CH188982A - Schlundrohr. - Google Patents

Schlundrohr.

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CH188982A
CH188982A CH188982DA CH188982A CH 188982 A CH188982 A CH 188982A CH 188982D A CH188982D A CH 188982DA CH 188982 A CH188982 A CH 188982A
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CH
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Huber Anton
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Huber Anton
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61DVETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
    • A61D1/00Surgical instruments for veterinary use
    • A61D1/14Devices for degassing animals' stomachs

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description


      Schlundrohr.            Den,    Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet ein Schlundrohr mit einer mit Hand  kurbel über eine im Rohr angeordnete bieg  same Welle drehbaren Reinigungsvorrich  tung für den durchbrochenen, in den Magen  des Tieres reichenden und .den Eintritt der  Gase in das Rohr ermöglichenden Kopfteil.  Aussen um den mit     Durchbrechungen        verse-          henen    Kopfteil, diesen wie eine Hülse um  schliessend, ist ein schraubenförmig gewun  dener scharfkantiger Draht oder dergleichen  um die     Längsachse    des Kopfteils drehbar  gelagert.

   Ferner ist im Innern des letzteren  ein einen mit scharfen Kanten versehenen       Futterrührer    tragender Rundkörper mit der  biegsamen Welle verbunden und in dem  Kopfteil drehbar und derart längsverschieb  bar angeordnet, dass der     Futterrührer    durch  einen Längsschlitz in eine Kappe des hül  senartigen Teils eingeschoben werden kann  und zum     Übertragen    der Drehkräfte von  dem innern Teil auf den den Kopfteil aussen  umgehenden hülsenartigen Teil dient.  



  In der     Zeichnung,    welche ein Ausfüh-         rungsbeispiel    des     Erfindungsgegenstandes          darstellt,    zeigt:       Fig.    1 das Hinterende des     Schlundrohres     mit der Handkurbel, im     Längsschnitt,          Fig.    2 das vordere Ende des     @Schlund-          rohres    (das Kopfstück), im     Längsschnitt,          Fig.   <B>3</B> eine Ansicht .des Kopfstückes in  Pfeilrichtung     III        in        Fig.    2,

         Fig.    4 eine     Ansicht    des     Schlundrohres    in  kleinerem Massstab;       Fig.    5 bis 7 sind     Querschnitte    nach den  Linien     V-V,        VI        VI        und        VII        VII    der       Fig.    1     und    2.  



  Das gezeichnete     Schlundrohr    1 besteht  aus einer Drahtschraube 2 und einem     darüber     gezogenen Schlauch B.     Beidendig    ist die  Schraube mit     Rohrstücken    4     bezw.    5 verbun  den. Die Windungen der Schraube haben ab  wechslungsweise einen grösseren 6     und    einen  kleineren Durchmesser 7, wobei .der letztere so  gross gewählt     ist,    dass ein Drahtkabel (bieg  same Welle) 8 in demselben .geführt werden  kann.

   Das Rohrstück 4 weist im     Innern    ein      kleines     Führungsrohr    9 für das Kabel 8 auf,  an der     hintern        Stirnseite    des Rohres 9 ist auf  dem Kabel 8     vermittelst,der    Kurbel 10 eine  Büchse 11 festgeklemmt. Eine Blattfeder 12  greift mit ihrem     hintern    abgebogenen Ende  in eine durch Kurbel und Büchse gebildete  Rille 13 und sichert dadurch das Kabel 8  gegen Längsverschiebung. Am entgegenge  setzten (vordern) Ende des Rohres 3 ist mit  -dem Rohrstück 5 der hintere Teil 15 des  Kopfteils 15, 16     gelenkig    (Gelenk 24) ver  bunden. Dieser Teil 15 trägt einen siebartigen  Stutzen 16, welcher am vordern Ende .durch  eine Kappe 17 abgedeckt ist.

   Der .Stutzen 16  ist von einem     schraubenförmig    .gewundenen  scharfkantigen Draht 18 umgeben, welcher       vorderends    an der Kappe     befestigt    und am       andern    Ende durch einen Ring 19 in einer  Nute 20 geführt     ist.    Ein im Innern des       Stutzens    16 am Kabel 8 befestigter Rundkör  per 21 trägt einen     Futterrührer        2:2,    der in  den Schlitz 23 der Kappe 17 greift. Letzte  rer sowohl     wie    der Rundkörper 21 dienen  zur Führung des     Futterrührers    22.

   Die  Drehung der Kurbel<B>10</B> wird durch das Ka  bel 8 auf den     Futterrührer    22 und von die  sem auf den Schraubendraht 18 übertragen.  



  Das gezeichnete     Schlundrohr    wird zum  Beispiel     wie    folgt gebraucht:  Dem aufgeblähten     Weidvieh    wird das  Kopfteil 15, 16 des     Schlundrohres    durch den  Rachen in den     Xagen    gestossen. Der durch  die Bänder 13' mit der Hand gehaltene  Schlauch 3 wird von innen durch die  Schraube 2: derart     gestützt,    dass kein Quet  schen desselben möglich ist und für das Ka  bel 8, sowie für die aus dem Tiermagen zu  entweichenden Gase ein genügend weiter  Kanal offen bleibt.

   Im Mageninnern     riohtet     sich das mittelst     Gelenk    2:4 verbundene  Kopfteil 15, 16 von selbst auf, so dass es aus  der Futtermasse ragt und die darüber befind  lichen Gase abführt. Um die Sieblöcher fort  während reinigen zu können, wird an der  Kurbel gedreht, wodurch .diese Bewegung  über das Kabel 8 dem     Futterrührer    mitge  teilt wird. Dieser streicht nun auf der In  nenseite die     Futterreste,    die eine Verstopfung    bewirken, von den     Löchern    des Stutzens 16  weg.

   Eine     gründliche    Reinigung wird aber  erst durch die äussere Drahtschraube ermög  licht, die den Siebmantel ringsum reinigt und  bei steter Rechtsdrehung der Kurbel die Fut  terteile am Stutzen entlang nach unten be  fördert. Durch     Hineindrücken    der Kurbel in  die nach     Fig.    1 und 4     gezeigte    Lage wird  auch der     Rundkörper    21 gegen :die Kappe 24  hin     verschoben,    so     da.ss    der     Futterrührer    ganz  aus dem Kopfteil heraustritt.

   Bei fortwäh  render Drehung der Kappe 17     wird    dann an  dieser Stelle ein Trichter im im Magen vor  handenen Futter gebildet und das Gas kann  ebenfalls durch den Kopfteil über das       Schlundrahr    entweichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schlundrohr mit einer mit Handkurbel über eine im Rohr angeordnete biegsame Welle drehbaren Rein baungsvorrichtung für den durchbrochenen, in den Magen des Tie res reichenden und,den Eintritt der Gase in das Rohr ermöglichenden Kopfteil, dadurch gekennzeichnet, dass aussen um .den mit Durchbrechungen versehenen Kopfteil (15, 16), diesen wie eine Hülse umschliessend.
    ein schraubenförmig gewundener scharfkantiger Draht oder dergleichen (1$) um die Längs achse des Kopfteils drehbar gelagert ist, und dass im Innern des letzteren ein einen mit scharfen Kanten versehenen Futterrührer (22) tragender Rundkörper (21) mit der biegsamen Welle (8) verbunden und in dem Kopfteil (15, 16) drehbar und ;
    derart längs verschiebbar angeordnet ist, dass der Futter- rührer (2.2) durch einen Längsschlitz (23) in der Kappe (17) des hülsenartigen Teils (18) vorgeschoben werden kann und zur Übertra gung der Drehkräfte von dem innern Teil (2?) auf den den Kopfteil (15, 16) aussen um gebenden hülsenartigen Teil (1$) dient.
    UNTERANSPRüCHE 1. Schlundrohr nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein mit einem Überzug (3) abgedecktes Gelenk (24), das den Kopf- teil (15, 16) mit dem hintern Teil des Schlundrohres verbindet. 2.
    Schlundrohr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in demselben eine Drahtschraube (2) mit Windungen vorge sehen ist, welche abwechslungsweise einen gröberen, (6) und einen .kleineren Durch- messer (7) aufweisen, wobei der letztere so gross gewählt ist, dass ein als biegsame Welle (8) dienendes Drahtkabel in dem selben geführt werden kann.
CH188982D 1936-03-25 1936-03-25 Schlundrohr. CH188982A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2541402A (en) * 1948-01-13 1951-02-13 Curtis W Caine Endobronchial intubating stylet
US2564809A (en) * 1947-12-11 1951-08-21 Levene George Apparatus for conveying fluid under pressure to an interiorly located cavity

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2564809A (en) * 1947-12-11 1951-08-21 Levene George Apparatus for conveying fluid under pressure to an interiorly located cavity
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