CH189003A - Fahrbarer Behälter mit selbsttätiger Entleerung für Hebezeuge. - Google Patents

Fahrbarer Behälter mit selbsttätiger Entleerung für Hebezeuge.

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CH189003A
CH189003A CH189003DA CH189003A CH 189003 A CH189003 A CH 189003A CH 189003D A CH189003D A CH 189003DA CH 189003 A CH189003 A CH 189003A
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CH
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A-G Baumaschine
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Baumaschine A G
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Fahrbarer Behälter mit selbsttätiger Entleerung für Hebezeuge.    Es sind bereits Behälter mit selbsttätiger  Entleerung für Hebezeuge bekannt, die aber  den Nachteil haben, dass sie nicht fahrbar  ausgebildet sind.  



  Bei dem Behälter mit selbsttätiger Ent  leerung für Hebezeuge gemäss vorliegender  Erfindung ist der Behälter als Karren aus  gebildet und weist mindestens einen     Boden-          oder        Seitenverschluss    auf, welcher durch ein       Verriegelungsorgan    geschlossen gehalten wird,  wobei ein Steuerorgan mit dem     Verriege-          lungsorgan    in Wirkungsverbindung steht und  ein beliebig in der Höhe verstellbares Aus  löseorgan auf das Steuerorgan einzuwirken  bestimmt ist, um seine Betätigung im Sinne  der Freigabe des     Verriegelungsorganes    zu  bewirken, zum Zwecke, das Entleeren des  Behälters herbeizuführen,

   wenn derselbe die       erforderliche    Höhe erreicht hat und nachher  eine Senkbewegung erfährt.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des dargestellt. Es zeigt       Fig.    1 den fahrbaren Behälter im Aufriss;    das dem Beschauer zugekehrte Fahrrad ist  zwecks übersichtlicher Anordnung in der  Zeichnung weggelassen;       Fig.    2 zeigt den fahrbaren Behälter im       Seitenriss,    d. h. von rechts gesehen nach       Fig.    1.  



  Ein Behälter 1 mit der Stossstange 2 ist  auf zwei Fahrrädern 3 mittels zweier an  der Behälterwand angeordneter Zapfen 4 ge  lagert. Der so dargestellte Karren stützt sich  in der Ruhelage auf zwei Füsse 5. Der Be  hälter 1 stellt. im Grundriss ein Rechteck dar.  Der schrägen Behälterwand 6 steht eine nach  unten zur Wand 6 abgebogene Behälterwand  7 gegenüber. Diese Behälterwand 7 besteht  zum grössten Teil aus einer mittels Schar  nieren 9 um die     Achse    8 drehbaren Klappe  10. Auf der Klappe 10 ist ein Bügel 11 an  gebracht.

   Auf einer auf der Unterseite des  Behälters 1 gelagerten Welle 12 sitzen zwei  Daumen 13 fest, welche beim Verdrehen der  Welle 12 im     Gegenuhrzeigersinne    mittels des  Handhebels 14 auf den Rand der geschlos  senen Klappe 10 drücken, wie dies in der      ausgezogenen Stellung des Handhebels 14  dargestellt wird. Gelangt der Handhebel 14  in die strichpunktiert gezeichnete Lage, wo  er durch den Anschlag 15 in seiner Bewe  gung begrenzt wird, so geben die Daumen  13 die Klappe 10 frei, welche unter dem  Drucke des Inhalts und ihres Eigengewichtes  sich     öffnet    und in die strichpunktiert ge  zeichnete Lage 10' fällt. Der Handhebel 14  wird durch einen Riegel 16 in der Schliess  stellung gehalten. Als Riegel dient ein auf  einer Achse 17 befestigter Daumen 16.

   Durch  den Anschlaghebel 18 kann die Achse 17  von Hand so verdreht werden, dass sich der  Daumen, d. h. der Riegel 16, vor den Hand  hebel 14 legt und so die Verriegelung be  wirkt. Die ausgezogen gezeichnete Stellung  des Anschlaghebels 18 bedeutet die Verriege  lung, während die strichpunktiert gezeichnete  Stellung des Hebels 18 die     Entriegelung    be  deutet.  



  19 bedeutet das starre Aufhängeorgan,  das mit seinen beiden Haken 19' lose in die  Tragzapfen 20 des Behälters 1 eingehängt  wird. Das lose am Behälter 1 eingehängte  Aufhängeorgan stützt sich im aufgehängten  Zustande mit einem Bügel 21 auf den Be  hälterrand, und zwar derart, dass unter dem       Einflusse    eines Übergewichtes auf der     Ver-          schlussseite    des Behälters, bezogen auf dessen  Aufhängestellen 20, eine starre Lage des an  zwei Punkten aufgehängten Karrens gegen  über dem Aufhängeorgan zustande kommt.  Damit das Aufhängeorgan im eingehängten  Zustande bleibt, auch wenn der Zug des  Hebezeuges aufgehoben wird, ist ein Anschlag  22 auf dem Behälterrand vorgesehen, gegen  den sich der Bügel 21 legt.

   Am Aufhänge  organ 19 ist ein Arm 23 angebracht, der  einen Zapfen 24 trägt, auf dem ein Steuer  nocken 25 frei drehbar gelagert ist. Dieser  Steuernocken 25 legt sich mit seinem Schen  kel 26 lose auf einen Hebel 27, der um einen  am Aufhängeorgan 19 angebrachten Dreh  zapfen 28 drehbar angeordnet ist. Der Hebel  stützt sich, wenn sich selbst überlassen, unter  dem     Einflusse    seines Gewichtes mit dem An  schlag 29 auf das     Aufhängeorgan    19. Der    Hebel 27 kann bis zum Anschlag 30 "r  dreht werden, das heisst in die strichpunk  tiert gezeichnete Lage.  



  31 bezeichnet einen Kranz mit passendem  Durchmesser, welcher das     Auslöseorgan    dar  stellt. Der Kranz 31 wird mittels Tragketten  32 oder einer andern     geeigneten    Vorrichtung  vom Hebezeug getragen, was erlaubt, die       Anbringungshöhe    des     Auslösekranzes    31 zu  verändern und damit die Höhe der Entleerung  des Behälters 1 zu bestimmen. Der Auslöse  kranz ist von einem Gestell 33 getragen,  das mit einem Bronzering als Führung für  das Tragseil 34 versehen ist. Das Tragseil  34 ist mittels eines Hakens 35 am Aufhänge  organ 19 befestigt.  



  Die     Wirkungsweise    des beschriebenen  fahrbaren Behälters mit selbsttätiger Entlee  rung ist folgende:  Wenn der fahrbare Behälter 1, das heisst  der Karren, gefüllt wird, hängt gewöhnlich  das Aufhängeorgan 19 für sich am Tragseil  34. Vor der Füllung des Karrens wird die       geöffnete    Klappe 10 mittels eines Fusstrittes  auf den Bügel 11 an die     .Klappenöffnung    des  Behälters gedrückt. Der     Handhebel-14    wird  hierauf von der strichpunktiert gezeichneten  Lage in die ausgezeichnete Lage gedrückt,  nachdem der Riegel 16 mit dem Anschlag  hebel 18 von Hand in die     Entriegelungslage     gebracht worden ist.

   Wird der Anschlag  hebel 18 losgelassen, legt er sich von selbst  in die ausgezogen gezeichnete Lage, wo er  durch einen nicht gezeichneten Anschlag ver  bleibt und in dieser Stellung den Riegel 16  mittels der Achse 17 vor den Handhebel 14  verdreht. Die Klappe 10 bleibt so verriegelt,  indem sich die Daumen 13 auf den Klappen  rand legen. Der Karren könnte so auch ohne  Hebezeug, das heisst ohne Aufhängeorgan 19,  mit Vorteil gebraucht werden als     Kippent-          leerer    oder als     Bodenentleerer.    Im ersteren  Fall wird der Behälter 1 mittels der Stoss  stange um die Fahrachse 4 so geschwenkt,  bis der Behälterschnabel den Boden berührt  und damit der Inhalt aus dem Behälter rutscht.  In diesem Fall wird der fahrbare Behälter  als Normalkarren benutzt.

   Soll der Karren      als     Bodenentleerer    ohne Hebezeug benutzt  werden, kann die Bodenentleerung dadurch  ausgelöst     werden,    dass man von Hand den  Anschlaghebel 18 in die strichpunktiert ge  zeichnete Lage bringt. Damit gibt der Rie  gel 16 den Handhebel 14 frei, der in die  strichpunktierte Lage fällt, womit die Dau  men 13 die Klappe 10 ebenfalls frei geben,  und die Klappe in die strichpunktiert gezeich  nete Lage 10' fällt, was die Entleerung des  Kastens bewirkt.  



  Soll der Karren als fahrbarer Behälter  mit selbsttätiger Entleerung für Hebezeuge  verwendet werden, wird das Aufhängeorgan  19, das am Tragseil 34 des Hebezeuges  hängt, lose in die Tragzapfen 20 des Behäl  ters 1 eingehängt. Die Höhe, in der der  Behälter 1 selbsttätig entleeren soll, wird  durch den     Auslösekranz    31 bestimmt, der  am Hebezeug, das Tragseil 34 umschliessend,       aufgehängt    ist. Wenn der Behälter 1 nun  durch das Hebezeug in die Höhe gebracht  worden ist, in der er entleert werden soll,  stösst der Steuernocken an den     Auslösekranz     31, was den Nocken in die punktiert ge  zeichnete Lage verdreht.

   Wenn der Kranz  31 beim weiteren Heben an das Aufhänge  organ 19 stösst, ist der Nocken 25 wieder in  seine Ruhelage gefallen, womit der Nocken  sich nun über dem     Auslösekranz    31 befindet.  In dieser Stellung wird das weitere Heben  des Behälters durch das Hebezeug eingestellt  und der Behälter hängt im beschriebenen  Zustande am Tragseil 34. Mittels eines Kranes  könnte der Behälter 1 nun     verschwenkt    wer  den. Soll die selbsttätige Entleerung aus  gelöst werden, genügt ein kurzes Senken der  hängenden Last, das heisst des Behälters.

    Der     Auslösekranz    31 wirkt wieder, aber im  entgegengesetzten Sinne auf den Steuernocken  25 ein, so dass letzterer sich in die strich  punktiert gezeichnete Lage verdreht, wobei  der Nocken 25 derart auf den Hebel 27 ein  wirkt, dass sich letzterer in die strichpunk  tierte Lage     verschwenkt.    Der Hebel 27 stösst  beim     Verschwenken    auf den Anschlaghebel  18, womit, wie schon beschrieben, die Ver  riegelung gelöst und der Behälter selbsttätig    entleert wird. Der entleerte Behälter kann  nun mit     geöffneter    Klappe 10 ohne weiteres  auf den Boden abgesetzt werden zum Zwecke  einer neuen Verwendung.

   Vor der Wieder  verwendung des Karrens wird das Aufhänge  organ 19 vom Behälter 1 ausgehängt, so dass  das Aufhängeorgan nun frei am Tragseil hängt,  samt Steuerorgan und     Auslöseorgan.    Der  Karren kann nun ohne weiteres zum Füllort  gefahren werden.  



  Der Karren 1 könnte auch mit zwei Klap  pen versehen werden, die unter dem Drucke  des Inhaltes sich öffnen. Z. B. könnte zweck  mässig die in     Fig.    1 dargestellte Behälterwand  6 als Klappe derart ausgebildet werden, dass  sie und die Klappe 10 mit demselben     Ver-          riegelungsorgan    geschlossen gehalten werden.  



  Das Aufhängeorgan 19, welches das Steuer  organ trägt, könnte auch, statt lose wie be  schrieben, fest mit dem Behälter 1 verbun  den sein. Der Haken 19', der Tragzapfen 20,  sowie der Bügel 21 würden dann fortfallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Behälter mit selbsttätiger Entleerung für Hebezeuge, dadurch gekennzeichnet; dass der Behälter als Karren ausgebildet ist und min destens einen Boden- oder Seitenverschluss aufweist, welcher durch ein Verriegelungs- organ geschlossen gehalten wird, wobei ein Steuerorgan mit dem Verriegelungsorgan in Wirkungsverbindung steht und ein beliebig in der Höhe verstellbares Auslöseorgan auf das Steuerorgan einzuwirken bestimmt ist, um seine Betätigung im Sinne der Freigabe des Verriegelungsorganes zu bewirken, zum Zwecke, das Entleeren des Behälters herbei zuführen,
    wenn derselbe die erforderliche Höhe erreicht hat und nachher eine Senkbewegung erfährt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Behälter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Boden- oder Seiten verschluss durch eine oder mehrere, unter dem Drucke des Inhaltes sich öffnende Klappen gebildet wird. z. Behälter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass er mit einem fest ver- bundenen Aufhängeorgan versehen ist, welches das Steuerorgan trägt. 3. Behälter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass er mit einem lose ein gehängten, leicht abnehmbaren Aufhänge organ versehen ist, welches das Steuerorgan trägt. 4.
    Behälter nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das lose am Behälter eingehängte Auf hängeorgan sich im aufgehängten Zustande mit einem Bügel auf den Behälterrand ab stützt, und zwar derart, dass unter dem Ein flusse eines Übergewichtes auf der Verschl uss- seite des Behälters, bezogen auf dessen Aufhängestellen, eine starre Lage des an zwei Stellen aufgehängten Karrens gegen über dem Aufhängeorgan zustande kommt. 5. Behälter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeich net, dass der Bügel des Aufhängeorganes sieh an einen Anschlag des Behälterrandes legt, damit das Aufhängeorgan im einge hängten Zustande bleibt, auch wenn der Zug des Hebezeuges aufgehoben wird. 6.
    Behälter nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Verriegelungsorgan mindestens ein auf einer Achse befestigter und auf den Rand der geschlossenen Klappe drückender Dau men vorgesehen ist, wobei die Achse mit tels eines Handhebels verdrehbar ist, der durch einen Riegel in der Schliessstellung gehalten wird, derart, dass beim Verschie ben des Riegels die Verriegelung wieder aufgehoben wird und die Klappe sich öffnet. 7.
    Behälter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass das Steuerorgan durch einen auf einer am Aufhängeorgan vorge sehenen Achse frei drehbar gelagerten Steuernocken gebildet ist, der das Ver- schwenken eines ebenfalls am Aufhänge organ angebrachten, um eine Achse dreh baren Hebels bis zum Anschlage an den Riegel bewirkt, zum Zwecke, die Verriege lung zu lösen und damit den Behälter zu entleeren. B.
    Behälter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass das Auslöseorgan die Form eines Kranzes hat, gegen welchen ein Teil des Steuernockens trifft, wenn der Behälter die erforderliche Höhe erreicht hat, wobei infolge dieses Zusammentreffens der Steuernocken durch Drehung in eine solche Stellung gebracht wird, dass, wenn der Be hälter hierauf wieder um eine gewisse Höhe gesenkt wird, der genannte Kranz wieder, aber im entgegengesetzten Sinne auf den Steuernocken einwirkt, so dass letzterer ' nun das Verschwenken des Hebels am Auf hängeorgan und dadurch die Entleerung des Behälters. bewirkt. 9.
    Behälter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hebel am Aufhänge organ nach dessen Verschwenken von selbst wieder in die Ausgangsstellung zurückfällt.
CH189003D 1936-05-09 1936-05-09 Fahrbarer Behälter mit selbsttätiger Entleerung für Hebezeuge. CH189003A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1986000606A1 (en) * 1984-07-05 1986-01-30 Sostac A.G. Container and yoke locking mechanism

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1986000606A1 (en) * 1984-07-05 1986-01-30 Sostac A.G. Container and yoke locking mechanism

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