CH188686A - Biegsame Leitung. - Google Patents

Biegsame Leitung.

Info

Publication number
CH188686A
CH188686A CH188686DA CH188686A CH 188686 A CH188686 A CH 188686A CH 188686D A CH188686D A CH 188686DA CH 188686 A CH188686 A CH 188686A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
flanges
seal
flexible line
line according
pipe sections
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Witzenmann Emil
Original Assignee
Witzenmann Emil
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Witzenmann Emil filed Critical Witzenmann Emil
Publication of CH188686A publication Critical patent/CH188686A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L11/00Hoses, i.e. flexible pipes
    • F16L11/14Hoses, i.e. flexible pipes made of rigid material, e.g. metal or hard plastics
    • F16L11/18Articulated hoses, e.g. composed of a series of rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints With Pressure Members (AREA)

Description


  Biegsame Zeitung.    Die den Gegenstand der     Drfindung    bil  dende, allseitig biegsame, das heisst schlauch  artig bewegliche Leitung, die gleich vorteil  haft für das Fördern von Dampf, Gas,  Druckluft oder Flüssigkeit, insbesondere für  die     Druckluftbremsleitung    von Eisenbahn  wagen verwendbar ist, gestattet, in     einfacher     Weise die Abdichtungsstellen zugänglich zu  machen, um die Dichtung erforderlichenfalls  leicht und ohne     Zeitverlust    erneuern zu  können.  



  Die neue Leitung besteht aus aneinander  gefügten     Einzelgelenken,    von denen     jedes    aus       aneinandergefügten    Rohrstücken und     aus    an  deren Enden lösbar befestigten     Flanschen     (a', b') besteht, die einander übergreifen und  eine zwischen die Rohrabschnitte eingeschal  tete, nach Lösen der Flanschen auswechsel  bare Dichtung einkapseln.

   Dabei ist es mög  lich, die     Zusammensetzstellen    zwischen Rohr  stücken und Flanschen     (Verschraubungsstel-          len)    durch die     Dichtung    selbst gegen die  Einwirkung des die Leitung durchfliessenden  Mediums     abzuschliessen,        eo    dass     besondere            Dichtungen,    an den     Zusammensetzstellen    sich  erübrigen.

   Auch sonst zeichnet sich die neue  Leitung durch besondere Einfachheit und  leichte     Herstellbarkeit    aus, zum Beispiel  gegenüber bekannten     Leitungen    mit Kugel  gelenken, die besonderer, bei der neuen Lei  tung unnötigen     Präzisionsbearbeitungen,        wie     Einschleifen der gleitenden Teile usw. be  dürfen.  



  In der     Zeichnung    sind einige Ausfüh  rungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes     veranschaulicht.  



  Nach     Fig.1,    die     einen    Längsschnitt durch  die eine Hälfte     eines        Teils    der     Leitung,    und       Fig.    2, die eine Ansicht der     Leitung    in klei  nerem Massstab zeigt, sind die einander zu  gekehrten Enden der miteinander zu vereini  genden Rohrstücke a, b mit     flanschartigen     Ansätzen<I>a',</I> b'     versehen,    von denen<I>a' auf</I>  das Ende des Rohrstückes a aufgeschraubt,  <I>b' in</I>     das    Ende des Rohrstückes b einge  schraubt ist.  



  Wie ersichtlich, greifen die     einander    zu  gekehrten Enden der Rohrstücke mit den      Flanschen<I>a', b'</I> hakenförmig übereinander,  so     dass    die zwischen den beiden Ansätzen a',  b' eingeschaltete Dichtung c, ähnlich der  Dichtung bei den bekannten     Metall.spiral-          schläuchen,    durch die Ansätze     a',    b' und die  Wandungen der Rohrstücke<I>a, b</I> allseitig ein  gekapselt ist.  



  Ferner ist ersichtlich, dass es besonderer  Abdichtungen an den     Schraubstellen    nicht  bedarf, da die Dichtung c diese     Schraubstel-          len    gegen die Einwirkung des die Leitung  durchströmenden Mediums abschliesst.

   Die  Flanschen a', b' dienen     gleichzeitig    als Hub  begrenzer bei in der Längsrichtung der Lei  tung auftretenden Zug-, Schub- oder ähn  lichen Beanspruchungen, wie auch als Hub  begrenzer bei den jeweilig auftretenden     Bie-          gungsbeanspruchungen,    alles ähnlich 'wie  beim Gefüge des     Metallspiralschlauches.     Durch einfaches Abschrauben des Ansatzes  a' und gegenseitiges Verschieben der Rohr  stücke wird die Dichtung c zugänglich und  sie kann nun nach Abschrauben von b' er  neuert werden, worauf es genügt, b' wieder  aufzuschrauben, das betreffende Rohrstück  aufzuschieben und auch wieder a' aufzu  schrauben.

   Selbstverständlich sind die In  nendurchmesser von a und die Aussendurch  messer von b so zu bemessen, dass, wieder  ähnlich wie bei der Dichtung des Metall  spiralschlauches, die ebenfalls entsprechend  zu bemessende Dichtung c von Anfang an  unter gewissem     Pressdruck    sich befindet, der,  wie das Prinzip des     Metallspiralschlauehes          lehrt,    vollkommen genügt, eine sichere Ab  dichtung der Leitung auch bei höchstem Be  triebsdruck zu gewährleisten.

      Nach vorstehendem ist auch die in     Fig.    3  gezeigte     Ausführungsform.    ohne weiteres ver  ständlich, in welcher Darstellung wieder<I>a, b</I>  die beiden Rohrstücke, a'     einen    auf das Ende  von     a        aufgeschraubten    Ringflansch, b' einen  in das Ende von b eingeschraubten Ring  flansch und c die Dichtung bezeichnen. Um  Erschütterungen Rechnung zu tragen, kann  b' noch durch einen eingeschraubten Ring     b2     gesichert     sein.,       Nach     Fig.    4 ist die Dichtung c von einem  ringförmigen Träger c' aus Metall aufgenom  men.

   Dies bezweckt, bei hohen und Höchst  drücken die richtige Lage der Dichtung c zu       sichern,    da der Metallring die übermässige       Seitwärtsverschiebung    der     Dichtung    verhin  dert, indem dieser Ring Abstützung an der  Stirnwand des Flansches<I>a'</I> (oder<I>b')</I> findet.  



  Bei beiden zuletzt beschriebenen Ausfüh  rungen ist, wie bei     Fig.    1, an den Schraub  stellen eine Abdichtung nicht erforderlich.  



  Nach     Fig.    5, in welcher<I>a, b</I> wieder die  beiden Rohrstücke und<I>a', b'</I> die Flanschen  für a     bezw.    b bezeichnen, weisen die     Ver-          schraubungsstellen    von Rohr und Flansch  eine     Hilfsdichtung    f auf. Die Flanschen  greifen hier     rinnenförmig    ineinander,     hierbei     die Dichtung c allseitig einkapselnd.

   Auch  hier ist eine     Verschiebungsbegrenzung    für  die Dichtung c durch die der letzteren anlie  genden     Rinnenwände    gegeben, doch wird  diese Ausführung mehr für nur in der Längs  richtung der     Leitung    auftretende Zugbean  spruchungen verwendbar sein. Für Zug- und  Schubbeanspruchungen wird man die Aus  buchtungen von a und b um soviel schmäler  bemessen, dass bei     Schubbeanspruchungen    die  einander     zugekehrten    Stirnwandungen von a  und<I>b'</I>     bezw.    b     und   <I>a'</I>     gegenseitig    Abstüt  zung finden können.

   Die Teile also ähnlich  bemessen wie bei dem Gelenk nach     Fig.    4.  



       Fig.    6 zeigt die Einbettung der     Dichtung     c unmittelbar in die Flanschen, von denen je  einer<I>a'</I> für die     Rohrstücke   <I>a,</I> b vorgesehen  ist; in diesen Flanschen a' ist je eine Dich  tung c eingebettet. Beide Dichtungen c fin  den Anlage an einer     innern    Hülse     b2,    die an  beiden Enden je einen     abschraubbaren     Flansch b' aufnimmt. Beim Auseinander  e m dieses Gelenks wird beim Lösen des  n     lime     einen oder     andern    Flansches a' auch die zu  gehörige Dichtung c mitgenommen, die also,  nach Lösen von b', mit dem Flansch entfern  bar ist.

   Im     übrigen    benötigt auch diese Aus  führung die Hilfsdichtungen f an den     Ver-          schraubungsstellen.     



  Eine gleichartige Einbettung der Dich  tung in die Flanschen zeigt     die        Ausführung         nach     Fig.    7, bei welcher die     aufschraub-          baren    Flanschen b' für die Rohrstücke a, b  je eine in die Flanschen b' eingebettete Dich  tung c aufnehmen, die hier an einer äussern  Hülse     b2    Anlage finden, an deren Enden ab  schraubbare Ringflansche a' sitzen, die die  Dichtungen c einkapseln     und,    ebenso wie die  einander zugekehrten Stirnwände von b',

   b'  mit den auf der andern Seite gelegenen       Stirnwänden    der Flansche b' Hubbegrenzun  gen für Zug-     und    Schubbeanspruchungen in  der Längsrichtung der Leitung bilden. Die  Hilfsdichtungen f an den     Verschraubungs-          stellen    sind auch hier erforderlich.  



  Ohne solche Hilfsdichtungen     f    arbeitet  das in     Fig.    8 gezeigte Gelenk mit ebenfalls  in den     flanschartigen        Ansatz    b' des Kupp  lungsstückes b eingebetteter Dichtung c, die  durch den     absehraubbaren        Ringflansch    ä  eingekapselt ist.

   Die Hubbegrenzung für  Zugbeanspruchungen der Leitung     ist    hier  durch die     innern,    einander zugekehrten Stirn  wandungen von a' und b', die Hubbegren  zung für     Schubbeanspruchungen    der Leitung  durch die     äussern,    einander     zugekehrten    Wan  dungen von     -a    und<I>b'</I> oder b und<I>a'</I> erreicht.  Obwohl die Hilfsdichtung hier fehlt, muss b'  auf b abdichtend aufgeschraubt sein, da sonst  der Dampf oder ein     anderes    Medium durch  das Gewinde hindurch austreten könnte.  



  Eine recht einfache und zweckmässige  Ausführung veranschaulicht     Fi,g.    9. Die bei  den Rohrstücke a, b sind hier von einer Hülse       a3    umschlossen, und die die     eingebetteten     Dichtungen     c2    aufnehmenden,     flanschartigen     Ansätze<I>a'</I> und<I>b'</I> sind für das Ende jedes       Rohrstückes   <I>a, b</I>     wechselseitig    an<I>a</I>     bezw.    b  lösbar befestigt, indem a', a' in die beiden  Enden der Hülse     a3    und b', b' auf die Enden  der     Rohrstücke    aufgeschraubt sind.

       Esi    ge  nügt hier, die Ansätze     a',   <I>a'</I> abzuschrauben,  um die Hülse zu verschieben, wodurch sämt  liche Dichtungen e2 zugänglich und erneuer  bar sind. Übermässige Zugbeanspruchungen  in der     Längsrichtung    der Leitung werden  von den einander zugekehrten     Stirnwänden     von a' und b', Schubbeanspruchungen von  den     einander        zugekehrten        Stirnwandungen       von b' und     b'    (gegebenenfalls von den     Stirn-          vvandungen    der Rohrstücke selbst) aufgenom  men.

   Die     Zusammensetzung    der     Leitung    ist  besonders     einfach:    nach     Erneuerung    der  Dichtungen     c2    genügt     Aufschieben    der Hülse       a3    und Einschrauben der Ringe a'.

   Das       Grundprinzip    der Leitung kehrt auch hier       wieder,    da auch diese     Leitung    sich nur aus  Rohrstücken<I>a, b,</I>     a3    und aus     abschraubbaren          Flansohen    oder Ansätzen     a',   <I>b'</I> zusammen  setzt, die im Verein mit den Wandungen  der Rohrstücke<I>a, b</I>     die    Dichtung einkapseln  und im Sinne des Gefüges     eines        Metallspiral-          schlauches    hakenförmig     überesnandergreifen.     Die Ringe a',

   b' sind auch hier abdichtend       einzuschrauben.     



  Selbstverständlich sind noch weitere Aus  führungen nach dem     eben        genannten    Grund  prinzip möglich, ohne den Rahmen der Er  findung zu verlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Biegsame Leitung, dadurch gekennzeich net, dass sie aus aneinandergereihten Einzel gelenken zusammengesetzt ist, von denen je des: aus aneinandergefügten Rohrabschnitten <I>(a, b)</I> und anderen Enden lösbar befestigten Flanschen <I>(a', b')</I> besteht, die einander über- greifen und eine zwischen die Rohrabschnitte geschaltete, nach Lösen der Flanschen aus wechselbare Dichtung (c) einkapseln. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Biegsame Leitung nach Patentanspruoh, dadurch gekennzeichnet, dass die Flan schen<I>(a',</I> b') mit den Rohrstücken (a, <I>b)</I> verschraubt sind (Fig. 1 bis 9). z.
    Biegsame Leitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (c) die Sohraubstellen für die Flanschen (a', <I>b')</I> gegen die Einwirkung des die Leitung durchströmenden Mediums ab schliesst, so dass besondere Abdichtungen an den :Schraubstellen entbehrlich sind (Fig. 1, 3, 8). 3.
    Biegsame Leitung nach Patentanspruch, - dadurch gekennzeichnet, dass als Dichtung ein Ring (c') au Metall mit einer die Dichtung bewirkenden Einlage (c) aus elastischem Material dient (Fig. 4). 4. Biegsame Leitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Enden der Rohrstücke (a, b) aufge- schraubten Flanschen (a', b') die Dichtung (c) vollständig um schliessen (Fig. 5). 5.
    Biegsame Leitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtun gen (c) in rinnenförmigen Aussparungen der Flanschen (a' oder b') eingebettet sind, so da3 sie beim Lösen der Flanschen mit abgenommen werden (Fig: 6 bis 9). 6.
    Biegsame Leitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Rohrstücke (a, b) von einem Uülsen- förmigen Mantel (a3) umschlossen und die die Dichtungen (c2) aufnehmenden Flan schen, (a', b') mit den Enden der Rohr- stücke (a, b) bezw. des Mantels (a3) ver schraubt sind (Fig. 9).
CH188686D 1939-03-25 1936-03-17 Biegsame Leitung. CH188686A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH188686T 1939-03-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH188686A true CH188686A (de) 1937-01-15

Family

ID=4435790

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH188686D CH188686A (de) 1939-03-25 1936-03-17 Biegsame Leitung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH188686A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE912645C (de) Rohrschnellkupplung
DE1257501B (de) Rohrkupplung
AT150205B (de) Biegsame Leitung.
CH188686A (de) Biegsame Leitung.
DE581068C (de) Kruemmer fuer Versatzrohrleitungen mit auswechselbaren Platten
DE966396C (de) Rohrverbindung mittels Muffe, deren Enden in der Laengsrichtung geschlitzt sind, insbesondere fuer duennwandige Rohre
AT94023B (de) Rohrschußverbindung.
DE679999C (de) Biegsame Leitung
DE661319C (de) Packungslose Rohrverbindung
DE579756C (de) Dampfleitungskupplung zwischen Fahrzeugen, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender
AT117579B (de) Einrichtung zum Abdichten von durch Tragkörper ausgebauten Grubenräumen von kreisförmigem oder ähnlichem Querschnitt.
DE501521C (de) Loesbare Rohrverbindung
DE491483C (de) Kupplung, insbesondere fuer nachgiebige oder nachgiebig verlegte Leitungen, wie Rohre, Schlaeuche usw
DE576841C (de) Geschweisste Muffenrohrverbindung mit verstaerktem Schwanzende
AT207187B (de) Rohrkupplung
AT137169B (de) Biegsame Rohr- oder Schlauchverbindung.
DE858048C (de) Muffenrohrverbindung
AT140484B (de) Knotenpunktverbindung von Streben oder Querrahmen mit dem durchgehenden Gurtstab bei Fachwerken, insbesondere bei Gittermasten und Rahmenmasten aus Stahlrohren.
DE1459539A1 (de) Unterflurhydrant
AT111749B (de) Kupplung, insbesondere für nachgiebige oder nachgiebig verlegte Leitungen.
AT215237B (de) Rohrschnellkupplung
AT247681B (de) Rohrkupplung
AT389725B (de) In beton, vorzugsweise ortbeton einzubettende sohlschale fuer gerinne
AT139158B (de) Übergangskupplung für Eisenbahnfahrzeuge.
AT265773B (de) Steckkupplung