CH188994A - Elektrische Drosseleinrichtung für Starkstromleitungen, über welche ein Hochfrequenznachrichtenverkehr geführt wird. - Google Patents

Elektrische Drosseleinrichtung für Starkstromleitungen, über welche ein Hochfrequenznachrichtenverkehr geführt wird.

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CH188994A
CH188994A CH188994DA CH188994A CH 188994 A CH188994 A CH 188994A CH 188994D A CH188994D A CH 188994DA CH 188994 A CH188994 A CH 188994A
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CH
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throttle
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electrical
throttle device
windings
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Elektrische Drosseleinrichtung für Starkstromleitungen, über welche ein       Hochfrequenznachrichtenverkehr    geführt wird.    Bei der     Trägerfrequenztelephonie        bezw.          -telegraphie    auf Starkstromleitungen verwen  det man Drosselspulen, welche verhindern  sollen, dass die     Hochfrequenzenergie    in Stark  stromapparate, Stichleitungen oder, falls die  Leitung für den Starkstrom geerdet ist, nach  Erde abfliesst. Die Sperrwirkung dieser Dros  seln ist um so besser, je grösser .die     Indukti-          vität    ist.

   Die zulässige     Induktivität    ist jedoch  dadurch begrenzt, dass auch im Kurzschluss  falle an den Klemmen der Drossel eine vor  geschriebene, für das Bedienungspersonal  unschädliche Spannung nicht überschritten  werden darf,     oder,dass    bei     Überstrom    eine die  Drossel     gefährende    Wirkung nicht auftreten  soll.

   Man hat deswegen bisher die Drosseln  mit einer     Induktivität    von nur etwa 0,1     m11     ausführen können und die     Sperrwirkung    für  die überlagerten     bez-,v.    netzfremden Frequen  zen durch Abstimmung mit Hilfe von Kon  densatoren     verbessert.    Auf diese Weise ge-         lingt    es jedoch nicht, eine ausreichende  Sperrwirkung für zusammenhängende Fre  quenzbänder zu erhalten.  



  Die Nachteile der bekannten Anordnun  gen lassen sich gemäss der Erfindung da  durch vermeiden., dass zum Verhindern des       Übertrittes    des netzfremden Trägerstromes  beim     Hochfrequenznachrichtenverkehr    über  Starkstromleitungen in Netzteile, in welche  der Trägerstrom nicht eintreten soll, elek  trische Drosseleinrichtungen verendet wer  den, deren Drosselwirkung für Ströme, deren  Intensität einen Grenzwert überschreitet,  mindestens zum Teil aufgehoben ist. Die       Drosseleinrichtung    kann lediglich aus einer  Sperrdrossel bestehen, deren Eisenkern der  art bemessen ist, dass das Eisen durch  Ströme, die unterhalb des Grenzwertes lie  gen, nicht gesättigt, jedoch beim     Auftreten     von Strömen oberhalb des Grenzwertes ge  sättigt ist.

        Die Drosseleinrichtung kann auch eine  Sperrdrosselspule aufweisen, bei welcher zu  mindestens einem Teil der Drosselwindungen  spannungsabhängige oder stromabhängige  Schaltelemente, zum Beispiel stromabhängige  Widerstände. Schmelzstreifen,     Glimmröhren,          Phasenrelais    oder     automatische    Schalter, par  allel geschaltet sind, wobei diese Schalt  elemente so gebaut sind,     dass    durch sie beim  Überschreiten des     Stromgrenzwertes    min  destens ein Teil der Drosselwindungen kurz  geschlossen wird.  



  Die Drosseleinrichtung kann auch aus einer  Sperrdrossel bestehen, deren Windungen  durch die beim Überschreiten des     Grenz-          stromes    auftretenden mechanischen Kräfte  ganz oder teilweise kurzgeschlossen werden.  



  Drosselspulen, welche einen     Eisenkern     aufweisen, transportabel und nach der Er  findung ausgebildet sind, können bei     Bau-          und    Reparaturarbeiten einer Leitung Ver  wendung finden, weil infolge des Vorhan  denseins von Eisen die     Induktivität    der Dros  seln bei geringen Belastungsströmen ausser  ordentlich gross ist und somit die Drosseln  mit weniger Windungen ausgeführt werden  können, woraus eine wesentliche Gewichts  ersparnis resultiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Drosseleinrichtung zum Ver hindern des Übertrittes des netzfremden Trägerstromes beim Hochfrequenznachrich- tenverkehr über Starkstromleitungen in Netz teile, in welche der Trägerstrom nicht ein treten soll, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Drosselwirkung für Ströme, deren Intensität einen Grenzwert überschreitet, mindestens zum Teil aufgehoben ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Elektrische Drosseleinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Sperrdrossel besteht, die einen derart bemessenen Eisenkern enthält, dass das Eisen durch Ströme un terhalb des Grenzwertes nicht gesättigt, beim Auftreten von Strömen oberhalb des Grenzwertes jedoch gesättigt ist. 2. Elektrische Drosseleinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Sperrdrossel und mindestens zu einem Teil der Drosselwindungen parallel geschaltete spannungsabhängige Schaltelemente aufweist, durch welche Schaltelemente bei Überschreiten des Stromgrenzwertes mindestens ein Teil der Drosselwindungen kurzgeschlossen wird.
    Elektrische Drosseleinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .sie aus einer Sperrdrossel besteht, deren Windungen durch die bei Über schreiten des Grenzstromes auftretenden mechanischen Kräfte mindestens zum Teil kurzgeschlossen werden. 4. Elektrische Drosseleinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Eisenkern aufweist, zum Zwecke, sie als transportable Erdungs- drossel verwenden zu können.
CH188994D 1934-10-02 1935-09-10 Elektrische Drosseleinrichtung für Starkstromleitungen, über welche ein Hochfrequenznachrichtenverkehr geführt wird. CH188994A (de)

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