CH189015A - Einrichtung zur Lenkung von Fahrzeugen durch verschieden schnelle Bewegung der Antriebslaufmittel auf beiden Fahrzeugseiten, insbesondere für Raupenantrieb. - Google Patents

Einrichtung zur Lenkung von Fahrzeugen durch verschieden schnelle Bewegung der Antriebslaufmittel auf beiden Fahrzeugseiten, insbesondere für Raupenantrieb.

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CH189015A
CH189015A CH189015DA CH189015A CH 189015 A CH189015 A CH 189015A CH 189015D A CH189015D A CH 189015DA CH 189015 A CH189015 A CH 189015A
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CH
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Automobil-Und Wagg Tatra-Werke
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Tatra Werke Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D11/00Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like
    • B62D11/02Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides
    • B62D11/06Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source
    • B62D11/10Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using gearings with differential power outputs on opposite sides, e.g. twin-differential or epicyclic gears

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Einrichtung zur Lenkung von Fahrzeugen durch verschieden schnelle Bewegung der  Antriebslaufmittel auf beiden Fahrzeugseiten, insbesondere für Raupenantrieb.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung zur Lenkung von Fahrzeugen durch       verschieden    schnelle Bewegung der Antriebs  laufmittel auf beiden Fahrzeugseiten, ins  besondere für Raupenantrieb.  



  Die bisherige Art der Lenkung von Rau  penfahrzeugen, die darin besteht, dass eine  der Raupen gebremst wird, hat den Nachteil,  dass die Lenkbewegungen des Fahrzeuges  sehr heftig und ruckartig erfolgen und da  durch für die     Fahrzeuginsassen    unangenehm  sind. Auch müssen die im Fahrzeuge unter  gebrachten Gegenstände sehr     gut    befestigt  sein, damit sie durch die plötzlichen Rich  tungsänderungen keinen Schaden erleiden.  Schliesslich werden bei dieser Lenkungsart  die Strassen stark beansprucht und insbeson  dere     in,Strassenkrümmungen    schnell zerstört.  



  Gemäss der Erfindung werden die ange  gebenen Mängel dadurch beseitigt, dass für  die Antriebslaufmittel jeder Fahrzeugseite  ein Geschwindigkeitswechselgetriebe ange-    ordnet ist. Besonders     zweckmässig    ist die  Verwendung von Getrieben, insbesondere  Planetengetrieben, deren Stufen durch Brem  sen eines Teils geschaltet werden; hierbei er  folgt eine allmähliche Einschaltung und es  können den Antriebslaufmitteln durch teil  weises Abbremsen noch Zwischengeschwin  digkeiten erteilt     werden    entsprechend der  jenigen Geschwindigkeit, .die die betreffen  den Laufmittel beim Durchfahren einer be  stimmten Kurve     haben    ollen.  



  Neben diesen Getrieben können für die       Antriebslaufmittel    jeder Fahrzeugseite noch  Bremsen vorgesehen sein, um das Wenden  auf der Stelle zu ermöglichen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel     einer        Lenkeinrichtung        gemäss    der  Erfindung schematisch im Grundriss veran  schaulicht.  



  Von einem     Hauptschaltgetriebe    1 werden  über ein Ausgleichsgetriebe 2 die     Querwel-          len    3 und 4 angetrieben. Diese     Querwellen         treiben jedoch die Gleisketten 5 und 6 bezw.  deren Antriebsräder 7 und 8 nicht direkt an,  sondern unter Vermittlung zweistufiger  Planetengetriebe 9 und 10. Die Stufen des  Planetengetriebes werden nacheinander durch  Betätigung der Bremsen 1,1 oder 19 einge  schaltet. Zum vollständigen Festhalten der  einen Kette zwecks Wendens des Fahrzeuges  auf der Stelle dienen die üblichen Bremsen  13. Die Getriebe können auch einen Rück  wärtsgang aufweisen, so dass zwecks beson  ders schnellen Wendens eine Kette in der  einen Richtung und die andere Kette in der  andern Richtung angetrieben werden kann.  



  Zur wirksamen Anwendung verschiedener  Geschwindigkeitsstufen für die Gleisketten  an den verschiedenen Fahrzeugseiten ist das       Ausgleichsgetriebe    zweckmässig mit einer       Sperrvorrichtung    versehen.  



  Die Betätigung der Bremsen 11, 12 und  13 kann durch Zugstangen, hydraulisch oder  auf andere Weise erfolgen. Wird auf einer  Seite eine kleinere Geschwindigkeit als auf  der andern Seite eingeschaltet, so erzielt man  dadurch eine     Lenkung    des Fahrzeuges ent  sprechend einer Krümmung, deren Radius  der Geschwindigkeitsdifferenz der Raupen  ketten umgekehrt proportional ist. Dank der  verschiedenen Geschwindigkeitsstufen erhält  das Fahrzeug die Möglichkeit, verschiedene  Krümmungen zu     befahren    und ausserdem  wird es durch ein mehr oder minder festes  Anziehen der Bremsen auch für das Durch  fahren anderer als dieser ausgezeichneten  Krümmungen in viel höherem Masse als bei  Verwendung der bisher üblichen Bremsen  verwendbar.

   Da Planetengetriebe hinsichtlich  der Ausmasse keine besonderen Ansprüche  stellen, bereitet ihre Verwendung keine    Schwierigkeit. Auch erhöht sich der Preis im  Verhältnis zu den erzielten Vorteilen nicht in  unzulässiger Weise.  



  Es sind naturgemäss zahlreiche Abände  rungen der beschriebenen Einrichtung mög  lich. So können insbesondere die als beson  ders vorteilhaft anzusehenden Planeten  getriebe auch durch andere Getriebe ersetzt  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Lenkung von Fahr zeugen durch verschieden schnelle Bewegung der Antriebslaufmittel auf beiden Fahrzeug seiten, insbesondere für Raupenantrieb, da durch gekennzeichnet, dass den Antriebslauf mitteln auf jeder Fahrzeugseite ein Ge- schwindigkeitswechselgetriebe vorgeschaltet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Getriebe solche sind, bei welchen deren Stufen durch Abbremsung geschaltet werden. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ausser den ge nannten Getrieben den Antriebslaufmit teln jeder Fahrzeugseite noch eine Bremse zugeordnet ist, um das Fahrzeug auf der Stelle werden zu können. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, bei welcher die Antriebslaufmittel auf beiden Fahrzeugseiten unter Zwischenfügung eines Ausgleichsgetriebes an eine gemein same Antriebsquelle angesehlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Aus gleichsgetriebe eine Sperrvorrichtung auf weist.
CH189015D 1936-06-02 1936-06-02 Einrichtung zur Lenkung von Fahrzeugen durch verschieden schnelle Bewegung der Antriebslaufmittel auf beiden Fahrzeugseiten, insbesondere für Raupenantrieb. CH189015A (de)

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