CH188695A - Verfahren und Einrichtung zum Beschicken von Brennkraftmaschinen mit pulverförmigem Brennstoff. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Beschicken von Brennkraftmaschinen mit pulverförmigem Brennstoff.

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CH188695A
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Pawlikowski Rudolf Ing Dipl
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Pawlikowski Rudolf Ing Dipl
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      Verfahren    und Einrichtung zum Beschicken von     Brennkraftmaschineri     mit pulverförmigem     Brennstoff.       Um beim Betriebe von     Brennkraft-          maschinen    mit pulverförmigem Brennstoff  den durch Belastungsänderungen bedingten  Mehr- oder Minderverbrauch an Brennpulver  schnell auszugleichen, muss an der Maschine  selbst ein kleiner     Brennpulvervorrat    gehalten  werden, der aber durch das Erzittern der Ma  schine im Betriebe sehr leicht so fest einge  rüttelt wird, dass die zwischen den einzelnen       Brennpulverkörnchen    befindliche Luft ent  weicht, wodurch das Brennpulver zum  Packen und     Klumpenbilden    neigt,

   so dass die  kleine pro Krafthub des Arbeitskolbens be  nötigte     Brennpulvermenge    nicht mehr genau  vom     Brennpulvervorrat    des Vorratsbehälters  abzutrennen und ohne den störenden Einfluss  von Gegenströmungen oder Gegendrücken in  die     Beikammer    einzubringen ist. Aus dem  Brennpulver im Vorratsbehälter entweichende  Luft wird also zweckmässig wieder ersetzt,  damit der     Brennpulvervorrat    stets in locke  rem Zustande ist.

      Da auch bei     Maximalleistung    der Ma  schine die pro     Arbeitsspiel    zu verbrennende       Brennpulv        ermenge    verhältnismässig klein ist  und das leichte Pulver schon durch geringste  Strömungen     beeinflusst    wird, müssen beim  Abmessen, Abteilen und Überführen dieser  kleinen     Brennpulvermenge    vom Vorrats  behälter bis in die     Beikammer    hinein alle       schädlichen:    Nebenströmungen, insbesondere  die starken Wechseldrücke des Arbeitszylin  ders und der mit ihm verbundenen     Beikarn-          mer    ausgeschaltet werden.

   Bisher war die  das Brennpulver zur Zündung vorbereitende       Beikammer    gleichzeitig der Schleusenraum,  das heisst der Raum, dessen Druckschwan  kungen benutzt wurden, um das Brennpulver  aus dem unter atmosphärischem oder gerin  gem Überdruck stehenden Vorratsbehälter  in den Arbeitszylinder     hinüberzuschleusen.     Diese     Beikammer    war unmittelbar mit dem       Brennpulvervorratsbehälter    verbunden und  nur durch ein Einfach- oder Doppelventil      von dem Vorratsbehälter abschliessbar.

   Nach  dem Arbeitszylinder zu war die     Beikammer     meist offen, so dass das Brennpulver beim  Einladen in die     Beikammer    auch gleich und  schon vorzeitig in den Arbeitszylinder hin  über gerissen werden konnte. Deshalb wurde  die angestrebte Wirkung, nämlich eines be  stimmte und abgemessene     Brennpulveimenge     nur in die     Beikammer    nicht aber auch gleich  in den Arbeitszylinder einzuladen, nur un  vollkommen erreicht.

   Das Verschliessen des       Ausblasekanals    der     Beikammer    in den Ar  beitszylinder während des Einladens des  Brennpulvers in die     Beikammer,    das ein sol  ches vorzeitiges Überreissen von Brennpulver  in den Arbeitszylinder sicher verhinderte,  wurde wieder verlassen, weil das Ab  schlussorgan dem Zündungsfeuer unterliegt,  schlecht gekühlt und nicht dicht gehalten  werden konnte.  



  Nach dem Verfahren gemäss der Erfin  dung wird die Einführung des Brennpulvers  in die     Beikammer    dadurch verbessert, dass  pro Arbeitshub eine vom     Brennpulvervorrat     abgeteilte     Brennpulverladung    in lockerem  Zustande vom Vorratsbehälter über minde  stens eine Schleusenkammer in eine Beikam  mer     übergeführt    wird, indem bei einer Kam  mer zwischen dem Vorratsbehälter und der       Beihammer,    die vor dem     Brennpulv        erein-          laden    mit der Aussenluft in Verbindung war,

    diese Verbindung wenigstens gedrosselt und  dann zum Überschleusen .der     Brennpulver-          mengo    in die     Beikammer    ein Druckgefälle  zwischen der die     Brennpulverladung    enthal  tenden Kammer und der     Beikammer    herge  stellt wird.

   Die     Beikammer    ist während des       Brennpulverladens    vorteilhaft nicht längere  Zeit     in:-durchgehender        of        fener    Verbindung mit  dem     Brennpulvervorratsbehälter.    Dann kann  sich der wechselnde Druck im Arbeitszylin  der nicht mehr schädlich auf die Abtei  lung der     Brennpulvermenge    auswirken.

   Die  Schleusenkammer bekommt zum Beispiel  durch den Regler nur diejenige     Brennpulver-          menge        zugemesssen,    welche beim nächsten La  den     in    die     Beikammer        hinübergebracht    wird  und im Arbeitszylinder verbrennt. Das Ab-    messen der Brennstoffmengen wird also .der       Beikammer    abgenommen und der Schleusen  kammer übertragen.

   Die     Beikammer    behält  nur die Aufgabe, die     Brennpulverladüng     ohne     Brikettierung    auf den hohen     Verbren-          nungsdruck    zu bringen und in den Arbeits  zylinder zu fördern. Die Funktionen werden  also auf zwei hintereinander geschaltete  Räume, die Schleusenkammer und die Bei  kammer verteilt, und -dadurch ist die     Brenn-          pulvermenge    genau und sicher regelbar.  



  In den     Fig.    1 bis 16 sind Ausführungs  beispiele der Einrichtung gemäss .der Erfin  dungdargestellt. Anhand derselben wird im  folgenden auch das Verfahren gemäss der  Erfindung beispielsweise erläutert. Die     Fig.1     bis 12 zeigen schematische Schnitte durch  Zylinderköpfe mit .der     Brennpulverbeschik-          kungseinrichtung.     



  Die Maschine nach     Fig.    1 besitzt einen       BrennpulvervorraIsbehälter    4, eine Schleu  senkammer 5 und eine dem     Arbeitszylinder     1 vorgeschaltete     Beikammer    3. Der Schieber  13 und das Ventil 1.2 steuern die Verbindung  der Schleusenkammer 5 mit dem     Brenn-          pulvervorratsbehälter    4     bezw.    der Beikam  mer 3. Die     Beikammer    3 ist mit dem Ar  beitszylinder 1 durch eine stets offene Düse  20 verbunden, hinter der eine Zerstäuber  platte 19 vorgesehen ist. Die Schleusenkam  mer 5 ist mit einer Entlüftungsleitung 16  versehen, welche durch das Organ 15 ge  steuert wird.

   Der     Brennpulverbehälter    4 ist  durch die Leitung 9 mit einem nicht dar  gestellten Druckbehälter verbunden, der zum  Beispiel durch einen Kompressor, eine Spül  luftpumpe oder die Auspuffleitung     dauernd     unter Überdruck gehalten wird.  



  Die Maschine arbeitet wie folgt. Etwa  wenn in der     Beikammer    3 die     Vorzündung     der     Brennpulverladung    erfolgt und diese in  den Arbeitszylinder 1 ausbläst, wird die  Schleusenkammer 5 durch die Entlüftungs  leitung 16 mit der Aussenluft verbunden, ent  lüftet und dann von .der Aussenluft wieder  abgeschlossen. Darauf kann die Schleusen  kammer 5 unabhängig vom     Druck    - in der       Beikammer    3 und im Arbeitszylinder 1 nach      Offnen des     Schiebers    13 mit Brennpulver  aus dem     Brennpulvervorratsbehälter    4 ge  laden werden, worauf der     .Schieber    13 wieder  geschlossen wird.

   Bei dieser Ladung wird  der     Schleusenkammerdruck    gleichzeitig über  den atmosphärischen     bezw.    über den Frisch  luftladedruck des Arbeitszylinders 1 erhöht.  Darauf wird kurz vor Beginn der Kompres  sion im Arbeitszylinder 1 das Ventil 12 ge  öffnet, wodurch das unter Überdruck in die       Schleusenkammer,5    eingeladene     Brennpulver-          luftgemisch    in die     Beikammer    3     abströmt.     Ehe es aber bis zur Mündung 20 gelangt,  beginnt die Kompression im Arbeitszylinder  1. Die in die     Beikammer    3 eindringende  Kompressionsluft verhindert ein vorzeitiges  Ausströmen des Brennpulvers in den Ar  beitszylinder.

   Das Brennpulver vermischt  sich mit der     Beikammerluft    und hat nicht  Zeit sich in der     Beikammer    abzusetzen und  aufzuschichten. Sobald die     Frischluftladung     des Arbeitszylinders 1 und der     Beikammer    3  bis über die     Selbstzündetemperatur    des Pul  verbrennstoffes verdichtet worden ist, ver  brennt ein durch das     Beikammervolumen    und  den     Verdichtungsenddruck    bestimmter Teil  der     Pulverladung.    Dadurch wird der Druck  in der     Beikammer    dermassen erhöht,

   dass die  erhitzte     BeikammerlaJungdurch    die Düse 20  und die     Zerstäuberplatte    19 in den Arbeits  zylinder 1 hinüber zerstäubt wird, wo sie  den zur völligen     Verbrennung    nötigen Luft  sauerstoff vorfindet.  



  Die Entlüftungsleitung 16 wird nach  Abschluss des Organes 12 vorteilhaft wäh  rend der Kompression und Zündung offen  gehalten, so     dass    bei undichtem     Beikammer-          abschlussventil    12 die     Undichtigkeitsgase     einen leichten Weg nach aussen finden und  nicht in den     Brennpulvervorratsbehälter    4  eindringen können, wo sie das     Brennpulver          zurückblasen    würden und schlimmstenfalls  sogar den     Brennpulvervorrat    entzünden  könnten.  



  Die Regelung der in die     Beikammer    ge  förderten     Brennpulveimenge    kann dadurch  erfolgen, dass der Maschinenregler auf das  Druckgefälle zwischen dem Brennpulvervor-         ratsbehälter    4 und der     Betkammer    3 ein  wirkt. Das geschieht am einfachsten durch  Änderung     ges    Überdruckes im     Brennpulver-          vorratsbeUälter    4 beispielsweise durch ein  dem Maschinenregler unterstelltes Drossel  organ in der Verbindungsleitung 9 des Vor  ratsbehälters mit dem Druckbehälter.  



  Anstatt den Vorratsbehälter 4 unter  Überdruck zu setzen, kann das Brennpulver  auch gemäss     Fig.    2     injektorartig    in die  Schleusenkammer 5     eingeführt    werden. Zu  dem Zweck ist ein Luftrohr 17     durch    den  Vorratsbehälter 4 bis in die Nähe der Lade  öffnung der Schleusenkammer 5 vorgescho  ben. Der Durchgangsquerschnitt des Luft  rohres 17 ist durch die Drosselklappe 18 ein  stellbar.

   Diese Drosselklappe 18 ist zweck  mässig     demMaschinenreglerunterstellt.    Durch  das Rohr 1,7 wird jeweils bei 'Öffnung des  Schiebers 13 Druckluft     zugeführt,    welche die  Schleusenkammer 5 durch     Injektorwirkimg     mit dem Brennpulver ladet und sie dabei  gleichzeitig unter einen     Überdruck    gegen  über der<U>Beikam</U>     mer    3 setzt.  



       Fig.    3 zeigt eine Einrichtung mit zwei       Schleusenkammern    5 und 6, von denen die  Schleusenkammer 6 mit der Entlüftungs  vorrichtung 15, 16 versehen ist. Diese wird  vorteilhaft während der Zündung und Ver  brennung im     Arbeitszylinder        offen-gehalten,     so dass     Undichtheiten    des     Beikammerab-          schlussventils    12 gefahrlos nach aussen ab  geleitet werden. Die     .Schleusenkammer    5 ist  von der Schleusenkammer 6 durch einen ge  steuerten     Schieber    11 getrennt.  



  Bei schnellaufenden     Viertaktmaschinen    ist       es    zwecks Verstärkung der Förderkraft wün  schenswert, dass die Druckdifferenz zwischen  dem     Brennpulvervorratsbehälter    4 und der  Schleusenkammer 5 und zwischen dieser und  der     Beikammer    3 grösser als der Unterdruck  im Arbeitszylinder während     des        .Saughubes     ist.

   Wird der     Brennpulvervorratsbehälter    zu  diesem Zweck unter     Luftüberdruck    gesetzt,  so ist die Zwischenschaltung einer zweiten  Schleusenkammer 5 zweckmässig, um zu ver  hindern, dass von der     Brennpulverladung    aus      der     Beikammer    3 ein Teil vorzeitig in den  Arbeitszylinder hinüber geführt wird.  



  Nach     Fig.    4 wird durch eine besondere  im Maschinentakt betätigte Pumpe die     För-          derkraft    vom     Brennpulvervorratsbehälter    4  in die . Schleusenkammer 5 und von der  Schleusenkammer 5 in die     Beikammer    3  durch die Zufuhr von Luft vergrössert. Der  Pumpenzylinder 8 mit dem Pumpenkolben 7  ist an die Schleusenkammer 5 angeschlossen  und mit dem Saug- und Druckorgan 11 und  dem Entlüftungskanal 16 versehen.  



  Der Pumpenkolben 7 saugt bei geöffne  ten     Schiebern    11 und 15 und durch die  Schraube 23 gedrosseltem Entlüftungskanal  16 die leere Schleusenkammer 5 ab und er  zeugt dort einen Unterdruck. Dann wird der  Schieber 11 geschlossen und .der Schieber 13  geöffnet, worauf die neue     Brennpulver-          ladung    vom Vorratsbehälter 4 in die Schleu  senkammer 5 gesaugt wird. Darauf schliesst  der Schieber 13 wieder. Der Pumpenzylinder  8 hat sich inzwischen mit neuer Luft gefüllt.

    Nachdem der Schieber 15 sich geschlossen  hat, öffnen sich der Schieber 11 und das  Ventil 12 und der Pumpenkolben 7     drüeht     die Frischluft in die     Schleusenkammer    5,  welche     Frischluft    die     Brennpulverladung    in  der Schleusenkammer 5 vor sich her in die       Beikammer    3 hinüber drückt.

   Kurz vor Be  endigung des     Hinüberdrückens    der Brenn  pulverladung in die     Beikammer    3, wenn also  die     Brennpulvermenge    sich im grossen und  ganzen schon in der     Beikammer    3 befindet,  wird der Schieber 15 zweckmässig wieder  geöffnet, damit noch etwas Luft von aussen  in die     Beikammer    3 strömt und dabei an den  Ventilsitzflächen hängen gebliebene     Brenn-          pulverreste    noch mit in die     Beikammer    3       hineinspült,    solange das Ventil 12 noch offen  ist.

   Nachdem dieses geschlossen ist, werden  durch die Verbindung 21 und 16     Undichtig-          keitsgase    des Ventils 12 gefahrlos nach aussen  abgeleitet.  



  Zur Regelung der     Brennpulvermenge          kann    !der Saugdruck der Pumpe durch Ver  stellen der Drosselschraube 23 von     Hand     oder durch den Maschinenregler vermindert    werden, so dass beim Öffnen des Schiebers 13  entsprechend weniger Brennpulver aus dem  Vorratsbehälter 4 in den Schleusenraum 5  eingelassen wird.  



  Nach     Fig.    5 ist die Pumpe zwischen dem  Vorratsbehälter 4 und der .Schleusenkammer  5 angeordnet. Luft wird, durch das Drossel  organ 18 geregelt, durch den Kanal 17 dem  Brennpulver an der Entnahmestelle aus dem       Vorratsbehälter    4 zugeführt. Durch das  Schnüffelventil 23 direkt am Schleusenraum  5 wird Luft in den Pumpenzylinder 8 ein  gesaugt. Zwecks Regelung .der     Brennpulver-          ladung    ist die Schliesskraft des Schnüffel  ventils 23 durch Änderung der     .Spannkraft     der Feder 24 mittels der Stellschraube 25  regelbar. Der Entlüftungskanal 16 wird vom  Pumpenkolben 7 selbst gesteuert.  



  Die Maschine arbeitet wie folgt. Etwa zu  Beginn des     Auspuffens    der Verbrennungs  gase aus dem Arbeitszylinder wird der  Schieber 13 geöffnet. Ungefähr gleichzeitig  oder auch etwas vorher wird der Pumpen  kolben 7 angehoben. Er schliesst zunächst den  Kanal 16 und erzeugt während des     Auspuf-          fehs    der Verbrennungsgase aus dem Arbeits  zylinder in der abgeschlossenen und entlüfte  ten Schleusenkammer 5 einen Unterdruck  gegenüber dem Vorratsbehälter 4.

       CTegen     Ende der     Frischluftladung    des Arbeitszylin  ders 1 wird durch Öffnen des     Beikammer-          ladeventils    12 die Schleusenkammer 5 mit  der     Beikammer    3 verbunden. Darauf geht  der Pumpenkolben 7 zurück und drückt das  in den Schleusenraum 5 eingeladene, mit aus  dem Kanal 1'7 zugeströmter Luft vermischte  Brennpulver in die     Beikammer    3 hinüber.  



  Kurz bevor das     Beikammerladeventil    12  schliesst, wird der Kanal 16 vom Kolben 7  wieder frei gelegt. Diese Verbindung des  Schleusenraumes 5 mit dem Freien durch den  Kanal 16 bleibt auch nach     Absehluss    des  Ventils 12 bis zur Aufnahme der nächsten       Brennpulverladung    erhalten, so dass während  der Zündung und Verbrennung im Arbeits  zylinder     Undichtigkeitsgase    des Ventils     l2     frei und gefahrlos durch den Kanal 16 ins  Freie abströmen können.

        In     Fig.    6 bewirkt ein mittels eines Hebels  31 um<B>90</B> Grad     verschwenkbarer    Drehhahn  0 die     weeliselweise        Verbindung    des     Pumpen-          zYlinders    8 mit dem     Brennpulvervorrats-          behä.lter    4 und mit der Schleusenkammer 5.  Beim Laden der     Beikammer    3 wird der     Kol-          l,en    7 durch den Steuerhebel 28 immer gleich  weit abwärts bewegt und spannt dabei die  Feder 29. Beim Saughub wird der Kolben 7  durch die Feder 2.9 wieder nach oben ge  trieben.

   Die     Beiluft    wird aus dem Rohr 17  durch das Brennpulver im Vorratsbehälter  hindurch angesaugt und ist mittels der Dros  selklappe 18 regelbar. Der Zutritt des     Brenn-          pulvers    wird durch die     Drosselklappe    13 ge  regelt. Die angesaugte Gemischmenge wird  durch den Hub des Pumpenkolbens 7     ge-          regelt,welcher    von der vom nicht gezeichne  ten Regler vermittels der Schneckenwelle 27  einstellbaren Anschlagschraube 26 begrenzt  wird.  



  Nach     Fig.    7 besitzt die Pumpe einen be  sonderen Saug- und einen besonderen Druck  steuerschieber. Während des     Saughubes    der  Ladepumpe wird der Saugschieber 10 geöff  net und das     Beikammerventil    12 und der       Diaicksteuerschieber    17. werden geschlossen;  während des     Überschiebens    des     Brennpulver-          luftgemisches    in die     Beikammer    3 sind das       Beikammerventil    12 und der     DruGksteuer-          schieber    11 geöffnet und der Saugsteuer  schieber 10 geschlossen.

   Der     Schieber    15 im       Entlüftungskanal    ist zwischen ,den verstell  baren Anschlägen<B>37,</B> 38 beweglich, so dass  sein Hub e verändert werden kann. Er ist  beim     t    herführen der     Brennpulverladung    in  den Pumpenzylinder 8 offen und bei ihrem  Einführen in die     Beikammer    1.2     geschlossen.     Der Pumpenzylinder 8 wird also als Schleu  senraum benutzt und das     Brennpulverluft-          gemisch    aus ihm sofort in die     Beikammer    3  übergeschoben.  



  Zur Regelung des Brennpulvers dient der  Schieber 13, der vom nicht gezeichneten Ma  schinenregler über das Schneckenrad 34 und  die Stellschraube 33 eingestellt wird und die  Auslauföffnung des Vorratsbehälters 4 be  herrscht. Für die Regelung der     Beiluft    ist in    der     Beiluftleitung    17 eine Drosselklappe 18  vorgesehen.  



  Bei einer     ,grösseren    Anzahl dicht . neben  einanderliegender Steuerorgane macht die       Unterbringung    der     Steuergestänge    oft  Schwierigkeiten. Es ist deshalb vorteilhaft,  die Steuerung ähnlich oder gleichartig be  wegter .Steuerorgane voneinander abzuleiten,  um mit einem     weniger    umfangreichen  Steuergestänge auszukommen.

   In     Fig.    7  nimmt die Kolbenstange 39 des     Pumpenkol-          bons    7 den     Saugsteuerschieber    10 und den       Drucksteuerschieber    11 durch Reibung mit  und führt dieselben beim Aufwärtsgang  gegen einen Anschlag 35     bezw.    36, die den  Aufwärtshub dieser Organe begrenzen. Diese  Anschläge können von Hand oder gegebenen  falls vom Maschinenregler     eingestellt    und       damit    kann die Hubhöhe<I>a</I>     bezw        b    des  Steuerschiebers 10     bezw.    11 verändert wer  den.

   Die Reibung der Schieber 10 und 11  an der Kolbenstange 39 wird durch ein  gelegte Packungen 64 pflanzlicher, tierischer  oder mineralischer     Herkunft    erzeugt, die  durch die Federn 22 elastisch gegen die  Kolbenstange 39 .gedrückt werden.  



  Die     Packungen    am     Pumpenkolben    7 zei  gen     Fig.    13 und 14 in grösserem     Massstabe.          Fig.    13 zeigt einen Schnitt nach der Linie       A-D    in     Fig.    14 und     Fig.    14 einen     Schnitt     nach der Linie     A-D    in     Fig.    13. Die An  pressung der in die Nuten 67 eingelegten  Packungen 64 an die Zylinderwand 10 be  wirken die     Metallfedern    68.

   Um ein .gleich  mässiges glattes Anpressen der Packungen  am ganzen Umfange an die Wand 10 zu er  reichen, ist     zwischen    die Packungen 64 und  die     DZetallfeder    68 noch ein Metallring 72       (Fig.    14) eingelegt. Der Durchmesser e des  Kolbens 7 ist um den Spalt 71 kleiner als  der innere Durchmesser f der Zylinderwand  10, so dass eine metallische Reibung des Kol  bens 7 an der Wand 10     vermieden    und der  Kolben 7 nur durch die Packungen 64 ge  führt, gedichtet und     zentriert    wird.

   Der  Spalt 71 ist bei     Brennpulvermaschinen     zweckmässig nicht kleiner als der Durchmes  ser der grössten Asche- oder Brennpulver-      Körner, damit die Asche- oder     Brennpulver-          körner    nicht reiben und nicht zertrümmert  werden, wobei die Wände als Mahlbahnen  wirken und leicht abgenützt würden. Der  Spalt 71 ist aber zweckmässig auch nicht  grösser, damit die Packungen 64 sich nicht  in ihn     hineinreiben.    Zweckmässig haben die       Packungen-    grossen     innern    Zusammenhang,  sind etwas nachgiebig aber doch für die auf  tretenden Seitenkräfte genügend druckfest.

    Sie können zum Beispiel aus Gummi, Gra  phit, Asbest, Filz, Fäden, Gewebe, porösen  Kunststoff, zum Beispiel     Kunstharzschwanmm     bestehen. Filze und Faserstoffe dürfen nicht  so lose zusammenhängen, dass die Fäden her  ausgerissen werden können. Die Packungen  64, 66 werden mit Fett oder Graphit oder  neutralem Stearin und dergleichen getränkt,  welches sich in den Poren hält, so dass die  Packungen nicht trocken, sondern mit etwas  Schmierstoff die abdichtende Wand berühren.  



  Der Unterdruck des     Ladepumpenhub-          raumes    8 -dient in     Fig.    8 zum     Heranbeför-          dern    des Brennpulvers aus einem entfern  teren Vorratsbehälter. Das Brennpulver fällt  durch die Auslauföffnung 40 des,     Brenn-          pulvervorra-tsbehältsrs    4 in den Raum 47.  Die Auslauföffnung 40 wird vom Absperr  ventil 41 gedrosselt, dessen hohle Ventilspin  del 42 durch die Löcher 43 mit dem Freien  verbunden ist. Der Hebel 45 wird vom nicht  gezeichneten Maschinenregler über die Stoss  stange 46 gegen .den Druck der Schliessfeder  44 entsprechend der Maschinenbelastung ver  stellt.

   Der Raum 47 ist niedrig und dem Hub  des Ventils 41 derart angepasst, dass beim  Abwärtsgehen des Ventils 41 bei zunehmen  der Belastung der Maschine der     Durehtritts-          spalt    für das Brennpulver durch die Öffnung  40 in den Raum 47 vergrössert und gleich  zeitig die durch den hohlen Schaft 42 ein  tretende     Beiluft    gedrosselt wird. Infolgedes  sen saugt der Pumpenkolben 7 bei zunehmen  der Belastung immer mehr Brennpulver und  immer weniger Luft an.

   Da beim Ansaugen  der Ladepumpe     8,die        Beiluft    durch .das     Brenn-          pulver        hindurchtreten    und das Brennpulver  mitnehmen muss, wird dieses gleichzeitig mit    der     Deiluft    verwirbelt und vermischt und  gleich beim     Abteilen    der     Brennpulvermenge     vom Vorrat ein von der Ladepumpe leicht  ansaugbares förderbares     Brennstoffluftge-          misch    gebildet, das durch die etwas längere       Ansaugeleitung    51 noch in die Ladepumpe 8  eingesaugt werden kann.  



  Im Vorratsbehälter 4 ist eine     Rührvor-          richtung    mit einem auf einer Welle 52 sitzen  den Flügelrad mit durchbrochenen     Flügeln     oder Stäben 50 vorgesehen. Diese     Aufrühr-          vorrichtung    könnte von Zeit zu Zeit von  Hand bewegt werden, um das Brennpulver  im Vorratsbehälter 4 locker zu erhalten, da  mit es stets gleichmässig durch die Öffnung  40 fällt. Nach     Fig.    8 wird das Flügelrad von  der Hebelwelle 53 hin und her gedreht, in  dem sie vermittels eines     Zahnsegmentes    48  das auf der Welle 52 sitzende Zahnrad 49  bewegt.  



  In     Fig.    9 ist .das .Saugorgan 10 der Lade  pumpe 8 als rohrförmiges Ventil 10 aus  gebildet und umgibt den     Ladekolben    7, der  selbst in der Mitte das Druckventil 11 der  Ladepumpe aufnimmt. Damit die     Beikammer     3 nicht längere Zeit in offener Verbindung  mit dem     Brennpulvervorratsbehälter    4 zu  treten braucht und schädliche Gegen- und  Nebenströmungen während des     Überschleu-          sens    der abgemessenen     Brennpulvermenge          vermieden    werden, ist für das rohrförmige  Ventil 10 eine Überdeckung 32 vorgesehen.  



  Die Dichtung,     Führung    und Zentrierung  der bewegten Organe 7, 10 und 11 ist in       Fig.    16 in grösserem Massstab gezeichnet. In  der Führung 76 ist die Packung 65 in Nuten  der Federringe 70 eingesetzt, die sie elastisch  an das Ventil 10 drücken.  



  Ein grosser Vorteil dieser Packungen ist,  dass die Ventile leicht zu bauen sind. Die  Wandstärke der Ventile oder Schieber kann  sehr klein sein. Das ist bei Maschinen für  hohe Drehzahlen, zum Beispiel für 5000 bis  6000 Umdrehungen in der Minute sehr we  sentlich, damit die Massenkräfte beim Auf  setzen der Ventilkanten     nich    die für pulver  förmigen Brennstoff meist scharfen Schnei  den abstumpfen.

        Da sich in dem     Brennpulver    häufig auch  harte Mineralstoffe oder     Abriebteile    aus den  Mühlen befinden, die sich in die Packungen  eindrücken und dann auf der Führungswand  kratzen können, empfiehlt es sich, diese hart  oder aus hartem Material zum Beispiel aus       Schnelldrehstahl    oder selbsthärtendem Le  gierungsstahl oder einer     wolframhaltigen     Legierung mit Chrom,     Vanadium,    Titan und  ähnlichen Zusätzen zu machen.  



  Bei     Mehrzylindermmchinen    kann für  jede     Beikammer    eine besondere Ladepumpe  vorgesehen werden. Es ist aber auch     mög,          lich,    mit einer einzigen Ladepumpe auszu  kommen.     Fig.    10 zeigt diese Anordnung. An  die gemeinsame Ladepumpe mit dem     Brenn-          pulvervorratsbehälter    4, deren Teil 54 dem  obern Teil 76 der     Fig.    9 entspricht, sind die       Druckförderleitungen    55, 55', 55" zu den  drei     Beikammereinsätzen    56, 56', 56" ange  schlossen, die dem untern Teil 77 der     Fig.    9  entsprechen.  



  In     Fig.    11 ist die Schleusenkammer mit  dem     Ladepumpenzylinder        @8    vereinigt. Die       Entliiftungsleitung    16 ist in dem     Beikam-          merv        entil    12 vorgesehen und wird durch die       l>%lelativbeweg-ung    des Pumpenkolbens 7  gegenüber dem Ventil 12 gesteuert. Beim  Ansaugen schliesst der Kolben 7 zunächst die  Öffnungen 60 ab, die den mit dem Freien  verbundenen hohlen Ventilschaft 58 durch  die Kanäle 59 im Kolben 7 mit dem Pumpen  zylinder 8 verbinden.

   Wenn der Kolben 7  seine untere Grenzlage wieder einnimmt,  werden die Öffnungen 60 beim .Schliessen des  Ventils 12 kurz vor dem Aufsitzen des Ven  tils 12 freigelegt und die Kanäle 59 stellen  die Verbindung des Pumpenzylinders mit  der Aussenluft her.  



  Nach     Fig.    12 sind als     Auslassorgan    des  Pumpenzylinders 8 zwei Ventile 11, 12 vor  gesehen, deren Zwischenraum 61 nach     Schluss     beider Organe in nicht gezeichneter Weise  mit der Aussenluft in Verbindung gebracht  wird, so dass     Undichtheiten    des     Beikammer-          ventils    12 in die Aussenluft abströmen  können.         Vig.    15 zeigt die     Ventilführung    in grö  sserem Massstab.

   Die Ventilschäfte besitzen       schwalbenschwanzförmige    Ringnuten 73, in  die Packungen 66 und unter diese Federn 69  eingelegt sind, so     dass    die Packungen 66 hohl  liegen und elastisch nach aussen gedrückt  werden. Die Packung 66 ist zweckmässig so  steif, dass sie sich im Betriebe nicht von  selbst zusammenschiebt. Sie wird zum Ein  stecken in die Nuten 7.3 zusammengedrückt,  wie bei 74 dargestellt, so dass sie sich in die  Nuten 73 hineinschieben lässt, wo     sie    sich  durch ihre eigene Spannkraft fest .gegen die  unterschnittenen     Nutenränder    stützt und da  durch gegen Herausspringen gesichert ist.  



  Die gedrängten Bauarten nach     Fig.    9 bis  12 eignen sich besonders für kleinere Ma  schinen, zum Beispiel Automobilmotoren,  deren Zylinderdeckel nur wenig     Konstruk-          tionsraum    besitzt.  



  Bei     Viertaktmaschinen    kann zum Ein  laden der     Brennpulverladung    in die Schleu  senkammer 5 ein Unterdruck -5 hergestellt  werden; indem die Schleusenkammer 5 wäh  renddes Saughubes des Arbeitskolbens 2 mit  der     Beikammer    3 verbunden wird. Dieser  Unterdruck saugt     .dann    bei- geöffnetem Ab  sperrorgan     1131        ,die        Brennpulverladung    in die       Schleusenkammer    5.  



  Beispielsweise bei der Einrichtung nach       Fig.    2 wird dies Verfahren wie folgt durch  geführt.  



  Während der Zündung und der Verbren  nung ist der Entlüftungsschieber 15 geöff  net. Zu Anfang des Saughubes des Arbeits  kolbens wird der Kanal 16 geschlossen oder       gedrosselt    und die Schleusenkammer 5 durch       Offnen    des Ventils 12 mit der     Beikammer   <B>3</B>  verbunden.     Wenn    der     Unterdruck    des     Arbeits-          zylinders    1 in die Schleusenkammer 5 hinein  wirksam geworden ist, wird das Ventil 12  wieder geschlossen.

   Der     Unterdruck    in der  Schleusenkammer 5 bewirkt, dass     dann    beim       Offnen    des Schiebers 13     Brennpulver    aus  dem Vorratsbehälter 4 in die Schleusenkam  mer 5     stürtzt.    Gleichzeitig mit dem Brenn  pulver wird eine kleine durch das Drossel  organ 18 geregelte Luftmenge durch das      Luftrohr 17 mit eingesaugt, die das     Brenn-          pulver        auflockert    und sich mit ihm beim  Einsaugen vermischt. Dabei geht der Unter  druck in .der Schleusenkammer verloren. Da  nach wird der Schieber 13 wieder geschlos  sen.

   Der     Unterdruck    in der     Beikammer    3 ist  indessen erhalten     geblieben    und hat sich eher  noch verstärkt, so dass sich zwischen der  Schleusenkammer 5 und der     Beikammer    3  ein Druckgefälle ausgebildet hat. Wenn nun  das Ventil 12 im zweiten Teildes     Saughubes     des Arbeitskolbens nochmals geöffnet wird,  stürzt die     Brennpulverladung    aus der Schleu  senkammer 5 in die     Beikammer.     



  Durch den Kanal 16 kann noch etwas  Luft in die Schleusenkammer 5 eingelassen  werden, um die     Beförderung    des     Brennpul-          vers    zu unterstützen. Da der Kanal 16 nach       Fig.    2 oben in .die Schleusenkammer 5 ein  mündet, schiebt diese Luft die unten in der       Schleusenkammer    5 befindliche     Brennpulver-          menge    vor sich her in die     Beikammer    3,

    wenn das Ventil 12 geöffnet wird und der  Unterdruck im Arbeitszylinder 1 das     Brenn-          pulver    aus der Schleusenkammer 5 in die       Beikaminer    3     hinübersaug-t.    Die Luft, welche  durch den Kanal 16 in die     Beikammer    3  strömt, bespült vor dem Aufsitzen. des Ven  tils 12 dessen     Sitzflächen    und reinigt sie,  so dass keine     Brennpulverkörner    hängen blei  ben und den dichten Abschluss verhindern.  



  Die     Brennpulvermenge    wird zweckmässig  mit Hilfe der     Beiluft    durch das Drosselorgan  18 geregelt. Entweder ist der Vorratsbehäl  ter 4 nach aussen abgeschlossen und je grösser  die Belastung um so mehr wird die Drossel  klappe 18 im Rohr 17 geöffnet, so dass eine  der Belastung entsprechende     Beiluftmenge     zuströmt und eine ihr entsprechende     Brenn-          pulvermenge    mit in die Schleusenkammer 5  reisst,

   oder aber bei grösserer Belastung saugt  der Unterdruck in der Schleusenkammer 5  infolge entsprechend gedrosseltem     Luftzu-          führungsrohr    17 eine grössere     Brennpulver-          menge    aus dem Vorratsbehälter 4 an..  



  Die Regelung der     Brennpulvermenge     kann auch dadurch     erfolgen,        dass    die Schleu-         senkammer    5 früher oder später von der Bei  kammer 3 abgetrennt wird. Da die Beikam  mer 3 mit dem Arbeitszylinder 1 in offener  Verbindung steht, pflanzt sich .der Unter  druck des Arbeitszylinders beim     .Saughub    in  die     Be.ikammer    3 fort.

   Wenn also das Bei  kammerventil 12 schliesst, wenn sich in der       Beikammer    3 bei kleiner Belastung ein nie  driger und bei grosser Belastung ein hoher       Saugunterdruck    ausgebildet hat, erhält auch  die Schleusenkammer 5 einen der Belastung  entsprechenden Unterdruck, der beim Off  nen des     Absehlussorganes    13 eine entspre  chende     Brennpulvermenge    in die     Schleusen-          kammer    5 einladet.  



  Der Unterdruck in der Schleusenkammer  5 kann aber auch nach dem Schliessen des       Beikammerventils    konstant sein und durch  Zulassen von Aussenluft durch den     Schieber     16 entsprechend der     Be'nstung        verringert     werden.  



  Die     Brennpulvermenge    kann natürlich  auch durch die Hubhöhe oder Hubdauer des  Schiebers 13 oder durch beides gleichzeitig  geregelt werden.  



  Saug- und Druckventile der Pumpe kön  nen auch selbsttätig sein, -was die Einrich  tung sehr vereinfacht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Beschicken von Brenn- kraftmaschinen mit pule erförmigem Brenn stoff, dadurch gekennzeichnet, dass pro Ar beitshub eine vom Brennpulvervorrat abge teilte Brennpulverladung in lockerem Zu stande vom Vorratsbehälter (4) über minde stens eine Schleusenkammer (5, 6, 8) in eine Beikammer (3) übergeführt wird, indem bei einer Kammer zwischen dem Vorratsbehälter und der Beikammer die vor dem Brenn pulvereinladen mit der Aussenluft in Verbin dung war, diese Verbindung wenigstens ge drosselt wird,
    und dass dann zum Überschleu sen der Brennpulverladung in die Beikain- mer ein Druckgefälle zwischen der die Brenn- pulverla.dung enthaltenden Kammer und der Beikammer hergestellt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I zum Beschicken von Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schleusenkammer (5, 6) zuerst ein Un terdruck gegenüber dem Brennpulver vorratsbehälter (4) zum Laden der Schleusenkammer und danach ein Über druck gegenüber der nächst folgenden Kammer (3) dadurch erzeugt wird, dass die Schleusenkammer (5, 6) mit der nächst folgenden Kammer verbunden wird, wenn in dieser der Druck geringer als im Brennpulvervorratsbehälter (4) ist. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass mittels des Unterdruckes in der Schleusenkammer (5, 6) Beiluft von aussen in die Schleusenkammer einge saugt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Beiluft durch das Brennpulver im Brennpulvervorratsbehä.l- ter (4) hindurch in die Schleusenkam mer (5, 6) gesaugt wird, damit die beim Beschicken .des Vorratsbehälters (4) mit dem Brennpulver zwischen den einzelnen Brennpulverteilchen befindliche Luft er neuert wird und so ein lockeres, abteil bares Brennpulver im Brennpulvervor- ratsbehälter (4) erhalten bleibt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Brennpulver der Beiluft vor dem Eintritt in die Schleu senkammer (5) zugemischt und dadurch eine gleichmässige Brennpulverwolke für die Schleusenkammer hergestellt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass in der Schleu senkammer ein Druckwechsel durch Ver änderung des Schleusenkammervolumens erzeugt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, ,dass in der Schleu senkammer (5) ein Druckwechsel durch eine Pumpe erzeugt wird, welche kein Brennpulver aufnimmt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein Pumpen kolben (7) durch ein Saugorgan (10) Frischluft ansaugt, welcher ras Brenn- pulver vor dem Saugorgan (10) zu gegeben wird, und das Gemisch nach Abschluss des Saugorganes (10) durch ein Druckauslassorgan @(11) in eine durch eine Zerstäuberplatte l(19) in offener Verbindung mit .dem Arbeitszylinder (1) ,stehende Beikammer (3) hinüberdrückt,
    während der Arbeitszylinder (1) mit Frischluft geladen wird. B. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass! ein Maschi nenregler die in die Beikammer (3) ge förderte Brennpulvermengedurch Ände rung des Druckgefälles regelt. 9. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein Maschi nenregler die in die Beikammer (3) ge förderte Brennpulvermenge durch Ände rung eines Überdruckes im Brennpulver- vorratsbehälter (4) regelt. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch I zum Beschicken von Viertaktmaschinen, da durch gekennzeichnet, dass die Schleu senkammer (5) zwecks Regelung der Brennpulverladung früher oder später von der Beikammer (3) abgetrennt wird, so dass sich der Unterdruck in der Bei kammer (3) mehr oder weniger in die .Schleusenkammer fortpflanzen kann. 11. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Rege lung der Brennpulverladung ein Unter druck, der in der Schleusenkammer (5) erzeugt wird, mittels Einlassen von Luft durch eine gesteuerte Verbindung mit der Aussenluft geregelt wird.
    12. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Brenn pulverladung durch Zulassen einer mehr oder weniger grossen Beiluftmenge zum Brennpulver geregelt wird. <B>13.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein Maschi nenregler zwecks Regelung der in die Beikammer (3) geförderten Brennpulver ladung die Hubhöhe eines Steuerorganes (10, 13, 11) zwischen dem Brennpulver- vorra.tsbehälter und der Schleusenham- mer regelt. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein 34Iaschi- nenregler zwecks Regelung der in die Beikammer (3) geförderten Brennpulver- ladung die Hubdauer eines Steuerorganes zwischen dem Brennpulvervorratsbehäl- ter und der Beikammer regelt. 15.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein Maschi nenregler zwecks Regelung der in die Beikammer (3) geförderten Brennpulver ladung die Hubhöhe und die Hubdauer eines Steuerorganes zwischen dem Brenn- pulvervorratsbehälter und der Beikam mer regelt. 16. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein Maschi nenregler zwecks Regelung der in die Beikammer (3) geförderten Brennpulver- ladung den Hub eines Ladepumpenkol- bens (7) regelt. 17.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein Unter druck der Schleusenkammer (5) gegen über dem mit ihr durch eine Leitung verbundenen Brennpulvervorratsbehälter (4) die Brennpulverladung aus dem Vor ratsbehälter heiriibersaugt. 18. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 17, dadurch gekennzeich net, da.ss Beiluft dem Brennpulver am Anfang der Leitung zwischen dem Vor ratsbehälter und der Schleusenkammer derart beigegeben wird, dass es verwir- belt wird und ein von einer Ladepumpe ansaugbares Staubluftgemisch entsteht.
    PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass zwischen dem Brennpulver- vorratsbehälter (.1) und der Beikammer (3) mindestens eine Schleusenkammer angeord net ist, in welcher die Brennpulverladung ab gemessen wird, und dass eine Kammer zwi schen dem Vorratsbehälter und der Beikam mer mit einer Einrichtung zum Entlüften versehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 19. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Schleusen kammer (5) gegen den Brennpulvervor- ratsraum (4) und gegen die Beikammer (3) durch je ein gesteuertes Abschluss- organ (13 bezw. 12) abschliessbar ist. 20. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schleusen kammer (5) gegen die Beikammer (3) durch zwei hintereinander geschaltete Abschlussorgane (11 und 12) abschliess bar ist. 21.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 19 und \?0, dadurch ge kennzeichnet, dass die Entlüftungsein richtung an die Kammer zwischen den beiden Abschlussorganen (11 und 12) an geschlossen ist. 2\?. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 19 bis 21, dadurch ge kennzeichnet, dass die Entlüftungsein richtung mit einem Steuerorgan (15) versehen ist, welches eine nach aussen führende Leitung (16)
    während der Bei- kammer-La.dezeit mindestens drosselt, während der übrigen Zeit aber öffnet, so dass Verbrennungsgase, die bei undich tem Beikammerabschlussorgan (12) durch dieses durchtreten, ungefährlich ins Freie abgeleitet werden und nicht in den Brennpulvervorratsbehälter (4) hinein gelangen können. 23.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass das Steuer organ (15) der Entlüftungseinrichtung noch vor .dem Schliessen des Beikammer- abschlussorganes (12) geöffnet wird, um etwas Fegluft zum Reinigen der Ab- schlussflächen dieses Organes hindurch zu lassen. 24. Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine Ladepumpe, deren Kolben (7) die Brennpulverladung aus dem Vorratsbehälter (4) ansaugt und in die Beikammer (3) hineindrückt. 25.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine Ladepumpe, deren Kolben durch Reibung wenigstens eines ihrer beiden Steuerorgane mit schleppt und gegen einen Anschlag (35, 36) führt, der seinen Hub begrenzt. 26. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 24, da$urch gekennzeich net, dass der Ladepumpenkolben (7) die Brennpulverladung durch ein selbsttäti ges Saugorgan, ansaugt.
    <B>27.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass :der Ladepumpenkolben (7) die Brennpulverladung durch ein selbsttäti ges Auslassorgan hinaus drückt. 28. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net. dass der Ladepumpenkolben (7) die Brennpulverladung durch ein selbsttäti ges Saugorgan ansaugt und durch ein selbsttätiges Auslassorgan hinausdrückt. 29.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 24, dadurch .gekennzeich net, dass das Saugorgan (10 bezw. 13) der Ladepumpe<B>!</B>(7, 8) zwangläufig ge steuert wird. 30. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, da.ss das Auslassorgan (11) der Lade pumpe (7, 8) zwangläufig gesteuert wird. 31.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass das Saugorgan (10) und das Auslassorgan (11) der Ladepumpe (7, 8) zwangläufig gesteuert werden. :12. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass das Saugorgan der Ladepumpe (7, 8) das Auslassorgan (13) des Brenn- pulvervorratsraumes (4) bildet. 33.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass das Druckorgan für die Lade pumpe -(7, @8) das BeikammeraIschluss- ventil (12) bildet. 34. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass sowohl das Saugorgan der Lade pumpe (7, 8) das Auslassventil (13) des Brennpulvervorratsraumes (4), als auch das Druckorgan der Ladepumpe das Bei kammerabschlussventil (12) bildet. 35.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass .das Saugorgan (10) der Lade- pumpe (7, 8) den Ladepumpenzylinder bildet. 36. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, .dass das Auslassorgan (11, 12) der Ladepumpe (7, 8) als rohrförmiges Ab- achlussorgan ausgebildet und in dem Ladepumpenkolben (7) angeordnet ist. 37.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 24, :dadurch gekennzeich net, dass :das :Saugorgan (10) und das Auslassorgan (11 bezw. 12) der Lade pumpe ;(7,!8) als rohrförmige Abschluss- organe ausgebildet sind, und dass das erste den Ladepumpenzylinder bildet, während das zweite im Ladepumpenkol- ben (7) angeordnet ist. 38.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 24, dadurch :gekennzeich net, dass das Druckauslassorgan der Lade pumpe (7, 8) durch zwei hintereinander geschaltete Abschlussorban (11, 12) ge bildet ist, deren Zwischenraum @(61) nach Schluss beider Organe mit der Aussenluft in Verbindung gebracht wird, damit Verbrennungsgase, die bei undichtem Beikammerabschlussorgan aus dieser aus strömen, nicht in :die Ladepumpe (8), sondern in die Aussenluft abströmen.
    <B>39.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich- net, dass die Regelungsorgane (13, 18) für das Brennpulver und die Beiluft dem Saugorgan (10) der Ladepumpe (7, 8) vorgeschaltet sind, so dass die Lade pumpe ein in seiner Zusammensetzung geregeltes Brenupulvergemisch ansaugt. 40. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass die Entlüftungseinrichtung vom L-a-depumpenkolben (7) gesteuert wird. 41.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass die Entlüftungseinrichtung durch .die Relativbewegung des Lade pumpenkolbens @(7) und des Beikammer- ventils gesteuert wird. 42.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 24, dadurch geL-ennzeich- net, dass der Ladepumpenzylinder (8) durch einen gesteuerten Hahn (30) beim Ansaugen des Kolbens (7) mit dem Brennpulvervorratsbehälter (4) und wäh rend des Ladens der Beikammer mit einer Vorkammer (5) eines Beikammer- ventils (12) verbunden wird. 43.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass der Ladepumpenkolben (7) die Brennpulverladung aus dem Brennpul- vervorratsbehälter (4) über eine Rühr- vorrichtung (50) ansaugt, welche etwaige Brennpulverklumpen zerteilt. 44.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, da.ss der Ladepumpenkolben (7) wäh rend des Ausschubhubes eine Feder (29) spannt und sein Saughub durch einen EMI0012.0036 Regl<U>er <SEP> ,Aiitels <SEP> eines <SEP> verst(,llha,ren <SEP> An,</U> <tb> <B><U>T</U></B> mehreren Arbeitszylindern besitzt und deren Beikammern mit Brennpulver speist. 46.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 19, dadurch gekennzeich net, dass bewegliche Organe (10, 11, 12, 13, 15, 7) ihre Führung nicht metallisch berühren, sondern durch Packungen von ihnen getrennt gehalten werden, welche in einem der beiden Teile gefasst sind und infolge ihrer Zusammensetzung den andern Teil nicht angreifen. 47. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 19 und 46, dadurch ge kennzeichnet, dass die Packungen (64, 65, 66) aus etwas nachgiebigem aber doch für die auftretenden Seitenkräfte ge nügend druckfestem -Material bestehen und abdichten. 48.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 19 und 46, dadurch ge kennzeichnet, dass die Packungen (64, 65, 66) in Nuten (677) eingesetzt und selbst elastisch sind. 49. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 19 und 46, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fläche, an der die Packungen (6,4, 65, 66) hin- und her schleifen, gehärtet ist, damit sie sich nicht unter der Einwirkung der mine ralischen Bestandteile des Brennpulvers abnutzt. 50.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 19 und 46, dadurch ge kennzeichnet, dass der Spalt (71) zwi schen den Organen und ihren Führungen so gross wie der Durchmesser der grössten EMI0012.0045 <U>Kürnnhen <SEP> des <SEP> Brannn"lvp.re <SEP> is</U> <SEP> ---- <SEP> g <SEP> '1;
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