CH189002A - Einrichtung für den elektrischen Antrieb von aus einzelnen Fördergliedern zusammengesetzten Förderanlagen, bei denen jedes Förderglied für sich angetrieben wird. - Google Patents

Einrichtung für den elektrischen Antrieb von aus einzelnen Fördergliedern zusammengesetzten Förderanlagen, bei denen jedes Förderglied für sich angetrieben wird.

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CH189002A
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conveying
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Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Einrichtung für den elektrischen Antrieb von aus einzelnen Fördergliedern  zusammengesetzten Förderanlagen, bei denen jedes Förderglied  für sich angetrieben wird.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  für .den     elektrischen    Antrieb von     aus    ein  zelnen     Fördergliedern        zusammengesetzten          Förflera.nlagen,    bei denen jedes Förderglied  für sich angetrieben wird und bei welcher  die Förderung von verschiedenen     Förder-          gliedern    auf ein     bestimmtes        Förderglied     oder umgekehrt wahlweise erfolgen kann.

    Derartige     Färderaulagen    finden     vielseitigste     'Verwendung, zum     Beispiel    für     Getreide-          speicher,        Aufbereitungsanlagen    für Erze,  für Kohlen, in Zuckerfabriken usw.  



  Es ist schonbekannt, in solchen     Anlagen     die Motoren der     einzelnen    Förderglieder zu  einer     Gruppe    zusammenzufassen, deren Glie  der auf ein Kommando in einer     bestimmten     Reihenfolge in     Betrieb    kommen oder ausser       Betrieb    gesetzt werden.  



  Bei solchen     Anlagen        mu.ss    .der Förderweg  in mannigfaltiger     Weise        umgeschaltet    wer-    den     können.    Bei den bisher     bekannt    gewor  denen Anlagen dieser Art     ist    die     Auswahl     des     Förderweges,    das heisst     insbesondere        die     Herstellung der     richtigen        :Schaltung        :

  dem     einzelnen Motoren äusserst     umständlich,    da  bei ihnen     die        Zusammenschliessung    der Moto  ren des     Förderweges    zu einer Gruppe mit       Hilfe    von     Wählwalzen.    erfolgt, deren     ein-          zelne    Stellungen den     mit    Zahlen fortlaufend       bezeichneten        Förderwegen    entsprechen.

       Dass          Umschalten    des     Förderweges    von     einem          Förderglied    auf das andere     ist    vor allem des  halb     umotändlich,    da man     jedesmal    aus     einer     Tafel, die am Kopf     des        -Schaltpultes        be-          festigt        ist,

      und auf der die     verschiedenen     mit Zahlen     fortlaufend        bezeichneten        Fördez-          wege        verzeichnet        sind,    erst die Nummer der       Walzenstellung        heraussuchen        muss,    welcher  der neue     Förderweg        entspricht.        Besonders          ungünstig        ist    eine     sosehe        Anpvrdnung        dann,

           wenn die Zahl der möglichen Förderwege  gross     ist.    Es muss aber bei derartigen Ein  richtungen angestrebt werden,     da.ss    die rich  tige Schaltung der     Motoren    einfach und  rasch     herstellbar    ist, so     dass        Betriebsstörun-          gen,    die durch eine falsche     Einstellung    her  vorgerufen werden können, tunlichst vermie  den werden.

   Auch muss besonders vermieden  werden,     dass    eine Überlastung des     Förder-          gliedes    dadurch entstehen kann, dass diesem  Glied das Gut gleichzeitig von mehreren  anschliessenden Fördergliedern zugeliefert       wird.     



  Die Erfindung besteht nun darin, dass  die Steuerleitungen für die     Antriebsmotoren          der    einzelnen Förderglieder über     Wähl-          schalter    geführt sind, welche den     Verzwei-          g-ungsstellen    der     Förderwege    zugeordnet  sind, so dass durch     entsprechende        Einstellung     der     Wählschalter        mittels    ihrer Griffe die  zu einem ausgewählten Förderweg gehören  den Motoren zu einer für sich in Gang zu  setzenden Gruppe zusammengeschaltet wer  den.

   Das     Ingangsetzen    der     Motorengruppe     kann     :dann    zum Beispiel durch besondere  Kommandogabe     mittels    eines oder mehrerer       Einschaltorgane,    die den Motoren     einzeln     oder gemeinschaftlich zugeordnet sind, er  folgen. Da     Wählschalter    durch die Stellung  ihres Griffes den jeweils durch sie vor  bereiteten Betriebszustand in .sinnfälliger  Weise     kennzeichnen,    insbesondere noch,  wenn der Griff auf eine bestimmte Marke  oder     Beschriftung        hinweist,    kann hierdurch  eine wesentliche Vereinfachung der Bedie  nung .der Anlage erreicht werden.

   Ausser  dem ist eine Überlastung eines Fördergliedes  durch     gleichzeitige        Beschickung    von mehre  ren Seiten ausgeschlossen. Zweckmässig     wird     diese Einrichtung noch so ausgebildet,     dass     bei einer elektrischen Störung an einer Stelle  des Förderweges alle Antriebsmotoren der  zuliefernden Förderglieder selbsttätig ab  geschaltet werden.  



  Die Übersichtlichkeit, die bei bekannten       Einrichtungen    mangelhaft war, kann da  durch auf ein besonders hohes Mass .ge  bracht werden,     :dass    die     Wählschalter        in    ein    die Förderanlage veranschaulichendes     Über-          tvachungsbild    "     a.n    den     Verzweigungsstellen     der schematisch dargestellten     Förderwege     eingebaut sind und durch eine Marke den  jeweiligen Verlauf .des     Förderweges    kenn  zeichnen;

   ferner dadurch, dass die Verstell  organe im Förderweg mit Kontakteinrich  tungen     ausgerüstet    sind und     Rückmel.de-          l.eitungen    über diese Kontakte     und    die       Wählschalterkontakte    geführt werden, wel  che Meldezeichen einschalten, die die Stel  lung der     Verstellorgane    in Übereinstimmung  mit der     Wählschalterstellung        rückmelden.     Ferner wird zweckmässig gleichzeitig eine  Rückmeldung .des     Betriebszustandes    der ein  zelnen Antriebsmotoren vorgesehen.

   Die, Ein  richtung wird zweckmässig so ausgebildet,  dass der Steuerstromkreis von einem Kon  takt an dem Steuerorgan des Antriebes einer  jeden Fördermaschine, die von verschiedenen  Fördergliedern mit Gut beschickt werden  kann, über einen Wählschalter geführt wird,  durch den der     Steuerstromkreis    auf die An  triebsorgane aller zuliefernden Förderglieder  umgeschaltet werden kann.  



  Es empfiehlt     sich.    ferner, das Einschalten  der durch die     Wählschalter    gewählten       Motorengruppe    abhängig zu machen von .der  Stellung der Absperrorgane im Förderweg,  zum Beispiel indem der     Steuerstrom        über          Bontakte    an diesen Absperrorganen .geführt  ist oder über eine Einrichtung, welche an  spricht, falls in dem gewählten     Förderweg     die Stellung der Absperrorgane     unrichtig    ist.  



  Anhand der     Abbildungen    sei ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des näher erläutert. In     Abb.1    ist das Schema  einer Förderanlage in Form eines     Über-          wachungsbildes    dargestellt. Es bezeichnen  die Symbole 1, 2, 4 und ä Förderbänder.

    3 einen Elevator und 6, 7, 8     Transport-          schnecken.    Der Elevator 3 kann     wahlweisse     auf das Förderband 1 oder 2     arbeiten.    Die  Auswahl des     Förderweges    erfolgt durch Ver  stellung einer im     Förderweg    angeordneten       verstellbaren    Klappe, die selbst im Bild  nicht dargestellt     ist,    deren     beide        Stellungen          jedoch.    durch die     richtungweisenden        Pfeile    17      und \?7 im     Schaubild    gekennzeichnet sind.

    Die Pfeile sind aus durchscheinendem Stoff       hergestellt    und werden von der Rückseite  durch Lampen     beleuchtet.    An der Verzwei  gungsstelle .des     Förderweges    des Schaubildes  ist der Wählschalter 3 7 eingebaut, dessen  Kennmarke 38 die Richtung des gewählten  Förderweges     anzeigt.     



  Der Elevator 3 kann durch :die beiden       Förderbänder    4 und 5 mit     Fördergut        be-          schiekt    werden. An ihrem     Mündungspunkt     auf den Elevator     ist    der Wählschalter 39       t        n"        --eordnet,        dessen        Kennmarke        40        auf        das     Förderband 4 oder 5 weist, je     nachdem,    wel  ches der beiden Förderbänder den Elevator 3  mit Gut beschicken soll.  



  Das Förderband 5 kann durch die Trans  portschnecken 6, 7 oder 8 beliefert werden.  Wo die drei     Transportschnecken    auf das  Förderband 5 auftreffen, ist der     Wählschal-          ter    57 angeordnet, mit dem die Auswahl ge  troffen wird, welche -der drei Transport  schnecken auf .das Förderband arbeiten soll.  Seine Kennmarke 58 kennzeichnet die :ge  troffene Auswahl und weist auf die Trans  portschnecke, die das     Förderband    mit Gut  beschickt.  



  In den Symbolen 1 bis 8 der einzelnen  Fördermaschinen sind die Pfeile 16, 2,6, 36,  46, 56, 66, 76 und 86     angeordnet,    die die       Förderrichtung    angeben. Diese Pfeile sind       ebenso    wie die Pfeile 17 und 27 aus     durch-          scheinendem    Material und werden von der  Rückseite durch Lampen beleuchtet, wenn  der Antriebsmotor der zugehörigen     Förder-          maschine    eingeschaltet     isst.     



  In     Abb.    2 ist das Schaltbild für die       Steuerung    der     Antriebsmotoren    der Förder  maschinen 1 bis 8 beispielsweise     dargestellt.     Der besseren Übersicht wegen wurde für die       Stromkreise    -der Motoren die einpolige Dar  stellung gewählt.  



  Es     bezeichnen:     11, 21., 31, 41, 51, 61, 71,     .8    .1 die An  triebsmotoren der     Fördermaschinen    1 bis 8 ;  12, 22, 32, 42, 52, 62, 72, 82 sind die  zugehörigen     Motorschütze;       13, 23, 3,3, 43, 53, 63, 73, 83     sind        Arbeits-    .

         kontakte;     34,     44,    54, 64, 74, 84 sind Ruhekontakte  an den     Schützen    3'2 bis 82;  15, 2,5, 35, 45, 55,     @65,    7:5, 85     sind    Melde  lampen, die die in     Abb.    1 dargestellten Pfeile  16, 26, 36, 46,<B>56,-66,</B> 76     bezw.    8,6 beleuch  ten, wenn das zugehörige Motorschütz     ein-          geschaltet        ist.     



  37,     39und    57 sind die     Wählschalter,        durch     die die zu einer Staffel     zusammenzuschal-          tende        Motorengruppe    ausgewählt     werden    und  die in     Abb.    1 an den     Verzweigungsstellen    der  Förderwege :

  dargestellt sind. 18, 19 und 28  sind die     als    Beispiel     .angegebenen    Kontakt  einrichtungen an einer im Förderweg     an-          ,geordneten        verstellbaren    Klappe, durch     -die     das vom Elevator 3     kommende,Gut        entweder     auf     das    Förderband 1 oder 2 ,geleitet werden  kann.

   Die :Stellungen .dieser Klappe     sind        in          A.bb.    1 durch die     beiden    Pfeile 17 und 27  gekennzeichnet, die durch die Meldelampen  17a und 27a     beleuchtet    werden.  



  87     und    88     sind        Einschaltdruckknöpfe-für     die     Schütze    12 und 22. 89 und 90     sind    ,die ent  sprechenden Ausschaltdruckknöpfe.

   Hierbei  ist jedem der beiden     Endförderbänder    1     und     2 des     Ausführungsbeispiels    ein     Einschalt-          und    ein     Ausschaltdruckknopf        zugeordnet.     Das     Ingangsetzen    adergewählten     Motoren-          staffel        braucht    jedoch nicht durch ein ein  ziges     Kommandoorgan    zu     erfolgen,

          vielmehr     können auch sämtliche Motoren     besondere          Schaltdruckknöpfe        besitzen.     



  91     ist    ein     Blinkrelais,    95 ein Träg  relais. P und N sind ,die beiden     unter    Span  nung     stehenden    Leitungen eines Verteilungs  systems.  



  Die Lampen 17a und 27a sind einpolig  an die     N-Leitung,des    Verteilungssystems an  geschlossen. Der zweite Lampenkontakt ist  mit dem     Wählschalterkontakt    37a     bezw.    37b  verbunden. Über den Kontakt 18     bezw.    28  wird die Lampe 17a     bezw.    27a     derart    mit  der     P-Leitung    des     Verteilungssystems    oder  mit der vom     Blinkrelais    kommenden     Leitung          B1    verbunden, dass die Lampe     im    Ruhelicht       leuchtet,

          wenn    die     Stellung    der     verstellbaxen              Klappe    der     Stellung    :des     Wählschalters    87  entspricht, und     dass    die Lampen im Blink  licht     aufleuchten,    wenn :die     :Stellung    :des     ver-          stellbaren    Organes :der     :Stellung    des     Wähl-          schalters    nicht entspricht.  



  In dem gewählten     Beispiel        ist    der Kon  takt 28     mit    der     P-Leitung        verbunden.    Die  Lampe 297a leuchtet also im     Ruhelicht.     Würde :die verstellbare Klappe im     Förder-          weg    nicht     richtig        stehen,    so     stände    auch :der       Kontakt    2.8 in seiner andern     :Stellung    und       würde    über die Lampe 27a :

  die     Leitung    BI  mit der     N-Leitung        verhinden.    Dadurch     würde          das        Blinkrelais    91 über seinen Ruhekontakt  93 an     .Spannung        .gelegt    werden und würde       ansprechen.    Beim     Ansprechen    :

  des     Relais    91  wird über den Arbeitskontakt     9'2    die     Lei-          turig    BI an die     P-Leitung    .gelegt und die  Lampe 27a     kurzzeitig    zum Aufleuchten ge  bracht, und zwar so     lange,    bis das     Relais    91       infolge    seiner     ,

  durch    Öffnen des     Kontaktes     98 erfolgten eigenen     Abschaltung    wieder ab  gefallen     ist.    Dieser Vorgang     wiederholt    sich  ständig und     bringt        dadurch    die Lampe 27a       zum        Blinken.     



  Die     Einschaltspulen        -:der    Schütze 12 und  22 sind mit ihrem einen     Anschluss    über die       Ruhekontakte    der     Ausscha.Itdruckknöpfe    89       bezw.    90 an     die        N-Leitung    angeschlossen.  Das zweite     Anschlussen:de    dieser Spulen kann       über        die     87     bezw.    8,8  mit der     Leitung    98 verbunden werden.

   Die  Leitung     9,8    ist     über    :den Arbeitskontakt 96  des Relais 95 mit der     P-Leitung    verbunden,  wenn das     Relais    915 angezogen hat. Das       Relais    95 ist ein     Trägrelais        und        spricht    nur  an, wenn der Ruhekontakt 94 des     Blink-          relais    91 eine gewisse     Zeit        geschlossen        ist,     das heisst also, wenn das     Blinkrelais    in  Ruhe ist.  



  Wie aus der     vorhergehenden    Beschrei  bung der Wirkungsweise des     Blinkrelais    er  sichtlich ist, wird die     Leitung    98     mit    der       P-Leitung    nur     verbunden,    wenn die Lam  pen 17a und 27a nicht mit der     BI-Leitung     verbunden     sind,    das heisst also, wenn     die     Stellung des     verstellbaren        Organes    im     För-          derweg    mit der Stellung des     Wählschalters       übereinstimmt.

       Mithin,    können auch die bei  den Schütze 12 und 22 nur eingeschaltet  werden, wenn das     verstellbare    Organ im  Förderweg     richtig    gestellt     ist.     



  Wird durch Betätigung des Druckknopf  schalters 88 das Motorschütz 22 eingeschaltet,  so     schliesst    es seinen Kontakt 23, über den  sich das :Schütz auch nach Öffnendes Druck  knopfes selbsttätig hält. Beim     Betätigen     eines der     Druckknöpfe    87 oder 88 wird       gleichzeitig    die Leitung 97 mit der     N-Lei-          tung    verbunden und damit auch das eine An  s:chlussende der Einschaltspulen der Schütze  32, 42, 52, 62, 72     und.    82 über     seinen    zu  gehörigen Ruhekontakt 34, 44, 54, 64, 74  und 84 und :

  die Leitung 97 mit der     N-Lei-          tung    verbunden.  



  Von dem im     Ausschaltzustand    nicht unter       Spannung    stehenden Pol des Hauptkontaktes  des     Schützes    12 führt eine Leitung zu dem       Umschaltkontakt        37e    des Wählschalters<B>37.</B>  und ebenso führt von dem durch     :dasSchütz     22     :gesteuerten    Kontakt über :den Kontakt 19  an dem verstellbaren Organ im     Förderweg     eine zweite Leitung zu dem Umschaltkontakt       37e-,    über den die Einschaltspule des     Schützes     32 angeschlossen wird.

   Je nach :der Stellung  des     Wählschalters    37     wird    also die Steuer  leitung für die Einschaltspule :des     .Schützes     32 entweder mit dem Hauptkontakt des  Schützes 12 oder mit dem von 22     verbunden.     Im letzteren Fall ist     das        Beispiel    so ge  wählt, dass :das Schütz 32 nur eingeschaltet  werden kann, wenn der Kontakt 19 geschlos  sen     ist,    mithin also das verstellbare Organ  im Förderweg     richtig    steht.  



  Von :dem Hauptkontakt :des     Schützes    3<B>2</B>  führt eine     Leitung    zu dem Wählschalter 39,  durch ,den wahlweise :das Schütz 42 oder 52  in die     :Staffel        geschaltet    werden kann.

   In  gleicher Weise führt von dem     Hauptkontakt          des        Schützes    52 eine Leitung zudem     Wähl-          schalter    57, mit :dem :die     Auswahl        unter    :den       Schützen    62., 72 oder 82 getroffen wird, je  nachdem, welche der zugehörigen Transport  schnecken 6, 7 oder 8 in Betrieb genommen       werdensoll,         Die Stellung der     Wählsebalter    3,7, 3,9  und 57 in     Abb.    2 entspricht der Stellung der       Wählschalter    in     Abb.    1.

   Die     Wählschalter     sind nach     Abb.    1 so eingestellt,     @dass    folgende  Staffel der Fördermaschinen gewählt ist:  Transportband 2, Elevator 3, Transport  band 5, Transportschnecke 6.  



  Der Einschaltvorgang der ,gewählten     Ho-          torengruppe    vollzieht sich folgendermassen:  Der     Druckknopfschalter    88 wird     betätigt,     .das Schütz 22 spricht an und schaltet den  Antriebsmotor 21 .ein, dessen Einschaltung  durch die Lampe 25 und Aufleuchten     :des     Pfeils 26 indem Überwachungsbild gemeldet  wird.     Durch,den    Hauptkontakt :

  des     Schützes     22 wird über den Kontakt 19 und den       Wählschalterkontalz-t        37e,das        .Schütz    3.2 über  seinen Ruhekontakt 34, Leitung 97     und     Druckknopfschalter 88     eingeschaltet        und     hält sich über seinen     Arbeitskontakt    33  selbsttätig in der     Einschaltstellung.     



  Der     Hauptkontakt    des Schützes 32  schaltet über den     Wählschalter        .39    das  Schütz 52 über     seinen    Ruhekontakt 54, die  Leitung 97 und den Druckknopfschalter 88  ein. Ist das Schütz     eingeschaltet,    so hält es  sich über seinen Arbeitskontakt 53 selbst  und schaltet über seinen Hauptkontakt und       den.    Wählschalter 57 das Schütz 62 ein.

   Die       Einschaltstellung    der Schütze     3'2,    52 und 62  wird durch die Lampen 35, 55 und 65 und  Aufleuchten der entsprechenden Pfeile 36,  56 und 66 im     Überwa:chungsbild        gemeldet.     Der Einschaltdruckknopf -88 muss ;so lange  gedrückt werden, bis diese     Meldung    er  folgt ist.  



  Löst eines     .der        eingeschalteten        Schütze     infolge Überlastung der zugehörigen Förder  maschine oder infolge sonst irgend einer -Stö  rung     automatisch        aus,    so wird auch der von  ihm gesteuerte     Hauptkontakt        spannungslos     und damit auch     idie        Schützspulen    aller der  jenigen     Antriebsmotoren    der Gruppe, die in  der     Förderrichtung        hinter    diesem Schütz  liegen. Durch diese Art der Auslösung wird  eine Stauung von Fördergut vermieden.  



       Daa        Ausschalten    der in     Betrieb    genom  menen     b1oterengruppe    erfolgt     .durch    Betäti-         gung    des     Aussehaltdruckknopfes    90.

   Da  durch wird der     Haltestromkreis    für     die          Schützspule    22     unterbrochen,        das    :Schütz löst  aus, und der von ihm gesteuerte Kontakt  wird     spannungslos.    Damit ist aber auch       gleichzeitig    der Haltestromkreis für die  übrigen Schütze 32, 52 und 62 unterbrochen,  so ;dass dadurch     diese        Schütze    abgeschaltet  werden.  



  Durch das Einfügen der     Wählschalter    in  die Steuerstromkreise .der einzelnen Schütze  ist also die Möglichkeit gegeben,     die    Moto  ren zu jeder beliebigen Gruppe zusammen  zuschalten. Es kann dadurch auch kein       Förderglied    von mehr als einer Seite gleich  zeitig mit Gut beschickt werden.

       Dadurch,     dass die einzelnen Fördermaschinen schema  tisch auf einem Überwachungsbild dar  gestellt     sind,    in dem auch die Wählschalter  angeordnet sind, wird ein ganz besonders  guter Überblick über den     Betriebszustand     der     Anlagegewonnen.    Die     Anwendung    der       Erfindung        ist    nicht auf das gewählte     Schal-          tungsbeispiel    beschränkt,     vielmehr    sind alle  möglichen Arten von Gruppen- und Staffel  schaltungen denkbar.

   Auch     kann    beispiels  weise das     Einschalten    der einzelnen -Schütze  einer Gruppe     praktisch        gleichzeitig        nur    ver  zögert um die     Eigenzeit    der Schütze er  folgen.

   Ebenso können     zwischen        Iden    ein  zelnen Gliedern :der     Gruppe        Verzögerungs-          glieder    eingebaut sein, .die den     Einschaltvor-          gang    der .gesamten Gruppe auf ein :gewisses       Zeitmass    ausdehnen, um die auftretenden  Stromstösse     niedrig    zu halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung für den elektrischen An trieb von aus einzelnen Fördergliedern, zu sammengesetzten Förderanlagen, bei denen jedes Förderglied für sich :
    angetrieben wird, und in welcher die Förderung von verschie denen Fördergliedern auf ein bestimmtes Förderglied oder umgekehrt wahlweise er folgen kann, -dadurch @gekenazeiahnet, dass die Steuerleitungen für die Antriebsmotoren der einzelnen Förderglieder über Wählschal- ter geführt sind,
    welche den Verzweigungs- stellen der Pörderwege zügeordnet sind., so dassdurch entsprechende Einstellung der Wählschalter mittels .ihrer Griffe die zu einem ausgewählten Förderweg gehörenden Motoren zu einer für sich in Gang zu setzen den Gruppe zusammengeschaltet werden.
    UNTTERAN SPRü CHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, bei welcher die Antriebsmotoren durch Selbst schalter gesteuert werden, deren Betäti- gung abhängig ist von einem jeweils früher ansprechenden Selbstschalter einer gewählten Motorengruppe, :
    dadurch ge kennzeichnet, @dass die von dem durch den ,Selbstschalter des Antriebes eines be stimmten Fördergliedes ,gesteuerten Kon- takt abgehende Steuerleitung über einen Wählschalter zu den .Selbsts chaltern der Antriebe sämtlicher diesem Förderglied unmittelbar zuliefernden Förderglieder geführt ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wähl- schalter in ein die Förderanlage ver- - anschauliohendes Überwachungsschaubild an den Verzweigungsstellen des Förder- weges des Überwaohungsglie.des eingebaut sind und durch eine Marke den jeweiligen Verlauf des Förderweges kennzeichnen.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, .da: durch gekennzeichnet, dass das Einschal- ten einerdurch die Wählschalter gewähl ten Antriebsmotorengruppe abhängig ist von der Stellung von Verstellor:ganen im Förderweg. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, :da;durch gekennzeichnet, .dass der Steuerstrom über Kontakte an diesen Verstellorganen geführt ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un- teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerstrom über eine Einrich tung geführt ist, welche anspricht, falls in dem ausgewählten Förderweg die @Stel- lung der Verstellorgane unrichtig ist. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch ,gekennzeichnet, .dass die Verstellorgane im Förderweg mit Kontakteinrichtungen ausgerüstet sind, an welchen über die Wählschalter Rüek- meldeleitungen angeschlossen :sind, zum Zwecke, die Stellung :
    der Absperrorgane in Abhängigkeit von der WähIschalter- stellung Tückmelden zu können.
CH189002D 1934-12-11 1935-10-22 Einrichtung für den elektrischen Antrieb von aus einzelnen Fördergliedern zusammengesetzten Förderanlagen, bei denen jedes Förderglied für sich angetrieben wird. CH189002A (de)

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