CH189224A - Flugkolbenmaschine mit Kompressor und mindestens zwei Brennkraft-Flugkolben. - Google Patents

Flugkolbenmaschine mit Kompressor und mindestens zwei Brennkraft-Flugkolben.

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CH189224A
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • F02B71/00Free-piston engines; Engines without rotary main shaft
    • F02B71/04Adaptations of such engines for special use; Combinations of such engines with apparatus driven thereby
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Description


  Flugkolbenmaschine mit Kompressor und mindestens zwei Brennkraft-Flugkolben.    Die Erfindung betrifft eine Flugkolben  maschine mit Kompressor und mindestens  zwei Brennkraftflugkolben, die sich derart  bewegen, dass der Verdichtungshub des einen  mit dem Ausdehnungshub des andern zu  sammenfällt, und besteht darin, dass der An  trieb des Kompressors von einer zwischen  die Brennkraftflugkolben geschalteten, mit  diesen sich bewegenden Flüssigkeitssäule  ohne Verwendung eines Kurbeltriebes abge  leitet wird. Dadurch ist die Hublänge bezw.  der Durchmesser des Kompressorkolbens un  abhängig von der Hublänge bezw. vom  Durchmesser der Brennkraftflugkolben be  stimmbar. Der Antrieb des Kompressors  von der Flüssigkeitssäule kann durch ein  kolbenartig ausgebildetes, von der Flüssig  keitssäule auf beiden Seiten beaufschlagtes  Organ abgeleitet werden.

   Jeder Brennkraft  kolben ist zweckmässig mit einem unter der  Einwirkung der zugehörigen Flüssigkeits  säule stehenden Kolben ausgerüstet. Zwei  Brennkraftflugkolben können einen oder  zwei Kompressorkolben und zwei Brenn-    kraftflugkolbenpaare einen, zwei oder mehr  Kompressorkolben antreibt.  



  Um Leckverluste des Kompressorantriebs  kolbens auszugleichen, kann eine Vorrich  tung angeordnet sein, durch welche die Flüs  sigkeitsmenge der Flüssigkeitssäulenhälften  in Abhängigkeit von den Endlagen     des          Kompressorkolbens        eingestellt    wird. Wenn  die     Antriebsbedingungen:    des Kompressors es  erfordern, kann eine     Einrichtung    die Flüs  sigkeitsmenge der Flüssigkeitssäule entspre  chend dem Betrieb in den     Brennkraftflug-          kolben-Arbeitszylindern    einstellen.  



  Ein Zurückbleiben des einen Brennkraft  flugkolbens     hinter    dem andern wird verhin  dert, wenn die Säulenkolben der Brennkraft  flugkolben beidseitig unter der     Einwirkung     von Flüssigkeitssäulen stehen.  



  Die     Erfindung    ist auf der     Zeichnung        in     fünf     Ausführungsbeispielen,    bei welchen  der Brennstoff in die     Brennkraftzylinder     eingespritzt     wird,    zur Veranschaulichung  gebracht.

        Fig. 1 und 2 zeigen je eine Flugkolben  maschine mit zwei Brennkraftkolben und  einem Kompressorkolben, Fig. 3 eine Ma  schine mit zwei Paaren von gegenläufig  sieh bewegenden Brennkraftkolben und  einem Kompressorkolben und Fig.4 einen  Kompressor mit zwei     Brennkraftflugkolben-          paaren    und zwei Kompressorkolben; Fig. 5  zeigt eine Maschine, bei welcher Leckver  luste des kolbenartig ausgebildeten     Kom-          pressionsantriebsorganes    ausgeglichen wer  den, und eine Einrichtung, welche die Kom  pressionsräume der Brennkraftzylinder ein  stellt.  



  Die Flugkolbenmaschine nach Fig. 1  weist zwei Brennkraftzylinder 1 und 2 mit  je einem Flugkolben 3 bezw. 4 auf. Die  Flugkolben 3 und 4 bewegen sieh derart,  dass der Verdichtungshub des einen mit dem  Ausdehnungshub des andern zusammenfällt.  Zwischen die Kolben 3 und 4 ist die Flüs  sigkeitssäule 5 eingeschaltet, von deren Be  wegungen der Antrieb des Kompressors 7  abgeleitet wird. Die Ableitung erfolgt durch  den, die Bewegungen der Flüssigkeitssäule  mitmachenden Kompressorantriebskolben 9,  der durch die Stange 10 mit dem     Kompres-          sorkolben    8 starr verbunden ist und sich im  Zylinder 12 bewegt.

   Die eine Hälfte der  Flüssigkeitssäule 5 liegt zwischen der untern  Seite des Kompressorantriebskolbens 9 und  dem im Zylinder 15 sieh bewegenden Säulen  kolben 14 des Brennkraftkolbens 4, die an  dere zwischen dem Säulenkolben 16 des  Brennkraftkolbens 3 und der obern Seite  des Kompressorantriebskolbens 9.  



  Beim Ausdehnungshub des     Brennkraft-          lolbens    4 wird die Flüssigkeit der lin  ken Flüssigkeitssäulenhälfte durch den mit  dem Brennkraftkolben 4 verbundenen Säu  lenkolben 14 aus dem Zylinder 15 unter den  Kompressorantriebskolben 9 gedrückt, wo  durch dieser mit dem Kompressorkolben 8  zusammen angehoben wird. Im untern Raum  des     Kompressors    7 findet das Ansaugen von  Luft statt, während im obern Raum Luft  verdichtet wird. Die Flüssigkeit im Zylinder  12 über dem Kompressorantriebskolben 9    wird in den Zylinder 17 hinüber gedrückt,  wodurch der mit den Brennkraftkolben 3  verbundene Säulenkolben 16 nach unten be  wegt wird, während der     Brennkraftkol-          ben    3 seinen Verdichtungshub ausführt.

    Setzt die Zündung im Zylinder 1 ein, so  spielen sieh die Vorgänge im     umgekehrten     Sinne ab.  



  Bei der Ausführung nach Fig. 2 sind die  Brennkraftzylinder 1 und 2 nebeneinander  angeordnet. Der Kompressorzylinder 7 be  findet sich oberhalb der beiden     Brennkraft-          zylinder.    Zwischen dem Kompressorzylinder  7 und den Brennkraftzylindern 1 und 2 be  findet sich die Flüssigkeitssäule 5 mit ihren  Zylindern 12, 15 und 17. Die Flüssigkeit  wird aus dem Zylinder 15 durch den Kanal  13 unter den Kompressorantriebskolben 9 ge  leitet.  



  In Fig. 3 weisen die Brennkraftzylinder  19 und 20 zwei gegenläufig sieh bewegende  Brennkraftflugkolbenpaare 21/22 bezw. 23/24  auf. Der mit einem Kolben 27 versehene       doppeltwirkende    Kompressor 26 hat eine  durchgehende Kolbenstange 28 mit Antriebs  kolben<B>29</B> und 30, die sieh in den Zylindern  31 und 32 bewegen. Die Säulenkolben 3:7  und 39 der     Brennkraftflugkolben    21 und 23  bewegen sieh mit der Flüssigkeitssäule 34  und die Säulenkolben -38 und 40 der Brenn  kra.ftflugkolben 22 und 24 mit .der Flüssig  keitssäule 3,5.

   Hat die Zündung im     Brenn-          kraftzyl.inder    19 in der in     Fig.    3 gezeichne  ten Kolbenstellung stattgefunden, so folgt  der Ausdehnungshub im Zylinder 19 und  es wird die     Flüssigkeit    der rechten     Flüssig-          keitssäulFnhälften    34 und     345    durch die Säu  lenkolben<B>37</B> und 38 nach den Zylindern 32  und 3-1 hinüber geschoben. Die Kompressor  antriebskolben 30 und '29 machen dabei die  Bewegung mit und treiben den Kompressor  kolben 27 nach unten.

   Die     Brennkraftkolben          23    und 24 führen in der gleichen Zeit ihren       Verdichtungshub    aus. Der     Brennstoff    wird  darauf in den Zylinder 20     eingespritzt,    wor  auf der Ausdehnungshub folgt. Die Flüssig  keitssäulen 84 und 35 bewegen sieh dabei in  entgegengesetzter Richtung, so     da.B    der      Kompressorkolben 27 in seine obere Tot  punktlage gelangt.  



  Die Flugkolbenmaschine nach Fig. 4  weist zwei Brennkraftzylinder 19 und 20  mit zwei Brennkraftflugkolbenpaaren 21/22  und 23/2t4 auf. Es sind zwei Kompressoren  43 und 45 mit je einem doppeltwirkenden  Kompressorkolben 42 bezw. 44 vorgesehen.  Der Kompressorkolben 42 des Kompressors  43 erhält seinen Antrieb durch die Flüssig  keitssäule 34 und der Kompressorkolben 44  des Kompressors 45 durch die Flüssigkeits  säule 35. Die Kompressorkolben 42 und 44  saugen die Luft durch die Einlassventile 47  ein und fördern sie durch die Druckventile  48 in die Druckräume 49, 50 und 51, von  wo sie durch die Kanäle 52 in die Leitung  53 gelangt, die durch die     Umführungslei-          tung    57 mit der     Leitung    54 verbunden ist.

    An die Leitungen 53 und 54 sind die Ein  lassschlitze 56 der Brennkraftzylinder 19 und  20 angeschlossen.  



  Der Brennstoff wird durch die Brenn  stoffventile 58 und 59 eingespritzt. Das     Ab-          gas-Luftgemisoh    strömt durch die Auslass  schlitze M in die Leitungen 61, von wo es  durch die Sammelleitung 99 in eine nicht  gezeichnete Abgaskraftmaschine gelangt.  



  Die Säulenkolben M bis 40 der     Brenn-          kraftfluglkolbenpaare    21/22, bezw. 23/24 ar  beiten in den Zylindern 62 bis 65 mit den  Flüssigkeitssäulen 34 und 35 zusammen. Die  Gegenläufigkeit der Brennkraftflugkolben  21 und 22, bezw. 23 und 24 wird durch  Sy nchronisiergestänge mit den Schub  stangen 67 und den Schwinghebeln 68 sicher  gestellt. Die Zylinder 62 bis 6'5 sind mit den  Zylindern 31 und 32 verbunden, in denen  die doppeltwirkenden Kompressorantriebs  kolben 29 und 30, die durch die Kolbenstan  gen 70 und 71 mit den Kompressorkolben  42 und 41 verbunden sind, sich bewegen.  



  Das Brennkraftflugkolbenpaar 23/24 be  ginnt in der gezeichneten Totpunktlage sei  nen Ausdehnungshub, während das Kolben  paar 21/22 seinen Verdichtungshub ausführt.  Die Säulenkolben 39 und 40 der     Brennkraft-          flugkolben    23 und 24 drücken die Flüssig-    keit der linken Flüssigkeitssäulenhälften 34  und 35 nach den Zylindern 31 und 32, wo  durch die Kompressorantriebskolben 29 und  30 nach aussen getrieben werden und ihrer  seits die Flüssigkeit der andern Flüssigkeits  säulenhälften 34 und 35 in die Zylinder 62  und 63 hinüberschieben.

   Bei der Bewegung  der Kompressorantriebskolben 29 und 30  mit den Kompressorkolben 42 und 44 nach  aussen wird in die innern Kompressorräume  durch die Saugventile 47 Luft angesaugt  und in den äussern Kompressorräumen Luft  verdichtet, die über die Druckventile 48 in  die Druckräume 49, 50 und 51 gefördert       wind,    von wo sie unter einem     Druck    von  zirka 4 atm. durch die Kanäle 52 in die  Leitung 53 und durch die Umführungslei  tung 57 in die Leitung 54 gelangt.

   Am Ende  des Ausdehnungshubes der     Brennkraftkol-          ben    23 und 24 strömen die Abgase aus dem  Zylinder 20 durch die Auslasssehlitze 60 in  die Leitungen 61 und die Luft aus den     Lei-          turigen    53 und 54 dureh die Schlitze 56 in  den Zylindern 20, wo sie die Abgase durch  die Auspuffschlitze 60 in die Leitung 61  hinaustreibt. Die in dem Brennkraftzylinder  verbliebene, unter einem Druck von zirka  4 atm. stehende Luft wird in dem     Brenn-          kraftzylinder    weiter verdichtet,     worauf    nach       erfolgter        Brennstoffeinspritzung    und Zün  dung die Arbeitsvorgänge sich wiederholen.

    



  Auf der rechten Seite der Flugkolben  maschine haben die Brennkraftkolben 21 und  22 in der gleichen Zeit ihren     Verdichtungs-          und        Ausdehnungshub    ausgeführt. Die Vor  gänge spielen sich     dabei    auf der rechten       Seite    in der gleichen Weise ab wie auf der  linken. Das     Abgas-Luftgemisch    strömt aus  den Zylindern 19 und     2,0    durch die Auspuff  schlitze 60 in die Leitungen 61 und     aus    :die  sen durch die Sammelleitung 99 in die Ab  gasmaschine, die das -     Abgas-Luftgemisch     mit einer Temperatur von 350 bis 450' C       zugeführt    erhält.

   Durch die gegenläufige  Bewegung der     Kompressorkolben        .42    und 44       wird    ein     guter        Massenausgleich        erreicht.     



  Die     Brennkraftflugkolben    können statt  zwei mehrere     Kompressorkolben    antreiben.      Es können z. B. die Kompressoren 43 und 45  in Taudembauart mit zwei oder mehr hinter  einander liegenden Zylindern ausgeführt sein,  oder es kann auf der obern Seite des Zylin  ders 31 und auf der untern Seite des Zylin  ders 32 noch je ein Kompressorzylinder     an-          g    o ebaut sein. Die Flüssigkeitssäulen 34 und  35 können ebenfalls statt einen einzigen  Kompressorantriebskolben, mehrere, z. B.  hintereinander geschaltete, Antriebskolben  aufweisen.  



  Die Kolbenfläche der Kompressoran  triebskolben 29 und 30 ist grösser als die der  Säulenkolben 37 bis 40. Der Hub der Kom  pressorkolben 42 und 44 ist also kleiner als  der Hub der Brennkraftflugkolben 21 bis 24.  Die Geschwindigkeit der Kompressorkolben  ist infolgedessen kleiner als die der     Brenn-          kraftkolben.    Die Geschwindigkeit der Kom  pressorkolben lässt sich also den Betriebsbe  dingungen der Ein- und Auslassventile des  Kompressors anpassen.  



  Etwaige Leckverluste der Kompressor  antriebskolben, durch die eine Änderung der  Länge der beiden Flüssigkeitssäulenhälften  eintreten würde, werden zweckmässig ausge  glichen. Hat z. B. in Fig. 5 die Flüssigkeits  menge in der Flüssigkeitssäulenhälfte 72 zu  genommen und die der Säulenhälfte 73 abge  nommen, so erreicht der Kompressorantriebs  kolben 9 (infolge der grösseren Länge der  obern Säulenhälfte 72) seine untere Endlage  früher als die Brennkraftflugkolben 3 und 4  die ihrige. Sobald der Kompressorantriebs  kolben 9 seine untere Endlage erreicht, wird  der Kanal 74 auf der obern Kolbenseite des  Kompressorantriebskolben 9 geöffnet.

   Bei  der weiteren Aufwärtsbewegung des     Brenn-          kraftflugkolbens    3     erfolgt    ein Flüssigkeits  abfluss aus der Flüssigkeitssäulenhälfte 72  in die Flüssigkeitssäulenhälfte 73, bis der  Brennkraftflugkolben 3 seine obere Endlage  erreicht hat. Um einen Flüssigkeitsrückfluss  aus der Flüssigkeitssäulenhälfte 73 zur Säu  lenhälfte 72 zu verhindern, ist der Kanal 74  mit einem Rückschlagventil 75 versehen.  Für die Sicherung der obern Endlage des  Kompressorkolbens 8 dient der Kanal 76,    der mit der untern Seite des Kompressor  antriebskolben 9 zusammenarbeitet und eben  falls mit einem Rücksehlagventil 77 ver  sehen ist.  



  Beider Ausführung nach Fig. 5 sind die  Säulenkolben 16 und 14 der     Brennkraftflug-          kolben    3 und 4 nicht nur auf der obern,     son-          dern    auch auf der untern Seite durch eine  Flüssigkeitssäule     miteinander    verbunden,  wodurch erreicht wird, dass der eine     Brenn-          kraftflugkolben    hinter dem andern nicht zu  rückbleiben kann. Bliebe der Kolben 4 z. B.  zurück, s o     würde    er durch die Flüssigkeits  säule 78 nachgeschoben.  



  Beider Ausführung nach Fig. 5 ist auch  eine Einrichtung getroffen, dass wenn bei  höheren Leistungen der Flugkolbenmasehine  der Aufladedruck erhöht wird, der Verdich  tungsraum der Brennkraftzylinder 3 und 4  grösser eingestellt wird, damit ein Über  schreitendes zulässigen     Verdichtungs-        bezw.     Verbrennungsdruckes in diesen Zylindern       vermieden    wird.

   Diese Einrichtung besitzt  Leitungen 80 bis 82, einen     Kolbenschieber     83 im Gehäuse 84 mit den     Ausflussöffnun-          gen    85 und den Anschlüssen 86 an das     Flüs-          sigkeitsdruckgefäss    87, einen     doppelarmigen     Schwinghebel 88, der gelenkig mit den       Brennkraftflugkolben    3 und 4 verbunden ist,  einen Winkelhebel     8@9,    dessen Achse 91 im       Schwinghebel    88 gelagert ist, Lenker 92 und  93 und einen Kolben '94 im Zylinder 95, der  durch die Leitung 96 an den Luftaufnehmer  98 angeschlossen ist und eine Feder 97 ent  hält.

   Erhöht .sich der Verdichtungsdruck im  Kompressor 7 und somit der     Aufladedruck     in den     Brennkraftzylindern    3 und 4, so be  wegt sich der Kolben 94 im Zylinder 95  nach rechts. Der infolge d     fieser    Bewegung im  Uhrzeigersinn sich drehende Winkelhebel 89  schiebt dann mit     Hilfe    des     Lenkers    92 den  Kolbenschieber 83 nach unten. Die Leitun  gen 80 und 82 werden dadurch mit ihren  Abflüssen 85 und die Leitung 81 mit ihrer       Zufuhrleitung        8,6    verbunden, wodurch die       Flüssigkeitsmenge    der Flüssigkeitssäule 5  verkleinert und die Flüssigkeitsmenge der  Flüssigkeitssäule 78 vergrössert wird.

        Die Brennkraftflugkolben 3 und 4 und  der Schwinghebel 88 werden dadurch mit  dem Winkelhebel 89 gehoben. Der Winkel  hebel 89 nimmt dabei, da er durch den Kol  ben 94 in der Stellung I' festgehalten wird,  den Kolbenschieber 83 mit, so dass dieser,  wenn der Schwinghebel 88 die durch die  Mittellinie dargestellte Stellung I erreicht  hat, in seine Mittellage zurückgegangen ist  und das Anheben der Brennkraftflugkolben  3 und 4 zum Stillstand kommt. Bei den Be  wegungen der Brennkraftkolben 3 und 4 im  stationären Betrieb     schwingt    der Hebel 88  um seine Achse 91, so dass die Achse 91, der  Winkelhebel 89 und der Kolbenschieber 83  in Ruhe bleiben.

   Bei einer Abnahme des  Aufladedruckes in den Brennkraftzylindern  3 und 4 verlaufen die Vorgänge im umge  kehrten Sinne, das heisst der Winkelhebel 89  wird in die Stellung II' gedreht, und der  Schwinghebel 88 senkt sich aus der gezeich  neten Stellung in die Stellung II, wodurch  die Kompressionsräume in den     Brennkraft-          zylindern    3 und 4 verkleinert werden.  



  Durch die     Erfindung    wird nicht nur der  Vorteil erreicht, dass die Kolbengeschwindig  keit der Kompressorflugkolben unabhängig  von der Kolbengeschwindigkeit der     Brenn-          kraftkolben    gewählt werden kann, sondern  es kann auch eine sehr niedrige Bauhöhe der  Maschine erreicht werden. Die Geschwindig  keit der     Kompressorkolben    lässt sich den  günstigsten     Betriebsbedingungen    der     Saug-          und    Druckventile des Kompressors anpassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flugkolbenmaschine mit Kompressor und mindestens zwei Brennkraftflugkolben, die sich derart bewegen, dass der Verdichtungs hub des einen mit dem Ausdehnungshub des andern zusammenfällt, dadurch gekennzeich net, dass der Antrieb des Kompressors von einer zwischen die Brennkraftflugkolben ge schalteten, mit diesen sich bewegenden Flüs sigkeitssäule ohne Verwendung eines Kur beltriebes abgeleitet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Flugkolbenmaschinenach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Kompressors von der Flüssigkeits- esäule mittels eines kolbenartig ausgebil deten, von der Flüssigkeitssäule auf bei den Seiten beaufschlagten Organes abge leitet wird. 2.
    Flugkolbenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Brenn- kraftkolben mit je einem Kolben ver sehen sind, der auf die Flüssigkeitssäule einwirkt. 3. Flugkolbenmaschinenach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei durch eine Flüssigkeitssäule miteinander ver bundene Brennkraftflugkolben nur mit einem Kompressorkolben zusammenar beiten. 4. FlugkolbenmaschinenachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Paare von gegenläufig sich bewegenden Brenn- kraftflugkolbendurch Flüssigkeitssäulen miteinander verbunden sind. 5.
    Flugkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei Brennkraftflugkol- benpaare mit einem Kompressorkolben zusammenarbeiten. 6. Flugkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei Brennkraftflugkol- benpaare mit mindestens zwei Kompres sorkolben zusammenarbeiten. 7.
    Flugkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass, Leckverluste des kolben artig ausgebildeten Kompressorantriebs- organes durch Vergrösserung der Flüs sigkeitsmenge einer der Flüssigkeitssäu- lenhälften und Verkleinerung :derjenigen ,der andern Hälfte ausgeglichen werden.
    B. Flugkolbenmasehine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 7 gekenn zeichnet -durch eine Vorrichtung, welche .die Flüssigkeitsmenge der Flüssigkeits- säulenhäIften in Abhängigkeit von .den Endlagen des Kompressorkolbens ein stellt. 9. Flugkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung die Flüssigkeitsmenge der Flüssigkeits säule entsprechend dem Betrieb in den Brennkraftflugkolben - Arbeitszylindern einstellt. 10.
    Flugkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass auf beide Seiten der Säu- lenkolbender Brennkraftflugkolben eine Flüssigkeitssäule einwirkt, zum Zweck, ein Zurückbleiben des einen Brennkraft- flugkolbens hinter dem andern zu ver hindern. 11.
    Flugkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 4 und 6, da- durch gekennzeichnet, dass der Hub der Kompressorkolben kleiner ist als der Hub der Brennkraftflugkolben, damit die Kolbengeschwindigkeit des Kom- pressors den Betriebsbedingungen von Saug- und Druckventilen des Kompres- sors besser angepasst ist. 12.
    Flugkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Hub des Kompressorkolbens kleiner ist als der Hub der Brennkraftflugkolben, damit die Kolbengeschwindigkeit des Kompressors den Betriebsbedingungen von Saug- und Druckventilen des Kom pressors besser angepasst ist.
CH189224D 1935-02-02 1935-02-02 Flugkolbenmaschine mit Kompressor und mindestens zwei Brennkraft-Flugkolben. CH189224A (de)

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