CH189010A - Scheibenwischer-Anlage, insbesondere an einem Fahrzeug. - Google Patents
Scheibenwischer-Anlage, insbesondere an einem Fahrzeug.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B60S1/02—Cleaning windscreens, windows or optical devices
- B60S1/04—Wipers or the like, e.g. scrapers
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Description
Scheibenwischer-Anlage, insbesondere an einem Fahrzeug. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Scheibenwischeranlage, insbesondere an einem Fahrzeug, beider ein Wischerarm parallel zu sich selbst über :die zu wischende Scheibe hin- und herbewegt wird.
Es sind Anlagen dieser Art vorgeschla gen worden, bei denen der Halter des Wi scherarmes :durch eine längs der Scheibe an geordnete, rotierende Spindel hin- und her bewegt wird, die mit zwei gegenläufigen, an den Spindelenden ineinander übergehenden , Steilgewindegängen versehen ist, in welche ein am Halter angebrachter Mitnehmer ein greift. Solche Anlagen sind wegen der ge genseitigen Kreuzungen der beiden Steilge windegänge und wegen der scharfen Krüm mung ihrer Verbindungsbahnen an :den Spin delenden schwer ausführbar und erfordern kostspielige Bearbeitungsverfahren für :die Spindel.
Bei andern Anlagen erfolgt die Bewe gung des Wischerarmes durch eine endlose Kette, die längs der Bahn des Wischerhal ters geführt ist; dieser hängt sich mit Hilfe einer Kupplungsvorrichtung abwechselnd am hin- und am zurücklaufenden Trum der Kette an. Solche Kupplungsvorrichtungen ,sind aber kompliziert und arbeiten nicht zu verlässig.
Gemäss der Erfindung läuft der Halter :des Wischerarmes in einer Führung und wird :durch mindestens eine motorisch betätigte Parallelogrammschere bewegt. Zweckmässig wird die Parallelogrammschere von einem stets im gleichen Drehsinn umlaufenden Or gan mittels mindestens eines Kurventriebes zwangsläufig betätigt. Dabei kann der An trieb der Parallelogrammschere mit Hilfe einer stets im gleichen Sinn drehenden Walze erfolgen, in deren Oberfläche mindestens eine Nut eingeschnitten ist,
durch welche mindestens ein an einem Glied der Paral- lelogrammschere angeordneter Mitnehmer im wesentlichen in der Richtung der Walzen achse hin- und herbewegt wird. Eine gute Ausnützung des verfügbaren Einbauraumes ergibt sich durch die Anordnung der Achse der Antriebswelle mindestens annähernd senkrecht zur Bewegungsrichtung des Wi scherarmes, und durch die Gleichachsigkeit der Antriebswalze des ihr zugeordneten Mo tors und des zwischen ihnen angeordneten Planetengetriebes.
Bei vor dem Sitz des Fahrzeugführers angeordneten Fahrzeug= stirnscheiben erfolgt zweckmässig die Betäti gung des Wischerarmes von demjenigen Ende der Anlage aus, das vom Führersitz entfernt liegt, so dass der infolge der Länge der Parallelogrammschere in ihrer verkürz ten Stellung vom Wischerarm unerreichbare Teil der Scheibe ausserhalb des Blickfeldes des Fahrzeugführers liegt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung dargestellt.
Darin zeigt Fig. 1 teilweise im Schnitt das Antriebsende der Anlage, wobei die Parallelogrammschere sich in ihrer verkürz ten Stellung befindet; Fig. ? stellt das vom Antrieb abgewandte Ende der Anlage mit dem Wischerarm und seinem Halter dar; die Parallelogrammschere ist in ihrer ausgestreckten Stellung gezeich net; Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt in der gebrochenen Ebene, die in Fig. 1 mit A-A bezeichnet ist; Fig. 4 ist ein Vertikalschnitt nach B-B, und Fig. 5 ein solcher nach C-C in Fig. 2; Fig. 6 ist ein Horizontalschnitt nach D-D in Fig. 2,.
In diesen Figuren bezeichnet 1 das Ge häuse für die Antriebseinrichtung; diese be steht aus einem Gleichstromseriemotor 2, der über das Planetengetriebe<B>3</B> mit starker Un tersetzung die Antriebswalze 4 stets im gleichen Drehsinn umlaufen lässt. Der Motor 2, das Getriebe 3 und die Walze 4 sind gleichachsig zueinander angeordnet und bil den ein Aggregat von geringen Aussenabmes sungen. In die Walze 4 sind symmetrisch in bezug auf eine senkrecht zur Walzenachse stehende Ebene 7 zwei schräg zur Walzen aehse umlaufende Nuten 5 und 6 eingefräst. Parallel zur Walzenachse ist :im Gehäuse 1 eine Führungsschiene 8 vorgesehen.
Diese Einrichtung dient zum Hin- und Herbewegen des Wischerhalters 9 in seiner Führung 10 mit Hilfe einer Parallelogrammschere 11 nach Art der sogenannten Nürnberger scheren, deren verlängerte Endglieder 12 und 13 an ihren vordern Enden je zwei Rol len 14 und 15 tragen. Von diesen greifen die beiden Rollen 14 in die Nuten 5 bezw. 6 ein, während .die- Rollen 1 5 in der Schiene 8 lau fen. Die Führung 10 für den Wischerhalter 9 hat einen bis .auf den Längsschlitz 1,6 ge schlossenen rechteckigen Hohlquerschnitt.
Der Längsschlitz 116 ist .auf der der zu wischenden :Scheibe zugewandten Seite der Führung 1-0 angebracht; diese Seite liegt bei Fahrzeugscheibenwischern hinten und ist vordem Zutritt von Staub nach Möglichkeit geschützt.
Der Wischerhalter '9 ist mit Lauf rollen 17 versehen und trägt mittels einer durch den Schlitz 1.6 nach aussen gezogenen Lasche 18 und eines Armes 19 Idas eigent liche, aus einem in einer Blechhülse 20 ge- fassten Gummistreifen \?:1 bestellende Wi- scherorgan, das an der nichtgezeichneten zu wischenden ,Scheibe anliegt.
Die äusseren Gelenke 2,2 der Schere sind mit je einer Rolle ?i3 versehen. Letztere die nen in der verkürzten Stellung :der Schere zu ihrer Führung in 10 und in ihrer äussersten gestreckten Stellung dazu, um das Überein- anderl@aufen und Verklemmen der Gelenke 9,2 zu verhindern.
Um trotzdem einen grossen Nutzhub der Schere zu ermöglichen, sind die Rollen abwechslungsweise auf beiden Seiten der Schere angeordnet, so dass in den Endstel- lungen der letzteren stets eine Rolle auf den Kopf eines Scherengliedes auftrifft, wodurch die Scherengelenke näher zusammenrücken können, als wenn zwei Rollen aufeinander treffen würden.
Der Motor ?: läuft mit hoher Drehzahl: das Getriebe 3 ist so bemessen, dass die Walze sich mit ein bis zwei Umdrehungen pro Minute dreht. Infolge ihres Verlaufes schräg zur Walzenachse schieben die Nuten 5 und 6 die Enden der Scherenglieder 12 und 13 während der Drehung der Walze in der durch die Schiene 8 gegebenen Bahn auf und ab. Diese Bewegung wird durch die Schere 11 auf den Wiseherhalter 9 übertra gen, so dass dieser das Wischerorgan 21 über die zu wischende Scheibe hin- und herführt. Der Erfindungsgegenstand kann auch in an derer als in der dargestellten Weise ausge führt sein.
So könnten beispielsweise die Scherenendglieder 12 und 13 abgekröpft und nach gegenüberliegenden Seiten der Walze .t geführt sein. Es wäre dann statt der beiden Nuten 5 und 6 eine einzige er forderlich, dagegen zwei achsparallele Schie nen B.
Nach einer andern Variante könnte die Achse der Walze 4 parallel zur Führung 10 stehen und wiederum mit einer einzigen Steuernute versehen sein, in welche eine am Gelenk 2-1 der Schere angebrachte Rolle nach Art der Rolle 1-1 .eingreift. Dieses Ge lenk müsste dann mittels einer zweiten Rolle analog der Rolle 15 in einer parallel zur Führung 1(1 stehenden Schiene laufen, und ein zweites Mittelgelenk 25 der Schere müsste im Gehäuse festgehalten sein.
Das Ein- und Ausschalten des Scheibenwischers erfolgt durch einen nicht gezeichneten Schalter, der die Stromzufuhr zum Motor 2 beherrscht; dieser kann auf dem Schaltbrett, dem Steuer rad, oder sonstwo in nächster Nähe des Fahr zeugführers angebracht sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Scheibenwischeranlage, insbesondere an einem Fahrzeug, bei -der ein Wischerarm parallel zu sich selbst über die zu wischende Scheibe hin- und herbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter des Wischer armes in einer Führung läuft und durch mindestens eine motorisch betätigte Paral lelogrammschere bewegt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Scheibenwischeranlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Parallelogrammschere von einem stets im gleichen Drehsinn umlaufenden Organ mittels mindestens eines Kurventriebes zwangsläufig betätigt wird. 2.Scheibenwischeranlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Antrieb der Paral- lelogrammschlere mit Hilfe einer stets im gleichen Sinn drehenden Walze erfolgt, in deren Oberfläche mindestens eine Nut eingeschnitten ist, durch welche minde stens ein an einem Glied der Parallelo grammschere angeordneter Mitnehmer im wesentlichen in der Richtung der Wal zenachse hin- und herbewegt wird. 3. Scheibenwischeranlage nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Achse der Antriebswalze mindestens annähernd senkrecht zur Bewegungsrichtung des Wischerarmes steht. 4.Scheibenwischeranlage nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Antriebs walze von einem gleichachsig zu ihr an- eordneten Motor über ein ebenfalls g<B>o</B> gleichachsig angeordnetes Planetengetriebe angetrieben wird.<B> < </B> inget 5. Schesbenwischeranlage nach Patentan spruch an einer vor dem. Sitz des Fahr zeugführers angeordneten Fahrzeugstirn scheibe, dadurch gekennzeichnet, dass .die Betätigung des Wischerarmes von dem jenigen Ende der Anlage aus erfolgt, das vom Führersitz entfernt liegt.
Applications Claiming Priority (1)
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ID=4436004
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|---|---|---|---|
| CH189010D CH189010A (de) | 1936-03-24 | 1936-03-24 | Scheibenwischer-Anlage, insbesondere an einem Fahrzeug. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH189010A (de) |
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1936
- 1936-03-24 CH CH189010D patent/CH189010A/de unknown
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