CH189217A - Rollkörperlager, insbesondere für gekröpfte Wellen. - Google Patents

Rollkörperlager, insbesondere für gekröpfte Wellen.

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CH189217A
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Haftung Maybach- Beschraenkter
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Maybach Motorenbau Gmbh
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Description


  Rollkörperlager, insbesondere für gekröpfte Wellen.    Bei .gekröpften Wellen, insbesondere bei  mehrfach gekröpften     Kurbelwellen    rasch  laufender Brennkraftmaschinen, bereitet das  Aufbringen von Rollkörperlagern auf die  Lagerzapfen Schwierigkeiten. Um das Auf  bringen solcher Lager zu vereinfachen,  wurden bereits Lager mit Innenlaufring, der  in mindestens einer mit     der,die    Rollkörper  mitten enthaltenden Ebene einen Winkel  bildenden Ebene unterteilt ist, und der mit  Spannorganen zur Verbindung der Innen  laufringteile versehen ist, vorgeschlagen. Die  bekannten Ausführungen haben jedoch Nach  teile, die ihre Verwendung besonders bei .den  verhältnismässig eng gebauten Kurbelwellen  von Fahrzeugmotoren nicht zulassen.

   Meist  wird zum     Einbringen    der Verbindungsstücke  seitlich ein beträchtlicher freier Platz be  nötigt, der bei den Kurbelwellen von Leicht  motoren nicht zur Verfügung steht. Auch  kann das     Aufbringen    des Lagerringes nicht  mit der nötigen     Spannung    vorgenommen  werden.    Durch die vorliegende     Erfindung,    die  ein Rollkörperlagerder angeführten Art be  trifft, werden die angeführten Nachteile da  durch vermieden, dass mindestens ein Teil  der ,Spannorgane, welche die Innenlaufring  teile verbinden, in zur Lagerachse senkrecht  angeordnete seitliche Aussparungen ,der In  nenlaufringteile eingreift.

   Bei gekröpften  Wellen können diese dadurch so kurz bemes  sen werden, wie es der Aufbau     des    Motors  zulässt.  



  Die Spannorgane bestehen vorzugsweise  aus Bügeln.  



  Um eine besonderes starke Vorspannung  zu     erreichen,    werden, wenn die     Spannorgane     aus Bügeln bestehen, die .Spannbügel zweck  mässig warm     aufgeschrumpft.    Die Sitzflä  chen der Bügel können dabei leicht gegen  einander nach der     Innenseite    des     Laufringes     zu geneigt angeordnet sein, so dass ein  schwalbenschwanzartiger Sitz für die Bügel       entsteht.        Durch    die bei dem     Zusammenbau     auftretende Spannung     werden,dabei    die Bü-      gel noch fester gegen die Laufringteile ge  presst.  



  Der Innenlaufring kann in einer oder  mehreren durch seine Achse gehenden Ebe  nen geteilt sein. Besonders vorteilhaft ist es  jedoch, diesen Ring in einer schräg zu seiner  Achse gehenden Ebene aufzuschneiden, so  dass, im Betriebe die Laufrollen die Trenn  fuge nicht gleichzeitig mit einer     Mantellinie     voll überschreiten, sondern die Berührungs  linie zwischen Rolle und Laufring stets  nur auf eine kleine Länge der Mantellinie  durch die Trennfuge unterbrochen ist.  



  Die Erfindung hat besonders auch noch  den Vorteil, dass die beim Aufbringen -des  Innenlaufringes auf die Welle in ersterem  sich ergebende Spannung wesentlich gerin  ger ist, als bei einteiligen Ringen, dadurch  die erfindungsgemäss in seitliche Aussparun  gen der Innenlaufringteile eingreifenden       Spannorgane    die Zugspannungen zum gröss  ten Teil durch die seitlichen Bunde der     In-          nenlaufringteile    übertragen werden, während  die von den zwischen     :diesen    Bunden liegen  den Teilen übertragenen Zugspannungen ge  ringer sind. Dadurch wird die durch die  Zugvorspannung sich ergebende zusätzliche  Belastung der Lauffläche vermindert.

   Dies  ergibt eine höhere Betriebssicherheit und ge  stattet :die Verwendung     eines    billigeren Bau  stoffes für den Innenlaufring, dessen Festig  keit     niedriger    sein kann.  



  Auf der Zeichnung ist die Erfindung in  einem Ausführungsbeispiel, das aus einem  Rollenlager für eine Kurbelwelle einer  Brennkraftmaschine besteht, dargestellt, und  zwar zeigen:  Fig. 1 das Lager senkrecht zur Achse ge  sehen bei teilweise     abgeschnittenem    Aussen  ring, und  Fig. 2 in Draufsicht in der Achsenrich  tung.  



  Das Lager besteht aus dem Innenlauf  ring 1 und dem Aussenlaufring 2 mit den  dazwischenliegenden Laufrollen 3. Der die  Laufrollen führende Käfig ist in der Zeich  nung nicht dargestellt. Der Innenlaufring 1  ist in einer schräg zur Lagerachse verlaufen-    den Ebene 4 in zwei gleiche     Hälften    geteilt,  wodurch sich zwei Trennfugen ergeben, von  denen die eine durch die Linie 4 in Fig. 1  dargestellt ist. In Fig. 2 werden diese Trenn  fugen durch die Linien     5a    und 5b sichtbar.  An den Stirnflächen des Innenlaufringes.  also seitlich, sind Aussparungen in Form  von Einfräsungen vorgesehen, deren Seiten  flächen 6 gegeneinander nach der Innenseite  des Laufringes zu geneigt sind, so dass sich  ein schwalbenschwanzartiger Sitz der. die  Laufringhälften verbindenden Spannbügel 7  ergibt.

   Die     .Spannbügel    7 können kalt einge  schlagen oder eventuell warm     aufgeschrumpft     werden. Statt der Spannbügel können auch  besondere Spannorgane, z. B.     Spannschlösser,     vorgesehen werden.  



  Wie aus der Darstellung ersichtlich,     ist     es ohne weiteres möglich, die beiden Hälften  des Innenringes auf den Zapfen z.     B.    einer  gekröpften Kurbelwelle für Brennkraft  maschinen aufzubringen und in der vorge  sehenen Weise durch die Spannbügel zu be  festigen. Der Aussenlaufring des Lagers ist  bei dem dargestellten     Ausführungsbeispiel     einteilig angenommen. Für die Abmessungen  der Welle ist in diesem Fall der Innendurch  messer des Aussenlaufringes des Rollenlagers       bestimmend,    damit dieser über die Welle  aufgebracht werden kann. Selbstverständ  lich kann auch der Aussenlaufring geteilt  ausgeführt werden, wodurch die Abmessun  gen der Welle wiederum grösser gehalten  werden können.  



  Die     Innenbohrung    des     Innenlaufringes    1  wird zweckmässig nach vorläufiger Verbin  dung der beiden     Laufring-teile    beispielsweise  durch Zusammenlöten auf ein etwas kleine  res Mass als der Aussendurchmesser des Zap  fens der Welle, für welche das Lager be  stimmt ist, vorgearbeitet, so dass nach dem  Aufbringen des zweiteiligen Ringes auf die  Welle und Aufsetzen der Bügel zwischen  den beiden Ringhälften ein kleiner Spalt von  beispielsweise einigen     hundertstel    Milli  metern verbleibt. Dadurch ist Gewähr gebo  ten, dass die     Laufringhälften    fest auf dem  Wellenzapfen sitzen und dieser Sitz nicht      durch Anliegen der Ringhälften an den  Trennfugen vermindert wird.  



  Um die     .Spannung    auf dem Umfang des  Lagerzapfens klein zu halten, werden zweck  mässig seitlich der Ringe Ansätze, z. B. je  ein Bund, an der Welle vorgesehen oder der       Ring    etwas in die Welle eingelassen. Dabei  wird das Längenmass der Innenlaufringteile  so gross gehalten, dass, die Ringhälften mit  einer gewissen Spannung gegen die Ansätze  der Welle gedrückt werden und dadurch die  Festigkeit des Sitzes erhöht wird. Die An  sätze können auch durch an den Sitzstellen  der Bügel unterbrochene Bunde gebildet  sein. Sie dienen gleichzeitig auch dazu, bei  schräg zur Achse verlaufenden Trennfugen  des Innenlaufringes ein seitliches Auswei  chen der Laufringteile zu verhindern.  



  Die Trennfuge kann auch in unter einem  bestimmten Winkel zueinander stehenden  Teillinien, z. B. pfeilartig oder zickzackartig,  verlaufen. Der Ring ist dabei in mehreren  mit der die Rollenmitten enthaltenden Ebene  einen Winkel bildenden Ebenen unterteilt.  



  Wenn an einem Kurbelzapfen zwei       Pleuelstangen    angreifen, können die Lauf  flächen dieser beiden Lagerteile in einem  einzigen Innenlaufring eingearbeitet sein, an  dem zwischen den beiden Laufflächen eine  gemeinsame     Zwischenwand        vorgesehen    ist.  Ein solcher Innenlaufring, auf dem zwei  Rollenreihen laufen, kann ebenfalls geteilt       ausgeführt    werden.

   Bei diesem     geteilten     Innenlaufring können nicht nur an den bei  den äussern Wänden Spannorgane gemäss  der Erfindung angebracht werden, sondern  es werden ausserdem zweckmässig an der       Zwischenwand    zwischen den beiden Lauf  flächen ebenfalls solche in senkrecht zur  Achse verlaufende Einfräsungen eingrei  fende Spannorgane angeordnet, die nach ge  meinsamen Überschleifen zusammen mit den  die seitlichen Anlaufflächen der Rollen bil  denden Flächen dieser     ,Zwischenwand    eben  falls als Laufflächen wirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rollkörperlager, insbesondere für ge kröpfte Wellen, mit Innenlaufring, der in mindestens einer mit der die Rollkörpermit- ten enthaltenden Ebene einen Winkel bil denden Ebene unterteilt ist, und der mit Spannorganen zur Verbindung der Innen- laufringteile versehen ist, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens ein Teil der Spann organe in zur Lagerachse senkrecht angeord nete seitliche Aussparungen der Innenlauf- ringteile eingreift. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Rollkörperlager nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Spann organe aus Bügeln (7) bestehen. 2. Rollkörperlager nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Innen durchmesser des Innenlaufringes (1) klei ner gehalten ist als der Aussendurchmes ser der Welle, für die das Lager be stimmt ist. 3. Rollkörperlager nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zu einem Spannorgan gehörigen Sitzflächen (6) nach der Innenseite des Laufringes zu.
    gegeneinander geneigt sind. 4. Rollkörperlager nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Innen- Laufring (1) durch eine schräg zur Lager achse verlaufende Ebene (4) in zwei gleiche Hälften .geteilt ist. 5. Rollkörperlager nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .das Längen mass der Innenlaufringteile so gross ge halten ist, @dass die Innenlaufringteile mit Spannung gegen an der Welle vorge sehene Ansätze gedrückt werden.
CH189217D 1934-09-21 1935-09-12 Rollkörperlager, insbesondere für gekröpfte Wellen. CH189217A (de)

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CH189217D CH189217A (de) 1934-09-21 1935-09-12 Rollkörperlager, insbesondere für gekröpfte Wellen.

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