CH189266A - Kopplungseinrichtung zwischen einem Netz, über welches Nachrichten durch Modulation eines hochfrequenten Trägerstromes übertragen werden, und einem Hochfrequenzrundfunkempfänger. - Google Patents

Kopplungseinrichtung zwischen einem Netz, über welches Nachrichten durch Modulation eines hochfrequenten Trägerstromes übertragen werden, und einem Hochfrequenzrundfunkempfänger.

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CH189266A
CH189266A CH189266DA CH189266A CH 189266 A CH189266 A CH 189266A CH 189266D A CH189266D A CH 189266DA CH 189266 A CH189266 A CH 189266A
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receiver
frequency
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coupling
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Inventor
Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)

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  Kopplungseinrichtung zwischen einem Netz, über welches Nachrichten durch       Hodulation    eines hochfrequenten     Trägerstromes        übertragen    werden,  und einem     Hochfrequenzrundfunkempfänger.       Es ist bekannt. auf     Telephonieleitungen     einen sogenannten     Hochfrequenzrundfunl@     durchzuführen, indem den Teilnehmerleitun  gen zum Beispiel in den Vermittlungsämtern  ein hochfrequenter Trägerstrom aufgedrückt  wird, der mit den zu     übertragenden    Dar  hietungen moduliert ist.

       Dieses    Verfahren  lässt sieh nicht nur zur Durchführung eines       Unterhaltungsrundfunkes    anwenden, sondern  er kann auch für die Übermittlung von  Alarmnachrichten und dergleichen Anwen  dung finden.  



  Es besteht hierfür die Aufgabe, die     Emp-          fangsgerä.te    zu verwenden, die zur Aufnahme  des drahtlosen     Rundfunkes    dienen. Bei Be  nutzung dieser Geräte ergibt sich jedoch,  dass sie bei der Aufnahme von Nachrichten,  die mittels eines hochfrequenten Trägers über  Leitungsnetze     übertragen    werden, nicht  selektiv genug sind, und weiterhin durch den  unsymmetrischen Aufbau der Empfänger  kreise die Symmetrie der Leitung stören.

    Dies hängt. wie genauere Untersuchungen         r;eze",-"t    haben, damit     zusammen,    dass bei     sol-          2     chen Geräten die Kopplung     zwischen    der  Antennenspule und dem     Abstimmkreis    in  vielen Fällen ausserordentlich fest ist.

   Diese       Dimensionierung    des     Eingangskreises        des     Empfängers rührt daher, dass bei der Ent  wicklung     dieser        Geräte    für den drahtlosen  Empfang die     Aufgabe    zu lösen     war,    mit  kleinen, einfachen Antennen eine möglichst  grosse Leistung zu erzielen.  



  Um     Empfangsgeräte    dieser Art     auch     für den sogenannten     Hochfrequenzrundfunk     brauchbar zu machen,     schlägt    die Erfindung       ein    künstliches Entkoppeln des Eingangs  kreises     dieser    Empfänger vor, in dem     nach     der Erfindung zusätzliche Mittel vorgesehen  sind, durch welche die     Kopplung,des    Rund  funkempfängers     mit    :

  dem Netz veränderbar       ist    und .durch     welche        ein    symmetrischer An  sohluss des     unsymmetrischen        Empfängerein-          gangskrei:ses    an das Netz bewirkt     wird.     



  Dies ist im folgenden an einem     Ausfüh-          rungsbeispiel    des     Erfindungsge;enstandes    er-      läutert,     welches    in     der        Zeichnung    im     .Schema.     veranschaulicht ist.  



  Die Hochfrequenz wird der Empfangs  stelle auf den beiden Adern 1 und 2 des  Netzes     zugeführt.    Die Abnahme der Hoch  frequenz erfolgt     über    einen symmetrischen  Transformator, dessen     Primärwicklung    in  der elektrischen Mitte über Kondensatoren d  symmetrisch     beerdet    ist. Dadurch wird ein       symmetrischer    Abschluss des     zusätzlichen          Ankopplungsmittels    erreicht.

   Die Sekundär  spuledes Transformators ist nichtdirekt mit  dem     Einba.nbskre@is    des Empfängers verbun  den, sondern über einen     Einrichtungsteil,    der       entkoppelnd    wirkt. 5 bezeichnet die Primär  spule des Empfängers. Mit     Kö    und h7 sind  .die Klemmen des Empfängers bezeichnet,  die für den     Antennenanschluss        vorgesehen     sind. Die Erdklemme des     Empfängers    ist  mit E bezeichnet.

   Die     entkoppelnd        wirkende          Einrichtung    hat eine Spule 6, welche im ge  zeichneten     Beispiel    an .die     Klemmen    E und       K    5 angeschlossen     ist,    und weiterhin eine In  duktivität 7 und eine     Kapazität    B. Die     Zu-          führung    zum     Empfänger        erfolgt    über die  zur     Abstimmspule    oder zu einem Teil der  selben parallel liegende Selbstinduktions  spule 6.

   Die Klemme E ist     beerdet.    Die zu  sätzlichen     Kopplungsmittel    haben den Vor  teil,     dass    einerseits der Anschluss eines un  symmetrischen, das heisst einseitig     beerdeten     Empfängers an ein symmetrisch gespeistes  Netz möglich ist, und weiterhin eine Ände  rung der     Kopplung    zur     Anpassüg    der     Ein-          ganbsa.mplitude    an die auf .den     Zuführungs-          ad-ern    vorhandene Amplitude     möglich    ist.

    Die Teile 6, 7, 8 und die     Sekundärwick-          lung    .des Transformators sind in der Weise  zusammengeschaltet, dass sie einen     abge-          stimmten        Kreis        bilden.     



  Die bezeichnete     Schaltung    hat ausserdem  den Vorteil,     dass    Abweichungen der Ein  gang 5 unter den     CTeräten    derselben  Fabrikationsserie die     Abstimmung    nicht so  beeinflussen, als wenn diese Spule ein Teil  des     Abstimmkreises    ist.  



  Der     Trausformator    3 und die Teile 6, 7,  8 werden     vorzugsweise    als ein     Zusatzgerät       bebaut, .das einerseits an das     hochfrequenz-          ü        berinittelnde        Netz,    anderseits     an    den Emp  fänger     anschliessbar        ist.    Es ist aber auch  möglich, für das erwähnte Entkoppeln Spu  len des     Empfängers    selbst zu benutzen, zum  Beispiel     Abstimmspulen    für einen nicht be  nutzten Wellenbereich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kopplungseinrichtung zwischen einem Netz, über welches Nachrichten durch Modu lation eines hochfrequenten Trä,berstromes übertragen werden, und einem Hochfrequenz rundfunkempfänger, gekennzeichnet durch zusätzliche Mittel, durch welche die Kopp lung des Rundfunkempfängers mit dem Netz veränderbar ist, rind durch welche ein sym metrischer Anschluss des unsymmetrischen Empfängereingangakreises an das Netz be wirkt wird.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Kopplungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abnahme der Hochfrequenzströme von den Adern des Netzes über ein Symme- trierungsglied und die Zuführung zum Empfänger über eine parallel zur Ab stimmspule oder zu einem Teil derselben liebende Selbstinduktionsspule erfolgt.
    2. Kopplungseinrichtung nach Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass .die Abnahme über einen symmetrischen Transformator erfolgt. .dessen Primär wicklung in Ader Mitte beerdet ist und dessen iSekundärwicklunb in einem Ab- stimmkreis liebt.
    3. Kopplunbseinrichtunb nach Patentan- spruch, dadurch beli#ennzeichnet, :dass ihre zum Ankoppeln und Lockern der 'Kopp- lung zwischen Empfänger und Netz die nenden Mittel in einem Zusatzgerät un tergebracht .sind. 4.
    Kopplungseinrichtun.b nach Patentan spruch, dadurclr gekennzeichnet, dass sie Spulen des Empfängers selbst umfasst.
CH189266D 1935-01-15 1935-12-17 Kopplungseinrichtung zwischen einem Netz, über welches Nachrichten durch Modulation eines hochfrequenten Trägerstromes übertragen werden, und einem Hochfrequenzrundfunkempfänger. CH189266A (de)

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