CH189762A - Drucktelegraphen-Empfänger. - Google Patents

Drucktelegraphen-Empfänger.

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CH189762A
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Ernst Kleinschmidt Edward
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Ernst Kleinschmidt Edward
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      Drucktelegraphen-Empfänger.       Die Erfindung betrifft einen     Drucktele-          graphenempfänger    mit einer     Wähleinrich-          tung,    zu deren Einstellung ein Alphabet zu  verwenden ist, das sich aus aus mehreren  Impulseinheiten zweierlei Art bestehenden  Impulskombinationen zusammensetzt;

   die Er  findung besteht darin, dass eine Steuervor  richtung zur Einstellung des     Druckmittels     vorgesehen ist, die mehrere je einer der Im  pulseinheiten zugeordnete Reihen von dreh  baren Anschlägen aufweist, deren Anzahl bei  jeder Reihe gegenüber der beim Zeichen  empfang     vorgängig    zum Eingriff gebrachten  Reihe verdoppelt ist, und dass jeder Reihe  von drehbaren Anschlägen ein Begrenzungs  anschlag zugeordnet ist, von     denen    jeder beim  Zeichenempfang durch eine Impulseinheit  wahlweise betätigt wird, so     da.ss    die zu     druk-          kenden    Buchstaben während des Empfanges  der einzelnen Impulsreihen in die endgültige  Druckstellung gebracht werden,

   bei welchem  Vorgang die Grösse der Schritte der Steuer  vorrichtung fortschreitend abnimmt.    Gegenüber den bekannten     Drucktelegra-          phenempfängern    besitzt die Erfindung den  Vorteil, dass die Bauart der Wähleinrichtung  und des ganzen Druckers weitgehend verein  facht werden     kann,    und dass die einem emp  fangenen Signal entsprechende Type in die  endgültige Druckstellung gebracht ist, wenn  der letzte Impuls einer Impulskombination  empfangen     wird;

      infolgedessen erübrigt es  sich, besondere     Mittel    zur Speicherung der  Wählimpulse und zur     Überlappung    des  Druckvorganges mit dem nächsten     Wählvor-          gang    vorzusehen.  



  In den Zeichnungen ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt.  



       Fig.    1 stellt die Vorderansicht des Druck  telegraphenempfängers dar, wobei zwecks  klarerer Darstellung einzelne Teile abgebro  chen gezeichnet sind;       Fig.    2 ist eine Draufsicht auf den Emp  fänger;       Fig.   <B>3</B> ist eine Seitenansicht, auf die      rechte Seite von     Fig.    1 gesehen und zeigt die  Wähleinrichtung;       Fig.    4 ist eine Teilansicht, auf die linke  Seite von     Fig.    1 gesehen;       Fig.    5 stellt den Druckschlitten mit dem       Typenrad    dar;       Fig.    6 bis 8 und 18 zeigen Einzelheiten;

         Fig.    9 ist eine schematische Darstellung  der gegenseitigen Anordnung von Druck  walze, Typenrad und des Maschinenrahmens;       Fig.    10 ist eine     Teilansicht    der     Wählein-          richtung,    auf die Rückseite von     Fig.    1 ge  sehen;       Fig.    11 ist eine Teilansicht in schemati  scher Darstellung von der rechten Seite von       Fig.    1 gesehen;       Fig.    12 ist eine Draufsicht auf in     Fig.    1  dargestellte Teile;

         Fig.    13 bis 16 zeigen schematisch Einzel  heiten der Einrichtung zur Ausführung der  verschiedenen Druckerfunktionen;       Fig.    17 stellt eine Abänderung der in       Fig.    13 bis 16 gezeigten Einrichtung dar.  Bei dem zur Erläuterung der Erfindung  gewählten Ausführungsbeispiel wird das  übliche     5-Impulseinheitenalphabet    zur Steue  rung des Wählvorganges des Empfängers  benutzt. Der Empfänger und der Sender  arbeiten in der Weise zusammen, dass der  oder die Empfänger bei Beginn eines Zei  chens durch Aussendung eines     Auslösestrom-          stosses    angelassen werden; der Empfänger  wird nach Empfang des letzten Stromstosses  eines jeden Zeichens stillgesetzt.

   Wenn die  Erfindung auch anhand eines Ausführungs  beispiels in Anwendung auf einen Spring  schreiber beschrieben ist, so ist die neuartige  Arbeitsweise des Empfängers nach der Er  findung auch auf Empfänger anwendbar, die       ununterbrochen    in Synchronismus mit einem  Sender arbeiten.  



  Wie aus     Fig.    1, 2 und 3 ersichtlich ist,  besteht der Lagerrahmen des Empfängers  aus den seitlichen Rahmenteilen 11 und 12,  die mit einer Grundplatte 14 verbunden sind  oder mit ihr aus einem Stück bestehen. Auf  der Grundplatte 14 ist der Antriebsmotor 16  angebracht, dessen Welle mit der Haupt-         antriebswelle    18 des Druckers gekuppelt ist  oder eine Verlängerung dieser Welle bildet.  



  Der Magnet 20, der die Signale empfängt  und den Drucker gemäss den an der Sende  stelle ausgesandten Signalen steuert, ist auf  einem Rahmen 21     (Fig.    1, 2 und 3) ange  bracht, der an dem Rahmen 11 mittels der  Schrauben 22 befestigt ist. Die beiden Mag  netspulen umschliessen Kernstücke, die von  einem Joch 23 nach oben ragen. Der Anker  24 des Magnetes ist mit seinen Laschen 26  auf einem Lagerzapfen 27 im Rahmen     '21.     gelagert. Eine Feder 28, die an einer Schraube  29 zur Einstellung der Federspannung be  festigt ist, sucht den Anker 24 von den Pol  stücken des Magnetes abzuziehen.

   In dem  Teil 31 sind ausser der Schraube 29 die Ein  stellschrauben 32 und 33 eingeschraubt, die  mit den Ankerteilen 34     bezw.    36 zusammen  wirken und zur     Begrenzung    der Ankerbewe  gung in beiden Richtungen dienen.  



  Das drehbare Typenrad 38 sitzt auf einer  Welle 39     (Fig.    5), die in den Armen 41 und  42 des beweglichen Druckschlittens 43 dreh  bar gelagert ist. Der Rahmen des Druck  schlittens 43 ist mit in Abstand voneinander  angeordneten, sich nach hinten erstreckenden       Armen    45 versehen, von denen jeder eine  quadratische Öffnung 46 besitzt, die eine       Vierkantwelle    48 umschliesst, auf der der  Druckschlitten 43 verschiebbar gelagert ist.  Die Welle 48 ist in Lagern in der Konsole  49 und dem Rahmenteil 12 gelagert. Die  Konsole 49 ist durch Bolzen 50     (Fig.    12)  an dem Rahmenteil 11 befestigt. Die Welle  48 ragt über den Rahmenteil 12, in dem sie  zu einem später zu erläuternden Zweck dreh  bar gelagert ist, hinaus.

   Der Papierstreifen  55 wird über die Druckwalze 53 geführt, um  mittels des Typenrades 38 bedruckt zu wer  den. Der Papierstreifen wird von einer Vor  ratsrolle 61, die in den Rahmenteilen 11 und  1.2 gelagert ist, abgezogen und durch Füh  rungsrollen 65 einer Führungsschiene 60 zu  geleitet     (Fig.    4).  



       Wähleinrichtung.     Das Typenrad 38 wird mittels eines auf  der Welle 39 sitzenden und mit dem Zahn-           rad        52    in Eingriff stehenden Zahnrades 51  verdreht. Das Zahnrad 52 ist mit einer Vier  kantöffnung in seiner Nabe versehen und  verschiebbar auf einem     Vierkantteil    54 einer  drehbaren Welle 5,6 gelagert, die sich längs  durch den Drucker und durch die Rahmen  11 und 12 erstreckt und im Rahmen 11 ge  lagert ist. Die Welle 56 ist in der Nabe 57  eines Paares dauernd angetriebener Zahn  räder 58 und 59 gelagert.

   Die zu einem Teil  vereinigten Zahnräder 58 und 59 werden  durch den Motor 16 über ein Zwischenrad 62  und die gleichachsigen Zahnräder 63 und 64,  die durch einen Stift 66     (Fig.    10) miteinan  der gekuppelt sind, angetrieben.  



  Das Zwischenrad 62 ist drehbar auf einem  an dem Rahmenteil 11     befestigten    Lagerbol  zen 67 gelagert, und die Zahnräder 63 und  64 sind drehbar auf der Wählerantriebs  welle 68 gelagert, die zeitweise reibungs  schlüssig durch die Reibungskupplung 69  angetrieben wird. Die Welle 56 wird rei  bungsschlüssig durch das vom Motor ge  drehte Zahnrad 58 mittels einer Reibungs  kupplung angetrieben, die die Teile 72 bis  74 umfasst. Die radiale Fläche der angetrie  henen Scheibe 73 wird mittels einer an der  Welle 56 befestigten Feder 74 gegen die Flä  che 72 des Zahnrades 59 gepresst.

   Die an  getriebene Scheibe 76 presst das Reibungs  glied 7 1 gegen die radiale Fläche eines     Be-          grenzungsfingersatzes    77, der auf der Welle  56 mittels einer Stellschraube in dem Stell  ring 78     befestigt    ist.  



  Der     hegrenzungsfingersatz    77 umfasst  eine Anzahl von Anschlagscheiben 79, wel  che     finit    fünf Sätzen von Anschlagfingern  81, 82, 83, 84 und 85 versehen sind. Ferner  ist ein zusätzlicher sechster Satz von zwei  Anschlagfingern 86, die diametral gegen  überliegen, vorgesehen. Alle Anschlagfinger  eines Satzes liegen in derselben Ebene und  können mit einem schwenkbar gelagerten Be  grenzungshebel zusammenarbeiten. Es sind  fünf festgelagerte Begrenzungshebel 91 bis  95 vorgesehen, die den drehbaren Anschlag  fingern in einer noch zu beschreibenden Art  und Weise zugeordnet sind. Diese fünf Be-         grenzungshebel    sind zusammen mit einem zu  sätzlichen Begrenzungshebel auf einem La  gerbolzen 97 gelagert, der in einem Lager  auge an dem Rahmenteil 11 befestigt ist.  



  Die Anzahl der Anschlagfinger der Sätze  81 bis 85 ist in fortschreitender Folge ver  doppelt; das heisst, es sind zwei diametral  gegenüber angeordnete und in derselben  Ebene liegende Anschlagfinger 85 vorgese  hen, ferner vier Anschlagfinger 84, die in  gleichen Abständen in der Umfangsrichtung  verteilt sind und symmetrisch zu der durch  die Finger 85     gehenden    Achse liegen; acht       Anschlagfinger    83, ebenfalls über den Um  fang gleichmässig verteilt und     symmetrisch     zu irgend zwei diametral gegenüberstehen  den Fingern 84 liegend;

   sechzehn Anschlag  finger 82, über den Umfang gleichmässig  verteilt und symmetrisch zu irgend zwei dia  metral gegenüberstehenden Anschlagfingern  88 liegend, und zweiunddreissig Anschlag  finger 81, die alle ebenfalls in derselben  Ebene liegen, gleichmässig über den Umfang       verteilt    sind und symmetrisch zu irgend zwei  diametral gegenüberstehenden Anschlagfin  gern 82 liegen. Die beiden Anschlagfinger  86 liegen über dem Umfang in einem Ab  stand von 90  von den beiden Anschlagfin  gern 85. Durch diese Anordnung der An  schlagfinger 81 bis 86 werden insgesamt  vierundsechzig Begrenzungsstellen für die       Welle,56    gebildet.

   Das Zahnrad 52 hat zwei  mal soviel Zähne     wie,das    Zahnrad 51, so dass,  also ein Verhältnis :der Zähnezahlen von 1 zu  2     zwischen,diesen,Zahnrädern    besteht und das  Typenrad 38 eine vollständige     Umdrehung     bei jeder halben Umdrehung der Welle 56  macht. Das Typenrad 38 hat zwei Typen  reihen, jede mit zweiunddreissig Typenstellun  gen. Während ,die Welle 66 vom Motor 16       reibungsschlüssig    angetrieben wird, werden  ,der     Begrenzungsfingersatz    77 und das Typen  rad     .ä8    infolge der ,durch die Zahnräder 51 und  52 gebildeten starren Kupplung in einem be  stimmten festliegenden Verhältnis zueinan  der angetrieben.

   Da die Welle 56 und ihre  zugeordneten Teile verhältnismässig schwer  sind, wird die     Erzielung    einer hohen Ge-           schwindigkeit    des Druckers dadurch erleich  tert, dass man bei der Einstellung einer Type  in die Druckstellung das verhältnismässig  leichte Typenrad sich um einen grösseren  Winkel bewegen lässt als die Welle.  



  Die Anschlaghebel 91 bis 96     besitzen    alle  die gleiche Form, und es genügt daher, wenn  zum Beispiel der Anschlaghebel 96 (Fix. 3)  allein näher beschrieben     wird.    Der Anschlag  hebel 96 ist an seinem obern Ende mit einer  Nase versehen, die eine Anschlagfläche 99  bildet, die mit einem der zwei Anschlag  finger 86 in Eingriff kommt. Jeder An  schlaghebel des ganzen Satzes ist in entspre  chender Weise mit einer Anschlagfläche 99  versehen, und das obere Ende jedes An  schlaghebels kann nur mit, der Reihe von  Anschlagfingern in Eingriff kommen, die in  der entsprechenden Ebene liegen.

   Der An  schlaghebel 96 ist mit einem Winkelhebel  teil 101 versehen, der an seinem Ende eine       Nockenfläche    102 besitzt, deren Zweck spä  ter     erläutert    wird. Ferner ist jeder Anschlag  hebel mit einem sich nach unten erstrecken  den Arm 103 versehen, der eine abgeschrägte  Fläche 104 besitzt, die mit einer Klinken  stange 106 zusammenarbeitet, die ebenfalls  eine schräge Fläche aufweist. Diese Stange  kann mit dem     untern    Ende aller Anschlag  hebel in     Eingriff    kommen. Die Klinken  stange 106 ist mit seitlichen Armen 107 ver  sehen, die zusammen mit der Klinkenstange  einen U-förmigen Teil     bilden.    Die Arme 107  sind auf einem an dem Rahmenteil 11 be  festigten Lagerbolzen 108 gelagert.

   Die  Klinkenstange 106 wird mittels einer Feder  109 nach     oben    gezogen, die mit ihrem einen  Ende an dem Rahmen 11 und mit ihrem       andern    Ende an einem Teil eines Armes 107  befestigt ist, der sich über den Lagerbolzen  108 hinaus erstreckt. Ein exzentrisch ein  stellbarer Anschlag 111 dient zur Begren  zung der Aufwärtsbewegung der Klinken  stange 106. Jeder Anschlaghebel steht in  seiner Ruhestellung ausser Eingriff mit sei  nen zugehörigen Anschlagfingern, - und die  Anschlaghebel werden     mittels    einer für je  einen Anschlaghebel vorgesehenen Feder 112    in dieser Ruhestellung gehalten. Ferner lie  gen in der Ruhestellung die abgeschrägten  Enden 104 jedes Anschlagfingers oberhalb  der abgeschrägten Kante der Stange 106.

   Die  abgeschrägte Kante der Stange 106 ist,     wie     aus     Fig.    18 ersichtlich ist, nach ihrem einen  Ende hin geneigt, und zwar liegt sie an dem  dem untern Ende des Hebels 95 und dem  Rahmenteil 11 benachbarten Ende höher.  Der Anschlaghebel 95 steht am tiefsten und  der Hebel 96 am wenigsten tief mit der Klin  kenstange 106 in Eingriff. Ein     exzentrisch     einstellbarer Anschlag 114 dient zur Begren  zung der Bewegung der Anschlaghebel unter  dem Einfluss der Federn 112.  



  Die Klinkenstange 106 und die untern  Enden .der Anschlaghebel 91 bis 96     sind    ge  genseitig so angeordnet, dass, wenn ein An  schlaghebel, beispielsweise der Hebel 91, be  tätigt wird, er die Klinkenstange 106 ausser  Eingriff mit einem vorher von ihr     verklink-          ten    Anschlaghebel, beispielsweise dem Hebel  96, bringt, der infolgedessen ausgelöst     und     durch eine Feder 112 ausser     Eingriff    mit sei  nem zugeordneten Anschlagfinger gezogen  wird. Die     Abschrä,gung    der Vorderkante der  Klinkenstange 106 unterstützt diese Wir  kung.

   In diesem Augenblick wird der An  schlagfinger 86 ausgelöst, der der Welle 56  sich zu drehen gestattet, bis in dem angege  benen Beispiel einer der Finger 85 gegen den  Anschlaghebel 91 zu liegen kommt. Die  Welle 56 kann sich hierbei um ein Viertel  einer Umdrehung, das heisst um 90  , drehen,  wobei das Typenrad eine halbe Umdrehung  macht. Wenn der nächste Anschlaghebel 92  betätigt wird, löst er in der vorstehend be  schriebenen Weise den Anschlaghebel 91 aus  und er gestatte der Welle 56 sich zu drehen,  bis der nächstfolgende Anschlagfinger 84  sich gegen den Anschlaghebel 92 legt. Hier  bei dreht sich die Welle 56 um ein Achtel  einer Umdrehung weiter, während das Ty  penrad um eine     Viertelumdrehung    weiter ge  dreht wird.

   Dieses Spiel setzt sich weiter  fort, vorausgesetzt, dass alle     übrigen    Hebel  93, 94 und 95 nacheinander     betätigt    werden.      Hierbei macht das Typenrad schliesslich eine  31/32 Umdrehung.  



  Durch die wahlweise Betätigung der An  schlaghebel 91 bis 95 kann das Typenrad in  irgendeine von     zweiundreissig    Stellungen ge  bracht werden, von denen sechsundzwanzig  mit einem Buchstaben des     Alphabetes    ver  sehen sind. Die das Typenrad tragende Welle  39 kann also so ,gedreht werden, dass sie  irgendeine ihrer einunddreissig Stellungen, in  die sie von der Ruhelage aus bewegt werden  kann, einnimmt. Die Ruhestellung bildet die       zweiunddreissigsteStellung.    Das Typenrad ist  jedoch nur in bestimmten Stellungen mit ein  Zeichen darstellenden Typen versehen, und  die übrigen Stellungen nimmt es während  der Ausführung der verschiedenen Sonder  funktionen ein, wie es noch beschrieben wird.  



  Als Beispiel einer wahlweisen Betätigung  der Anschlaghebel 91 bis 95 und der ent  sprechenden Einstellung des Typenrades 38  sei angenommen, dass der     Anschlaghebel    95  betätigt wird. Beim Umlegen dieses An  schlaghebels wird in der beschriebenen Weise  der Anschlaghebel 96 ausgelöst. Der An  schlaghebel 95 nimmt dann eine Stellung  ein, in der er mit dem ersten der Anschlag  finger 81 in Eingriff kommt, auf den er bei  der entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgenden  Drehung der Welle 56 trifft, wie aus     Fig.    3  ersichtlich ist. Infolgedessen kann sich das       Typenrad    um     '/32    Umdrehung drehen.

   Durch       Auswahl    eines der Anschlaghebel 91 bis 95  kann das Typenrad in der eben für den An  sehlaghebel 95 beschriebenen Weise in eine  jeweils verschiedene Druckstellung gebracht  werden. Durch Betätigung der Anschlag  hebel in verschiedenen Kombinationen kann  irgend eine der einunddreissig     ,Stellungen    des  Typenrades ausgewählt werden. Wenn bei  spielsweise die Anschlaghebel 92. und 95 be  tätigt werden, wird zunächst der Hebel 92  umgelegt. Er löst den Hebel 96 aus und ge  stattet der Welle 56 sich zu drehen, bis der  erste der Reihe von Anschlagfingern 84 gegen  .die     Fläche    9-<B>9</B> des Anschlaghebels 92 zu liegen  kommt, wo er stehen bleibt, bis der Anschlag  hebel 95 umgelegt wird und den Anschlag-    Nebel 92 auslöst.

   Der Hebel 95     kommt    dar  auf gegen den nächsten in seinem Wege lie  genden Anschlagfinger 81 zu liegen und  führt eine Drehung des Typenrades um     9/3Z     einer Umdrehung herbei.  



  Aus obigem ist ersichtlich, dass durch  verschiedene Einstellung der Hebel 91 bis  95 das Typenrad in irgend einer Stellung  zum Stillstand gebracht werden kann. Die  Vorrichtung, welche unter dem Einfluss der  vom Empfangsmagneten 20 aufgenommenen  Liniensignale die wahlweise Betätigung der  Anschlaghebel 91 bis 95 vornimmt, sei nun  im einzelnen beschrieben.  



  Der nach oben ragende Arm 36 am An  ker des Magnetes 20 ist mit einer Rolle 116  und einem Anschlag 117 versehen. Ein das  Anlassen und     Wiederstillsetzen    steuernder  Arm 118 ist auf einem Bolzen 119 gelagert,  der auf einer Übersichtsscheibe 121 befestigt  ist. Die Scheibe 121 ist drehbar an dem Rah  menteil 1.1 des Druckers gleichachsig mit der  Welle 68 gelagert und mit einer Skala ver  sehen, über der sich ein mit einer Klemm  schraube 122 versehener Zeiger befindet. Das  in der     Fig.    3     lings    liegende Ende des Steuer  hebels 118 ist abgeschrägt, wie aus     Fig.    10  ersichtlich ist, und der Anschlag 117 ist  ebenfalls abgeschrägt, um das nachstehend  beschriebene Zusammenarbeiten des Anschla  ges mit dem Arm 118 zu erleichtern.  



  Eine an der Scheibe 121 und an der sich  nach hinten erstreckenden Querstange 126  des Hebels 118 befestigte Feder 124 sucht  den Hebel 118 entgegen dem Uhrzeigersinn  zu drehen, wie aus     Fig.    3 ersichtlich ist. Für .  den Hebel 118 ist ein Anschlag 125 vorge  sehen. Diese Drehung des Hebels 118 wird  für gewöhnlich durch den Magneten 20 ver  hindert, wenn dieser sich in seinem normalen,  erregten Zustand befindet. Der Hebel 118  besitzt zwei     Fortsätze    128 und 129, deren  freie Enden hakenförmig ausgebildet sind.  Der     Fortsatz    129 steht für gewöhnlich mit  einem Arm 131 in Eingriff, der an einem  drehbaren und reibungsschlüssig angetrie  benen Wähler 132 befestigt ist, der auf der  Welle 68 sitzt und sich mit dieser dreht.

        Wenn die Welle 68 durch Entfernung des       Fortsatzes    129 vom Arm 131 zur Drehung  freigegeben wird, wird sie über die zwischen  geschalteten gleichachsigen Zahnräder 63 und  64 von der     Vorrichtung    69 reibungsschlüssig  angetrieben. Der Steuerarm 118 wird in  seine normale Stellung, in der er gegen den  Anschlag 117 anliegt, durch einen Arm 134  des Wählers 132 zurückgebracht. Der Wäh  ler 132 besteht aus einem Rad, das aus zwei       sternförmigen    Scheiben 136 und 137 gebildet  ist, die an den Enden ihrer axial     miteinander     verbundenen Arme fünf lose drehbar ge  lagerte Kupplungsteile 141 bis 145 tragen.

    Diese Kupplungsteile sind lose auf von den  Armen der Scheiben 136 und 137 getragenen  Lagerbolzen 146 gelagert, und jeder Kupp  lungsteil besteht aus einer Fahne 147 und  einem nach aussen ragenden Finger 148. Alle  Fahnen 147 sind neben der Scheibe 136 an  geordnet und sie liegen in einer Ebene der  art, dass sie im Wege der Rolle 116 liegen,  wenn der Anker 24 des Magnetes 20 angezo  gen ist, und ausserhalb des Weges der Rolle  liegen, wenn der Anker 24 bei     Aberregung     des     Magnetes    20 abgefallen ist. Die Finger  148 liegen in     verschiedenen.Ebenen,    so dass  sie mit den Enden 102 der Anschlaghebel 91  bis 95 zusammenarbeiten können.

   Der Fin  ger 148 des Kupplungsteils 141 kann nur mit  dem Anschlaghebel 91, der Finger 148 des  Kupplungsteils 142 nur mit dem Anschlag  finger 92 in Eingriff kommen, und die Fin  ger 1.48 der übrigen drei Kupplungsteile 143,  144 und 145 kommen mit den Anschlag  hebeln 93     bezw.    94     bezw.    95 in Eingriff. Der  Finger des Kupplungsteils 145, der mit dem  Arm 101 des Anschlaghebels 95 in Eingriff  kommen kann, ist unmittelbar aus dem Ma  terial der Innenseite des Kupplungsteils 145  gebildet.  



  Die soweit beschriebene Wähleinrichtung  kann alle Funktionen der Drehverteiler und  Wählmagnete oder der mechanischen     Wähl-          einrichtungen    von     Drucktelegraphenempfän-          gern    der bekannten Art ausführen und macht  die Verwendung von Wählerstangen oder       -scheiben    überflüssig, die einen wesentlichen    Teil der bisher     bekannten    Drucker aus  machen, in denen die Wählimpulse während  des Druckens aufgespeichert werden müssen.  



  Die Geschwindigkeit des Motors 16 wird  so geregelt oder es wird ein Motor mit einer  solchen Drehzahlcharakteristik verwendet,  dass der freigegebene Wähler 132 mit einer  solchen Geschwindigkeit gedreht wird, dass  der Finger 148 des Kupplungsteils 145 unter  den Anschlaghebel 95 gelangt, wenn der  letzte der fünf Stromstösse der ein Zeichen  darstellenden     Stromstosskombination    empfan  gen wird. Die dargestellte Anordnung der  Teile ist für den Betrieb mit einem Telegra  phensystem gedacht, das mit einem für ge  wöhnlich geschlossenen     Stromkreis    und mit  einem     5-Einheitenalphabet    arbeitet, und für  gewöhnlich als mit dem     Baudotalphabet    ar  beitendes     Start-.Stopsystem    bezeichnet wird.

    In derartigen Systemen wird der Empfänger  für gewöhnlich durch ein Signal angelassen,  das durch     Stromlosmachen    der Leitung ge  geben wird und darauf folgen fünf Signale  in verschiedener Kombination, um den ge  wünschten Buchstaben auszuwählen; darauf  folgt schliesslich ein Signal, das durch Strom  gabe auf die Leitung gegeben wird, und die  ses Signal wird in den Pausen zwischen der  Aussendung der aus fünf     Stromstössen    kom  binierten Signale aufrecht erhalten. Wenn  der Anker 24 des Magnetes 20 angezogen ist,  sind alle Teile des Empfängers mit Aus  nahme des Motors und der durch ihn ange  triebenen Zahnräder in der Ruhestellung.

    Wenn der Anker 24 durch das stromlose       Auslösesignal    zum Abfall gebracht wird,  wird der Steuerarm 118 vom Anschlag 117  freigegeben, so dass sich der Wähler 132 im       Uhrzeigersinne    drehen kann, wie aus     Fig.    3  ersichtlich ist. Es sei angenommen, dass die       Stromstosskombination    zur Auswahl des  Buchstabens A empfangen wird. Diese Kom  bination besteht aus zwei Stromimpulsen,  denen drei     Stromlosimpulse    folgen. Es sei  nun die Einstellung des Typenrades zur Aus  wahl dieses Buchstabens beschrieben.

   Der  Anker 24 des Magnetes 20 wird     unmittelbar,     nachdem er den Teil 131 durch den strom-      losen     Anlassimpuls    ausser Eingriff mit dem       Fortsatz    129 gebracht hat, angezogen und  die Rolle 116 kommt in Eingriff mit der  ersten sich nach unten erstreckenden Fahne  147 des     Kupplungsteils    141. Während diese  Fahne über die in ihren Weg eingerückte  Rolle 116 gleitet, kommt der Finger 148 des       Kupplungsteils    141 mit dem Anschlaghebel  91 in Eingriff, wodurch dieser in den Weg  des ersten Anschlagfingers 85 des     Begren-          zungsfingersatzes    77 geschwenkt wird.

   Wie  oben beschrieben wurde, wird hierdurch der  Anschlaghebel 96 ausser Eingriff mit dem  Anschlagfinger 86 gebracht und dadurch der  Welle 56 gestattet, sich zu drehen, bis der  Anschlagfinger 85 sich gegen den Anschlag  hebel 91 legt. Da der zweite Impuls der von  dem Magneten 20 empfangenen     Stromstoss-          kombination    ebenfalls ein Stromimpuls ist,  bleibt der Anker 24 angezogen und die Rolle  <B>116</B> kommt mit der Fahne 147 des Kupp  lungsteils 142 in Eingriff, so dass der Finger  148 dieses Kupplungsteils den Anschlag  hebel 92 in den Weg des nächsten Anschlag  fingers 84 schwenkt und in der oben be  schriebenen Weise die Freigabe des An  schlaghebels 91 herbeiführt.

   Die Welle 56  wird gedreht, und zwar zuerst, bis der erste  Finger 85 sich gegen den Anschlaghebel 91  und dann, bis .der erste Finger 84 sich gegen  den Anschlaghebel 92 legt. Da der dritte,  vierte und fünfte Impuls der von dem Mag  neten 20 empfangenen Impulskombination       Stromlosimpulse    sind, kommt der Anker 24  zum Abfall und die Rolle 116 wird aus der  Ebene der Fahnen 147 der Kupplungsteile  143, 144 und 145 gerückt, und es findet keine  weitere     Verschwenkung    von Anschlaghebeln  statt. Die Welle 56 bleibt in ihrer letzten  Stellung, das heisst in der Stellung stehen,  in der der Anschlagfinger 84 an dem An  schlaghebel 92 anliegt. Das Typenrad 38 hat  während dessen     \4J2    einer Umdrehung ge  macht; dies ist die .Stellung für den Buch  staben A.

   Das Drucken eines in dieser Weise  ausgewählten Zeichens und andere hiermit in  Verbindung stehende Funktionen und Ar  beitsvorgänge werden weiter unten beschrie-         ben.        Unmittelbar    bevor der Wähler 132     eine     vollständige Umdrehung vollendet, wird der  Steuerhebel 118 durch den Arm 134, der wie  eine     -rocke        -wirkt    und den Teil 1.28 nach  rechts in     Fig.    3 bewegt und dadurch den  Arm 129 in den Weg des Armes 131     bringt,     in die Ruhelage zurückgebracht.

   Der Wäh  ler 132 wird dadurch, dass der Arm 131 sich  gegen den     Fortsatz    129 legt,     zum        Stillstand     gebracht. Der Arm<B>118</B> wird in seiner Ruhe  stellung durch den Anschlag 117 gehalten,  bis der nächste stromlose     Anlassimpuls    emp  fangen wird. Während des letzten Teils der  Umdrehung des Wählers 132 und nach dem  Druck des ausgewählten Buchstabens be  tätigt eine     Nocke    151, die an der Scheibe 167  der Reibungskupplung 69     (Fig.    10 und 12)  befestigt ist und sich mit der Welle 68 dreht,  einen Hebel 153, der auf dem Bolzen 108 ge  lagert ist. Der Hebel 153 liegt gegen einen  Arm 154 an, der durch eine Öffnung im  Rahmenteil 11 in den Weg des Hebels 153  ragt.

   Die     Nocke    151 schwenkt den Hebel 153  nach abwärts und dieser bringt mittels des  Armes 154 die Klinkenstange 106 ausser  Eingriff mit den Anschlaghebeln 91 bis 96,  so dass der letzte der für eine Wahl     ver-          schwenkten    Anschlaghebel wieder in die  Ruhelage zurückgebracht wird.

   Während  dieser Auslösung der     Klinkenstange    106  durch die     Nocke   <B>151</B> und den Arm 153     wird     der Anschlaghebel 96 durch eine     Nocke   <B>158</B>  in Eingriff mit dem zugehörigen Anschlag  finger 86 gebracht und in dieser Stellung  gehalten, bis die Klinkenstange 106 beim  Weiterwandern der     Nocke    151     wieder    in ihre  Ruhestellung zurückgebracht worden ist. Der  Anschlaghebel 96 wird dann weiterhin in  Eingriff mit dem Anschlagfinger gehalten.  Wie oben beschrieben wurde, ist die Winkel  lage des Wählers 132 zur Zeit seiner Aus  lösung mittels der Übersichtsscheibe 121 ein  stellbar, so dass die Drehbewegung von der  richtigen Stellung aus erfolgt.  



  Zur weiteren Erläuterung der eben be  schriebenen Arbeitsweise sei angenommen,  dass das Typenrad und der     Begrenzungsfin-          gersatz    7 7 in der Ruhestellung stehen und      der     Ansehlaghebel    96 in Eingriff mit einem  der Anschlagfinger 86     steht.    Dies ist die nor  male     Ruhestellung    zwischen dem Empfang  von Zeichensignalen, wenn diese Signale ab  satzweise von einem handbedienten Sender  ausgesandt werden.

   Wenn jedoch Strom  stosskombinationen zu dem Empfänger ohne  dazwischenliegende Pausen gesandt werden,  wie es beim     Senden    mittels eines kontinuier  lich laufenden Lochstreifens der Fall ist,  dann ist nicht immer ein Anschlagfinger  <B>86</B> in Eingriff mit dem Anschlaghebel 96  (je nach der Einstellung des     Begrenzungs-          fingersatzes    77 durch die vorangehende  Wahl),     wenn    der erste Impuls zum Beispiel  den Anschlaghebel 91 betätigt.

   In einem  solchen Falle ist genügend Zeit für die rich  tige Einstellung des Typenrades während  des darauffolgenden     Wahlvorganges    vorhan  den, dank der Tatsache, dass der     Begren-          zungsfingersatz    mit einer höheren Geschwin  digkeit als der Wähler 132 gedreht wird.  Ein geeignetes Geschwindigkeitsverhältnis  zwischen dem Typenrad 38 und dem Wähler  132 ist, wie die     Praxis    gezeigt hat, ungefähr       21/2    zu 1. Da der     Begrenzungsfingersatz    mit  der halben Geschwindigkeit des Typenrades  gedreht wird, dreht sich der erstere mit un  gefähr     11/_lmal    so grosser Geschwindigkeit  wie der Wähler 132.

   Der Begrenzungsfinger  satz 77 wird zunächst, wie oben beschrieben,  bei Vollendung der     Drehung    des Wählers  zur Drehung durch die     Nocke    151 freigege  ben, die mittels des Hebels 153 die Klingen  stange<B>106</B> ausser Eingriff mit einem der  Anschlaghebel 91 bis 96 bringt. Unmittel  bar darauf wird der Anschlaghebel 96 durch  die     Nocke    158 in die Anschlagstellung ge  bracht.

   Dies alles spielt sich ab, bevor die Im  pulse für das nächste Zeichen empfangen  werden, so dass eine     beträchtliche    Zeitspanne  zwischen der Rückführung des     Begrenzungs-          fingersatzes    77 aus seiner     vorangehenden     Einstellage und der Einstellung des ersten  Anschlaghebels zur Auswahl des nächsten  Buchstabens vergeht.  



  Während der Einstellung des     Begren-          zungsfingersatzes    77 stehen der Anschlag-    Nebel 91 und manchmal auch der Anschlag  hebel 92 nicht immer in     Eingriff    mit ihren  zugeordneten Anschlagfingern. Dies ist be  sonders dann der Fall, wenn das vorher aus  gewählte Zeichen sich an einer Stelle des  Typenrades befindet, von wo dieses sich über  einen grossen Winkel bis zu seiner Ruhestel  lung drehen muss, also bis dahin, wo der An  schlagfinger 86 mit dem Anschlaghebel 96  in Eingriff steht.

   Unter diesen Bedingungen  stehen die Anschlaghebel 91 und 92 wahr  scheinlich nicht in Eingriff mit den An  schlagfingern 85     bezw.    84, sondern der An  schlaghebel 93 würde hinter den Anschlag 84  aber vor den Anschlagfinger 83 einfallen,  und der     Begrenzungsfingersatz    77 und das  Typenrad würden in die richtige, den emp  fangenen Signalen entsprechende Stellung  gelangen.  



  Bei der beschriebenen Einrichtung wer  den die zu druckenden Buchstaben während  des Empfanges der einzelnen Impulsreihen  ausgewählt, wobei die Grösse der Schritte des       Begrenzungsfingersatzes    77 bei der nachein  ander erfolgenden Betätigung der Anschlag  hebel fortschreitend abnimmt.

   Dieser Emp  fänger unterscheidet sich durch dieses Merk  mal von     bekannten    Einrichtungen, bei denen  die Weiterdrehung des Typenrades aus sei  ner letzten Druckstellung erst beginnt, wenn  das erste Signal des nächsten Buchstabens  empfangen worden ist, während das Typen  rad hier unmittelbar nachdem der Buchstabe  gedruckt ist und bevor das diesen Buchsta  ben darstellende Arbeitsspiel vollendet ist,  mit der Drehung in die Nullstellung beginnt,  so dass das Typenrad beim Empfang eines  Zeichens für gewöhnlich immer in der Null  stellung steht. Das ist insofern wichtig, als  das Typenrad bei dieser Anordnung mehr  Zeit hat in seine Anfangsstellung     und    darauf  bei der Sendung des nächsten Buchstabens  in die erste Auswahlstellung zu gelangen.

         Dies    alles ermöglicht den Betrieb der neuen  Maschine ohne     Einrichtungen    zur Aufspei  cherung der empfangenen Signale und ohne  Einrichtungen zur     Überlappung    der Wahl      und des Druckes mit dem nächsten Buch  staben.  



       Drucken.     Das Drucken des ausgewählten Zeichens  wird durch die jetzt zu beschreibende Ein  richtung bewerkstelligt. Eine Antriebswelle  160     (Fig.    1 und 2), die im Rahmenteil 11  ein Lager hat und sich durch den Rahmen  teil 12 erstreckt, wird von dem Motor 16  über die Zahnräder 59 und 162 sowie über  die Reibungskupplung 163 angetrieben. Das  eine Ende der Welle 160 ist mit einem Stell  ring 164     (Fig.    1) versehen, der dazu dient,  die Stellung der Welle bezüglich der Rah  menteile 11 und 12 festzulegen. Der Stell  ring 164 liegt gegen den Bund des für die  Welle 160 im Rahmen 11 vorgesehenen La  gers an.

   Der über den Rahmenteil 12 hinaus  ragende Teil der Welle 160 trägt den dreh  baren Schaltstern 161, der einer Reihe von  Zugstangen gegenübersteht, die einen Teil  der später zu     beschreibenden.        Einrichtung     zur Ausübung von Sonderfunktionen bilden.  Eine     Nockenscheibe    167,     die    einen Teil der  Reibungskupplung 69 bildet, ist mit einer  Kerbe 168     (Fig.    11) versehen. Diese Kerbe  arbeitet mit einem Arm 169 eines     Auslöse-          Winkelhebels    171 zusammen, der auf     einem     am     Rahmenteil    12 befestigten Bolzen 172  gelagert ist.

   Der zweite Arm<B>173</B> des Aus  lösehebels 171 kann mit     einem    der drei     Nok-          ken    174 an der     Nockenscheibe    176 in Eingriff  kommen, die auf der Welle 160 sitzt und mit  dieser gedreht wird. Die     Nockenscheibe    176  bildet zweckmässig einen Teil der bereits er  wähnten Reibungskupplung 163. Eine mit  drei durch abgebogene Lappen gebildeten  Vertiefungen versehene Scheibe 178 und eine  an ihrem Umfang mit     Einkerbungen    ver  sehene Scheibe 179 sitzen ebenfalls auf der  Welle<B>160</B> und werden mit ihr gedreht.

   Ein  Druckhebel 181., der zur     Verschwenkung    der  Welle 48 dient, wird für gewöhnlich durch  eine Feder 1.82     (Fig.    4) gegen den Umfang  der     Nockenscheibe   <B>179</B> gedrückt. Das     bereits          erwähnte    Zahnrad 52, das auf dem     Vierkant-          teil    der drehbaren Welle 56 verschiebbar ge  lagert ist, wird mittels einer von dem Schlit-         ten    41 nach unten ragenden Gabel 184 in  der richtigen     Eingriffstellung    mit dem Zahn  rad 51 gehalten.' Diese Gabel trägt Rollen  185, die gegen die beiden Seiten des Zahn  rades 52 anliegen.  



  Wenn während des Betriebes des Emp  fängers in der-bereits     beschriebenen    Weise  irgend ein     bestimmtes    Zeichen durch die  Drehung des Wählers 132 ausgewählt wor  den ist, betätigt die     Nockenscheibe    167, an  getrieben durch die Reibungskupplung 69,  den     Auslösehebel    171, wenn     die    Fahne 147  des     Kupplungsteils    145 gerade an dem un  tern Ende des Anschlaghebels 95 vorbeigeht.  In diesem Augenblick fällt das Ende 169 des       Auslösehebels    171 in die Kerbe 168     ein,    wo  durch die Welle 160 zur Drehung freigege  ben wird und eine     Drittelumdrehung    ausführt.

    Dann wird die Welle 160 durch den Arm  173, der mit einem Zahn 174 der Nocken  scheibe 176 in Eingriff kommt, wieder still  gesetzt. Während dieser Drehung der Welle  160 fällt der Druckarm 181 in eine der drei  Vertiefungen 180 der Scheibe 179 ein, und  unter dem Einfluss der Feder 182 wird die       Vierkantwelle    48 etwas gedreht und hier  durch das Typenrad gegen den Papierstrei  fen 55 gedrückt.  



  Um das Typenrad genau einzustellen und  einen klaren Druck jedes Zeichens zu erzie  len, ist eine     Zentrierscheibe    187 vorgesehen,  die in     Fig.    8 für sich allein dargestellt ist.  Die     Zentrierscheibe    ist auf der Welle 39 des  Typenrades befestigt, wie aus     Fig.    5 ersicht  lich ist. Sie ist mit tiefen gerben 190 und  weniger tiefen gerben 192 versehen. Auf  einem Stift 189 ist     ein        Zentrierfinger    188  drehbar gelagert, der von einer Feder 191  von der     Zentrierscheibe    187 weggezogen  wird.

   Der     Zentrierfinger    188 liegt für ge  wöhnlich gegen die Anschlagleiste 193 an,  die sich durch den ganzen Drucker erstreckt  und im Rahmenteil 12 und in der Konsole  49 gelagert ist. Wenn der Druckschlitten 43  zum Druck     betätigt    wird, wird der Zentrier.  finger 188 von der Anschlagseite 193 in Ein  griff mit einer der     Kerben    190 der Zentrier  scheibe 187 gebracht.

        Es sei     erwähnt,    dass bei der Druckbewe  gung . des Druckschlittens der vollständige  Eingriff der Zahnräder 51 und 52 aufgeho  ben wird, so dass zwischen den beiden Zahn  rädern ein Spiel entsteht und die     Zentrier-          vorrichtung    den Druckschlitten     richtig    ein  stellen kann, ohne den Widerstand anderer  starr festgehaltener Teile überwinden zu  müssen.         Buchstabenabstandschaltvorrichtung.       Um den geeigneten Abstand zwischen ge  druckten Zeichen zu erzielen, wird der Druck  schlitten 43 mittels der nun zu beschreiben  den Einrichtung weitergeschaltet.

   Von dem  untern Teil des Druckschlittens 43 ragt ein  Arm<B>197</B> nach unten, der mit einem Lager  bolzen 198 versehen ist, auf dem eine Ab  standschaltklinke 1:99 und eine Sperrklinke  200 gelagert sind. Diese Klinken sind im  einzelnen in den     Fig.    5 und 7 dargestellt.  Das freie Ende der     Abstan.dschaltklinke    199  besitzt einen mit 201 bezeichneten seitlichen       Fortsatz,    und das freie Ende der Sperrklinke  200 ist ebenfalls mit einem seitlichen Fort  satz 203 versehen. Die beiden Klinken wer  den für gewöhnlich mit einer verschiebbar  gelagerten Zahnstange 205     bezw.    einer fest  angeordneten Zahnstange<B>2</B>06 in Eingriff ge  halten; beide Zahnstangen sind im Rahmen  teil 12 und in der Konsole 49 gelagert.

   Die  Schubbewegung der Zahnstange 205 wird  durch ein Langloch 207 an jedem Ende er  möglicht, in die die Haltestifte 208 hinein  ragen, von denen der eine am Rahmenteil 12  und der andere an dem vorstehenden Teil  der Konsole 49 befestigt ist. Auf den Trag  stiften 208 zwischen den Zahnstangen 205  und 206 ist mittels schräg verlaufender Lang  löcher 212 an jedem ihrer Enden eine     Klin-          kenauslösestange    210 gelagert. Die durch die  Langlöcher 212 gegebene verschiebbare La  gerung der Stange     \210    " bewirkt, dass die  selbe angehoben wird, wenn sie in noch näher  in Verbindung mit der Schlittenrückführung  zu beschreibender Weise nach rechts bewegt  wird.  



  Die     Abstaudsehaltung    des Druckschlit-         tens    43 erfolgt, wenn die Antriebswelle     16(1     in der bereits in Verbindung mit dem Druck  vorgang     beschriebenen    Weise nach Aus  lösung durch den     Auslösehebel    171 eine Drit  telumdrehung gemacht hat. Eine der Vertie  fungen in der Scheibe 178 gestattet der  Schaltzahnstange 205, sich unter dem Ein  fluss der Feder 216     (Fig.    1) nach rechts zu  bewegen, indem die Rolle 217, welche an  dem an der Schaltstange 205 befestigten  Arm 218 gelagert ist, in eine Vertiefung auf  der Scheibe 178 einfällt.

   Bei der Bewegung  der Schaltstange 205 nach rechts um einen  durch die Länge des Langloches 207     be-          stimmten.Betrag    wird der Druckschlitten 43  von der Schaltstange 205 und der mit ihr in  Eingriff stehenden Schaltklinke 199 in eine  zum Druck des nächsten Zeichens geeignete  Stellung bewegt und in dieser Stellung durch  die mit der feststehenden Zahnstange 206 in  Eingriff stehende Sperrklinke 200 gehalten.  Die Schaltstange 205 wird durch die Seheibe  178 in die Bereitschaftsstellung für die     nä.cli-          ste    Schaltung nach dem Druck des nächsten  Zeichens gebracht.

   Es sei erwähnt, dass die  Kerben der Scheibe 179 und die Vertiefun  gen der Scheibe 178 gegeneinander winklig  versetzt angeordnet sind in der Weise, dass  der Druckarm 181 zunächst betätigt wird  und dann die Schaltstange 205 zur Einstel  lung des Druckschlittens zum Druck des  nächsten von dem     Magneten    20 aufzuneh  menden Zeichens nach rechts verschoben  wird. Ferner sei erwähnt, dass die Antriebs  welle 160 durch einen Zahn 174 der Nocken  scheibe 176 gerade in dem Augenblick still  gesetzt wird, in dem der Arm 181 in die  Kerbe 180 der Scheibe 179 einfällt. Dem  nach findet der Druck eines Zeichens unmit  telbar nach der infolge ihrer Auslösung  durch den     Auslösehebel    171 erfolgenden  Drehung der Welle 160 statt.

   Gemäss der  obigen Beschreibung gibt der     Auslösehebel     171 die Welle 160 der Drehung um     l20       unmittelbar nach Vollendung der fortschrei  tenden Auswahl eines Buchstabens oder Zei  chens frei.  



  Bei dem dargestellten Ausführungsbei-      spiel der Erfindung wird das Typenrad  durch eine Farbwalze 220 eingefärbt, die an  dem Druckschlitten 43 gelagert ist. Die  Farbwalze 220 liegt gegen die Druckfläche  des Typenrades 38 an und sie wird von einem  Paar Armen 221 getragen, die auf einem  seitlichen     Fortsatz    222 des Druckschlittens  schwenkbar gelagert sind. Auf dem Rahmen  teil 12 ist ein Farbbehälter 223 angebracht,  und bei     jedesmaliger    Rückkehr des Druck  schlittens in die Anfangsstellung kommt die  Farbwalze 220 in Berührung mit einem  Farbkissen 224 des Farbbehälters, wodurch  die Farbwalze neu mit Farbstoff getränkt  wird.  



       Dr        uckwalreintnischaltvorrichtung.     



  Die Druckwalze 53 ist in einem Schwenk  rahmen gelagert, der aus den beiden in Ab  stand voneinander angeordneten Rahmentei  len 226 und 227 besteht. Diese Rahmenteile  sind mittels Stellschrauben 229 auf einer  Welle ?28 befestigt, die sich durch den gan  zen Drucker erstreckt und in den Haupt  rahmenteilen 11 und 12 drehbar gelagert ist.  Die Druckwalze 231 ist drehbar in sich nach  vorn erstreckenden Armen 232 der den  Schwenkrahmen für die Druckwalze bilden  den Rahmenteilen gelagert. Papierführungs  rollen 234 und \36 sind an Armen gelagert,  die ihrerseits drehbar an     Fortsätzen    der     Rah-          inenteile    226 und 227 gelagert sind, wie aus  den     Fig.    3 und 4 ersichtlich ist.

   Die Füh  rungsrollen 234 und 236 dienen in der übli  chen Weise dazu, den Papierstreifen mit der  Druckwalze in Berührung zu halten. Die       Preliuug    der Druckwalze 53 im einen Sinn  wird durch ein auf der     Druckwalzenwelle     231 sitzendes Sperrad 238 verhindert. Durch  eine Feder 241 wird eine Sperrklinke 239 in  Eingriff mit den Zähnen dieses Sperrades  gehalten. Auf der     Druckwalzenwelle    231 ist  ferner ein Schaltrad 242 für die Zeilen  abstandschaltung befestigt.

   Auf dem einen  Ende der     Dnickwalzenwelle    231 ist ein     Ile-          hel        2-13    lose drehbar gelagert, der an seinem  untern Ende mit einer Klinke 244 versehen  ist, die im Zusammenarbeiten mit den Zäh-         nen    des Schaltrades 242 die Druckwalze  dreht, wenn der Hebel 243     verschwenkt    wird.  Ein Hebel 245 dient dazu, die Zeilen  abstandschaltung so einzustellen, dass, die  Druckwalze um einen oder mehrere Zeilen  abstände gedreht wird.

   An dem der Lager  stelle für die Klinke 244 entgegengesetzten  Ende des Hebels 243 ist ein Lenker 246 mit  seinem einen Ende gelenkig gelagert, dessen  anderes Ende gelenkig mit dem einen Ende  eines Hebels 247 verbunden ist, der auf  einem Bolzen 248 am Rahmenteil 12 schwenk  bar gelagert ist. Das andere Ende des     I3e-          bels    247 ist gelenkig mit einer Stange 250       (Fig.    6) verbunden, die an ihrem freien Ende       finit    einem sich nach oben erstreckenden     Fort-          satz    251 und mit einem Finger 252 versehen  ist, in die der Schaltstern 161 eingreifen  kann, wenn das freie Ende der Stange 250  nach unten bewegt wird.  



  Mittels einer Stellschraube 255 ist auf der  den     Druckwalzenschwenkrahmen    tragenden  Welle 228 ein Hebel 254 befestigt, so dass  der Hebel 254, wenn ihm     eine    Schwenkbewe  gung     erteilt    wird, die Welle 228     ver-          schwenkt,    die ihrerseits die Druckwalze 53  aus ihrer untern Stellung in ihre obere Stel  lung oder umgekehrt bewegt. Ein bei<I>257a</I>       (Fig.    4) an dem Rahmen 12 schwenkbar ge  lagerter Hebel 257 ist mit einer sich nach  oben erstreckenden Zunge 258 versehen, die       mit    einem Anschlag 259 am Hebel 254 zu  sammenarbeitet, der in den Weg des Fort  satzes 258 ragt.

   Der Hebel 254 ist mit einem  zweiten Anschlag 261 versehen, der in Be  rührung mit dem untern Ende des Hebels  268     kommen    kann. Das untere Ende des He  bels 257 ist gelenkig mit     einer    sich nach vorn  erstreckenden Zugstange 264.verbunden, die  an ihrem Ende mit einem nach oben ragen  den Teil 265 und einem Schaltfinger 266 ver  sehen ist. Die Zugstange 264 bringt     den          Druckwalzenrahmen    auf eine später zu be  schreibende     Weise    in die obere Umschaltstel  lung.

   Der Hebel 268 ist schwenkbar auf der  Welle 228 gelagert und. sein freies Ende ist  gelenkig mit einer dritten Zugstange 270 ver  bunden, die ebenso wie die bereits beschrie-           benen    Zugstangen mit einem     Fortsatz    271  und     einem    Schaltfinger 272 versehen ist.  



  Die Zugstangen 250, 264 und 270 sind  an den den     Schaltfingern    entgegengesetzten  Enden mit Federn 275 verbunden, durch die  sie in der in     Fig.    6 dargestellten Stellung  gehalten werden. Die Auswahl und Betäti  gung der Zugstangen wird weiter unten  näher     beschrieben.     



  Die die Druckwalze     tragenden    Rahmen  teile sind mit     Fortsätzen    278 versehen, die  an ihren Enden bei 279 zugespitzt sind.  Jeder Hebel eines Hebelpaares 281, von  denen der eine an dem Rahmenteil 11 und  der andere an dem Rahmenteil 12 schwenk  bar gelagert ist, ist an seinem Ende mit einer  Rolle 282 versehen, die sich gegen das zu  gespitzte Ende 279 des     Druckwalzenrahmen-          fortsatzes    anlegt. Jeder Hebel 281 wird mit  tels einer Feder 283 gegen das zugespitzte  Ende 279 gedrückt, um den Rahmen 226/227  entweder gegen den Anschlag 284 oder gegen  den Anschlag 286 anzudrücken, durch welche  Anschläge die normale Stellung und die Um  schaltstellung der Druckwalze bestimmt wird.  



       Auswahleinrichtung   <I>f</I>     ilr   <I>die</I>     Schalt-          vorrichtungen.     Um die     Schlittenrückführung,    die Druck  walzenumschaltung, die     Zeilenabstandschal-          tung    und andere in Betracht kommende  Schaltungen herbeizuführen, ist eine Scheibe  288, von der aus sich in verschiedenen Ebe  nen liegende Steuerfinger erstrecken, auf der  Welle 56     befestigt.    Aus der obigen Beschrei  bung der Arbeitsweise des     Begrenzungsfin-          gersatzes    77 geht hervor, dass zwei Gruppen  von     Anschlagfingern,

      also auch zwei An  schlagfinger 86, vorgesehen sind, die die  Welle in einer von zwei Stellungen festhal  ten, und demgemäss ist die Scheibe 288 mit  zwei Sätzen von Steuerfingern versehen. Die  Steuerfinger     (Fig.    4) sind in fortlaufender  Reihenfolge mit den Bezugszeichen 291 bis  294 beziffert. Die Steuerfinger des oberhalb  der Welle 56 in     Fig.    4 befindlichen zweiten  Satzes sind     mit    denselben Bezugszeichen ver  sehen. Die -beiden Steuerfinger 291 liegen    unter sich auf demselben Radius ebenso wie  die übrigen drei Fingerpaare. Die auf dem  selben Radius liegenden Finger liegen auch  in der gleichen Ebene.  



  Wenn sich die Welle 56 dreht, kommt der  Steuerfinger 291 der Scheibe 288 in Eingriff  mit dem     obern        Fortsatz    251 der Zugstange  250 und in entsprechender Weise kommen  die Finger 292 und 293 gegen die     Fortsätze     265 und<B>271</B> der Zugstangen 264 und 270 zu  liegen. Die Wirkungsweise der Steuerfinger  294 wird weiter unten beschrieben.  



  Wenn die Welle 56 entsprechend den  empfangenen Liniensignalen gedreht wird,  gleiten die Steuerfinger über die Zugstangen  hinweg und     drücken    sie nach unten, und       wenn    die Welle 56 durch Aussendung einer  besonderen Impulskombination zur Ausfüh  rung einer Schaltung stillgesetzt wird und  einen der Steuerfinger über dessen zugeord  nete Zugstange einstellt, wird der Schaltfin  ger am vordern Ende dieser Zugstange von  einem der Zähne 299 des     Schaltsternes    161  erfasst, so dass die ausgewählte Zugstange bei  der Drehung der Welle 160 durch den mit  ihr aus einem Stück     bestehenden    Schaltstern  161 nach vorn gezogen wird.

   Wie oben be  schrieben wurde, wird die Drehung der Welle  160 durch Freigabe des Hebels 171 von dem  Nocken 176 eingeleitet.         Zeilenubstandschaltzorrichtung   <I>und</I>       Schlittenrüclc   <I>f</I>     ührvorrichtung.       Die Drehung der Druckwalze 53 zum  Vorschub des Papierstreifens in die nächste  zu bedruckende Zeile erfolgt     mittels    der von  dem Finger 291 gesteuerten Zugstange 250,  dem Hebel 247     und    dem Lenker 246.  



  Auf einem fest angebrachten Lagerbolzen  305     (Fig.    2 und 7) ist ein Winkelhebel 302  gelagert, der aus einem Arm 303 und einem  zweiten sich     in.    einem rechten Winkel hierzu  erstreckenden Arm 304 besteht. Der Arm 303  steht in     Eingriff    mit einer Nase 307 der  Zugstange 250     (Fig.    4) und der Arm 304 in  Eingriff mit einer Aussparung 308 in der       Auslösezahnstange    210.

   Wie oben beschrie-           ben    wurde,     wird    die     Auslösestange    bei ihrer  Bewegung nach links infolge der schrägen  Schlitze 212 angehoben, und sie gelangt hier  bei unter die seitlichen     Fortsätze    201 und 208  der Klinken 199 und 200, wodurch diese  Klinken ausser Eingriff mit den Zähnen der  verschiebbaren Schaltstange 205 und der  festen Stange 206 kommen, wodurch dem  Druckschlitten 43 gestattet wird, in seine  Ausgangsstellung auf der linken Seite zu  rückzukehren.

   Der Druckschlitten wird durch  eine Feder 809     (Fig.    1 und 9) nach links  gezogen, die mit ihrem einen Ende an einem  auf der     Grundplatte    14     angebrachten    Lager  bock 311 befestigt ist     (Fig.    9). Das freie  Ende der Feder ist mit einem Arm 312 ver  bunden, der bei 314 an dem Rahmen des  Druckschlittens     schwenkbar    gelagert ist und  mit seinem andern Ende mit dem freien Ende  eines Armes 315 verbunden ist, der in dem  Lagerbock<B>311</B>     mittels    eines Bolzens und  einer Mutter 816 oder mittels anderer geeig  neter Mittel schwenkbar gelagert ist. Auf  diese Weise wird eine annähernd konstante  Kraft zur Bewegung des Druckschlittens  nach links aufrechterhalten.

   Um die Aus  lösestange 210 in der Arbeitsstellung, in die  sie durch die Zugstange 250 gebracht worden  ist, zu halten, bis der Druckschlitten seine  Bewegung nach links vollendet hat, ist eine       Verklinkung    vorgesehen, die aus einem an  dem Rahmenteil 12 gelagerten Winkelhebel  318 besteht     (Fig.    7). Der Arm 319 dieser  Klinke ist mit einem hakenförmigen Zahn  321 versehen, der den Arm 304 in angeho  bener Stellung gegen die     Auslösestange    210  hält, bis der an dem Druckschlitten befind  liche Stift 822 gegen den Arm 823 der  Klinke<B>318</B> stösst und hierdurch den Winkel  hebel 302 freigibt und die     Auslösestange    210  in ihre Ruhestellung zurückkehren lässt.

   Eine  Feder 324 dient dazu, den Klinkenhebel 318  in seine Haltelage zu ziehen.  



  Es sei nun die Betätigung der Zeilen  abstandschaltvorrichtung und ,der     Druck-          schlittenrückführvorrichtung    beim Empfange  einer für diese Funktion vorgesehenen Im  pulskombination beschrieben. Beim Empfang    einer die     Zeilenabstandschaltung    veranlas  senden Impulskombination durch den Mag  neten 20 wird die Welle 56 infolge Betäti  gung der Hebel 91 und 96, die in der oben  beschriebenen Weise durch die Rolle 116 auf  dem Anker 24 ausgewählt werden, gedreht.  Infolge der Drehung der Welle 56 auf dieses  Signal     hin.    wird der Steuerfinger<B>291</B> über  die Zugstange 250 eingestellt und diese wird  heruntergedrückt, so dass der Schaltfinger  252 an ihrem Ende über einen Vorsprung 299  am Schaltstern 161 greift.

   Darauf wird die  Welle 160 durch     Verschwenkung    des Aus  lösehebels<B>171</B> zur Drehung freigegeben und  der Schaltstern 161 wird im     Uhrzeigersinne          (Fig.    4 und 6) gedreht.  



  Die Zugstange 250 wird vorwärts (nach  rechts in     Fig.    6) gezogen,     und    der Winkel  hebel 302 wird dadurch, dass sein Arm 303  mit der Nase 307 in Eingriff kommt,     ver-          schwenkt.    Bei der     Verschwenkung    des Win  kelhebels 302 verschiebt     sein    Arm 804 die       Auslösestange    210 nach rechts, die dabei in  folge der schrägen Schlitze an ihren Enden  angehoben wird.

   Die     Klinken   <B>199</B> und 200  werden aus ihren     Zähnen    in den     Zahnstangen     205 und 206 herausgedrückt, worauf der  Druckschlitten 43 durch die Feder 309 nach  links     bewegt    wird.

   Da die     Auslösestange    210  durch     Verklinkung    des Armes 304 mittels  der Klinke 321 angehoben bleibt, führt der  Druckschlitten seine Bewegung aus, bis er  in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt ist,  wo der Stift 322 die Auslösung des Winkel  hebels 302 und die     Rückführung    der Schalt  stange 210 in ihre untere Stellung veranlasst,  worauf die Klinken 199 und 200 wieder zur       Fortschaltung    des Druckschlittens nach  rechts bereit stehen.  



  Ausser der Betätigung der Schlittenrück  führung     verschwenkt    die Zugstange 250 bei  ihrer Vorwärtsbewegung durch den Schalt  stern<B>161</B> noch den Hebel 247 um     seine    La  gerstelle, wodurch der Lenker 246 nach links  und der Hebel 243 entgegen dem Uhrzeiger  sinn in     Fig.    4     verschwenkt    wird. Hierbei  steht die Klinke 244 in Eingriff mit den  Zähnen des Schaltrades 242 und infolgedes-      sen wird der Papierstreifen 55 um eine Zeile  weitergeschaltet.  



  Die     Zeilenabstandschaltvorrichtung    kann  auch von der Schlittenrückführung getrennt  durch eine besondere Zugstange gesteuert  werden, so dass die Schlittenrückführung er  folgt, wenn hierfür ein besonderes Signal  durch den Magneten 20 empfangen wird.  Wenn der Schaltstern 161 seine Schaltbewe  gung nahezu vollendet hat, das heisst fast  ein Drittel einer Umdrehung gemacht hat,  gelangt die Zugstange 250 infolge der Dreh  bewegung des     Schaltsternes    automatisch  ausser Eingriff mit dem Zahn 299 des Schalt  sternes und die Zugstange 250 wird darauf  durch ihre Feder 275 in ihre Ruhestellung  zurückgeführt.  



       Umschaltvorrichtung   <I>für den Zifferndruck.</I>       Wenn,    von dem Magneten 20 eine Impuls  kombination zur Umschaltung auf den Zif  ferndruck empfangen wird, wird durch diese  Impulskombination die Welle 56 so einge  stellt, dass der     Steuerfinger    292 über der  Zugstange 264     (Fig.    4, 6 und 15) zu stehen  kommt und sie herunterdrückt, so dass sie in  den Weg des Schaltsternes 161 gelangt.       Wenn    die Welle 160 freigegeben und der  Schaltstern 161 gedreht wird, wird die Zug  stange 264 vorwärts gezogen.

   Der Hebel 257  wird entgegen dem     Uhrzeigersinne    in     Fig.    4       verschwenkt,        und    das nach oben ragende  Ende 258 dieses Hebels drückt gegen den       Anschlag    259 auf dem Hebel 254, wodurch  die Druckwalze 53 gesenkt wird. Beim Sen  ken der Druckwalze drücken die Rollen 282  die     Fortsätze    278 des Schwenkrahmens für  die Druckwalze gegen den Anschlag 286 und  halten damit die Druckwalze in ihrer untern  zum Zifferndruck bestimmten Stellung fest.

    Die     Einleitung        derZiffernumschaltbewegung     ist schematisch in     Fig.    15 dargestellt, in der  gezeigt ist, wie der Steuerfinger 292 das  Ende der Zugstange 264 in Eingriff mit dem  Schaltstern 161 drückt. In     Fig.    14 ist die  Stellung des     Druckwalzenrahmens    und des  Hebels 254 nach ausgeführtem Umschaltvor  gang dargestellt.         Umschaltung   <I>auf</I>     Buchstabendruck.     



  Die dritte Zugstange 270 arbeitet mit  dem Steuerfinger 293     (Fig.    4, 6 und 14) in  der in Verbindung mit der Zeilenabstand  schaltvorrichtung und der     Ziffernumschalt-          vorrichtung    erläuterten Weise zusammen.       Wenn    die Zugstange 270 durch die Drehung  des Schaltsternes 161 vorwärts gezogen wird,  wird der     Druckwalzenrahmen    in die Stellung  für den Buchstabendruck zurückgeführt.

    Dies wird dadurch bewirkt, dass der lose auf  der Welle     22,8    des     Druekwalzenrahmens    ge  lagerte Hebel 268 nach vorwärts in Eingriff  mit dem Anschlag 261 auf dem Arm 254 ge  zogen wird, bis die     Fortsätze    278 durch die  Rollen<B>282</B> gegen die Anschläge 284 ge  drückt werden.         Buchstabendrucksperrung.       Es ist klar, dass die Bewegung des Druck  schlittens bei Ausführung einer der vorste  hend beschriebenen Umschaltbewegungen des  Druckers verhindert werden muss.  



  Bei bestimmten Funktionen soll kein  Druck eines Zeichens auf dem Papierstreifen  stattfinden, obwohl der Druckschlitten     ver-          schwenkt    wird. Das Typenrad wird dadurch  an der Berührung mit dem Papierstreifen  gehindert, dass der Finger 188 auf eine weni  ger tiefe Einkerbung 192 der Scheibe<B>187</B>  trifft. Ferner wird zeitweise eine Bewegung  des Druckschlittens durch folgende Vorrich  tung verhindert. Auf dem am Rahmenteil 12  befestigten Bolzen 331 ist eine Sperrklinke  329     (Fig.    1, 4 und 7) gelagert, die einen  Rahmenteil 330 aufweist. Die Sperrklinke  329 kann mit einer Aussparung 333 in der  Schaltstange 205 in Eingriff kommen.

   Die  von dem Schaltstern 161 angetriebenen Zug  stangen sind mit     Nockenflächen    334 ver  sehen, die mit dem Teil 385 der Klinke 329  in Eingriff kommen und diese hierdurch in  Eingriff mit der Aussparung 333 bringen  und auf diese Weise die Buchstabenabstand  schaltung verhindern. Eine Feder 336 hält  die Klinke 329 für gewöhnlich ausser Ein  griff mit der Aussparung 333.           Steuerung   <I>der</I>     Signalglocke.     



  Falls es erwünscht ist, dass der Empfän  ger noch Sonderfunktionen, wie Anschlagen  einer Glocke oder     Betätigung    von Schaltein  richtungen ausführen soll, wird eine beson  dere Anordnung zur Betätigung der Zug  stangen angewendet, die eine Steuerstange  338     (Fig.    4, 6 und 13) umfasst, welche mit  einem seitlichen Vorsprung 339 versehen ist.  Der Vorsprung 339 entspricht in seiner Wir  kung den sich nach oben erstreckenden Fort  sätzen der bereits beschriebenen Zugstangen  und wirkt mit einem der Steuerfinger 294  zusammen. Eine     vierte    Zugstange 341 ist auf  einem Arm 346 angebracht, der fest mit der  Welle des Druckschlittens verbunden ist und  mit diesem     verschwenkt    wird.

   Die Zugstange  341 wird beim     Verschwenken    der Welle des  Druckschlittens heruntergedrückt, bis ihr  Vorsprung mit dem Zahn 299 des Schaltster  nes 161 in Eingriff kommt. Sie wird dann  vorwärtsgezogen und wieder freigegeben,  worauf der Klöppel 347 gegen die Glocke  348 schlägt und Signal gibt. Für dieses Sig  nal kann eine Impulskombination verwendet  werden, die irgend einem Bustaben des Al  phabets entspricht, für den in der     Ziffern-          Typenreihe    des     Tyenrades    ein freier Raum  vorgesehen ist, so dass bei der     Verschwenkung     des Typenrades in die Druckstellung kein  Abdruck auf dem Papierstreifen erfolgt.

    Nachdem das     Signal    gegeben worden ist,  kann der     Druckwalzenrahmen    durch Aus  sendung des Signals zur Umschaltung auf  den Buchstabendruck wieder in die normale  Stellung zurückgebracht werden, worauf der       Buchstabendruck    weiter vor sich gehen kann.       Zugstangenf        ührung.     



  Um sicherzustellen, dass die Zugstangen  ?50, 264, 270 und 341 ihre Arbeitsbewegung  vollständig ausführen, und um der Welle 56  zu gestatten, sich unmittelbar nach der Aus  wahl einer Schaltung zu drehen, sind alle  Zugstangen mit Nasen 350 versehen, die sich  bei der Verschiebung der Zugstangen gegen  die Unterkante einer Leiste 351 legen, wo  durch die Zugstangen bis zur Vollendung    ihrer     Arbeitsbewegung    in der untern Stel  lung gehalten werden. Unterhalb der Zug  stangen ist eine Leiste 352 angebracht, die  verhindert, dass die     Zugstangen    herunterfal  len und von dem     Schaltstern    161 über ihre  Freigabestellung hinaus mitgenommen wer  den. Die Leisten 351 und 352 werden von  einem Arm 353 getragen, der in geeigneter  Weise an dem Rahmenteil 12 befestigt ist.

    Jede der Zugstangen ist mit einer Feder 354  versehen, durch die sie in ihrer obern Ruhe  stellung ausser     Eingriff    mit dem Schaltstern  161 gehalten wird.  



  Aus der obigen Beschreibung der     Wähl-          und        Druckeinrichtung    und der Wirkungs  weise ihrer verschiedenen Teile dürfte die       Betriebsweise    des ganzen Apparates klar ge  worden sein.

   Bei jedem Buchstaben einer von  dem mit     seinen        Spulenenden    25 mit der Tele  graphenleitung     verbundenen    Magneten 20  aufgenommenen Nachricht werden die Ein  zelimpulse der diesen Buchstaben kennzeich  nenden     Impulskombination    nacheinander von  dem Magneten 20 aufgenommen, und jeder  Impuls stellt, falls es ein Stromimpuls ist,  einen der Anschlaghebel 91 bis 95 ein, wobei  die Antriebswelle für das Typenrad gedreht  wird, bis der gewählte Buchstabe in der  Druckstellung steht.

   Unmittelbar nachdem  der fünfte Signalimpuls empfangen worden  ist, gleichgültig ob es ein Strom- oder ein       Stromlosimpuls    ist, veranlasst die sich dre  hende Welle 68 des Wählers die Freigabe  der Antriebswelle 160 für die     Schaltungen,     worauf sich diese Welle um eine Drittel  umdrehung dreht.

   Der mit der Welle<B>160</B>  verbundene     Schaltstern    161 dreht sich eben  falls um ein     Drittel        einer    Umdrehung; wenn  jedoch durch die gerade vollständig empfan  gene     Impulskombination    keiner der     Schal-          tungssteuerfinger    an der Scheibe 288 über  eine der     Schaltungszugstangen    eingestellt  worden ist, wird     keine    der Zugstangen be  tätigt,     sondern.    die Drehung der Welle<B>160</B>  führt automatisch zwei der Druckerfunktio  nen herbei,

   nämlich die Weiterschaltung des  Druckschlittens um einen     Buchstabenabstand          und    die     Verschwenkung    des Typenrades      gegen den Papierstreifen 55. Die automa  tische Weiterschaltung des Druckschlittens  um einen Buchstabenabstand wird durch die  Bewegung der     Abstandsschaltstange    205 her  beigeführt, die dieser durch eine der Vertie  fungen der mit der Rolle 217 zusammen  arbeitenden Scheibe 178 erteilt wird. Die  automatische Druckbewegung des Typen  rades wird durch eine der Einkerbungen der  Scheibe 179 herbeigeführt, die die     Ver-          schwenkung    des Typenrades 38 gestattet.

    Durch die Drehung der Welle 160 wird auto  matisch die weitere Funktion der Rückfüh  rung der Teile des Druckers in die Bereit  schaftsstellung zum Empfang der nächsten  Impulskombination ausgeübt, indem durch       Verschwenkung    des Hebels 153 die Anschlag  fingerwelle 56 zur Rückkehr in ihre Aus  gangsstellung freigegeben wird.  



  Wenn eine Impulskombination zur Aus  führung einer Schaltung empfangen wird,  wird der der betreffenden Schaltung entspre  chende Steuerfinger über seine zugeordnete  Zugstange eingestellt, und die Zugstange  wird bei der Drehung der Welle 160, die in  derselben Weise     wie    beim Empfang einer  Impulskombination für den Druck eines Zei  chens eingeleitet wird, durch den Schaltstern  <B>161</B> vorwärts bewegt. Die ausgewählte Zug  stange führt die gewünschte Schaltung aus,  die Klinke 329 jedoch verhindert automatisch  die Weiterschaltung des Druckschlittens.

    Falls durch die empfangene Impulskombina  tion die Zugstange 250 ausgewählt wird, die  darauf den Vorschub des Papierstreifens um  einen Zeilenabstand vornimmt, wird automa  tisch durch den Winkelhebel 302 die Schlit  tenrückführung in die Bereitschaftsstellung  zum Druck der nächsten Zeile herbeigeführt.  



  Es kann jederzeit,. ohne die Nachricht auf  dem Papierstreifen 55 zu verstümmeln, ein  akustisches Signal empfangen werden, indem  die Impulskombination für     "Ziffernumschal-          tung"    und darauf eine Impulskombination  für     "Signal"    gesendet wird, worauf die Zug  stange 341 zur Betätigung des Glockensig  nals ausgewählt wird.    Aus obigem geht hervor, dass bei der be  schriebenen Wähleinrichtung die     aufeina,n-          derfolgenden    Impulse einer empfangenen Im  pulskombination unmittelbar und fortschrei  tend das Typenrad einstellen, so dass das Ty  penrad in die Druckstellung gebracht ist,  wenn der letzte Impuls aufgenommen ist.

    Diese Betriebsweise macht es unnötig, Mittel  zur Aufspeicherung der Wählimpulse oder  zur     Überlappung    des Druckvorganges mit  dem nächsten Wählvorgang vorzusehen.  



       Fig.    17 zeigt eine Anordnung, bei der die  Federn, die die     Zugstangen    ausser     Eingriff     mit dem Schaltstern ziehen, wegfallen kön  nen. Die Zugstangen, von denen die Zug  stange 250a dargestellt ist, sind mit einer  Zunge 252a versehen, deren schräge Fläche  400 in Eingriff mit dem Zahn 299 des  Schaltsternes 161 kommen kann. In     Fig.    17  sind die Zugstangen in ihrer Ruhestellung  dargestellt,     in    der sie alle in Berührung mit  dem Schaltstern 161 sind.

   Wenn einer der  Steuerfinger, beispielsweise .der Finger 291a  über den nach oben ragenden     Fortsatz        251a     der zu betätigenden Zugstange eingestellt  wird, wird durch diesen Finger die     Zug-          stauge    daran     gehindert,    nach oben auszuwei  chen, wenn bei der Drehung des Schaltster  nes 161 dessen Zahn 299 mit der schrägen  Fläche 400 in Eingriff kommt, so dass die  Zugstange durch den Schaltstern bei dessen  Drehung mitgenommen wird.

   Bei der Vor  wärtsbewegung der Zugstange gelangt die  auf ihr angebrachte     Nockenfläche        350a    unter  die Leiste     351a,    wodurch der Finger     252a     in Eingriff mit dem Zahn 299 gehalten wird,  bis die Zugstange ihre Bewegung vollendet  hat und von dem Schaltstern freigegeben  wird.  



  Die übrigen Zugstangen, die nicht be  tätigt sind, wenn der Schaltstern 161 zur  Drehung freigegeben wird, werden durch die  schrägen Flächen 400 nach oben gedrückt  und nicht von dem Zahn 299 des Schaltster  nes mitgenommen. Wenn ein zu druckendes  Zeichen gewählt wird, werden bei der Dre  hung der Welle 160 alle Zugstangen nach  oben gedrückt.      Ein wichtiges Merkmal der eben beschrie  benen Abänderung besteht darin, dass die  Finger auf der Scheibe bei deren Drehung  während der Auswahl eines Buchstabens  nicht in Berührung mit den nach oben ragen  den     Fortsätzen    der Zugstangen kommen, da  die Zugstangen ausserhalb des Weges der sich  drehenden Finger stehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drucktelegraphenempfänger mit einer Wähleinrichtung, zu deren Einstellung ein Alphabet zu verwenden ist, das sich aus aus mehreren Impulseinheiten zweierlei Art be stehenden Impulskombinationen zusammen setzt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuervorrichtung zur Einstellung des Druck mittels vorgesehen ist, die mehrere je einer der Impulseinheiten zugeordnete Reihen von drehbaren Anschlägen aufweist, deren An zahl bei jeder Reihe gegenüber der beim Zei chenempfang vorgängig zum Eingriff ge brachten Reihe verdoppelt ist, und dass jeder Reihe von drehbaren Anschlägen ein Begren zungsanschlag zugeordnet ist, von denen jeder beim Zeichenempfang durch eine Im pulseinheit wahlweise betätigt wird,
    so dass die zu druckenden Buchstaben während des Empfanges der einzelnen Impulsreihen in die endgültige Druckstellung gebracht werden, bei welchem Vorgang die Grösse der Schritte der Steuervorrichtung fortschreitend ab nimmt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Impulseinheit eine Reihe von drehbaren Anschlägen und ein Be grenzungsanschlag vorgesehen sind. 2. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass . ein Typenrad mit den drehbaren Anschlägen verbunden und durch diese einstellbar ist.
    3. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbaren Anschläge in ihrer normalen Ruhestellung durch einen Sperrhebel festgehalten werden, der nach erfolgtem Druck eines Zeichens in die Anschlagstellung gebracht und bei Emp fang eines nächsten Zeichens durch den ersten durch eine Einheit des Alphabets betätigten Begrenzungsanschlag freigege ben wird.
    4. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungs-Anschlaghebel in ihrer Anschlagstellung durch eine Klin- kenstange verriegelt werden, die beim Zeichenempfang den jeweils eingestellten Anschlaghebel freigibt, wenndernächste Anschlaghebel in die Anschlagstellung verschwenkt wird.
    5. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Verklinkung vornehmende gante der Klinkenstange in Richtung auf die An schlaghebel abgeschrägt ist, um die Frei gabebewegung der Klinkenstange bei der Betätigung der Anschlaghebel zu be wirken. 6. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ty penrad mit den drehbaren Anschlägen durch ein Übersetzungsgetriebe gekup pelt ist.
    7. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, .dass das über setzungsverhältnis des Getriebes zwi schen dem Typenrad und den drehbaren Anschlägen 2 zu 1 beträgt.
    B. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlaghebel nacheinander durch eine mechanische Wähleinrichtung betätigt werden, die aus einem eine Reihe frei beweglicher Kupplungsteile tragen den, drehbaren, den Wähler bildenden Teil und einem einzigen Magnet besteht, der den Wähler beim Empfang eines Auslösesignals zur Drehung freigibt und darauf die Kupplungsteile zur Auswahl des zu druckenden Zeichens betätigt.
    9. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Wäh ler aus einem drehbaren Rad besteht, das eine Reihe frei beweglicher Kupplungs teile trägt, von denen einer für jede Ein heit der Impulskombinationen vorgesehen ist und die sich im Wege der Anschlag hebel drehen, und dass ein durch den Empfangsmagnet steuerbarer Hebel mit den Kupplungsteilen auf dem drehbaren ' Rade zusammenwirkt und hierdurch die Anschlaghebel entsprechend den durch den Magneten empfangenen Signalimpul sen wahlweise betätigt.
    10. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck von einem mit einer Zen triervorrichtung versehenen Typenrad vorgenommen wird, das auf einer beson deren, durch ein Getriebe mit einer Hauptantriebswelle gekuppelten Hilfs antriebswelle sitzt, auf der eine mit Zäh nen versehene und mit einem an der Druckervorrichtung angeordneten Zen trierfinger zusammenzuwirken bestimmte Zentrierscheibe befestigt ist, und dass eine Einrichtung vorgesehen ist, durch die die Typenradwelle zum Drucken eines ausgewählten Zeichens auf einen Papierstreifen verschwenkt wird,
    und dass das Getriebezahnrad auf der Hilfs antriebswelle beim Verschwenken dersel ben wenigstens so weit von dem Getriebe zahnrad auf der Hauptantriebswelle ab gehoben wird; dass der Zentrierfinger bei seinem Eingriff mit der gezahnten Zen trierscheibe das Typenrad in die richtige Stellung bringen kann, ohne das Ge triebezahnrad auf der Hauptantriebs welle zu beeinflussen.
    11. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich mit den drehbaren An schlagfingern drehender Satz von beson dere Schaltungen des Druckers steuern- den Steuerfingern vorgesehen ist, und dass ferner ein Satz von Zugstangen und ein Schaltstern vorgesehen sind, welcher Schaltstern bei der Ausführung einer der erwähnten, besonderen Schaltungen eine der Zugstangen bewegt, wenn eine der selben durch einen ihr zugeordneten Steuerfinger in den Weg des Schaltster nes gebracht wird.
    12. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (Nockenfläche <B>350</B> bezw. 350a und Lei ste 351 bezw. 3'51a in Fig. 6 bezw. ' Fig.17) vorgesehen sind, welche eine Zug stange und den Schaltstern (161), nach dem diese durch einen Steuerfinger in Eingriff gebracht worden sind, bis zur vollständigen Durchführung einer der besonderen Schaltungen in Eingriff hal ten.
    13. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein drehbarer Schaltstern vorgesehen ist, der für gewöhnlich in Ruhe ist und durch die Wähleinrichtung beim Empfang einer Impulskombination zur Drehung angelassen wird. 14. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zugstange die Umschaltung der Druck walze auf Zifferndruck vornimmt, und dass durch diese Umschaltung eine wei tere Zugstange zur Betätigung durch den Schaltstern in Stellung gebracht wird, nachdem die Ziffernumschaltung beendet ist.
    15. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 2, bei dem die Zeichen auf einen Papier streifen in aufeinanderfolgenden Zeilen gedruckt werden, dadurch gekennzeich net, dass eine Einrichtung zur Weiter schaltung des Druckschlittens um den Buchstabenabstand vorgesehen ist, die eine im Apparaterahmen ortsfest ge- lagerte Zahnstange, eine im Apparate rahmen beweglich gelagerte Zahnstange, eine am Druckschlitten gelagerte Schalt klinke und eine ebenfalls am Druck schlitten gelagerte Sperrklinke aufweist, und dass eine parallel zu den Zahn stangen angeordnete und winklig zu die sen bewegliche Auslösestange, ferner eine drehbare Nockenscheibe,
    welche die be wegliche Zahnstange bei der Weiter schaltung des Druckschlittens betätigt, und eine Zugstange vorgesehen sind, durch die die Auslösestange zur Freigabe der Schalt- und Sperrklinken von den Zahnstangen bewegt werden kann. 16. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zug stangen mit einer Nockenfläche versehen sind, die bei der Betätigung einer Zug stange durch den Schaltstern unter eine Leiste gelangt und hierdurch die Zug stange in Eingriff mit dem Schaltstern hält.
    17. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlaghebel durch eine durch ein 5-Einheitenalphabet gesteuerte Start- Stopwähleinrichtung gesteuert werden, und dass das ausgewählte Zeichen unmit telbar nach der Wahl der fünften Ein heit und bevor die Wähleinrichtung in die Ruhestellung gelangt, gedruckt wird.
    18. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wähleinrichtung zum Empfang der Zeichen eines 5-Einheitenalphabetes nach dem Start-Stopsy stem ausgebildet ist, und dass die drehbaren Anschläge zur Rückkehr in ihre Anlassstellung unmit telbar nach der Wahl der fünften Ein heit und dem Druck des ausgewählten Zeichens und bevor die Wähleinrichtung in ihre Ruhestellung gelangt, freigegeben werden.
    19. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Begrenzungsvorrichtung mit mehreren Reihen von drehbaren Anschlä gen, ferner eine Reihe ortsfest gelagerter, mit den ersterwähnten, drehbaren An schlägen in Eingriff zu bringender An schläge und Mittel zur wahlweisen Be tätigung der ortsfest gelagerten An schläge zwecks Einstellung der Begren zungsvorrichtung in eine gewünschte Stellung vorgesehen sind, und dass die drehbaren Anschläge der Begrenzungs vorrichtung so angeordnet sind,
    dass die Grösse der durch die ortsfest gelagerten Anschläge bestimmten Bewegungen der Begrenzungsvorrichtung mit der aufein anderfolgenden Betätigung der ortsfest gelagerten Anschläge fortschreitend ab nimmt. 20. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle für das Typenrad mit Sätzen von drehbaren, zwei gleiche Gruppen bildenden Anschlägen versehen ist, von welchen Sätzen je einer für eine Einheit einer zur Steuerung des Druk- kers benutzten Impulskombination des Alphabetes vorgesehen ist,
    dass diese drehbaren Anschläge in jeder Reihe ge genüber der beim Empfang vorgängig zum Eingriff gebrachten Reihe verdop pelt sind, dass ein Magnet vorgesehen ist, der die ortsfest gelagerten Anschläge und damit das Typenrad entsprechend den empfangenen Impulseinheiten nacheinan der einstellt, und dass ferner eine Ein richtung zur Ausführung von besonderen Schaltungen vorgesehen ist, die mehrere auf der Antriebswelle der Begrenzungs vorrichtung befestigte Finger aufweist, von denen je einer für eine der erwähn ten,
    besonderen Schaltungen vorgesehen ist und die zur Verschwenkung mehrerer Zugstangen in den Weg eines Schalt sternes bestimmt sind. 21. Drucktelegraphenempfänger nach dem Patentanspruch, bei welchem Empfänger das Typenrad einen Papierstreifen be druckt, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung des Typenrades Anschläge vorgesehen sind, und zwar für jede Stel lung des Typenrades zwei Anschläge, dass diese Anschläge in Reihen angeord net sind, von denen jede die doppelte Anzahl von Anschlägen enthält gegen über der beim Zeichenempfang vor gängig zum Eingriff gebrachten Reihe,
    dass für jede Reihe ein Begrenzungs anschlag und zur wahlweisen Betätigung der letztgenannten Anschläge und zur wahlweisen Einstellung des Typenrades eine Wähleinrichtung vorgesehen ist, die die Begrenzungsanschläge in der Weise betätigt, dass die der Betätigung der An schläge entsprechenden Bewegungen des Typenrades beim Empfang einer Impuls kombination fortlaufend kleiner werden.
    22. Drucktelegraphenempfänger nach Patent anspruch, mit einem Typenrad (38), einer Typenradantriebswelle (56), einer Welle (160) zur Betätigung besonderer Schalt vorrichtungen und einer Wählerwelle (68), einem Antriebsmotor (16) und An triebsmitteln für die Wellen (56, 68, 160), die eine Reibungskupplung (72 bis 74 bezw. 69 bezw. 163) für jede der Wellen (56 bezw. 68 bezw. 160) umfas sen, gekennzeichnet durch Anschläge (81 bis 86) auf der Typenrad-Antriebs- welle (56) und Anschlaghebel (91 bis 96),
    die beim Zeicbenempfang mit den erwähnten Anschlägen in Eingriff kom men, um das Typenrad in verschiedenen Druckstellungen stillzusetzen; eine auf der Wählerwelle sitzende Wähleinrich- tung, die die Anschlaghebel beim Zei chenempfang unter dem Einfluss der empfangenen Impulseinheiten nacheinan der in die Anschlagstellung bringt; eine auf der Welle (160) zur Betätigung der Schaltvorrichtungen sitzende Nocken scheibe (l79) mit mehreren Nocken und Mittel (168, 169, 174, 176) zur Freigabe und zur Stillsetzung dieser Welle (160) nach einem bestimmten Drehweg dersel ben, um das Typenrad zum Drucken zu veranlassen;
    eine Auslösevorrichtung für die Welle (160) zur Betätigung der Schaltvorrichtungen; eine mit dieser Welle verbundene Nockenscheibe (176), die bei ihrer Betätigung die Welle zur Drehung freigibt, unmittelbar nachdem die Wähleinrichtung ihre Eingriffsbewe gung mit einem Steuerfinger (36 mit Rolle 116) vollendet hat, so dass das Drucken unmittelbar nach der Auswahl des Zeichens auf dem Typenrad erfolgt.
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