CH189540A - Bremsvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents
Bremsvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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Description
Bremsvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Die Erfindung bezieht sich auf eine Bremsvorrichtung, insbesondere für Kraft fahrzeuge, mit Fuss- und Handbremshebel, und besteht darin, dass Bremsseile an min destens einer Platte angreifen, die auf einem von wenigstens einem Bremshebel verstell- baren Auflager beweglich abgestützt ist.
Zweckmässigerweise ist das Auflager so wohl vom Handbremshebel wie vom Fuss bremshebel verstellbar. Dadurch, dass Sie Bremsseile an mindestens einer beweglich abgestützten Platte angreifen, wird ein ab solut sicheres und gleichmässiges Anziehen der Bremse gewährleistet.
Wird beispiels weise eine einzige, kippbar gelagerte Platte verwendet, an der sämtliche Bremsseile enden, so stellt sich diese Platte beim An ziehen sowohl des Fuss- wie des Handbrems hebels selbsttätig so ein, dass in allen Brems seilen der gleiche Bremszug herrscht, bevor die Bremsung beginnt.
Es wird somit er- reicht, d- \' ,alle Bremsen gleichmässig zur Wirkung kommen, wodurch auch die Ab nützung .gleichmässig bleibt.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispie- len in Anwendung auf ein Kraftfahrzeug mit Vierradbremsung veranschaulicht. Es zeigt:
Fig. 1 ein Schaubild des Kraftfahrzeuges mit den Bremsschläuchen, Fig. 2 einen senkrechten Hauptschnitt durch die Bremsvorrichtung, Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 3 und Fing. 5 einen Schnitt analog demjenigen gemäss Fig. 3 durch eine Ausführungs variante.
Die auf der Achse 2 gelagerten Vorder räder 3, 3' und ,die auf der Achse 4 gelager ten Hinterräder 5, 5' sind, wie Fig. 1 zeigt, mit Bremstrommeln 6, 6' und 7, 7' ver sehen, zu welchen die Br$m:sschläu.che 8, 8' und 9, 9' führen. Die Bremsseile 10, 10' für die Vorderräder .8, 3' und die Bremsseile 11, 11' für die Hinterräder 5, 5' greifen im Viereck an einer Platte 12 an, :
die um ihr Auflager 1,3 allseitig kippbar gelagert ist. Wie Fig. 2 zeigt, wird die Lagerung durch einen Druckstab 14 bewirkt, dessen kuge liges Ende 15 in einer Pfanne 16 :des Hebels 17 abgestützt ist. Der Hebel 1'7 ist durch einen Schraubenbolzen 1:8 mit der Welle 1.9 :des Fussbremshebels 20 verklemmt. An :dem. Hebel 17 ist eine Zugstange 2,1 durch einen Bolzen 22 angelenkt.
Die Stange 21 ist in einem Zapfen 24 :des Handbremshebels 25 geführt und durch Muttern 23 gesichert. Der Handbremshebel 25 ist auf dem Zapfen 26 drehbar gelagert und in bekannter Weise mit einer vom Handgriff 27 über die Stange 28 gesteuerten Sperrklinke 29 versehen, die in eine Rast 30 eingreift. Die Platte 12 ist mit kugeligen Begrenzungsflächen 31 mit Spiel in :
einem zylindrischen Gehäuse 32 untergebracht, :dessen Flansch 38 durch Schraubenbolzen 3:4 an einem Rahmenteil, z. B. dem Rahmenlängsträger 35, befestigt ist. Die Platte 12 sitzt auf :dem Gewinde 36 des Druckstabes 14, der mittels des Kopfes 37 verstellbar ist.
In dem Bodendes Gehäu ses :32 münden .die Bremsschläuche 8, 8' und 9, 9', in denen die Bremsseile<B>10,</B> 1(1' und 1.1, 11' geführt sind. Die Enden der Brems seile 10, 11 sind, wie Fig. 4 zeigt, mit An kern .38, 39 versehen, :die unter Vermittlung der Büchsen 40, 41 in den Schraubenbolzen 42, 43 gelagert sind. Die Schraubenbolzen 42, 43 sind :durch ihre Köpfe 44, 45 in der Platte 12 verstellbar. Das Gehäuse 32 ist zur Nachstellung der Köpfe 37 und 44, 45 durch einen Deckel 46 zugänglich.
Die Bremsvorrichtung wirkt in der fol genden Weise: Bei Betätigung :des Fussbremshebels 20 in der Richtung I' wird der Druckstab 14 unter Mitnahme der Platte 12 nach oben gerückt. ,Sobald sich eines der Bremsseile spannt, kippt :die Platte 12 samt dem Druckstab 14 um das Auflager 13 in :dieser Richtung aus, und, zwar so lange, bis die Spannung in allen Bremsseilen die gleiche ist.
Unter dem Bremsdruck am Hebel 20 werden dann alle Bremsen gleichmässig an gezogen. Durch die Verstellbewegung des Hebels 17 nach :oben wird die Zugstange 21 leer mitgenommen, ,da sie sich im Zapfen 2-t frei verschieben kann. Bei Betätigung des Handbremshebels in. der Richtung H, welche erst nach Lösen,der Sperrklinke 29 möglich ist, wird der Hebel 17 unter Mitnahme des Druckstabes 14 ebenfalls nach oben bewegt, wobei der Fussbremshebel 20 mitgeht.
Die Bremsung von Hand ist dabei ebenso gleich mässig, wie die bei der Betätigung der Fuss bremse. Sollen alle vier Bremsseile nachge stellt werden, so wird nach Abnahme des Gehäusedeckels 46 der Schraubenkopf 37 allein gedreht, wodurch .die Platte 112 am Druckstab 14 nach oben wandert. Soll hin gegen nur eines der Bremsseile nachgestellt werden, so wird der entsprechende Schrau- benkopf 44 oder 45 gedreht, wodurch hie Anker 38 bezw. 39 in der Platte 12 nach oben rücken.
Die erste Art,der Nachstellun;- trägt der :gleichmässigen Abnutzung im Be trieb Rechnung, während :die zweite Art der Nachstellung beim ersten oder wiederholten Einbau in Frage kommt.
An :Stelle einer einzigen Platte 12 können auch zwei sich kreuzende Platten 47, 48, wie Fig. 5 zeigt, verwendet sein., die bei Be dienung des F'ussbremshebels gemeinsam und bei Bedienung des Handbremshebels einzeln so verstellt werden, dass im ersten Falle die Bremsen aller Räder, im zweiten Falle hin gegen nur die Bremsen der Hinterräder an gezogen werden. Die Platte 48 ist dabei allein mit dem. Druckstab 14 verbunden, während,die Platte 47 lose auf ihr aufliegt.
Der Handbremshebel wirkt dabei zweck mässig mittels einer Gabel auf die Platte 47 allein ein.
Die Erfindung ist nicht auf diese Aus- führungsbeispiele beschränkt. Die Platte 12 kann auch durch ,ein Gelenk mit dem Druck stab 14 verbunden sein.
Die Platte 12 kann aber auch unmittelbar an einem Fortsatz des Hebels 17 abgestützt sein.. Dabei ist es für das Wesen der Erfindung gleichgültig, ob der Druckstab 14 senkrecht zum Rah menlängsträger 35 angeordnet ist oder inner- oder ausserhalb desselben waagrecht Liegt. Zur Vereinfachung der Vorrichtung kann auch ein fester, nicht kippbarer Druckstab 14 vorgesehen sein.
Bei Sechsradwagen grei fen die Bremsseile im .Sechseck an der kipp- baren Platte an, oder aber paarweise an drei einzelnen Platten, die kreuzweise übereinan der liegen. Wie der Fuss- oder Handbrems hebel im einzelnen ausgebildet ist, ist für die Erfindung ebenfalls ohne Belang.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bremsvorrichtung, insbesondere für Kraft fahrzeuge, mit Fuss- und Handbremshebel, dadurch gekennzeichnet, dass Bremsseile an mindestens einer Platte angreifen, die auf einem von wenigstens einem Bremshebel ver stellbaren Auflager beweglich abgestützt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte im verstellbaren Auflager (13) allseitig kippbar angeordnet ist.?, Bremsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Platte auf einem Druckstab (14) sitzt, der an einem durch wenigstens einen Bremshebel be- tätigbaren Verstellhebel (17) kugelge lenkig abgestützt ist. 3. Bremsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte gegenüber dem Druckstab (14) durch ein Gewinde (36) verstellbar .ist. 4. Bremsvorrichtung nach Patentanspruch.dadurch gekennzeichnet, dass die Seil anker (38, 3,9) gegenüber der Platte durch Gewindebolzen (42, 43) verstell bar sind. 5. Bremsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte samt den zu ihrer Verstellung und zur Verstel lung der Seilanker angeordneten .Schrau benköpfen (3,7 und 44, 45) mit Spiel in einem zylindrischen Gehäuse (32) einge schlossen ist, in das die Bremsschläuche (8, 8' und 9, 9') münden. 6.Bremsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, !dass der Druckstab hori zontal angeordnet ist. 7. Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle Brems seile an ein -und derselben Platte an greifen.B. Bremsvorrichtung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Brems seile paarweise an übereinander liegen .den Platten angreifen, welche zusammen durch -den Fussbremshebel verstellt wer den können, während der Handbrems hebel nur diejenige Platte bezw. die jenigen Platten verstellt, die mit von den Hinterrädern kommenden Brems seilen verbunden sind. 9. Bremsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>8,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Platten kreuzweise übereinander liegen.10. Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, ,dadurch :gekennzeichnet, dass das Auf lager an einem sowohl vom Fussbrems hebel als auch vom Handbremshebel be- tätigbaren Verstellhebel angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE189540X | 1935-05-20 | ||
| CH189540T | 1936-04-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH189540A true CH189540A (de) | 1937-02-28 |
Family
ID=25721806
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH189540D CH189540A (de) | 1935-05-20 | 1936-04-15 | Bremsvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. |
| CH211444D CH211444A (de) | 1935-05-20 | 1939-07-12 | Bremsvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH211444D CH211444A (de) | 1935-05-20 | 1939-07-12 | Bremsvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (2) | CH189540A (de) |
-
1936
- 1936-04-15 CH CH189540D patent/CH189540A/de unknown
-
1939
- 1939-07-12 CH CH211444D patent/CH211444A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH211444A (de) | 1940-09-15 |
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