CH189623A - Flyerantrieb, bei dem der Motor innerhalb der Maschine angeordnet ist. - Google Patents

Flyerantrieb, bei dem der Motor innerhalb der Maschine angeordnet ist.

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CH189623A
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Inventor
Actiengesellschaft Joh Jac Cie
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Rieter Joh Jacob & Cie Ag
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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      F1yerantrieb,    bei dem der Motor innerhalb der Maschine angeordnet ist.    Die Erfindung     betrifft    einen     Flyerantrieb,     bei dem der Motor innerhalb der Maschine  angeordnet ist. Bei Ringspinnmaschinen ist  es bekannt, den Motor innerhalb der Maschine  unterhalb der hochgelegten     Schnurtrommel     anzuordnen, wodurch demgemäss mit dem Bau  der Maschine in die Höhe gegangen werden  muss, was aber die Anwendung dieser Motor  anordnung beschränkt, weil die Höhe der  Maschine im allgemeinen wegen der Bedie  nung ein gewisses     Mass    nicht überschreiten  darf.

   Bei den gebräuchlichen     Flyern    mit  Einzelantrieb ist der Motor samt Zubehör  aussen am Kopf des     Flyers    angebracht, wo  durch mehr oder weniger zweckmässig der  frühere Riemenantrieb mit einer für den gan  zen     Flyersaal    vorgesehenen     Transmissions-          welle    ersetzt wird.

   Dabei steht der Antriebs  motor meistens auf dem Boden und treibt  über Zahnräder auf die Hauptwelle des     Flyers.     Diese Antriebsart erfordert entweder Motoren  mit sanftem Anlauf oder dann eine nachgiebige    Kupplung, um ein stossartiges     Anlaufen    des       Flyers    zu vermeiden, weil ruckartiges     Ingang-          setzen    der Flügel den Lunten schadet; diese       veratrecken    sich unregelmässig zwischen dem  Streckwerk und den Flügeln oder reissen sogar  ab.

   Ein derartiger Antrieb verteuert natur  gemäss die Maschine, ausserdem nimmt der  Motor am Kopf des     Flyers    viel Platz weg  und die     Zahnräderübertragung    bedingt be  sondere Schutzvorrichtungen für die Bedie  nung. Nach einer andern Art sitzt der Motor  auf dem Hauptgestell, wobei ein Riemen von  der Motorscheibe auf Fest- und Losscheibe  der Hauptantriebswelle treibt; der Riemen  erhält in der Regel eine     Vorspannung    durch  eine besondere Rolle. Auch diese Antriebs  art bringt hinsichtlich der Platzverhältnisse  gegenüber dem     Transmissionsantrieb    keine  Besserung, und der Riemen bedingt gleich  falls Sicherungen für die Bedienung.  



  Im Gegensatz zu diesen bekannten An  ordnungen ist beim     Flyerantrieb    gemäss der      Erfindung der Motor unter der Zylinderbank  anschliessend an das Bonusgetriebe angebracht  und treibt von da aus auf die nach der Spindel  seite der Maschine hin über den Antriebskopf  hinaus verlängerte Hauptantriebswelle, zum  Beispiel durch einen Riemen auf eine     Fest-          und    Losscheibe der Hauptantriebswelle.  



  Auf diese Weise bleibt der Platz am Kopf  des     Flyers    frei von allen Antriebsteilen, wo  durch anderseits an Raum für die Vermeh  rung der     Spindelzahl    gewonnen wird; zudem  erübrigen sich alle Schutzvorrichtungen für  die Bedienung, und der Motor fügt sich hier  bei in ästhetischer Hinsicht sehr vorteilhaft  in die Umrisse der Maschine ein. Dabei er  heischt diese Anordnung keinerlei Vergrösse  rung der Abmessungen der Maschine, zum  Beispiel weder in der Höhe noch in der Breite  derselben; die eventuelle Anordnung eines  Riemenantriebes mit Fest- und Losscheibe  gewährleistet ein sanftes Anlaufen der Ma  schine.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.       Fig.    1 zeigt einen     Flyer    teilweise sche  matisch in Seitenansicht, und       Fig.    2 einen Querschnitt durch die Motor  lagerstelle.  



  Der elektrische Antriebsmotor 1 ist in der  Maschine unterhalb der Zylinderbank 2 an  gebracht. Der Fuss 3 des Motors 1 ist durch  die Achse 4     wippbar    am Lager 5 angebracht,  wodurch der Motor am     Flyer    schwingbar an  geordnet ist. Der Motor 1 trägt auf der dem  Fuss 3 gegenüberliegenden Seite eine in     Fig.     1 weggelassene Gabel 6, an die sich beid  seitig die Schraubenfedern 7 und 8 anlegen.  Diese Federn 7, 8 erhalten ihre Spannung  durch die     Muttern    9, die eine Regelung der  Federspannung ermöglichen, und sind auf der  die Zylinderbank 2 mit der Grundplatte 10  verbindenden Stange 11 geführt, über welche  die Anschlaggabel 6 des Motors 1 greift.

   Von  der Antriebsscheibe 12 des     Motors    1 führt  der Riemen 13 zu dem im Innern des     Flyers     auf der Hauptantriebswelle 16 angebrachten    Fest- und     Losscheibenpaar    14,<B>15,</B> welches  sich auf der nach der     Spindelseite    der Ma  schine hin über den Antriebskopf hinaus vor  gesehenen Verlängerung dieser Welle     befindet.     



  Beim Anlaufen schwingt der Motor 1 unter  dem Widerstand des ziehenden     Trumes    des  Riemens 13     zunächst    um eine Kleinigkeit um  die Achse 4 nach oben aus, um unmittelbar  nachher unter der Wirkung der Federn 7 und  8 in eine bleibende Betriebslage zurückzusin  ken, nämlich sobald sämtliche Bewegungs  teile des     Flyers    angetrieben sind und damit  das Antriebsmoment zurückgeht.  



  An Stelle der Anordnung eines     wippbar     gelagerten Motors ist auch eine     Ausfübrung     möglich, bei der eine     Riemenspannrolle    (zum  Beispiel System     "Lenig")    mittels von der  Motorschaltung aus gesteuerter Vorrichtung  beim Anlassen des Motors vorübergehend  vom Antriebsriemen 13 abgehoben wird. Auf  diesem Wege lässt sich ebenfalls eine stoss  dämpfende Wirkung erzielen. Auch kann  vom Motor aus der Antrieb, statt mittels  Riementriebes, durch einen Kettentrieb er  folgen, oder es kann ein     Wippenmotor    mit  nur einer Festscheibe auf der Antriebswelle  verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flyerantrieb, bei dem der Motor inner halb der Maschine angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor unter der Zylinderbank anschliessend an das Konusge- triebe angebracht ist und von da aus die Hauptantriebswelle an ihrer nach der Spindel seite der Maschine hin über den Antriebskopf hinaus gehenden Verlängerung treibt. UNTERANSPRUCH: Flyerantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor durch einen Riemen auf eine Fest- und Losscheibe auf der Hauptantriebswelle treibt.
CH189623D 1935-09-30 1936-08-18 Flyerantrieb, bei dem der Motor innerhalb der Maschine angeordnet ist. CH189623A (de)

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CH189623D CH189623A (de) 1935-09-30 1936-08-18 Flyerantrieb, bei dem der Motor innerhalb der Maschine angeordnet ist.

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CH (1) CH189623A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE909188C (de) * 1951-12-22 1954-04-15 Edmund Hamel Antrieb fuer doppelseitige Spinn-, Zwirn- und aehnliche Maschinen
DE1059324B (de) * 1957-02-06 1959-06-11 Spinn Und Zwirnereimaschb Karl Elektrischer Antrieb fuer Spinn- und Zwirnmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE909188C (de) * 1951-12-22 1954-04-15 Edmund Hamel Antrieb fuer doppelseitige Spinn-, Zwirn- und aehnliche Maschinen
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