CH189471A - Flüssigkeitslose Geschwindigkeits- und Kraft-Übertragungsvorrichtung. - Google Patents

Flüssigkeitslose Geschwindigkeits- und Kraft-Übertragungsvorrichtung.

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CH189471A
CH189471A CH189471DA CH189471A CH 189471 A CH189471 A CH 189471A CH 189471D A CH189471D A CH 189471DA CH 189471 A CH189471 A CH 189471A
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CH
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Weisser Otto
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Weisser Otto
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H15/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
    • F16H15/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members without members having orbital motion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping By String And By Release Of Stress In Plastics And The Like (AREA)

Description


  Flüssigkeitslose Geschwindigkeits- und Kraft-Übertragungsvorrichtung.    Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet eine flüssigkeitslose     Geschwindig-          keits-    und Kraft-Übertragungsvorrichtung  mit treibender und getriebener Welle.  



  Da bei vorliegender Erfindung gegenüber  andern     Übertragungsvorrichtungen    die glei  tende Reibung durch einen Abwälzungspro  zess ersetzt wird, so erhält die Vorrichtung  eine ausserordentlich hohe Lebensdauer. Da  bloss relativ wenige Teile bei der Vorrichtung  nötig sind, welche sehr günstig beansprucht  werden, so kann die Vorrichtung     relativ     kleine Dimensionen erhalten, so dass sie bei  grosser Betriebssicherheit nur geringe An  schaffungskosten erfordert.  



  Die eine Welle der Vorrichtung steht mit  einstellbaren Abwälzkörpern in Verbindung,  während die andere Welle mit einem oder  mehreren nachgiebigen, mit den     Abwälz-          körpern    zusammenwirkenden Abwälzorganen  verbunden ist, deren Abwälzungsbahn sich  der eingestellten Lage der Abwälzkörper  durch Deformation anpassen kann.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung    ist in verschiedenen Ausführungsbeispielen  in beiliegender Zeichnung dargestellt, und  zwar zeigt:  Fig. 1 bis 3' in verschiedenen Schnitten  eine erste Ausführungsform,  Fig. 4 eine zweite Ausführungsform  schematisch,  Fig. 5 eine dritte Ausführungsform       schematisch.     



  Nach Fig. 1 bis 3 sind in dem Gehäuse 1,  das mit der Welle 12 verbunden ist, die  Hebel 5, 6, 7 drehbar gelagert. Die Hebel 5,  6, 7 sind mit ihren im Gehäuse sitzenden  Drehstiften 28; 29, 30 verkeilt. Der Ansatz  31 der Stifte trägt einen steilen Gewinde  gang, in den ein an der axial     verschiebbaren     Muffe 11 angebrachter Stift $4 eingreift. Im  Gehäuse 1 ist mittels Kugellager drehbar die  Welle 8 gelagert, auf welcher die Führungs  ringe 32, 33 für das nachgiebige     Abwäl-          zungsorgan    9 angebracht sind.

   Mit dem Nip  pel 10, der in den Ringen 32,     33    gehalten  ist und zur Erreichung radialer     Verbiegbar-          keit    aus nachgiebigem Material besteht und      welcher mit dem nachgiebigen Abwälzungs  organ 9 verbunden ist, ist letzteres in den  Führungsringen 32, 33 an die Welle 8 ange  lenkt. Auf der Aussenfläche des nachgiebigen  Abwälzungsorganes 9 liegen die     Abwälz-          körper    2, 3, 4 auf, welche von Stiften der  Hebel 5, 6, 7 getragen werden. Das nach  giebige Abwälzungsorgan 9 kann aus Band  stahl oder Stahldrähten, Ketten etc. herge  stellt sein. Die Wellen 8 und 9 sind in nicht       gezeichneten    Lagern     gelagert.     



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung     ist     folgende  Die Muffe 11 sei von der Lage gemäss  Fig. 3 nach rechts verschoben, so dass die in  den     Gewindegang    der Ansätze 31 greifenden  Stifte 34 die Stifte 28, 29 und 30 und damit  die Hebel 5, 6, 7 zu einer Verschwenkung  veranlasst haben, so dass die Abwälzkörper 2,  3, 4, wie Fig. 2 zeigt, in das nachgiebige Ab  wälzungsorgan 9 eindringen. Letzteres bildet  gleichsam einen veränderlichen Nockenring,  auf dessen Oberfläche sich die Abwälzkörper  abwälzen,     sofern    die Wellen 8 und 12 ver  schiedene Umdrehungszahlen haben. Die Ab  wälzkörper 2, 3, 4 wälzen sich entsprechend  den unterschiedlichen Tourenzahlen der Wel  len 8 und 12 auf der Abwälzungsbahn des  Organes 9 ab.

   Durch die auf der Abwäl  zungsbahn durch die Abwälzkörper 2, 3, 4  entsprechend der Stellung derselben erzeug  ten Vertiefungen und Erhöhungen entsteht  ein tangentialer Widerstand gegen Verdre  hung des Organes 9, der durch die Stellung  der Abwälzkörper 2, 3, 4 in bezug auf das       Zentrum    des     Gehäuses    1 einreguliert werden  kann. Der tangentiale Widerstand aber steht  im engen Zusammenhange mit dem Antriebs  vermögen der Antriebswelle 8 gegenüber der  getriebenen Welle 12. Je höher der tangen  tiale Widerstand des nachgiebigen     Abwäl-          zungsorganes    9 ist, desto mehr Energie kann  an die getriebene Welle bei sonst gleichen  Verhältnissen     abgegeben    werden.

   Es     brau-          eben    bloss die Abwälzkörper 2, 3 und 4 mehr  oder weniger tief in die Abwälzungsbahn von  Organ 9 einzudringen, um mehr oder weniger  Energie bei verschiedener Tourenzahl der ge-    triebenen Welle auf diese überleiten zu kön  nen. Bei keiner mittels der Vorrichtung vor  zunehmenden     Kraftübertragung    bildet das  nachgiebige Organ 9 auf der Aussenseite  einen platten Zylindermantel, auf dem die  Abwälzkörper reibungslos abrollen.  



  Die Konstruktion nach Fig. 4 umfasst  denselben Grundgedanken, wie vorher be  schrieben, bloss ist im vorliegenden Falle das  nachgiebige Abwälzungsorgan 14 aussen am  Gehäuse 13 gelagert, und die Abwälzkörper  15 werden von     innen    nach aussen gedrückt.  



  Die Konstruktion nach Fig. 5 hat den  selben     Grundgedanken    wie vorher, bloss wer  den die Abwälzkörper 23 gegen das nach  giebige Abwälzorgan 22 in axialer Richtung  gepresst.  



  Der Querschnitt von Abwälzkörper und  undeformiertem Abwälzungsorgan kann an  sich     beliebige    Form haben. Die Vorrichtung  könnte auch mit mehr als einem nachgiebigen  Abwälzungsorgan versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitslose Geschwindigkeits- und Kraft-Übertragungsvorrichtung mit angetrie bener und treibender Welle, dadurch gekenn zeichnet, dass die eine Welle mit einstellbaren Abwälzkörpern in Verbindung steht, wäh rend die andere Welle mit einem oder meh reren nachgiebigen, mit den Abwälzkörpern zusammenwirkenden Abwälzorganen verbun den ist, deren Abwälzbahn sich der einge stellten Lage der Abwälzkörper während der Drehung der beiden Wellen durch Deforma tion anpassen kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Flüssigkeitslose Geschwindigkeits- und Kraft-Übertragungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwälzkörper an Vorrichtungen ange bracht sind, welche ermöglichen, die Ab- wälzkörper mehr oder weniger stark radial nach innen an das beziehungsweise die nachgiebigen, Abwälzorgane anzudrücken, so dass die Abwälzkörper mehr oder weni ger tief in die Abwälzungsbahn des bezw. der nachgiebigen Abwälzungsorgane ein dringen. 2.
    Flüssigkeitslose Geschwindigkeits- und 22 F<B>9</B> Kraft-Übertragungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwälzkörper an Vorrichtungen ange bracht sind, welche ermöglichen, die Ab- wälzkörper mehr oder weniger stark radial nach aussen an ein beziehungsweise meh rere elastische Abwälzungsorgane anzu drücken, so dass die Abwälzkörper mehr oder weniger tief in die Abwälzungsbahn des bezw. der radial ausserhalb der Ab wälzungskörper angeordneten elastischen Abwälzungsorgane eindringen.
    Flüssigkeitslose Geschwindigkeits- und Kraft-Übertragungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwälzkörper an Vorrichtungen ange bracht sind, welche ein Verschieben der Abwälzkörper in axialer Richtung ermög lichen, zum Zwecke, die Abwälzkörper mehr oder weniger tief in das beziehungs weise die nachgiebigen Abwälzungsorgane eindringen lassen zu können. 4.
    Flüssigkeitslose Geschwindigkeits- und Kraft-Übertragungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwälzungsbahn des beziehungsweise der nachgiebigen Abwälzungsorgane einen Zylindermantel bildet, solange die Ab- wälzkörper nicht in die Abwälzungsbahn hineindringen, dass aber der Zylinder mantel wandernde Einbuchtungen erhält, sobald die Abwälzkörper zwecks Übertra gung von Kraft und Geschwindigkeit mehr oder weniger tief in die Abwäl zungsbahn des beziehungsweise der nach giebigen Abwälzorgane hineindringen.
CH189471D 1936-05-02 1936-05-02 Flüssigkeitslose Geschwindigkeits- und Kraft-Übertragungsvorrichtung. CH189471A (de)

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