CH189581A - Sandstreumaschine. - Google Patents

Sandstreumaschine.

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CH189581A
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Hartl Franz
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Hartl Franz
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      Sandstreumaschine.       Der Antrieb des Streutellers der bekann  ten     Teller-,Sandstreumaschinen    erfolgt meist  von einem der Räder des bezüglichen Fahr  zeuges aus. Dies hat den Nachteil, dass für  den Fall getriebener Räder, also bei Motor  fahrzeugen, infolge des Umstandes, dass das  Antriebsrad auf der noch nicht gestreuten  also     glatten    Fahrbahn abrollen muss, leicht  ein     Durehgehen,    d. h.     Leerdurchdrehen    des  Rades erfolgt und die     Streuwirkung    dann  aufhört.

   Aus diesem     Grunde    hat man schon  Streumaschinen gebaut, bei welchen der An  trieb des Streutellers mittels eines beson  deren auf der Fahrbahn laufenden     Rades    an  getrieben wird, welches ansonsten mit dem  betreffenden Fahrzeug keinen unmittelbaren  Zusammenhang hat, also z. B. auch nicht  zum Tragen der Fahrzeuglast herangezogen  wird.  



  Jedoch auch dieser     Antriebsart    haftet der  Mangel an, dass, wenn auch das Antriebs  rad besonders schwer gemacht, oder gar mit  Rippen versehen wird, bei starkem     Glatteis     oder grossem Durchgangswiderstand des  Streusandes ein Gleiten desselben erfolgt.    Gemäss der vorliegenden Erfindung ist  bei einer     Tellersandstreumaschine    mit vom  Wagenkörper gesondert angeordnetem An  triebsrad für den Streuteller ein federbelaste  ter Auslegerarm vorgesehen, der das An  triebsrad auf die Fahrbahn drückt. Der Feder  druck auf den Ausleger ist zweckmässiger  weise einstellbar, z.

   B. mittels einer     @Schrau-          benspindel.    Durch eine solche     Ausbildung     kann eine Anpassung an die jeweils zwischen  Fahrbahn und Antriebsrad herrschenden  Reibungsverhältnisse erreicht werden.  



  Überdies ist     durch    diese Anordnung er  möglicht,     da.ss    das Antriebsrad vorkommende       Fahrbahnhindernisse,    ohne sie zu übersprin  gen, wie dies bei Ausführungen ohne Spann  vorrichtung der Fall ist, durch weitere Span  nung der Feder überwindet, ohne dass .dabei  die Streuarbeit auch nur auf kurze Zeit  unterbrochen wird. Wenn beispielsweise als  Einstellmittel der Feder eine :Schraubenspin  del vorgesehen ist,     kann    die Feder ,durch  Drehen der Schraubenspindel im entgegen  gesetzten Sinn entlastet und das     Antriebs-          rad    von     der        Fahrhahn    abgehoben werden.

        Damit erübrigt sich eine ansonsten notwen  dige Kupplungseinrichtung     zwischen    An  triebsrad und Streuteller, die notwendig  wäre, um bei     Hindernissen    oder entgegen  kommenden Fahrzeugen die Streuarbeit un  terbrechen zu können.  



       Fig.    1 zeigt die     Teller-:Sandstreumaschine     von der Seite, auf einen Anhänger auf  gebaut, mit dem verstellbaren Antriebsrad;       Fig.    2 zeigt die     Antriebs-Anpressteile.     Das     Antriebsgehäuse    1 des Streutellers  ist mittels einer     Eisenkonstruktion    2 am  Fahrzeugboden befestigt. Die aus dem An  triebsgehäuse 1 nach oben     und        unten    heraus  ragende Welle 3 trägt unten den Streuteller  mit Fächern 4 und die horizontale Welle 5,  die ebenfalls auf beiden Seiten herausragt,  einerseits das Kettenrad und beiderseits je  einen Arm des Gabellenkers 7.

   In dem  Gabellenker 7 ist die Welle 8     gelagert,    auf  welcher das     Antriebsrad    9 und das Ketten  rad 10     aufgekeilt    sind. Kettenräder 6 und 10  sind mittels     Kette    11     verbunden.    Am Gabel  lenker 7 ist gelenkig eine Gabel 12 gelagert,  die an ihrem     obern    Ende zu einem Klotz 13  zusammengefügt ist, durch den in der  Längsrichtung der Gabel 12 ein Loch führt.  In der Längsmitte der Gabel 12 ist ein Ver  bindungsquerste- 14 angeordnet, der eben  falls in der     Mitte    ein Loch hat.

   Im Klotz 13  und Verbindungsquerste- 14 ist die     :Spindel     15, die einen Bund hat und an ihrem     obern     Teil mit einem     Gewinde    versehen ist, ge  lagert.     Zwischen    Klotz 13 und Verbindungs  steg 14 ist auf der Welle 15 eine     Schrauben-          druekfeder    16 angeordnet. Die     Spindelmutter     17 ist in Lagerlaschen 18, welche an dem  Wagenkasten angebracht sind, gelenkig ge  lagert. Auf Spindel 15 ist eine Handkurbel  oder Rad 19     aufgekeilt.    Vom Fahrzeugboden       führt    über das Antriebsgehäuse 1 ein Zylin  der 20 bis zum Streuteller 4.

   Der nach oben  ragende Teil der Welle 3 hat einen Vierkant,  auf dem verschiebbar die Kegelhaube 21  sitzt, die mit     Sandbrechern    versehen ist und  sich     mit    Welle 3 dreht. Winkelhebel 22 und  Zugstange 23 sind     Hubbetätigungsteile    der  Kegelhaube 21, Der     Zylinder    20 hat     innen       einen befestigten     Kegelring    24, an den sich  die Kegelhaube 21 anlegt und den Sand  zufluss unterbinden kann.

   Durch     Drehen    der  Spindel 15 wird das Antriebsrad 9 mittels  Gabel 12 und     Schraubendruckfeder    15  federnd an die Strassendecke gepresst und so  mit bei fahrendem Fahrzeug     mittels    An  triebsrad 9,     Kettenrädern    10 und 6, der  Streuteller 4 über Welle 5 und die im An  triebsgehäuse befindlichen     Übersetzungs-,     Zahn- und Kegelräder und Welle 3 in Dre  hung versetzt. Durch Betätigung des Win  kelhebels 22 und die Zugstange 23 kann, je  nach Hub der Kegelhaube 2,1 die     Üffnung     zwischen Kegelring 24 und Kegelhaube 21  die notwendige Sandmenge eingestellt wer  den.

   Durch das Anpressen des Antriebsrades  über die     @Schraubendruckfeder    wird jedes       praktisch    vorkommende     :Strassenhindernis     überwunden, was einen stoss- und störungs  freien Lauf verbürgt.     Sandstreumaschine    und  Sandbehälter sind unmittelbar beisammen  und erübrigt sich dadurch ein Überschaufeln  des Streusandes, so wie dies bei angehängten  Streumaschinen nötig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tellersandstreumaschine mit vom Wagen körper gesondert angeordnetem Antriebsrad für den Streuteller, gekennzeichnet durch einen das Antriebsrad tragenden, feder belasteten Auslegerarm, der das Antriebsrad auf die Fahrbahn drückt. UNTERANSPRüCHE: 1. Tellersandstreumaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Federdruck auf den Auslegerarm einstell bar ist.
    2. Tellersandstreumaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Anpressdruck der Feder mittels einer Schraubenspindel ver ändert, bezw. den jeweils zwischen Fahr bahn und Antriebsrad herrschenden Rei bungsverhältnissen angepasstwerden kann.
CH189581D 1936-02-28 1936-08-10 Sandstreumaschine. CH189581A (de)

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AT189581X 1936-02-28

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CH189581A true CH189581A (de) 1937-03-15

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CH189581D CH189581A (de) 1936-02-28 1936-08-10 Sandstreumaschine.

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