Aufbringung     eines Überzuges beliebiger Art auf eine oder  beide Flächen irgend einer biegsamen Mate  rialbahn dienen. Sie     kann    auch einen Teil  einer Papiermaschine bilden und zweckmässig       zwischen    den Zylindern der Trockenabtei  lung aufgestellt sein. In letzterem Fall     wird     der Überzug auf den Faserstoff nach vor  läufiger Trocknung desselben aufgetragen.  In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist      diese Anwendungsweise der Maschine ange  nommen. Die     Überzugsmasse    macht die     F'a-          serstoffschicht    auf einer oder beiden Flächen  sofort druckfähig.  



  Die Maschine umfasst Sätze 2 und 3 von  Auftragsmitteln, durch welche die Bahn 4  auf beiden Seiten überzogen wird, wenn sie  von den Zylindern 5 der Trockenabteilung  abgeleitet und zu den weiteren Zylindern 6  der Trockenabteilung geführt wird, um den  gewünschten Trockenzustand zu erhalten.  Der obere Satz 2 hängt von dem Rahmen 7,  der von den Pfosten 8 und 9 getragen wird,  herab; der untere Satz sitzt unmittelbar dar  unter.  



  Nach     Fig.        2a    befindet sich in einem Zy  linder 10 ein Kolben 11 mit einer Kolben  stange 12. Der Zylinder selbst ist um Zapfen  13     ausschwingbar    und kann unter Vermitt  lung der Kolbenstange 12     verschwenkt    wer  den. Das freie Ende der Kolbenstange 12       ist    an die Stange 13'     angelenkt,    welche an  ihren Enden in den Rahmenteilen 14 gela  gert ist. Diese Teile sind ihrerseits in klei  nen     Lagerböcken    15 am Boden durch die  Zapfen 16 schwingbar unterstützt.

   Durch  Erzeugung eines Überdruckes     bezw.    Unter  druckes auf der einen oder andern Seite des  Kolbens 11 verschiebt sich letzterer im Zylin  der 10, so     dass.    sowohl der Zylinder, als auch  die Rahmenteile 14 um die Zapfen 13     bezw.     16     ausgeschwungen    werden.  



  Von den Rahmenteilen 14 werden schwing  bare Arme 17 durch Zapfen 18 getragen.  Die obern     Enden    dieser Arme 17 unterstüt  zen Lager 19 für die Walze 20. An den  schwingbaren Rahmenteilen 14 sind auch  starre     Stützen    21 für Lager 22 der Walze  23 befestigt. Eine Büchse 24 ist bei 25 an  dem     obern    Ende der Arme 17 an jeder Seite  der Maschine befestigt und nimmt eine  Schraube 26 auf. Eine andere Büchse 27  sitzt v     erschwenkbar    am     obern    Ende jeder  Stütze 21 und nimmt das andere Ende der  Schraube 26 auf.

   Bei Drehung des mit der  Schraube 26 verbundenen Griffteils 28 zwi  schen den Büchsen werden die Walzen 20  und 23 mit Bezug aufeinander verstellt, da    die Schraube 26 an entgegengesetzten     Enden     gegenläufige Gewinde der gleichen Steigung  oder gleichlaufende Gewinde verschiedener  Steigung aufweist.  



       Tn    Satz 2, ist dieselbe Anordnung vor  handen, jedoch nach unten gerichtet. Der  Zylinder 2.9 schwingt um die Lager 30 und  sein Kolben 31 ist durch die Kolbenstange  32 am Zapfen 33 mit den     verschwenkbaren     Rahmenteilen     :34    verbunden, welch letztere  um die Lagerböcke 35 an dem Rahmen 7  ausschwingen können. Die Arme 3,6 sind  schwingbar an diesen Rahmenteilen 34, die  Stützen 37 fest daran befestigt. Sie nehmen  Lager 38, 39 für die Walzen 40, 41 auf.  Die untern Enden dieser Arme 36 und Stüt  zen 37 sind wieder durch eine mit gegen  läufigem Gewinde versehene Schraube 42  verbunden, die durch den     Griffteil    43 ver  dreht werden kann, um sich tiefer in die  Büchsen 44, 45 hinein- oder aus ihnen her  auszuschrauben.

   Auch hier kann also der  Abstand     bezw.    der Druck der Walzen 40, 41  genau überwacht werden.  



  Diese Walzenpaare 20, 23 und 40, 41, im  Nachstehenden als Empfangswalzen bezeich  net, nehmen zwischen sich das flüssige. oder  halbflüssige     Überzugsmaterial    auf. Letzte  res     wird    durch passende Mittel den Auf  tragwalzen     übertragen.     



  Die Empfangswalzen 20, 23, 40, 41 haben  einen Kautschukbelag, und zwar ist der Be  lag 46 auf den Walzen 20 und 40 von ver  hältnismässig grosser Dichte, während der       Kautschukbelag    47 der Walzen 23. und 41  aus mässig hartem Kautschuk besteht.. Die  Empfangswalzen selbst bestehen jedoch aus  nichtrostendem Metall und die Kautschukbe  läge 46, 47 gehen nicht ganz bis zum Ende  der Metallwalzen     (Fig.    3).

   Um die Über  zugsmasse in dem Winkel zwischen den     'g'al-          zen    jedes     Empfangswalzenpaares    zu erhal  ten, ist an jedem Ende jedes Paares ein Dop  pelsatz von Dämmen 48, 49     (Fig.    3 und 4)       angeordnet,    wobei der Damm 48     zwischen     den Kautschukbelägen 46, 47, der Damm 49  jedoch auf den Metallkernen dieser Walzen  ruht. Ferner ist ein     Wasserzuleitungsrohr         50 mit einem Hahn 51 über dem Raum zwi  schen den zwei Dämmen 48, 49 angeordnet,  um die Schmierung der Dämme aufrecht zu  erhalten, die zweckmässig aus einer Masse  bestehen, die durch     Nasser    geschmiert wer  den kann.  



  Die Empfangswalzen 20, 2.3, 40, 41 von  gleichem Durchmesser werden zweckmässig  je besonders angetrieben. Dabei drehen die  Walzen 23, 41 entgegen der Uhrzeigerrich  tung und die Walzen 20, 40 in der Uhr  zeigerrichtung. Die Walzen 23, 41 übertra  gen das Material auf andere Walzen, die in  Linienberührung mit ihnen stehen.

   Um ver  schiedenartige     Überzugsmaterialien    oder  gleiche     Überzugsmaterialien    in verschiedenen  Stärken auftragen zu können, ist nicht nur  die     Verstellvorrichtung,    umfassend die  Schrauben 26, 42 angeordnet, sondern die  Empfangswalzen werden auch mit     versehie-          denen    Geschwindigkeiten angetrieben, das  heisst die Walzen     2(0,    40 mit einer von der       Creschwindigkeit    der Walzen 23, 41 abwei  chenden Geschwindigkeit.

   Die Geschwindig  keit der Walzen 23, 41 ist die .gleiche Ge  schwindigkeit wie jene der Walzen, auf  welche die Masse übertragen wird, kann aber  bis zu einem Viertel der Geschwindigkeit der  die Masse abnehmenden Walzen herunter  geregelt werden. Die Walzen 2,0, 40 haben  eine Geschwindigkeit von einer Umdrehung  per Minute bis zu einer Geschwindigkeit ent  sprechend der Höchstgeschwindigkeit der  Walzen 23, 41.  



  Als Antriebsmittel der Empfangswalzen  dient zum Beispiel das System     "Ward          Leonard".    Dieses hier nicht dargestellte An  triebssystem für die Walzen 20 und 40 um  fasst einen Gleichstrommotor,     erregt    von  einem Gleichstromerzeuger. Motor und Er  zeuger haben je Fremderregung und der Er  zeuger wird von einer passenden Kraftma  schine aus angetrieben. Die     Geschwindigkeit     des Motors kann von annähernd der halben  Geschwindigkeit bis zur vollen Geschwindig  keit durch Änderung des Stromes im Feld  geregelt werden, indem für höhere Geschwin  digkeit der Feldstrom geschwächt     und    für    geringere Geschwindigkeit der Feldstrom  verstärkt wird.

   Für     Geschwindigkeiten    weni  ger als die halbe Vollgeschwindigkeit wird  die     Spannung    des Motorankers geändert und  dies geschieht durch Veränderung der Strom  stärke im Feld des Erzeugers.  



  Zur Veränderung der     Geschwindigkeit     der Empfangswalzen 23 und 41 dient eine       mechanische    Einrichtung, wie sie bei Maschi  nen auf dem Papiergebiet als     "Reeves"    oder       "Link"-Riemensystem    bekannt ist. Diese  Einrichtungen sind nicht dargestellt; sie  haben eine beliebige     Kraftquelle.     



  Jedenfalls ist ersichtlich,     dass,    je grösser  der Unterschied in der     Umfangsgeschwindig-          keit    der     zusammenarbeitenden    Empfangs  walzenpaare 20, 23 und 40, 41 ist,     umso    ge  ringer wird die Dicke des     Überzugsfilmes     sein, den die Walzen 23 und 41 übertragen  sollen.  



  In dem untern Mechanismus wird die       Überzugsschicht,    im folgenden kurz Film  genannt, von der Empfangswalze 23 auf die  Verteilungswalze 52 weitergegeben, die wie  der in der Uhrzeigerrichtung dreht. Von hier  geht der Film zur Verteilungswalze 53, die  sich in entgegengesetzter     Richtung    dreht,  und dann zur Verteilungswalze 54, die wie  der in der Uhrzeigerrichtung gedreht wird.  Von der Verteilungswalze 54 aus wird der  Film auf die     Übertragwalzen    55, 56     (Fig.        eb)     übertragen. Beide     Übertragwalzen    55, 56  drehen sieh entgegengesetzt dem Uhrzeiger.

    Sie geben den Film auf den grossen Auf  tragzylinder 57 weiter, der nunmehr in der  Uhrzeigerrichtung dreht und die den Film  auf die Unterfläche der Bahn 4 überträgt.  



  Ähnlich wird auch in dem obern Mecha  nismus von der Empfangswalze 41     aus    die  Masse der Reihe nach auf die Verteilungs  walzen 58, 59, 60 und 61     übertragen.    Von  der     letztgenannten    Walze aus geht auch hier  der Film zu zwei     Übertragwalzen    621, 63, die  ihn auf den     Auftragzylinder    64 weitergeben.  Letzterer dreht entgegen der Uhrzeigerrich  tung     und    trägt den Film auf die Oberfläche  der Bahn 4 gleichzeitig mit der Übertragung      des Filmes auf die Unterfläche der Bahn 4  durch den     Auftragzylinder    57 auf.  



       Die        Auftragzylinder    57 und 64 haben  eine Umfangsgeschwindigkeit gleich der       Wandergeschwindigkeit    der Bahn 4. Im  untern     .Satz    3 drehen die Walzen 52, 53, 54,  55, 56 alle mit derselben Umfangsgeschwin  digkeit wie der Zylinder 57, und ähnlich ist  auch das Geschwindigkeitsverhältnis der  Walzen 58 bis 63 mit Bezug auf den Zylin  der 64 im obern Satz 2. Mit Ausnahme der       Übertragwalzen    55, 56 haben alle Walzen,       bezw.    Zylinder in dem untern Satz ihre Ach  sen in derselben waagrechten Ebene, und  ähnlich trifft dies auch auf den     obern    Satz  2 zu.  



  Bei der Übertragung der     Überzugsschieht     von den     Auftragzylindern    57 und 64 muss  nun die Dicke .dieser Schicht genau über  wacht werden. Die Masse wird bei ihrem  Übergang von Walze zu Walze in jedem der  Sätze 2 und 3 gehörig     verrieben    und geglät  tet, und diese Walzen müssen demnach mit  Bezug auf ihren Berührungsdruck genau ein  stellbar sein. Nun weiss man, dass schwere  Masse, wie     beispielsweise    die hier verwende  ten Walzen, eine     Durchbiegung    erfahren,  wenn sie nur an ihren Enden unterstützt  sind.

   Dadurch, dass     alle    Empfangs- und Ver  teilungswalzen jedes     Satzes    in der gleichen  waagrechten Ebene gelagert sind, ist auch  die     Durchbiegung    aller Walzen in der glei  chen Richtung vorhanden, und ein Film von  gleichmässiger Stärke wird über die ganze  Länge der beiden     Walzensätze        hindurchbe-          wegt.    Es ist dies insofern von Vorteil, als  die     Überzugsmasse    dann nach ihrer Aufbrin  gung keine weitere     Bearbeitung    erfordert  und auch eine zusätzliche Bearbeitung der  Bahn selbst überflüssig macht.

   Der Film  wird daher mit der grössten Genauigkeit und  Sorgfalt, namentlich soweit seine Dicke in  Frage kommt, hergestellt.  



  In dieser Beziehung sei besonders darauf  hingewiesen, dass die Walzen 58, 59, 60, 61,  62, 63 des     oberri.    Satzes und die entsprechen  den Walzen 52     bis    56 des untern Satzes alle  verschiedene Durchmesser haben. Da nun    die Umfangsgeschwindigkeiten aller dieser  Walzen gleich sein müssen, die Durchmesser  jedoch verschieden sind, so ergibt sich ohne  weiteres, dass die Oberflächen     benachbarter     Walzen in jedem Satz nicht andauernd längs  derselben Mantellinie in Berührung mitein  ander stehen.

   Wenn beispielsweise eine Teil  fläche der Walze 52 in einer Umdrehung  eine bestimmte Teilfläche der Walze 53     be          rührt,    so kommt nun in dem ununterbroche  nen     Betrieb    die Berührung derselben Teil  flächen nicht sehr bald wieder zustande. Auf  diese Weise werden die Oberflächen der Wal  zen in gleichförmigem Zustand erhalten; es  können sich in dem     Überzugsfilm    auf den  Oberflächen der Walzen keine Rippen bil  den. Um die Drehrichtung der Auftrag  zylinder 57, 64 in ganz bestimmter Beziehung  zur Drehrichtung der Empfangswalzen 23,  41 zu erhalten, ist im obern Satz eine Walze  mehr vorhanden, nämlich die Walze 58, die  dazu dient, die Drehrichtung für den Zylin  der 64 entsprechend zu gestalten.  



  Die Verteilungswalze 52 ruht in Lagern  65 der Ständer 6,6, welch letztere durch Zap  fen: 67 schwingbar an den Lagerböcken 68  unterstützt sind. Die Ständer 66 haben nach  oben gerichtete Ansätze 69 für Führungs  leisten 70. Zwischen diesen     Leisten    ist     gleit-          bar    je ein Lagerbock 71 unterstützt. Er kann  durch die     Druckschraube    7 2 höher oder tie  fer gestellt werden. Dieser Lagerbock unter  stützt eine Walze 73, die sich in Linienein  griff mit der     Verteilungswalze    52 befindet.

    Sie ist jedoch eine leerlaufende Walze und  wird nur durch Reibung an der     Waze    52       angetrieben.    Sie dient infolge dieser Reibung  dazu, die     Filmmasse    auf der Verteilungs  walze 5,2 weiter zu bearbeiten und zu glätten.  



  Die nächste Verteilungswalze 53 sitzt in  Lagern 74 der Ständer 75, die ebenfalls  durch Zapfen 76 an Lagerböcken 77 schwing  bar unterstützt sind. Die beiden Vertei  lungswalzen 52 und 53 können während ihrer  Drehung in ihrer Achsrichtung hin und her  geschoben werden. Die dazu benutzten     1Mit-          tel    sind bekannt und hier nicht gezeigt. Diese       Achsialverschiebung    dient zur weiteren Ver-           arbeitung,    Ausbreitung,     Ausgleichung    und       Ausglättung    des Ü     berzugsmaterials.     



  Die Verteilungswalze 54 wird in den  Lagern 78 unterstützt, die auf den Ständern  79 in den Lagerböcken 81 durch Zapfen 80  schwingbar gehalten werden, und die     Über-          cl    56 ruht in den Lagern 82. Diese       Lager    sind nach     Fig.        2b    zwischen den Füh  rungsleisten 83     verschiebbar.    Die Führungs  leisten werden von     Ständern    84 getragen,  welch letztere durch Zapfen 85 an den     Bök-          ken    86     ausschwingbar    gehalten sind.  



  Die     Übertragwalze    56 kann also nach  oben oder unten durch die Druckschraube 87  eingestellt werden. Die Gegenwalze 5.5 sitzt  in Lagern 88 und diese Lager sind an Stän  dern 89 befestigt. Diese Ständer schwingen  um die gleichen Zapfen 85 der Böcke 86  wie die Ständer 84. Auch die Lagerständer  89 umfassen ein Joch, das um die Ständer  84 herumgeht, wobei jedoch eine Verände  rung der Achse der Lager 88 mit Bezug auf  die Achse der Lager 82 dadurch möglich ist,  dass Druckschrauben 90 die Schenkel des  Ständers 89 durchsetzen und sich gegen die       Führungsleisten    des Ständers 84 legen.  



  Die Walzen des     obern.    Satzes sind im  wesentlichen ebenso unterstützt wie die Wal  zen des untern Satzes. Im. Nachstehenden  werden nur jene Punkte hervorgehoben, in  welchen Unterschiede bestehen. Die     Vertei-          lungswalze    60 arbeitet mit einer Leerlauf  walze 91     (Fig.    2a) zusammen, die in den  Lagern 92 unterstützt ist. Die Lager ver  schieben sich in Führungsleisten 93. Diese  Walze 91 dient demselben Zweck     wie    die  Walze 73 und wird nur durch Reibung von  der     Walze    60 angetrieben. Die Walzen 59  und     6(@    können ebenfalls während ihrer  Drehung in     aahsialer    Richtung hin und her  geschoben werden.

    



  Die     Auftragzylinder    57, 64 haben     Kaut-          scbükbeläge    ähnlich jenen Zylindern, die an  den. Enden der     Nasspartie    einer Papierma  schine zum Andrücken der Filzdecke ge  braucht werden. Auch die Walzen 55, 56  des untern Satzes haben     Kautschukbeläge     von geringer Dichte, die jedoch verhältnis-    mässig weich sind. Die     Verteilungswalzen     54 und 61 haben     Kautschukbeläge    von ver  hältnismässig grosser Dichte, oder sie     können     aus rostfreiem Metall bestehen und keinen  Belag haben.

   Die Walzen 53 und 60 haben  verhältnismässig weiche Kautschuküberzüge  und die Walze 91 wie auch die Walze 78  haben wieder eine mässig harte Hülle     aus     Kautschuk. Auch die Walzen 52 und 59  haben solche mässig harten     Kautschukhüllen;     sie können auch aus rostfreiem Metall be  stehen. Die<I>Walze</I> 58 ist mit einem mässig  harten Kautschuküberzug abgedeckt.  



  Die     Auftragzylinder    57, 64 werden  durch passende Stufenscheiben und Riemen  von den     Triebwellen    für die Trockenzylinder  5 und 6 angetrieben, da     diese        AuftragZylin-          der    von einer Kraftquelle aus bewegt wer  den müssen, um den Durchgang der Papier  bahn aufzunehmen. Die ganze Maschine  kann demnach von der Triebwelle der     Trok-          kenzylinder    5 oder jener der Trockenzylin  der 6 bewegt werden.

   Die Walzen 53, 54, 55,  56 einerseits und 58 bis 63 anderseits kön  nen von den     Zylindern    57, 64 durch passende  Zahnradsätze     angetrieben        werden:.    An Stelle  solcher     Zahnradsätze    können auch die An  triebswellen für die Zylinder 57, 64 durch  ihre Wellen Gleichstrom- oder     Wechselstrom-          qäzeuger    antreiben. Diese Erzeuger treiben  dann anderseits unter Einschaltung passen  der     Reduktionsvorgelege    für jede Wälze  einen besonderen Motor an.

   Wird durch die  Wellen der Zylinder 57, 64 ein Wechsel  stromerzeuger angetrieben, so können ge  wöhnliche Induktionsmotoren von verhält  nismässig hoher     Geschwindigkeit    und klei  nem Durchmesser gespeist werden und die  richtige     Umfangsgeschwindigkeit    wird durch  ein     Vorgelege        zwischen    Motor und Walzen  erreicht.

   Die Geschwindigkeit der Auftrag  zylinder 57 und 64 ändert sich von Zeit zu  Zeit und die Induktionsmotoren werden der  Änderung folgen, da die     Schlüpfung    am In  duktionsmotor sich nur wenig ändert,     wenn     sich die Wechselzahl des Erzeugers     ändert.          Ihrer    Einfachheit halber werden Induktions  motoren den Gleichstrommotoren vorgezogen,      jedoch     können    auch Gleichstromerzeuger und  deren     Motoren    gesondert für jede Walze be  nutzt werden.

   Die Spannung des Erzeugers  wird sieh dann mit der     Geschwindigkeit    der       Auftragzylinder    57, 64 ändern und damit  auch die     Geschwindigkeit    der Gleichstrom  motoren entsprechend der     Spannung    schwan  ken, so     daB    die Walzen 53 bis 56 und 58  bis 63 entsprechend der Geschwindigkeit der       Auftragzylinder    57, 64 gedreht werden.  



  Zur     Erreichung    der     notwendigen    Be  schaffenheit des aufzutragenden Filmes wird  die Masse auf die Oberflächen der Empfangs  walzen 20, 23, 40, 41 geführt und durch die  nachfolgenden Walzen noch weiter ausge  breitet und verdünnt. Zur genauen Einstel  lung des Druckes zwischen den verschiedenen  Walzen ist folgende Einrichtung vorgesehen:  Nach     Fig.    2a sitzt an dem     Rahmenteil          1.1    unter     Vermittlung    des Zapfens 95 eine  Büchse 94 in einer Aussparung 96 des Rah  menteils.

   Eine andere Büchse 97     ist    durch  den Zapfen 98 vom Ständer 66-     unterstützt     und diese Büchse hat einen Schlitz 99 zur  Aufnahme des Zapfens 98. Eine Schraube  100 mit einem fest daran angebrachten Bund  101 sitzt in den Büchsen 94, 97, so     dass    durch  Verdrehung des Bundes 101 Ständer 66 und  Rahmenteil 14 auf den richtigen Abstand  gebracht werden können und damit auch die  Walzen 23     und    5.2. Die Schraube 100 wirkt  als Abstandsglied und ist demnach ein  Druckglied. Die Empfangswalze 23 wird  gegen die Verteilungswalze 52 hin durch das  Druckmittel im untern Teil des Zylinders  10 gedrängt. Die Schraubengänge der  Schraube 100 können gegenläufig sein oder  gleichläufig, aber von verschiedener Stei  gung.

   Auf diese Weise kann die     Annäherung     der Walze     2 3,    an die Walze 52 genau ein  gestellt werden. Praktisch kann man eine  Einstellung bis auf 0,025 mm genau er  reichen.  



       Ähnlich    wird auch der Abstand     zwischen     den Verteilungswalzen 52, 53 geregelt, indem  eine Büchse 102 durch Zapfen 98 am Stän  der 66, eine Büchse<B>1,03</B> durch Zapfen 104    am Ständer 75     angebracht        ist,    wobei eine  Schraube mit einem Drehgriff 105 die Büch  sen verbindet.  



  Auch die Abstandsregelung     zwischen     Walze 53 und Walze 54 wird durch ähn  liche Büchsen und Schrauben bewerkstelligt.  



  Nach     Fig.    2a wird von dem Lager 78 der  Walze 54 ein Arm 1.06 mit einem darin an  geordneten Stift 107 unterstützt. Das Lager  8.8 der Walze 55 hat     einen        Arm    108  mit einem Stift 109. An letzteren     ist    eine  Gewindebüchse 110 und an den     Stift   <B>107</B>  eine Gewindebüchse 111 aasgelenkt; die Ge  windebüchse 111 hat einen Längsschlitz 112  zur Aufnahme des Stiftes 107. Die beiden  Büchsen werden wieder durch eine Schraube  113 miteinander verbunden, wie dies oben       erwähnt    ist.

   Es kann dadurch der Ständer  89 für die     Übertragwalze    55 mit Bezug auf  den Ständer 79 für die Walze 54 eingestellt  werden und dadurch     wird    auch der     Berüh-          rungsdruck    der beiden Walzen geregelt.  



  Der     Auftragzylinder    5 7     wird    durch  Lager 114 vom Ständer 115 gehalten. Von  dem Lager 114 reicht ein Arm 116 mit einem  Stift 117 nach oben. Das Lager 88 der       Übertragwalze    55 hat einen     Arm    118 mit  einem Zapfen.<B>119.</B> An diesen Zapfen ist die  Gewindebüchse 120 gelenkig angeschlossen,  während die     Gess4ndebüchse    121     mit    dem  Stift 117 gelenkig und durch den Schlitz 122  verschiebbar verbunden ist.

       Die    Sehraube  123 verbindet die beiden Büchsen 120 und  121 und überwacht dadurch den Abstand der  beiden     Übertragwalzen    55 und 5.6 mit Bezug  auf den     Auftragzylinder    57.  



  Die Anordnung zur     Regelung    der Ab  stände der Walzen und Zylinder im     obern     Satz ist ähnlich der des     untern    Satzes und  eine weitere Beschreibung erübrigt sich.  



  In beiden Sätzen wird die Lage aller  Walzen durch die zugehörigen     Schrauben     unter Vermittlung vor, Luft oder einem an  dern Druckmittel, das in den Zylinder 10       bezw.    29 einströmt, geregelt. Wenn der Kol  ben     1.1    den Rahmenteil 14 um den Zapfen  16 in der     Uhrzeigerrichtung        ausschwingt,    so  werden dadurch die Zapfen 98, 104, und die      Stifte 107,<B>117</B> je in das linke Ende des zu  gehörigen Schlitzes der Gewindebüchsen ein  gestellt.  



  Nun kommt es häufig vor, dass die Bahn  4 reisst.     Sollte    eine solche Unterbrechung  eintreten, so würde die Bahn das Bestreben  haben, wenn sie sich in dichter Berührung  mit dem untern Walzensatz befindet, sieh  um eine Walze des untern     Satzes    herum auf  zuwickeln. Die verschiedenen Walzen des  untern Satzes würden dadurch voneinander  abgedrängt werden. Da jedoch alle Walzen  gegeneinander hin durch das Druckmittel im  Zylinder     1()    gedrängt werden, so wird selbst  bei einem solchen Eintritt der zerrissenen  Bahn zwischen eine oder mehrere Walzen ein  Bruch in der ganzen Maschine nicht herbei  geführt, weil ja, der Kolben 11 sich nachgie  big gegen das Kissen von     Druckluft    unter  ihm im Zylinder 10 abstützt.  



  Die einzelnen Walzen müssen nicht nur  mit Bezug auf den     Berührungsdruck    genau  eingestellt werden, sie dürfen auch nicht  durch eine abgerissene Bahn aus dieser Ein  stellung herausgeworfen werden. Es muss  auch möglich sein, die einzelnen Walzen von  einander zu trennen, ohne die endgültige  Einstellung der Walzen zu ändern.  



  Sollen die Walzen voneinander getrennt  werden, so ist es nur notwendig, das Druck  mittel über den Kolben 11 in den Zylinder  10 einzulassen und dadurch den Druck unter  dem Kolben zu verringern. Dadurch werden  die     Übertragwalzen    55, 56 um den Zapfen  85 entgegen der Uhrzeigerrichtung     ver-          schwenkt    und von dem     Auftragzylinder    57  um eine Strecke entfernt, die im wesentlichen  gleich ist der Länge des Schlitzes 122.

   Die  Walze 54     schwingt    um den Zapfen 80     und     bewegt sich von den     Übertragwalzen    55, 56  um einen Abstand, entsprechend der Länge  des Schlitzes 112, weg. Ähnlich verschwen  den sich auch die Verteilungswalzen 53, 52  entgegen der Uhrzeigerrichtung um die Zap  fen 76 und 67 um eine Länge, entsprechend  den Schlitzen in den Büchsen 97 und 103.  Der Rahmenteil 14 wird dann entgegen der  Uhrzeigerrichtung um eine Strecke ver-    schwenkt, die gleich ist der Summe der ein  zelnen Verstellungen. Die Empfangswalzen  20 und 23 heben sich jedoch nicht vonein  ander ab, da beide mit dem     Rahmenteil    14  einheitlich zurückweichen.

   Es wird also die       Überzugsmässe,    die sich in der Vertiefung  zwischen den Walzen 20,     2,3    befindet, noch  darin gehalten. Nach der     Abstandsbewegung     der verschiedenen andern Walzen     vo:

  ueinan-          der    kann das Druckmittel unter den Kolben  11     eingeschickt    und über dem Kolben ent  fernt werden, so dass dadurch die verschie  denen Ständer wieder in der Uhrzeigerrich  tung um ihre Schwingzapfen verdreht wer  den, bis die Stifte an diesen Ständern wie  der in Berührung mit den linken Enden der  zugehörigen Schlitze in den     Büchsen        treten.     Auf diese Weise wird die     Maschine    augen  blicklich wieder fertig für Aufnahme     des     Betriebes, ohne dass die fein eingestellten  Schrauben zwischen den Büchsen einer Nach  stellung benötigen.  



  Das Gleiche ist auch bei dem obern Satz  2 der Fall, in welchem die     Ständer    von Zap  fen herabhängen. Sollen die Walzen in ihrer  Fernlage voneinander für längere Zeit gehal  ten werden, so ist es nicht     etwa    unbedingt  notwendig, den Druck auf die Oberseite des       Kolbens    11 entsprechend lang aufrecht zu  erhalten. Die     untern    Ständer verbleiben un  ter dem Einfluss der Schwerkraft in der     ver-          schwenkten    Lage.

   Für die     obern        Ständer,     die über ihrem Schwerpunktunterstützt sind,  trifft das nicht zu; sie würden     zurücksohwin-          gen,    und die Maschine umfasst deshalb     Mittel,     um den Rahmenteil 34 für beliebige lange  Zeit in der     verschwenkten    Lage zu sichern.  Nach     Fig.    2a sitzt eine Winkelstütze oder  Konsole 1.24     verschwenkbar    auf einem Zap  fen 125, der eine     Verlängerung    der Stange  <B>127</B> darstellt und das Lager 126 durchsetzt.

    Die Stange 127 hat am untern Ende ein  Kegelrad 128 in Eingriff mit einem Kegel  rad 129, das durch das Handrad 131 auf der  Welle<B>130</B> verdreht werden kann. Bei Ein  tritt von Druckluft in den Zylinder 29 gegen  die Unterseite des Kolbens 31, wird der  Rahmenteil 34     versehwenkt,    und zwar in      Uhrzeigerrichtung, und dann wird die Kon  sole 124 in eine Stellung im wesentlichen pa  rallel zum Pfosten 8 eingestellt. Man führt  die Verstellung durch Verdrehung des Hand  rades 131 herbei, so     dass    der Rahmenteil 34  in seiner     verschwenkten    Lage auf dieser  Konsole ruht.

   Es können so die obern Wal  zen in ihrer Abstandslage erhalten werden,  ohne dass es notwendig wäre, beständig ein       Druckmittel    auf den     Zylinder    29 einwirken  zu lassen.  



  Zur Reinigung der beiden Sätze 2 und 3,  werden :die Rahmenteile 14, 34 so ausge  schwungen, dass die Walze 23 von der Walze  52 und die Walze 41 von der Walze 58 ge  trennt wird, ohne gleichzeitig die übrigen  Walzen voneinander zu entfernen. Zu die  sem Zweck ist eine Büchse 132 am Rahmen  teil 14 so angebracht, dass sie mit einer Gabel  133 einen Zapfen 134 umfasst. An diesem  Zapfen ist ein Arm 135 befestigt, damit der  Zapfen, welcher in dem von der Gabel 133  gebildeten Teil exzentrisch ist, verdreht wer  den kann. Eine andere     Büchse    136, die bei  <B>137</B> geschlitzt ist, sitzt schwingbar auf dem  Zapfen 138 des Ständers 66. Die beiden  Büchsen 132, 136 sind durch eine Schraube  139 mit Bund verbunden, ähnlich wie dies  mit Bezug auf die     Schraube    100, 101 be  schrieben wurde.  



  Wird der Arm 135 um<B>180'</B> aus der ge  zeigten Lage geschwungen, so wird infolge  der exzentrischen Ausbildung des     Zapfens     134 eine Verlängerung des Satzes von Büch  sen und Schrauben 132, 136, 139 herbeige  führt. Dadurch wird der Rahmenteil 14  etwas in Richtung entgegengesetzt dem Uhr  zeiger aus der Lage nach     Fig.        2a        ver-          schwenkt.    Der Kolben 11 drückt dann auf  die Druckluft oder dergleichen im Zylinder  10. Dadurch kommt eine Trennung der Wal  zen 23, 52 zustande, ohne Trennung der übri  gen Walzen voneinander.  



  Eine ähnliche Trennung kann auch mit  Bezug auf den Walzensatz im     obern    Teil der  Maschine vorgenommen werden. Wenn dann  die     Empfangswalzensätze    20, 23     bezw.    40,  41 von den übrigen Walzen der ganzen Zu-         sammenstellung    getrennt sind, können diese  andern Walzen mit grossen Wassermengen  bespült werden, während sie in Drehung  sind, so dass sie gründlich gereinigt werden.  



  Der obere     Auftragzylinder    64     (Fig.        ?'-)     wird von einem Lager 140 unterstützt, das  nicht ortsfest angeordnet ist wie das     Lager          11.1    des Zylinders<B>57.</B>     Das    Lager 140 des  obern Zylinders 67 schwingt um den Zapfen  141 der Hängestütze     112.    Die     Verlängerung     143 des Lagers 140 steht in gelenkiger Ver  bindung mit einer Stange 144, und Federn       14.5    sind zwischen den Arm 143. und die  Stange 144 eingeschaltet. Diese Stange setzt  sich nach oben fort     (Fig.    1) und trägt dort  Gewinde.

   Auf diesem Ende befindet sich  auch eine Schnecke. Wird die Schnecke in  der einen Richtung gedreht, so wird durch  das Gewinde die Stange     14.1    angehoben, bei  Drehung in der andern Richtung gesenkt.  Auf diese     \''eise    kann .der Druck des Auf  tragzylinders 64 durch Einstellung der  Stange verändert werden.  



  Hinter dem untern     Auftragzylinder    57,  also an jener Seite, an welcher der     Auftrag-          zylinder    die ihm übertragene Masse bereit  an die Bahn weiter gegeben hat, befindet sich  eine Reinigungswalze 148     (Fig.    2b). Diese       Walze    148 wird von Lagern     1.19    der Ständer  150, die ihrerseits wieder durch Zapfen 151       verschwenkbar    in den Lagerböcken 152 ge  halten werden, unterstützt. Von dem Aus  leger 153 des Ständers 150 geht eine K     olben-          stange    151 nach abwärts.

   Der Kolben 155  ist gleitbar im Zylinder 156, der seinerseits  durch den Zapfen 157 am Lagerbock 158     ver-          schwenkba.r    getragen wird. Wird ein Druck  mittel in den Zylinder 156 unter dem Kol  ben<B>155</B> eingelassen, so wird dadurch der  Ständer 150 oben nach links     verschwenkt          (Fig.    2b) und die Reinigungswalze 148 wird  auf den     Auftragzylinder    57 gedrückt.  



  Eine ganz ähnliche Anordnung befindet  sich am obern Satz 3 neben dem Auftrag  zylinder 64.  



  Die schwingbar in dem Ständer 115 un  terstützte Büchse 160 ist mit der Büchse 161      durch die Schraube     1Ü4    verbunden. Die  Büchse 161 hat einen Schlitz 1.62, durch  welchen sich der Zapfen 168 des Ständers  150 erstreckt. Eine Druckschraube 165 ragt  in eine Aussparung 166 zum Eingriff auf  die Büchse 161. Durch Verstellung dieser  Schraube 165 kann die Bewegung des Stän  ders 150 vom Ständer 115 weg überwacht  werden. Es bezieht sich dies namentlich auf  jene Bewegungen des Ständers 150, die her  beigeführt werden, wenn das Druckmittel  über dem Kolben 155 eintritt, .der Ständer  also in der Uhrzeigerrichtung ausschwingt.  



  Diese Reinigungswalzen entsprechen einem  Bedürfnis. Die     Überzugsschichten    werden  von den     Auftragzylindern    57, 64 in ihrer  fertigen Form und     Zusammensetzung    auf  die Bahn 4 aufgetragen. Wenn Reste dieser  Massen. auf den     Zylindern    57, 64 zurück  bleiben würden, so würde dadurch die gleich  förmige     Auftragung        des    Filmes stark beein  trächtigt werden. Die     Reingungswalze    148       bezw.    die entsprechende Walze im obern  Satz haben harte, jedoch poröse Aussenflä  chen und können entweder aus Naturstein  oder Kunststein bestehen.

   Die von den Auf  tragzylindern 57, 64 abgenommenen Massen  werden von den Reinigungswalzen 148 durch  Schaber 167 abgenommen, die ihrerseits von  den :Stützen 169 unter Einschaltung von  Winkeln 168 getragen werden.  



  Nach dem Durchgang durch die     Auftrag-          zylinder    57, 64 hat also die Bahn 4 einen       Überzugsfilm.    Zur     Festhaftung        dieses    Fil  mes muss er eine verhältnismässig grosse  Menge von Feuchtigkeit enthalten. Der auf  gebrachte Film geht mit der Bahn an einem  Kasten     170-    vorbei, der durch Träger 171 an  einem Pfosten 172 getragen wird. Ähnlich  liegt ein Kasten 173 in Gegenüberstellung  zur Unterfläche der Bahn und wird von  einem ähnlichen Träger 174 gehalten. Die  beiden Kästen 170, 173 haben eine grosse  Anzahl von Öffnungen 175     (Fig.    5 und 6).

    Die Kästen stehen mit einer     Warmluft-    oder       Heissluftquelle    in Verbindung und die er  wärmte Luft tritt aus den Öffnungen 175  gegen die beiden Seiten der belegten Bahn 4.    Nach dem Durchgang zwischen diesen beiden  Kästen wird die getrocknete Bahn um eine       Führungsrolle    176 geschlungen     und    auch  hier wird Warmluft oder Heissluft durch  Öffnungen 177 gegen die Bahn geblasen,  welche in dem     gekrümmten    Teil eines Ka  stens 178 angeordnet sind     (Fig.        2b).    Nach  dem Lauf über die Führungsrolle 176 geht  die Bahn zur Trockenrolle 179,

   die einen  Zylinder der     Endtrockenpartie    der     Maschine     darstellt. An diesem Zylinder ist nach       Fig.        2@b    ein Satz von Öffnungen 180 ange  ordnet, die Luft aus einem Leitungskrüm  mer 1.81 gegen die gerade den Zylinder 179  umziehende Bahn blasen     (Fig.    1).  



  Jenes Ende des     untern    Kastens 173, das  gegen die Führungsrolle 176 hin gerichtet  ist, hat Öffnungen 182, die Luft in jenen       schmalen.    Spalt oder     Winkel    einblasen., der       zwischen    der Bahn und der Oberfläche der  Rolle 176 entsteht.

   Es bildet sich so eine       Luftschicht    zwischen der Unterfläche der  Bahn und der Rolle 176,     und    infolge dieses  dünnen Luftfilmes wird der eben angebrachte  Film an der Unterseite der Bahn     beim    Über  gang über die Rolle 176 nicht     beschädigt.     Ähnlich sind auch Öffnungen 1.88 am Ende  des Kastens 178 angeordnet, um Heissluft  zwischen die Bahn und den Trockenzylinder  179 eintreten zu lassen.  



  Um das Werfen von Falten oder die Ent  stehung anderer Unregelmässigkeiten in der  Bahn     unmöglich    zu machen, nachdem der  Überzug einmal angebracht ist, sind die Öff  nungen<B>175</B> so verlegt,     dass    sie eine Zugbean  spruchung durch die     Luftströmung    an der  Bahn verursachen. Die Öffnungen 175 im       obern    und untern Kasten stehen nahe den  Rändern der Bahn mit ihren Achsen unter  einem solchen Winkel, dass die Luftströme  nach aussen gegen die Kante gerichtet wer  den     (Fig.    5 und 6 bei 184, 185). Die Öff  nungen 175 in der Mitte dieser Kästen rich  ten den Luftstrom     senkrecht    zur Ebene der  Bahn, wie bei 186     angedeutet.     



  Die Öffnungen 175 sind jedoch in der  Wanderrichtung der Bahn geneigt, wie dies  auch aus     Fig.    5 und 6 ersichtlich     ist,    und      infolge des unter dieser     Richtung    austreten  den     Luftstromes    wird eine Längsbeanspru  chung auf Zug in der Bahn hervorgerufen.  



  Die Öffnungen 182 und 183 haben ver  schiedenen Durchmesser und in der Längs  mitte der Bahn wird eine grössere Luftmenge  ausgestossen als an den Kanten. Wenn dem  nach die Bahn 4 über die Rollen 176, 179  hinweggeht, so wölbt sie sich in ihrer Längs  mitte nach auswärts. -Dadurch wird die Luft  zwischen den betreffenden Rollen und der  Bahn mehr oder weniger am Entweichen ge  hindert und die Bahn wird gegen unmittel  baren Kontakt mit diesen Rollen oder Wal  zen     geschützt.    Eine Veränderung der eben  erzeugten Filmschicht wird demnach auch  in diesem Teil der     Trocknung    nicht zu be  fürchten sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Aufbringen eines gleich mässigen Überzuges auf eine biegsame Mate rialbahn, dadurch gekennzeichnet, dass ausser einem mit der Bahn in Berührung stehenden Auftragzylinder Empfangs- und Vertei lungswalzen vorgesehen sind, welche im Ab stand von der Bahn angeordnet sind und deren Achsen alle in der gleichen horizon talen, parallel zur Bewegungsrichtung der Bahn liegenden Ebene gelegen.
    sind, das Ganze zum Zweck, die überzugsmasse nach gleichmässiger Verreibung zwischen diesen Walzen in Gestalt einer dünnen, gleichmässi gen Schicht durch Übertragwalzen auf den Auftragzylinder aufzubringen und von die sem Auftragzylinder auf die Bahn zu über tragen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangs- und Verteilungswalzen (20, 23, 52, 53, 54) von einem ortsfesten Gestellteil der Ma schine durch schwingbar unterstützte Ständer getragen werden, deren gegen seitige Abstände durch verstellbare Schrauben genau einstellbar ist. 2.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vor den Vertei- lungswalzen angeordneten Empfangs walzen von den ersteren entfernt wer den können ohne die gegenseitige Lage der Verteilungswalzen zu verändern, in dem eine Stellschraube (l39) mit einem gabelförmigen Ende (133) einen exzen trisch ausgebildeten, verstellbaren Zap fen (134) des. die Empfangswalzen tra genden, schwenkbar gelagerten Rahmen teils (14) umfasst. 3.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vor dem Auf trag zylinder liegenden Walzen in schwenkbar gelagerten Ständen angeord net sind, die mit einem Zylinder und einem Kolben in Verbindung stehen, derart, dass die Walzen durch ein gas förmiges Druckmittel mit Bezug auf den Auftragzylinder (57) verstellt und ihr gegenseitiger Berührungsdruck verändert werden kann. 4.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Auftrag- zylinder (57) ein anderer Auftragzylin- der (64) angeordnet ist, vor welchem ebenfalls miteinander in Berührung ste hende Empfangs-, Verteilungs- und Übertragwalzen angeordnet sind, das Ganze zum Zwecke, die zwischen dem untern und dem obern Walzensatz durch laufende Materialbahn gleichzeitig auf beiden Flächen mit einem Überzug zu versehen. 5.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die vor dem obern Auftragzylinder (64) liegenden Walzen in ihrer Gesamt heit mit Bezug auf diesen Auftragzylin- der wahlweise einstellbar sind und auch einzeln, unabhängig von der Verstellung des ganzen Satzes je mit Bezug auf die benachbarten Walzen wahlweise einstell bar sind, um den Berührungsdruck der einzelnen Walzen innerhalb sehr enger Grenzen genau regeln zu können, und zwar unabhängig von der Regelung des Berührungsdruckes zwischen den andern Walzen der Maschine. 6.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor den Vertei lungswalzen (52 bis 54) ein Empfangs walzenpaar (20, 23) angeordnet ist, von welchem eine Walze längs einer Mantel linie mit der ersten Verteilungswalze in Berührung steht, wobei die Überzugs masse zwischen den Empfangswalzen eine Vorbereitung erfährt, um dann auf die erste Verteilungswalze übertragen zu werden, das Ganze derart, dass der An trieb dieser Empfangswalzen (20, 2@3) unabhängig von demjenigen der nach folgenden Walzen (52 bis 54) und mit verschiedenen Umfangsgeschwindigkeiten erfolgt. 7.
    Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass ausser den Antriebs mitteln für die Empfangswalzen (20, 23, 40, 41) zur Erzielung verschiedener Um fangsgeschwindigkeiten besondere Mit tel vorgesehen sind, um das Verhältnis dieser Umfangsgeschwindigkeiten zu än dern. B. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Reinigungs walze (148) neben dem Auftragzylinder (57) angeordnet ist, die sich in Berüh- rung mit diesem Auftragzylinder an jener Stelle befindet, an welcher der Auf tragzylinder die ihm übertragene Masse bereits an die Bahn weitergegeben hat.
    9. Maschine nach Patentanspruch und Un- teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungswalze (148) eine harte, poröse Oberfläche hat, die in Ein griff mit dem Auftragzylinder (57) steht. 10. Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 8 und 9, dadurch ge- kennzeichnet, dass die P,einigungswa)ze (148) durch Zylinder (156) und Kolben (155), welch letzterer auf einen schwing bar gelagerten Ausleger (15ss) einwirkt, vermittelst eines gasförmigen Druckmit tels verstellt und dadurch in Berüh rungsdruck mit dem Auftragzylinder (57) gehalten werden kann. 11.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe der Stelle, an welcher der Auftragzylinder (57) die Filmmasse auf die Bahn über trägt, mit Öffnungen (175) versehene Kästen (170, 173) angeordnet sind, aus welchen erhitzte Luft gegen die über zogene Bahn geblasen. werden kann, um den, auf dieser Bahn ausgebreiteten Überzug zu trocknen. 12:
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Auftrag zylinder (57) erwärmte Führungs- bezw. Trockenrollen (176, 179) angeordnet sind, über welche die Bahn geleitet wird, während mit Öffnungen versehene gasten vorgesehen sind, aus denen in den Raum zwischen der Oberfläche der Rollen und der Unterfläche der Bahn erhitzte Luft geblasen, werden kann, zum Zwecke, eine isolierende Luftschicht zwischen, der Bahn und der Oberfläche der Rollen zu bilden. 13.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (175) derart angeord net sind, dass der aus ihnen ausströmende Luftstrom eine Zugbeanspruchung auf die Bahn ausübt, zum Zwecke, die Bil dung von Falten in derselben zu ver hüten.
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