CH189010A - Scheibenwischer-Anlage, insbesondere an einem Fahrzeug. - Google Patents

Scheibenwischer-Anlage, insbesondere an einem Fahrzeug.

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CH189010A
CH189010A CH189010DA CH189010A CH 189010 A CH189010 A CH 189010A CH 189010D A CH189010D A CH 189010DA CH 189010 A CH189010 A CH 189010A
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CH
Switzerland
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roller
wiper system
windshield wiper
scissors
windshield
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Inventor
A-G Scintilla
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Scintilla Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/04Wipers or the like, e.g. scrapers
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    • B60S1/32Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by constructional features of wiper blade arms or blades
    • B60S1/34Wiper arms; Mountings therefor
    • B60S1/3402Wiper arms; Mountings therefor with means for obtaining particular wiping patterns
    • B60S1/3404Wiper arms; Mountings therefor with means for obtaining particular wiping patterns the wiper blades being moved substantially parallel with themselves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


  Scheibenwischer-Anlage, insbesondere an einem Fahrzeug.    Gegenstand der     vorliegenden        Erfindung     ist eine Scheibenwischeranlage, insbesondere  an einem Fahrzeug, beider ein Wischerarm  parallel zu sich selbst über :die zu wischende  Scheibe hin- und herbewegt wird.  



  Es sind Anlagen dieser Art vorgeschla  gen worden, bei denen der Halter des Wi  scherarmes :durch eine längs der Scheibe an  geordnete, rotierende Spindel hin- und her  bewegt wird, die     mit    zwei gegenläufigen, an  den Spindelenden ineinander übergehenden ,  Steilgewindegängen versehen ist, in welche  ein am Halter angebrachter Mitnehmer ein  greift. Solche Anlagen sind wegen der ge  genseitigen Kreuzungen der beiden Steilge  windegänge und wegen der scharfen Krüm  mung ihrer Verbindungsbahnen an :den Spin  delenden schwer ausführbar und erfordern  kostspielige     Bearbeitungsverfahren    für :die  Spindel.  



       Bei    andern Anlagen erfolgt die Bewe  gung des Wischerarmes durch eine endlose  Kette, die längs der Bahn des Wischerhal  ters geführt ist; dieser hängt sich mit Hilfe    einer     Kupplungsvorrichtung        abwechselnd    am  hin- und am zurücklaufenden Trum der       Kette    an. Solche Kupplungsvorrichtungen       ,sind    aber kompliziert und arbeiten nicht zu  verlässig.  



  Gemäss der Erfindung läuft der Halter  :des Wischerarmes in einer Führung und wird       :durch    mindestens eine motorisch     betätigte     Parallelogrammschere bewegt. Zweckmässig  wird die Parallelogrammschere von einem       stets    im gleichen Drehsinn     umlaufenden    Or  gan mittels     mindestens    eines     Kurventriebes     zwangsläufig     betätigt.    Dabei kann der An  trieb der Parallelogrammschere mit Hilfe  einer     stets    im gleichen Sinn drehenden Walze  erfolgen, in deren Oberfläche     mindestens     eine Nut     eingeschnitten    ist,

   durch welche  mindestens ein an einem Glied der     Paral-          lelogrammschere    angeordneter     Mitnehmer    im  wesentlichen in der Richtung der Walzen  achse hin- und herbewegt wird. Eine gute  Ausnützung des verfügbaren     Einbauraumes     ergibt sich durch die Anordnung der Achse  der Antriebswelle mindestens annähernd      senkrecht zur Bewegungsrichtung des Wi  scherarmes, und durch die Gleichachsigkeit  der Antriebswalze des ihr     zugeordneten    Mo  tors und des zwischen ihnen angeordneten  Planetengetriebes.

   Bei vor dem Sitz des  Fahrzeugführers angeordneten Fahrzeug=  stirnscheiben erfolgt zweckmässig die Betäti  gung des Wischerarmes von demjenigen  Ende der Anlage aus, das vom Führersitz  entfernt liegt, so dass der infolge der Länge  der Parallelogrammschere in ihrer verkürz  ten Stellung vom Wischerarm unerreichbare  Teil der Scheibe ausserhalb des Blickfeldes  des Fahrzeugführers liegt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt.  



  Darin zeigt Fig. 1 teilweise im Schnitt  das Antriebsende der Anlage, wobei die  Parallelogrammschere sich in ihrer verkürz  ten Stellung befindet;  Fig. ? stellt das vom Antrieb abgewandte  Ende der Anlage mit dem Wischerarm und  seinem Halter dar; die Parallelogrammschere  ist in ihrer ausgestreckten Stellung gezeich  net;  Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt in der  gebrochenen Ebene, die in Fig. 1 mit A-A  bezeichnet ist;  Fig. 4 ist ein Vertikalschnitt nach B-B,  und Fig. 5 ein solcher nach C-C in Fig. 2;  Fig. 6 ist ein Horizontalschnitt nach  D-D in Fig. 2,.  



  In diesen Figuren bezeichnet 1 das Ge  häuse für die Antriebseinrichtung; diese be  steht aus einem Gleichstromseriemotor 2, der  über das Planetengetriebe<B>3</B> mit starker Un  tersetzung die Antriebswalze 4 stets im  gleichen Drehsinn umlaufen lässt. Der Motor  2, das Getriebe 3 und die Walze 4 sind  gleichachsig     zueinander    angeordnet und bil  den ein Aggregat von geringen Aussenabmes  sungen. In die Walze 4 sind     symmetrisch    in  bezug auf eine senkrecht zur Walzenachse       stehende    Ebene 7 zwei schräg zur Walzen  aehse umlaufende     Nuten    5 und 6 eingefräst.  Parallel zur Walzenachse ist :im Gehäuse 1  eine     Führungsschiene    8 vorgesehen.

   Diese  Einrichtung dient     zum    Hin- und Herbewegen    des Wischerhalters 9 in seiner Führung 10  mit Hilfe einer Parallelogrammschere 11  nach Art der sogenannten Nürnberger  scheren, deren     verlängerte    Endglieder 12  und 13 an ihren     vordern    Enden je zwei Rol  len 14 und 15 tragen. Von diesen greifen die  beiden Rollen 14 in die Nuten 5 bezw. 6 ein,  während .die- Rollen 1 5 in der Schiene 8 lau  fen. Die Führung 10 für den Wischerhalter 9  hat einen bis .auf den     Längsschlitz    1,6 ge  schlossenen rechteckigen Hohlquerschnitt.

    Der Längsschlitz 116     ist    .auf der der zu  wischenden :Scheibe zugewandten Seite der  Führung 1-0 angebracht; diese     Seite    liegt bei  Fahrzeugscheibenwischern hinten und ist  vordem Zutritt von Staub nach Möglichkeit  geschützt.

   Der Wischerhalter '9 ist mit Lauf  rollen 17 versehen und trägt mittels einer  durch den Schlitz 1.6 nach aussen gezogenen  Lasche 18 und eines Armes 19     Idas    eigent  liche, aus einem in einer Blechhülse 20     ge-          fassten        Gummistreifen        \?:1        bestellende        Wi-          scherorgan,    das an der     nichtgezeichneten    zu  wischenden     ,Scheibe        anliegt.     



  Die äusseren Gelenke     2,2    der Schere sind  mit je einer Rolle     ?i3    versehen. Letztere die  nen in der verkürzten     Stellung    :der Schere zu  ihrer     Führung    in 10 und in ihrer äussersten  gestreckten     Stellung    dazu,     um    das     Überein-          anderl@aufen    und Verklemmen der Gelenke       9,2    zu verhindern.  



  Um trotzdem einen grossen Nutzhub der  Schere zu ermöglichen, sind die Rollen       abwechslungsweise    auf beiden Seiten der  Schere angeordnet, so dass in den     Endstel-          lungen    der letzteren stets eine Rolle auf den  Kopf eines Scherengliedes auftrifft, wodurch  die Scherengelenke näher zusammenrücken  können, als wenn zwei Rollen aufeinander  treffen würden.  



  Der Motor     ?:    läuft mit hoher Drehzahl:  das Getriebe 3 ist so bemessen, dass die  Walze sich mit ein bis zwei Umdrehungen  pro Minute dreht. Infolge ihres     Verlaufes     schräg zur Walzenachse schieben die Nuten  5 und 6 die Enden der Scherenglieder 12  und 13     während    der Drehung der Walze in  der durch die Schiene 8 gegebenen Bahn auf      und ab. Diese Bewegung wird durch die  Schere 11 auf den Wiseherhalter 9 übertra  gen, so dass dieser das Wischerorgan 21 über  die zu wischende Scheibe hin- und herführt.  Der     Erfindungsgegenstand    kann auch in an  derer als in der dargestellten Weise ausge  führt sein.

   So könnten beispielsweise die  Scherenendglieder 12 und 13 abgekröpft  und nach     gegenüberliegenden    Seiten der  Walze     .t    geführt     sein.    Es wäre dann statt  der beiden Nuten 5 und 6 eine einzige er  forderlich, dagegen zwei achsparallele Schie  nen B.  



  Nach einer andern Variante könnte die  Achse der Walze 4 parallel zur Führung 10  stehen und wiederum mit einer einzigen       Steuernute    versehen sein, in welche eine am  Gelenk     2-1    der Schere angebrachte Rolle  nach Art der Rolle 1-1     .eingreift.    Dieses Ge  lenk müsste dann mittels einer zweiten Rolle  analog der Rolle 15 in einer parallel zur  Führung 1(1 stehenden Schiene laufen, und  ein zweites Mittelgelenk 25 der Schere müsste  im Gehäuse festgehalten sein.

   Das Ein- und  Ausschalten des Scheibenwischers erfolgt  durch einen nicht     gezeichneten    Schalter, der  die Stromzufuhr zum Motor 2     beherrscht;     dieser kann auf dem Schaltbrett, dem Steuer  rad, oder sonstwo in     nächster    Nähe des Fahr  zeugführers angebracht sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Scheibenwischeranlage, insbesondere an einem Fahrzeug, bei -der ein Wischerarm parallel zu sich selbst über die zu wischende Scheibe hin- und herbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter des Wischer armes in einer Führung läuft und durch mindestens eine motorisch betätigte Paral lelogrammschere bewegt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Scheibenwischeranlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Parallelogrammschere von einem stets im gleichen Drehsinn umlaufenden Organ mittels mindestens eines Kurventriebes zwangsläufig betätigt wird. 2.
    Scheibenwischeranlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Antrieb der Paral- lelogrammschlere mit Hilfe einer stets im gleichen Sinn drehenden Walze erfolgt, in deren Oberfläche mindestens eine Nut eingeschnitten ist, durch welche minde stens ein an einem Glied der Parallelo grammschere angeordneter Mitnehmer im wesentlichen in der Richtung der Wal zenachse hin- und herbewegt wird. 3. Scheibenwischeranlage nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Achse der Antriebswalze mindestens annähernd senkrecht zur Bewegungsrichtung des Wischerarmes steht. 4.
    Scheibenwischeranlage nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Antriebs walze von einem gleichachsig zu ihr an- eordneten Motor über ein ebenfalls g<B>o</B> gleichachsig angeordnetes Planetengetriebe angetrieben wird.
    <B> < </B> inget 5. Schesbenwischeranlage nach Patentan spruch an einer vor dem. Sitz des Fahr zeugführers angeordneten Fahrzeugstirn scheibe, dadurch gekennzeichnet, dass .die Betätigung des Wischerarmes von dem jenigen Ende der Anlage aus erfolgt, das vom Führersitz entfernt liegt.
CH189010D 1936-03-24 1936-03-24 Scheibenwischer-Anlage, insbesondere an einem Fahrzeug. CH189010A (de)

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