CH189157A - Umschlag für Briefe, Papiere und Dokumente, der mit zwei dem Verschliessen dienenden Klebstoffbelägen für Selbstklebung versehen ist. - Google Patents

Umschlag für Briefe, Papiere und Dokumente, der mit zwei dem Verschliessen dienenden Klebstoffbelägen für Selbstklebung versehen ist.

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CH189157A
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Laes Clement
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Laes Clement
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  Umschlag für Briefe, Papiere und Dokumente, der mit zwei dem Verschliessen  dienenden     Klebstoffbelägen    für     Selbstklebung    versehen ist.    Die Erfindung bezieht sich auf einen  Umschlag, z. B. aus Papier oder Leinwand,  wie solche vor allem für den Postversand von  Briefen,     Papieren    und Dokumenten in den  Handel gebracht werden.  



  Für das Verschliessen solcher Umschläge  dient als meist bekanntes Mittel eine Klappe,  die sogenannte     Verschlussklappe,    die mit  einem rasch trocknenden Klebstoff überzogen  ist und zuletzt in einer bestimmten Falzlinie  auf den Rückenteil des Umschlages umgelegt  wird. Der demgemäss in trockenem Zustand  auf der     Verschlussklappe    befindliche Kleb  stoff muss vor der Benützung des Umschla  ges mit etwas Wasser angefeuchtet werden.  



  Es ist anderseits bekannt, an Stelle des       erwähnten,    gewöhnlichen     Klebstoffes    einen  solchen für die sogenannte     Selbstklebung    zu  verwenden, der das Verschliessen ohne vor  herige Anfeuchtung durch einfaches Auf  legen und leichtes Anpressen der Verschluss  klappe ermöglicht.    Die Erfindung bezieht sich auf diesen  letzteren Fall, und zwar auf einen solchen  Umschlag, bei dem zur     Erreichung    einer  guten     glebung    die zwei Flächen, die zum  Zwecke des     Verschliessens    miteinander in Be  rührung gebracht werden, beide zuvor mit  dem Klebstoff für     Selbstklebung    überzogen  sind.  



  Naturgemäss ist es hierbei     notwendig,     während der Herstellung, des Versandes und  der Lagerung der Umschläge zu vermeiden,  dass die beiden derart mit dem Klebstoff für       Selbstklebung    versehenen Flächen miteinan  der in Berührung kommen. Ebenso ist es  auch erforderlich, die Berührung dieser bei  den Flächen im Augenblick der Benützung  des Umschlages nach Belieben     herbeiführen     zu können.  



  Es wurde unter anderem vorgeschlagen,  für die     Lagerung    der Umschläge im     obern     Teil ihres Körpers eine parallel zum eigent  lichen     Verschlussklappenfalz    verlaufende,      zweite Falzlinie vorzusehen, so dass beim  Falzen des Umschlages nach dieser zweiten  Falzlinie der     Klebstoffbelag    der geöffneten       Verschlussklappe    tiefer als derjenige des Um  schlagrückens zu liegen kommt, während  beim Umlegen der     Verschlussklappe    nach  deren eigentlichen Falz sich beide Klebstoff  beläge decken.

   Dies hat jedoch einerseits den  Nachteil, dass bei Gebrauch des Umschlages,  wenn er ordnungsmässig zugeklebt ist, der  zweite Falz auf der die Anschrift aufneh  menden Vorderseite des Umschlages sichtbar  ist und dessen Aussehen wesentlich beein  trächtigt. Anderseits erschwert dieser zweite  Falz infolge der dadurch verursachten     Knik-          kung    des     Umschlagkörpers    das Einbringen  der Einlage.  



  Der Umschlag gemäss der vorliegenden  Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass  seine     Verschlussklappe    zwei Falzlinien auf  weist, die sich ebenfalls dadurch voneinander  unterscheiden, dass deren eine für die Lage  rung der Umschläge bestimmt ist und so  liegt, dass, wenn die     Verschlussklappe    nach  ihr umgelegt wird, deren     Klebstoffbelag    den  jenigen des Umschlagrückens nicht berührt,  während die zweite Falzlinie den dem Ver  schliessen des Umschlages nach dessen vor  heriger Füllung dienenden,

   eigentlichen     Ver-          schlussklappenfalz    bildet und die Klebstoff  beläge der     Verschlussklappe    und des Um  schlagrückens aufeinander zu liegen     kommen,     wenn die     Verschlussklappe    nach ihr umgelegt  wird. Da hierbei die zweite Falzlinie nicht  im Taschenteil, sondern innerhalb der     Ver-          schlussklappe    liegt, ist sie bei geschlossenem  Umschlag auf dessen Vorderseite nicht sicht  bar, und der Umschlagkörper erfährt durch  sie keine     Knickung,    so dass auch das Ein  bringen der Einlage nicht erschwert wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist der Er  findungsgegenstand in zwei beispielsweisen  Ausführungsformen dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 die Draufsicht auf die Rückseite  eines Umschlages bei geöffneter Verschluss  klappe,       Fig.    2 die gleiche Draufsicht auf den    Umschlag bei der für dessen Lagerung be  stimmten Stellung der     Verschlussklappe,          Fig.    ss die gleiche Draufsicht auf den  Umschlag in zugeklebtem Zustand,       Fig.    4 die Draufsicht auf die     Riickseite     eines Umschlages bei geöffneter Verschluss  klappe,

         Fig.    5 die teilweise gleiche Draufsicht  auf den Umschlag bei der für seine Lage  rung bestimmten Stellung der Verschluss  klappe, und       Fig.    6 die teilweise gleiche Draufsicht  auf den Umschlag in zugeklebtem Zustand.  Die     Verschlussklappe        a-b-c    des Um  schlages A wird für das Verschliessen nach  der Linie     a-c    umgelegt, so dass die Spitze b  der     Verschlussklappe    auf den Punkt     b=    zu  liegen kommt.

   Da die Abmessungen der       Verschlussklappe        a-b-c    etwas grösser sind  als diejenigen der Öffnung     a-d-c    des  Rückenteils, gelangen hierbei die Klappe       a-b-c    und der Rückenteil innerhalb der  schraffierten Flächenstreifen miteinander in  Deckung. Diese schraffierten Flächenstreifen  tragen den Klebstoff für     Selbstklebung.     



  Erfindungsgemäss wird die Verschluss  klappe des Briefumschlages bei dessen Her  stellung mit einer zweiten Falzlinie nach der  Linie     al-ci    versehen, so     da.ss    die     Umschläge     für die Dauer ihrer Lagerung gemäss     Fig.    3  gefalzt werden können, wobei die Spitze b  etwas höher als der von den Kanten der bei  den Seitenklappen bestimmte Punkt d liegt.  



  Für den Gebrauch des Briefumschlages  wird die     Verschlussklappe    um die Falzlinie       a,-c,    zurückgelegt und von neuem nach der  Linie     a-c    gefalzt. Dadurch nimmt der Um  schlag die Form nach     Fig.    3 an, und es ge  nügt ein leichter Druck entlang der beiden       Klappenkanten        a-b    und     b-c,    um den Ver  schluss herbeizuführen.  



  Der Falz nach der Falzlinie     a,-c,    wird  zweckmässig während der Herstellung des  Umschlages erzeugt.  



  Auch die Falzlinie     ca-c    kann dabei  gleichzeitig auf irgend eine Weise     vorgebro-          chen         =erden,    was jedoch nicht unbedingt er  forderlich ist. Sie kann zum Beispiel statt      dessen auch durch einen Aufdruck oder eine  farbige Kennzeichnung angedeutet werden.  



  Der in     Fig.    4 bis 6 der Zeichnung dar  gestellte Umschlag trägt auf seiner     Ver-          schlussklappe        e-f-g-h    und auf seinem  Rücken     innerhalb    der schraffierten Flächen  streifen den     Klebstoff    für     Selbstklebung.    Die       Verschlussklappe    wird hierbei bei der Her  stellung für die Lagerung des Beutels nach  der Linie     ei-lal    gemäss     Fig.    5 gefalzt, so  dass sich die beiden     Klebstoffbeläge    nicht  berühren;

   für das Verschliessen des Beutels  dagegen     geschieht    die     Falzung    entsprechend  der     Fig.    6 nach der Linie     e-h,    wobei die  beiden     Klebstoffbeläge    in gegenseitige     Dek-          kung    kommen.  



  Im übrigen beschränkt sich die Erfindung  jedoch keinesfalls auf die beschriebenen und  in der Zeichnung dargestellten Ausführungs  formen von     Umschlägen,    sondern sie erstreckt  sich auch auf alle ähnlichen, im Handel vor-    kommenden Umschläge und auf alle hierfür  geeigneten Werkstoffe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Umschlag für Briefe, Papiere und Doku mente, der mit zwei dem Verschliessen die nenden Klebstoffbelägen für Selbstklebung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Verschlussklappe zwei Falzlinien auf weist, von denen die eine für die Lagerung des Umschlages bestimmt und so angeordnet ist, dass die nach ihr gefaltete Verschluss klappe mit ihrem glebstoffbelag denjenigen des Umschlagrückens nicht berührt, während die zweite Falzlinie dem Verschliessen des Umschlages dient und so verläuft,
    dass die nach ihr gefaltete Verschlussklappe mit ihrem Klebstoffbelag auf denjenigen des Umschlag rückens zu liegen kommt.
CH189157D 1935-05-24 1936-05-08 Umschlag für Briefe, Papiere und Dokumente, der mit zwei dem Verschliessen dienenden Klebstoffbelägen für Selbstklebung versehen ist. CH189157A (de)

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CH189157D CH189157A (de) 1935-05-24 1936-05-08 Umschlag für Briefe, Papiere und Dokumente, der mit zwei dem Verschliessen dienenden Klebstoffbelägen für Selbstklebung versehen ist.

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