CH189177A - Mechanischer Zünder für Drallgeschosse. - Google Patents

Mechanischer Zünder für Drallgeschosse.

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CH189177A
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CH
Switzerland
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gripping
mechanical
swing
safety device
arms
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Inventor
Junghans Helmut
Original Assignee
Junghans Helmut
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/20Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin
    • F42C15/22Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin using centrifugal force

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description


      Mechanischer    Zünder für     Drallgeschosse.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen mechanischen Zünder für Drall  geschosse, mit Rohrsicherung, .der insbeson  dere auch für Geschosse kleinsten Kalibers  geeignet ist.  



       Gemä3    der Erfindung weist die Rohr  sicherung des     Zünders    radial nach aussen       ausschwingbare    Greiforgane auf, die mit       radial    nach innen     gerichteten    Ansätzen sper  rend am Zündorgan angreifen. und durch die       Trägheitskräfte    des Zündorganes so lange in  Sperrstellung gehalten werden, bis die Träg  heitskräfte verschwunden sind und die Flieh  kraft allein wirksam     werdend,    die Greif  organe     ausschwingen    lässt.

   Die radial nach  innen     gerichteten        Ansätze    der Greiforgane  können dabei an einer am Zündorgan ange  brachten Platte angreifen:.  



  In der beiliegenden     Zeichnung    ist eine       beispielsweise    Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt, und zwar  zeigt:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch einen  Zünder, und         Fig.    2 in schaubildlicher     Darstellung     Teile dieses     Zünders.     



  Nach     Fig.    1 umgibt die Kappe e des  Zünders einen Körper d, der in der Kappe e  durch ein in dieselbe eingeschraubtes     Boden-          stück    f     gehalten    ist. Im Kopfe der Kappe e  sitzt in an sich bekannter Weise der Auf  schlagpilz     g    der über eine Stange h mit der       Zündnadel    c in     Verbindung    steht. Die Zünd  nadel c trägt eine Platte i. Am     Innenkörper     <I>d</I> ist eine Ringnut<I>k</I> vorgesehen und ferner  sind vier     Längsnuten        l    in diesen     Körper    ein  geschnitten.

   Die Ringnut k     dienst    zur Auf  nahme der Querstege     in        (Fig.    2) der     T-för-          migen    Greiforgane b, deren Arme b', die in  den Längsnuten l liegen und an ihrem un  tern Ende zu     einer        Mulde    verbreitert und mit  nach innen ragenden Ansätzen     7z    versehen  sind. Zufolge dieser Ausbildung und Anord  nung können die Greiforgane b unter der  Wirkung der Fliehkraft um die untern Kan  ten. der Querarme     m    einzeln nach aussen  schwingen.

   Durch die Arme     a1    eines     rieder-          korbes    a, .die an den     Greiferarmen    b' angrei-           fen,    werden die letzteren radial nach innen  gedrückt.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen  durch den Körper<I>d,</I> den Greiforganen<I>b</I> und  den Federkorb a gebildeten Rohrsicherung  ist die folgende: Im Ruhezustand des Ge  schosses nehmen :die Teile die in     Fig.    1 ge  zeigte     Stellung    ein, in welcher die Ansätzen  der     Greiferarme   <I>b'</I> unter die Platte<I>i</I> ein  gehakt sind und damit eine Bewegung der  Zündnadel c nach unten in die Zündpille ver  hindern. Die Auslösung und Freigabe des       Zündorganes    c kann erst dann erfolgen, wenn  durch die Fliehkraft die Ansätze     n    der     Grei-          ferarme    b' nach aussen ausgeschwungen wer  den.

   Ohne Einwirkung der Fliehkraft kann  auch dann keine Auslösung der Sicherung  erfolgen, wenn das     Geschoss    etwa, beim Trans  port oder dergleichen, durch .Schlag oder  Stoss oder     sonstwie    kräftig     erschüttert    wird.  



  Beim Abschuss des Geschosses ergeben  sich zunächst     Trägheitskräfte,    welche die  Zündnadel c mit der Platte i nach unten zu  drücken suchen. Dabei drückt diese Platte i  stark auf die Ansätze     n    der     Greiferarme    b'  und verhindert das Ausschwingen dieser  Arme unter der Wirkung der Fliehkraft  selbst dann, wenn diese an sich stark genug  wäre um dieses     Ausschwingen    zu bewirken.  Die     Sicherung    kann sich also nicht zu un  rechter Zeit, das heisst solange sich das     Ge-          schoss    noch im Geschützrohr befindet, aus  lösen.

   Erst wenn das     Geschoss    das Rohr ver  lassen hat, und wenn die     Trägheitshrä.fte     verschwunden sind, kann die Fliehkraft auf  die durch die Ansätze n beschwerten Enden  der     Greiferarme    b' genügend stark einwir  ken, um sie, entgegen der Federwirkung der  Arme     a1    des Federkorbes a, soweit nach       aussen    zu schwingen,     da.ss    die Platte i frei  wird. Wenn dann das Geschoss. am Ziel auf  schlägt, wird vom Aufschlagpilz g her über  die Stange     h    die Zündnadel c in die     Zünd-          pille    eingetrieben und dadurch die Zündung  bewirkt.  



  Der beschriebene Zünder und dessen ein  zelne Teile sind so einfach gestaltet,     dass,    er  leicht     hergestellt    und zusammengesetzt wer-    den kann. Insbesondere sind keine     Gelenk-          stellen:    herzustellen und     zusammenzusetzen,     da die Greiforgane mit ihren Querstegen     ma     lediglich in die Ringnut des Innenkörpers  eingelegt sind. Zufolge der dadurch ermög  lichten geringen     Abmessungen    kann der  Zünder in Geschosse kleinsten Kalibers ein  gesetzt werden und ist trotzdem gut wirksam.  



  Der     beschriebene    Zünder mit Rohrsiche  rung bietet in seinem Innern auch dann noch  genügend Platz für die Stange     h,    wenn in  seinem Innenraum noch ein Zeit- oder     Zer-          legezünder    untergebracht wird, welcher eben  falls auf die Platte e und damit auf die  Zündnadel wirkt, aber ebenfalls durch die  Rohrsicherung gesichert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mechanischer Zünder für Drallgeschosse, insbesondere solche kleinsten Kalibers, mit Rohrsicherung, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrsicherung radial nach aussen aus schwingbare Greiforgane aufweist, die mit radial nach innen gerichteten Ansätzen am Zündorgan sperrend angreifen und durch die Trägheitskräfte des Zündorganes so lange in Sperrstellung gehalten sind, bis die Träg- heitskräfte verschwunden sind, so dass erst dann die Fliehkraft wirksam werden kann und die Greiforgane ausschwingen können. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Mechanischer Zünder nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zündorgan mit einer Platte versehen ist unter welche die radial nach innen ge richteten Ansätze der Greiforgane haken artig greifen. 2. Mechanischer Zünder nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Greiforgane einzeln nach aussen aus schwingbar in einem Körper gelagert sind und durch einen übergreifenden Federkorb in der Sperrstellung gehalten werden. 3.
    Mechanischer Zünder nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper mit einer Ringnut versehen ist, in welche die Greiforgane mit an ihren vordern Enden angeordneten Quer stegen eingreifen, so dass sie nach aussen ausschwingen können.- 4. Mechanischer Zünder nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper mit Längsnuten zur Auf nahme der Arme .der Greiforgane und der Arme des übergeschobenen Feder korbes versehen ist. 5.
    Mechanischer Zünder nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsorgan zwischen Zündbolzen und Aufschlagpilz durch den von .der Rohrsicherung freigelassenen Innenraum hindurchgeführt ist.
CH189177D 1936-06-02 1936-06-02 Mechanischer Zünder für Drallgeschosse. CH189177A (de)

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