CH189128A - Schichtelloser Handschuh. - Google Patents

Schichtelloser Handschuh.

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CH189128A
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Schattauer Franz
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Schattauer Franz
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      Schichtelloser    Handschuh.    Man hat bereits vorgeschlagen,     schichtel-          lose    Handschuhe aus einem Werkstück her  zustellen, das in Form und Grösse im We  sen der Abwicklung einer     Hand        entspricht     und aus zwei zusammenhängenden, an  nähernd symmetrischen und aufeinander  zuklappenden Teilen besteht, von welcher  der dem Handschuhrücken entsprechende  Teil (Rückenteil) die den     Fingern.    zugeord  neten Lappen in grösserer Breite als der an  dere, dem Handteller entsprechende Teil       (Tellerteil)    aufweist, und zwar in solch grö  sserer Breite,

       dass    diese Lappen zusammen  mit den korrespondierenden Lappen des  Tellerteils die Finger zur Gänze zu um  hüllen vermögen. Bei dieser Ausführung ist  ein glattes Anschmiegen des Handschuhes  an die Handformation, insbesondere bei den  Fingerwurzeln und Fingerspalten,     sohin    eine  gute     Passform        begreiflicherweise    ausge  schlossen, desgleichen ist die Haltbarkeit  eine     mangelhafte,    weil die Teile des Hand  schuhes bei den Wurzeln der Finger bei Be-         wegung    (Spreizen) derselben ungünstig be  ansprucht werden.  



  Diese Mängel werden durch die Erfin  dung     beseitigt,    welche einen     schichtellosen     Handschuh zum Gegenstand hat, dessen  Daumen, wie üblich, aus einem separaten  Werkstück geschnitten und in den Hand  schuh eingesetzt ist und dessen äussere Fin  ger (Zeigefinger, kleiner Finger) aus dem  Fehlen von     @Schichteln    entsprechend breiter  geschnittenen,     schichtellose    zusammengefüg  ten Teilen eines auch den Rücken- und den  Tellerteil des     Handschuhes,        sowie    die Unter  teile für die verbliebenen Finger (Ring  finger und     Mittelfinger)    liefernden Haupt  w     erkstückes    bestehen,

   während die Oberteile  der letztgenannten Finger aus     gesonderten,     in einem Ausschnitt .des     Werkstückrücken-          teils    eingenähten und mit -den zugehörigen       Unterteilen        schichtellos        verbundenen    Hilfs  werkstücken bestehen.  



  Diese     Hilfswerkstücke    können in der für  das gute Anpassen an die Hand bei .den           Pingerwurzeln    notwendigen     Umrissgestalt    zu  geschnitten werden, also die als Beuge be  zeichnete kurvenartige Linienführung über  einen Teil ihrer     Umrissform    enthalten. Glei  ches ist auch für die vorerwähnten, breiter  geschnittenen Lappen .des Hauptwerkstückes  der Fall, da sich ihr Rand in jenen des vor  genannten Ausschnittes am Handrücken  fortsetzt und ihm daher die notwendige  Kontur     gegeben    werden kann.  



  Die Verbindung der aus den Hilfswerk  stücken bestehenden Oberteile untereinander  und mit den     Ausschnittsrändern    erfolgt  zweckmässig     mittels    Ziernähten, welche als  dann den üblichen Schmuck des Hand  schuhrückens ergeben. Die Verbindung, der  Oberteile mit den zugehörigen Lappen des  Hauptwerkstückes, sowie die Vereinigung  der restlichen Lappen desselben erfolgt  zweckmässig durch eine ununterbrochene, an  der Spitze des Zeigefingers beginnende und  am     Stulpteil-Aussenrand    des Handschuhes  endigende,     mäanderförmige    Naht an der       Handschuhinnenflä,che.     



  Der erfindungsgemässe Handschuh ver  einigt mit allen Vorzügen     schichtelloser     Handschuhe eine bisher     unerreichbare    vor  zügliche     Passform,    Dauerhaftigkeit und zeit  sparende Herstellung.  



  In der Zeichnung ist in     r'ig.    1 eine bei  spielsweise Ausführungsform des Haupt  werkstückes im     aufgeklappten    Zustande für  die Herstellung eines     erfindungsgemässen     Handschuhes dargestellt, während die     Fig.    2,  3 und 4 .die Gestalt der Hilfswerkstücke für  den Daumen, den Mittel- und Ringfinger  zeigen.  



  Das Hauptwerkstück kann man sich  durch eine     Faltlinie        a.-b    in zwei Teilen ge  teilt vorstellen. Der .rechts von     dieser    Linie  liegende, mit     Tellerteil    A bezeichnete Teil  entspricht der     Handschuhinnenfläche    und  weist die durch     Einschnitte        erzeugten    Lap  pen c, d, e, f für .die vier Finger einer Hand,  sowie einen     Ausschnitt    g auf, in welchen  später der     Daumen    eingesetzt     wird.    Der       links    von .der     Faltlinie    a -b liegende,

   mit  Rückenteil     .I3    bezeichnete Teil ergibt den         $andschuhrücken    und weist anschliessend an  den Lappen feinen Lappen     h    von so grosser  Breite auf, dass er zusammen mit dem Lap  pen f den Zeigefinger vollständig zu um  hüllen vermag. Der Aussenrand dieses Lap  pens h setzt sich unter Zwischenschaltung  eines kurvenförmigen     Übergangsstückes    i in  den Begrenzungsrand     k    eines Ausschnittes     l     fort, der anderseits vom Rand     in,    einem  kurvenförmigen Übergangsstück n und dem  Rand o eines breiten Lappens p begrenzt ist.

    Dieser Lappen p, dessen Aussenrand beim  Zusammenklappen des Werkstückes mit dem  Aussenrand des Lappens c zur Koinzidenz  kommt, ist derart breit     geschnitten,    dass er  zusammen mit dem Lappen c den kleinen  Finger vollständig umhüllt. Die Ränder der  dem Ring- und Mittelfinger entsprechenden  Lappen     d,    e werden mit den Rändern des  breiten Teils der     Hilfswerkstücke    q,     r    ver  einigt, welche die Oberteile dieser Finger bil  den. Die Breite dieser Hilfswerkstücke ist in  einem Teil derselben     derart    gewählt,     da.ss    sie  zusammen mit den Lappen d, e die gänz  liche     Umhüllung    .der genannten Finger der  Handergeben.

   Die     Ränder:der    verjüngend zu  laufenden     Ansätze    t und     u.    .der Hilfswerk  stücke werden miteinander     bezw.    mit den       Rändern   <I>i,</I>     k,        na,        n   <I>des</I> Ausschnittes<I>l</I> ver  näht, worauf nach Einsetzen des     Daumes    der  Handschuh fertiggestellt ist. Diese Nähte  werden zweckmässig als Ziernähte ausge  führt, wogegen die Vereinigung an den Rän  dern der Lappen in üblicher Weise durch  einfache Nähte erfolgt.  



  Wie ersichtlich, sind in den Werkstücken  bei jedem Spalt der vier Finger die für die  gute     Passform    und Haltbarkeit erforderlichen  Beugen vorhanden, welche von den Über  gangsstücken     i.        st.    des Hauptwerkstückes       bezw.    von den Übergangsstücken s,     v    und w,  x der beiden Hilfswerkstücke gebildet sind.  



  Die Basis des Ausschnittes     l    wird aus  Gründen     einer    günstigen     Beanspruchung    der  Naht zweckmässig     W-förmig    ausgebildet und  dementsprechend auch der Endteil der An  sätze<I>t.,</I>     i4    abgeschrägt.      In der Zeichnung sind die im     fertigen          Zustande        übereinanderliegenden    und mitein  ander durch Nähte verbundenen Ränder mit  den Ziffern 1 und Ja, 2 und 2a     etc.    bezeich  net.

   Wie ersichtlich, beginnt die Naht, wel  che die Fingerlappen verbindet, an der  Spitze des Zeigefingers, um sich entlang der  Kontur dieser Lappen     mäanderförmig    fort  zusetzen und am Aussenrand des kleinen  Fingers zum     @Stulpteil    des Handschuhes zu  verlaufen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schichtelloser Handschuh, dadurch ge kennzeichnet, dass seine äussern Finger (Zeigefinger und kleiner Finger) aus ent sprechend dem Fehlen von .Schichteln breiter geschnittenen, schichtellos zusammengefüg ten Teilen eines auch den Rücken- und den Tellerteil des Handschuhes, sowie die Unter teile für die verbliebenen Finger (Mittelfin ger, Ringfinger) liefernden Hauptwerk stückes bestehen, während die Oberteile der letzt genannten Finger aus gesonderten,
    in einem Ausschnitt des Werkstückrückenteils eingenähten und mit den zugehörigen Unter teilen schichtellos verbundenen Hilfswerk stücken bestehen und der Daumen aus einem separaten Werkstück geschnitten und in den Handschuh eingesetzt ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Schichtelloser Handschuh nach .dem Pa tentanspruch, mit einem Hauptwerkstück. das in Form und Grösse nach der Abwick lung einer Hand mit vier Fingern ge- schnitten ist und aus einem umzuklappen- den Rückenteil (B) und einem Tellerteil (A) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die dem kleinen Finger und dem Zeige= finger zugeordneten Lappen<I>(p, h)</I> des Rückenteils<B>(</B>8) in solch grösserer Breite als die zugehörigen Lappen (o, f) des Tellerteils (A) geschnitten sind,
    dass sie zusammen mit letzteren diese Finger gänzlich umhüllen, während die Lappen (d, e) für die dazwischenliegenden Finger nur im Tellerteil (A) vorhanden sind, im Rückenteil (B) aber fehlen, in welch letz terem anschliessend an die ersterwähnten Lappen<I>(p, h)</I> ein Ausschnitt (l) für die Einbringung von gesonderten Werkstük- ken (r, <I>q)</I> für die Herstellung dieser Fin ger vorgesehen ist.
    2. Schichtelloser Handschuh, nach dem Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ,dass die Ränder der Lappen<I>(p, h)</I> sieh unter ,Zwischenschaltung von die Beugen in Fingerspitzen ergebenden Übergangs stückes (n, <I>f)</I> in die Begrenzungsränder <I>(k,</I> m) des Ausschnittes (l) fortsetzen. 3.
    Schichtelloser Handschuh nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ränder der lappenförmigen, breiten Teile<I>(r, q)</I> der Hilfswerkstücke unter Zwischenschaltung von kurvenför <U>mi</U>gen Übergangsstücken (v, <I>s, w, x)</I> in die Begrenzungen verjüngt zulaufender Ansätze (t, u) fortsetzen.
CH189128D 1935-03-05 1936-03-04 Schichtelloser Handschuh. CH189128A (de)

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